Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Remira

Neue Plattform für digitale Supply Chain

Ein transparenter Beschaffungsprozess in der gesamten Supply Chain ist das Ziel eines jeden Einkäufers. Doch wie schaffen es Unternehmen, ihre Lieferanten in die Abläufe zu integrieren und Prozesse in Einkauf sowie Logistik zu digitalisieren? Mit dem Lieferantenportal hat Remira ein webbasiertes Tool entwickelt, das diese Digitalisierung ermöglicht. Der gesamte Bestell- und Lieferprozess inklusive Etikettierung lässt sich damit auf nur einer Plattform abbilden.

Das Lieferantenportal ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Beschaffungsprozesse und der Sicherung von reibungslosen Lieferketten unterstützt. Remira hat zahlreiche Features in das Tool integriert, die Einkäufern ihre tägliche Arbeit erleichtern. Bestellungen werden elektronisch über das Portal übermittelt. Lieferanten erzeugen auf dieser Basis eine Auftragsbestätigung, sodass der manuelle Abgleich von Bestellung und Auftragsbestätigung für den Einkäufer entfällt. Das Lieferantenportal prüft die vom Lieferanten enthaltenen Daten und stößt bei Bedarf einen Clearingprozess durch den Einkäufer an, falls Auftragsmenge, Preis oder Liefertermin zu stark vom gewünschten Ziel abweichen. Lieferanten können mit Hilfe der Auftragsbestätigungen aus dem Programm heraus Lieferungen bilden und im Verpackungsprozess ein Lieferavis auf Packstückebene erzeugen. Im Zuge dessen werden auch Packlisten und Versandetiketten generiert. Dadurch stellen Lieferanten eine korrekte Etikettierung sicher und beschleunigen somit die Prozesse am Wareneingang deutlich.

Alle Informationen rund um das Lieferantenportal stellt Remira ab sofort auf einer neuen Online-Plattform bereit. Unter www.lieferantenportal.de erhalten Interessierte einen Überblick über das System und den Zugang zu einer Testumgebung.

„Hettich on tour“: Roadshow präsentiert neue Produkte und eServices

Abstand halten und gleichzeitig Kundennähe zeigen – dazu nimmt Hettich in diesem Sommer richtig Fahrt auf: Zwei eigens umgebaute Fahrzeuge gehen mit den aktuellen Produkthighlights des Beschlagherstellers auf Reisen. Dank „Hettich on tour“ können Verarbeiter und Fachhändler die wichtigsten Neuheiten direkt vor der eigenen Haustür live erleben und persönlich testen – in Zeiten von Corona natürlich unter Einhaltung der nötigen Distanzregeln und Hygienemaßnahmen. Ein Jahr lang wird die spezielle Roadshow durch Deutschland, Belgien und die Niederlande sowie durch Österreich, die Schweiz und Südtirol touren. Die Hettich-Teams sind für den Einsatz unter den besonderen Pandemie-Bedingungen entsprechend geschult und ausgestattet. Die Abstandsregeln können dank Markierung auf dem Boden einfach eingehalten werden, regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen sowie Mund-Nase-Schutz sind natürlich ein Muss. Für Hettich haben Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten höchste Priorität.
„Mit ‚Hettich on tour‘ bieten wir unseren Kunden trotz Corona die Gelegenheit, unsere drei Top-Neuheiten ,AvanTech You‘, ,Actro 5D‘ und ,TopLine XL‘ wie auch die neuen eServices in angenehmer, entspannter Atmosphäre zu entdecken“, erklärt Vertriebsleiter Jan Hübschmann. „Unsere Online-Messe auf www.hettich.com hat bereits einen ersten Vorgeschmack geliefert. Jetzt können unsere Kunden auch ganz bequem den Praxistest machen. Die Hettich-Kollegen stehen vor Ort für alle Fragen bereit und freuen sich auf das direkte Feedback.“ Um die Energie-Ressourcen bei den Gastgebern zu schonen, können die Tour-Transporter an jeder Station grundsätzlich ohne Stromanschluss auskommen: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach macht die Fahrzeuge autark.
Wo genau „Hettich on tour“ in den kommenden Monaten zu Gast ist, wird jeweils in der Newsbox auf www.hettich.com bekannt gegeben, und die Teams werden auf Facebook zeitnah von ihren Reiseerlebnissen berichten.

