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Autor: Möbelfertigung

Konzentriert sich in China auf leichte Nutzfahrzeuge und Elektroautos

Der Renault Konzern konzentriert seine Aktivitäten in China künftig auf den Markt der leichten Nutzfahrzeuge und Elektroautos. Damit will das Unternehmen seine langfristige China-Präsenz stärken und die Synergien mit seinem Allianzpartner Nissan noch besser nutzen. „Wir schlagen in China ein neues Kapitel auf“, sagt Francois Provost, Vorsitzender der Region China der Groupe Renault. „Dabei konzentrieren wir unsere Aktivitäten auf die Haupttreiber der sauberen Mobilität – Elektroautos und leichte Nutzfahrzeuge.“

Das Geschäft mit leichten Renault Nutzfahrzeugen steuert seit 2017 das Gemeinschaftsunternehmen Renault Brilliance Jinbei Automotive (RBJAC). Die Aktivitäten mit Renault Elektrofahrzeugen verantworten die beiden Joint Ventures eGT New Energy Automotive (eGT) und Jiangxi Jiangling Group Electric Vehicle (JMEV).

Die aktuell für das Geschäft mit Renault Pkw mit Verbrennungsmotor verantwortliche Dongfeng Renault Automotive Company (DRAC) wird ihre Aktivitäten für Renault Pkw einstellen. Renault wird seine DRAC-Anteile an die Dongfeng Motor Corporation übertragen. Die weitere Entwicklung von Renault Pkw wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des künftigen neuen Mittelfristplans von Renault vorgestellt. Darüber hinaus werden Renault und Dongfeng weiter mit Nissan bei Motoren der neuen Generation zusammenarbeiten. Zudem wollen Renault und Dongfeng stärker im Bereich Fahrzeugvernetzung kooperieren.

Der Markt der leichten Nutzfahrzeuge entwickelt sich in China sehr dynamisch. 2019 wurden dort 3,3 Millionen leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Die Renault Aktivitäten in diesem Segment verantwortet seit 2017 das Gemeinschaftsunternehmen Renault Brilliance Jinbei Automotive (RBJAC). Jinbei ist eine seit langem in China etablierte Marke mit 1,5 Millionen Kunden und fast 162.000 Verkäufen im Jahr 2019. Mit dem Know-how und den Technologien von Renault modernisiert RBJAC die Jinbei-Modelle und erweitert das Angebot bis 2023 um insgesamt fünf Kernmodelle. Das Joint Venture wird in Zukunft auch exportieren.

Mit 860.000 verkauften Elektrofahrzeugen war China 2019 erneut der größte Elektromarkt der Welt. Prognosen zufolge dürften die Elektro-Verkäufe bis 2030 einen Anteil von 25 Prozent des chinesischen Marktes erreichen. Mit dem Renault „City K-ZE“ verkauft Renault seit 2019 ein attraktives und zugleich erschwingliches elektrisches Stadtauto. Künftig soll das Fahrzeug auch auf anderen Märkten angeboten werden. JMEV ist seit seiner Gründung im Jahr 2015 als agiler und effizienter Elektro-Player bekannt. Mit Unterstützung von Renault wird JMEV im Jahr 2022 mit vier Modellen 45 Prozent des chinesischen Elektro-Marktes abdecken.

Weiteres Wachstum im letzten Geschäftsjahr

Die Schmidt Groupe blickt auf ein erfolgreiches letztes Geschäftsjahr zurück und damit auch positiv in die Zukunft trotz Dämpfer durch die Corona-Krise: Der französische Branchenprimus mit Wurzeln im Saarland legte 2019 weiter zu und konnte an das konstante Wachstum der vorherigen Jahre anknüpfen. Für das abgelaufene Wirtschaftsjahr vermeldet der Möbelhersteller erneut eine Reihe von Bestmarken.

