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Autor: Möbelfertigung

Kalender 2021 entsteht als #Teamwork der Mitarbeiter

Im 25. Jahr seines Bestehens rückt der Baubeschlaghersteller Basys die Menschen im Unternehmen ins Rampenlicht. Der Kalender 2021 – die zehnte Version in Folge – portraitiert Mitarbeiter in ihrer Arbeitsumgebung und würdigt damit ihr Engagement. Die großformatigen Momentaufnahmen der Charakterköpfe erstellte die Fotografin Annika Reipke aus Bad Salzuflen. Für das Shooting verbrachte sie einen ganzen Tag in dem Betrieb in Kalletal.

Volle Konzentration bei der Roboterprogrammierung, ein Feuerwerk an der Schleifmaschine, Präzision am Band – der Kalender 2021 von Basys portraitiert nicht nur Mitarbeiter in typischen Arbeitssituationen. Er verdeutlicht auch, wie Zusammenarbeit im Unternehmen funktioniert, und zeigt dabei die Freude an der Arbeit und den Stolz auf die Produkte.

Jedes Kalenderbild trägt einen markanten, mit Hashtag versehenen Untertitel, der als Schlüsselbegriff die Arbeitsatmosphäre bei Basys widerspiegelt. Persönlichkeit schaffen die Vornamen der portraitierten Mitarbeiter auf dem unteren Passepartout. „Mit dem Kalenderprojekt möchten wir ein Stück weit den Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeiter würdigen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Bartels. Bei dem Familienunternehmen arbeiten derzeit rund 100 Menschen.

Basys entwickelt, produziert und vertreibt ein komplettes Baubeschlagprogramm: variable Bandsysteme für Wohnungstüren, verdeckt liegende und sichtbare Bandsysteme für Haus- und Wohnungsabschlusstüren, Rollenbandsysteme für Objekttüren, verdeckt liegende Bandsysteme sowie Schließblechsysteme. Der Kalender 2021 löst Anonymität auf; er zeigt die Gesichter, die hinter den Produkten und deren Qualität stehen. Per Mail an vertrieb@basys.biz kann der Kalender bestellt werden.

Neue Termine für zahlreiche Veranstaltungen im Überblick

Neben einigen Komplett-Absagen, beispielsweise der „Imm Cologne“ 2021, haben zahlreiche Veranstalter ihre Messen verschoben. Wir bieten Ihnen eine Übersicht. Ausgenommen sind dabei Messen wie die „Sicam“, die zwar im Jahr 2020 entfallen sind, im Jahr 2021 aber zu ihren gewohnten Terminen stattfinden sollen. 
Die „Bau“in München entfällt als Präsenzmesse und findet stattdessen als rein digitales Format vom 13. bis 15. Januar 2021 statt.
Das Trio aus „Heimtextil, „Techtextil“ und „Texprocess“ findet vom 4. bis 7. Mai statt.
Die „Domotex“ in Hannover hat ihren Verschiebungstermin auf den 18. bis 20. Mai 2021 korrigiert.

„ICE Europe“, „CCE International“ und „Inprint Munich“ werden vom 22. bis 24. Juni 2021 abgehalten.
Die „Logimat“ findet ebenfalls vom 22. bis 24. Juni 2021 auf der Messe Stuttgart statt.
„Salone del Mobile“ „Eurocucina“, „Euroluce“ und Badmesse gehen vom 5. bis 10. September über die Bühne

Die „Ligna“ 2021 geht in den Herbst und verschiebt ihren ursprünglichen Veranstaltungstermin vom Mai auf den 27. September bis 1. Oktober 2021.

Hauptverband startet Brancheninitiative

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) hat sich am „Klimapakt“ für die Möbelindustrie ein Beispiel genommen und erarbeitete etwas Ähnliches für die deutsche Holzindustrie: die neue Brancheninitiative „Klimaschutz Holzindustrie“. „Ziel der Initiative ist es, die deutsche Holzindustrie zu einem der ersten klimaneutralen Industriezweige innerhalb der deutschen Wirtschaft zu entwickeln“, so Johannes Schwörer, Präsident des HDH und Mit-Initiator. Denn, so ist man sich im Verband einig: Holzverarbeitende Betriebe sind per se naturnah. Aber das gute Gefühl allein reicht nicht. Taten müssen folgen. „Und zwar freiwillig. Wenn wir als Branche nicht vorweg schreiten, dann werden wir irgendwann durch politische Zwänge in die Pflicht genommen“, ist sich Schwörer sich. Und appelliert im gleichen Zuge an die Mitglieder des Verbands, sich aktiv mit dem Klimaschutz und dem Mitwirken des eigenen Unternehmens auseinanderzusetzen.

HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge verweist in diesem Zusammenhang auf die Auswirkungen der letzten drei Dürrejahre auf die Wälder. Diese sind bereits massiv vom Klimawandel betroffen. Deshalb wolle die Holzindustrie, deren Rohstoffquelle ein gesunder und nachhaltig bewirtschafteter Wald ist, mehr für den Klimaschutz tun. Einer aktuellen Branchenumfrage hinsichtlich Erneuerbarer Energien und potentieller Einsparquellen zufolge planen rund 40 Prozent der Unternehmen Investitionen in erneuerbare Energien. Die höchsten Substitutionsmöglichkeiten bestünden in den Bereichen Heizung, Eigenstromerzeugung und Materialtrocknung. Denn: Auch wenn die Branche aufgrund ihres Kohlendioxid bindenden Rohstoffes bereits einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leiste, gibt es zahlreiche energieintensive Prozesse mit Potenzial zu mehr Material- und Energieeffizienz und somit zur Einsparung von CO2-Emissionen.

Der HDH bietet Branchenunternehmen mit Hilfe der Initiative an, in drei Steps klimaneutral zu werden. Jeder der Schritte wird durch ein Gütesiegel verifiziert. Schritt 1 ist die Ermittlung der CO2-Bilanz eines Unternehmens und die Reduzierung seiner Emissionen. In Schritt 2 erfolgt die Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen. Durch die Kompensation des CO2-Ausstoßes, beispielsweise über die Förderung verschiedener Klimaprojekte, wird das Unternehmen klimaneutral. Der dritte Schritt zielt dann auf die Produkte. „Mit Hilfe der Kompensation des CO2-Ausstoßes werden letztlich die eigenen Produkte als klimaneutral zertifiziert“, erklärt Winning Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). „Für die Holzbranche hat dies den Vorteil, dass die CO2-Bindung von Holz berücksichtigt wird. Sofern das Unternehmen trotz entsprechender Maßnahmen nicht klimaneutral ist, werden zur Kompensation Klimaprojekte gefördert, die zusätzlich zu einer CO2-Einsparung führen.“ Die Analyse und Zertifizierung erfolgt jeweils mit externen Partnern.

Andreas Decker, Geschäftsführer der Möbelwerke A. Decker GmbH und seit 2016 klimaneutraler Hersteller der Möbelindustrie, ist ein Befürworter der frisch aus der Taufe gehobenen Initiative: „Durch unsere Nähe zur Forstwirtschaft und unseren nachhaltigen Rohstoff dachten wir, eine gute Klimabilanz zu haben. Die Bilanzierungen haben uns als Unternehmen entschieden dabei weitergeholfen, Emissionen zu reduzieren.“ Mittlerweile sind fast 30 Unternehmen Teil des Klimapaktes der Möbelindustrie, einem Vorreiter der vorgestellten Holzindustrie-Initiative. Und der HDH wünscht sich, mit seinen Mitgliedsunternehmen an diese Zahlen zügig anschließen zu können.

Schwörer, mit seinem Unternehmen Schwörer Haus KG von der Initiative bereits als klimaneutraler Hersteller zertifiziert, sprach die Hoffnung aus, dass sich viele Holzbau- und Holzverarbeitende Betriebe sich für die Teilnahme an der Initiative entscheiden: „Die Bilanzen, die wir haben erstellen lassen, haben uns die Augen geöffnet und gezeigt, wo wir überall CO2 einsparen können.“ Er plädierte dafür, Berührungsängste hinter sich zu lassen. Aus eigener Erfahrung wisse er, wie unkompliziert die Verfahren seien, die CO2-Bilanzierungen für das eigene Unternehmen erstellen zu lassen. Zugleich sei es wichtiger denn je, selbst aktiv zu werden. „Staatliches Handeln allein wird nicht ausreichen, um den Treibhausgasausstoß zu begrenzen. Wir als Unternehmer stehen jetzt mehr denn je in der Pflicht.“

Kurt Mack geht nach 35 Dienstjahren in Rente

Kurt Mack, Vorstand Produktion und Logistik bei Schattdecor, verabschiedet sich zum Jahresende nach 35 Jahren in den Ruhestand. Seit Januar 2009 verantwortete Kurt Mack als Vorstand die Ressorts Produktion, Logistik und Einkauf.

