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Autor: Möbelfertigung

Neuer Vertriebschef für den Bereich Möbel

Stefan Schulze verstärkt seit 1. Mai diesen Jahres das Team bei Linak GmbH als neuer Vertriebsleiter für den Bereich Möbel. Der 37-jährige Familienvater mit deutscher und österreichischer Staatsangehörigkeit tritt die Nachfolge von Christoph Messing an, der zum 1. Juli zum Geschäftsführer der Linak GmbH berufen wird.

Stefan Schulze hat Studienabschlüsse in Berlin, Wieselburg, Wiener Neustadt, Steyr und Linz in Betriebswirtschaftslehre, Produktmarketing & Innovationsmanagement, Digital Business Management und Sales Management. Nach ersten beruflichen Stationen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit war er bei der Doka GmbH in Amstetten unter anderem als Regional Marketing Manager tätig. Als Produktmanager bei dem österreichischen Büromöbelhersteller Bene GmbH in Waidhofen stieg Schulze 2012 in die Welt des Büros ein. Hier hat er maßgeblich den Steh-Sitz-Arbeitsplatz entwickelt und sehr erfolgreich vermarktet. „Linak als Unternehmen hat mich bereits seit meinem ersten Kontakt begeistert und ich bin stolz, dass ich nun die Gelegenheit nutzen konnte, um selbst ein Teil dieses Teams zu werden“, beschreibt Schulze seinen Start bei Linak.

Christoph Messing, zukünftiger Geschäftsführer der Linak GmbH freut sich über die qualifizierte Verstärkung des LINAK Teams in Deutschland. Er selbst startete seine Karriere im Jahr 1996 bei dem dänischen Spezialisten für elektrische Verstellantriebe und wurde 2012 Vertriebsleiter für den Möbelbereich. Über seinen Nachfolger, den er schon lange persönlich kennt, sagt er: „Wir freuen uns, dass wir mit Stefan jemanden gewinnen konnten, der sowohl die Branche als auch unsere Produkte bestens kennt und Linak mit seiner dynamischen Art weiter entwickeln kann.“

Ehrengast überreicht „Günter-Schwank-Preis“

Im Rahmen einer Feierstunde im Hause der Firma Georg Utz GmbH wurde letzte Woche Wladimir Pfaffenrot der Günter-Schwank-Preis für seine hervorragenden Leistungen in der Ausbildung verliehen. Elfriede Schwank, Frau des im vergangenen letzten Jahr verstorbenen Namenspatrons, überreichte als Ehrengast gemeinsam mit Ralf Olsen, verantwortlich für die Bildungspolitik und Berufsbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, die Auszeichnung.

Ein ganz besonderer Anlass bot sich im Rahmen der Preisverleihung bei der Georg Utz GmbH in Schüttdorf, bei der Günter Schwank, Namenspatron des Ausbildungspreises, über Jahrzehnte geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens war.

Für Elfriede Schwank, Frau des im vergangenen letzten Jahr Verstorbenen, war es eine ganz besondere Ehre, im Namen ihres Mannes die Auszeichnung an einen der bundesbesten Auszubildenden, Wladimir Pfaffenrot, persönlich zu überreichen. Günter Schwank, der Initiator des Ausbildungspreises, der seit dem vergangenen Jahr auch nach ihm benannt ist, hatte vor über zwanzig Jahren die Idee für eine solche Auszeichnung. Bereits damals hatte er die Bedeutung der Fachkräfteentwicklung für die Branche erkannt und legte mit dem Ausbildungspreis ein Schlaglicht auf die Leistungen in der dualen Berufsausbildung.

„Es war schon ein sehr erhebender Moment, als Elfriede Schwank den Günter-Schwank-Preis an den Preisträger überreicht hat. Damit schließt sich für mich ein Kreis.“, hob Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. und verantwortlich für die Bildungspolitik und Berufsbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, hervor.

