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Autor: Möbelfertigung

„Übernehmt Verantwortung für euer Handeln!“

Heute, am 5. Juni, ist „Weltumwelttag“. Der Aktionstag wird weltweit begangen. Dr. Georg Emprechtinger, Inhaber und Geschäftsführer von Team 7, lässt es sich nicht nehmen, in einem Statement an unsere Verantwortung gegenüber der Natur zu erinnern: „Alles, was wir zum Leben brauchen, gibt uns die Natur – Nahrung, sauberes Wasser und frische Luft. Wir sind ein Teil von ihr und wie wir mit ihr umgehen, entscheidet auch über unsere Zukunft. Es ist Zeit, sich daran zu erinnern und die Dinge, die uns gegeben werden, wertzuschätzen. Es ist Zeit, Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und die Bedürfnisse der Natur zu achten. Denn nur, wenn wir bewusst und nachhaltig leben, können wir das empfindliche Ökosystem in seiner faszinierenden Vielfalt erhalten – und damit auch die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen.

Wir bei Team 7 haben Nachhaltigkeit und Umweltschutz zum Mittelpunkt unseres Handelns gemacht. Die Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die wir ausschließlich mit Naturöl behandeln und ressourcenschonend verarbeiten, können nach ihrer langen Lebensdauer wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt werden. Eine Wohltat für die Natur – aber auch für den Menschen. Mit seiner sinnlichen Haptik und der unvergleichlichen Ästhetik holt das duftende Holz das Gefühl der Geborgenheit, das man bei einem Waldspaziergang empfindet, auch nach Hause. Denn letztlich gibt uns die Natur nicht nur das Lebensnotwendige. Wenn ich durch den Wald gehe, sehe ich nicht nur Bäume, die CO2 binden und in Sauerstoff umwandeln. Ich sehe überwältigende Schönheiten, jahrzehntelang gewachsen und mit individuellem Charakter. Das feine Gleichgewicht der Natur strahlt eine einzigartige Harmonie aus, die mich tief berührt und zur Ruhe kommen lässt.

Unser ökologischer Fußabdruck zeigt, wie sehr wir diese fragile Balance beeinflussen. Wie wir auf die Natur wirken, wirkt sie wiederum auf uns – deshalb erhalten wir mit dem Schutz des Ökosystems auch für uns eine lebenswerte Welt. Und deshalb ist Achtsamkeit das Gebot der Stunde.“

Farbmetriksystem auf mehr als 16.000 Farbtöne erweitert

Nahezu jeder gewünschte Farbton lässt sich mit der neuen Version des Farbmetriksystems „Easy Color“ mit wenig Zeitaufwand produzieren. Damit bietet Croma Lacke dem Fachhandel und der Fertigungsindustrie ein effizienzsteigerndes Instrument für individuelle Anwendungslösungen. Dazu gehört auch wahlweise eine Ausstattung mit Dispenser und Spektrophotometer. Ob wasser- oder lösemittelbasierende Lacke, alle Materialsysteme aus dem Programm von „Easy Color“ können damit vor Ort selbst getönt oder pigmentiert werden. Zur Fertigung von Lacksystemen in lasierenden wie auch deckenden Farbtönen sind verschiedene, bereits mit Konverter vordosierte Gebindegröße erhältlich.

„Die zur Farbtönung vorgesehenen Basissysteme und Pigment-Pasten sind optimal aufeinander abgestimmt und erfüllen höchste farbmetrische Ansprüche“, erklärt Claus Buchholz, Technischer Leiter der IVM Chemicals GmbH, Herrenberg. Die Reproduzierbarkeit aller Farbtöne ist gegeben, wobei sich die Toleranz bei Pastellfarben in einem Maximalbereich von Delta E 0,4 und bei Volltönen von Delta E 0,8 bewegt. Somit entfällt eine Anpassung der Farben, die mit dem neuen Farbmetriksystem von Croma Lacke hergestellt wurden. Dadurch ist es möglich, die benötigten Lackmengen genau nach Kalkulation zu produzieren. Die Ansatzmenge wird nicht durch ein Nachtönen erhöht. Es reduzieren sich automatisch die Produktionsabfälle, was einen klaren Vorteil für die Effektivität bringt.

