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Autor: Möbelfertigung

Hohe Auslastung trotz Corona

Bislang konnte die Produktion durchgängig und vollständig aufrechterhalten werden, berichtet Stefan Waldenmaier aus Waldstetten: „Die Auslastung im März lag bei etwa 90 Prozent.“ Und auch mit dem April zeigt er sich zufrieden. Aufgrund der hohen Eigenfertigung hatte das Unternehmen keine gravierenden Beschaffungsprobleme. Ebenso werden Marketingaktivitäten komplett aufrechterhalten, Leicht leistet damit weiterhin einen hohen und konstanten Beitrag, um den Handel zu unterstützen.

Optimistisch zeigt sich Leicht für den Messeherbst. Die Grundhaltung ist eindeutig: Das Unternehmen wird die Ausstellung in der Architekturwerkstatt komplett neugestalten und die umfangreiche Kollektion 2021 dort platzieren. Zudem wird die Marke auch zusammen mit allen Ausstellern in der Architekturwerkstatt die Veranstaltung so organisieren, dass diese die zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygienevorschriften und Standards erfüllen. Zusätzlich verfügt das Grundstück innerhalb als auch außerhalb der Architekturwerkstatt über ausreichend Flächen, um den Besuchern eine möglichst angenehme Wartezeit zu ermöglichen.

Steigerte seinen Umsatz 2019 um 7,6 Prozent

Häfele verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs auf 1,5 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 7,6 Prozent. Angesichts der angespannten globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wertet die Leitung des Unternehmens dieses Ergebnis als großen Erfolg.

Das Mutterunternehmen in Deutschland und seine fünf Produktionsgesellschaften verzeichneten im vergangenen Jahr ein Wachstum von 3,3 Prozent und sind damit etwas unter den Erwartungen geblieben. Zu dem guten Gesamtergebnis haben in erster Linie die 38 ausländischen Vertriebsgesellschaften beigetragen – sie legten 2019 um 8,8 Prozent zu. Besonders hoch waren dabei wieder die Zuwächse in Asien und Osteuropa. Und die Internationalisierung geht weiter: Mit der Gründung der Niederlassung Häfele Adriatic im vergangenen Juli hat sich Häfele im Mittelmeerraum ein weiteres Standbein geschaffen: Häfele Adriatic ist die 38. ausländische Vertriebsgesellschaft der Gruppe und betreut die Märkte in Slowenien und Kroatien.

Auch in Afrika geht es voran: Seit Februar 2019 betreut Häfele die ostafrikanischen Länder Tansania, Kenia, Uganda, Ruanda und die Seychellen aus einem eigenen Büro in Tansania. Mit dem zweiten Standbein auf dem afrikanischen Kontinent bereitet sich Häfele auf eine stärkere Präsenz in diesem aufstrebenden Markt in Ostafrika vor. Insgesamt erwirtschaftete die Unternehmensgruppe 80 Prozent ihres Umsatzes außerhalb Deutschlands.

Die positive Umsatzentwicklung schlägt sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder: Sie ist im vergangenen Jahr weltweit um 300 auf 8.100 angestiegen. Davon sind 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Auszubildende und Studenten in Deutschland beschäftigt (50 mehr als 2018). Diese Steigerung ist in erster Linie auf die Übernahme des Stuttgarter LED-Leuchtenspezialisten Nimbus im Februar 2019 zurückzuführen. Auch auf dem Wachstumsmarkt für smarte Steuerungskonzepte ist der Beschlagtechnikspezialist ein wichtiger Player geworden.

Der Ausbau der Logistikleistung – einer der wichtigen Erfolgstreiber bei Häfele – stand auch im vergangenen Geschäftsjahr im Fokus. So hat das Unternehmen in Lehrte bei Hannover ein zweites Versandzentrum zur Versorgung der Kunden im Norden Deutschlands und den angrenzenden Nachbarländern in Betrieb genommen. Mit diesem zweiten Lager als Ergänzung zur großen Logistik-Drehscheibe in Nagold steht die Logistik von Häfele Deutschland nun auf zwei Säulen – für mehr Kundennähe, kürzere Transportzeiten und damit noch besseren Service: Mit dem auf schnellen Auftragsdurchlauf ausgerichteten Lager können alle Kunden in Deutschland und im angrenzenden Ausland ihre bestellten Waren bereits am nächsten Tag erhalten. Zudem kann der Annahmeschluss für Lieferungen „Next day“ weiter nach hinten geschoben werden.

