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Autor: Möbelfertigung

Investiert 23 Mio. Euro in neue Unternehmenszentrale

Yaskawa baut in Hattersheim bei Frankfurt/Main eine neue Unternehmenszentrale für Europa. Der global agierende Technologielieferant im Bereich Robotik, Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Lösungen der regenerativen Energie investiert am neuen Standort ca. 23 Millionen Euro in ein Bürogebäude und Parkhaus. Die Einweihung ist für Ende 2022 geplant.
Ausschlaggebend für die Wahl des neuen Standorts im Industriepark Hattersheim waren für Yaskawa unter anderem die hervorragende Infrastruktur und die Anbindung zum Flughafen Frankfurt. Bereits seit 2008 ist Yaskawa mit seiner Europazentrale im nahegelegenen Eschborn in einem angemieteten Gebäude ansässig.

Der Spatenstich für das neue Gebäude ist auf Ende des 1. Quartals 2021 terminiert. Auf dem 8.316 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein vierstöckiges Bürogebäude mit 3.450 Quadratmeter Bürofläche für circa 220 Mitarbeiter, das europäische Schulungszentrum mit 1.150 Quadratmetern sowie ein Innovationszentrum mit Showroom mit einer Fläche von 206 Quadratmetern.

Der Neubau, geplant und realisiert von den Partnern Feldmann Architekten und Weimer Bau, ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Mit verschiedensten Maßnahmen wird eine hohe Energieeffizienz erreicht. Zur Ausstattung zählen eine Photovoltaik-Anlage, eine besonders energieeffiziente Klimatechnik der Büroräume sowie stromsparende LED-Leuchten. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luftwasserwärmepumpe.

Im repräsentativen Innovationszentrum mit integriertem Showroom erwartet Kunden, Lieferanten sowie Besucher aus Politik, Hochschulen und Schulen neueste Technologien und Innovationen aus dem Bereich Industrie 4.0 und 5G. Im Schulungszentrum vermitteln bestens ausgebildete Trainer Schulungsteilnehmern in praxisnahen Workshops die Anwendung und Programmierung der „Motoman“-Roboter und der Yaskawa-Antriebs- und Steuerungstechnik.

„Als zukunftsorientiertes Unternehmen arbeiten wir ständig daran, die Infrastruktur und auch die Ausstattung für unsere Mitarbeiter weiter zu verbessern. So schaffen wir mit dem neuen Gebäude Büros und Räume mit einer innovativen, ansprechenden und modernen Arbeitsumgebung, in denen Mitarbeiter gerne und motiviert arbeiten können‘“, erklärt Bruno Schnekenburger, Präsident & CEO der Yaskawa Europe. „Mit dem repräsentativen und nachhaltigen Gebäudekonzept und dem Einsatz hochwertiger Baukomponenten schaffen wir Bereiche in denen professionelle Trainings mit modernster Technik und mehr Komfort zu einem echten Erlebnis werden.“

Frohe Weihnachten

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

von Theodor Fontane (1819-1898)

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Team der „möbelfertigung“ und der gesamte Ferdinand Holzmann Verlag im Vincentz Network schöne Festtage.

Weihnachtsspende 2020 für Kidsmiling und das Austin Hatcher Foundation for Pediatric Cancer

Bereits seit 22 Jahren unterstützt die Sata zur Weihnachtszeit Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Not im In- und Ausland – und macht auch in diesem Jahr trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise keine Ausnahme, sondern spendet an soziale Organisationen.

Die Spende ins Inland geht wie in den letzten zwei Jahren an KIDsmiling e.V., Köln. Der Verein bietet kostenlose Fußballtrainings für Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren an, die vorwiegend in sozial belasteten Wohnvierteln stattfinden. Nachdem die Sata ein Pilotprojekt in Stuttgart-Bad Cannstatt gestartet hat, wird die diesjährige Spende dafür eingesetzt, dieses Projekt weiter auszubauen und um drei weitere Standorte in Stuttgart-Zuffenhausen, Ludwigsburg und Kornwestheim zu erweitern.

