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Autor: Möbelfertigung

„Interzum Bogotá“

Ausgabe 2021 abgesagt

Mit Rücksicht auf die Sicherheit und Gesundheit in Kolumbien und der Region haben die Messeveranstalter Koelnmesse und Corferias beschlossen, die „Interzum Bogotá“ im Jahr 2021 abzusagen, da es aufgrund von Reisebedenken und anderen Umständen im Zusammenhang mit der weltweiten Epidemie nicht möglich war, die „Interzum Bogotá“ im ersten Halbjahr 2021 durchzuführen.

Intensive Gespräche mit wichtigen Interessenvertretern und Kunden, Ausstellern und Besuchern haben gezeigt, dass sie in der „Interzum Bogotá“ einen großen Wert für die Generierung neuer Geschäftsmöglichkeiten auf ihrer internationalen Plattform sehen. Aufgrund neuer Protokolle und der aktuellen Entwicklung der Weltpandemie hält die Industriegemeinschaft jedoch den ursprünglichen Messetermin im Februar für zu früh, um das Messepotenzial voll auszuschöpfen.

Aufgrund der Rückmeldungen aus dem Markt, der immer noch eingeschränkten internationalen Reisemöglichkeiten nach Kolumbien und verschiedener gesundheitlicher Bedenken der internationalen Besucher haben die Messeveranstalter beschlossen, die „Interzum Bogotá“ abzusagen und im Jahr 2022 vom 10. bis 13. Mai erneut durchzuführen.

Designqualität zweifach bestätigt

Gleich zweimal wurde Kusch+Co, der international agierende Objektspezialist aus dem sauerländischen Hallenberg, am Ende des letzten Jahres mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet: dem „German Design Award“ 2021 und dem „Iconic Award“ 2021: Innovative Interior. Beide Auszeichnungen werden vom Rat für Formgebung ausgelobt und prämieren außergewöhnlich gute Produkte und herausragende Designqualität. „Wer sich hier gegen die hochkarätige Konkurrenz durchsetzt, hat erfolgreich bewiesen, zu den Besten zu gehören“, lautet das Statement des Geschäftsführers des Rat für Formgebung, Lutz Dietzhold.

Eingereicht wurden das Programm „Creva soft“ für den „German Design Award“ 2021 und „Creva desk“ für „Iconic Award“ 2021: Innovative Interior. Beides sind vielseitig und modular aufgebaute Sitz- beziehungsweise Tischprogramme, die alle Anforderungen an Büros, Lounges und Meetingzonen erfüllen. Im Rahmen des German Design Award erhielt „Creva“ soft das Prädikat „Special Mention“ und im Rahmen des „Iconic Award“ 2021: Innovative Interior ging die Auszeichnung „Winner“ an „Creva desk“. Die internationalen Experten bewerteten unter anderem den Innovationsgrad, die Produktästhetik, Langlebigkeit und Fertigungsqualität der eingereichten Produkte.

„Creva desk“ ist Teil der umfangreichen Produktfamilie „Creva“, die von den Kölner Designern Kaschkasch entworfen und als modulares Sitz- und Tischprogramm entwickelt wurde. Nach dem Marktlaunch des Sitzmöbels „Creva soft“ im Mai 2019 wurde das Tischprogramm im Oktober 2020 auf dem Markt eingeführt. Eine der essentiellen Entwurfsideen war es, die Aspekte des Wohnens – viel Wärme und Emotion – in die Arbeitswelt zu übertragen. Neben der herausragenden Designqualität bietet Kusch+Co bei Bedarf auch hygienische Oberflächen und eine Verarbeitung, die hohen Brandschutzanforderungen gerecht wird. Vor kurzem wurden Sessel und Bänke des Programms „Creva Soft“ aus eben diesen Gründen in zwei Business Lounges am BER Flughafen Berlin Brandenburg eingesetzt.

