Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Bosch Gruppe

Industrie 4.0-Umsatz von Bosch wächst um 25 Prozent

Krisen decken Schwachstellen auf. In der Corona-Pandemie zeigt sich der Wert der vernetzten Produktion und Logistik. Das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) hilft der Industrie, auf Ausfälle flexibler als bisher zu reagieren, denn in Echtzeit lassen sich Auslastung und Zustand jeder einzelnen Maschine verfolgen, und es herrscht Transparenz über die Lieferkette. „Die Vernetzung kann Unternehmen gerade in Ausnahmezeiten wie diesen weniger verwundbar machen und unterstützt dabei, sicher durch die Krise zu navigieren“, sagt Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. So lassen sich dort, wo physische Nähe wegen Ansteckungsgefahr zur Herausforderung wird, Schichtübergaben digital meistern. Anlagen und Maschinen können per Fernzugriff überwacht und gewartet werden, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss. Intelligente Software trackt von überall aus Waren und Transporte, sichert Nachschub. Dies alles ist möglich dank Industrie 4.0. Mit vernetzten Lösungen werden Fertigung und Logistik einfacher, effizienter, flexibler – und zugleich robuster. Bosch ist IoT-Pionier. Seit 2012 arbeitet das Unternehmen daran, Produktion und Logistik zu vernetzen – sowohl in den eigenen Werken als auch in denen seiner Kunden. Das zahlt sich aus. 2019 hat Bosch über 750 Millionen Euro Umsatz mit vernetzten Lösungen für Fertigung und Logistik erzielt – ein Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor.

In der Fabrik der Zukunft sind nur noch Boden, Wände und Decke statisch und fest, alles andere ist variabel und flexibel. Je nach Anforderung erfindet sich die Fabrik der Zukunft immer wieder neu. Tausende verschiedene Produkte und Varianten bis zur Losgröße eins zu fertigen, ohne kostspielig Anlagen umzurüsten – das ist die Vision. Dafür setzt Bosch auf Vernetzung. Die Projekte bringen Fortschritt und liefern messbaren Mehrwert: Mit Hilfe von Industrie 4.0 ist es möglich, die Produktivität an einzelnen Standorten um bis zu 25 Prozent zu erhöhen. „Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss vernetzen. Industrie 4.0 ist eine historische Chance. Die Potenziale sind gewaltig“, sagt Najork. „Wir verbessern nicht nur die Produktivität von Fabriken, sondern ermöglichen Unternehmen, rasch und adäquat auf Veränderungen zu reagieren.“ Beispiel Bosch: Die Antriebssparte steht mit dem Wandel der Automobilindustrie unter Veränderungs- und Kostendruck und investiert gerade deshalb in den nächsten Jahren rund 500 Millionen Euro in die umfassende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion. Die voraussichtliche Ersparnis wird doppelt so hoch sein: rund eine Milliarde Euro bis 2025. Einen zusätzlichen Schub verspricht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. In den Fokus rücken KI-basierte Lösungen für die vorausschauende Wartung von Maschinen, zur Qualitätskontrolle oder um Fertigungsprozesse zu verbessern. So kommt KI beispielsweise in hochkomplexen Chipfabriken wie von Bosch in Reutlingen in der Feinplanung der Produktion zum Einsatz, um die Wafer zeit- und kostensparend durch mehr als 500 Bearbeitungsschritte zu steuern. Allein das steigert den Wafer-Durchsatz um fünf Prozent, und die Investition rechnet sich schon nach drei Monaten.

Sechs von zehn Industrieunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland nutzen bereits Industrie-4.0-Anwendungen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom hervor. Doch in vielen Fällen dürfte es sich noch um Einzelprojekte handeln. Nach Schätzung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) warten hierzulande acht von zehn Bestandsanlagen auf ihre Vernetzung. „Wir haben in der Industrie noch Luft nach oben. Doch wir verfügen über Stellschrauben, an denen wir drehen können. Jetzt geht es darum, Industrie 4.0 in die Fläche zu bringen“, sagt Najork. Als größtes Hemmnis für die Umsetzung von Industrie 4.0 führen Unternehmen hohe Investitionskosten an (Bitkom, 2020). Tatsächlich lassen sich Maschinen auch nachträglich mit Kommunikationstechnik und Sensorik ausrüsten. Damit kann der Einstieg in das industrielle Internet der Dinge gelingen. Wie sich bereits kleine Investitionen in große Anlagen rechnen, zeigt Bosch Rexroth in Erbach: Für Sensoren und Lichtschranken an Produktionslinien hat das dortige Werk insgesamt 25 000 Euro aufgewendet und eine jährliche Ersparnis von rund 200 000 Euro erzielt.