Voraussetzung für einen geringen Aufwand zur Produktion sowie Farbrezeptierung von getönten und pigmentierten Lacken ist eine Rezeptdatenbank, eine Dosiermaschine und optional ein Spektrophotometer, wenn Farbtöne nach Muster rezeptiert werden sollen. Es ermöglicht das Messen des Farbtons zu dem das Programm „Easy Color“ das zugehörige Farbtonrezept erstellt.

Da das neue Farbmetriksystem über eine Palette von über 16.000 verschiedenen Farbrezepturen verfügt, sind fast alle Standardfarbtöne abgedeckt und mit geringem Zeitaufwand produzierbar. Dazu gehören lasierende Töne nach Farbtonkarten von Croma Lacke sowie deckende Farbtöne nach NCS, RAL K7, RAL Design und Pantone. „Easy Color“ ermöglicht neben der Herstellung von Farbtönen, auch dazugehörige Etiketten und Sicherheitsdatenblätter für den Ausdruck zu generieren. Zudem können eigene Rezepte erstellt und in der Datenbank abgespeichert werden. Jederzeit stehen alle hinterlegte und selbst konfigurierte Farbrezepturen sowie die Preiskalkulation zur Verfügung.

Die lizenzierte Software ist mittels USB Stick einfach zu installieren, kontinuierliche Updates sorgen stets für eine Aktualität der Rezeptdatenbank. Zwei Systemvarianten mit und ohne Spektrophotometer stehen zur Wahl: Die Basisversion „BA“ mit den Rezepturen zu NCS und RAL K 7 Farbtönen und die High-End-Version „BAS“ mit mehr als 16.000 Farbtönen und Farbmetrik-Programm. In dieser Variante sind Rezeptdateien zu fast allen Standardfarben für die Mehrschichtsysteme, Grundierungen und Endlacke von Croma Lacke für Innen- und Außenanwendung enthalten. Darüber hinaus können für das automatische Dosieren volumetrische oder gravimetrische Dispenser in die Systeme integriert werden.

Zwei Prozent mehr fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2019

293.000 Wohnungen wurden im Jahr 2019 in Deutschland fertiggestellt. Eine höhere Zahl an fertiggestellten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 2001 gegeben (326.600). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das in 2019 eine Steigerung von 2,0 Prozent oder 5.700 fertiggestellten Wohnungen zum Vorjahr. Die positive Entwicklung seit 2011 setzte sich somit weiter fort.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist im Jahr 2019 mit 360.600 um 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und war damit weiterhin deutlich höher als die Zahl der Baufertigstellungen. Dies führte zu einem Überhang von genehmigten, noch nicht fertiggestellten Wohnungen von insgesamt 740.400 Wohnungen. Der seit 2008 anhaltende Anstieg des Bauüberhangs setzte sich damit im Jahr 2019 fort und erreichte den höchsten Stand seit 1998 (771.400).

Von den im Jahr 2019 fertiggestellten Wohnungen waren 255.900 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+1,8 % gegenüber 2018). Dieser Anstieg resultierte aus der Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+6,0 %) und in Einfamilienhäusern (+0,4 %). Die Zahl der Fertigstellungen von Wohnungen in Zweifamilienhäusern ging um 2,8 Prozent zurück.

Bei den im Jahr 2019 fertiggestellten neuen Nichtwohngebäuden verringerte sich der umbaute Raum (Rauminhalt) gegenüber dem Jahr 2018 um 0,1 Prozent auf 187,8 Millionen Kubikmeter. Diese Abnahme ist auf einen Rückgang bei den nichtöffentlichen Bauherren (-1,8 %) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren gab es einen Anstieg (+18,4 %).

Baut neues Firmengebäude für 3,65 Mio. Euro

Die Eurotech Vertriebs GmbH aus Geislingen investiert 3,65 Mio. Euro in einen Neubau. Am 4. Mai 2020 war Spatenstich. Das Land fördert das ehrgeizige Projekt mit über 400.000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm ELR und EFRE.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 4. Mai haben die Bauarbeiten am neuen Firmengebäude begonnen. In der Maybachstraße 7, im Rosenfelder Industriegebiet Dornbrunnen, entstehen bis Sommer 2021 auf einer Fläche von 7.700 m² neue Produktions- und Lagerflächen sowie ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude. „Um den gestiegenen Anforderungen der Branche und dem hohen Auftragsvolumen gerecht zu werden, müssen wir uns räumlich neu aufstellen“, so Thomas Schulz, Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens.

