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Autor: Möbelfertigung

Globales, hybrides Live-Event an drei Standorten

Um den derzeit hohen Anforderungen für Veranstaltungen gerecht zu werden, geht der Maschinenbauer Cefla aus dem italienischen Imola neue Wege: Mit „Cefla Live goes Global“ will der Hersteller seine neuesten Innovationen in Form einer hybriden Veranstaltung vom 7. bis zum 11. Juni in alle Ecken der Welt bringen. Geplant ist eine Kombination von drei Veranstaltungsorten in Italien, China und den USA, bei den beiden letzteren sollen auch Besuche mit entsprechenden Hygienemaßnahmen möglich sein. Ergänzt wird das Ganze um ein umfangreiches Angebot an Webinaren, vor allem aus dem „LAB“, dem großen Showroom und Innovationscenter in Imola.

Damit hält Cefla an seiner jährlichen Hausmesse fest und kann trotz Pandemie sein jährliches Schaufenster für die neuesten Innovationen im Bereich der Oberflächenveredelungstechnologien „öffnen“ – und macht doch vieles anders. Der Fokus der diesjährigen Ausgabe wird auf Nachhaltigkeit und Effizienz liegen, die bei den Italienern als Hauptziele jeder Innovation gelten.

Die Live-Online-Webinare an allen fünf Tagen sollen auf die verschiedenen internationalen Zeitzonen und Sprachen abgestimmt sein. Wo auch immer sich die Teilnehmer befinden, können sie sich für eine beliebige Anzahl von Webinaren anmelden und den direkten Kontakt mit den Technologieexperten und ihren lokalen Vertriebsmitarbeitern nutzen. Außerdem erhalten sie Zugang zu Inhalten für jede der vorgestellten Technologien.

Ein paar kleine „Schmankerl“ im Vorwege: Die neue „iBotic“-Sprühbeschichtungsanlage ist nach wie vor der einzige Spritzroboter mit zwei völlig unabhängigen Armen auf dem Markt und verfügt über innovative Funktionen und Vorrichtungen zur Steigerung der Produktionseffizienz und Minimierung von Ausfallzeiten.
Weniger Lack, weniger Auswirkungen auf die Umwelt und weniger Zeit an der Linie sind die Hauptvorteile von „Smartvacuum“, das entwickelt wurde, um eine gleichmäßige Beschichtungsqualität zwischen der flachen Oberfläche und der Kante der Platte zu erreichen.
Ähnliche Vorteile bietet das neue „Elispray“, die elliptische Sprühbeschichtungslösung mit 12 oder 24 Pistolen für hohe Stückzahlen.
Nachhaltigkeit ist auch die Triebfeder für den neuen inerten Trockner, der mit dem Ziel entwickelt wurde, den Bedarf an Trocknungsmodulen zu reduzieren. „UV-I“ arbeitet in einer inerten Atmosphäre, wodurch die meisten Kosten, die mit diesen teuren und schädlichen Lackadditiven verbunden sind, entfallen.

Cefla bekräftigt: „Was auch immer nötig ist, wir hören nie auf zu innovieren. Das ist Teil unserer DNA. Die globale Pandemie-Situation hat uns nicht davon abgehalten, komplett neue Wege zu erforschen, um die Aspekte zu verbessern, die für unsere Partner am wichtigsten sind: Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Lösungen sind stets auf die Bedürfnisse aller Unternehmensgrößen zugeschnitten und auch auf unterschiedliche Marktbedingungen. Aus diesem Grund ist die Ausgabe ,Cefla Live goes Global‘ 2021 global angelegt, um jede Region lokal anzusprechen.“

Erste Präsenz-Küchenmesse seit Beginn der Pandemie?

Ursprünglich für April 2021 geplant, wurde die „Sadecc“ aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie in Frankreich auf Juni verschoben. Die immer noch besorgniserregende Situation und die mangelnde Planbarkeit – sowohl für Besucher als auch für Aussteller – zwangen die Organisatoren Anfang des Jahres erneut dazu, die Veranstaltung zu verschieben.