„Seit den 60er Jahren arbeitet Kusch+Co mit externen Designern zusammen, national wie international. Immer mit dem Anspruch an eine Teamleistung zwischen Designern und Unternehmen – und als ehemals inhabergeführtes Unternehmen auch mit der Familie Kusch. Diese Kultur hat Bestand. Auch heute als Teil der Nowy Styl Unternehmensgruppe entwickelt Kusch+Co zusammen mit den Gestaltern innovative Lösungen für die Welt des Sitzens. Dabei spielen die Netzwerkarbeit und die Sichtbarkeit durch die Designawards, wie sie mit dem Rat für Formgebung möglich ist, eine entscheidende Rolle“, kommentiert Tommy Rube, Ressortleiter Marketing und Markenbotschafter von Kusch+Co.

Umsatz im Ausbaugewerbe im dritten Quartal leicht gesunken

Im dritten Quartal 2020 sind die Umsätze im Ausbaugewerbe um 0,4 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2019 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im dritten Quartal 2020 im Ausbaugewerbe 0,6 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Quartalen 2020 stieg der Umsatz um 3,3 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 0,8 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2019. Wesentliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Ausbaugewerbe konnten damit in diesem Zeitraum nicht festgestellt werden.

Bezogen auf die einzelnen Wirtschaftszweige gab es im dritten Quartal 2020 bei den „Sonstigen Bauinstallationen“ mit +3,8 Prozent das stärkste Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Darunter fallen insbesondere Dämmungsarbeiten gegen Kälte, Wärme, Schall und Erschütterung. Auch in der Bautischlerei und -schlosserei sowie bei den Fußboden- und Wandarbeiten in Innenräumen stiegen die Umsätze leicht an. Die vorwiegend schwache Entwicklung in den Gewerken des Ausbaugewerbes zeigt sich bei der Elektroinstallation mit einem Rückgang von 1,7 Prozent am stärksten.

Diese Nachrichten wurden am häufigsten gelesen – Teil 1

Bad news are good News. So heißt es im Allgemeinen. Trifft das auch auf die holzbe- und verarbeitende Industrie zu? Die Redaktion der „möbelfertigung“ hat zusammengetragen, was im Laufe des Jahres 2020 die Meldungen waren, die unsere Leser am meisten interessiert haben, also Nachrichten mit den höchsten Klickzahlen. Heute: Teil 1 von Januar bis März.

Zum Anfang des Jahres 2020 konnte noch keiner ahnen, dass es als Deutschlands erstes „Nichtmessejahr“ seit Jahrzehnten eingehen wird. Insofern standen zum Jahresbeginn informative Meldungen zu anstehenden Events (die dann teilweise trotz Verschiebung nicht stattfanden) hoch im Kurs: Beispielsweise die Services, die den Besuch der „Euroshop“ noch effektiver gemacht haben, die Highlights der „Domotex“ oder auch zu den Themen, die sich die „Holz-Handwerk“ für die Jubiläumsausgabe im März vorgenommen hatte.

Interessant fanden unsere Leser auch die Information, dass für Döllken der Bau eines neuen Zentrallagers die größte Investition der Unternehmensgeschichte darstellt – 11 Millionen Euro flossen dafür in den Produktionsstandort Bönen, das Projekt sollte bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Eine echte Knallermeldung war die Verkündung, dass sich Saviola an Nolte Holzwerkstoff beteiligt. Diese Nachricht erreichte die Redaktion im Januar. Bekannt war im Vorwege, dass es beispielsweise zwischen Saviola und Nolte Küchen schon länger eine gute Zusammenarbeit gibt. Das Closing für die Übernahme erfolgte dann im Juni – auch dies stieß auf reges Interesse.

Manchmal sorgt auch die Redaktion selber für „gute Nachrichten“: Weitergehende Informationen zu unserem neuen Oberflächenkongress „Surface in Motion“, dessen Erstaufschlag trotz coronabedingter Verschiebung im September ein voller Erfolg war, hatten erfreulich hohe Klickzahlen. Gleiches gilt auch für die Ankündigung der „Schreiner-Impulse“, ein flankierendes Seminarprogramm zur „Holz-Handwerk“ 2020, ausgearbeitet und präsentiert von der „möbelfertigung“.

