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Autor: Möbelfertigung

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Umsätze im Holzgewerbe bis März 2020 im Plus

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar bis März 2020 über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 4,3 Prozent. Dabei lagen fast alle Bereiche im Plus. Die Umsätze bei Holzverpackungen stiegen um 10,9 Prozent. Der Baunahe Bereich legte um 8,4 Prozent zu und bei den Holzwerkstoffen ging es um 3,3 Prozent nach oben. Nur die Umsätze der Sägewerke stagnierten.

Die „Area30“ in Löhne entfällt als Präsenzmesse

In Sachen Messen erlebt die Möbel- und Möbelzulieferbranche noch lange keine Rückkehr zur Normalität „vor Corona“: Nach den Absagen einzelner Aussteller und kontroversen Diskussionen hat Trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach jetzt eine Entscheidung getroffen. Nach gründlicher Analyse der komplexen Situation rund um die Kontakt- und Hygienemaßgaben und in Verantwortung gegenüber allen Beteiligten lautet der Beschluss, keine „Area30“ mit physischer Präsenz in Löhne zu veranstalten. Stattdessen werde die diesjährige Orderplattform allein als innovative Online-Veranstaltung stattfinden. Diese Entscheidung erfolge in Abstimmung mit allen interessierten sowie gebuchten Ausstellern und fiel maßgeblich unter dem Gesamteindruck weltweit abgesagter Branchenevents im Herbst 2020.

Zur Begründung heißt es im O-Ton: Abzuwägen waren die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Aussteller und Besucher mit Blick auf ein schnelles Wiedererstarken der Küchenmöbelindustrie und ihrer Zubehör-Lieferanten, Dienstleister und Handelspartner gegenüber den für physische Messeveranstaltungen charakteristischen engen persönlichen Begegnungen in einer nach wie vor infektiösen, global nicht verlässlich beherrschten Gesundheitssituation. Daher wurde im Team des Messeveranstalters zuletzt intensiv an der Installation neuer Kommunikationsmöglichkeiten der für 2020 geplanten und vorbereiteten Entwicklungen und Neuprodukte der Aussteller gearbeitet.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wird es demnach erstmals die „virtuelle Area30“ geben. Dazu heißt es: Mit dem neuen Online-Format finden Besucher zeitsparend und von jedem Ort der Welt schnellen Zugang zur Neuheitenshow. Veranstalter und Aussteller gehen dank der damit niedrigeren Zugangsschwellen zudem von einer starken Erweiterung des Besucherpotenzials aus.

Rambach ist sich sicher: „Der Küchenhandel braucht neue Impulse für sein Business. Die Verbraucher schichten gerne ihre verfügbaren Mittel zugunsten der häuslichen Innenausstattung um. Nicht zuletzt dank dieses Nachfragesogs wird die digitale Variante der ,Area30‘ für Fachbesucher einen wertvollen Impuls leisten.“

Der Ausblick fürs nächste Jahr: „Für die nächste physisch stattfindende ,Area30‘ in 2021 haben uns jetzt bereits nahezu alle diesjährigen Aussteller ihre Teilnahmezusage erteilt.“

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Der Umsatz mit Holz steigt im März

Das Holzgewerbe vermeldete im März 2020 insgesamt steigende Umsätze. Während die Inlandsumsätze deutlich um 9,2 Prozent anzogen, stiegen die Auslandsumsätze moderat um 0,3 Prozent. Damit lag der Gesamtwert 7 Prozent über dem Wert vom März 2019. Damals hatte es einen Umsatzrückgang von insgesamt -1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Dabei hatte der Umsatzzuwachs im Inland bei 0 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um 5,3 Prozent gesunken.

KfW-Förderprogramm zum Einbruchschutz wird vielfach genutzt

Das 2009 eingeführte KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung – Einbruchschutz)“ wurde kürzlich für die Jahre 2014 bis 2018 durch das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) evaluiert. Das Ergebnis für die 2015 innerhalb des Förderprogramms eingeführte Förderung einbruchschützender Maßnahmen: Insgesamt wurden in dem Zeitraum für Einbruchschutzmaßnahmen etwa 166.000 Wohneinheiten, also zirka 55.000 Wohnungen jährlich, mit einem Fördervolumen von 107 Millionen Euro gefördert. Die große Mehrheit davon im Rahmen eines Zuschusses, denn 38 Millionen Euro wurden im Kreditprogramm und 69 Millionen Euro im Zuschussprogramm ausgezahlt.