Imos

Mit der Online-Verkaufslösung „myDesign“ zum eigenen Online-Shop für Tischler und Schreiner

Immer mehr Betriebe nutzen das Internet, um Produkte und Dienstleistungen online zu verkaufen. Das gilt auch für Möbel und Einrichtungen. Mit der Online-Verkaufslösung „myDesign“ der Imos AG können Schreiner und Händler ihren Kunden Wunschmöbel ganz einfach im Internet anbieten – nach Maß und individuell, ganz in der Tradition des Handwerks. Online-Shopping ist mit „myDesign“ schnell, unkompliziert und einfach: Der Kunde kann ein Möbel auswählen, entsprechend seinen Wünschen anpassen oder sogar komplett neu entwerfen. Die Bedienung ist einfach und macht Spaß. Nach erfolgreicher Auswahl oder Konfiguration des Möbels legt der Kunde sein Möbel in einen Warenkorb, ergänzt noch seine persönlichen Daten für Rechnung und Lieferung – schon ist die Bestellung fertig und kann auch gleich bezahlt werden.

Das responsive Webdesign erweitert das Online-Shopping auf die mobilen Endgeräte Tablet und Smartphone. Möbel können dann jederzeit und von überall aus bequem online gekauft werden. Die Nutzeroberfläche ist intuitiv und bedienungsfreundlich gestaltet, so dass der Kunde gezielt und einfach durch den Shop geführt wird. Auch Kunden, die wenig oder gar keine Vorkenntnisse besitzen, können so ganz leicht mit jedem Endgerät ein Möbel konfigurieren und bestellen.
Anwender von „Imos iX CAD/CAM“ können die Auftragsdaten der Kundenaufträge aus dem Online-Shop herunterladen und zur technischen Kontrolle oder weiteren Bearbeitung in ihr „iX CAD/CAM“ System importieren. Dort lassen sich alle konstruktiven Details des Möbels prüfen und direkt die Fertigungsunterlagen inklusive NC-Daten erzeugen. Dieser Prozess kann optional auch automatisiert werden.

„myDesign“ beinhaltet ein professionelles Shop-System für das B2C-Geschäft, das nach einem simplen Baukasten-Prinzip funktioniert. Damit gestalten Schreiner und Händler den ausgelieferten Standard-Shop mit wenig Zeitaufwand ganz individuell in ihren Farben und mit ihrem Logo. Weitere Informationen sowie Zahlungskonditionen und Bezahlservices sind schnell eingepflegt.

Auch individuelle Korpus-Möbel können in dem Online-Shop angeboten werden: Ein regelgeprüftes Baukastensystem von Korpus-Konstruktionen wird bereits bei der Einrichtung des Systems mitgeliefert. Shop-Betreiber definieren nur noch Ausführungsvarianten und Preise und schon kann der Verkauf losgehen. Für Fertigungsbetriebe, die „iX CAD/CAM“ im Einsatz haben, ist der Weg an die Maschine damit auch bereitet.

Der langjährige Firmeninhaber Hans-Jochen Lott feiert heute 80. Geburtstag

Hans-Jochen Lott leitete die Geschicke des Unternehmens für mehr als 40 Jahre und gab die Geschäftsführung im Jahre 2010 in die Hände seines Sohnes Henrik Lott, der zusammen mit Martina Kandler nun die Erfolgsgeschichte Lott-Lacke weiterschreibt. Die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter von Lott-Lacke, wünschen Jochen Lott noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie und alles Gute für das neue Lebensjahr.