1996 in Rosenfeld von Peter Bunnenberg gegründet, hat der Spezialist für Vakuum-, Hebe- und Transporttechnik seit 2001 seinen Sitz in Geislingen. Nach und nach wurden im Hauptgebäude weitere Ebenen angemietet. Doch trotz Ausbau des Dachgeschosses sowie Anmietung einer Halle in Balingen, ist die räumliche Grenze längst erreicht. Seit etwa drei Jahren läuft die Suche nach einem adäquaten Gebäude. Weil aber keine geeigneten Mietflächen gefunden wurden, hat sich Eurotech entschlossen, neu zu bauen,
Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Neubau bietet – neben Ressourcen- und Energieeffizienz – auch viel mehr Platz. Somit ermöglicht er optimale Voraussetzungen für ein gesundes und nachhaltiges Wachstum. Unterstützt wird das innovative schwäbische Unternehmen in seinem ehrgeizigen Vorhaben vom Land Baden-Württemberg. Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum soll u.a. die Entwicklung und wirtschaftliche Nutzung neuer Produkte und Dienstleistungen gefördert werden.

Die Planung und Leitung der Bauarbeiten hat die Bau-Cooperation aus Offenburg inne. Das beauftragte Büro rechnet mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr. Über den Einzug in die neuen Räumlichkeiten freuen sich Geschäftsleitung und die knapp 40 Mitarbeiter schon heute. Sie sind zuversichtlich, dass trotz Corona-Krise die Bauarbeiten im geplanten Zeitrahmen bleiben.

Auf der Juryliste zum „Großen Preis des Mittelstandes“

Ein toller Erfolg für den Spezialisten von Spiel- und Kindermöbeln Ehring: Das Unternehmen hat in diesem Jahr wieder die Juryliste des „Großen Preises des Mittelstandes“ erreicht. Somit gehört das Homberger Traditionsunternehmen zu den 553 nominierten Unternehmen, die es in die zweite Stufe des Wettbewerbs geschafft haben. Insgesamt sind 4.970 ins Rennen gegangen.

Das nordhessische Traditionsunternehmen wurde bereits zum fünften Mal für den angesehenen Wirtschafts- und Unternehmenspreis nominiert. Einen besonderen Erfolg durfte die Ehring GmbH im Jahr 2015 feiern, als sie mit dem Finalistenpreis der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet wurde.

Nun beraten die insgesamt 13 Jurys darüber, welche Unternehmen der Juryliste in diesem Jahr geehrt werden sollen. Erst am Abend der Preisverleihungen werden die Entscheidungen bekannt gegeben. Die Verleihungen finden am 12. September 2020 ins Würzburg statt.

Die Firma Ehring GmbH, auch bekannt als Ehring Markenmöbel, ist ein Möbelhersteller mit Sitz in Homberg (Efze). Das mittelständische Unternehmen plant, entwickelt und produziert Spiel- und Kindermöbel. Die Kindermöbel werden an Kindergärten, Kinderkrippen und Schulen vertrieben. Das gesamte Möbelsortiment wird mit circa 90 Mitarbeitern auf rund 8.000 Quadratmeter Fläche produziert. Dabei kommt ein moderner, CNC-gesteuerter Maschinenpark zum Einsatz.

So sah das Suchverhalten von Möbelkäufern in Corona-Zeiten aus

Dass der Frühling 2020 anders verlaufen würde, war spätestens klar, als die Weltgesundheitsorganisation das Corona-Virus am 11. März zur Pandemie erklärte. Mit dem Lockdown lag wenig später der stationäre Handel brach. Dafür informierten sich die Konsumenten im Internet. Wie wirkte sich der Corona-Modus auf das Suchverhalten der Menschen aus, die online nach Möbeln suchen? Die vertikale Suchmaschine Moebel.de hat die Suchanfragen in diesem außergewöhnlichen Frühling analysiert.