Laut der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren immer weiter zurück. Im Jahr 2019 waren es 87.000 Fälle. Trotzdem zeigen die Zahlen, dass Einbruchschutz nach wie vor ein wichtiges Thema ist. Über 45 Prozent der Wohnungseinbruchdiebstähle scheiterten bereits beim Versuch. Das lässt vermuten, dass sich die Sicherungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert haben. „Sicherungsmaßnahmen schrecken Einbrecher ab, denn sie wollen natürlich nicht erwischt werden. Dauert es zu lange sich Zutritt zu verschaffen, wird der Einbruchversuch abgebrochen“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). Um noch mehr Einbrüche im Vorfeld zu verhindern, ist es wichtig in Sicherungstechnik zu investieren.

Obwohl das KfW-Förderprogramm gut angenommen wird, ist der Wohnungsbestand laut der KfW in Deutschland jedoch insgesamt nur schlecht gegen Einbrüche geschützt. Nur zirka ein Viertel, das entspricht 9 Millionen Wohnungen von gesamt 37 Millionen Wohnungen, sind ausreichend gesichert. Beliebte einstiegsorte sind meist Haustüren und Terrassentüren in Häusern oder im Erdgeschoss sowie Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern und leicht zugängliche Fenster. Daher sollte vor allem hier in entsprechende Sicherungstechnik investiert werden. Geeignet sind beispielsweise geprüfte einbruchhemmende Türen mit Sicherheitsbeschlägen, Sicherheitsschlössern, Querriegelschlössern und Mehrfachverriegelungen. Solche einbruchhemmenden Türen sind nach der DIN EN 1627 geprüft. Diese Europäische Norm beinhaltet die Anforderungen und Klassifizierung von einbruchhemmenden Bauteilen. Je nachdem welchen Anforderungen das Bauteil in der Prüfung standhält, wird es gemäß der Norm entsprechend als einbruchhemmend klassifiziert. So werden die Produkte nach der Norm DIN EN 1627 in eine der Widerstandsklassen (engl. Resistance Class, RC) RC 1 N bis RC 6 klassifiziert. Bei Türen wird mindestens die Widerstandsklasse RC 2 empfohlen. „Wichtig bei einbruchhemmenden Produkten ist, dass ein Nachweis eines akkreditierten Prüfinstituts wie dem Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) und einer akkreditierten Zertifizierungsstelle vorliegt“, erläutert Stephan Schmidt.

Steht keine Neuanschaffung einer Tür an, gibt es zahlreiche Produkte zum Nachrüsten. Wichtig ist es hier sich von einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Der Fachbetrieb wählt dann die passenden Produkte aus und montiert diese fachgerecht. Bei Nachrüstprodukten muss darauf geachtet werden, dass nur geprüfte Nachrüstprodukte gemäß DIN 18104-1 (Aufschraubbare Nachrüstprodukte) und -2 (Im Falz eingelassene Nachrüstprodukte) verwendet werden. Diese Produkte sind in Anlehnung an die DIN EN 1627 auf die Widerstandsklasse RC 2 geprüft. Bei fachgerechter Montage bieten diese Produkte auch einen sehr guten Schutz gegen Einbruch.

Bei dem KfW-Förderprogramm gibt es verschiedene Möglichkeiten in den Einbruchschutz zu investieren. Die KfW führt in dem Merkblatt zur entsprechenden Förderung alle förderfähigen Maßnahmen auf. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise der Einbau einbruchhemmender Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren und das Nachrüsten einbruchhemmender Produkte für die genannten Türen und für vorhandene Fenster und Fenstertüren. Neu dazugekommen sind seit 2019 Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, ist es notwendig, den Antrag vor Umbaubeginn bei der KfW zu stellen. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen sind auf der KfW-Website unter www.kfw.de/455-E zu finden.

Für die Investitionszuschüsse im Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung – Einbruchschutz) stellte der Bund in den Jahren 2014 bis 2018 Fördermittel in Höhe von insgesamt zirka 431 Millionen Euro bereit. Davon entfallen ein Drittel (145 Millionen Euro) auf Einbruchschutzmaßnahmen. Über das KfW-Zuschussprogramm zum Einbruchschutz (455-E) erhalten alle, die den Einbruchschutz in Wohnungen und Häusern verbessern möchten, einen Zuschuss in Höhe von 10 bis 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Bei Investitionen von 500 bis 1.000 Euro erhält man so pro Antrag Zuschüsse in Höhe von 100 bis 200 Euro. Übersteigen die förderfähigen Investitionskosten 1.000 Euro, fördert die KfW die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Investitionskosten mit 10 Prozent. Das Geld können sowohl Eigentümer als auch Mieter beantragen und es muss nicht zurückgezahlt werden. Maximal sind Investitionen in Höhe von 15.000 Euro förderfähig. So ist es möglich, je nach Höhe der Investitionskosten, Zuschüsse in Höhe von bis zu 1.600 Euro zu erhalten. „Ältere Türen und Schlösser, sowie nicht ausreichend gesicherte Fenster und Fenstertüren bieten kaum Schutz vor einem Einbruch. Daher ist es wichtig in moderne Sicherheitstechnik zu investieren“, erläutert der FVSB-Geschäftsführer. Aktuell ist es so, dass der überwiegende Teil der Zuschussempfänger selbstnutzende Eigentümer sind und somit mehr in Ein- und Zweifamilienhäuser investiert wurde. „Es ist wichtig, dass jeder etwas gegen Einbruchschutz tut. Auch Mieter erhalten den Zuschuss der KfW und diesen sollten sie auch in Anspruch nehmen“, so Schmidt.