„Wir wollen gestärkt aus der Krise hervorgehen“

Seit einiger Zeit gibt es erste Lockerungen, trotzdem bleibt Covid-19 im geschäftlichen und beruflichen Alltag mehr als präsent. Das macht auch das zweite Gespräch mit Daniel Ruggaber, Leiter Marketing und Vertrieb des Maschinenbauers Ruwi, deutlich. „Unser Geschäft in Deutschland läuft nach wie vor stabil, wobei es nicht ganz einfach ist, stets alle Kunden zu erreichen. So bekamen wir, als wir unseren letzten Newsletter rausgeschickt haben, über 300 Abwesenheitsnotizen. Das zeigt mir, dass wir proaktiv agieren müssen. Denn eine passive, abwartende Haltung hilft niemandem.“

Deshalb – und weil die für das Unternehmen wichtigen Messen weggefallen sind – wird Daniel Ruggaber ab Anfang Juni drei Wochen durch Deutschland fahren, um seine Partner und Kunden zu besuchen. „Es ist wichtig wieder direkt von Mensch zu Mensch in Kontakt zu treten, so gut die digitalen Alternativen auch funktioniert haben“, betont der Marketing- und Vertriebsexperte. „Und ich bin schon sehr gespannt, die Ausstellungen unserer Handelspartner zu sehen und überzeugt, dass aus den Eindrücken und Gesprächen positive Impulse entstehen.“

Gleichzeitig arbeitet Ruwi gemeinsam mit einer Agentur an einem neuen digitalen Auftritt. „Wir wollen noch mehr Informationen für unsere Kunden und Partner bereitstellen. Dabei ist eine höchstmögliche Transparenz enorm wichtig, gerade in Zeiten wie diesen.“

Das Unternehmen geht darüber hinaus sehr progressiv im Bespielen anderer digitaler Kanäle vor. So hat es mehrere kurze Handy-Videos auf dem Portal „TikTok“ gepostet. „Es ist verblüffend. Wir haben bereits 33.000 Follower, vor allem junge Leute. Eine erstaunlich hohe Zahl für einen Maschinenhersteller wie uns“, freut sich Ruggaber. „Ein 15-Sekunden-Video aus unserem Hause hat drei Millionen Menschen erreicht und wurde zusammengerechnet 14.000 Stunden angesehen. Natürlich ist mir klar, dass ,TikTok‘ nicht die Plattform ist, über die wir viele Fachleute erreichen. Trotzdem stellt es ein interessantes Tool dar. Und ich bin davon überzeugt, dass man auch in solche Richtungen denken sowie agieren muss.“

Darüber hinaus hat Daniel für sich und sein Unternehmen ein Ziel definiert: „Ich möchte, dass wir die Zeit effektiv nutzen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Damit meine ich nicht mit mehr Umsatz, denn das wird 2020 ganz sicher nicht passieren. Sondern weil wir in dieser Zeit neue Dinge lernen und Wege ausprobieren können. Das wappnet uns noch besser für die Herausforderungen der Zukunft. Und gerade jetzt, wo das Geschäft ­– vor allem das internationale – nicht optimal läuft, haben wir die Zeit, uns mit neuen Strategien und Konzepten zu beschäftigen. Zumal wir nach wie vor keine Kurzarbeit im Unternehmen haben.“

Welchen Input und welche Impulse Daniel Ruggaber in den kommenden Wochen beim direkten Austauschen mit seinen Kunden und Partnern bekommt, lesen Sie im dritten Teil, der in ungefähr vier Wochen erscheint.

Keine Dividendenzahlung für das Jahr 2019

Das Board of Directors der Fiat Chrysler Automobiles N.V. („FCA“) (NYSE: FCAU / MTA: FCA) und das Managing Board der Peugeot S.A. („Groupe PSA“) haben entschieden, vor dem Hintergrund der gegenwärtigen COVID-19-Krise im Jahr 2020 keine ordentliche Dividende für das Geschäftsjahr 2019 zu zahlen.

FCA und die Groupe PSA bekräftigen, dass die Vorbereitungen für den im Dezember 2019 angekündigten 50/50-Zusammenschluss gut voranschreiten. Dies gilt auch mit Blick auf wettbewerbsrechtliche und andere regulatorische Einreichungen.

Der Abschluss der geplanten Kombination wird planmäßig vor dem Ende des ersten Quartals 2021 erwartet – vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen.