Die Spende im Ausland bekommt die Austin Hatcher Foundation for Pediatric Cancer in den USA. Diese Organisation setzt sich dafür ein, die Lebensqualität von krebskranken Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Beginnend mit der Diagnose und während der gesamten Behandlung werden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien in Form von psychologischer Beratung, Freizeitaktivitäten zur Erholung und zum Erwerb handwerklicher Fähigkeiten zum Beispiel im Bereich der KZF-Reparatur sowie durch Aufklärungsarbeit über einen gesunden Lebensstil unterstützt.

Siegreich beim neuen „Farb und Lack // Award“

Der Lacke- und Beizenspezialist Hesse Lignal aus Hamm hat sich sehr erfolgreich am 2020 neu ins Leben gerufenen Wettbewerb der „Farbe und Lack“ des Vincentz Network beteiligt. Lack- und Farbenhersteller, Rohstofflieferanten und Distributoren der deutschsprachigen Lackindustrie waren aufgerufen, ihre innovativen Lösungen einzureichen. Am Ende waren sich 1.400 Experten aus der Lackindustrie einig und brachten Hesse Lignal beim Online-Voting in drei von fünf Kategorien auf das Siegertreppchen.

Einen sensationellen ersten Platz gewann Hesse in der Kategorie „Bester Nachhaltigkeitsansatz“. Die strahlenhärtenden Lacke auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen begeisterte die Leser der „Farbe und Lack“. Mit einem stolzen dritten Platz wurde in der Kategorie „Bester Serviceanbieter“ das Partnerprogramm „Hesse Surface Experten“ für das lackierende Handwerk ausgezeichnet.

In der Kategorie „Beste Produktinnovation“ erzielte die Hesse „Preguard Technologie“ auch noch den dritten Platz. Die komplette Mannschaft von Hesse freut sich über diese herausragende Leistung und sieht es als Bestätigung für die innovativen Entwicklungen der verschiedenen Unternehmensbereiche.

Das „Handbuch Klebtechnik“ ist neu erschienen

Das vom Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) in Zusammenarbeit mit der Redaktion der Fachzeitschrift „Adhäsion Kleben + Dichten“ herausgegebene „Handbuch Klebtechnik“ ist neu erschienen. Es enthält in seiner Neuauflage neben den Informationen zur deutschen Klebstoffindustrie erneut wichtige Angaben über die österreichische, schweizerische und niederländische Klebstoffindustrie sowie über das Serviceportfolio der Klebstoffverbände dieser Länder.

Das aktuelle Nachschlagewerk bietet Klebpraktikern zuverlässige Informationen über Klebstoffanbieter, Geräte- und Anlagenhersteller samt Trends aus Forschung und Entwicklung. 160 Firmenprofile informieren über das umfangreiche Liefer- und Leistungsspektrum der deutsch- und niederländischsprachigen Klebstoffindustrie, deren Systempartner sowie wissenschaftliche Einrichtungen. Darüber hinaus wird das Kompendium durch neuste gesetzliche Vorschriften, europäische Normen und Prüfverfahren sowie statistische Übersichten ergänzt.

Das „Handbuch Klebtechnik 2020“ wird demnächst auch als Onlineversion zur Verfügung stehen.

Weihnachtsspende für das Kinderkrebsprojekt Fruchtalarm

Auch in diesem Jahr unterstützt die Torwegge GmbH und Co. KG wieder ein gemeinnütziges Projekt zu Weihnachten. Die Spende des Intralogistikspezialisten in Höhe von 2.500 Euro geht dabei zum vierten Mal in Folge an das Kinderkrebsprojekt „Fruchtalarm“ der Laer Stiftung. Im Rahmen des Projekts sind einmal wöchentlich ehrenamtliche Mitarbeiter auf 31 Kinderkrebsstationen bundesweit mit einer mobilen Kindercocktailbar unterwegs, um den schwer kranken Kindern und Jugendlichen eine Abwechslung zu ihrem von Strahlen- und Chemotherapie fremdbestimmten Klinikalltag zu bieten. Mit dem Engagement übernimmt Torwegge zum einen soziale Verantwortung. Zum anderen drückt das Unternehmen seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Bielefeld aus.

