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Autor: Möbelfertigung

Vertriebsleiter Olaf Tödtmann verlässt das Unternehmen

Nach über 10 Jahren Tätigkeit verlässt Vertriebsleiter Olaf Tödtmann (rechts) Schüco Alu Competence, um sich beruflich und persönlich neuen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens zu stellen.

Die Geschäftsleitung bedauert sein Ausscheiden und bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit und für sein persönliches Engagement insbesondere im Küchenmöbelmarkt. Olaf Tödtmann hat den Vertrieb sehr erfolgreich geführt und damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Frank Wegener (links), Geschäftsleitung Schüco Alu Competence, übernimmt bis auf Weiteres die Funktion von Olaf Tödtmann.

Online-Umsatz hat sich in der Corona-Krise mehr als verdreifacht

Seit 17. März hatte auch Ikea die 53 Einrichtungshäuser hierzulande aufgrund der Corona-Pandemie schließen müssen. In Nordrhein-Westfalen sind alle elf Häuser seit gestern wieder geöffnet. Trotzdem stellt die gegenwärtige Ausnahmesituation auch den Marktführer vor Herausforderungen: Wie Ikea damit umgeht, wie das Onlinegeschäft läuft und wie die Schweden ohne direkten Kontakt auf der Fläche den Draht zu den Kunden nicht verlieren, hat unser Schwester-Magazin „möbel kultur“ bei Kim Steuerwald, Ikea Corporate Communications, nachgefragt.

Frau Steuerwald, die Corona-Pandemie hat den stationären Möbelhandel in Deutschland für mehrere Wochen lahmgelegt. Seit Montag dürfen Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmeter wieder öffnen – wie geht Ikea mit diesem Beschluss um?
Kim Steuerwald: Wir respektieren diese Entscheidung selbstverständlich. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass auch der großflächige Einzelhändler vielerorts wieder sukzessive öffnen darf, zumal sich das Abstandsgebot auf großen Flächen wesentlich besser einhalten lässt. Wir sind erfreut zu hören, dass das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine frühere Öffnung von Möbelhäusern zulässt und haben uns die nötige Zeit genommen, ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept zu entwickeln, um den Schutz von Kunden und Mitarbeitern zu gewährleisten. Sorgfalt ging für uns dabei vor Schnelligkeit und aus diesem Grund haben wir entschieden, unsere elf Einrichtungshäuser in NRW erst gestern, 22. April, wieder zu öffnen.

Wir hoffen darauf, dass im nächsten Schritt auch der großflächige Einzelhandel in weiteren Bundesländern wieder öffnen darf – natürlich unter Einhaltung strenger Sicherheits- und Hygieneauflagen. Sobald eine Wiedereröffnung der Einrichtungshäuser auch in anderen Bundesländern möglich sein wird, sind wir entsprechend vorbereitet, um nach Maßgabe der jeweils geltenden Auflagen wieder zu unserem stationären Geschäft zurückzukehren.

Hat Ikea vor, in größeren Einrichtungshäusern nur eine begrenzte Fläche (800 Quadratmeter) für den Verkauf zu öffnen?
Kim Steuerwald: Nein, derzeit nicht. An den Standorten, an denen wir den Service Click & Collect anbieten können, nutzen wir einen Teil unserer Verkaufsfläche, um Bestellungen für die Abholung durch die Kunden vorzubereiten.

Wie wirken sich die föderalen Regelungen – unabhängig von der Wiedereröffnung der Einrichtungshäuser in Nordrhein-Westfalen – auf das Geschäft von Ikea aus?
Kim Steuerwald: Sie stellen uns im Hinblick auf den Service Click & Collect aktuell vor Herausforderungen. An über 40 Standorten dürfen wir unseren Kunden den Service derzeit anbieten. An anderen Standorten – wie Bayern oder Sachsen – ist das nicht möglich, obwohl wir an jedem unserer Standorte eine kontaktlose und sichere Übergabe gewährleisten können.

An anderen Standorten wiederum unterliegen wir Auftragsbegrenzungen hinsichtlich der Bestellungen pro Tag. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, schnellstmöglich auf die hochdynamischen Entwicklungen und die Veränderungen hinsichtlich der behördlichen Vorgaben zu reagieren, um den Kunden unsere Services bestmöglich verfügbar zu machen.