Der Bereich Produktion Oberfläche geht künftig in das Ressort von Vorstandsvorsitzendem Roland Auer über. Der Bereich Logistik fällt ab Januar 2021, wie seit September 2019 der Bereich Einkauf, in den Verantwortungsbereich von Frank Schumacher.

Roland Auer, Vorstandsvorsitzender der Schattdecor AG: „Wir danken Kurt Mack für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz für die Firma Schattdecor. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg nur das Beste und verabschieden uns Ende des Jahres von einem geschätzten Kollegen und einem Schattdecor-Mann der ersten Stunde. Als Freund wird er uns hoffentlich noch sehr lange erhalten bleiben.“

Kauft Online-Händler Moebelplus

Zum ersten Januar 2021 erwirbt der Beschlägespezialist Häfele mit Hauptsitz in Nagold die Firma Moebelplus Deutschland GmbH & Co KG aus Mühlau – sofern das Bundeskartellamt den Erwerb freigibt. Moebelplus, aufstrebender und erfolgreicher Online-Händler für Elektro-Haushaltsgeräte wird fortan als selbständiges Tochterunternehmen von Häfele unter der operativen Leitung der beiden bisherigen Geschäftsführer Mathias Grummt und Rico Kellner weitergeführt. Für die nächste Entwicklungsphase ihres Unternehmens, so teilen die bisherigen Eigentümer von Moebelplus mit, hätten sie in Häfele den geeigneten Partner gefunden, denn Moebelplus erhöht seine Geschäftskunden-Reichweite über den Häfele Kundenstamm signifikant und wird Häfeles neuer Lieferant für E-Geräte und weitere passende Produkte.

Im Gegenzug vermarktet Moebelplus geeignete Häfele Produkte für den Privatkunden-Bereich im Moebelplus-Online-Shop.

„Das ist eine Kunden-/Lieferantenbeziehung mit großem Zukunftspotenzial“, sagt Sibylle Thierer, Unternehmensleiterin bei Häfele, dem Spezialisten für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und Licht.

Standpunkt zum kommenden Lieferkettengesetz

Das Thema Lieferkettengesetz befasst die Verbändelandschaft bereits seit über zwei Jahren. Was ist passiert? Es gibt bis jetzt keine Einigung auf Bundesregierungsebene und die Regierung denkt darüber nach, das Thema in Brüssel zu forcieren. Die Europäische Kommission greift diesen Ball auf und will 2021 einen Gesetzgebungsvorschlag präsentieren. Es ist aktuell noch nicht geklärt, inwieweit nationale oder europäische Vorgaben erfolgen und  wie diese aufeinander abgestimmt werden. Das hat Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbandes Wohnen und Büro veranlasst, seinen Standpunkt darzulegen:

„Unsere Nachbarn in der Schweiz haben kein Lieferkettengesetz. Dort wurde auch debattiert und am 29. November 2020 über ein nationales Gesetz abgestimmt. Die Schweizer Bürger haben zwar mehrheitlich für die Verabschiedung gestimmt, doch die ebenfalls notwendige Kantonsmehrheit kam nicht zustande. Unter anderem sollte ein neuer Haftungstatbestand eingeführt werden, wonach die Haftung von Schweizer Unternehmen, auch das Fehlverhalten von Tochterunternehmen und wirtschaftlich abhängigen Zulieferern im Ausland, vor Schweizer Gerichten erfasst werden sollte. Keine Haftung sollte greifen, falls ein Unternehmen die Einhaltung der Sorgfaltsprüfung beweisen kann.

Wenn wir nach Frankreich schauen, wo bereits ein solches Gesetz seit 2017 existiert, ist beispielsweise für den Anwendungsbereich des Gesetzes die Mitarbeiteranzahl ausschlaggebend, wodurch es auf große Unternehmen begrenzt ist: Erfasst werden Unternehmen, die einschließlich Tochterunternehmen bzw. Filialen in Frankreich mindestens 5.000 Mitarbeiter haben. Soweit sie Tochterunternehmen bzw. Filialen mit Sitz im Ausland haben, müssen es mindestens 10.000 Angestellte sein.

Die Diskussionen und Regelungen aus dem benachbarten Ausland zeigen die Wichtigkeit, dass keine neuen erdrückenden administrativen Belastungen auf unsere Handelsunternehmen zukommen dürfen. Beispielsweise sollte auf eine erweiterte zivilrechtliche Haftung unbedingt verzichtet werden, da eine potentielle zivilrechtliche Haftung für das Verhalten von unabhängigen Geschäftspartnern und Dritten den UN-Leitprinzipien und dem Nationalen Aktionsplan für Menschenrechte widerspricht. Zudem wären Unterstützungshandlungen in den Staaten und Regionen hilfreich, um Menschenrechte direkt vor Ort zu schützen.

