Messe-Geschäftet startet im Herbst wieder mit „Euroblech“ und „Eurotier“
Ab September sollen wieder Veranstaltungen auf dem Messegelände in Hannover stattfinden. Ein entsprechendes Sicherheits- und Hygienekonzept wurde der Landesregierung von der Deutschen Messe AG vorgelegt. Wie www.NDR.de berichtet, sollen Kontakte auf den kommenden Messen erfasst werden. Man sei zuversichtlich, dass mithilfe der neuen Regelungen im Oktober die Fachmesse „Euroblech“ und im November die „Eurotier“ stattfinden könnten, so Vorstandschef Jochen Köckler gegenüber dem Nachrichtenportal. Das Papier nehme aber auch bereits das kommende Jahr in den Blick. Es gehe ebenso darum, für die absehbare Zeit nach der Pandemie einen robusten Plan zu haben, so Köckler.
Demnach müssen sich Besucher vorab online registrieren. Außerdem sollen unter anderem Markierungen in Gängen und Hallen – sowie wenn nötig zusätzliches Servicepersonal – dafür sorgen, dass Gäste und Aussteller den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten oder dass sich durchschnittlich eine Person auf einer Fläche von vier Quadratmetern befindet. Wenn die geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, müssen Mund und Nase bedeckt werden. Außerdem sollen die Desinfektions- und Reinigungsintervalle verkürzt und die Gebäude stark belüftet werden. Standpartys und Shows seien untersagt, so die Messe AG.
Die Region Hannover als zuständige Infektionsschutzbehörde habe bereits erklärt, dass das Konzept für einen Messebetrieb ab Herbst prinzipiell geeignet sei, heißt es. Allerdings stehe alles immer unter dem Vorbehalt, wie sich das Pandemiegeschehen tatsächlich entwickelt, so Regionspräsident Hauke Jagau (SPD).