„Spoga+Gafa“ 2020

Setzt auf Besucher aus Europa

Klares Statement für die „Spoga+Gafa“ 2020: Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement, und Stefan Lohrberg, Director „Spoga+Gafa“, wenden sich mit offenen Worten an die Branche: „Zeitlich einhergehend unterstützt die für Juni beschlossene Wiederöffnung der europäischen Grenzen die Durchführung der ,Spoga+Gafa‘ 2020. Schaut man auf die Herkunftsländer der Besucher der vergangenen Jahre, so zeigt dieser Blick, dass die Besucher in der Vergangenheit zu gut dreiviertel aus Europa kamen und kommen. Die Ticketkäufe aus ganz Europa demonstrieren, dass die Reisechance sowie der Reisewille dieser Besucher bereits vorhanden sind.“
Gleichwohl geht die Messe davon aus, dass 2020 weniger Besucher verzeichnet werden. Im September 2019 waren gut 40.000 Gäste gekommen. „Vornehmlich reisen Besucher aus Europa an, denn wir wissen nicht, wie zum Beispiel die Realitäten unserer Partner in Übersee aussehen. Das wird die Entwicklung in den kommenden Monaten zeigen. Auch hier bleiben wir optimistisch, wie realistisch. Gespräche mit den Entscheidern von Großflächen, so zum Beispiel in Japan und Australien, zeigen, dass auch ihr Interesse an Köln und der Wille, die Messe im September zu besuchen, ungebrochen ist.“

Auch einige Aussteller aus Übersee werden aufgrund der Pandemie nicht kommen können, weshalb die „Spoga+Gafa“ ihr Flächenkonzept anpasst. „Aufgrund von behördlichen Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften, die teilweise bis zum Ende des Jahres gelten, und der Unmöglichmachung von VISA-Erhalt, werden wir auf viele, meist kleine Übersee-Aussteller verzichten müssen. Für diese Partner tut es uns sehr leid und wir freuen uns darauf, sie im kommenden Jahr wieder in Köln begrüßen zu dürfen. Das Wegbleiben vieler Übersee-Aussteller wird zur Folge haben, dass die Hallen 1, 4.2 und 5.1 in diesem Jahr nicht bespielt werden. Aussteller dieser Hallen, die der diesjährigen Messe weiter beiwohnen, werden in andere Hallen integriert. Wir haben uns somit dafür entschieden, die ,Spoga+Gafa‘ komprimierter aufzuplanen und gehen mit zwölf gefüllten Messehallen an den Start.“

Ein entsprechendes Hygiene-Konzept wurde ebenfalls erarbeitet. Die konkrete Gestaltung richtet sich nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und den Behörden in Köln:

• 1,5 Meter Abstand untereinander
• Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Außer man sitzt, mit Abstand, an einem Tisch oder bewegt sich, mit Abstand, auf dem Freigelände.
• Zusätzliche Eingänge für Aussteller. Damit werden Stauungen in den Eingangsbereichen vermieden.
• Wie in den vergangenen Jahren: Vollregistrierung aller Besucher und Aussteller
• Garderoben werden kostenfrei angeboten: keine Wartezeit
• Taschenkontrollen werden, so die Planung, technisch und kontaktfrei durchgeführt. Das Gastronomiekonzept wurde ebenfalls den neuen Hygienevorschriften angepasst. 

Die aktuelle Lage immer im Blick, bereitet sich die Koelnmesse damit auf eine erfolgreiche stattfindende „Spoga+Gafa“ vor. „Sollte diese doch, aufgrund behördlicher Anordnung, im Falle einer weiteren Infektionswelle abgesagt werden müssen, wonach es aktuell nicht aussieht, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern und Besuchern die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Sollte die Messe aus diesem Grund verschoben werden, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern, die an dem neuen Datum nicht teilnehmen können, die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Die Partner der Messe werden frühzeitig über etwaige Tendenzen informiert.

Studie geht von sinkenden Büromieten aus

Die Preise und Mieten für Büros in Toplagen könnten aufgrund der Corona-Krise in Deutschland und Europa sinken. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) reagieren die Märkte für gewerbliche Immobilien seit Beginn der 1990er-Jahre stark auf konjunkturelle Entwicklungen, weil die Mieten und Preise oft zwischen großen Vermietern und Unternehmen ausgehandelt werden. „Wir rechnen mit einem gravierenden Abschwung auf dem Büromarkt“, sagt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.

Ein besonders starker Effekt werde demnach in Berlin erwartet, wo die Büromieten 2020 um ein Fünftel und, die Kaufpreise sogar um 35 Prozent einbrechen könnten. In Düsseldorf und München wird ein Rückgang von jeweils gut 15 Prozent erwartet. Der geringste Rückgang der Büromieten hierzulande wird für Stuttgart mit 9,5 Prozent prognostiziert, die Kaufpreise könnten um 28 Prozent zurückgehen.