Als führendes IoT-Unternehmen verfügt Bosch über alle Kernkompetenzen, um Industrie 4.0 zu gestalten. Zum Portfolio zählen Softwarepakete für Wartung, Monitoring und Logistik, Robotik-Systeme für Fertigung und Transport, Retrofit-Lösungen für Maschinen im Bestand und Assistenzsysteme für Mitarbeiter. Neu auf den Markt bringt Bosch jetzt eine softwarebasierte, 5G-fähige Steuerungstechnik, die offen ist für Anwendungen Dritter.

HDH

Rückläufige Umsätze in der Kunststoffindustrie im März 2020

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im März 2020 gegenüber März 2019 um 3,5 Prozent gesunken. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Minus von 3,7 Prozent und der Auslandsumsatz sank um 3,2 Prozent. Der Umsatz im März 2019 hatte im Vergleich zum März 2018 um insgesamt 0,9 Prozent zugelegt. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um 0,2 Prozent gesunken und im Inland um 1,6 Prozent gestiegen.

Messe-Geschäftet startet im Herbst wieder mit „Euroblech“ und „Eurotier“

Ab September sollen wieder Veranstaltungen auf dem Messegelände in Hannover stattfinden. Ein entsprechendes Sicherheits- und Hygienekonzept wurde der Landesregierung von der Deutschen Messe AG vorgelegt. Wie www.NDR.de berichtet, sollen Kontakte auf den kommenden Messen erfasst werden. Man sei zuversichtlich, dass mithilfe der neuen Regelungen im Oktober die Fachmesse „Euroblech“ und im November die „Eurotier“ stattfinden könnten, so Vorstandschef Jochen Köckler gegenüber dem Nachrichtenportal. Das Papier nehme aber auch bereits das kommende Jahr in den Blick. Es gehe ebenso darum, für die absehbare Zeit nach der Pandemie einen robusten Plan zu haben, so Köckler.

Demnach müssen sich Besucher vorab online registrieren. Außerdem sollen unter anderem Markierungen in Gängen und Hallen – sowie wenn nötig zusätzliches Servicepersonal – dafür sorgen, dass Gäste und Aussteller den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten oder dass sich durchschnittlich eine Person auf einer Fläche von vier Quadratmetern befindet. Wenn die geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, müssen Mund und Nase bedeckt werden. Außerdem sollen die Desinfektions- und Reinigungsintervalle verkürzt und die Gebäude stark belüftet werden. Standpartys und Shows seien untersagt, so die Messe AG.
Die Region Hannover als zuständige Infektionsschutzbehörde habe bereits erklärt, dass das Konzept für einen Messebetrieb ab Herbst prinzipiell geeignet sei, heißt es. Allerdings stehe alles immer unter dem Vorbehalt, wie sich das Pandemiegeschehen tatsächlich entwickelt, so Regionspräsident Hauke Jagau (SPD).

Möbel-Preise könnten um 2,5 Prozent fallen

Die am 12. Juni 2020 vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen zur Konjunktur- und Krisenbewältigung infolge der Coronavirus-Pandemie werden sich auch auf die Verbraucherpreise auswirken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, dürfte die zur Stärkung der Binnennachfrage angekündigte Mehrwertsteuersenkung von 19 Prozent auf 16 Prozent beziehungsweise von 7 Prozent auf 5 Prozent – bei vollständiger Weitergabe an die Verbraucherinnen und Verbraucher – einen Rückgang der Verbraucherpreise um rein rechnerisch 1,6 Prozent verursachen.