Mit welchen Hygienemaßnahmen wird Ikea seine Kunden schützen? Wird es beispielsweise nur eine begrenzte Anzahl an Kunden geben, die die Einrichtungshäuser betreten dürfen?

Kim Steuerwald: Für die Wiedereröffnungen in Nordrhein-Westfalen hat Ikea ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. Der Zutritt zu den Einrichtungshäusern wird beispielsweise so gesteuert, dass sich dort maximal eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält. Außerdem werden die Kunden mithilfe von Hausdurchsagen auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln aufmerksam gemacht. Das Kundenrestaurant, Bistro, Småland sowie alle Spielbereiche bleiben bis auf Weiteres geschlossen. An sämtlichen Beratungsständen, Kassen und Tresen haben wir Plexiglas-Scheiben installiert und alle Mitarbeiter sind mit einer persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet.

Es heißt, dass vor allem das Onlinegeschäft während der Corona-Krise für Umsätze sorgt. Sind die Online-Umsätze bei Ikea Deutschland seit Ausbruch der Krise gestiegen?
Kim Steuerwald: Unser Online-Umsatz hat sich deutschlandweit aktuell mehr als verdreifacht. Wir erzielen also derzeit gut 30 Prozent des Umsatzes, den wir unter normalen Umständen für Ikea Deutschland erwarten würden.

Kam es bereits zu Lieferschwierigkeiten und wie hoch sind die Wartezeiten bei der Click & Collect-Bestellung im Durchschnitt deutschlandweit?

Kim Steuerwald: Seit der Schließung unserer Einrichtungshäuser für Kunden erleben wir einen starken Anstieg der Bestellungen in unserem Onlineshop. Wir tun alles, um diese Bestellungen so schnell wie möglich bedienen zu können. Zurzeit stößt unser Paketzentrum aber an seine Grenzen und wir können die gestiegene Anzahl an Paketen nur sehr zeitverzögert ausliefern.

Hinzu kommt, dass auch die Paketdienstleister, mit denen wir zusammenarbeiten, überlastet sind. Folglich kommt es zu deutlich längeren Lieferzeiten. Wir arbeiten mit großer Energie daran, möglichst schnell wieder zuverlässig in allen Kanälen für unsere Kunden da zu sein. Es stehen momentan noch zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Bestellung per Click & Collect an rund 40 unserer Standorte sowie Speditionslieferungen per Standard oder Express.

Bei der Abholung der Click & Collect-Bestellungen vermeiden wir durch die Vergabe von Zeitfenstern unnötige Warteschlangen. Die Ikea-Einrichtungshäuser organisieren die Ausgabe der bereits bezahlten Bestellungen an separaten Ausgängen. Dabei gewährleisten wir eine kontaktfreie Art und Weise der Übergabe. Unsere Kunden betreten das Einrichtungshaus nicht.

Welche Kanäle und Hilfsmittel nutzt Ikea, um seine Zielgruppe in diesen Zeiten zu erreichen? Kim Steuerwald: Wir haben auf unseren Social-Media-Kanälen sehr starke und aktive Communities, sodass wir über diese Kanäle sehr viele unserer Kunden direkt erreichen. Hier teilen wir alle Updates, Neuerungen und Entwicklungen und beantworten Fragen der Kunden. Unsere Kommunikation über Social-Media-Kanäle sowie die Website www.ikea.de ist sehr ausführlich. Gerade über Social Media erhalten wir auch ein authentisches Stimmungsbild, was unsere Kunden in diesen herausfordernden und hochdynamischen Zeiten bewegt und wo wir uns noch verbessern können, um ihnen in dieser Situation bestmögliche Services anzubieten.

Launcht virtuelle Messe-Plattform „Dexpo“

Die „möbelfertigung“ feilt weiter an ihrer digitalen Performance. Diese manifestiert sich unter anderem in einem umfangreichen Newsangebot, regelmäßigen Newsflashs und Newslettern sowie verlinkten deutschen und englischen E-Magazinen. Das gesamte Netzwerk der „möbelfertigung“ mit Print, digitalen Magazinen, Xing, LinkedIn, Newslettern, Facebook, Newsflashs, Sonder-Newslettern und Website-Visits kommt mittlerweile auf eine Reichweite von deutlich mehr als zwei Millionen Kontakten im Jahr.