So verzeichnete Schmidt beim Produktionsumsatz einen Schub um sieben Prozent auf nun 603 Millionen Euro – das ist der höchste Wert in der 86 Jahre währenden Unternehmensgeschichte. In der jüngsten Vergangenheit gab es 2018 einen Zuwachs um vier Prozent, davor waren es acht und 2016 waren es 14 Prozent. Auch die Kurve beim Fachhandelsumsatz einschließlich der über die Gruppe gelieferten Elektroeinbaugeräte stieg weiter kontinuierlich an. Hier wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von sieben Prozent erwirtschaftet, was in der Endabrechnung einen Erlös von 1,74 Milliarden Euro bedeutet. Das ist ebenfalls die beste Leistung in der Historie des von Anne Leitzgen in dritter Generation geführten Familienunternehmens.

„Wir gehen aus einer erfolgreichen Vergangenheit in eine gesicherte Zukunft. Sicherlich werden sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2020 auswirken. Aber wir sind auch sehr zuversichtlich, dass wir das wiedergewinnen können, was wir durch die Schließung des Handels aufgrund der Pandemie einbüßen mussten“, erklärt Stéphane Bihler, Prokurist der zur Schmidt Groupe gehörenden Schmidt Küchen GmbH & Co. KG und Vertriebsleiter International.

Doch zurück zu den Zahlen von 2019: Als europäische Nummer eins der Küchenstudio-Franchisegeber konnte die Gruppe bei der Anzahl der Exklusivhändler den positiven Trend der vergangenen Jahre ebenfalls fortsetzen und einen Maximalwert in der Firmenchronik erreichen: Die Flotte der Verkaufsstellen kletterte von 728 auf 756, welche die Marke „Schmidt Küchen und Wohnwelten“ sowie zusätzlich in Frankreich und Belgien noch das Label „Cuisinella“ führen. Wobei der Vertrieb nunmehr in 27 und nicht mehr in 30 Ländern rund um den Globus erfolgt. „In Deutschland gibt es weiterhin 44 Partnerhäuser, in denen wir in diesem Jahr phasenweise das schon in Frankreich erfolgreich implementierte Consumer Connect einführen. Hier setzen wir ausgeklügelte digitale Technik ein, um den Kunden durch ein einzigartiges Kauferlebnis eine kontinuierliche Beziehung zur Marke und ein Höchstmaß an Individualität zu bieten. Die von uns entwickelten Virtual-Reality-Tools ermöglichen es dem Kunden auch, sich in seinem Projekt selbst zu projizieren“, verrät Stéphane Bihler.

Im Geschäftsjahr 2019 baute die Schmidt Groupe ihre Attraktivität auch als Arbeitgeber weiter aus. Während die Belegschaft innerhalb des Konzerns mit 1.750 Mitarbeitern fast gleichgeblieben ist, gab es in Deutschland eine Zunahme von rund acht Prozent auf nunmehr 187 Arbeitnehmer. Eine imposante Entwicklung weist das Zahlenwerk bei den Beschäftigten mitsamt den Kollegen aus den Partnerhäusern aus.

Es potenzierte sich von 6.357 auf nun 7.120 – das sind 763 Angestellte mehr als noch im Vorjahr und ein Plus von zwölf Prozent. „Mit über 7.000 Mitarbeitern in der ganzen Welt sind wir eine große Allianz menschlicher Energie. Und jeder Einzelne versteht sich als Botschafter einer gelebten Philosophie: Auf die Wünsche des Verbrauchers eingehen, seine Bedürfnisse vorherahnen und sie zu seiner Zufriedenheit konkretisieren“, erklärt Stéphane Bihler. Die Schmidt Groupe produziert auf einer Fläche von rund 223.000 Quadratmetern und das überwiegend im Elsass – drei Werke befinden sich in Sélestat, eines am Hauptsitz in Lièpvre und hinzu kommt das im Produktionsverbund arbeitende deutsche Stammhaus im saarländischen Türkismühle. Zudem gibt es ein Logistikzentrum in Bergheim.

Alleine 2019 investierte die Gruppe 90 Millionen Euro in die Optimierung der Produktion.