Schwinn musste im Januar Insolvenz anmelden. Glücklicherweise mit bisher gutem Ausgang – das Unternehmen blieb der Branche erhalten. Als Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit, die zur Insolvenz führte, gab Geschäftsführer Oliver Hoffmann vor allem die organisatorischen Probleme im polnischen Werk in Krakau an.

Und noch ein Unternehmen musste die Insolvenz bekanntgeben, ebenfalls mit positiver Wende: Das Schock Metallwerk begann 2020 mit einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Innerhalb von nur fünf Monaten gelang dem Rollform-Spezialisten und Hersteller von Kugelführungen und Spezialprofilen aus dem schwäbischen Urbach eine erfolgreiche Sanierung.

Der italienische Lichtspezialist Domus Line verkündete Mitte Januar, dass eine Domus Line Deutschland GmbH gegründet worden war. Der nächste Schritt sollte die Errichtung einer Fabrik sein, um deutsche Hersteller noch besser und individueller beliefern zu können.

Gut geklickt wurde die Umsatzmeldung von Schattdecor. Der Dekordrucker berichtete im Februar aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz, der auf 780 Millionen Euro gestiegen war.

„Wenige, dafür konstruktive Gespräche“ war das Fazit zur „ZOW“ 2020. Es waren doch relativ viele Leser der „möbelfertigung“, die sich dafür interessierten, was sie verpasst haben, wenn sie dem Messegelände in Bad Salzuflen keinen Besuch abgestattet hatten.

Die Meldungen um eine erneute Insolvenz bei Zeyko stammten bereits aus dem Dezember 2019. Im Februar sorgte dann allerdings für Wirbel, dass auch der Ladenbauer Trend-Store, der seit 2017 zur Zeyko Gruppe gehörte, von der Pleite mitbetroffen war.

Nahezu gleichauf beim Leserinteresse waren einerseits die Geschäftszahlen von Schüller mit fast 10 Prozent Umsatzwachstum in 2019, sowie die angesagten Trendwelten des neu gestalteten „Lifestyle-Stores“ der Dula-Werke Durstmann.

Es war – leider – schon fast wie eine öffentlich ausgetragene Schlammschlacht: Das Gerangel um die Geschäftsführung der Schramm Werkstätten in Winnweiler zwischen Axel und Susanne Schramm. Die Branche hat bei den täglich neu erschienenen Wortmeldungen der einzelnen Protagonisten nur zu gerne mitgelesen…

Im März waren es dann zunehmend „Corona-Medungen“, die die Aufmerksamkeit bekamen: Die Verschiebung der „Holz-Handwerk“ mit neuer Terminfindung; die Nachricht, dass Blum den Betrieb für zwei Wochen komplett ruhen lässt; die Meldung, dass die Homag Group ihre Hauptversammlung nicht wie ursprünglich terminiert durchführt; welche Küchenmöbler explizit noch produzieren. Parallel dazu lieferte die Redaktion der „möbelfertigung“ erste „Bestandaufnahmen“ aus einzelnen Unternehmen, indem wir abgefragt haben, wie es läuft und wo es hakt. Die Branche hat sämtliche Exklusivberichte von „Umgang mit der Corona-Krise – die ,möbelfertigung‘ fragt nach“ gerne konsumiert. Insgesamt stieg der Informationsbedarf im März nachweislich an, www.moebelfertigung.com verzeichnet tolle Reichweiten.

Ein frohes neues Jahr

Ein besonderes Jahr geht zu Ende: 2020 wird uns allen als „Corona-Jahr“ in Erinnerung bleiben. Vieles ist in diesem Zusammenhang aus den Fugen geraten, sowohl im Berufs- als auch Privatleben. Vor allem sorgt die Pandemie dafür, dass Treffen überwiegend im digitalen Raum und nicht im „echten Leben“ stattfinden. Einige Unternehmen kämpfen ums Überleben, andere sind klare Gewinner der Corona-Krise. Anfang 2020 hat sicherlich keiner absehen können, was auf uns alle zukommt.