Ähnlich sehe es außerhalb Deutschlands aus. IW-Berechnungen gehen von einem Rückgang der Büromieten in Paris, Wien, Lissabon und Mailand um jeweils circa ein Fünftel aus. Britische Städte wurden in der Studie nicht berücksichtigt, weil der Brexit die Prognose erschwert.

Neben den konjunkturellen Effekten müssten auch die strukturellen Veränderungen in der Arbeitswelt betrachtet werden. Arbeitnehmer hätten Gefallen am homeoffice gefunden und würden auch künftig darauf drängen, vermehrt von zu Hause arbeiten zu dürfen. Für Arbeitgeber bedeute das eine Möglichkeit, Kosten zu sparen. Deshalb sei davon auszugehen, dass dieser Trend die Büromieten und -preise auch bei einem Aufschwung der Wirtschaft niedrig bleiben.

Zusätzlich dürfte dieser Trend das Aussehen der Büros verändern. „Viele Firmen sehen Büros immer mehr als einen Ort des kreativen Austauschs, weniger als reine Arbeitsstätte“, ergänzt Voigtländer. So könnten Büros auch von den Innenstädten in die günstigeren Vororte verlegt werden.

Gewinnt das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen als neues Fördermitglied

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) begrüßt das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) aus Freiberg als neues förderndes Mitglied. Die unabhängige Forschungseinrichtung mit akkreditiertem Prüflabor befindet sich in gemeinnütziger Trägerschaft und pflegt seit jeher eine enge Beziehung zu Industrie und Anwendern ihrer Forschungsfelder. Die Historie des Instituts reicht insgesamt schon über 130 Jahre zurück, was sich bis heute in einem hohen Erfahrungsschatz wiederspiegelt.

Die beiden Werkstoffgruppen Leder und Kunststoffbahnen repräsentieren dabei die außerordentliche Werkstoffkompetenz des FILK für das gesamte Spektrum flexibler synthetischer und natürlicher Polymerwerkstoffe. Dazu zählen Materialien wie Leder, Kunstleder, Kollagenprodukte, beschichtete Textilien und andere flexible, flächige Verbundmaterialien und Werkstoffverbunde. So vielfältig wie die Materialienkombinationen sind auch die Anwendungsbereiche dieser Materialien, wie beispielsweise die Automobil- und Möbelindustrie.

„Möbelqualität fängt bei der Erforschung und Prüfung von Werkstoffen an. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen aus Freiberg einen weiteren wertvollen Partner für unsere Gütegemeinschaft gewinnen konnten“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. „Die lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie mündet schließlich auch in innovativen Produkten und Materialkombinationen, von denen unsere Branche und die Endverbraucher nur profitieren können.“

600-Millionen-Marke erstmals geknackt

Die nach eigenen Angaben führende europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um Fenster, Türen, Fassaden und Sonnenschutz, das Internationale Fensternetzwerk IFN-Holding AG, verbucht für das Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzsteigerung von über zwölf Prozent. Alle sieben Unternehmen des Netzwerks – Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer, Kastrup und Skaala – trugen dazu bei, dass der Umsatz von IFN um 66 Millionen auf insgesamt 612 Millionen Euro stieg. In den vergangenen zehn Jahren hat IFN damit den Umsatz beinahe verdoppelt. Das Eigenkapital stieg um rund 17 Millionen und liegt nun bei 217,4 Millionen. Dank einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent, einem Investitionspaket von 42,5 Millionen für 2020 und einer stabilen Auftragslage im laufenden Geschäftsjahr blickt der Familienkonzern trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie optimistisch in die Zukunft.

Ein hohes Innovationspotenzial sowie laufende Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Produktionsstätten sorgten 2019 für volle Auftragsbücher bei allen sieben IFN-Unternehmen und sicherten somit Qualität und Wachstum. So erwirtschaftete die europäische Unternehmensgruppe mit einem Umsatz in Höhe von 612 Millionen Euro (546 Millionen im Vorjahr) einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 33,2 Millionen. Das Eigenkapital konnte um weitere 17 Millionen gesteigert werden und liegt nun bei 217,4 Millionen Euro. „Dank unserer starken Eigenkapitalquote von 57% haben wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine gesunde Basis, um uns stabil weiterzuentwickeln. Wir bleiben damit auch weiterhin von Banken und Investoren unabhängig und sind durch das nachhaltige Wirtschaften eines Familienunternehmens gut für die Zukunft gerüstet“, erklärt Finanzvorstand Johann Habring den Umgang mit der aktuellen Situation.