Klarer Hauptkategorie-Sieger im Mai ist – ganz saisontypisch – die Kategorie „Loungemöbel“, direkt nach sonstigen Suchanfragen. Der Blick der Menschen richtete sich aufs eigene Heim und dort stand auf dem Plan: Balkon und Terrasse auf Vordermann bringen.

Völlig aus dem saisonalen Kontext gerissen, findet man auf Platz drei und vier die Kategorien Ecksofas und Ecksofas mit Schlaffunktion. Normalerweise hat die Kategorie Ecksofas ihren Peak im Januar und fällt dann in den Frühlings-Monaten ab. Dieses Jahr jedoch sanken die Suchanfragen nur unwesentlich bis März und stiegen bis Mai sogar wieder an.

Moebel.de schreibt scherzhaft: „Zeugt dieses Suchverhalten etwa davon, dass die zu Quarantänezeit häufig interviewten Paartherapeuten mit ihren Beziehungs-Tipps nicht durchdrangen und somit Partner einfach ins Wohnzimmer ausgelagert wurden? Wir hoffen nicht. Dagegen spricht glücklicherweise auch unsere Kategorie auf Platz Nr. 6. Dort rangieren Boxspringbetten, ebenfalls saisonal völlig untypisch.“

Interessiert waren die User, die nach Ecksofas suchten, an Sale-Produkten (14,8 Prozent), an der Farbe Grau (4,9 Prozent) und an einer Sofabreite ab 201 cm bis 260 cm (3,0 Prozent). Direkt danach folgt die Farbe Beige (2,9 Prozent) und als Bezugsmaterial Echtleder (2,6 Prozent).

Auch wenn sich die aktuelle Situation langsam entspannt, ist es gerade für den stationären Handel wichtig, online präsenter zu sein und digitale Distributionsmöglichkeiten stärker zu nutzen – gerade mit Hinblick auf ausfallende Urlaube und eine mögliche zweite Corona-Welle, die Experten spätestens im Herbst erwarten.

Kontakt zu moebel.de für weiterführende Informationen: Schreiben Sie eine Mail an sales(at)moebel.de oder rufen Sie direkt an: +49 (0)40 210 910 710. Weitere Informationen finden Sie auf: moebel.media.

ZDH

Ein zielführender Dreiklang der Koalitionspartner

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses zum Konjunkturpaket und für die Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Respekt: Das von der Koalition geschnürte Konjunkturpaket verknüpft in zielführender und breit angelegter Weise Maßnahmen zur Krisenbewältigung, zur Konjunkturstärkung und zur Zukunftssicherung. Damit gibt die Koalition eine in Umfang, in Ausrichtung und Breite bemerkenswerte Antwort auf eine beispiellose Krise.

Das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket enthält neben gezielten Maßnahmen zur akuten wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung wichtige und richtige Zukunftsimpulse. Es eröffnet die Chance, dass der Drahtseilakt zwischen einer notwendigen und möglichst raschen Wirtschaftsstimulierung einerseits und einer längerfristig wirksamen Transformation unserer Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung andererseits gelingen kann.

Die Koalitionspartner haben mit ihren Beschlüssen passfähige Schlüsse aus den aktuellen Erfordernissen gezogen: Viele der Maß-nahmen zielen zurecht darauf, kurzfristig Wirtschaftsaktivität zu entfachen und den Verbraucherattentismus aufzuheben, indem sie Spielräume für privaten Konsum und betriebliche Investitionen schaffen. Es ist jedoch gut, dass die Koalition neben schnell wirksamen und akut notwendigen Maßnahmen, um die Corona-bedingten Problemlagen zu bewältigen und die wirtschaftliche Dynamik wiederzubeleben, ebenso der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie auch wichtigen Zukunftsinvestitionen einen großen Stellenwert einräumt. Der ganzheitliche Ansatz des Konjunkturpaketes, der die Gesellschaft als Ganzes und weniger Partikularinteressen im Blick hat, ist angesichts einer Krise angemessen, die unser Land in seiner Gänze getroffen hat.