Aufgrund unserer Mittelstandsstruktur dürfen praktikable und mittelstandsfreundliche Aspekte bei den anstehenden Diskussionen auf nationaler, beziehungsweise europäischer Ebene für unsere Mitglieder auf keinen Fall vernachlässigt werden. Für unsere Fachhändler müssen Regelungen mit Augenmaß und unter Praktikabilitätsgesichtspunkten erfolgen.“

Umwandlung zur „digitalen AG“

Weg vom klassischen Küchenhersteller, hin zu einem digital agierenden Möbelunternehmen: Mit diesem Ziel wurden die beiden Gesellschaften Störmer und Eschebach mit Datum von heute zu einer Aktiengesellschaft zusammengeführt. Die Form einer Kapitalgesellschaft gebe dem Unternehmen einen besseren Zugang zu den Finanzmärkten und kann somit das anstehende Wachstum und die Erweiterung der Geschäftsfelder unterstützen.

Der Aufsichtsrat der AG setzt sich neben Störmer-Geschäftsführer Michael Otto auch aus Branchengrößen wie Andreas Dornbracht und Musterring-Geschäftsführer Oliver Höner zusammen. Er wird die operativen Akteure und deren Geschicke strategisch beraten und begleiten.

Damit sei zugleich der Transformationsprozess seit 2012 abgeschlossen. Gemeinsam mit dem ERP-Systemanbieter „2020 Insight“ sei es gelungen, zu einem prozessgesteuerten und flexiblen Unternehmen zu werden, das Standard- und Sonderanfertigungen bereits über die Eingabesoftware realisiert. Die Ausgabe der Planungen erfolge dabei längst nicht mehr nur auf Papier, sondern kann in alle modernen Formate ohne Schnittstellen transferiert werden.

„Damit setzen wir einen Schlussstrich unter die turbulente Vergangenheit und schließen die Gesundung erfolgreich ab“, so Christoph Fughe. „Wir haben vor, den ersten ganzheitlichen, von einem Produktionsunternehmen getriebenen Branchenansatz zur Digitalisierung der Küchen- und Möbelbranche anzugehen und haben dafür ein Konzept für die Bereiche B2B und B2C erarbeitet. Mehr wollen wir bisher nicht verraten, aber es sollte in den kommenden Monaten fertig gestellt sein. Diese Innovation wird dann den herkömmlichen Vertriebszweig ergänzen. Das klassische Geschäft wird dadurch profitieren und wir freuen uns, besonders mit der Marke Musterring im Inland weiter zu wachsen.“

Auch für die Marke Villeroy & Boch hat das Unternehmen seinen Wunschpartner gefunden und hier erwartet Michael Otto die Markteinführung für 2021.

Gehört zu den „50 Sustainability & Climate Leaders“

Jungheinrich hat sich der Initiative „50 Sustainability & Climate Leaders“ angeschlossen, einer Gruppe von weltweit führenden Unternehmen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die 50 an der Kampagne teilnehmenden internationalen Konzerne aus unterschiedlichen Branchen haben sich zum Ziel gesetzt, eine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel zu übernehmen und damit ihren Beitrag zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, UNSDGs) zu leisten.

„Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Wir bei Jungheinrich verstehen Nachhaltigkeit als unsere ökonomische, ökologische und soziale Verpflichtung. Unsere Teilnahme an der Initiative ‚50 Sustainability & Climate Leaders‘ spiegelt das wider. Mit unseren energieeffizienten Fahrzeugen und intelligenten Automatisierungslösungen senken wir die CO2-Emissionen in der Intralogistik. So schaffen wir nachhaltig Werte und leisten damit unseren Beitrag, das Rennen gegen den Klimawandel gemeinsam zu gewinnen“, erklärt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG.

In seiner jüngst vorgestellten Strategie 2025+ hat Jungheinrich das Thema Nachhaltigkeit noch stärker im Unternehmen verankert und mit ambitionierten Zielen versehen. In diesem Zuge hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, CO2-Neutralität zu erreichen. Durch die Einführung eines systematischen Nachhaltigkeitsmanagements im Unternehmen und entlang der gesamten Lieferkette, definiert Jungheinrich klare Verantwortlichkeiten und schafft Transparenz für mehr Nachhaltigkeit. Dr. Brzoska erklärt: „Unternehmerische Verantwortung zu übernehmen heißt für Jungheinrich als Familienunternehmen, profitables Wachstum mit sozialen und ökologischen Aspekten zu vereinen. Dieses Selbstverständnis treibt uns an, die Zukunft unserer Branche und darüber hinaus zu gestalten.“ Innerhalb der Maschinenbaubranche zählt Jungheinrich bereits heute zu den nachhaltigsten zwei Prozent der Unternehmen.