„Für uns stehen gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung auf einer Stufe mit wirtschaftlichem Erfolg. Deshalb verzichten wir auch in diesem Jahr wieder auf Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden und spenden stattdessen für den guten Zweck“, sagt Uwe Eschment, Geschäftsführer der Torwegge GmbH und Co. KG. Seit über zehn Jahren fördert das Familienunternehmen bereits gemeinnützige Einrichtungen und Projekte. Wie in den vergangenen drei Jahren fiel die Wahl dieses Mal auf das Projekt „Fruchtalarm“ der Laer Stiftung, das krebskranken Kindern Freude bereitet und ihre Gesundheit fördert.

Seit nunmehr zehn Jahren rollt jede Woche eine mobile Kindercocktailbar über die Flure vieler Kinderkrebsstationen in Deutschland. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern mixen die jungen Patientinnen und Patienten die bunten und geschmacksintensiven Fruchtcocktails direkt am Krankenbett nach eigenen Wünschen aus verschiedenen Säften, Nektaren und Sirupsorten. Hintergrund der Aktion ist, dass sich durch die chemotherapeutische Behandlung der Geschmacks- und Geruchssinn der Kinder verändert. Essen und Trinken wird zur leidigen Pflicht. Die Fruchtcocktails sollen deshalb nicht nur die Sinne aktivieren, sondern gleichzeitig auch die Motivation zum Trinken steigern sowie Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude fördern.

Was ganz klein begann, hat sich nach eigenen Angaben deutschlandweit inzwischen zum größten klinikübergreifenden und rein aus Spenden finanzierten Projekt entwickelt. „Wir wissen, dass Fruchtalarm auf regelmäßige Unterstützung angewiesen ist und dass das Geld dort in guten Händen ist“, sagt Eschment.

„Bau Online“ 2021

Hohe Beteiligung und gute Inhalte

„Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die BAU ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen“, bekräftigt Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Wir freuen uns über eine starke Beteiligung an der ,Bau Online‘. Bis dato haben sich 190 Aussteller aus 25 Ländern angemeldet – und wir erwarten noch weitere Anmeldungen bis zum 8. Januar.“ Derzeit 22 Aussteller unterstützen die „Bau“ als Sponsoren. Auch die Besucherregistrierung entwickelt sich sehr positiv. „Ich bin beeindruckt über die Zahl der Unterstützer, Aussteller, Experten und Teilnehmer zur ,Bau Online‘“, sagt Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats der „Bau“ München und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG. „Das zeigt: Die Branche braucht eine Plattform wie die „Bau“, im Corona-Jahr 2021 virtuell und 2023 wieder als Präsenzmesse.“ Das digitale Event findet vom 13. bis 15. Januar 2021 mit Live-Präsentationen und 1:1-Gesprächen statt. Die Tickets sind für Besucher kostenlos.

Zum aktuellen Zeitpunkt bieten die Aussteller 433 Live-Präsentationen und 1.386 1:1-Gespräche an – Zahlen, die sich bis zum Event sukzessive weiter erhöhen werden. Die Online-Besucher können die Networking-Möglichkeiten am besten ausschöpfen, wenn sie sich frühzeitig für die Angebote anmelden, da diese zum Teil limitiert sind. Den persönlichen Überblick sichert die Planungshilfe „Meine BAU“, die das individuelle Tagesprogramm aus Live-Präsentationen, 1:1-Gesprächen und Konferenzforen teilweise automatisiert zusammenstellt.