Liquiditätssicherung ist nach wie vor das Gebot der Stunde, um Insolvenzen an sich gesunder Unternehmen zu vermeiden und auf diese Weise Arbeitsplätze zu erhalten. Richtigerweise hat sich die Große Koalition darauf verständigt, die steuerliche Verlustverrechnung auszuweiten und die Kurzarbeitergeldregelungen zu verlängern. Notwendige Überbrückungshilfen sind jetzt auch endlich für kleine und mittlere Betriebe mit massiven Umsatzeinbrüchen auf den Weg gebracht worden. Die nun für die Monate Juni bis August als Zuschuss vorgesehene Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen wird auch Handwerksunternehmen, die zumindest indirekt weiterhin unter massiven Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen leiden, eine deutliche Erleichterung geben können.

Positiv ist zudem die Einführung der degressiven Abschreibung und erhöhter Abschreibungssätze für digitale Wirtschaftsgüter. Die geplante Einführung eines Optionsmodells für eine rechtformneutrale Besteuerung der Personengesellschaften bei Modernisierung der Körperschaftsteuer läuft allerdings ohne Verbesserungen bei der Thesaurierungsrücklage an den Bedürfnissen der Wirtschaft und des Handwerks vorbei. Bedauerlich ist die fehlende Anhebung der GWG-Grenze wie insgesamt steuerlich mehr möglich gewesen wäre.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist die angekündigte Absenkung der EEG-Umlage über das Ausmaß hinaus, das bereits vorgesehen war, um die Mehrbelastungen aus der anstehenden Kohlendioxid-Bepreisung zu kompensieren. Für das arbeitsintensive Handwerk ist zudem die Ankündigung von besonderer Bedeutung, den Gesamtsozialversicherungsbeitrag ungeachtet der krisenbedingt massiven Mehrbelastungen der Sozialversicherungen zumindest zunächst nicht über 40 Prozent steigen zu lassen.

Ausdrückliche Zustimmung des Handwerks finden die vorgesehenen finanziellen Unterstützungen für Unternehmen, die trotz der Corona- Krise ihr Ausbildungsplatzangebot in diesem Jahr aufrechterhalten oder gar erhöhen. Mit diesen Maßnahmen zur Anerkennung und Motivation betrieblicher Ausbildung sendet die Koalition das ganz wichtige Signal, dass berufliche Ausbildung dringend weiter stattfinden muss, will man die Zukunfts- und Fachkräftesicherung in unserem Land nicht aufs Spiel setzen.

Da die Kommunen ein sehr wichtiger Wirtschaftspartner und Auftraggeber des Handwerks sind, sind auch die umfänglichen finanziellen Hilfestellungen für sie sehr positiv zu werten.

Schließlich zeigen die zahlreichen nun vorgesehenen Maßnahmen in den Bereichen Digitalisierung und Klimaschutz vom Breitbandausbau über die Verwaltungsdigitalisierung bis hin zur Wasserstoffstrategie und der Ausweitung der Förderung der Gebäudesanierung, dass die Koalitionsparteien über ein Konjunkturprogramm hinaus die Zukunftssicherung Deutschlands nachhaltig angehen wollen.

In zahlreichen Punkten ist die konkrete Ausgestaltung des Konjunkturprogramms allerdings noch offen. Die Politik muss das Programm nun zügig umzusetzen. Das Handwerk wird sich dabei dafür einsetzen, dass diese Umsetzung im Sinne der Ziele Krisenbewältigung, Konjunkturstärkung und vor allem auch Zukunftssicherung erfolgt.

Innungsarbeit in Zeiten von Corona

Das Coronavirus und die daraus resultierenden Eindämmungsmaßnahmen haben dem Tischler- und Schreinerhandwerk einen herben Schlag versetzt. Ganze Branchenbereiche – wie Messe-, Hotel- oder Ladenbau sind komplett eingebrochen. Selbst Unternehmen, die von den ersten Einschränkungen wenig betroffen waren, werden die Folgen der aktuell schwachen Nachfrage zu spüren bekommen. Tischler Schreiner Deutschland (TSD) Präsident Thomas Radermacher und TSD-Hauptgeschäftsführer Martin Paukner geben Einblicke, was die Verbände der Politik derzeit raten, damit die Wirtschaft so bald wie möglich wieder in Tritt kommt.

