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Autor: Möbelfertigung

HDH

Geschäftsklima Holz: Lage besser, Erwartungen wieder schlechter

Die Geschäftslage der Unternehmen im Holzgewerbe besserte sich im April 2021 weiter leicht: Der Wert der Geschäftslage stieg im Vergleich zum Vormonat von +52 auf +59 Punkte. Im April 2020 hatte dieser Wert bei -19 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen fielen im Vergleich zum Vormonat von +16 auf +4 Punkte. Im April 2020 hatte der Wert bei -58 Punkten gelegen.

Digitale Materialbibliothek geht an den Start

Materialinnovationen digital präsentiert: Nach der pandemiebedingten Absage der Messe baut die „Heimtextil“ ihre digitalen Services weiter aus und lanciert unter dem Titel „Future Materials Library“ eine neue Online-Materialbibliothek. 24 Materialien für Interieur-Anwendungen werden ab sofort unter www.heimtextil.messefrankfurt.com/future vorgestellt.

In der digitalen „Future Materials Library“ stellt die Heimtextil eine Auswahl an innovativen Materialien aus der ganzen Welt zusammen. Branchenteilnehmerinnen und -teilnehmer können ab sofort und zu jeder Zeit das Potenzial noch unbekannter Textilien entdecken. Damit lädt die „Future Materials Library“ dazu ein, sich auf experimentelle Ansätze und revolutionäre Denkweisen einzulassen. Kuratiert wurde die Materialbibliothek vom Londoner Designstudio FranklinTill. „Wir befinden uns am Übergang zu einer Materialrevolution, die helfen soll, unsere Beziehung zu unserem Planeten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Als Teil der ,Heimtextil‘ Trends 21/22 präsentieren wir eine neue Auswahl an Materialien für den Interieur-Bereich mit spannenden Innovationen aus der ganzen Welt“, erläutert Caroline Till vom Studio FranklinTill.

Der Anspruch der „Future Materials Library“ ist es, Materialpionieren eine Plattform zu geben und einen erstklassigen Mix aus wirtschaftlich erprobten und revolutionären Entwicklungen zu präsentieren. FranklinTill hat die Materialien in vier Themen eingeordnet: Regenerative Crops (regenerative Rohstoffe), Remade Fibres (Re-Made-Fasern), Harvesting Waste Streams (abgetragene Abfallberge) und Sustainable Colour (nachhaltige Farben).

Enormes Umsatzplus im ersten Quartal

Satte 48 Prozent Umsatzplus vermeldet Einhell Germany in seinem Quartalsbericht. So hat der Spezialist für Garten- und Heimwerkergeräte in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 229,6 Mio. Euro erzielt. Im ersten Quartal des Vorjahres lag der bei 154,9 Mio. Euro. Die Rendite vor Steuern stieg im gleichen Zeitraum von 5,2 Prozent auf 7,6 Prozent.

„Die deutlichsten Umsatzsteigerungen haben wir bei den kabellosen Power X-Change Geräten erzielt. Dies zeigt, dass unsere Strategie aufgeht, mit unserem innovativen Power X-Change Akkusystem frühzeitig eine Vorreiterrolle im Bereich Akku-Technologie einzunehmen. Bei vielen Akku-Werkzeugen für Heim und Garten ist Einhell bereits Marktführer“, so Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG.

Vor einigen Wochen konnte das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht für das Jahr 2020 ebenfalls Rekordzahlen vermelden. So war der Jahresumsatz von 2019 auf 2020 um 20 Prozent auf 724,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis vor Steuern um 73 Prozent auf 56,4 Mio. Euro geklettert.

HDH

Umsätze der Kunststoffindustrie im In- und Ausland mit positiver Entwicklung

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im Februar 2021 gegenüber Februar 2020 um 1,3 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Plus von 0,4 Prozent und der Auslandsumsatz stieg ebenfalls um 2,6 Prozent. Der Umsatz im Februar 2020 war im Vergleich zum Januar 2019 um insgesamt 2,4 Prozent gefallen. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um 1,3 Prozent zurückgegangen, im Inland um 3,2 Prozent.

„Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt“ 2022

Bewerbungen nur noch bis zum 21. Juni 2021 möglich

Mit dem „Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt“ (IKU) prämiert das Bundesumweltministerium innovative klima- und umweltfreundliche Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sowie Technologietransferlösungen für Schwellen- und Entwicklungsländer mit 175.000 Euro. Am Wettbewerb teilnehmen können alle in Deutschland ansässigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen. Die Bewerbungen für den „IKU“ 2022 können bis zum 21. Juni 2021 eingereicht werden.

