Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Digitale Innovationstage im September

Bereits im Juli fand bei Layer-Grosshandel der erste Teil der digitalen Innovationstage für Handwerk, Landwirtschaft und Industrie statt. Hersteller wie Dewalt, Stihl, Bosch und Hettich präsentierten ihre Produktneuheiten live in Online-Seminaren.

Im September gehen die digitalen Innovationstage in die zweite Runde. Sie finden jeden Freitag von 10.30 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr statt, die Teilnahme ist kostenlos. Zu den teilnehmenden Marken gehören dieses Mal unter anderem Bessey, Blum, Festool, Fischer, Mafell und Spax.

Damit ein lebhafter Austausch entsteht, können die Zuschauer Ihre Fragen live über einen Frage-Antwort-Chat stellen. Die Referenten werden direkt darauf eingehen und alle Fragen beantworten. Die Teilnahme ist von zu Hause oder von unterwegs möglich – benötigt werden eine stabile Internetverbindung, ein Smartphone, Tablet oder PC und eine E-Mailadresse.

Nachdem sich die Teilnehmer auf https://shop.layer-grosshandel.de/dit.html angemeldet haben, erhalten sie an jedem Seminartag eine kurze Erinnerung per E-Mail und die Links zu den aktuellen Online-Seminaren. Darüber hinaus gibt es exklusive Angebote und Zugang zu den Aufzeichnungen vergangener Vorträge.

Leicht gestiegener Auftragsbestand beim Verarbeitende Gewerbe im Juni 2020

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2020 saison- und kalenderbereinigt 1,4 Prozent höher als im Vormonat. Dabei stiegen die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Mai 2020 um 5,2 Prozent. Der Bestand an Auslandsaufträgen verringerte sich um 0,3 Prozent. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Juni 2020 saison- und kalenderbereinigt 1,3 Prozent niedriger.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im Juni 2020 um 0,2 Prozent höher als im Mai 2020. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 1,9 Prozent an. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,9 Prozent niedriger als im Mai 2020.

Die Reichweite des Auftragsbestands hat sich leicht erhöht und betrug im Juni 2020 im Verarbeitenden Gewerbe 6,1 Monate (Mai 2020: 6,0 Monate). Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands im Juni 2020 bei 3,0 Monaten (Mai 2020: 2,9 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 8,7 Monate (Mai 2020: 8,5 Monate) und im Bereich der Konsumgüter 2,3 Monate (Mai 2020: 2,4 Monate).

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der letzten 12 Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

Erfolgreiche Rezertifizierung im Sinne des Umweltschutzes

Das Unternehmen Optimo Schlafsysteme aus dem oberösterreichischen Braunau am Inn wurde kürzlich von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ rezertifiziert. Seit 2019 gehört der Hersteller sowohl der DGM als auch dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ an und hat nun zum zweiten Mal seine CO2-Emissionen auf Grundlage der DGM-Kriterien bilanziert und neutralisiert.

Bereits 2018 hat Optimo als eines der ersten Unternehmen seiner Branche als völlig klimaneutrales Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt. Geschäftsführer Andreas Althammer investiert mit Überzeugung auch 2020 wieder zur Ablösung der Emissionen von Optimo, die im letzten Jahr übrigens um 18 Prozent gesenkt werden konnten, in Wind- und Wasserprojekte, die einerseits der Infrastruktur am Projekt-Standort zugutekommen und anderseits die globale CO2-Bilanz aufbessern. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning freut sich über das Engagement des österreichischen Unternehmens: „Je besser die globale CO2-Bilanz Jahr für Jahr ausfällt, desto eher bleibt die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels der Vereinten Nationen erreichbar. Gemeinsam möchten wir als Möbelindustrie einen Beitrag dazu leisten, dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auf die Umwelt die Stirn zu bieten. Dafür verpflichten wir uns freiwillig, Treibhausgas-Emissionen so weit wie möglich zu vermeiden und unvermeidbare Emissionen vollständig zu kompensieren – genauso wie es Optimo nun wieder vorgemacht hat.“