„Allen Widrigkeiten zum Trotz haben sich unsere Tischler- und Schreinerbetriebe tapfer geschlagen, sind auch bei vielfach herben finanziellen Einbußen kreativ und optimistisch geblieben und haben die guten Instrumente wie Kurzarbeit und Soforthilfen genutzt, um ihre und die Existenz ihrer Mitarbeiter zu sichern“, erklärt TSD-Präsident Radermacher. „Jetzt brauchen wir Planungssicherheit, Stabilität und Investitionsanreize, um nach den Öffnungsschritten möglichst bald zur Normalität zurückzukehren.“

Erreichen lässt sich dieses Ziel über ein wirkungsvolles Konjunkturprogramm, „bei dem der volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Nutzen an erster Stelle stehen“, erklärt TSD-Hauptgeschäftsführer Paukner und hält daher auch ein Konjunkturpaket für Betriebe für unverzichtbar.

Zuallererst sollten damit technologieneutrale Investitionen gefördert werden. Kunden sollten selbst entscheiden können, für welche Anschaffungen sie ihren Zuschuss verwenden wollen: „Es gibt viele Möglichkeiten für nachhaltige und klimafreundliche Investitionen, die insbesondere das Tischler- und Schreinerhandwerk, aber auch andere Branchen bieten, eine Kfz-Abwrackprämie wäre da nicht mein erster Gedanke“, beschreibt Paukner den Ansatz.

Eine zentrale Rolle käme dabei auch den Kommunen und öffentlichen Auftraggebern zu. „Verständlicherweise sind die Menschen verunsichert und dadurch nur wenig investitionsfreudig“, führt Paukner weiter aus. Deshalb seien gerade jetzt öffentliche Aufträge umso wichtiger. Sie böten nicht nur ein Stück weit Normalität, sondern auch Modernisierung und ökologischen Fortschritt, was die deutschen Klimaschutzziele betrifft.

Keinesfalls dürften die Betriebe in dieser empfindlichen Phase durch zusätzliche Belastungen ausgebremst werden. Wenn uns die Krise eines gelehrt habe, schließt Radermacher an, dann doch dies: „Plötzlich gingen behördliche Entscheidungen schnell und unbürokratisch.“ Wenn also die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wiedererlangt werden soll, dann könne das nur geschehen, wenn die öffentliche Verwaltung voll arbeitsfähig sei und regulatorische Belastungen auf ein Mindestmaß reduziert würden.

Weiterhin angewiesen sind Handwerksunternehmen auf liquiditäts-sichernde Maßnahmen. „Insbesondere Betriebe mit unter zehn Mitarbeitern haben von den Soforthilfen bislang kaum profitieren können“, stellt Paukner klar. Doch gerade diesen wichtigen Sektor des Mittel-standes gelte es besonders zu schützen, ergänzt Radermacher: „Er wird schließlich das Rückgrat auf dem Weg zur wirtschaftlichen Stabilität in Deutschland sein.“

Allein die Qualifizierungs- und Ausbildungslast, die in diesem Bereich geschultert werde, sei enorm. Dennoch passiere zur Stabilisierung der Ausbildungs- und Bildungsstrukturen derzeit zu wenig. Vor allem den zahlreichen kleinen und mittleren Betrieben als Arbeitgeber und damit bedeutenden regionalen Wirtschaftsfaktoren werde dies nicht gerecht.