Ein beachtlicher Fakt: Alle sieben Unternehmen im IFN-Netzwerk verzeichneten 2019 ein Umsatzwachstum, fünf davon sogar im zweistelligen Bereich. Internorm, Europas führende Fenstermarke, steigerte den Umsatz zum Vorjahr um rund acht Prozent auf 371 Millionen Euro. Schlotterer, der österreichische Marktführer für außenliegenden, nicht textilen Sonnenschutz, verbuchte ein Umsatzplus von mehr als 16 Prozent und GIG, der international tätige Fassadenspezialist für Spitzenarchitektur, verweist mit einem Zuwachs von über 36 Prozent auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr. HSF, Spezialist für Kunststoff- und Aluminiumprodukte aus der Slowakei, verzeichnete eine Umsatzsteigerung von elf Prozent, befindet sich nach einem geplanten Rückgang im Vorjahr also stark im Aufwind. Topic konnte 2019 ebenfalls leicht zulegen. Kastrup, seit 2015 Partner des IFN-Netzwerkes, verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr ein Plus von über 15 Prozent. Skaala, ein finnischer Fenster- und Türenhersteller, befindet sich nach der Akquisition 2018 mit einem begleitenden Restrukturierungsverfahren ebenfalls im Aufwind und steigerte den Umsatz 2019 um 21,5 Prozent.

Die Umsatzaufteilung nach Ländern zeigt die Marktführerschaft der Gruppe auf dem österreichischen Heimmarkt und in der gesamten DACH-Region. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes werden in dieser Region erwirtschaftet, davon 40 Prozent in Österreich, 18 Prozent in Deutschland und 9 Prozent in der Schweiz. Als weitere wesentliche Märkte folgen Finnland mit 6,5, Italien mit 5,8, Dänemark mit 5,2 und Großbritannien mit 3,8 Prozent. „Wir können im Netzwerk die gesamte Produktpalette in den Bereichen Fenster-, Türen-, Fassaden- und Sonnenschutz anbieten. Dies verschafft uns durch das breit gefächerte, innovative und qualitativ hochwertige Angebot Stabilität und einen strukturellen Marktvorteil in ganz Europa“, bilanziert IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Der europäische Fenstermarkt ist 2019 sowohl mengen- als auch wertmäßig stark gewachsen. Durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen befindet sich das Marktverhalten derzeit allerdings im Umbruch. Nach einer aktuellen Studie der HLS (European Health Literacy Survey) stehen die Suche nach Sicherheit, die Vermeidung von unnötigen Kosten und nachweisbare Vorteile beim Produktkauf aktuell für die Konsumenten im Fokus. „Das Kaufverhalten befindet sich derzeit im Wandel. Nicht unbedingt notwendige Produkte und Luxusgüter werden momentan nicht erworben, Kaufentscheidungen verschoben und kurzfristige Produkt- und Servicebereitstellungen bevorzugt. Dieser Verschiebung der Verbraucherpräferenzen wollen wir mit einem noch stärkeren Service-Angebot – vor allem auch auf digitalen Wegen – entsprechen und weiterhin mit unseren langlebigen und qualitativ überzeugenden Produkten am Markt punkten“, erläutert Christian Klinger.

Die starke Marktposition und Finanzkraft der IFN-Unternehmen sorgen nicht nur bei den Umsatz-, sondern auch bei den Mitarbeiterzahlen für ein Plus. 2019 beschäftigte die IFN-Gruppe insgesamt 3.750 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent), das entspricht einem Zuwachs von 70 MitarbeiterInnen gegenüber 2018. „Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir die Produktionen unter Einhaltung der strengen behördlichen Sicherheitsauflagen während der anhaltenden Corona-Pandemie aufrechterhalten. Die kurzfristig eingerichtete Kurzarbeit in Teilbereichen hat uns geholfen, die Arbeitsplätze zu sichern. Wir sind stolz, dass wir dies im bisherigen Verlauf der Krise gemeinsam geschafft haben. Teilweise nehmen wir bereits wieder zusätzliche Mitarbeiter auf,“ so IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger. Auch die Vertriebspartner und Lieferanten wurden dadurch abgesichert. Nicht umsonst wird bei der strategischen Ausrichtung des Internationalen Fensternetzwerks darauf geachtet, in den Standortländern direkt zu produzieren und eine höchstmögliche Lieferunabhängigkeit sicherzustellen, um auch für Krisenzeiten gerüstet zu sein.