Auch für das Netzwerk „möbelfertigung“ war es kein leichtes Jahr, immerhin leben wir davon, dicht am Markt zu sein – also idealerweise vor Ort. Aber gleichermaßen war es eine Chance, neue Dinge auszuprobieren und anzuschieben. Wir bedanken uns ganz herzlich für das Vertrauen, welches Sie uns entgegengebracht haben, auf welchem Kanal auch immer. Das gesamte Team wünscht Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!

„Internationale Möbeltage Dresden“ 2021

TH Rosenheim ist auch dabei

Die „Internationalen Möbeltage Dresden“ präsentieren sich in 2021 mit einem neuen Konzept: Die Traditionsveranstaltung bündelt in Zukunft hochkarätige Forschungsergebnisse von Top-Hochschulen. Forschungsprojekte an der Schwelle zur Praxis dürfen die Kongressteilnehmer erwarten, Veranstaltungsort bleibt nach wie vor die „Dreikönigskirche“ in der sächsischen Landeshauptstadt.

Am 7. und 8. Juni 2021 wird es das erste Mal so weit sein und die Branche erhält bis dato nie dagewesene Einblicke in das Tun vieler renommierter Hochschulen der Holz- und Möbeltechnik. Bestätigte Teilnehmer sind Ende Dezember 2020 die Berner Fachhochschule/Biel, die Berufsakademie Melle, die Technische Universität Dresden, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe/Lemgo, die Berufsakademie Sachsen/Dresden und natürlich das Institut für Holztechnologie Dresden. Ganz neu mit dabei in den Reihen der Referenten ist die Technische Hochschule Rosenheim, intensive Gespräche mit dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI aus Braunschweig laufen noch.

Professoren und Studierende nehmen die Gäste der eineinhalbtägigen Veranstaltung mit in die Zukunft der Holz- und Möbelbranche. Die „Internationalen Möbeltage Dresden“ sind damit die einzige Veranstaltung, bei der holznahe Forschung und Industrie so intensiv ins Gespräch kommen. Abgerundet wird das Vortragsprogramm mit spannenden Key-Notes und Diskussionen zu aktuellen Branchenthemen. Und natürlich darf auch der Blick über den Tellerrand nicht fehlen. Bis Mitte Februar liegt das komplette Kongressprogramm vor, auch Anmeldungen sind dann bereits möglich. Weiterführende Informationen gibt es ebenfalls in Kürze über die Microsites https://www.moebeltage.de/ und https://www.holzmann-events.de/

Veranstalter der „Internationalen Möbeltage Dresden“ ist die „möbelfertigung“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag im Vincentz Network aus Hamburg.

Wurde als „Weltmarktführer Champion“ ausgezeichnet

Das Unternehmen wurde vom Magazin „Wirtschaftswoche“ zum „Weltmarktführer Champion 2021“ gekürt. Die Auszeichnung ist das Ergebnis einer Untersuchung der renommierten Universität St. Gallen. Fischer ist bereits zum dritten Mal dabei.

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, die uns dazu animiert, unseren erfolgreichen Weg weiterzugehen“, sagt Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe Fischer. Die Prämierung als „Weltmarktführer Champion“ unterstreiche zum wiederholten Mal die herausragende Position in der gesamten Branche.

Die Liste der Weltmarktführer wird jedes Jahr von der Universität St. Gallen mithilfe eines fundierten Auswahlverfahrens er-mittelt. Die Basis dafür bilden Angaben im Bundesanzeiger. Um den Titel „Weltmarktführer Champion“ zu erhalten, müssen einige wesentliche Parameter erreicht werden: Ein Unternehmen muss die Nummer eins oder zwei in einem relevanten Marktsegment sein. Der Jahresumsatz muss mindestens 50 Millionen Euro betragen und auf drei Kontinenten erzielt werden. Mindestens die Hälfte des Gesamtumsatzes sollte im Ausland generiert worden sein. Darüber hinaus liefern den Wissenschaftlern umfangreiche Befragungen weitere Erkenntnisse zur Bekanntheit der Unternehmen.

Die Liste wird für deutsche, österreichische und Unternehmen aus der Schweiz geführt. Sie dient dazu, den Begriff „Weltmarktführer“ von einer unabhängigen Institution aus mit entsprechenden Fakten zu unterfüttern. Fischer ist als eines von 458 deutschen Unternehmen und 53 aus Österreich und der Schweiz in die Übersicht aufgenommen worden.