Die Steueränderungen wirken sich jedoch nicht auf alle Waren und Dienstleistungen des Warenkorbs der Verbraucherpreisstatistik gleichermaßen aus. Rund 70 Prozent der im Warenkorb enthaltenen Güter sind mit dem vollen Steuersatz (19 Prozent) oder dem ermäßigten Steuersatz (7 Prozent) behaftet. Dagegen sind rund 30 Prozent der Güter von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. Deshalb wird sich die Mehrwertsteuersenkung auf die einzelnen Gütergruppen unterschiedlich auswirken. Beispielweise haben die Steuersenkungen einen Einfluss auf Nahrungsmittel (vorrangig 7 Prozent) und Bekleidung (19 Prozent). Wohnungsmieten, die einen hohen Anteil an den Verbrauchsausgaben haben, sind hingegen nicht betroffen. Für Möbel, Leuchten, Teppiche, Geräte und anderes Haushaltszubehör prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Verbraucherpreisrückgang von 2,5 Prozent – der höchste ermittelte Wert im Vergleich der Gütergruppen.

Im Rahmen der letzten Änderungen der Mehrwertsteuersätze im Januar 2020 wurde der Mehrwertsteuersatz für Bahnfahrkarten im Fernverkehr, für E-Books und für Hygieneprodukte von 19 Prozent auf 7 Prozent abgesenkt. Die Auswirkungen auf die Entwicklung der Verbraucherpreise fielen – wie bereits in der Vergangenheit – unterschiedlich aus. So gingen zum Beispiel die Preise für Hygieneprodukte schon im Vorfeld der Steuersenkung zurück. Die Preise für Bahnfahrkarten für den Fernverkehr sanken im Januar 2020 um 10 Prozent.

Inwieweit die für Juli angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben wird, ist derzeit noch unklar, da eine vollständige Weitergabe nicht gesetzlich verordnet ist. Auch sind die tatsächlichen Auswirkungen auf die Inflationsrate nur schwer abschätzbar, da die Preisentwicklung insgesamt auch von vielen anderen Effekten bestimmt wird.

Veranstalter bestätigt den Termin Mitte Oktober

Nach den Lockerungen und positiven Entwicklungen der letzten Wochen steht die Planung des Veranstalters der „Paintexpo“ auf Durchführung der Messe vom 12. bis 15. Oktober 2020. „Durch die Verschiebung von April auf Oktober hat es zwar einige terminbedingte Stornierungen von Ausstellern gegeben, aber es werden über 500 ausstellende Unternehmen aus dem In- und Ausland in Karlsruhe vertreten sein“, berichtet Jürgen Haußmann, Geschäftsführer des privaten Messeveranstalters Fairfair GmbH. „Wir sind sehr froh darüber, dass für Aussteller und Besucher sowie Partner nun wieder Planungssicherheit besteht.“

Für die Durchführung sehen sich der Messemacher und sein Team gut vorbereitet. Gemeinsam mit der Messe Karlsruhe sowie den entsprechenden Landes- und Kommunalbehörden wird ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept für einen maximalen Gesundheitsschutz von Ausstellern und Besuchern erarbeitet, das jederzeit an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden kann. „Das Konzept gewährleistet unter anderem, dass selbst an besuchsstarken Tagen mindestens vier Quadratmeter Fläche pro Messebesucher vorhanden sind“, ergänzt Jürgen Haußmann. Ein weiterer Aspekt liegt auf einem ausschließlichen Online-Ticketverkauf beziehungsweise der Online-Einlösung und -Registrierung von Eintrittsgutscheinen. „Tageskassen sind entsprechend dem Sicherheitskonzept nicht vorgesehen“, merkt der Veranstalter an.

Mit ihrem Produkt- und Dienstleistungsangebot decken die Aussteller die Prozessketten für das Nasslackieren, Pulverbeschichten und Coil Coating komplett ab. Bereiche wie beispielsweise die digitale Transformation, Lösungen für die Automatisierung und vereinfachte Roboter-Programmierung, die Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz oder auch für die Metallisierung von Oberflächen sind nur einige Themen, die im Fokus stehen. Die Weltleitmesse ermöglicht damit Lohnbeschichtern und inhouse-lackierenden Unternehmen aus allen Branchen, sich gezielt über neue Entwicklungen, Trends und Technologien für die Beschichtung von Bauteilen und Substraten aus allen Materialien zu informieren. Gleichzeitig ist die Weltleitmesse die optimale Gelegenheit zum Informationsaustausch und Netzwerken – unter anderem auch, um eventuell fragile Lieferketten stabiler und nachhaltiger zu gestalten.