Um die knapp 4.000 Arbeitsplätze auch langfristig zu sichern, erfordert es aber mehr. Die Corona-Krise bestimmt derzeit gesellschaftlich wie auch medial das Geschehen, doch Herausforderungen wie der Kampf gegen den Klimawandel und der Schutz unserer Umwelt bleiben dennoch wichtige Aufgaben unserer Gesellschaft. Entschiedene Gegenmaßnahmen sind notwendig, um den fortschreitenden Klimawandel zu bremsen. Ein erhebliches Potenzial liegt hierbei, neben dem Verkehrs- und Landwirtschaftssektor, im Gebäudebereich. Laut einer Studie der deutschen Energieagentur „Dena“ könnten durch thermische Sanierungsmaßnahmen mehr als drei Viertel des Energiebedarfs von Gebäuden eingespart werden.

„Klimaschutz ist und bleibt für uns ein absolutes Fokusthema. Neben der Vermeidung von Strafzahlungen aufgrund der Verfehlung unserer nationalen Klimaziele könnte durch ein umweltbewusstes Konjunkturprogramm im Bereich der thermischen Sanierung die inländische Wertschöpfung gesteigert und die stark angeschlagene Wirtschaft angekurbelt werden. Dadurch würden nicht nur Arbeitsplätze gesichert und die Kaufkraft erhalten, sondern gleichzeitig auch das Klima geschützt werden“, erklärt IFN-Miteigentümer Christian Klinger.

„Attraktive und vor allem unbürokratische Förderungen zur Modernisierung der zahlreichen sanierungsbedürftigen Gebäude sind dringend notwendig, um hier wirksame Anreize zu schaffen. Was wir brauchen, sind konkrete Fördermaßnahmen, die schnell greifen und einen ehrgeizigen Fahrplan, um unsere ambitionierten Klimaziele auch zu erreichen“, so Klinger weiter.

Auch unternehmensseitig wird investiert, um für die Zukunft gerüstet zu sein und langfristig die zahlreichen Arbeitsplätze zu sichern. Das geplante Investitionsvolumen für das laufende Jahr liegt bei 42,5 Millionen Euro. Hier liegt der Fokus vor allem auf innovativen, neuen Technologien, der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten und dem Ausbau der Standorte. „Wir investieren weiter, auch antizyklisch. Vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wollen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft legen. Mit dieser Strategie sind wir in Krisenzeiten stets gut gefahren. So wollen wir die Grundlage für Innovationen und Produktentwicklungen legen sowie die Digitalisierung weiter vorantreiben“, so Unternehmenssprecher Christian Klinger. Seit 2014 investierte das Internationale Fensternetzwerk bereits über 140 Millionen Euro.

Insgesamt hat IFN zu Jahresbeginn für 2020 einen konsolidierten Gesamtumsatz von ca. 670 Millionen Euro geplant, das bedeutet ein organisches Umsatzplus von rund fünf Prozent. „Durch die Corona-Pandemie lässt sich die Erreichung unserer stets ehrgeizigen Ziele nur schwer prognostizieren. Aber durch einen durchwegs positiven Auftragseingang im ersten Quartal und unsere hervorragende Marktposition, die wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, schauen wir optimistisch in die Zukunft“, fasst IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger den Ausblick zusammen.

Neue Homepage, Broschüre und Imagefilm

Benutzerfreundlich und modern, so präsentiert sich die neue Homepage des Prüfinstituts Schlösser und Beschläge Velbert (PIV). Unter www.piv-velbert.de können sich Interessierte einen Überblick über das Prüfinstitut und die angebotenen Prüfungen verschaffen. Passend dazu hat das PIV auch noch einen neuen Imagefilm und eine Broschüre veröffentlicht.