Der „Klimapakt für die Möbelindustrie“ ist ein Schulterschluss der Möbelindustrie, den die DGM im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat, um das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Der Klimapakt fußt auf drei Grundprinzipien: Erstens der Bilanzierung, zweitens der Reduzierung und drittens der Neutralisierung von CO2-Emissionen. Zur Belohnung ihres Engagements für den Klimaschutz profitieren die teilnehmenden Möbelhersteller nicht nur von einer besseren Umwelt, sondern erhalten auch ein aussagekräftiges DGM-Klimalabel. Hiermit können die Unternehmen offensiv für sich und ihre Produkte werben und Endverbraucher auf ihr vorbildliches Engagement als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ aufmerksam machen.

Neues Unternehmen feiert seinen Geschäftsstart

Zum ersten August 2020 startete das Unternehmen Atmos Vakuumpressen seinen Geschäftsbetrieb. Der Inhaber Stefan Katzer verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Vakuumtechnik. Er hat sich im Laufe der letzten acht Jahre immer mehr auf dieses Fachgebiet spezialisiert und gilt inzwischen als anerkannter Experte für Vakuumpressen in der Holzbearbeitungsbranche.

Als exklusiver Vertriebspartner der Firma Global Vacuum Presses aus Valencia (Spanien) hat das neue Unternehmen Atmos mit Sitz in Hof 30 verschiedenen Modelle an Vakuumpressen und Vorheizstationen im Programm. Mit dieser Vielfalt wird Stefan Katzer ab sofort Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Ihren täglichen Anwendungen unterstützen. Mit einer großen Flexibilität im Sonderbau werden dabei auch Lösungen angeboten, wenn die Standard-Produktpalette einmal nicht ausreichen sollte. Anton Nabuurs, der holländische Geschäftsführer von Global und selbst gelernter Schreiner, verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Produktion von Vakuumpressen. Neben der Holzbearbeitungsbranche ist Global auch in der Automotive- und Composite-Industrie sehr stark vertreten. Namhafte Firmen wie Rolls Royce und Bentley vertrauen hierbei auf die hohe Qualität der Vakuumpressen von Global.

Neben der klassischen Formverleimung kann mit einer Vakuumpressen auch furniert und ummantelt werden. In Kombination mit einer Vorheizstation werden Mineralwerkstoffe oder Kunststoffe schonend erwärmt und passgenau verformt. Mit der Sublimation bietet Atmos eine Technik zur Individualisierung von vielen Materialien.

Bei Atmos und Global steht der Kunde mit seinen Bedürfnissen immer im Mittelpunkt. Durch den hohen Innovationsgeist ein willkommener Problemlöser zu sein, ist das erklärte Unternehmensziel. Qualitativ hochwertige Maschinen und eine lösungsorientiere Beratung bilden hierbei die solide Basis.

„Oberflächen 2020“ – Die neue Studie der „möbelfertigung“

Struktur und Haptik zählen

Dekore werden heute oft mit Oberflächenstrukturen versehen, die das Endprodukt deutlich aufwerten. Nicht nur optisch sondern häufig auch haptisch. Dafür sorgen verschiedene Verfahren, wie vor allem Pressbleche und Trennpapiere.

Trennpapiere können in der HPL und CPL Produktion eingesetzt werden. Sie übertragen in die Phenol und/oder Melanin getränkten Papiere eine Struktur. Im Vergleich zum Stahlband ermöglichen sie einen leichteren und schnelleren Strukturwechsel in der Produktion, bei geringeren Kosten. Allerdings sind nicht so tiefe Strukturen wie mit Pressblechen möglich. Diese werden mit einer gewünschten Struktur graviert. Die erhitzten Pressflächen bringen das Melaminharz der Oberfläche zum Schmelzen und das unter dem Pressstempel befestigte Pressblech kann die Oberflächenstruktur in das Material drücken. Nach dem Aushärten des Harzes bleibt die Oberflächenstruktur erhalten, die eine sehr hohe Festigkeit aufweist. Im Vergleich zu Trennpapieren sind Pressbleche deutlich teuer aber viel langlebiger.