Das könnten die Wohntrends nach Corona sein

Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender vom Verband der Österreichischen Möbelindustrie, hat sich im Rahmen seiner Verbandstätigkeit Gedanken darum gemacht, inwiefern die Auswirkungen der Corona-Krise unsere Welt verändert haben. Und welchen Einfluss die Pandemie direkt und indirekt auf die Vorstellungen der Endkonsumenten im Bezug auf Möbel und ihr häusliches Wohnumfeld haben könnten.

„Unter dem Motto ,weniger ist mehr‘, rückt die Wertigkeit der Dinge jetzt in den Vordergrund. Bewusste Anschaffungen, überlegte Investitionen und das Bedürfnis, echte Wünsche zu erfüllen, verändern das Konsumverhalten. Regionale Kost, nachhaltige Zutaten und unverfälschter Genuss – Produkte sollen nicht nur schmecken oder gefallen, sondern auch guttun. Das spiegelt sich in der Einrichtung wider. Denn das Bewusstsein für Dinge, die Körper und Seele guttun, uns physisch, aber auch mental stärken, hat zugenommen. Nachhaltige Möbel ebenso wie Polster und Einrichtungssysteme mit hoher Funktionalität kommen diesem Trend entgegen und bieten den Menschen nicht nur einen spürbaren Mehrwert, sondern auch einen hohen Komfort und ein sicheres Gefühl“, so Emprechtinger.

Die folgenden zehn Wohntrends bringen diese Entwicklung auf den Punkt und zeigen: Nicht der schnelle, flüchtige Konsum wird gesucht, sondern Möbel, die eine Bindung schaffen, die eigene Persönlichkeit widerspiegeln und sich individuell in jede Lebensform integrieren lassen.

1. Wohnen gewinnt an Bedeutung: Das Zuhause erfuhr schon vor Corona eine Aufwertung im persönlichen Ranking. Wohntrends wie Cocooning und Homing waren Ausdruck der Sehnsucht, es sich in den eigenen vier Wänden heimelig und gemütlich zu machen. Fernab von einer sich rasend schnell drehenden Welt. Diesem Bedürfnis nach emotionaler Wärme hat der Shutdown in den letzten Wochen einen regelrechten Push verliehen. So wirkten die Ausgangsbeschränkungen wie eine Atempause in unserem hypermobilen und hektischen Alltag. Dabei schälte sich schnell heraus, was wirklich wichtig ist: Ein Zuhause, das Sicherheit gibt, uns auffängt und die Familie schützt.
Dieser Wunsch schlägt sich auch im Wohnen nieder und wirbelt alte Wertekonzepte durcheinander. Ob der Wochenend-Kurztrip nach Barcelona, ein schneller Burger unterwegs oder die zwölfte Jeans – Konsumgewohnheiten erfahren eine neue Rangordnung: Wohnen steht weit oben auf der Wunschliste und hängt Reisewünsche oder Autoträume ab. Denn die mobile Gesellschaft ist sesshaft geworden.

2. Bleibende Werte versus Fast Living: In den vergangenen Wochen haben viele Menschen eine Entdeckungsreise zu sich und zu ihren tiefen inneren Bedürfnissen erlebt. Achtsamkeit und Stille contra Shopping-Touren und volle Terminkalender hieß die Devise. Und wirkte ähnlich wie eine Fastenkur. Sie schafft ein Gefühl dafür, was der Körper tatsächlich braucht. Wer es schon einmal erlebt hat, kann sich an das berauschende Geschmackserlebnis bei der ersten Mahlzeit danach erinnern. Sogar alltägliche Speisen entzücken den Gaumen mit Aromen, die er völlig neu erfährt. Vergleichbar verhält es sich mit dem Corona-bedingten Rückzug ins Private. Befreit von den multiplen Sinneseindrücken der Umgebung, entwickelt sich eine neue Besonnenheit. Dinge um uns herum werden bewusst wahrgenommen und das Augenmerk richtet sich auf schöne handwerkliche Details oder eine liebevolle Verarbeitung. Qualität steht jetzt im Fokus und der Wunsch wächst, diese Transformation auch in unserem Lebensumfeld zu spüren. Langlebige Möbel, die unser Leben begleiten und patinafähig sind, werden zu Liebhaberstücken, zu denen wir eine Bindung aufbauen. Individuell und maßgeschneidert.