Weitere Informationen sowie das aktuelle Aussteller- und Produktverzeichnis sind unter www.PaintExpo.de abrufbar.

Handelsagentur Dietmar Walter übernimmt Vertretung in Österreich und Südtirol

Ab dem 01. Juli 2020 wird Rotpunkt Küchen die Vertriebsaktivitäten in Österreich und Südtirol deutlich verstärken. Hierfür konnte Dietmar Walter mit seiner in der Nähe von Graz ansässigen Handelsagentur gewonnen werden. „Wir freuen uns sehr, Dietmar Walter ab Juli in unserem Rotpunkt Team begrüßen zu können“, so Geschäftsführer Sven Herden. „Dietmar Walter ist in der Küchenbranche sowohl in Österreich als auch in Südtirol alles andere als unbekannt und bereits seit über 25 Jahren aktiv unterwegs, das vergangene Jahrzehnt für Regina / Rational Küchen. Ab dem 01. Juli kann Rotpunkt Küchen somit eine optimale Betreuung der bestehenden Handelspartner gewährleisten sowie den weiteren Marktausbau vorantreiben. Wir bei Rotpunkt Küchen stehen für eine große Produktvielfalt und einen sehr hohen Individualisierungsgrad. Unsere Unternehmensgröße erlaubt es uns trotz industrieller Fertigung höchst individuelle Kundenanforderungen zu realisieren und unsere Kunden bei der Umsetzung aktiv zu begleiten“, Herden weiter.

Seine „Premiere“ wird Dietmar Walter in der Zeit vom 19. – 25. September 2020 während der Hausmesse in Bünde haben.

Übernimmt restliche Anteile an Weinmann

Bereits seit 1998 ist Weinmann Teil der Homag Group und im Konzernverbund der Experte für den Holzbau. Als führender Hersteller von leistungsstarken Maschinen und Anlagen für den Holzbau entwickelt Weinmann innovative und bedarfsgerechte Lösungen für Zimmereibetriebe und Fertighaushersteller. Über 5.000 Maschinen sind weltweit im Einsatz.Die Homag Group hat jetzt die verbliebenen 24 Prozent der Anteile übernommen.

Zusätzlich zur gesamten Prozesskette im Holzbau stärkt die Homag Group ihr Engagement im Massivholzbereich. Dabei spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Holz ist nachwachsend und weltweit einer der wichtigsten und ökologisch wertvollsten Rohstoffe. Die Nutzung von Holz als Baustoff voranzutreiben, ist eine Aufgabe für die Zukunft.

Zum 1. Juli 2020 tritt Josef Zerle, Leiter der Business Unit Oberflächentechnik der Homag Group und Experte im Bereich Massivholz, in die Geschäftsführung von Weinmann ein. Die Geschäftsführung besteht damit neben Josef Zerle aus Hansbert Ott und Sven Schempp, der ab 1. Juli auch Sprecher der Geschäftsführung wird. Nach 28 Jahren wird Hansbert Ott zum 30. November 2020 sein Amt als Geschäftsführer niederlegen. Er wird Weinmann jedoch weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Der Erfolg von Weinmann ist eng mit Hansbert Ott verbunden, dessen Bestreben es immer war, den weltweiten Holzbau zu stärken und voranzutreiben und den Kunden die richtigen Lösungen anzubieten.

Hansbert Ott: „Bei unseren Entwicklungen von Maschinen und Anlagen steht immer der Kundennutzen im Vordergrund. Unsere Lösungen zeichnen sich aus durch eine hohe Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Dabei soll der Automatisierungsgrad immer in einem gesunden Verhältnis zwischen Mensch und Maschine sein. Diese Maxime verfolgen wir seit Beginn und haben uns damit weltweit zum Marktführer hochgearbeitet. Für die Zukunft von Weinmann ist es wichtig, dass diese Zielsetzung auch weiterhin bestehen bleibt.“