Wechsel in der Geschäftsführung

Zum 30. April hat Sven Schreiber, seit Februar 2018 alleiniger Geschäftsführer der Germania Werk Krome GmbH & Co. KG, das Unternehmen verlassen. Nachfolger und gleichfalls alleiniger Geschäftsführer, ist seit dem 1. Mai 2020 Christian Pauly. Er trat 2008 in das Unternehmen ein und ist seit Februar 2018 als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung verantwortlich für das Supply Chain Management. 

Sven Schreiber hatte vor einigen Wochen die Gesellschafter aus familiären Gründen gebeten, das Unternehmen verlassen zu dürfen, um zukünftig näher an seinem Lebensmittelpunkt tätig sein zu können.

Germania, Hersteller zerlegter Möbel, befindet sich in einem fortgeschrittenen und erfolgreichen Turnaround-Prozess: 2019 konnte nach einer in 2016 begonnenen harten Sanierungsphase erstmals wieder ein positives operatives Ergebnis erreicht werden. Volkmar Halbe hatte zwischen 2016 und 2018 als Interim-Manager die finanzielle und leistungswirtschaftliche Sanierung vorangetrieben. Sven Schreiber hat diese dann auf der Vertriebs- und Produktseite konsequent und sehr erfolgreich fortgesetzt.

Bis die Verantwortlichkeit für „Vertrieb und Produkt“ innerhalb der Geschäftsleitung wiederbesetzt ist, wird Volkmar Halbe diesen Bereich koordinieren. Nach seinem Ausscheiden in 2018 hat er als Bevollmächtigter der Gesellschafter weiterhin engen Kontakt zum Unternehmen gehalten. Unverändert ist Clemens Bakalara innerhalb der Geschäftsleitung für alle kaufmännischen Ressorts verantwortlich.

Corona-Krise drückt die Umsätze deutlich nach unten

Das Ergebnis des zweiten Geschäftsquartals von Stabilus ist deutlich von den globalen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt. Insbesondere das Automotive-Geschäft von Stabilus war von dem abrupten Einbruch der weltweiten Automobilproduktion betroffen.

So verringerte sich der Konzernumsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,6 Prozent auf 221,0 Millionen Euro (Q2 GJ2019: 239,1 Millionen Euro). Bereinigt um USD/EUR-Währungseffekte belief sich der Rückgang des Konzernumsatzes auf 9,5 Prozent.

„Nach soliden ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres hat sich unser Geschäftsumfeld aufgrund der sich global zuspitzenden COVID-19-Krise seit März abrupt verändert“, so Dr. Michael Büchsner, CEO von Stabilus. „Dies hat bereits deutliche Spuren in unseren Ergebnissen des zweiten Quartals hinterlassen und wird auch die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres beeinflussen. Wir haben umgehend Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter in allen Produktionsstätten ergriffen und konnten dadurch eine durchgehende Lieferfähigkeit sicherstellen. Darüber hinaus haben wir Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet.“

In der Region EMEA sank der Umsatz um 6,0 Prozent auf 118,4 Millionen Euro (Q2 GJ2019: 126,0 Millionen Euro), was insbesondere auf die Schwäche des Automobilmarktes in Folge von Covid-19 zurückzuführen war. In der Region Americas ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,6 Prozent auf 82,7 Millionen Euro zurück (Q2 GJ2019: 90,5 Millionen Euro). Bereinigt um Währungs- sowie Akquisitionseffekte lag der Umsatzrückgang in Americas im Q2 GJ2020 bei 9,4 Prozent. In Asien-Pazifik verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal von 11,5 Prozent auf 20,0 Millionen Euro (Q2 GJ2019: 22,6 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte lag der Rückgang der Umsätze in der Region im Q2 GJ2020 bei 10,7 Prozent. Verantwortlich war hier insbesondere die stark rückläufige Automobilproduktion in China aufgrund der Werksschließungen im Rahmen der COVID-19 Maßnahmen. Während Automotive Gas Spring einen Umsatzrückgang von 17,2 Prozent im Q2 2020 und sich damit besser als die regionale Automobilproduktion entwickelte, haben sich die Umsätze in den Bereichen Automotive Powerise und Industrial stabil gegenüber dem Vorjahresquartal entwickelt.