3. Nachhaltige, grüne Möbel: Nicht erst seit der „Fridays for Future“-Bewegung und Corona steht der ausufernde Konsum im Kreuzfeuer der Kritik. Denn er geht auf Kosten der Umwelt und ist für viele Menschen auch moralisch bzw. ethisch nicht haltbar. Insbesondere bei jüngeren Generationen (XYZ) gehören Nachhaltigkeit, Klimaschutz sowie ein ökologisch verträglicher Lebens- und Konsumstil zu den Kernwerten. Parallel dazu wächst das Gesundheitsbewusstsein. Bewegung, gesunde Kost und Naturprodukte stehen hoch Kurs. Wohngesunde Materialien und der Verzicht auf Chemie oder künstliche Stoffe sind nicht mehr nur für Allergiker interessant. Im Gegenteil: Immer mehr Verbraucher achten auf die Zutaten, aus denen ihre Möbel gefertigt wurden.
Schadstoffanalysen und Zertifikate geben Auskunft und gewinnen beim Käufer an Bedeutung. Denn der Stellenwert von Nachhaltigkeit, ökologisch einwandfreier Fertigung und individuellen Qualitätsprodukten aus unbehandelten Werkstoffen steigt spürbar an.

4. Regionale Produkte stehen im Fokus: Nicht nur die jungen Verbraucher ernähren sich bewusst, reduzieren ihren Fleischkonsum und sind Stammkunden beim Bioladen um die Ecke. Auch die älteren Generationen schauen genau hin und kaufen bevorzugt regional ein. Das Wohnumfeld soll frei von Schadstoffen sein und das Holz des Tisches nicht aus Regenwäldern stammen, sondern aus nachhaltig bewirtschafteten europäischen Wäldern. Genauso wenig verträgt sich die Schönheit eines handgeknüpften Teppichs mit Kinderarbeit. Der bewusste Verbraucher stellt sich daher immer öfter die Frage nach der Herkunft und den Fertigungsbedingungen eines Möbels. Außerdem hat Corona gezeigt: Regionale Produkte schaffen Vertrauen. Kurze Wege, ein hoher Service-Standard und verbriefte Qualität sind Werte, die in unsicheren Zeiten wieder stärker nachgefragt werden.

5. Moderne Feuerstellen für Familie und Freunde: Coworking, Coliving, Hotellobbys zum Chillen – in den vergangenen Jahren rückten gemeinschaftliche Aspekte immer stärker in den Fokus der Innenarchitektur und setzten starke Impulse. Die Menschen sind zusammengerückt und das gern. Damit war Ende März Schluss: Corona verordnete uns soziale Distanz im öffentlichen Raum. Doch zu Hause zelebrieren wir die Geselligkeit am großen Holztisch, in der Küche beim Zubereiten der Mahlzeit und Seite an Seite auf dem Sofa, mit Relaxfunktionen, die sich individuell nach Wunsch konfigurieren lassen. Boxenstopp war früher – heute erobern wir unseren Raum zu Hause zurück und genießen ihn ausführlich mit den Liebsten. Ob gemeinsame Spieleabende oder leidenschaftliche Koch-Events – das Heim avanciert zur modernen Feuerstelle des familiären Lebens. Denn nach wie vor sind es die sozialen Beziehungen, die für Wohlbefinden sorgen. Zahlreiche Ergebnisse aus der Glücksforschung belegen: Gemeinschaft macht glücklich – sofern es genug persönliche Rückzugsmöglichkeiten gibt.

6. Flexible Raumlösungen und individueller Rückzug: Persönliche Zonen und Raum für Intimsphäre – das gilt in Corona-Zeiten umso mehr. Eltern, die 24/7 mit ihren Kindern zusammen sind, sie unterrichten, zu Hause arbeiten, kochen und putzen, benötigen Auszeiten und einen ungestörten Ort. Zum Abschalten, Entspannen und Kraft schöpfen. Die modernen Architekturen sind auf diese Grundbedürfnisse eingestellt. Während früher häusliche Funktionen in diversen Räumen stattfanden, passen sich die Grundrisse in den Neubauwohnungen flexibel an und eröffnen einen kreativen Lifestyle. Offen gestaltet, verschmelzen die Bereiche Kochen, Essen und Wohnen zu einer großen Living-Area. Denn das Wohnen befindet sich im Wandel: Verschiedene Areale im Hause strukturieren den Tag und nehmen an Relevanz zu. In Zukunft wird es daher darauf ankommen, Grundrisse so flexibel zu gestalten, dass sie den verschiedenen Bedürfnissen gerecht werden und auch Individualwohnraum ermöglichen.