„Digital Expo @ möbelfertigung“ soll für alle Interessierten einen schnellen Überblick über Neuheiten und aktuelle Trends der Branche bereithalten. So können in Zeiten ohne Messen neue Entwicklungen schnell öffentlich gemacht werden. Aber auch auf einer Messe kann „Dexpo“ ein hilfreiches Tool sein, um potenziellen Besuchern des Messestandes zu zeigen, worauf sie sich freuen können. Die Plattform ist selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert und kann wie eine App dem Startbildschirm hinzugefügt werden.

Wenn Sie Interesse haben, auf unserer Plattform aufzutauchen, kontaktieren Sie bitte einen unsere Media-Berater.

Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.Beate Wulf, beate.wulf@holzmann.de, 040 – 63 20 18 -12.
Christoph Pacholski, christoph pacholski@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 38.Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 22.

Hagebau-Logistik setzt auf Elektro-Mietflotte von Jungheinrich

Die Hagebau-Logistik setzt in Zukunft komplett auf Flurförderzeuge von Jungheinrich. An den fünf Standorten der Hagebau-Logistik in Westerkappeln, Neumünster, Herten, Schleinitz und Burgau werden die bisher eingesetzten Flurförderzeuge verschiedener Fabrikate durch rund 200 Jungheinrich-Stapler ersetzt. Im Zuge dessen stellt die Logistiksparte der Hagebau-Gruppe sämtliche Dieselstapler außer Dienst und nutzt in Zukunft ausschließlich Elektrofahrzeuge. Damit setzt das Unternehmen auf nachhaltige Intralogistik und reduziert den ökologischen Fußabdruck seiner Staplerflotte signifikant, da die CO2-Emissionen eines Elektrostaplers von Jungheinrich rund 42 Prozent unter denen eines verbrennungsmotorischen Staplers gleicher Traglastklasse liegen.

Bei allen Fahrzeugen handelt es sich um Mietfahrzeuge. Dadurch erhöht die Hagebau-Logistik die Flexibilität seiner Intralogistik-Flotte. Im Rahmen eines Rental-Fleet-Managements hat Jungheinrich gemeinsam mit der Hagebau-Logistik die bisherige Flotte analysiert. Dabei wurden solche Fahrzeuge identifiziert, die bislang unausgelastet oder nicht entsprechend ihrer Ausstattung eingesetzt wurden. Die Fahrzeuganzahl der Kernflotte konnte so um insgesamt 20 Prozent verringert werden. Für saisonale Bedarfsspitzen ist die Bereitstellung zusätzlicher Maschinen eingeplant. Bei unerwarteten zusätzlichen Mehrbedarfen liefert Jungheinrich binnen kürzester Zeit weitere Stapler. Umgekehrt werden Fahrzeuge, die nicht mehr benötigt werden, wieder abgezogen. Das flexible System vermeidet Überkapazitäten und garantiert trotz verkleinerter Flottengröße eine hohe Verfügbarkeit und reduziert die Betriebskosten der Hagebau-Logistik signifikant. Die Hagebau-Gesellschafter können den Rahmenvertrag mit Jungheinrich ebenfalls nutzen und damit vom neuen Konzept und günstigen Konditionen profitieren.