Beim weiteren Aufbau seiner digitalen Kompetenzen setzt Häfele setzt auf Ausbildung und hat sein Angebot erst 2018 um neue Ausbildungsplätze für E-Commerce-Kaufleute und Studenten für den dualen Hochschul-Studiengang BWL Digital Business Management erweitert. Um der fortschreitenden Internationalisierung Rechnung zu tragen, wurde im vergangenen Jahr der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Internationaler Technischer Vertrieb und Einkauf neu aufgenommen. Traditionell gibt es bei Häfele Ausbildungsplätze für Kaufleute im Groß-und Außenhandel und Studiengänge in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Auf das aktuelle Geschäftsjahr schaut die Unternehmensgruppe zurückhaltend. Nach einem positiven Start im ersten Quartal 2020, geht das Unternehmen aufgrund der Entwicklungen in West- und Osteuropa sowie Nordamerika und Südostasien davon aus, dass das Umsatzniveau von 2019 in 2020 nicht erreicht werden kann.

Deutsche Hersteller erreichen 2019 einen Produktionsrekord von 3,37 Mrd. Euro – Viertes Quartal mit zehn Prozent im Minus – Ausblick ungewiss

Im vergangenen Jahr erreichten die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit einem kleinen Plus von 0,6 Prozent einen erneuten Produktionsrekord in Höhe von 3,37 Mrd. Euro. Konnten in den ersten drei Quartalen 2019 noch Plusraten von 14, fünf und zwei Prozent erzielt werden, rauschte die Produktion im vierten Quartal mit zehn Prozent ins Minus. Damit hatte sich die geringere Ordertätigkeit der vorangegangenen Monate in der Fertigung in Deutschland niedergeschlagen. „Insgesamt können wir mit dem Ergebnis für 2019 sehr zufrieden sein. Ob die im September letzten Jahres prognostizierten Minus zehn Prozent Produktionswert für das laufende Jahr 2020 unverändert haltbar sind, ist zum aktuellen Zeitpunkt mehr als fraglich“, sagte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen, vor dem Hintergrund der Herausforderungen für die Branche in der Corona-Pandemie.
Im vergangenen Jahr verringerte sich der Exportwert der deutschen Hersteller gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Vor allem die Verluste in den drei Topmärkten China (-3 Prozent), USA (-16 Prozent) und Polen (-19 Prozent) trugen maßgeblich zu der negativen Entwicklung bei.
Auch die deutschen Importe verringerten sich um fünf Prozent auf einen Wert von 556 Mio. Euro.(Die wichtigsten vom VDMA Holzbearbeitungsmaschinen zur Verfügung gestellten Zahlen zu Export und Import sehen Sie, wenn Sie auf das Startbild klicken und sich durch die Grafiken klicken.)
Das Ausmaß der zu erwartenden Umsatzeinbußen ist zum jetzigen Zeitpunkt kaum absehbar und kann damit auch noch nicht annäherungsweise beziffert werden. Jedenfalls reichen die Herausforderungen, auf die sich der Holzbearbeitungsmaschinenbau wie der gesamte Maschinenbau einstellen muss, vermutlich weit über das Jahr 2020 hinaus.

Erfreulicherweise wird aber immer noch auf verhältnismäßig hohem Niveau produziert. Positiv ist, dass die Lieferketten – bis auf wenige Ausnahmen – in Deutschland noch recht gut funktionieren. Die Zulieferung von Teilen aus dem Ausland, etwa aus Polen oder Italien, gestaltet sich aber teilweise schwierig.

Die hohe Kapazitätsauslastung trifft vor allem für die Unternehmen zu, die im Anlagenbau tätig sind. Hier ist für die kommenden Monate meist noch die Auslastung gesichert. Allerdings gibt es aufgrund der internationalen Reisebeschränkungen deutliche Verzögerungen bei der Montage und Inbetriebnahme der auszuliefernden Maschinen. Bei den Standardmaschinenherstellern ist davon auszugehen, dass die Auftragspolster in Kürze abgearbeitet sind. Schon jetzt nutzen diese Betriebe fast alle in mehr oder weniger starkem Ausmaß die Kurzarbeit. Bleiben die Aufträge weiter in einem Maß aus, wie das seit Mitte März der Fall ist, wird sich das auf die Geschäftstätigkeit bis in das kommende Jahr hinein auswirken.