Das Konferenzprogramm besteht aus den drei Säulen „Zukunft des Bauens“ (Bauverlag), „Studio Bund“ (Bundesbauministerium) und „Bau TV“ („Bau“ München). Der Bedarf an Information ist hoch, denn „egal ob Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energiewende oder Nachhaltigkeit: Die aktuelle Situation wirkt als Beschleuniger längst notwendiger Transformationsprozesse der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft“, erklärt Thomas Kirmayr, Fraunhofer Allianz Bau. Derartige Herausforderungen „meistern wir durch die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in Lehre und Forschung, durch Life Long Learning sowie aktive Förderung von Startups“, meint dazu Kasimir Forth, Technische Universität München TUM. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit braucht es digitales Denken, es geht unter anderem darum, „Hardware durch Software zu ersetzen, um Gebäude zu temperieren – ohne Heizung, Lüftung, Kühlung, aber abgestimmt auf Nutzer und örtliches Klima“, erläutert Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle Architekten. Den Architekten kommt als Gestalter des Zusammenlebens eine besondere Bedeutung zu, „wir müssen Mensch, Raum und Umwelt wieder in Einklang bringen“, so Martin Haas, Haascookzemmrich Studio2050. Diese und zahlreiche weitere Top-Experten werden im Konferenzprogramm wertvolle Einblicke in die Zukunft des Bauens geben.

Weiter Informationen zur „Bau Online“ gibt es unter www.bau-muenchen.com, dort ist auch die Registrierung zu finden.

Youtuberin Sally wird Markenbotschafterin

In doppelter Hinsicht bemerkenswert ist die heutige Nachricht von Nobilia: Denn im kommenden Jahr wird Deutschlands größter Küchenhersteller mit der bekannten Youtuberin Sally zusammenarbeiten. Zugleich ist die Kooperation ein Meilenstein zur weiteren Markenbildung des ursprünglich klassischen „No-name“- beziehungsweise Handelsmarken-Lieferanten.
Mit ihrem Youtube-Kanal „Sallys Welt“ erzielt die Expertin fürs Backen im Schnitt über zwölf Millionen Views im Monat. Sie gilt damit als deutschland- und europaweit bedeutendste Food-Bloggerin, die auch schon mit MHK und Bosch erfolgreich kooperiert hat. Sally wird ihren Content nun über Instagram, Pinterest und Youtube um spannende Inhalte rund um die Nobilia-Welt erweitern, wertvolle Tipps geben und über persönliche Erfahrungen berichten, heißt es in einer Pressinfo. Zum Start der Zusammenarbeit wird das neu entstehende Innovations-Center „Sallycon Valley“ in Waghäusel mit einer Küche und einem Hauswirtschaftsraum ausgestattet.

Für Nobilia ist die neue Partnerschaft ist ein weiterer konsequenter Schritt, die Markenbekanntheit beim Endkunden weiter auszubauen. Ziel der Kommunikation ist es, durch Sally Mehrwert und Designvielfalt der Nobilia-Küchen aufzuzeigen. Insbesondere gilt es dabei, die Marke stärker mit Emotionen aufladen, die Sichtbarkeit beim Endkunden zu erhöhen und potenzielle Käufer zu inspirieren. Aber auch die Planung wird einen großen Baustein des Kommunikationspaketes darstellen.

Gestartet ist Sally schon 2012 mit dem eigenen Youtube-Kanal „Sallys Welt“ und findet mit ihren Videos vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein breites Publikum. „Social-Media-Plattformen haben sich zu wichtigen Touchpoints innerhalb der Customer Journey des Endkunden entwickelt. Inspiration und Planungstipps lassen sich über diese digitalen Kanäle sehr direkt, aktuell und authentisch vermitteln. Neben unseren eigenen Aktivitäten sehen wir in der Zusammenarbeit mit Sally große Chancen und haben unser Engagement dahingehend nun gezielt ausgebaut“, erklärt dazu Dr. Lars Bopf, Vorsitzender und Sprecher der Nobilia-Geschäftsführung, unterstützt durch den neuen Geschäftsleiter der Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktstrategie Bernd Weisser.