SCM Group

Jetzt anmelden für die weltweit einzigartige „SCM Live Show“

Das Unternehmen SCM, seit 1952 einer der führenden Anbieter im Bereich der Technologien für die Holzbearbeitung, präsentiert seine technologischen Innovationen im Rahmen neuer Tools und modernster Multimedia-Kanäle für alle Profis und Unternehmen der Branche. Dieses Ziel setzt sich die „SCM Live Show“, laut der Italiener „das weltweite Event des Jahres“, welches als Live-Streaming vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2020 stattfindet. Die Online-Show findet statt, weil rund um den Globus die wichtigsten Veranstaltungen der Branche bislang aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder auf die letzten Monate des Jahres verschoben wurden. Trotz dieser Problematik möchte SCM seinen umfassenden Support im Hinblick auf Technologie und Know-how für die Produktions- und Fertigungsanforderungen aller Unternehmen in der Holzbearbeitung – von der Großindustrie bis zum Handwerksbetrieb, von Möbeln über Fenster und Türen bis hin zur Tischlerei – weiterhin bereitstellen.
Im Rahmen der „SCM Live Show“ hat der italienische Konzern ein vielseitiges Programm von Live-Schaltungen und Webinaren zusammengestellt. An allen drei Tagen des Events können sich Teilnehmer aus der ganzen Welt über das Internet über den technologischen Wandel informieren und zudem wie in einer Fernseh-Live-Show mit den Experten von SCM proaktiv in Verbindung setzen. Diese erläutern aus dem „Technology Center“ in Rimini und von anderen Standorten des Konzerns aus die wichtigsten Neuheiten im Bereich Holzverarbeitungsprozesse sowie wichtigte Markttrends.

„Wir erleben eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Und das Unternehmen SCM macht aus einer Herausforderung – der Pflege der Kundenbeziehungen – eine digitale Strategie“, betont Luigi De Vito, der Direktor des Geschäftsbereichs Holz SCM. „Daran haben wir die letzten Monate gearbeitet und stellen mit unseren digitalen Tools und Diensten alle Wartungs-, Support- und Schulungsaktivitäten aus der Ferne sicher. Eine weltweit einzigartige Veranstaltung wie die ,SCM Live Show’ ist ein weiterer Baustein dessen. Die technologische Innovation, die schon seit jeher ein Alleinstellungsmerkmal für SCM mit seinen leistungsfähigen, flexiblen und fortschrittlichen Lösungen darstellt, wird von einer kommunikativen und multimedialen Innovation flankiert, um ein neues Kapitel in der Geschichte der Holzverarbeitung zu schreiben.“

Die zahlreichen technologischen Innovationen, die bei der Veranstaltung im Mittelpunkt stehen werden, wie integrierte Zellen und Einzelmaschinen für unterschiedliche Anwendungsbereiche, erfüllen die unterschiedlichsten Produktionsanforderungen der zweiten Stufe der Holzbearbeitung: von der Modernisierung der breiten Palette an Bearbeitungs- und Bohrzentren für Platten bis hin zu den Bearbeitungszentren für Massivholz und für den Holzbau; von den Angeboten für flexible und J-förmige industrielle Kanten bis hin zum Winkelaufteilsägen; von der integrierten Oberflächenbehandlung mit den Neuheiten in den Bereichen Pressen, Schleifen und Endbearbeitung bis hin zu den neuesten Lösungen für die Verpackung; von den spezifischen Technologien für die Fensterfertigung und den integrierten Anlagen für die Türenproduktion bis hin zu den Lösungen mit Doppelendprofiler und Hobel- und Profilierautomaten. Gezeigt wird, wie immer, auch das breiteste und weltweit führende Sortiment von Maschinen für Tischlereien, mit einer neuen spezifischen Zelle für das Plattensägen, das Bohren und die Kantenverleimung. Exklusiv wird eine neue App für den Handwerker eingeführt.

Im Mittelpunkt wird die „Smart&Human Factory“ für die Möbelindustrie stehen. Diese wurde mit großem Erfolg auf der „Ligna 2019“ vorgestellt und wird im Rahmen der Live-Show von SCM mit neuen Vorteilen gezeigt. Damit sollen die Produktivität und die Flexibilität der Plattenbearbeitungsprozesse erhöht, Ausschuss und Verschwendung reduziert und die Qualität des Endprodukts auch bei den empfindlichsten Materialien optimiert werden. Die neue Version ist dabei nur ein Beispiel für die unterschiedlichen Konfigurationen, mit denen dieses Produktionsmodell entsprechend den Produktionsanforderungen gestaltet werden kann. Es besteht aus flexiblen automatisierten Zellen mit modularem Aufbau, die durch anthropomorphe Roboter integriert und selbstfahrende intelligente Shuttles miteinander verbunden sind.
Direkt zum Programm und zur Anmeldung geht es hier. Die Registrierung hat bereits gestartet.