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Franke/Artemis  | 

Deutlicher Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

Die Auswirkungen der Pandemie haben die Umsätze der Artemis Group belastet. Mit Ausnahme der Artemis Real Estate Group verzeichneten die Geschäftsaktivitäten Franke Group, Feintool Group und Artemis Asset Management Group niedrigere Ergebnisse sowie zusätzliche Kosten, ­unter anderem durch die mehrwöchige Stilllegung der Produktionsbetriebe. In Folge kam in den ersten sechs Monaten 2020 zu einem zweistelligen Rückgang des organischen Umsatzwachstums, wobei negative Währungsauswirkungen aufgrund der Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber fast allen Währungen zu einem zusätzlichen Umsatzrückgang führten.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Artemis Group einen konsolidierten Nettoumsatz von 1,264 Mrd. CHF (circa 1,17 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode von 18,8 Prozent beziehungsweise 14,4 Prozent beim organischen Wachstum. Das EBIT der Gruppe ging von 63 Mio. auf 14,7 Mio. CHF (13,68 Mio. Euro) zurück und die EBIT-Marge sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 von 4 auf 1,2 Prozent.

Zugleich reduzierte sich der Nettoumsatz der Franke Group im ersten Halbjahr 2020 um 13,2 Prozent auf 988,1 Mio. CHF (919 Mio. Euro). Den größten Verlust musste dabei der Bereich Franke Kitchen Systems mit einem Minus von 16,7 Prozent hinnehmen.

Auch wenn sich die Situation verbessert, sei aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten eine zuverlässige Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach wie vor sehr schwierig. Die Artemis Group geht von einer nicht schnellen, aber weiteren wirtschaftlichen Erholung aus – vorausgesetzt es kommt zu keinem zweiten Lockdown.

Franke/Artemis