Stabilus verzeichnete in den Geschäftsbereichen Automotive Gas Spring und Automotive Powerise Umsatzrückgänge im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020, während der Umsatz im Bereich Industrial auf Niveau des Vorjahreszeitraumes lag. Im Geschäftsbereich Automotive Powerise sanken die Erlöse um 9,0 Prozent auf 54,7 Millionen Euro im Q2 GJ2020 (Q2 GJ2019: 60,1 Millionen Euro). Im Bereich Automotive Gas Spring verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang um 14,9 Prozent auf 71,6 Millionen Euro (Q2 GJ2019: 84,1 Millionen Euro). Sowohl Automotive Powerise als auch Automotive Gas Spring entwickelten sich dabei allerdings noch deutlich besser als die globale Automobilproduktion, die im Berichtszeitraum um 23 Prozent zurückging. Bereinigt um Währungseffekte sowie Akquisitionen lagen die Umsatzrückgänge der Bereiche bei 7,8 Prozent beziehungsweise 15,0 Prozent.

Die Umsätze des Geschäftsbereiches Industrial im Q2 GJ2020 sind mit 94,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q2 GJ2019: 94,9 Millionen Euro) nahezu unverändert. Bereinigt um Währungseffekte sowie Akquisitionen verzeichnete der Bereich einen Umsatzrückgang von 5,7 Prozent. Während in den Segmenten Independent Aftermarket, Büromöbel, Produktions- und Bautechnologie sowie E-Commerce organisches Umsatzwachstum erzielt wurde, stand diesem ein schwächeres Geschäft mit Distributoren sowie Umsatzrückgänge in den Bereichen Transport, Land- und Baumaschinen gegenüber.

Insgesamt entfielen im Q2 GJ2020 43 Prozent (Q2 GJ2019: 40 Prozent) des Konzernumsatzes von Stabilus auf den Geschäftsbereich Industrial und 57 Prozent (Q2 GJ2019: 60 Prozent) auf die beiden Automotive-Geschäftsbereiche Powerise und Gas Spring.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis sank im zweiten Quartal 020 um 12,9 Prozent auf 31,1 Millionen Euro. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 14,1 Prozent, nach 14,9 Prozent im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die in der jüngeren Geschichte beispiellosen Entwicklungen und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Realwirtschaft stellen Stabilus, wie nahezu alle Unternehmen in den Sektoren Automobil und Industrie, vor erhebliche Herausforderungen. Wesentliche Automobilhersteller haben seit Mitte März einen Großteil ihrer Produktionswerke geschlossen. Ein langsames Hochfahren der Produktion hat gerade erst wieder begonnen. Die globale Fahrzeugproduktion ist im zweiten Quartal 2020 fast um ein Viertel eingebrochen. Für den Geschäftsjahreszeitraum von Stabilus (Oktober bis September) gehen Experten derzeit von einem Rückgang der weltweiten Automobilproduktion von rund 21 Prozent aus.

Alle wesentlichen Werke von Stabilus konnten den Betrieb aufrechterhalten – im Monat März allerdings mit einer verringerten Kapazität. Die Produktionskapazitäten werden hierbei an die aktuelle Kundennachfrage mit Hilfe flexibler Arbeitsmodelle angepasst. Stabilus hat zudem seine Maßnahmen zur Optimierung und Flexibilisierung von Kosten verstärkt und wird geplante Investitionen prüfen sowie möglicherweise verschieben. Mit einem sehr moderaten Verschuldungsgrad[1] verfügt Stabilus über eine solide Bilanz und sieht sich mit den ergriffenen Maßnahmen auch in dieser herausfordernden Zeit derzeit gut gerüstet.