Jetzt ist es offiziell: Die „Sadecc“ findet vom 1. bis zum 4. Oktober 2021 auf dem Pariser Messegelände „Porte de Versailles“ statt. Und es gibt noch eine weitere Neuigkeit: Die Messe wandert von der Halle 7.1 in die hochmoderne Halle 6, die im November 2019 eingeweiht wurde. Mit der Bestätigung dieser Termine hat das Organisationsteam unter der Leitung von Eglantyne Verriès dafür gesorgt, dass die „Sadecc“ die erste Großveranstaltung für die Küchenbranche in Frankreich seit Ausbruch der Krise sein wird. Die „Sadecc“, die einzige französische Fachmesse, die sich ganz der Welt der Einbauküche widmet, wird mit diesem Termin eine ganz neue symbolische Bedeutung bekommen, denn sie ist damit laut Veranstalter bereits ein Pflichttermin.

Unter dem Motto „Richten Sie Ihre Zukunft ein“ soll die „Sadecc“ vier Tage lang die Hauptakteure des Marktes und Tausende von Fachbesuchern in geselliger Runde versammeln, ohne dabei die hygienische Sicherheit zu vergessen, die nach wie vor sicherlich notwendig und legitim sein wird. Fachbesucher bekommen nach langen Monaten der Abstinenz die Chance, die Neuheiten aus allen Bereichen von Möbeln über Elektrogeräte, Ausstattung und Zubehör bis hin zu Software und Dienstleistungen zu entdecken, um ihr Angebot für den Endkonsumenten zu erneuern. Aber auch, um sich selbst fit zu machen für veränderte Marktanforderungen.

„Wir freuen uns, dass wir die ,Sadecc‘ vom 1. bis 4. Oktober 2021 in der brandneuen Halle 6 des Pariser Messegeländes Porte de Versailles veranstalten können. Die Entscheidung, die Show noch einmal von Juni auf Oktober zu verschieben, fiel nicht leicht. Aber für uns steht im Vordergrund, unseren Ausstellern und Besuchern die besten Bedingungen zu bieten. Der Oktober ist ein besserer Zeitpunkt. Die ,Sadecc‘ ist also die erste nationale Großveranstaltung für die Küchenbranche seit Ausbruch der Krise. Wir bereiten zudem ein angemesseness Programm vor, das wir in Kürze im Detail vorstellen werden“, sagt Eglantyne Verriès, Direktorin von „Sadecc“.

Eindeutiges Zeichen: Mailand soll definitiv stattfinden

Nach den Irritationen um den Rücktritt von Präsident Luti gibt die Mailänder Messe nun ein eindeutiges Zeichen: Der „Salone“ soll wie geplant vom 5. bis 10. September 2021 in Rho Fiera stattfinden. Es soll eine „innovative, ikonische und einzigartige Ausgabe“ werden mit einem neuartigen Konzept, das sich auf die Förderung brandneuer Produkte, Technologien und Projekte der beteiligten Unternehmen konzentriert.

In der Mitteilung heißt es: „Nach einer konstruktiven internen Debatte und einer umfangreichen Planung in den letzten Wochen, die mit einer allgemeinen Zustimmung und einem einstimmigen Votum endete, hat der Vorstand des ,Salone del Mobile.Milano‘ die nächsten Schritte für die Organisation der Ausgabe im September nächsten Jahres festgelegt.“

Das Konzept für die Veranstaltung 2021 – die zunächst der Präsidentschaft des Ministerrats und anschließend allen nationalen und territorialen Institutionen Italiens bekannt gegeben wurde – wird einem international renommierten Kurator anvertraut. Alle Präventions- und Sicherheitsrichtlinien und Verordnungen werden natürlich eingehalten.

Gianfranco Marinelli, President of FLA Eventi SpA: „Dank der Unterstützung der Institutionen, in erster Linie des Staatspräsidenten Sergio Mattarella und des Präsidiums des Ministerrats, sowie der anderen beteiligten und teilnehmenden Minister und der Bereitschaft der Unternehmen, zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen, bin ich zuversichtlich, dass wir in der Lage sein werden, einen innovativen ,Salone‘ zu veranstalten, der internationale Aufmerksamkeit und Qualität auf sich zieht.“