Sven Schempp: „Wir werden unserem Markenkern treu bleiben und auch weiterhin einen starken Fokus auf vertrauensvolle und langfristige Beziehungen mit unseren Kunden und Partnern legen. Mit der Fokussierung der Homag auf Massivholz können wir unseren Kunden zukünftig weitere Lösungen anbieten und damit dazu beitragen, ihre Geschäftsmodelle erfolgreich betreiben zu können.“

HDH

Lage und Erwartungen des Geschäftsklimas für Holz im Mai leicht verbessert

Das Geschäftsklima im Holzgewerbe verzeichnete im Mai 2020 eine leichte Verbesserung: Der Wert der Geschäftslage stieg im Vergleich zum Vormonat von -19 auf -16 Punkte. Im Mai 2019 hatte dieser Wert bei +38 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen stiegen im Mai 2020 im Vergleich zum Vormonat von -58 auf -43 Punkte. Im Mai 2019 hatte der Wert bei +1 Punkt gelegen. Es bleibt zu hoffen, dass im Mai 2020 eine Trendwende erfolgt ist und sich das Geschäftsklima nun nach den ersten Lockerungen langsam wieder erholt.

Mit Produktzertifikat „European Level“ ausgezeichnet

Das Thema ökologische Nachhaltigkeit erhält im Büroalltag immer mehr Gewicht. Aus diesem Grund freut sich Palmberg, vom TÜV Rheinland für alle maßgeblichen Produktlinien – darunter alle Schreibtisch- und Schranksysteme im Programm – das Nachhaltigkeitszertifikat „Level 3“ zu erhalten. Denn nachhaltig denken und wirtschaftlich agieren, sind für Palmberg kein Widerspruch.

„Level“ ist seit 2018 die erste europaweite Nachhaltigkeitszertifizierung für die Büromöbelbranche, die die europäische Gesetzgebung, die Grundsätze zur umweltfreundlichen Beschaffung (Green Public Procurement) sowie die EU-Richtlinien zur Kreislaufwirtschaft berücksichtigt. Die Zertifizierung umfasst dabei die Bewertung sämtlicher Nachhaltigkeitsaspekte im Rahmen der vier definierten Einflussbereiche „Material“, „Energie-und Atmosphäre“, „Gesundheit von Mensch und Ökosystem“ und „soziale Verantwortung. Um das Level-Zertifikat zu erhalten, müssen die Unternehmen mit ihren Produkten zunächst jedoch in allen vier Wirkungsbereichen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Bewertet werden dabei neben den Produktlinien, deren Fertigung sowie die damit verbundenen organisatorischen Rahmenbedingungen. Somit trägt „Level“ entscheidend zum Prozess der einheitlichen Europäischen Normung bei, an der sich Hersteller wie Käufer von Büromöbeln europaweit orientieren können. Zusätzlich ist das „Europäische Level“ auch dem „Amerikanischen Level“ sehr ähnlich und verbindet damit auch internationale Bürowelten.

„Das ,European Level‘ ist eine wichtige Orientierungshilfe für Entwickler, Architekten, Fachhändler, Raumplaner und Käufer von Büromöbeln, die sich umfassend über Kriterien nachhaltigen Handelns informieren wollen. Mit dem Erhalt der ,Level‘-Siegel ist dauerhaft sichergestellt, dass Palmberg-Produkte den höchsten Nachhaltigkeitskriterien in Europa genügen“, erklärt Julianne Utz-Preußing, geschäftsführende Gesellschafterin bei Palmberg.

Basierend auf einem dreistufigen Nachhaltigkeitspunktesystem, erfolgt die Zertifizierung durch ein neutrales, nach nationalen Richtlinien akkreditiertes Prüfinstitut, wie den TÜV Rheinland. Abhängig von der erreichten Punktzahl erhalten die zur Zertifizierung angemeldeten Produkte das „Level“-Siegel in einer der drei Stufen Basis bis fortgeschrittenes Niveau (1 bis 3), wobei „Level 3“ die höchste Zertifizierungsstufe ausweist.

„Mit der ,Level‘-Zertifizierung möchten wir zeigen, das nachhaltiges Arbeiten für uns eine große Priorität besitzt. Wir sehen die Auszeichnung deshalb in erster Linie als ein weiteres Qualitätsmerkmal, welches wir unseren Kunden bieten“, so Nicole Eggert, ebenfalls geschäftsführende Gesellschafterin von Palmberg.