Solider Umsatz und Ausbau der positiven Finanzposition
Neue Modelle, eine digitale Fabrik und der kontinuierliche Ausbau des Vertriebs- und Kundendienstnetzes in allen strategischen Märkten – die Scm Group setzt weiter auf Innovation. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Der Konzern hat das Jahr 2019 mit einem Umsatz von über 700 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspricht den Rekordzahlen von 2018 und dem anvisierten Ziel für das Geschäftsjahr 2019. Zufrieden sind die Italiener auch mit der Auftragslage, sie würde derzeit nach der Beruhigung in den letzten Monaten etwa dem Niveau von 2019 entsprechen, heißt es aus Rimini. Eine Verbesserung im Vergleich zu 2018 zeigt sich beim Working Capital, das bei mehr als 70 Millionen Euro liegt. Diese Zahlen belegen die Solidität des Konzerns und die Fähigkeit zur Generierung liquider Mittel.
2019 war ein durchaus positives Jahr und entsprach in allen strategischen Märkten und in allen Geschäftsbereichen des Konzerns den Zahlen von 2018. Scm agiert im Bereich Holz, Cms ist die Marke für andere Werkstoffe und Hiteco für industrielle High-Tech-Komponenten. Das Ziel der Gruppe besteht nun darin, weiterhin zu investieren, um die nach eigenen Angaben führende Position aller Geschäftsbereiche in ihren jeweiligen Kompetenzbranchen von der Möbelindustrie bis zum Holzbau und von der Automobilindustrie über Luft- und Raumfahrt bis hin zum Schiffbau und der Kunststoffverarbeitung weiter zu festigen und neue Marktnischen in stark expandierenden Anwendungsbereichen zu erschließen.
„Im Hinblick auf den internationalen wirtschaftlichen Kontext und den allgemeinen Trend auf unseren Kompetenzmärkten sind wir mit dem erzielten Ergebnis, das die Erwartungen sogar übertroffen hat, äußerst zufrieden“, so Marco Mancini, der Generaldirektor der Scm Group. „Um nachhaltige Ergebnisse zu garantieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit im aktuellen globalen Kontext auszubauen, müssen wir ein angemessenes Investitionsniveau beibehalten und weiterhin zunehmend auf Innovation, Digitalisierung, Kundenbetreuung und kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter setzen.“
„Dabei müssen weitsichtige Entscheidungen getroffen werden, genauso wie dies im letzten, sehr intensiven Jahr geschehen ist“, kommentiert Giovanni Gemmani, der Vorsitzende der Scm Group. „Deshalb setzen wir unsere Investitionen fort mit dem Ziel, mit soliden Tochtergesellschaften in den Märkten verwurzelt zu sein. Die kontinuierliche Verbesserung sowohl unserer Produkte und Dienstleistungen, als auch unserer Kompetenzen müssen ein Lebensstil, eine grundlegende Denk- und Arbeitsweise sein, um den neuen Herausforderungen, die auf uns warten, mit Zuversicht begegnen zu können.“
Die SCM Group wertet die jüngsten positiven Erfolge klar als Resultat der langfristig angelegten Unternehmensstrategie. Dank dieser gab es eine ganze Reihe wichtiger Projekte, die im Laufe des Jahres 2019 umgesetzt wurden:
Im letzten Jahr haben mehr als 3.000 Personen an fast 500 Kursen mit insgesamt 42.000 Schulungsstunden teilgenommen. Der „Campus“, das Schulungszentrum der Scm Group, koordiniert und fördert alle Aktivitäten für die Entwicklung der fachlichen und technischen sowie auch leitenden Fähigkeiten der Konzernmitarbeiter. Darüber hinaus bietet der „Campus“ Kunden aller Branchen die Möglichkeit an E-Learning-Kursen zu neuesten technologischen Trends mit Experten der Scm Group teilnehmen zu können.
Um die Entstehung von Ideen und Innovation in allen Bereichen des Unternehmens dauerhaft zu fördern, wurden zahlreiche Initiativen gestartet. In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise ein „Innovation Award“ ins Leben gerufen. Er stellt eine Anerkennung für Mitarbeiter dar, die innovative Verbesserungen für Produkte und Verfahren für die einzelnen Technologien aus der breiten Produktpalette der Scm Group „erfinden“. Ab 2020 wird der Preis, der seit nunmehr drei Jahren jährlich verliehen wird, sogar vierteljährlich vergeben, um die Entstehung innovativer Ideen für die Vereinfachung von Anwendungen mit hohem Wettbewerbswert weiter zu befeuern.
Darüber hinaus sollen die konzerninternen Innovationsteams noch enger mit renommierten Forschungszentren der Welt zusammenarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt beispielsweise auf digitalen Innovationen, da diese zunehmend zu wettbewerbsentscheidenden Faktoren im Maschinenbau werden. Genauso im Blick: die Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen für die Verarbeitung innovativer Materialien.