„Optimistisch stimmt uns die im Prinzip hohe globale Nachfrage nach Holzprodukten. Sei es der verstärkte Trend zum Holzbau oder nach erschwinglichen Möbeln für die aufstrebenden Volkswirtschaften. Wir arbeiten mit dem Material der Zukunft. Damit ist uns nicht bange um die Branche. Das Wachstum wird zurückkehren“, ist sich Dirr sicher.

Wer produziert? Wer liefert aus?

In den letzten Wochen änderte sich die Lage fast stündlich. Die Zeitschrift „möbelfertigung“ wollte dazu beitragen, dass Sie den Überblick behalten. Welcher Hersteller produziert noch? Wo wird in welcher Abteilung (Produktion, Logistik, Marketing, Verkauf, Kundencenter) noch normal gearbeitet? Wer ist überhaupt noch zu erreichen?

Wir hatten nachgefragt und eine Liste erstellt, die Ihnen auf einen Blick zeigt, wie sich der Status Quo der unterschiedlichen Unternehmen darstellt. Ein Tool, dass sehr wertgeschätzt wurde und Vielen eine Hilfe in einer unsicheren Zeit war. Glücklicherweise dürfen wir vermelden, dass sich bei sehr vielen Unternehmen wieder ein Stück weit Normalität eingestellt hat. Das bedeutet, viele grüne Haken in den von uns abgefragten Kategorien. Darum wird heute zum letzten Mal diese Liste online gehen. Auch, weil wir mittlerweile zunehmend Gefahr laufen, veraltete „Zustände“ zu dokumentieren. Natürlich stehen wir für Fragen und Feedback zur Verfügung. Schreiben Sie gerne an doris.bauer(at)holzmann.de.

Die komplette Liste finden Sie hier zum Download

Übernimmt Homag Golden Field komplett

Die Homag Group erwirbt die restlichen 75 Prozent der Anteile ihres langjährigen Vertriebs- und Servicepartners in China und verstärkt damit ihren Fokus in China deutlich. Durch die Vereinbarung mit Homag China Golden Field (HCGF) formt die Homag Group eine starke Organisation.

Homag hat sein China-Geschäft bereits vor 40 Jahren in enger Partnerschaft mit Homag China Golden Field (HCGF) begonnen. Im Laufe der Jahre hat sich Homag nach eigenen Angaben zur Nummer 1 unter den Komplettanbietern für chinesische Kunden entwickelt, die hochwertige Holzbearbeitungsmaschinen und -lösungen nachfragen.

HCGF mit seinen 450 Mitarbeitern formt nun zusammen mit der Homag Group in China eine einheitliche Organisation. In dieser neuen Aufstellung wird ein Team von insgesamt 750 Mitarbeitern die chinesischen Kunden betreuen. Die Übernahme wird vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Aufsichtsbehörden voraussichtlich im Herbst 2020 wirksam werden.

Homag schreibt in der heutigen Presseerklärung, das Unternehmen sei innerhalb Chinas der einzige internationale Anbieter mit einer flächendeckenden Organisation inklusive Engineering, Produktion, Vertrieb und Service. Homag könne dadurch Komplettlösungen mit Softwarepaketen und digitalen Werkzeugen anbieten, um den steigenden Erwartungen des Marktes hinsichtlich Qualität und neuester Technologie gerecht zu werden.

Pekka Paasivaara, Vorstandsvorsitzender der Homag Group: „China als größter Möbelproduzent der Welt ist ein wichtiger strategischer Markt für Homag. Mit dieser integrierten Organisation und seinen hochqualifizierten Mitarbeitern ist Homag für die zukünftigen Anforderungen des chinesischen Marktes in Bezug auf Wachstum, zunehmende Automatisierung und Digitalisierung bestens gerüstet.“

Dr. Markus Vöge, Executive Vice President Vertrieb & Marketing Homag Group, ergänzt: „Die Homag Group konnte ihre Kompetenz und Stärke als Schlüssellieferant bereits bei vielen großen Kundenprojekten unter Beweis stellen. Wir freuen uns darauf, unsere chinesischen Kunden weiterhin mit qualitativ hochwertigen und zukunftssicheren Lösungen optimal zu bedienen“.