„Interzum award“ für „Flagstaff Oak“

Das Dekor „Flagstaff Oak“ wurde von der Jury des „Interzum awards“ in der Kategorie „Hohe Produktqualität“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Award sei eine Bestätigung der gestalterischen Qualität und Innovationskraft der vom Unternehmen geleisteten Arbeit, so Maik Fischer, Direktor der „Interzum „Interzum“ und Vito Oražem, Geschäftsführer der Red Dot GmbH & Co. KG, in ihrem Gratulationsschreiben. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt offiziell im Rahmen der „Interzum @home“ am 4. Mai 2021. In einem kurzen Videozusammenschnitt sollen alle Preisträger und prämierten Produkte vorgestellt werden. Die Freude auf Seiten des Unternehmens Schattdecor ist groß, zumal das Potential für das Dekor von Kundenseite und Markt ebenfalls bestätigt wird.
Klaus Müller, Bereichsleiter veredelte Oberflächen: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. In der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Dekorentwicklung und Design ist es uns gelungen, ein Dekor zu entwickeln, in dem wir von Anfang an großes Potential gesehen haben und dass auch auf Kundenseite bereits Zuspruch erhalten hat – sicher auch, weil wir mit dieser Entwicklung nah an Trend, Kundenbedürfnis und Nachfrage sind.“ Claudia Küchen, Vorstand Design und Marketing, ergänzt: „Es macht mich sehr stolz zu sehen, dass das Dekor auch im Rahmen des Wettbewerbes überzeugt hat. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden mit dieser Auszeichnung eine weitere Bestätigung an die Hand geben können.“

Begrüßt die zwölfte Tochtergesellschaft

Nach dem Verkauf der DPS Software Deutschland hat die NTR Beteiligungs GmbH (Inhaber Nicole und Dr. Thomas Rubbe) die weiteren Tochtergesellschaften der DPS Gruppe zu 100 Prozent übernommen. Die dabei gekauften elf Firmen wurden unter einer Holding „NTR Beteiligungs GmbH“ zusammengefasst – mittlerweile ist bereits ein zwölftes Unternehmen dazugekommen.

Diese 12 Unternehmen folgen zwei Hauptlinien, nämlich „CAD/CAM“ und „ERP/CRM“. Alle gemeinsam adressieren den Mittelstand: „Unser klares Ziel ist es, für den Mittelstand zu arbeiten und dort bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu helfen und die Betriebe auf diesem Weg erfolgreich zu machen“, wie Dr. Thomas Rubbe, Geschäftsführender Gesellschafter, ausführt.

Das „Spielfeld“ von NTR ist Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Polen und Tschechien. Dabei sind die Entwicklungen und Vorgehensweisen in den einzelnen Ländern nicht strikt getrennt. „Es ist ein Teil unserer Strategie, dass, wenn wir in einem Land etwas entwickelt haben, dieses dann auch in den anderen Ländern einsetzen“, so Dr. Rubbe.

In Deutschland liegt der Fokus derzeit ganz klar auf dem ERP-Sektor, CAD/CAM/PDM wird nur in Polen und Tschechien angeboten. Darüber hinaus hat NTR in beiden CEE Ländern zusätzlich mit Additiv Manufacturing begonnen, und zwar mit der Technologie von Marktforged. In Tschechien ist man zudem bereits seit über zehn Jahren im Geschäft mit 3D Scannern tätig. Dieses wurde nun auch in Polen begonnen und kann nach Deutschland ausgeweitet werden.

Die Tochterunternehmen der NTR Beteiligungs GmbH waren demnach alle schon existent und sind im Laufe der Zeit zu DPS Software dazugekommen. Sie waren ein wichtiges zweites Standbein: Mehr Möglichkeiten und weitere Märkte. Diese Strategie war sehr erfolgreich, DPS ist bis zuletzt um den Faktor 5 gewachsen. Nun sind diese Unternehmen bei NTR und in ihren Kernelementen erhalten geblieben.

Das neue Unternehmen in den Reihen von NTR ist in Tschechien die Top Tech s.r.o. mit Sitz in Rychnov und einem weiteren Standort in Hradec Kralove. Die auf CAD-, CAM- und PDM-Lösungen spezialisierte Firma beschäftigt derzeit etwa 20 Mitarbeiter. Das seit 1998 am Markt etablierte IT-Unternehmen ist zertifizierter Partner von „Solidworks“ und „SolidCAM“ und deckt das gesamte Produktspektrum der Hersteller ab. Mit der Akquisition kann NTR somit die Marktposition im CAD/CAM Bereich erneut stärken.