Neue Strategie erfordert auch Stellenstreichungen

„Um Gerüchten vorzubeugen“, so Geschäftsführer Michael Spadinger, hat die Neue Alno GmbH gestern per Pressemitteilung noch während der aktuellen Verhandlungen Personaleinschnitte angekündigt. Die genaue Zahl der geplanten Stellenstreichungen wird wegen der laufenden Prozesse noch nicht genannt. Diese haben jedoch nichts mit der aktuellen Corona-Krise zu tun, sondern stehen vielmehr im Zusammenhang mit dem aktuellen Strategiewechsel des Unternehmens. Denn nach dem Start in 2018 als GmbH und dem Managementwechsel durch Michael Spadinger (rechts) und Jochen Braun (links) als Doppelspitze im Januar hat sich das Unternehmen neu positioniert – und dies ziehe nun diverse Maßnahmen nach sich.
„Um dem ruinösen Wettlauf um die ,billigste weiße Küche‘ zu entgehen“, so heißt es, „setzt die Neue Alno GmbH konsequent auf hochwertige Qualität und außergewöhnlichen Service.“ Auf Nachfrage des „küchenprofi“ erklärte Spadinger die Details wie folgt: Mit Nobilia und Nolte Express Küchen zu konkurrieren, mache für den Pfullendorfer Hersteller keinen Sinn. Stattdessen wolle man mit Losgröße 1, dem 19-mm-Schreinerkorpus in 28 Farben sowie genuteter Rückwand die Stärken als Mittelständler ausbauen. Gleichzeitig werden aber auch bestehende Programme aus dem Sortiment genommen. Alles müsse straffer organisiert werden. Das Typen- und Zubehörsortiment wurde massiv eingeschränkt. Ebenso wie bereits die Produktion von vier auf zwei Hallen konzentriert wurde und nun mit einem optimierten Workflow schneller und agiler funktioniere. Vor diesem Hintergrund sei auch der Personalbedarf gesunken. Derzeit sind es rund 300 Mitarbeiter.

So sieht sich die Neue Alno GmbH jetzt nur noch als Anbieter von Premium-Einbauküchen, der mit einer hohen Fertigungstiefe hierzulande als reiner Fachhandelspartner agiert. Dazu kommen rund 70 Prozent Exportanteil. „Wir können alle Fronten bieten, die der Markt verlangt,“ verspricht Spadinger. Wobei zum Beispiel Keramik und Glas, auf Maß zugeschnitten, punkten sollen. Auch das Melamin-Programm „Tailor“ mit seinen sechs Türvarianten sei vom Markt sehr gut angenommen worden. Weitere Neuheiten sollen im Herbst folgen.

Die Lieferfrist liegt derzeit bei vier Wochen, während bedarfsweise auch Kurzarbeit gefahren wird. Darüber hinaus ist gerade eine Expresslieferung im Test, die innerhalb von 24 Stunden im Radius von 50 bis 100 Kilometer Kunden bedient. Ein Kosten- und Servicevorteil für den Handel, der gegebenenfalls ausgeweitet werden soll.

„Indem wir uns konsequent auf unsere strategischen Ziele fokussieren, schaffen wir die Basis für die Beschleunigung des bereits gelungenen Neustarts. Wir freuen uns, dass dieses Konzept von den Arbeitnehmervertretern sowie von unserem Investor mitgetragen wird,“ betonen dazu Jochen Braun und Michael Spadinger – auch wenn dies nun mit schmerzhaften Einschnitten einhergeht.

„Drupa“ 2020

Auch diese Messe entfällt

Zu erwarten war es: Die „Drupa“ 2020 findet nicht wie geplant im Juni statt, sondern entfällt. Das gab die Messe Düsseldorf bereits im März bekannt. Unter den gegebenen Coronavirus-Bedingungen konnte der Veranstalter gar keine andere Entscheidung treffen. Auch die für 2020 geplante Interpack (7.-13. Mai) wird nicht stattfinden. Beide Messen werden auf 2021 verschoben. Die „Drupa“ findet nun am 20. Bis zum 30.4.2021 statt, die „Interpack“ vom 25.2. bis zum 3.3.2021.

Doch wie geht es nun weiter auf dem Weg zur „Drupa“ 2021? Für Aussteller und Besucher? Wir haben einige Stimmen aus der Branche eingefangen, die zeigen: Die Loyalität zur Messe und der Stellenwert einer direkten Interaktion mit bestehenden und neuen Kunden ist weiterhin ungebrochen. Die Branche hofft auf ein schnelles Ende der Pandemie und setzt auf eine starke „Drupa“ 2021.