Inzwischen kommen auch digitale Verfahren zur Oberflächenprägung zum Einsatz. Eines ist das „Digital Lacquer Embossing“, das Hymmen entwickelt hat. Dabei wird in eine Schicht von nicht ausgehärtetem Lack ein transparentes Medium gedruckt. Die dadurch ausgelösten physikalischen und chemischen Reaktionen verursachen eine tiefe Struktur. Das strukturgebende Medium verändert die Lack-Eigenschaften nicht. Es bleiben sowohl Härte, Haftung, Kratzfestigkeit als auch chemische Widerstandsfähigkeit vollständig erhalten.

Weitere Informationen zum Thema Strukturen können Sie im Kapitel „Haptik & Struktur“ der Studie „Oberflächen 2020“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag lesen.

Darüber hinaus bietet „Oberflächen 2020“ auf rund 300 Seiten umfassende Informationen zu den Themen Lack, Dekore, Folien, HPL, CPL, Furnier, Mineralwerkstoffe, Trends und vielem mehr.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich (https://shop.holzmann.de/de/studien/oberflaechen-report-20201). Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt. und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.

 

Richtlinie VHBH überarbeitet

Die Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge e. V. gibt bekannt, dass die Richtlinie Beschläge für Fenster und Fenstertüren – Vorgaben/Hinweise zum Produkt und zur Haftung (VHBH) ab sofort in einer überarbeiteten Version verfügbar ist.

Diese richtet sich an die Anwender von Beschlägen für Fenster und Fenstertüren. Der Fensterhersteller erhält damit wichtige Informationen und verbindliche Anweisungen zum Umgang mit den Beschlägen bei der Weiterverarbeitung. Die Richtlinie zeigt zudem verbindliche Vorgaben auf, um die Einhaltung der Instruktionspflicht bis hin zum Endanwender zu gewährleisten.

Getreu dem Motto „Das Bessere ist des Guten Feind“, hat die Richtlinie nun ein neues und zeitgemäßes Layout erhalten. Bei dieser Gelegenheit wurden geringfügige textliche Anpassungen vorgenommen. Zudem wurde unter dem Kapitel 6 Sicherheit ein neuer Abschnitt mit Vorgaben und Hinweisen aufgenommen, die bei Bohrungen und Verschrauben der Beschlagteile in wasserführenden Ebenen von Profilsystemen zu beachten sind.

Die Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge stellt die Richtlinie seit vielen Jahren auf ihrer Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung; und das in 25 Sprachen. Neben Deutsch und Englisch ist es somit möglich, die Richtlinie unter anderem in den Sprachen Spanisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Türkisch, Schwedisch oder auch Polnisch abzurufen.

Diese und weitere Richtlinien der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge sind unter https://www.guetegemeinschaft-schloss-beschlag.de/Pruefen-Zertifizieren/Richtlinien/ zu finden.

Neuer Geschäftsführer

Zum 90-jährigen Jubiläum findet bei der österreichischen Küchenmanufaktur Haka ein Geschäftsführerwechsel statt. So hat Gerhard Hackl, in Österreich für seine Offensiven gegen den „depperten Rabattschmäh“ bekannt, nach 42 Jahren bei Haka Küchen zum 1. August das Management in andere Hände weitergegeben. An seine Stelle tritt Mario Stifter. Dieser ist bereits seit Mai 2018 bei Haka, bislang als Vertriebsleiter, beschäftigt. Er wird unterstützt von den drei Prokuristen Manfred Hochmayr, Milijana Sadleder und Anna Richter.