Vorbildliches Krisenmanagement und klare Zukunftsvisionen

„Jede Krise bietet Chancen – und diese ergreifen wir. Nicht, um ,irgendwie‘ durch die Corona-Krise zu kommen, sondern um gestärkt aus ihr hervor zu gehen“, erklärte Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter J. Schmalz GmbH, anlässlich des ersten virtuellen Pressetags von Schmalz. Und fährt fort: „Unsere Systeme sind gerade besonders gefordert, zum Beispiel bei der Handhabung von Lebensmitteln in Verteilzentren oder auch beim Greifen von Medizinprodukten. Wir leisten unseren Beitrag, damit auch unsere Kunden die Krise bewältigen – das ist unser Anspruch.
Wir haben deshalb frühzeitig unsere Lieferkette abgesichert, unsere Lieferfähigkeit ist sichergestellt. Mehr noch: Uns ist es trotz ausgefallener Messen gelungen, den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden nicht nur zu halten, sondern über neue Kanäle noch auszubauen: So haben wir in kürzester Zeit Tools wie einen Live-Chat und eine Videoberatung etabliert, unsere erste virtuelle Messe steht in den Startlöchern. Wir nutzen diese Kanäle, um unseren Kunden die zahlreichen Produktneuheiten aus dem Frühjahr vorzustellen, darunter Lösungen für die Robotik und für die Digitalisierung von Greifprozessen.
Selbstverständlich bringt die Corona-Krise für unser Unternehmen gewaltige Herausforderungen mit sich. Wir sind allerdings als finanziell unabhängiges Familienunternehmen sehr gut aufgestellt. Bereits in den ersten Tagen haben wir die richtigen Weichen gestellt, um die Folgen abzumildern: Dazu zählt beispielsweise die Gründung eines internen Krisenstabs, der die aktuelle Situation ständig neu bewertet und entsprechende Maßnahmen umsetzt. Mit unseren Hygiene- und Verhaltensregeln gehen wir über die Anforderungen und Empfehlungen der Behörden hinaus.“

Sehr frühzeitig hat Schmalz weltweit Außenlager aufgebaut und gut ausgestattet, um lieferfähig zu bleiben – eben auch, weil die Produkte in vielen Bereichen gerade in der Corona-Krise dringend benötigt wurden und werden. „Man denke beispielsweise an die Logistik rund um den deutlich gestiegenen Bedarf an Desinfektionsmitteln. Hier spielen wir eine wichtige Rolle“, so Schmalz.

Aber auch als Unternehmen wurden alle Register gezogen. Beispielsweise in den verschiedenen Niederlassungen, wo bei der Beschaffung von Masken und Schutzmaterialien geholfen wurde oder auch durch den Einsatz der 3D-Drucker, um neuartige Gesichtsmasken zur Bekämpfung der Pandemie herzustellen. Grundsätzlich sieht sich das Unternehmen aus dem Nordschwarzwald aktuell noch gut gewappnet: Schmalz agiert als Familienunternehmen finanziell unabhängig und mit hoher Eigenkapitalquote. Während der letzten Monate habe man alles darangesetzt, die Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten und alle Arbeitsplätze weltweit zu sichern, so die Aussage.

Aufgrund der in einigen Bereichen gleichbleibend hohen oder gar höheren Nachfrage blickt Schmalz auf ein recht gutes erstes Quartal in diesem Geschäftsjahr zurück. Dennoch verzeichnet auch das Familienunternehmen mittlerweile Auftragsrückgänge und drosselte entsprechend die Produktionskapazitäten. „Wir arbeiten derzeit mit verschiedenen Szenarien und haben uns intensiv vorbereitet auf einen zweistelligen Rückgang im Auftragseingang und Umsatz. Allerdings hoffen wir auf eine Besserung ab dem zweiten Halbjahr, wenn sich die Lage nicht wieder verschlimmert“, erklärt der Unternehmensinhaber.