„Wir unterstützen die Entscheidung, dass die ,Drupa‘ auf 2021 verschoben wurde“, bekundet Giacomo Farnè (Sales Representative) des italienischen Ausstellers Pentabox. „Die Messe ist branchenweit das Schlüsselereignis, auf das alle warten und hinarbeiten. Deshalb ist es so wichtig, dass die Messe ohne Einschränkungen funktionieren kann, viele Besucher anreisen und wir uns 11 Tage lang intensiv austauschen können.“ Dem pflichtet auch Hiroaki Shimosaka (General Manager of Graphic Systems Business Div.) von Fujifilm Corporation bei: „Wir waren mit unseren Vorbereitungen für die ,Drupa‘ 2020 bereits in der Endphase. Angesichts der aktuellen, außergewöhnlichen Situation sind wir jedoch der Ansicht, dass eine Verschiebung sowohl die richtige als auch eine unvermeidliche Entscheidung war. Die Ankündigung im März hat den wirtschaftlichen Schaden für die Aussteller minimiert und wir sind dankbar, dass die Entscheidung getroffen wurde, bevor die Auswirkungen noch drastischer werden konnten. Doch während das Coronavirus eine soziale Distanz und allgemeine Zurückhaltung verursacht, bleiben die Community und die Rolle der Druckindustrie unverändert stark. Daher bereiten wir uns darauf vor, dass die ,Drupa‘ 2021 in einem Jahr erfolgreich sein wird, wenn das Ausmaß des Coronavirus abklingt.“

Natürlich geht die Verschiebung mit einigen Neuplanungen einher, beinhaltet aber auch Chancen: Manche Aussteller möchten gar die Gelegenheit ergreifen und die zusätzliche Zeit zur Fertigstellung und Neuentwicklung weiterer Innovationen nutzen – und so in vergrößerter Präsenz auf der Messe in 2021 auftreten. In der Zwischenzeit lädt die „Drupa“ ihre Community dazu ein, das Angebot und die Features der Website zu nutzen, um sich zu präsentieren, Unternehmens- und Produktinformationen kostenfrei zu veröffentlichen und über den Newsroom sowie die Social-Media-Kanäle auf dem Laufenden zu bleiben. Diese Services können zumindest teilweise den aktuellen Präsentationsbedarf überbrücken und die Branche zielgerecht informieren beziehungsweise in Interaktion bringen.

Auch aus starken und gleichermaßen betroffenen Ausstellernationen wie China oder Italien erreichen uns positive Stimmen – so zum Beispiel aus der italienischen Paper Flow Group: „Aufgrund der Pandemie müssen wir den Menschen und den Unternehmen erst einmal die Zeit geben, wieder Kraft zu gewinnen – Zuversicht ist die Triebfeder für das private und wirtschaftliche Leben. Die Verschiebung der drupa gibt allen die Gelegenheit, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und positiv in die Zukunft zu schauen“, so Stefano Monfredini (Sales Director), Technomac Italia. Loretta Sellecchia, Marketing & Export Manager bei SCS Atomaberg zeigt sich ebenso zuversichtlich: „Auch wenn es einige Zeit dauern wird, bis wir wieder zur Normalität zurückgekehrt sind, vertrauen wir darauf, dass die ,Drupa‘ die Lösung dafür sein wird, der Printindustrie wieder neuen Schwung zu verleihen.“

Die „Drupa“ stellt für die Branchenteilnehmer eine unverzichtbare Plattform dar, die Orientierung, Impulse und vor allem den Bedarf nach Face-to-Face-Meetings in hohem Maße erfüllt. „Auf der ersten ,Drupa‘ 1951 erzielte Bobst einen Verkauf von 43 Maschinen. 70 Jahre später, im Jahr 2021, werden wir auf der ,Drupa‘ die Zukunft der Verpackungswelt mitgestalten, indem wir den Wandel der Branche aktiv vorantreiben“, so Jean-Pascal Bost, CEO von Bobst, „unsere Vision in einer sich wandelnden Welt mit anderen zu teilen, ist unerlässlich, und die ,Drupa‘ 2021 wird der richtige Ort dafür sein.“ Claus Bolza-Schünemann, CEO von Koenig&Bauer fügt hinzu: „Die drupa ist die Leitmesse und der Höhepunkt einer ganzen Branche. Wir bei Koenig&Bauer haben bereits viel Energie und Herzblut in die drupa gesteckt. Dies möchten wir mit Ihnen teilen – auch im Jahr 2021 – und natürlich auf dem Weg dorthin. Bleiben Sie dran, es lohnt sich!“