7. Wohnen zwischen Gemütlichkeit und Repräsentation: Neben privaten Zonen muss es aber auch Raum für den Arbeitsbereich und die repräsentative Seite des Wohnens geben. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass viele Wohnungen aktuell noch nicht optimal für digitale Telefon- und Video-Konferenzen gerüstet sind. So brachten TV-Interviews mit hochrangigen Experten, Politikern, ja sogar Stars bisweilen Erstaunliches zutage. Skurrile Eyecatcher im Hintergrund lenkten mitunter von der Expertenmeinung aus dem Home-Office ab und ließen so manchen Zuschauer vor dem TV-Gerät schmunzeln. Wenn zum Beispiel die profilierte CNN-Redakteurin im perfekt sitzenden Kostüm und mit akkurater Frisur vor einem Regal mit Nippes und Porzellanfiguren saß, wirkte es doch irgendwie irritierend. Und zeigt: Privates wird öffentlich und Öffentliches privat. Diese Symbiose wird sich künftig stärker in der Gestaltung niederschlagen. Formaler, aber dennoch gemütlich, bis hin zu sichtbar inszenierten Bereichen. Viele Influencer machen es mit ihren Posts am Schreibtisch-Stillleben vor: Der scheinbar private Bereich wird zur Schau gestellt und gestylt.

8. Differenzierung und Professionalisierung des Home-Office: Für den modernen Arbeitsplatz zu Hause sind jetzt raffinierte Lösungen gefragt, die sich in Nischen des Wohn- oder Schlafraums integrieren lassen. Funktionale Schreibtische fügen sich perfekt ins private Wohnbild ein, Schränke bieten Schreibtischlösungen, die nach getaner Arbeit unsichtbar werden, und wohnliche Desktop-Lösungen halten Einzug in unsere Wohnräume. Millionen Arbeitnehmer arbeiten derzeit von zu Hause aus. Dank neuer Online-Tools erwies sich das Home-Office als überraschend effizient. Experten erwarten zwar keinen grundlegend strukturellen Wandel, gehen daher davon aus, dass das heimische Büro ein fester Bestandteil unserer Arbeitswelt bleiben wird.
Das verändert nicht nur unseren Alltag und das Zusammenleben, sondern auch unseren Arbeitsplatz. Denn die zunehmende Digitalisierung, globale Netzwerke und neue Technologien revolutionieren Denk- und Raumstrukturen. Zwar mag der Küchentisch vorübergehend seinen Dienst tun. Als langfristige Lösung erfüllt er aber ebenso wenig wie Großvaters Biedermeier-Sekretär die ergonomischen und funktionalen Bedürfnisse eines modernen Büroalltags. Entsprechend findig sind die Angebote und Ideen für professionelle Features in puncto Ergonomie, Funktionalität und Ästhetik. Aber auch die Akustik wird ein wesentlicher Aspekt des Home-Office werden. Insbesondere wenn im Haushalt viele Menschen und Kinder leben, machen sich Akustikpaneele, Textilien, flexible Trennwände oder Raumteiler, die Lärm schlucken und abschirmen, schnell bezahlt.

9. Technisierung des Wohnens: Trotz des Rückzugs zu traditionellen Werten etablieren sich digitale Haustechniken und mitdenkende Systeme. Ob Smart Home, Connectivity oder Home connect – digitale Assistenten wie Siri, Alexa & Co. erleichtern den Alltag und erleben jetzt ihren wahren Durchbruch. So lassen sich heute schon verschiedenste Funktionen wie Klimatisierung, Sicherheit, Licht, Küchen- und Badanwendungen digital miteinander verknüpfen und via Sprachsteuerung bedienen. So stehen beispielsweise Herd und Dunstabzugshaube in regem Kontakt. Außerdem lassen sich Kühlschranke von unterwegs aus „connecten” und Backöfen digital managen.
Die Hightech-Talente tragen aber nicht nur zum komfortablen Wohnen bei, sondern geben auch Sicherheit. Einbruchschutz, automatische Bewässerung des Gartens, Wärmeregelung oder das Einschalten der Kaffeemaschine am Morgen erleichtern das Leben zu Hause. Aber damit ist das Thema längst noch nicht ausgereizt. Denn auch die Möbel selbst überraschen mit aktuellen Features auf höchstem Niveau: So fahren Polster via Elektro-Antrieb und per Knopfdruck sanft in den Entspannungsmodus, Schubladen schließen selbsttätig, Licht im Inneren der Möbel sorgt für Durchblick und Boxspring-Luxus verspricht einen erholsamen Schlaf. Integrierte Ladestationen und beheizbare Polster runden das Verwöhnprogramm ab und bringen noch mehr Komfort ins Wohnen.