Die NTR Gruppe ist damit mit Solidvision, DPS Software CZ, DPS Software PL und SolidCAM CZ in Polen und Tschechien tätig und dort mit derzeit 16 Standorten und circa 250 Mitarbeitern größter „Solidworks“ Partner in den östlichen Ländern Zentraleuropas. Top Tech wird als „Solidworks“ Systemhaus auch zukünftig unter dem etablierten Firmennamen weitergeführt. Die bisherigen Geschäftsführer der Top Tech s.r.o., Vladimir Ludvik und Karel Pycha bleiben in gleicher Funktion im Unternehmen tätig.

Die in Deutschland vorhandenen Holdinganteile bestehen aus drei Einzelfirmen: Die Datatronic AG, die DPS Business Solution und die Sellmore.
Als Digitalisierungspartner für KMU bietet Datatronic kaufmännische Software und IT-Lösungen aus einer Hand. Das Portfolio umfasst die Bereiche ERP, DMS sowie IT-Infrastruktur und Hosting. DPS BS ist der größte „Sage“-Partner in Deutschland. Neben dem klassischen ERP-Geschäft ist das Unternehmen spezialisiert auf die Implementierung der „HR-Suite“ von Sage. Außerdem werden umfangreiche IT Services (Hosting, Business Process, Outsourcing etc.) angeboten. Bei der DPS Business Solution werden eigene Softwarelösungen für die NTR-Gruppe erstellt. Sellmore ist der Experte zum Thema CRM und Kundenmanagement. Sellmore verfügt über ein breites CRM-Portfolio für unterschiedliche Kundenbedürfnisse und hilft den Kunden bei der Auswahl des passenden Systems.

Die Entwicklung der Gruppe ist noch nicht abgeschlossen. Für die nahe Zukunft kündigt die NTR ein weiteres Neuprojekt in der Schweiz an.

Nach Einbußen im Jahr 2020 legt der Umsatz im ersten Quartal 2021 um zehn Prozent zu

Der Umsatz des Surteco-Konzerns lag im Geschäftsjahr 2020 mit 627,0 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 675,3 Mio. Euro. Bereinigt um das in 2019 veräußerte nordamerikanische Imprägniergeschäft und Währungskurseffekten lag der Umsatzrückgang bei nur noch 3 Prozent. Trotz des pandemiebedingt gesunkenen Konzernumsatzes wurde das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2019 von 40,5 Mio. Euro auf 46,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020 verbessert. Ausschlaggebend hierfür waren die erfolgreiche Umsetzung der ersten Phase der Restrukturierung, niedrigere Materialkosten sowie die überraschend gute Geschäftsentwicklung des vierten Quartals. Das ausgewiesene EBIT lag im Vorjahr bei 21,1 Mio. Euro. Der Konzerngewinn wurde von 9,4 auf 33,7 Mio. Euro mehr als verdreifacht. Vor diesem Hintergrund schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung der Surteco Group SE am 23. Juni 2021 eine Ausschüttung von 0,80 Euro je Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 37 Prozent. Im Vorjahr war coronabedingt keine Dividende gezahlt worden.

„Surteco hat die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie dank einer großen Kraftanstrengung aller im Unternehmen im Jahr 2020 erfolgreich bewältigt. Angesichts einer sich erholenden Weltwirtschaft streben wir 2021 ein deutliches Umsatzwachstum und ein EBIT zwischen 47 und 52 Mio. Euro an“, zeigt sich Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE, zuversichtlich.

Der Konzern konnte im 1. Quartal 2021 an die gute Entwicklung des zweiten Halbjahrs 2020 anknüpfen. So legte der Konzernumsatz um 10 Prozent auf 188,5 Mio. Euro (Vorjahr: 171,6 Mio. Euro) zu. Trotz deutlich erhöhten Materialkosten und Beschaffungsengpässen stieg das EBIT dank der Effizienzverbesserungen überproportional von 13,4 Mio. Euro auf 21,5 Mio. Euro. Dabei kletterte das EBIT im Segment Decoratives von 10,2 Mio. Euro auf 18,3 Mio. Euro und im Segment Technicals von 1,9 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro. Bei Profiles lag das EBIT bei 3,1 Mio. Euro nach 3,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Traditionsunternehmen bleibt in privater Hand

Michael Schüller, der seit dem Jahr 2005 Geschäftsführer von ritterwerk ist, übernimmt gemeinsam mit seinen beiden Söhnen die Firma, nachdem der Gesellschafter Werner Braun sich altersbedingt zurückzieht. Das vor mehr als 115 Jahren gegründete Traditionsunternehmen, das einst mit Messerputzmaschinen begann, ist heute mit seinen „made in Germany“ Produkten eine feste Größe unter den Herstellern von Haushaltskleingeräten.