So arbeitet die „Drupa“ knapp ein Jahr vor der Messe mit vereinten Kräften darauf hin, ihre Aussteller zu unterstützen, auch nach den Auswirkungen des Coronavirus erfolgreich am Markt zu sein. „Auf den Sturm folgt ein Regenbogen“, ist sich Guanghui Wu, Vorsitzender von Shanghai Yoco Printing Machinery sicher. Und Wei Huang, Vorsitzender von UP Group ergänzt: „Wir freuen uns auf April 2021 und sehen uns auf dem global bedeutendsten Treffpunkt der Branche – der ,Drupa‘!“

Der Ticketshop für 2021 ist wieder geöffnet. Weitere Informationen und regelmäßige Updates finden Sie auf www.drupa.de

Personalisierte Homepages für Schreiner, um die Krise zu überbrücken

Viele Schreiner und Ladenbauer nutzen ExtraNet24 als ihre digitale Werkbank, um individuelle Wohnideen online zu realisieren. Sie entwerfen und modifizieren ihr Möbelstück virtuell und nutzen 3D-Ansichten, um ihren Kunden die Idee zu veranschaulichen. Gefertigt werden die individuell gestalteten Stücke nach industriellen Qualitätsstandards, im Möbelwerk der Extra-net24 AG im hessischen Weiterstadt. Die Schreiner bekommen die selbstentworfenen Möbel montagefertig geliefert.

Angesichts der Corona-Krise geht ExtraNet24 noch einen Schritt weiter: Mit der Online-Initiative „macht-das-beste-daraus.de“ bietet man mittelständischen Schreinern eine neue Kommunikationsplattform. So können sie mit ihren Kunden in Kontakt bleiben und situationsgerecht kommunizieren.

Marketingleiter Thomas Fleckenstein erläutert die Idee dahinter: „Da wir mit unseren Kunden in engem Kontakt stehen, erfuhren wir früh, dass viele Schreinerkollegen von der Krise schwer betroffen sind. Vor allem im B2B-Geschäft werden Budgets gestrichen und sicher geglaubte Aufträge gehen verloren. Manchem Handwerker bleibt der Zutritt zur Baustelle verwehrt. Da sorgt man sich trotz voller Auftragsbücher. Vielerorts kämpft man – quasi über Nacht – mit existenziellen Problemen. Da haben wir uns überlegt, dass ja bei den Privathaushalten gegenwärtig ein Bedarf an Schreinerleistungen besteht. Die Leute sitzen zuhause fest und haben endlich Zeit, sich mit ihrer Wohnsituation zu beschäftigen. Viele Privatkunden verfügen, aufgrund stornierter Urlaubsreisen, sogar über unerwartete finanzielle Spielräume. Darin sehen wir wertvolle Chancen, die es zu nutzen gilt.
Und da nicht jeder Schreiner eine flexible Internetpräsenz besitzt, um adäquat auf diese Situation einzugehen, kommt hier unsere Online-Initiative ,macht-das-beste-daraus.de‘ ins Spiel.
Wir bieten unseren Kunden eine personalisierte Homepage an, die ihre Schreinerleistung im aktuellen Kontext darstellt und Lust auf frische Wohnideen macht. Flankierend stellen wir Mustertexte für digitale und non-digitale Mailings zur Verfügung, die der Schreiner nach seinem Ermessen modifizieren und einsetzen kann, um mit seinen Bestandskunden in Kontakt zu bleiben. Abgerundet wird das Konzept von passenden Motiven, die unterstützend in den sozialen Medien eingesetzt werden können. So verfügt der Schreiner über einen flexiblen Kommunikationsbaukasten, den er nach Belieben nutzen kann.
Der Interessent meldet sich auf macht-das-beste-daraus.de mit seinen Kontaktdaten an. Er lädt sein Logo und, wenn gewünscht, auch ein Bild von sich hoch, um die Seite zu personalisieren. Wir stimmen mit ihm die rechtlichen Erfordernisse (Impressum und Datenschutz) ab und schon nach zwei Arbeitstagen ist er unter seiner neuen Domain erreichbar. Wenn er beispielsweise Lehmann heißt, lautet seine Domain dann ,Lehmann.macht-das-beste-daraus.de‘. Bei Schreinerei Wagner heißt sie ,wagner.macht-das-beste-daraus.de‘.“