Wie am 17. März 2020 bekanntgegeben, wird der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 aufgrund des signifikanten Rückgangs der wirtschaftlichen Aktivitäten voraussichtlich unter dem ursprünglich prognostizierten Niveau von 970 bis 990 Millionen Euro sowie die bereinigte EBIT-Marge voraussichtlich unter der ursprünglichen Erwartung von 15 Prozent liegen. Angesichts der Dynamik der weltweiten Entwicklungen in Zusammenhang mit Covid-19 kann eine Präzisierung der Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes und der bereinigten EBIT-Marge erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Stabilus verfolgt weiterhin seine Strategie des nachhaltigen und profitablen Wachstums („STAR 2025“). Die aktuell wesentlich niedrigeren Prognosen für das globale Wachstum des BIP und der Automobilproduktion haben Einfluss auf die Erwartungen der Gruppe hinsichtlich des mittelfristigen Wachstums. Ausgehend von diesen Annahmen erscheint ein durchschnittliches jährliches organisches Umsatzwachstum (2019-2025) von mindestens sechs Prozent als unsicher. Stabilus wird seine mittelfristige Prognose zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren.

Streit um die Führung ist beigelegt

Die Würfel sind gefallen: Bei den Schramm Werkstätten haben sich Axel und Susanne Schramm geeinigt. Damit ist die Frage der Führung endgültig entschieden. Die Familie zieht sich aus der ersten Reihe zurück. Laut heutiger Pressemitteilung haben Axel und Susanne Schramm die operative Leitung der Schramm Gruppe an Martin Kaus und Bernd Schellenberg als Geschäftsführer übertragen. Die Gesellschafter wollen sich zukünftig auf die strategische Ausrichtung der Schramm Gesellschaften konzentrieren.

Martin Kaus wird die Bereiche Finanzen, Controlling, Personal, IT und Operations verantworten, während Bernd Schellenberg die Leitung für die Bereiche Vertrieb und Marketing übernimmt. Philipp Schramm bleibt Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Interlübke.

„Im zentralen Interesse steht für mich das Wohl des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Nach den Diskussionen der vergangenen Wochen ist nun eine neue Führungsstruktur der Schramm Gruppe gefunden. Darüber hinaus werden wir als Gesellschafter weiterhin die strategische Verantwortung für das Familienunternehmen übernehmen. In dieser Rolle werden wir die beiden neuen Geschäftsführer dabei unterstützen, die mit mir als Geschäftsführer bis heute erreichte führende Marktposition auszubauen“, erklärte dazu Axel Schramm und seine Schwester Susanne Schramm sagte: „Ich freue mich, dass wir die Schramm Gruppe zukunftsgerichtet mit Herrn Kaus und Herrn Schellenberg aufstellen können. Beide sind hervorragend qualifizierte Geschäftsführer, die die Werte des Familienunternehmens Schramm teilen. Die Übergabe der operativen Verantwortung an externe Geschäftsführer ermöglicht es nun meinem Bruder und mir, uns auf die strategische Ausrichtung der Schramm Gruppe zu konzentrieren.“

EU-Projekt zur Verbesserung der Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung

Sieben Jahre nach ihrem Inkrafttreten ist die Die EU-Holzhandelsverordnung (EU Timber Regulation, kurz EUTR) bei einer großen Anzahl der Importeure nicht oder nicht ausreichend bekannt. Die in Deutschland zuständige Behörde (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, kurz BLE) führt regelmäßig Kontrollen bei Importeuren durch und überprüft die Einhaltung der EUTR. Zwischen März 2017 und Juni 2019 wurden hierfür 519 Überprüfungen durchgeführt. In 297 Fällen waren die durchgeführten Maßnahmen nicht ausreichend – das sind fast 60 Prozent! Als Konsequenz wurden eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und vollziehbare Anordnungen ausgestellt.