Die Homepage gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Akkreditierungen und Anerkennungen des PIV, die angebotenen Prüfbereiche und die Zertifizierungsvereinigung PIV CERT. Zudem werden hier die angebotenen Zertifizierungsprogramme sowie die zertifizierten Produkte nach DIN-Normen, EN-Normen und nach RAL Güterichtlinien aufgeführt. „Wir freuen uns, unseren Kunden und Interessierten ein frisches Layout und eine übersichtliche Seite präsentieren zu können“, so Andrea Horsthemke, Leiterin des Prüfinstituts Schlösser und Beschläge Velbert. Verfügbar ist die PIV-Homepage sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Ein Wechsel zwischen der deutschen und der englischen Version ist auf jeder Unterseite möglich.

Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erreichen, orientiert sich die neue Homepage optisch an der Seite des Partner-Verbandes Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) und der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge zu der das PIV gehört. Neben dem neuen Aussehen ist die Seite auch im responsiven Design angelegt. So wird immer eine für das entsprechende Endgerät optimierte Ansicht angezeigt und die Homepage wird so auch auf Endgeräten wie Tablets oder Smartphones vollständig dargestellt.

Pünktlich zum Start der neuen Homepage hat das PIV auch noch einen neuen Imagefilm. In zirka zweieinhalb Minuten gibt der Film einen Einblick in die Arbeit des PIV. Auf www.piv-velbert.de gibt es den Film zu sehen.

Darüber hinaus ist ab sofort die neue Broschüre des PIV verfügbar. Die 40-seitige Broschüre ist an die Homepage des PIV angelehnt. Die Leser erhalten in einer deutschen und einer englischen Version unter anderem ausführliche Informationen zum PIV und den Akkreditierungen und Anerkennungen sowie zu der Zertifizierungsvereinigung PIV CERT. Zudem werden auch hier die einzelnen Prüfbereiche vorgestellt. Interessierte können die Broschüre auf der PIV-Homepage abrufen oder über info@piv-velbert.de anfordern.

Heute geht es auf den social media-Kanälen los

In diesem Jahr ist vieles anders, so auch die Ehrung der besten Hersteller und Designer des Jahres mit dem „Red Dot Award: Product Design“. Diese werden nun im Rahmen der heute startenden „Red Dot Design Week 2020“ gefeiert. Während der gesamten Woche bietet der „Red Dot Award: Product Design“ ein spannendes Programm über seine Social-Media-Kanäle, wobei Instagram (@reddotaward_productdesign) Dreh- und Angelpunkt des Geschehens sein wird. Von Fachgesprächen bis hin zu virtuellen Ausstellungsrundgängen – gute Gestaltungen und die Köpfe dahinter stehen im Rampenlicht. Dabei widmet sich jeder Tag einem anderen Thema.

Teilnehmer aus 60 Nationen reichten in diesem Jahr eine Rekordzahl von mehr als 6.500 Produkten zum „Red Dot Award“ ein. Lediglich Objekte, die mit ihrer guten Designqualität überzeugten, wurden von der rund 40-köpfigen Jury prämiert. Nur 76 Produkte der Einreichungen erhielten die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, den „Red Dot: Best of the Best“. Sie stehen am ersten Tag der „Red Dot Design Week“, dem 22. Juni, im Mittelpunkt. Zuschauer können sich nach einer Begrüßung durch Red Dot-CEO Prof. Dr. Peter Zec, der die Woche in einem Live-Video eröffnet, auf spannende Einblicke in den Jurierungsprozess freuen. Diese werden durch ein Live-Gespräch zwischen Peter Zec und Adriana Monk, Jurorin sowie Gründerin des Designstudios Monk Design, untermalt. Die Veröffentlichung der Online-Ausstellung mit detaillierten Informationen sowie Bildmaterial zu allen prämierten Produkten stellt das Highlight des Tages dar.

Die folgenden Tage sind nicht weniger vielfältig: Am Dienstag, den 23. Juni, dreht sich alles um das Fiskars Design Team led by Petteri Masalin, das „Red Dot: Design Team of the Year 2020“. Während eines Live-Gesprächs erläutert Peter Zec gemeinsam mit Kari Korkman, Gründer der „Helsinki Design Week“, warum die Finnen ein würdiger Nachfolger für Ferrari, Titelträger aus 2019, sind. Darüber hinaus wird im Rahmen von zwei Fachgesprächen ein Ausblick auf die Entwicklungen im Industriedesign geben. Zunächst begrüßen Peter Zec und Michael Thomson, „Red Dot“-Juror sowie Designstratege und Moderator, den Ferrari-Designchef Flavio Manzoni in ihrer Mitte. Bei der zweiten Diskussion wird Petteri Masalin, Creative Design Lead bei Fiskars, willkommen geheißen. Diese mündet in der virtuellen Übergabe der Wandertrophäe „Radius“. Damit wird das Fiskars Design Team offiziell zum neuen Titelträger gekürt.