Vorstands-Chef Dr. Jochen Köckler: „Für einen Neustart braucht die Wirtschaft dringend Messen“

„Eine Messe ist kein Gemeinschaftserlebnis mit Schunkeln und Umarmen, sondern ein Business-Event, auf dem Geschäfte gemacht werden. Und die müssen jetzt auch wieder gemacht werden, damit die Wirtschaft nicht noch weiter abstürzt.“ Dies ist eine der Kernaussagen von Dr. Jochen Köckler, Vorstands-Chef der Deutschen Messe AG, Hannover, in einem heute veröffentlichten Interview auf welt.de.
Dr. Köckler verweist zudem auf die deutlichen Unterschiede in Sachen Infrastruktur zwischen einem Fußballstadion und den großen Geländen von Messegesellschaften. Abstand, beispielsweise zwischen Ständen könne vergrößert werden, zudem ließe sich an den Eingängen regulieren, wann wie viele Personen auf dem Gelände sind. Nach wie vor, sagt Dr. Köckler, hoffe er, dass große Messen wie die „IAA Nutzfahrzeuge“ im Herbst wieder möglich sind. Auch wenn ihm bewusst sei, dass sich die Zahl der internationalen Aussteller und Besucher bis zur Findung eines Impfstoffes reduzieren werde.

Als entscheidend für die Messebranche sehe er die Frage, wie viel Geschäft in den kommenden Monaten und Jahren ins Internet abwandert. „Wenn es praktikable und nützliche Formate gibt, werden die von Unternehmen auch genutzt. Mindestens mal als Ergänzung. Da dürfen sich die Messeveranstalter nichts vormachen“, sagt der Vorstandschef gegenüber welt.de. Die Deutsche Messe AG steige deshalb auch selbst beim Thema Digital-Events ein. Generell sehe er digitale Formate aber eher als Ergänzung zu klassischen Messen, nicht als Ersatz. Der persönliche Kontakt bleibe das Wichtigste.

Seit März müsse die Deutsche Messe AG ohne Einnahmen auskommen. Spätestens im Sommer benötige das Unternehmen Fremdkapital. „Unter dem Strich kann der Verlust 2020 bei uns im Unternehmen bis zu 100 Millionen Euro betragen“, sagt Dr. Köckler bei welt.de.

Auf die gesamte Branche bezogen prognostiziert Dr. Köckler, dass Messen verschwinden und auch Messeveranstalter pleitegehen werden. Er rechnet damit, dass das Gefüge durcheinandergewirbelt wird und geht von „Umwälzungen und Übernahmen“ aus.

Das komplette Interview können Sie HIER lesen.

Übernimmt ArchDaily

Archdaily.com ist das reichweitenstärkste Portal für kuratierte Architekturprojekte weltweit – mit jährlich 168 Mio. Besuchen und rund 8,6 Mio. Social-Media-Followern. Jetzt hat Architonic, international marktführende Plattform für kuratierte Designprodukte, 100% der Aktien übernommen. Damit schließen sich die beiden Unternehmen zur international größten Online-Community für Design und Architektur zusammen.