Um diese Missstände zu beheben, kooperiert die GD Holz Service GmbH nun im Rahmen des EU-Projekts „LIFE Legal Wood“ mit der BLE und anderen Behörden, Überwachungsorganisationen und Verbänden in Europa unter Koordination der NGO NEPCon. Die GD Holz Service GmbH, eine Tochter des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel, ist eine von der EU-Kommission akkreditierte Überwachungsorganisation für die EUTR und bietet Unterstützung für alle betroffenen Unternehmen an. Im Rahmen von „LIFE Legal Wood“ werden kostenlose Maßnahmen entwickelt, die zur verbesserten Umsetzung der EUTR führen. Für das bis 2022 laufende Projekt werden über 2,4 Mio. Euro bereitgestellt.

Das Projekt startet mit einer Online-Umfrage, um die grundlegenden Erfahrungen mit der EUTR in den verschiedenen Branchen zu erfassen. GD Holz bittet alle Unternehmen der Holz- und Papierbranche, an dieser Umfrage teilzunehmen – egal ob die EUTR flächendeckend „gelebt“ wird oder diese eher unbekannt ist. Die Umfrage ist hier zu finden (Dauer ca. 10 Minuten).

Die EU-Holzhandelsverordnung (EU Timber Regulation, kurz EUTR) gilt seit dem 3. März 2013 in der kompletten EU. Diese verpflichtet alle EU-Unternehmen, die Holz und Holzprodukte aus Drittländern beziehen, den Import illegal geschlagenen Holzes auszuschließen. Zu diesem Zweck muss vor dem Import eine Sorgfaltspflichtregelung angewendet werden. Eine Vielzahl von Produkten fällt unter den Anwendungsbereich der Verordnung. Dazu gehören Holzprodukte von Schnittholz bis hin zum fertigen Möbelstück, aber auch Produkte aus Papier und Zellstoff, sogar Zigarettenpapier.

Unter folgendem Link finden Sie die Projekt-Webseite

Drei neue Einträge auf der virtuellen Messe „Dexpo“

Die Virtuelle Messe https://dexpo.moebelfertigung.com nimmt langsam Fahrt auf. Drei neue Einträge im Branchenbuch, zwei davon direkt mit einer Ausstellung, beziehungsweise Präsentation sind frisch dazu gekommen.
Egger Holzwerkstoffe ist zum Beispiel nicht nur mit einem Brancheneintrag dabei sondern präsentiert auch eine ganze Reihe von neuen Optionen in der Möbelgestaltung unter dem Titel „Emotionen als Schlüsselfaktor für Designs?“  Eine ganze Reihe von Dekoren in Anwendung und im Detail finden sich auf dieser schönen Ausstellungs-Seite.
Die Paul Ott GmbH – Maschinenfabrik hat sich ebenfalls nicht nur für den Eintrag im Branchenbuch inklusive einem schönen Image-Video entschieden. In der Ausstellung „Kantenanleimmaschinen aus dem Familienbetrieb“ stellt das Unternehmen seine Expertise im Standard- und vor allem auch Sondermaschinenbau vor. Mit dabei übrigens ein eindrucksvolles Video zum Werkstück-Rückführsystem „TransLift“

Last but not least: Die WEIMA Maschinenbau GmbH hat sich zunächst nur für den Branchenbucheintrag entschieden. Trotzdem gibt es natürlich eine kurze Information und Bilder zu den Zerkleinerern und Brikettierpressern des Unternehmens.
Wir freuen uns außerdem, dass das Netzwerk mit seinen zahlreichen Möglichkeiten zur Präsentation und Kommunikation mittlerweile bereits 38 Mitglieder gefunden hat.

„Digital Expo @ möbelfertigung“ soll für alle Interessierten einen schnellen Überblick über Neuheiten und aktuelle Trends der Branche bereithalten. So können in Zeiten ohne Messen neue Entwicklungen schnell öffentlich gemacht werden. Aber auch auf einer Messe kann „Dexpo“ ein hilfreiches Tool sein, um potenziellen Besuchern des Messestandes zu zeigen, worauf sie sich freuen können. Die Plattform ist selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert und kann wie eine App dem Startbildschirm hinzugefügt werden.