Jean-Claude Biver erhält im Rahmen des „Red Dot Award: Product Design 2020“ den „Red Dot: Personality Prize“. Am Mittwoch, den 24. Juni, steht seine unvergleichliche Karriere im Mittelpunkt. Neben spannenden Fakten über seinen Werdegang erfahren Zuschauer im Rahmen eines Expertengesprächs, an dem Jean-Claude Biver, Peter Zec und Michael Thomson beteiligt sind, mehr über das Erfolgsrezept des Unternehmers.

Am Donnerstag, den 25. Juni, stellt „Red Dot“ seinen Followern die Siegerausstellungen „Design on Stage“, „Milestones in Contemporary Design“ sowie eine von Fiskars eigens kreierte Sonderausstellung vor. Diese sind ab dem 23. Juni im „Red Dot Design“-Museum Essen zu sehen und präsentieren sämtliche Produkte, die im „Red Dot Award: Product Design 2020“ ausgezeichnet wurden. Ob außergewöhnliche Blickwinkel oder virtuelle Rundgänge – Zuschauer können sich auf neuartige Aufnahmen aus dem Museum freuen.

Die Leistungen der Sieger der neuen Metakategorien „Smart Products“ und „Innovative Products“ werden am letzten Tag der „Red Dot Design Week“, dem 26. Juni, gefeiert. Dabei erhalten Zuschauer exklusive Einblicke in den Bewertungsprozess der revolutionären Produkte. Darüber hinaus schildert Aleks Tatic, „Red Do“t-Juror und Gründer von Tatic Designstudio, in einem Live-Gespräch mit Peter Zec, welche Erfahrungen er bei der Evaluierung der Produkte gemacht hat.

Zu den Social-Media-Kanälen: www.red-dot.org/de/presse/social-media

Neue Art Directors von Studio Truly Truly installiert

Die Rotterdamer Design-Agentur Studio Truly Truly’übernimmt ab sofort die Funktion der Art Directors bei Leolux. Kate und Joel Booy, die kreativen Köpfe der Agentur, sind Produktdesigner und Spezialisten für Grafikdesign. In ihrer Rolle als Art Directors werden sie sowohl die Selektion und Entwicklung der Leolux Kollektion verantworten als auch die Bereiche Fotografie, Social Media und Messestandbau betreuen.

2020 markiert den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Leolux und Studio Truly Truly. Mit der Art Directon in den Händen des australischen Duos setzt Leolux auf internationale Impulse. Als offizieller Starttermin war zuerst der „Salone del Mobile“ in Mailand geplant. Da dieser aufgrund der weltweiten Covid-19-Krise abgesagt wurde, entschied sich Leolux für eine Online-Präsentation.

Ein erster Einblick in die neue Zusammenarbeit ist bereits möglich: Der frisch gedruckte Leolux Katalog wird durch eine neue Fotografie charakterisiert, geprägt von Studio Truly Truly. Die Handschrift der australischen, in Rotterdam ansässigen Designer zieht sich ab sofort durch alle visuellen Ausdrucksformen aus dem Hause Leolux. Erste Produktdesigns aus ihrer Feder folgen und werden im Herbst 2020 präsentiert. „Was uns mit Leolux besonders vereint, ist das Streben nach Originalität”, so Kate und Joel Booy. „Leolux ist eine Marke mit Courage. Sie kann auf eine lange Geschichte kreativer und gewagter Designs mit auffallend bunten Farben und ausdrucksstarken Formen zurückblicken. Wir wollen auf dieser Tradition aufbauen, auch wenn unser Stil eher zurückhaltend ist. Aber das ist gut so, denn auf diese Weise locken wir uns gegenseitig aus unseren Komfortzonen und schaffen eine Identität, die sowohl überraschend ist, aber in der Leolux auch stets erkennbar bleibt.”