10. Naturbezug: innen und außen verschmelzen: Als Gegentrend zur Digitalisierung rückt die Natur wieder verstärkt in den Fokus. Vor allem in der Zeit des Shutdowns haben die Menschen auf Spaziergängen, Radtouren oder Jogging-Runden ihre Vorzüge genossen. Die beruhigende Wirkung des Waldes, der besondere Duft frischen Holzes und ein erholsames Durchatmen haben uns daran erinnert, dass die kleinen Momente des Glücks oft ganz in unserer Nähe sind. Gerade in Umbruchzeiten ist eine Sehnsucht nach echten, unverfälschten Materialien zu beobachten. Ob zu Beginn der Industrialisierung oder jetzt mitten in der digitalen Transformation – die Nähe zur Natur entschleunigt und beruhigt.
Das Innehalten während der Corona-Krise verstärkte dieses Bedürfnis. Intensive Naturerlebnisse als Gegenpol zur virtuellen Welt spiegeln sich auch in den Einrichtungstrends wider. Anstelle von glatten klinischen Oberflächen erobern Naturhölzer und matte Flächen die Wohnbereiche. Städter holen sich Pflanzen in ihre Wohnung und pflegen einen Dschungle-Style mit Monstera, Calathea und Geigenfeige – oder sie legen sich einen vertikalen Indoor Garden an. Wer ein Haus im Grünen besitzt, bezieht den Garten in den Wohnbereich ein – mit großen Glasfronten, einer ansprechenden Outdoor-Lounge oder sogar einer Küche im Freien.
Der Wunsch nach mehr Natur wird künftig auch die Stadtplanung und Architektur prägen: Begrünte Dachflächen, Parkanlagen in Innenhöfen und eine Abkehr von den Miniatur-Balkonen bringen Leben in das urbane Umfeld und punkten mit innovativen Garten-Konzepten und Grünanlagen.

Verbesserungsvorschläge seitens der Holzindustrie

In der vergangenen Woche hat der Koalitionsausschuss ein Maßnahmenpaket für eine Konjunkturbelebung in Deutschland beschlossen. Johannes Schwörer (Foto), der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), bezeichnet das ambitionierte Programm als „vielversprechend für Branche und Unternehmen“, aber auch als „ausbaufähig“. Wesentliche Punkte fasst der Präsident in einem Papier zusammen.

Schwörer begrüßt insbesondere die branchenübergreifenden Lösungen. „Wir haben in den letzten Wochen wiederholt darauf gepocht, nicht nur einzelne Wirtschaftszweige zu fördern“, so Schwörer. „Die Senkung der Mehrwertsteuer ist geeignet, die Kauflust der Verbraucher zu stimulieren, und die Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge bei 40 Prozent sichert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen.“

Aber insbesondere die immer wieder abgemahnte Verzahnung von Konjunktur und Klima müsse deutlich verbessert werden, so der HDH-Präsident. Zwar gebe es einige Elemente des Pakets, die Impulse für mehr Klimaschutz setzten, beispielsweise die Beihilfen für die Bahn, den öffentlichen Nahverkehr und die energetische Gebäudesanierung. „Leider bleiben die Chancen für Klima und Umwelt durch die Verwendung des nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoffes Holz in dem Papier unbeachtet und es fehlen konkrete Ausführungen, wie die 700 Millionen Euro für Wald und Holz eingesetzt werden sollen“, sagt Schwörer. Auch fehle eine gezielte Förderung des seriellen Bauens. „Nur durch diese kosteneffiziente Bauweise kann der Wohnungsbau sozial und nachhaltig gestaltet werden.“ Wo nachgesteuert werden muss, hat der HDH in einer detaillierteren Analyse herausgearbeitet, die es hier zum Download gibt.

Vielseitiger, als man denkt

Aufgrund der Corona-Pandemie boomt der Onlinehandel weltweit wie nie zuvor. Verschlossen werden Pakete und Päckchen dabei allerorts mit Klebeband. Das Trägermaterial zeigt damit, wie nützlich und unentbehrlich es ist. Derzeit ist die Bedeutung des Klebebands aber in einer anderen Funktion noch offensichtlicher: Überall begegnet man ihm als Markierung oder bedrucktem Warnhinweis im öffentlichen Raum. Zumeist gut sichtbar am Boden angebracht, sorgt es für den notwendigen 1,5-Meter-Abstand im Einzelhandel, in öffentlichen Räumen sowie in Krankenhäusern und Arztpraxen.