Wenn Sie Interesse haben, auf unserer Plattform aufzutauchen, kontaktieren Sie bitte einen unsere Media-Berater.

Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.Beate Wulf, beate.wulf@holzmann.de, 040 – 63 20 18 -12.
Christoph Pacholski, christoph pacholski@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 38.Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 22.

Weltholz Lager in Bremen durch Brand zerstört

Ein Großbrand auf dem Hafengelände hat den Bremer Standort des Klöpfer Unternehmensbereichs Weltholz stark in Mitleidenschaft gezogen: Vier mit unterschiedlichen Produkten voll gefüllte Lagerhallen fielen den Flammen zum Opfer.

Für Geschäftsführung und Mitarbeiter ergeben sich aus diesem erschütterndem Ereignis dringliche Herausforderungen, die das Unternehmen jedoch zuversichtlich annimmt – mit überwältigender Anteilnahme und Hilfsbereitschaftvon Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Die Suche nach Ersatzfläche hat bereits begonnen und die Teams der nicht betroffenen Lagerhallen konnten ihre Arbeit schon wieder aufnehmen.

„Als deutschlandweit gut und breit aufgestellte Unternehmensgruppe werden wir die Situation schnell meistern“, betont die Klöpfer Geschäftsführung. „Somit kann die umfassende Warenversorgung für unsere Kunden unverzüglich wieder abgedeckt werden.“

Laufende und zukünftige Bestellungen werden weiterhin bearbeitet und Kunden bei Bedarf kurzfristig aus anderen Klöpfer Lagern beliefert. Kleine Verzögerungen lassen sich dabei leider nicht immer ausschließen.

110 Jahre Lacke und Beizen

Diesen April hatte Hesse Lignal 110-jährigen Geburtstag. Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens begann 1910 auf der Langestraße im Hammer Westen. Hesse Lignal entwickelte sich durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit kontinuierlich weiter. 1982 zog der Lacke- und Beizenhersteller in das Gewerbegebiet auf der Warendorfer Straße. Das Firmengelände fasst heute eine Gesamtfläche von 100.000 Quadratmeter. Auf Basis von 45.000 Rezepturen, produziert der deutsche Marktführer für Lacke und Beizen täglich bis zu 100 Tonnen.

 

„Wir blicken stolz auf unser 110-jähriges Firmenbestehen, unsere hochwertigen Produkte „Made in Germany“ und auf unser Mitarbeiterteam. Nur gemeinsam konnten wir uns mit viel Enthusiasmus, Know-How, Innovationskraft und zuverlässiger Zusammenarbeit am Markt positionieren“, so der Geschäftsführer Hans J. Hesse.

Kontinuierlich forscht das Bockum-Höveler Chemieunternehmen an immer umweltverträglicheren Rezepturen. „Hesse Lignal steht nicht nur für Qualität, sondern auch für Umweltschutz. Wir sind uns alle bewusst, dass wir eine Verantwortung für die folgenden Generationen tragen. Deshalb halten wir es für unsere Pflicht, Rohstoffe und Gebinde einzusetzen, die unsere Ressourcen schonen, so dass die Umwelt erhalten bleibt“, so der Geschäftsführer Jens Hesse.

Zum Unternehmen zählt ein Innovationszentrum. Zur Beschichtung und Lackierung von Holzoberflächen steht dort dem Farbspezialisten ein großer, moderner Maschinenpark zur Verfügung. Gemeinsam mit Ingenieuren, Lacklaboranten und Anwendern entwickelt Hesse Lignal im Innovationszentrum eine kundengerechte Anlagenplanung.

Im angedachten Rahmen konnte Hesse Lignal sein rundes Jubiläum aufgrund der Corona-Krise nicht feiern. „Die Gesundheit von uns allen und unsere soziale Verantwortung stehen an erster Stelle. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern unser 110. Jubiläum nachfeiern können“, so der Geschäftsführer Hans J. Hesse.