Klarer Kurs in Sachen Nachhaltigkeit

Die Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2020 veröffentlicht. Das Unternehmen dokumentiert in der Printversion und vor allem im neuen Digitalformat des Nachhaltigkeitsberichts sein nachhaltiges Handeln in den Bereichen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortung. Der Titel #weiter_gehen ist dabei gleichzeitig ein Bekenntnis, den eingeschlagenen Weg aktiv und konsequent fortzusetzen.

„Wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und ihren natürlichen Ressourcen geht, wollen wir nicht nur Standards erfüllen, sondern weit darüber hinausgehen“, erklärt Dirk Aßmann, geschäftsführender Gesellschafter. Und deswegen gibt Assmann nicht nur jährlich seine Umwelterklärung nach EMAS ab, sondern veröffentlicht bereits zum vierten Mal einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem GRI-Standard, der extern durch den TÜV Süd verifiziert wurde – mit dem Ziel, nicht nur Fakten vorzustellen und das eigene Handeln zu belegen, sondern auch Anregungen zu geben, wie nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften in einem international tätigen Familienunternehmen gestaltet werden kann.

Nachdem Assmann bereits im vergangenen Jahr beim deutschen Nachhaltigkeitspreis als mittelgroßes Unternehmen auf dem Siegerpodest stand, hat es der Büromöbelhersteller auch in diesem Jahr wieder ins Finale, diesmal im Transformationsfeld Ressourcen, geschafft.

Nachhaltigkeit ist bei Assmann ein zentrales Thema der Unternehmensstrategie. Dabei geht es nicht nur um das eigene nachhaltige Denken und Handeln in sämtlichen Bereichen des Arbeitsalltags, sondern auch um die Ausgestaltung der vor- und nachgelagerten Prozesse. #weiter_gehen dokumentiert die Nachhaltigkeitsaktivitäten zum Umwelt- und Ressourcenschutz als strategische Erfolgsfaktoren neben Qualität, innovativer Fertigungstechnik, Produkttechnologie und Kosteneffizienz sowie der sozialen Verantwortung insbesondere auch für die eigenen Mitarbeiter und die Region.

In verschiedenen Rubriken wird anschaulich, unter anderem mit Filmbeiträgen, dokumentiert und informiert, wie das Familienunternehmen als Hersteller von innovativen Möbelsystemen und Einrichtungslösungen für moderne Arbeitswelten gemeinsam mit seinen Partnern den Schutz von Umwelt und Klima vorantreibt. „Gemeinsam sorgen wir dafür, dass aus der Formulierung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen auch nachhaltiges Handeln wird – zum Wohl von Umwelt und Gesellschaft und mit dem Menschen im Mittelpunkt“, so Aßmann.

Nicht nur die Assmann Führungskräfte und Mitarbeiter handeln nach hohen, weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus gehenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsstandards. Auch für unsere Lieferanten, Fachhändler, Kunden und weitere Stakeholder nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert ein – wobei jeder Stakeholder hier seine individuellen Anforderungen und Ausprägungen hat. Im engen Schulterschluss tragen sie alle dazu bei, das Thema fest in der gesamten Prozesskette zu verankern. Wie dieses Miteinander im Detail aussieht, erläutern die Assmann Nachhaltigkeitsbotschafter, die aus den eigenen Reihen, aber auch aus Partnerunternehmen und Verbänden gewonnen wurden.

Neben einer Assmann Auszubildenden und einem langjährigen Mitarbeiter aus der Instandhaltung sind dies der Geschäftsführer eines Fachhandelpartners, der Verkaufsleiter eines Spanplatten-Lieferanten sowie ein Vorstandsmitglied des B.A.U.M.-Nachhaltigkeitsnetzwerks und der Hauptgeschäftsführer der IHK-Osnabrück-Emsland-Bad Bentheim. Die Nachhaltigkeitsbotschafter berichten in kurzen Film-Beiträgen, wie Nachhaltigkeit im täglichen Miteinander und in der Zusammenarbeit mit Assmann gelebt und umgesetzt wird.