Die Erfolgsgeschichte der Klebebänder umfasst jedoch zahllose weitere Anwendungsbereiche. Dies spiegelt sich in der Vielzahl verschiedenster Klebebandtypen wider. Ob transparent oder farbig, reißfest oder dehnbar, ein- oder doppelseitig klebend, faserverstärkt, UV-stabil, hitze- oder kältebeständig, wasserfest oder säureresistent – im Technischen Handel finden Einkäufer Klebebänder für jeden Einsatz. So gibt es beispielsweise glasklare und superdünne Klebebänder, um Touchscreens und Bildschirme zuverlässig festzuhalten. Solche Klebebänder besitzen bis zu 99 Prozent Lichtdurchlässigkeit, sind also hochtransparent, dabei UV-beständig und nur 25 µm dünn. „Elektrische“ Klebebänder aus Aluminium und Kupfer wiederum sind in der Elektroindustrie sehr gefragt. Sie werden zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen eingesetzt, um die Abstrahlung oder Einstrahlung auf elektrische Bauteile zu verhindern.

Die enorme Sortimentsbreite birgt aber auch eine Gefahr: Die Kunden verlieren den Überblick, treffen oft nicht die richtige Wahl und wenden die Produkte teilweise auch falsch an. Deshalb übernimmt der Technische Handel nicht nur die Beschaffung, sondern berät seine Kunden auch hinsichtlich der richtigen Produktwahl und gibt grundlegende Hinweise zur Verwendung. Uwe Kittel, Vorsitzender der Fachgruppe „Klebtechnik“ im VTH Verband Technischer Handel e.V., bestätigt: „Die fast unüberschaubare Vielfalt an Klebebändern, zum Beispiel für den Fahrzeug- und Leichtbau, birgt die Gefahr, dass diese Produkte falsch angewendet werden. Der Technische Handel hat sich daher in den vergangenen Jahren des Themas angenommen und eine Expertise entwickelt, von der seine Kunden profitieren können.“

Um die Beratungs- und Servicequalität hoch zu halten, haben sich Technische Händler in der Fachgruppe „Klebtechnik“ im VTH Verband Technischer Handel e.V. zusammengeschlossen. Ausdruck dessen sind auch neue Infografiken. Sie bündeln das Wissen der Fachhändler zu den wichtigsten Eigenschaften von Klebebändern. Zudem führen sie Ratschläge zur Verarbeitung vor Augen.

Zum Hintergrund: Made in Germany. Wie so viele geniale Erfindungen liegt der Ursprung des Klebebandes in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg. Ende des 19. Jahrhunderts meldete der Apotheker Paul Carl Beiersdorf ein von ihm entwickeltes Herstellungsverfahren für Wundpflaster zum Patent an. Beiersdorf stellte in seiner Apotheke dann Heilpflaster aus den Fasern des Guttaperchabaums her. Das Klebeband in seiner heute geläufigen Form wurde allerdings in den USA entwickelt. Ab 1930 produzierte Richard Gurley Drew das erste transparente Klebeband. Es wurde in der Anfangsphase vor allem als Verschluss von Zellophan-Verpackungen in Bäckereien, Metzgereien und dem Lebensmittelhandel eingesetzt. Aufgrund seiner geringen Kosten trat das Klebeband während der wirtschaftlichen Depression in den 1930er Jahren seinen Siegeszug um die Welt an.

Online wird der persönliche Kontakt vermisst

Der neueste Corona Consumer Check beleuchtet die Rolle des Online-Geschäfts in der Coronakrise und macht deutlich: Der Online-Kanal wurde im Laufe der Krise zwar immer beliebter, kann in Beratungs- und Serviceleistungen jedoch noch nicht überzeugen. Insbesondere bei 18-29-Jährigen sind Mängel beim Online-Kauf ein Thema. Wichtige Aspekte, bei denen der stationäre Handel auch in Nach-Corona-Zeiten besonders punkten sollte.

Während der Einkauf im Internet in Zeiten von Mundschutzpflicht und Einlass-Beschränkungen im stationären Einzelhandel nicht nur sicher vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, sondern auch bequem erscheint, steht der Online-Kanal dennoch in einigen Qualitäten hinter den stationären Läden. Ein großes Manko: Die fehlende persönliche Beratung von MitarbeiterInnen im Einzelhandel. Auch wird der fehlende Ausbau von Cross-Channel-Konzepten von den KonsumentInnen bemängelt – so die Ergebnisse des aktuellen Corona Consumer Check des IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX.