Schüller kommentiert diesen Schritt voller Optimismus: „Wir hoffen, mit der neuen Eigentümerstruktur die Position von ritterwerk als Experte für Küchenkleingeräte weiter festigen zu können. Dabei bauen wir auf unsere gesamte Belegschaft und freuen uns, dass sie unsere Übernahme zu 100 % unterstützt.“

Der jüngere von beiden Söhnen, Leonard Lorin, wird ab 01.01.2022 den Vertrieb im Export tatkräftig unterstützen. Bis dahin sammelt er noch außerhalb des Unternehmens Vertriebserfahrung. Der ältere dagegen, Moritz Sebastian, der den MBO entscheidend mitgestaltet hat, begleitet ritterwerk weiter in Finanz- und M&A-Fragen. Er wird in Kürze seine aktuelle Position als Unternehmensberater bei KPMG aufgeben und ein Start-Up im Bereich Hausgeräte mit Sitz in Gröbenzell gründen.

Real time Installationsmanagement-Lösung für kompetenten Montageservice

Verspätungen, Fehlmontagen und Komponentenreklamationen. Dies sind die drei Hauptfaktoren, weshalb Installationen häufig dafür sorgen, dass Kunden im Möbelhandel nicht nur ihre nächsten Möbel anderswo kaufen, sondern auch klare Negativempfehlungen aussprechen. Die 2020 Technologies GmbH bietet ab sofort ihre Lösung zum Management von Installationen für den Möbelhandel an, die genau dieses Negativerlebnis verhindert. Die Lösung ist ein Mix aus einer Desktop Anwendung für die Zentrale und einer App für interne und externe Montagemitarbeiter. Möbelhändler können mit der Anwendung ihre Mitarbeiter und externe Subunternehmer optimal auf Basis von Fähigkeiten und Verfügbarkeiten für Serviceaufträge einplanen.

Durch die inkludierte App stehen den Service-Teams beim Kunden jederzeit alle relevanten Informationen in Real-Time zur Verfügung. Dies bedeutet, dass den Mitarbeitern auch kurzfristig neue Informationen, wie zum Beispiel nachträgliche Notizen und Änderungen, auf das Handy geschickt werden können. Gleichzeitig ermöglicht die App ihren Mitarbeitern schon vor Ort Rückinformationen zurückzuspielen, sodass im Reklamationsfall der Prozess direkt für die Beschaffung der richtigen Teile angestoßen oder eine Abnahmeunterschrift digital erfasst und im System gespeichert wird. Die Installationsmanagement-Lösung gibt Kunden und Mitarbeitern Prozesstransparenz und ermöglicht einen besseren Service. Hervorzuheben ist, dass die Lösung herstellerunabhängig voll integrierbar ist und somit Informationen mit dem WWS und ERP System ausgetauscht werden können.

Die neue Softwarelösung ist laut Karl Fuchs, Sales Director 2020, nicht nur eine perfekte Lösung für die Verbesserung der Kunden und Mitarbeiterzufriedenheit des Möbelhandels und der Küchenstudios – sondern darüber hinaus auch für Hersteller, die jährlich mehrere hundert Showrooms mit Ihren Kojen im Handel ausstatten. Mehr Informationen inklusive eines Blickes in die Software können Interessierte in einem kostenlosen Online Seminar bekommen, welches im Rahmen der 2020 Online Seminarreihe „Prozessexzellenz in der Möbelbranche“ im Juni stattfindet.

„Interzum @home“ 2021

Die Zukunft gestalten – jetzt!