„Digital Factory“ zur Förderung innovativer Lösungsansätze

Die Erforschung der in Italien und im Ausland vorhandenen Innovationen, neue Lösungen durch Erfindungen vorantreiben und umzusetzen, um die technologische und digitale Transformation des Bankensektors voranzutreiben: Eigens für diesen Zweck wurde durch die FCA Bank S.p.A. und I3P, dem Gründerzentrum für innovative Unternehmen des Polytechnikums Turin, die „Digital Factory“ ins Leben gerufen, ein Wettbewerb für innovative Neugründer und kleine sowie mittlere Unternehmen.

Die „Digital Factory“ konzentriert sich auf die Entwicklung von Fintech- und Insurtech-Lösungen, Zahlungsprozesse, neue Versicherungs- und Finanzrisikobewertungssysteme, alternative Kreditmanagementmethoden, Finanzierungs- und Mikrokreditprodukte für die Automobilfinanzierungsbranche unter Einsatz von Algorithmen und innovativen Methoden. Der Fokus liegt auf der Schaffung automatisierter und intelligenter Systeme zur Analyse des Versicherungs- und Finanzbedarfs und zur Durchführung von GAP-Analysen, um für neue Kunden und für Bestandskunden maßgeschneiderte Angebote erstellen zu können.

Die Teilnahme am Bewerbungsprozess ist kostenlos. Bewerbungen können bis zum 6. Januar 2021 auf der Website https://digitalfactory.fcabankgroup.com/en hochgeladen werden. Die Projekte werden von einem Expertenausschuss bewertet, der bis zum 5. Februar 2021 die Finalisten auswählt. Die in die engere Wahl gekommenen Kandidaten können ihren Vorschlag bei der Abschlussveranstaltung im Februar 2021 vorstellen.

Der von der Jury ausgewählte Gewinner hat dann die Möglichkeit und die Mittel, einen Proof-of-Concept (PoC) zu entwickeln, die Durchführbarkeit des Vorhabens im Markt zu testen und zu beweisen, um dann die Zusammenarbeit mit der FCA Bank S.p.A. und den Tochtergesellschaften der Gruppe aufzunehmen.

Der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die „Digital Factory“ in Zusammenarbeit mit I3P – Teil des Programms „Start&Pulse“ der Crédit Agricole Consumer Finance – ist ein weiterer Schritt im digitalen Transformationsprozess der FCA Bank S.p.A., der einerseits auf die Verbesserung der Kundenerfahrung und andererseits auf die Schaffung von Bank- und Versicherungsprodukten der Spitzenklasse abzielt. Dieser Prozess, der zur Innovation des gesamten Bankensektors unternommen wurde, hat bereits zu bedeutenden Entwicklungen für den digitalen Zahlungsverkehr geführt, von der e-Wallet (die digitalen Geldbörse, die verschiedene Zahlungsmittel vorsieht) bis hin zum Payment Hub, der es der FCA Bank ermöglichen wird, die große Anzahl von Transaktionen im Zusammenhang mit fahrzeugbezogenen Zahlungsdiensten zu verwalten.

„Wir haben großes Vertrauen und hohe Erwartungen an die Zusammenarbeit mit I3P, einem Partner, mit dem wir den Denkansatz der technologischen Innovation teilen, und der bewiesen hat, führend bei offenen Innovationslösungen zu sein“, sagte Giacomo Carelli, CEO der FCA Bank S.p.A. „Bei der FCA Bank sind wir vom Innovationsantrieb von Start-Ups sowie kleineren und mittleren Unternehmen überzeugt, insbesondere für einen Sektor wie den unseren, in dem die Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen durch die Corona-Pandemie sehr stark beschleunigt wurde.“

„Wir sind sehr stolz darauf, mit der FCA Bank in ihrem Projekt der ,Digital Factory‘ zusammenarbeiten zu können, indem wir deren Open-Innovation-Aktivitäten unterstützen, die die Zusammenarbeit mit Start-Ups hervorrufen soll“, sagte Giuseppe Scellato, Präsident von I3P. „Open-Innovation-Initiativen bieten bedeutende Möglichkeiten sowohl für die Erforschung neuer Technologien und Dienstleistungen als auch für die Entwicklung des Human Capital.“