Der Vergleich von Online- und stationären Käufen vor und während der Coronakrise zeigt den Online-Handel als klaren Gewinner. Während die stationär erledigten Käufe um acht Prozentpunkte auf 58 Prozent sinken, verhält es sich bei Online-Käufen gegenläufig. Hier geben die befragten Konsumentinnen und Konsumenten an, vor der Krise 34 % der Einkäufe im Durchschnitt online getätigt zu haben – während der Krise beläuft sich der Wert auf 42 Prozent.

Beim Online-Kauf wird von 21 Prozent der Befragten der fehlende Kontakt zu den MitarbeiterInnen bemängelt. Auch die daraus resultierende persönliche Beratungsleistung vermissen 18 Prozent. Darüber hinaus sind auch 14 Prozent mit der Preistransparenz im Onlinekanal nicht zufrieden. Auffällig: In allen Kategorien bewerten die sogenannten Smart Natives* der 18-29-Jährigen die fehlenden Leistungen im Onlinekanal besonders negativ.

Serviceangebote, die Online- und stationären Einkauf verbinden, werden besonders von den 18-29-Jährigen vermisst. Am größten ist bei den befragten Konsumentinnen und Konsumenten der Wunsch nach einer Online-Verfügbarkeitsanzeige (11 Prozent, Smart Natives 22 Prozent), gefolgt von dem Digitalen Einkaufszettel (10 Prozent, Smart Natives 21 Prozent) sowie Click & Collect-Angeboten (9 Prozent, Smart Natives 19 Prozent).

*Definition Smart Natives:
Personen mit Geburtsjahr ab 1990 mit hoher Smartphone-Affinität und Aktivität in sozialen Medien.

Deutschlandweiter „Digitaltag“/Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Kostenlose Webinare

Am 19. Juni findet der erste deutschlandweite „Digitaltag“ statt. Anders als anfangs geplant, wird der Aktionstag vorwiegend im digitalen Raum stattfinden und die Veranstaltungen werden ins Internet verlegt. Damit hatte die Initiative „Digital für alle“ auf die aktuellen Entwicklungen um die Covid-19-Pandemie reagiert und die damit verbundenen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens. „Digitale Teilhabe ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Gerade in der Corona-Krise können digitale Technologien einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Menschen zusammenzubringen – und daran sollen ausnahmslos alle teilhaben können“, sagt Digitaltag-Projektleiterin Anna-Lena Hosenfeld.

Unter dem Hashtag #digitalmiteinander soll der „Digitaltag“ am 19. Juni 2020 Menschen in ganz Deutschland miteinander verbinden und bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Es steht allen offen, sich mit eigenen Aktionen und Online-Events einzubringen – ob Privatperson, Verein, Unternehmen oder öffentliche Hand. Mögliche Formate sind Webcasts, Webinare, Live-Streams, Online-Beratungen, virtuelle Führungen, Tutorials oder Hackathons. Die einzelnen Aktivitäten werden auf www.digitaltag.eu thematisch geordnet, um es jeder Bürgerin und jedem Bürger zu ermöglichen, sich ein individuelles Programm zusammenzustellen.

Im Rahmen des ersten „Digitaltag“ wird auch ein Preis verliehen, über die Preisträger entscheidet eine hochkarätige neunköpfige Jury. Die Auszeichnung wird in drei Kategorien vergeben, das Preisgeld beträgt jeweils 10.000 Euro. Zehn Initiativen stehen auf der Shortlist für den „Preis für digitales Miteinander“, der anlässlich des Digitaltags verliehen wird. Die Gewinner werden am 17. Juni 2020 in Online-Videos bekannt gegeben. Nominiert sind die besten der insgesamt rund 250 Bewerbungen.

Als Mitglied des Mittelstand-Digital-Netzwerks gehört auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern zu den über 25 Partnern, die mit verschiedensten Inhalten und Programmpunkten am „Digitaltag“ teilnehmen. Gemeinsam mit den anderen Initiativen wollen die Westpfälzer über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutieren und allen Teilnehmenden einen Einblick in spannende digitale Themen geben und bietet mehrere abwechslungsreiche Programmpunkte an:

·         10:00-11:00 Uhr / Webinar: Wie mache ich mein Produkt smart? / Eine Kooperationsveranstaltung mit der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz

·         13:45-14:15 Uhr / Live-Stream: SmartFactory KL: Rundgang durch die Produktion von Morgen

·         14:00-15:30 Uhr / Digitales Planspiel: Planen Sie ein Digitalisierungsprojekt virtuell!

·         15:00-16:30 Uhr / Webinar: Die Verwaltungsschale – Digitalisierung und Automation im Rahmen von Industrie 4.0

Auf der Webseite unter kompetenzzentrum-kaiserslautern.digital/digitaltag-2020/ und im Veranstaltungskalender finden Sie weitere Informationen zu dem Angebot des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern am „Digitaltag“ und die Möglichkeit zur Teilnahme.