Die Performance von Schmalz im vergangenen Jahr war sehr gut: Der Vakuum-Experte verzeichnete einen Umsatz von rund 190 Millionen Euro. Der Einsatz für Forschung & Entwicklung lag bei etwa neun Prozent des Umsatzes. Das Vertriebsnetz wurde in Österreich um eine eigene Niederlassung erweitert, damit betreibt Schmalz nun 20 eigene Standorte, arbeitet darüber hinaus mit Vertriebspartnern in 60 weiteren Ländern zusammen. Neben dem Hauptsitz in Glatten gibt es in Melbourne (Australien), Shanghai (China), Pune (Indien), Yokohama (Japan) und Raleigh (USA) Produktionen. Die Nachfrage an Schmalz-Produkten bis zur Corona-Krise war in den letzten ein bis zwei Jahren in Nordamerika und vor allem in den USA sehr stark, ein dynamisches Wachstum gab es auch in Asien – mit China und Japan als Treiber. Europa zeigte einen konstant guten Zuwachs, allen voran Polen und die Türkei. Aufgeschlüsselt nach Branchen war das Interesse in der Logistik, Verpackung, Elektronik und im Medizin- beziehungsweise Pharma-Sektor sehr gut.

Schmalz hatte in jüngerer Vergangenheit wieder in den Hauptsitz in Glatten investiert und erweiterte die Produktion. Baustart war im Herbst 2017, im Sommer 2019 wurde das Ganze bezogen. Es gab eine Flächenerweiterung um rund 11.000 Quadratmetern. Mitte 2017 wurde auch mit dem Bau eines neuen Bürogebäudes begonnen, der Bezug war im Herbst 2018. Rund 3.000 Quadratmeter stehen hier inzwischen für die Bereiche Innovation sowie Versuchs- und Laboreinrichtungen, den Ausbau des weltweiten Verkaufs sowie flexible Arbeitswelten und in Form von Kreativräumen zur Verfügung. Es ist insgesamt Raum für weit über 100 neue Arbeitsplätze entstanden.

International ist das Familienunternehmen ebenfalls gewachsen: In China gab es einen Neubau auf der grünen Wiese mit zunächst 7.600 Quadratmeter Grundfläche für Bauabschnitt 1, in Polen einen Neubau mit rund 900 Quadratmeter und in Italien eine umfassende Sanierung eines Bestandsgebäudes.

Um sich künftig weiterhin schlagkräftig aufzustellen, fokussiert Schmalz unter anderem den Bereich Robotik. Der Hersteller möchte definitiv seinen Platz in diesem Wachstumsfeld einnehmen, verfügt über ein breites Domain-Wissen. Das Ziel sind anschlussfertige Komplettlösungen für das Greifen, die Bearbeitung des Themas erfolgt durch ein schlagkräftiges Team.

Neben der Robotik spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, mit der klaren Vision, dass es einen spürbaren Mehrwert in jedem Prozessschritt geben soll. „Kunden profitieren von der Digitalisierung erst dann, wenn für sie sicht- und spürbare Mehrwerte entstehen – und zwar bei allen Prozessschritten, von der Auslegung und Konfiguration über die Beschaffung bis hin zum Betrieb und Service“, erklärt Dr. Kurt Schmalz. Und führt weiter aus: „Hierauf richten wir unsere Organisation und unsere Produkte aus. Die Organisation bezieht sich auf ein ,Digital Lab‘ für Technologie- und Produktdigitalisierung, Digital Business für E-Commerce, Verkaufskanäle und Kunden-Frontends und die GPS Gesellschaft für Produktionssysteme als externe Entwicklungseinheit. Seitens der Produkte gehen wir so vor, dass die Hardware eine hohe Intelligenz und Konnektivität braucht. Gleichzeitig werden neue Softwarelösungen benötigt, die helfen, die Potenziale der Geräte zu heben. Dann gibt es einen Mehrwert durch die intelligente Nutzung der Daten.“

Letzte Chance für den digitalen Besuch der Schau „Walden“ nutzen!

Es hätte das fünfte Mal in Folge werden sollen, dass Schloss Hollenegg im Mai die Tore für seine Gäste öffnet und internationale Design-Kunst in den historischen Prunkräumen des Hauses präsentiert. Leider haben die Maßnahmen rund um Covid-19 eine Öffnung für das Publikum unmöglich gemacht.