Die erste Webseite der Initiative ist bereits online gegangen und hier anzusehen: https://koehnich.macht-das-beste-daraus.de/ Weitere Seiten sind aktuell im Aufbau. Alle benötigten Informationen zur Teilnahme gibt es hier: https://macht-das-beste-daraus.de/

Hat ein Gewinnspiel gestartet – #felderchallenge

Die Felder Gruppe belohnt jetzt ambitionierte HandwerkerInnen für einzigartige und inspirierende Holzbearbeitungsprojekte.

In einer Zeit, in welcher das soziale Leben den Mitmenschen zuliebe auf ein Minimum reduziert wird, bietet die #felderchallenge eine willkommene Abwechslung für fleißige HeimwerkerInnen, die die zusätzliche Zeit zuhause nutzen möchten, um originelle Ideen umzusetzen und individuelle Werkstücke zu schaffen. Die Felder Group möchte ambitionierte HolzbearbeiterInnen weltweit mit dieser Challenge dazu ermutigen, mit ihrem eigenen Projekt andere zu inspirieren. Dabei winken gleich mehrere Gewinne für die kreativsten Einsendungen.

Ob einfach oder komplex, klein oder groß – Holzbearbeitungsprojekte jeglicher Größenordnung sind erwünscht. Unter allen Einsendungen prämiert eine Experten-Jury und die Community von feldergroup.com die besten sechs Projekte, welche im Jubiläumskatalog 2020 und auf diversen Onlineplattformen veröffentlicht werden.

Zu gewinnen gibt es dabei eine „Hammer Kantenschleifmaschine HS 950“, eine „Felder Bandsäge FB 510“ oder einen „Format4 Arbeitstisch FAT 500 S“, so wie viele weitere Preise.

Zur Teilnahme ist Folgendes notwendig:
Fotos oder Videos vom eigenen Holzbearbeitungsprojekt
Bauplan oder Zeichnung
Kurzbeschreibung des Projektes
Veröffentlichung des Projektes auf Social Media wie Facebook oder Instagram mit den Hashtags #felderchallenge und #feldergroup
Die Einsendefrist ist der 25. Mai 2020.

Auch wenn es an eigenen Ideen mangeln sollte, ist eine Teilnahme möglich. Das Felder Group TV auf YouTube bietet eine Reihe an DIY-Videoanleitungen, welche gerne nachgebaut und auf Social Media veröffentlicht werden dürfen. Auch für nachgebaute Einsendungen gibt es Warengutscheine für den Felder e-shop und Goodie-Bags zu gewinnen.

Weitere Infos und Teilnahmebedingungen unter: https://www.felder-group.com/de-at/felderchallenge

Paul-Ehrlich-institut

Erste klinische Prüfung eines COVID-19-Impfstoffs in Deutschland genehmigt

Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat die erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt. Die Genehmigung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten. Durch eine intensive wissenschaftliche Beratung des Arzneimittelentwicklers BioNTech im Vorfeld konnte das Paul-Ehrlich-Institut das Verfahren in vier Tagen abschließen. Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus.
Bei dem Impfstoffkandidaten des Mainzer Biotechnologieunternehmens BioNTech handelt es sich um einen sogenannten RNA-Impfstoff, der die genetische Information für den Bau des sogenannten Spikeproteins des CoV-2 oder Teilen davon in Form der Ribonukleinsäure (RNA) enthält. Im genehmigten ersten Teil der klinischen Prüfung werden 200 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren mit jeweils einer von mehreren gering modifizierten Impfstoffvarianten geimpft. Nach einer Wartezeit zur Beobachtung der Geimpften werden im zweiten Teil der klinischen Prüfung weitere Probanden der gleichen Altersspanne geimpft. Der zusätzliche Einschluss von Probanden mit erhöhtem Infektionsrisiko oder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung ist im zweiten Teil der klinischen Prüfung vorgesehen, für die vorab weitere Studiendaten eingereicht werden müssen.
Mehr dazu: https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2020/08-erste-klinische-pruefung-sars-cov-2-impfstoff-in-deut…