Stabiler Halbjahres-Umsatz von 1,45 Mrd. Euro – Ergebnis legt um ein Drittel auf 293,9 Mio. Euro zu

Mit einem konsolidierten Umsatz von 1,45 Mrd. Euro (-2,1 % zum Vorjahr) hat die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2020/2021 (Stichtag 31. Oktober 2020) abgeschlossen. Damit konnte Egger sich nach der ersten Welle der weltweiten Corona-Pandemie sehr rasch erholen. Mit der Inbetriebnahme des 20. Werks in Lexington, North Carolina (USA), fällt ein Meilenstein des Unternehmens in den Berichtszeitraum. Auch der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist trotz bestehender Unsicherheiten optimistisch.
Die Egger Gruppe konnte im vergangenen Halbjahr die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie auffangen und Aufholeffekte nutzen, berichtet Thomas Leissing, Egger-Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik (im Bild in der Mitte): „Nach einem noch vom ersten Lockdown beeinflussten schwachen Mai sahen wir in den meisten unserer Kernmärkte eine sehr rasche Stabilisierung und eine seither positive Entwicklung. Insgesamt waren der Bau- und der Einrichtungssektor weniger betroffen als andere Branchen. Sehr viele Konsumenten investieren aktuell in ihr Zuhause, kaufen sich neue Möbel und Böden, oder renovieren. Unsere Branche profitiert von diesem ‚Cocooning-Trend‘.“

Das positive Branchenumfeld und damit eine sehr hohe Nachfrage, vorteilhafte Rohstoffkosten sowie auch Fixkostenreduktionen, die im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie getroffen wurden, führten zu einem deutlichen Zuwachs im Ergebnis auf 293,9 Mio. Euro (+33,5 %). Die EBITDA-Marge beträgt 20,3 %. Die Eigenkapitalquote liegt, trotz großer Investitionen in den vergangenen Jahren, weiterhin auf dem hohen Niveau von 38,6 %. Den Abschluss dieses umfangreichen Investitionsprogramms bildet der 20. Produktionsstandort im US-amerikanischen Lexington, North Carolina, der im September 2020 seinen Betrieb aufnahm. Diese erste außereuropäische Greenfield-Investition ermöglicht es Egger, künftig die steigende Nachfrage nach Holzwerkstoffen am nordamerikanischen Markt als lokaler Produzent und zuverlässiger Partner vor Ort zu bedienen.

Die Umsatzentwicklung der einzelnen Divisionen war im ersten Halbjahr von den regional unterschiedlich starken Auswirkungen der Corona-Pandemie und der dagegen getroffenen Maßnahmen geprägt. Die Umsätze der Divisionen Decorative Products Mitte (-0,9 % zum Vorjahr), Decorative Products Ost (+3,0 %) und Decorative Products Americas (+2,1 %) entwickelten sich stabil. In der Division Decorative Products West (-11,9 %) hingegen waren die Werke in Großbritannien und Frankreich am stärksten von den regionalen Lockdown-Maßnahmen betroffen. In der Division Flooring Products betrug der Umsatzzuwachs +6,2 %, im Segment Sonstiges +3,9 %. Zur positiven Ergebnisentwicklung haben alle Divisionen beigetragen. Ein großer Teil entfällt auf das neue Werk in Biskupiec (Polen) in der Division Decorative Products Ost und auf verbesserte Ergebnisse in der Division Decorative Products Americas.

Trotz weiterhin gegebener Unsicherheiten durch die weltweite Corona-Pandemie ist der Ausblick auf das zweite Geschäftshalbjahr 2020/2021 insgesamt positiv. Herausforderungen bestehen in steigenden Rohstoffkosten, möglichen Auswirkungen eines Hard-Brexit sowie in der Währungs- beziehungsweise Inflations- und Wirtschaftsentwicklung in Argentinien. Die Egger-Gruppenleitung (links Walter Schiegl, rechts Ulrich Bühler) geht von einer stabilen Entwicklung der wesentlichen Märkte aus und betont, dass das Unternehmen mit seiner modernen industriellen Basis, seiner globalen Marktpräsenz, seinem breiten Produktprogramm, seiner soliden finanziellen Basis und nicht zuletzt mit seinen rund 10.100 motivierten und loyalen Mitarbeitern auch bei etwaigen neuen Herausforderungen sehr gut aufgestellt ist.