In wenigen Tagen ist es so weit: Die „Interzum @home“, die digitale Ausgabe 2021 der internationalen Zuliefermesse „Interzum“ für Möbelindustrie und Interior Design, startet am 4. Mai. Die für Entscheider so wichtige B2B-Veranstaltung führt die angestammte Aufgabe der renommierten Live-Veranstaltung in Köln als Trendsetter für Wohnen und Einrichten fort. Es gibt spannende Neuheiten, denn in den letzten Jahren hat sich vieles verändert – nicht zuletzt durch Aktionen wie „Fridays for Future“ bekamen beispielsweise Nachhaltigkeitsdenken, Klimasensibilisierung oder die Kreislaufwirtschaft neue Impulse und hohes öffentliches Interesse. Diese Veränderungen schlagen sich stets auch in Design und Funktion kommender Produktlösungen nieder – wie es die Aussteller der „Interzum @home“ in Kürze virtuell unter Beweis stellen werden.

Vor allem die Megatrends Gesundheit, Neo-Ökologie, Sicherheit, Individualisierung, Konnektivität, Verstädterung, die alternden Gesellschaften und „New Work“ stehen im Fokus der Produktpremieren. Aber auch die anhaltende Globalisierung, Wissenskultur und Mobilität finden ihren Niederschlag in Entwicklungen, die die Möbelindustrie und den Innenausbau in den nächsten Jahren bereichern und begleiten.

Für Aussteller, die sich unmittelbar mit dem Rohstoff Holz identifizieren, steht Nachhaltigkeit „natürlich“ ganz oben auf der Agenda. Formholz-Spezialist Fritz Becker aus Brakel zeigt daher auf seinem tradierten Designforum zehn Prototypen international renommierter Designer aus Formholz, Formvlies und Massivholz – alle Entwicklungen fußen auf dem Holz der Buche aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten in Deutschland.

Für das Unternehmen aus dem waldreichen Weserbergland gelten Design und Nachhaltigkeit ohnehin als die beiden Seiten einer Medaille. Und so steigt mit wachsender Umweltsensibilisierung auch das Interesse der Verbraucher an guter Formgestaltung, Wertigkeit und nicht zuletzt an Verlässlichkeit und Gesundheitsverträglichkeit – wie es Einrichtungsgegenstände aus Holz nun einmal gewährleisten.

Global Player und Holzwerkstoffprofi Sonae Arauco veranstaltet auf „Interzum @home“ einen digitalen Round Table, der sowohl die biologische Kreislaufwirtschaft als auch die Bedeutung von Holz als nachwachsender Rohstoff bei der Substitution mineralölbasierter Produkte fokussiert. Unter den Materialpremieren zur Messe stehen Lösungen für hybrides Wohnen und Public Spaces im Mittelpunkt.

Dafür steht auch die „Innovus Kollektion“: Durch die vielfältigen Dekorvarianten in Kombination mit fünf ausdrucksstarken Oberflächenstrukturen wird eine ehrliche und authentische Materialität überbracht. So verschmelzen die bekannten Vorteile von melaminharzbeschichteten Platten mit einer filzanmutenden Haptik; Sicherheit und Heimatverbundenheit werden kommuniziert – oder aber: „Feeling@Home“, wie der Hersteller es selbst treffend nennt.

„Safety first“ heißt es beim österreichischen Folienanbieter Senosan aus Piesendorf im Salzburger Land. Er präsentiert unter anderem die Innovation „Antibac“ – eine antibakterielle Beschichtung für Möbelfolien einschließlich Anti-Fingerprint, die Bakterien und Keime in 24 Stunden um 99,9 Prozent reduziert. Der wichtige „Nebeneffekt“: Dank der neuen Technologie kann auf den üblichen Einsatz der umstrittenen Silberionen- beziehungsweise Kupfersulfit-Beschichtungen verzichtet werden.

Sicherheit bedeutet nach Firmenverständnis aber auch diejenige kommender Generationen, wobei besonders an Ressourcenschutz dank Kreislaufwirtschaft gedacht ist. Diesen Ansatz verfolgt die senosan ECO Linie – eine neue Generation von Möbelfolien hauptsächlich aus Kunststoff-Recyclaten. Bereits seit vielen Jahren ist umweltorientiertes Wirtschaften fest in der Firmen-DNA verankert – ein Bekenntnis, das inzwischen sicherlich viele Aussteller der „Interzum @home“ ablegen können.