Mehr zum Nachhaltigkeitsbericht #weiter_gehen gibt es online unter https://www.assmann.de/nachhaltigkeit/public/

Personal-News, die die Branche 2020 bewegten

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein guter Anlass einen Blick auf wichtige Personalien der vergangenen zwölf Monate zu werfen.

Zum ersten Januar wechselte Dr. Andreas Hettich, Gesellschafter in der vierten Generation, von der operativen Leitung der Hettich Holding GmbH & Co. oHG in den Beirat der Hettich Gruppe. Damit konzentriert sich Dr. Hettich nach fast 20 Jahren im operativen Geschäft, davon 13 Jahre als Vorsitzender der Geschäftsleitung, auf die strategische Steuerung der Gruppe und wirkt als Bindeglied zwischen Gesellschaftern und Geschäftsleitung. Die Hettich Holding führen gleichberechtigt Jana Schönfeld und Sascha Groß, beide erfolgreiche Mitglieder der bisherigen Geschäftsleitung.

Mit Wirkung zum 08.Januar gab es einen Wechsel in der Geschäftsführung der Fagus-Grecon GmbH & Co. KG. Kai Greten scheidet aus der Geschäftsführung aus. Der Mitgesellschafter und ehemalige, langjährige Geschäftsführer Ernst Greten übernimmt vorübergehend die Leitung des Unternehmens gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Uwe Kahmann. Gegenüber der „Alfelder Zeitung“ gab Kai Greten zu Protokoll: „Ich habe nicht hingeworfen. Ich bin gegen meinen Willen und gegen meinen Wunsch sehr überraschend abberufen worden.“ Seit dem 15. September bildeten dann Uwe Kahmann und Dr. Michael Gawronski die Doppelspitze des Unternehmens.

Wie Ende 2019 angekündigt, übernahm der Vorstand der Surteco Group SE die Geschäftsführung der Surteco GmbH. Deshalb wurde der Vorstand verstärkt und mit Wirkung zum 1. Februar nahm Dr. Manfred Bracher, Diplom-Ingenieur, Kunststofftechnik, seine Arbeit als Chief Operating Officer (COO) auf. Zuvor war Dr. Bracher Mitglied des Vorstands der RKW SE, Frankenthal, einem Hersteller von Folienlösungen für verschiedene Branchen.

Am 20. April trat Peter Schwenk als neuer CEO in die Altendorf Group ein. Diese Position hatte zuletzt seit Februar 2019 Andreas Tingvall bekleidet. Der Diplom-Betriebswirt Schwenk hat eine lange Geschichte im Maschinenbau und verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse in Unternehmen wie Kannegiesser, der Pfaff Industrial AG und der Ewag AG (United Grinding Group) als CEO und darüber hinaus als Geschäftsführer der Lapp Group. Darüber hinaus verfügt Schwenk als Senior Business Executive über eine solide Erfolgsbilanz in internationalen wachstumsorientierten Unternehmen.

Zwei Wechsel bei Lechner: Sebastian Groesslhuber und der Spezialist für Arbeitsplatten und Rückwände gehen ab Ende Mai 2020 getrennte Wege. Der Diplom-Betriebskaufmann war im September 2019 bei Lechner angetreten, um vornehmlich CFO-Prozesse voranzutreiben. Aus privaten Gründen zog sich Groesslhuber aus dem Unternehmen zurück. Andrea Lechner-Meidel, Vorstand der Lechner AG, übernahm den alleinigen Vorstand. Im September ging dann Dr. Dirk Dantz. Seine Aufgaben im Bereich Geschäftsführung Produktion übernahm ebenfalls Andrea Lechner.