 

„Oberflächen 2020“ – Die neue Studie der „möbelfertigung“

Digitaldruck mit UV- oder wasserbasierten Farben?

Der industrielle Digitaldruck revolutioniert mit seiner Flexibilität die Gestaltung der Oberfläche. Schließlich werden Druckzylinder & Co. nicht mehr benötigt. Das Druckbild wird direkt aus einer Datei in eine Druckmaschine übertragen. Dabei kommen sowohl UV- als auch wasserbasierte Farben zum Einsatz, wobei die Dekordrucker wasserbasierte bevorzugen, da sie mit diesen auch im Tiefdruck arbeiten.Die wasserbasierten Tinten weisen im Vergleich zu den im Tiefdruck eingesetzten feinere Pigmente auf, damit sie mit den Druckdüsen der Digitaldrucker funktionieren.

Hingegen beruht UV-Druck auf Tinten, die unter UV-Licht aushärten. Nach dem Auftragen werden sie UV-Strahlung ausgesetzt. Diese löst eine Polymerisation aus, wodurch die Farben sofort aushärten, ohne in das Substrat einzudringen. Beim UV-Druck kommt ein Verstopfen der Druckdüsen kaum vor, selbst wenn eine Maschine für mehrere Wochen nicht in Betrieb ist. Hingegen müssen bei Maschinen, die mit wasserbasierten Tinten arbeiten, schützende Vorkehrungen getroffen werden. Sonst behindern die getrockneten Farben einen sauberen Druck. Das Problem kennt jeder, der einen Tintenstrahldrucker auf seinem Schreibtisch stehen hat und diesen nur selten benutzt.

Weitere Informationen zum Thema Digital- sowie dem Tiefdruck bietet das Kapitel „Druck“ der Studie „Oberflächen 2020“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag. Auch innovative Technologien namhafter Produzenten werden ausführlich behandelt.

Darüber hinaus bietet „Oberflächen 2020“ auf rund 300 Seiten umfassende Informationen zu den Themen Lack, Dekore, Folien, HPL, CPL, Furnier, Mineralwerkstoffe, Trends und vielem mehr.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich (https://shop.holzmann.de/de/studien/oberflaechen-report-20201). Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt. und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.

Drei neue Fachberater verstärken das Team

Osmo baut sein Fachberater-Team weiter aus: Unter der Leitung von Horst Dieckhöner, Vertriebsleiter Holzanstriche bei der Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG sind nach intensiver Einarbeitung in Theorie und Praxis sind Thomas Zabel, Nicolai Lichomski und Lukas Schiller mit an Bord.

Thomas Zabel ist gelernter Kaufmann mit Erfahrung in der Farbenindustrie, der Holzindustrie und im Beschlagshandel (zuständig für die Region Köln, Aachen, Siegen). Der gelernte Zimmerer und Kaufmann mit Erfahrung in Handwerk, Holzhandel, Baustoffindustrie und im Dienstleistungssektor, Nicolai Lichomski, betreut die Region Hannover, Göttingen und Fulda. Als Dritter im Bunde ist Lukas Schiller, gelernter Tischler mit Erfahrung in der Holzindustrie, im Handwerk und im Handel für Handwerkerbedarf, zuständig für die Region Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

Mit Blick auf die weitere Ausrichtung der Marke Osmo in Richtung Handwerk und Verarbeiter stehen nun deutschlandweit sowie in Österreich insgesamt 11 Fachberater für objektbezogene Fachberatung, praxisorientierte Schulungen und zielgenaue Produktberatung bereit. Die Fachberater unterstützen die mehr als 2.500 deutschlandweiten Handelspartner mit professionellem Know-how und fundierter Expertise. Wesentlicher Bestandteil ihrer Aufgaben – in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den lokalen Handelspartnern – wird die aktive Akquise von holzverarbeitenden Handwerkern und Verarbeitern sein.