ArchDaily mit Sitz in Santiago de Chile und Niederlassungen in den USA, Lateinamerika und China beschäftigt rund 70 Mitarbeitende. Durch das Zusammenspiel von Architonic.com und Archdaily.com wollen die beiden Partner die Customer Journey künftig noch zielgerichteter auf die Nutzer ausrichten und so in einem stark fragmentierten Markt mit sorgfältig kuratierten Informationen Orientierung und Relevanz bieten und eine effektivere Entscheidungsfindung ermöglichen. Dazu Stephan Bachmann, CEO von Architonic: „Architonic und ArchDaily wurden von Architekten für Architekten gegründet. Wir sprechen dieselbe Sprache und teilen dieselben Grundwerte; wir stehen für Qualität, Relevanz und höchste Glaubwürdigkeit. Durch unseren Zusammenschluss können wir unsere Expertise und unsere Erfahrung bündeln und noch besser nutzen. So werden wir einerseits unsere beiden Plattformen individuell weiterentwickeln und ausbauen, andererseits wollen wir zusammen neue Angebote für unsere Nutzer und Kunden entwickeln, die erst dank der Kombination der beiden Portale möglich werden.“
Tobias Lutz, Geschäftsleitungsmitglied und Mitbegründer von Architonic, und David Basulto, CEO und Mitbegründer von ArchDaily, bilden zusammen mit CEO Stephan Bachmann die Geschäftsleitung des neuen gemeinsamen Unternehmens. Tobias Lutz: „Während Nils Becker und ich – zwei Architekten – die Architonic-Vision mit ihrem Schwerpunkt auf Designprodukte umsetzten, beobachteten wir aus der Ferne mit großem Respekt, wie zwei andere Architekten – David Assael und David Basulto – ArchDaily zur wichtigsten Datenbank für Architekturprojekte ausbauten. Es ist kein Zufall, dass wir nun zusammenkommen. Wir ergänzen uns perfekt.“David Basulto ergänzt: „Die Urbanisierung der Welt nimmt exponentiell weiter zu. Die Architekturbranche steht vor einem rasanten Digitalisierungsprozess. Architonic und ArchDaily wollen gemeinsam eine aktive Rolle bei der Ausgestaltung dieser Entwicklungen einnehmen, indem wir mit unseren beiden Plattformen Inspiration, Wissen und die relevanten Werkzeuge bereitstellen.“
Architonic und ArchDaily erreichen zusammen eine organische Reichweite von jährlich 180 Mio. Besuchen sowie 10,4 Mio. Social-Media-Follower. In den Schlüsselmärkten der Branche – Europa, Asien und den USA – sind die beiden Plattformen zusammen bereits Marktführer, gemeinsam bilden sie die größte Online-Community für Architektur und Design weltweit. Über die finanziellen Details zum Zusammenschluss wurde Stillschweigen vereinbart.

Architonic wurde 2003 gegründet. Die Online-Plattform konzentriert sich auf Hersteller, Fachhändler und Architekten im globalen Premium-Segment. Seit 2015 hält die NZZ-Mediengruppe eine Mehrheit an Architonic; Anfang 2020 übernahm die NZZ-Mediengruppe den verbleibenden Anteil der Gründer an Architonic.

Jetzt informieren mit neuem „Technik & Anwendungskatalog“ 2020

Pünktlich zum Katalogstart in diesem Frühjahr hat der Beschlagspezialist Hettich auch seine E-Services deutlich ausgebaut: Der gedruckte „Technik & Anwendungskatalog“ 2020 ist nun direkt mit hilfreichen Online-Features auf der Webseite des Herstellers verknüpft. Im Doppel mit dem klassischen, gedruckten „T&A“ bieten die mobiltauglichen Online-Tools zusätzlichen Mehrwert für Handwerk und Handel.

Der „Technik & Anwendungskatalog“ 2020 von Hettich hat in diesem Jahr ein neues Gesicht bekommen: Die Printausgabe präsentiert sich schlanker und in einem frischen Layout. Neu im „T&A“ 2020 ist die Verknüpfung mit den erweiterten Online-Tools von Hettich. Das Angebot für Handwerk und Handel ist durchgängig mobilgerätetauglich, so lassen sich Produktwissen und Servicetools jederzeit und überall abrufen.

Über QR-Codes gelangt man direkt zu den passenden E-Services auf der Hettich-Website: Hettich Technical Assistant, CAD-Daten, Produkt-Konfiguratoren, Mediathek oder Design Gallery. Wer zur Bestellung keinen gedruckten Katalog mehr nutzen möchte, findet alle Produkte und Informationsquellen ab sofort auch im nagelneuen „Hettich eShop“. Dort sind jederzeit die aktuellsten Produktinformationen und Services verfügbar. Mit seinem digitalen Angebot kann Hettich seine Partner ab sofort noch effizienter in jeder Projektphase begleiten: von der ersten Idee über die Produktauswahl, Planung, Materialbeschaffung, Realisierung und Montage bis hin zur Vermarktung.

Ausgezeichnete Webinare

Sich flexibel und ohne An- und Abreise zur Präsenzschulung fortbilden – Webinare bieten viele Vorteile, die aktuell mehr denn je zur Corona-Pandemie gefragt sind. Auch innerhalb von Unternehmen spielt die digitale Wissensvermittlung eine immer bedeutendere Rolle, um sich langfristig den Erfolg zu sichern. Entsprechend setzt die Unternehmensgruppe Fischer bei ihren Trainings neben Präsenzschulungen auf Webinare. Diese lassen sich immer und überall abrufen.