Eine Absage der Ausstellung kam für Kuratorin Alice Stori Liechtenstein aber dennoch nicht in Frage, sie wollte gerade wegen der momentan schweren Zeit den jungen Designerinnen und Designern eine Möglichkeit bieten, ihre Werke zu präsentieren. Konnte die Produktion der Ausstellung auch nicht wie geplant, und nur mit vielen Einschränkungen stattfinden, wollte die Ausstellungsmacherin damit aber bewusst ein Zeichen setzen, dass es gerade jetzt besonders wichtig ist zu zeigen, dass die Dinge auch in schwierigen Zeiten weitergehen können.

Und gerade jetzt brauchen die Menschen Kunst und Design, um ihre Lebensgeister zu mobilisieren Und so kann „Walden“ seit dem 10. Mai noch bis zum Ende des Monats in einem virtuellen Ausstellungsrundgang mit Alice Stori Liechtenstein online unter www.schlosshollenegg.at besichtigt werden.

Das Thema von „Walden“ und dessen Betonung von Natur und Abgeschiedenheit scheint in schwierigen Zeiten wie diesen von großer Bedeutung zu sein. Bei allen Projekten der Ausstellung geht es um Selbstgenügsamkeit und darum, einen neuen Zugang zur Natur zu finden, die wilde Seite willkommen zu heißen und das romantische Idealbild der Natur zu vergessen. Ihre jeweils ganz persönlichen Lösungsvorschläge für ein Leben, Gestalten und Sein im Einklang mit der Natur bringen die jungen Kreativen dabei ein.

„International Woodworking Fair“ 2020

Die Veranstalter halten am Termin im August fest

Seit mehr als 50 Jahren bildet die „International Woodworking Fair” („IWF“) in Atlanta die Bedürfnisse und Interessen der der holzverarbeitenden Branche ab, nur dafür wurde die Messeplattform einst ins Leben gerufen. Diese Mission soll laut Veranstalter auch aktuell fortgesetzt werden, während die Coronavius- und COVID-19-Pandemie den globalen Handel umgestaltet und Organisationen überall auf der Welt fordert, neue Pläne und Praktiken einzuführen. Während sich die Dinge nahezu täglich verändern – und die Welt lernt, sich anzupassen – arbeitet die Messeleitung weiter an der Veranstaltung, um die Wandlung abzubilden und gleichzeitig den Weg in eine neue Zukunft zu ebnen.

Aus genau diesem Grund soll die „IWF“ auch wie geplant Ende August mit begleitender stattfinden. Das Team der „IWF“ begründet das Festhalten am Termin damit, dass der spätsommerliche Zeitpunkt Bedingungen schafft, die sich von den gegenwärtigen stark unterscheiden. Zudem hätten sich die Branchen, die die IWF abbildet, dazu entschieden, ihren vollen Betrieb wiederaufzunehmen, so der Veranstalter. „Die Durchführung der ,IWF‘ 2020 wird den Kunden helfen, Marktanteile zurückzugewinnen und eine Erholung der Geschäfte zu forcieren.“

Aber vergleichbar mit der Vorveranstaltung dürfte es nicht sein: „Die ,IWF‘ 2020 wird ganz anders aussehen, sich anders anfühlen und funktionieren als frühere Messen. Ein solcher Wandel ist unvermeidlich, unumgänglich und unausweichlich. Neueste Informationen zu den Showplänen können jederzeit über die Veranstaltungshomepage eingesehen werden“, heißt es seitens der beiden Verbände WMIA und WMMA, denen die Messe gehört. Den aktuellen Stand finden Sie hier.

Wer sich die Informationen ansieht, stellt schnell fest, wie hart das Messeteam daran arbeitet, sich auf die voraussichtlichen sozialen und geschäftlichen Bedingungen Ende August vorzubereiten. Der Kurs wird auf der Grundlage umfassender Studien festgelegt. „Wir werden in den nächsten vier Monaten die Planung und Ausführung der Messe weiter anpassen, wenn neue Leitlinien herauskommen und sich die Bedingungen unweigerlich ändern.“