Seit Juni verstärken Dipl.-Kfm. Jürgen Müller und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Olaf Hartwig die Geschäftsführung der Robert Bürkle GmbH. Jürgen Müller ist als CFO für den kaufmännischen Bereich und die Finanzen verantwortlich. Olaf Hartwig leitet als COO Produktion und Materialwirtschaft. Verantwortlicher Geschäftsführer für Vertrieb/Marketing und Technik (CSO/CTO) ist weiterhin Olaf Rohrbeck. Gleichzeitig vertritt Rohrbeck zukünftig als Sprecher der Geschäftsführung das Freudenstädter Unternehmen nach außen .Aus seiner bisherigen CEO-Aufgabe heraus übernahm Jürgen Schröer ab Juli den Beiratsvorsitz des Unternehmens, um die mittel- und langfristige Ausrichtung zu koordinieren.

Bei der Hauptversammlung des italienischen Verbands Acimall standen Neuwahlen im Juli an: Luigi De Vito von der Scm Group aus Rimini wurde zum Präsidenten für die Periode 2020 bis 2023 bestimmt, zur Seite steht ihm Marianna Daschini von Greda aus Mariano Comense als Vizepräsidentin.De Vito löste den bisherigen Präsidenten Lorenzo Primultini ab.

Im August wurde vermeldet, dass Peter Schulte das Auslandsgeschäft von Ostermann verantwortet. Als Geschäftsführer hatte er erfolgreich das USA- und Kanada-Geschäft für Döllken-Woodtape Ltd. und Surteco North America auf- und ausgebaut. Bei der Döllken-Kunststoffverarbeitung GmbH verantwortete er als CSO den globalen Vertrieb und das Marketing im Geschäftsbereich Kunststoffkante, zuletzt als Geschäftsführer der Surteco GmbH auch den Bereich Melaminkanten und dekorative Produkte.

Im September kam von der Homag Group die überraschende Mitteilung: Pekka Paasivaara, der Vorstandsvorsitzende des weltweit agierenden Unternehmens, hatte bekannt gegeben, dass er über sein bis zum 30. Juni 2023 bestehendes Mandat hinaus nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. Mitte Dezember war dann ein Nachfolger gefunden worden: Ralf W. Dieter übernimmt das Amt. Er wurde vom Aufsichtsrat der Homag Group AG zum ersten Januar 2021 zum Vorstandvorsitzenden bestellt. Er wird das Amt zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Dürr AG wahrnehmen, deren Tochtergesellschaft die Homag Group ist. Gerhard Federer wurde am 15. Dezember 2020 neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Homag Group AG.

Ebenfalls im September, und ebenfalls überraschend, erfuhr die Branche, dass Salvatore Figliuzzi, Director Marketing/Design bei Interprint, das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Figliuzzi hatte 2006 die gruppenweite Leitung der Bereiche Marketing & Design übernommen und Interprint in den Folgejahren gemeinsam mit seinem Team zu einem der design-führenden Dekorspezialisten der Branche entwickelt. Sein zukünftiger Arbeitgeber wird Westag & Getalit sein.

Seit Oktober ist Norbert Poppenborg wird neuer Geschäftsführer der Ideenschmiede Ambigence. Das Unternehmen ist bekannt für die Schaffung neuer Freiräume für Möbel und Wohnräume durch den Einsatz nicht-sichtbarer, integrierter Technik. Er folgte auf Gründer und Geschäftsführer Oliver Schael, der das Unternehmen überraschend verlasen hatte.

Natürlich gab es auch Personen, die uns 2020 verlassen haben. Zwei Todesfälle kamen besonders überraschend. So starb am 14. Juni im Alter von nur 63 Jahren Wendelin Rauch, Gesellschafter der Rauch Möbelwerke, völlig unerwartet. „Als besonders wichtige Integrations- und Identifikationsfigur im Unternehmen ist sein Verlust sehr schmerzhaft“, heißt es in einem Nachruf der Firma.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sedus Stoll Gruppe trauern um Holger Jahnke, Vorstandssprecher und Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll AG, der am 9. November plötzlich und unerwartet im Alter von 55 Jahren verstarb. 

Bereits am 23. Februar war Gerhard Schuler, der Mitgründer der Homag Group, mit 92 Jahren im Kreise seiner Familie zu Hause friedlich eingeschlafen.Gerhard Schuler gründete gemeinsam mit Eugen Hornberger 1960 die Hornberger Maschinenbaugesellschaft oHG, den Vorläufer der heutigen Homag Group.