„Per Webinar wollen wir unsere unterschiedlichen Business Units bei Markteinführungen optimal dabei unterstützen, das technische Know-how zu den Produktneuheiten unseren Landesgesellschaften und den Importeuren zu vermitteln“, erklärt Frank Neltner, Leiter der Fischer Akademie. „Im Zentrum steht dabei der Gedanke, eine Produkteinführung interessant, glaubhaft und nachhaltig zu gestalten.“ Mit dieser Aufgabe, die über die Business Units hinaus für das Unternehmen große Bedeutung hat, ist die Akademie im Kompetenzteam Entwicklung und Trendscouting unter der Leitung von Herrn Dr. Oliver Geibig bei Fischer angesiedelt, der das Thema Webinare als Alternative zu Präsenzschulungen ebenfalls intensiv fördert.

Der Fischer Akademie Trainer Stefan Huber ist seit 2018 am Projekt „Digital Live Training“ maßgeblich beteiligt und verdeutlicht: „Wichtig war, die Webinare auf ein ähnliches Level wie unsere Präsenztrainings zu bringen. Dazu zählt, dass wir als Trainer das neue Produkt während der Live-Seminare genauso erklären und montieren wie in einer Schulung vor Ort. Auch individuelle Fragen der Teilnehmer werden dabei direkt beantwortet.“ So lassen sich die Produkteinführungen einprägsam und authentisch live per Webinar begleiten, wobei hohe Maßstäbe im Bereich „Digitale Empathie“ gesetzt werden. In dieses Konzept floss das Know-how des internationalen Akademie-Netzwerks an Importeuren und Trainern der 49 Landesgesellschaften der Unternehmensgruppe Fischer ein. Zudem arbeitete Fischer bei der Umsetzung der Webinare mit Vitero zusammen, einem Spin-Off des Fraunhofer Instituts, das die technischen Rahmenbedingungen für die Online-Schulungen des Befestigungsspezialisten schafft.

In den Live-Seminaren vermitteln die Trainer die wichtigsten Merkmale des neuen Produkts, seine Vorteile und den Kundennutzen in Theorie und Praxis. Sie erläutern den Mehrwert der Lösung im Vergleich zu Wettbewerbsangeboten. Jedes der digitalen Trainings schließt mit einem einprägsamen Ereignis ab, zum Beispiel dem lauten, faserigen Zersplittern eines Holzbalkens oder dem Herabfallen einer Kinderschaukel bei unsachgemäßer Installation der geprüften Anker, Dübel oder Schrauben. So bleiben die Zuschauer aufmerksam bis zur letzten Sekunde und erinnern sich noch lange an die Schulung. Am Ende der Webinare können die Teilnehmer ihren Lernerfolg durch Tests und Abfragen sicherstellen.

Diese Vorgehensweise überzeugte auch die Fachjury des „eLearning“-Journals. „Für uns ist die innovative Umsetzung des Webinar-Formats der Grund dafür, den ,eLearning Award‘ in der Kategorie ‚Webinar‘ an die Unternehmensgruppe Fischer sowie den hierbei beteiligten Dienstleister Vitero GmbH zu verleihen“, hieß es in der Jurybegründung. Im Wettbewerb wurden 200 Beiträge in 57 Kategorien prämiert. Das „eLearning“ Journal ehrt jedes Jahr die innovativsten Weiterbildungsangebote aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Digitalisierung des Trainingsangebots der Unternehmensgruppe Fischer ist Teil des Projekts „New Fischer Academy“. Ziel ist es, langfristig ein weltweit einheitliches Akademie-Netzwerk zu schaffen, das überall die gleiche Schulungsqualität gewährleistet. Das Wissen wird dabei zielgruppenorientiert und abgestimmt auf die jeweiligen Landesmärkte vermittelt. Die Auszeichnung mit dem „eLearning Award“ 2020 zeigt, dass Fischer dabei den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Bestärkt durch diese Auszeichnung ist als nächster Schritt ist die Ausweitung des Webinar-Angebots auf externe Kundengruppen geplant. Zunächst finden hierzu Fachseminare im Netz für Tragwerksplaner, Ingenieure, und Konstrukteure aus dem deutschsprachigen europäischen Raum statt, wobei interne und externe Experten seitens Fischer referieren und live Fragen der Teilnehmer beantworten. Kurzdarauf folgt das englischsprachige Pendant für Teilnehmer dieser Zielgruppe auf der ganzen Welt.