Gesucht werden nachhaltige Lösungen in sieben Kategorien, die mit jeweils 25.000 Euro prämiert werden:

  • Prozessinnovationen für den Klimaschutz
  • Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz
  • Umweltfreundliche Technologien
  • Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen
  • Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern bei technischen oder sozialen Innovationen für Umwelt- und Klimaschutz
  • Innovation und biologische Vielfalt
  • Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen

Bis zum 21. Juni 2021 können sich deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen um den bereits zum achten Mal ausgeschriebenen Preis bewerben. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI bewertet alle Bewerbungen nach streng wissenschaftlichen Kriterien und legt die Vorauswahl einer Jury vor, die sich aus hochrangigen und interdisziplinären Expert*innen zusammensetzt. Das IKU-Presseteam begleitet alle Aktivitäten medial. Es unterstützt die Bewerber:innen und nominierte Kandidat:innen sowie die späteren Preisträger*innen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rund um die Auszeichnung.

Die Gewinner:innen werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im März 2022 in Berlin geehrt. Jede:r Preisträger:in erhält eine persönliche Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Weitere Details zum „IKU“ 2022 finden Sie auf der Website. Die Bewerbung ist online, per E-Mail oder postalisch möglich. Zu allen Fragen stehen persönliche Ansprechpartner:innen werktags zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0611-60939011 zur Verfügung.

Erhält „German Innovation Award“ für Tischsystem „Talo.You“

Der Umbruch, den die gesamte Arbeitswelt aktuell erlebt, fordert ein kollektives Umdenken von Unternehmen und Arbeitnehmenden. Es treibt auch die Entstehung von Produktinnovationen und neuen Produktionsverfahren an. Seit jeher waren Unternehmen erfolgreicher, die ihre Produkte stringent vom Bedürfnis der Zielkunden gedacht und hierfür kluge Lösungen entwickelt haben. Eine solche stellt auch das Tischsystem „Talo.You“ dar, das König + Neurath, Anbieter von Büromobiliar und Raumsystemen, Ende des letzten Jahres auf den Markt gebracht hat. Jetzt wurde der Mehrwert, den die Produktneuheit Nutzerinnen und Nutzern bietet, beim „German Innovation Award“ mit der Auszeichnung „Special Mention“ bedacht.

Der Rat für Formgebung zeichnet Produkte und Lösungen aus, die den Anwendern einen besonderen Nutzen und – im Vergleich zu bereits existierenden Produkten und Ideen – einen deutlichen Mehrwert bieten. Das Expertengremium aus Industrie, Wissenschaft, Institutionen und Finanzwirtschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, Innovationen, die das Leben verbessern, noch sichtbarer zu machen. Das Prädikat „Special Mention“, mit dem die Jury den „Talo.You“ von König + Neurath auszeichnete, prämiert Innovationen, die durch gut durchdachte Teilaspekte, originelle Ansätze oder besondere Detaillösungen überzeugen.

Mit 680 Einreichungen war die Resonanz auf den German Innovation Award auch dieses Jahr wieder sehr groß. „Wir freuen uns daher umso mehr, dass wir mit unseren Produktentwicklungen den Nerv der Zeit treffen,“ so Michael Cappello, Vorstandssprecher von König + Neurath. „,Talo.You‘ ist die Antwort auf die wachsende Individualisierung in unseren Märkten.“

Das Tischsystem „Talo.You“ ist äußerst funktional, es lässt sich auf alle Anforderungen skalieren: Der symmetrische Aufbau ermöglicht ein einfaches Umrüsten vom Arbeitsplatz zur Bench, zum Staffeltisch oder zur Konferenzanlage. Durch seine Flexibilität ist „Talo.You“ in allen Bereichen einsetzbar: an Einzel und Teamarbeitsplätzen, als Konferenzanlage, für mobiles Arbeiten – und selbst im Homeoffice. „Alle Modelle sind motorisch höhenverstellbar, unterstützen dynamisches Arbeiten und fördern somit die Gesundheit am Arbeitsplatz,“ erläutert Michael Cappello einen Aspekt der Produktneuheit.

„Viele unserer Kundinnen und Kunden begeistert seine klare Formsprache, die es leicht macht, ihn in unterschiedlichsten Umgebungen einzusetzen.“ Auch der Umweltaspekt sorgt dafür, dass der „Talo.You“ gut in diese Zeit passt: Dank des reduzierten Materialeinsatzes, recycelter Kunststoffe, der Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen und seiner Anpassungsfähigkeit ist er eine nachhaltige Investition in die Zukunft des Arbeitens.

Der „German Innovation Award“ ist bereits die zweite Auszeichnung, die das Tischsystem „Talo.You“ erhält. Schon die Jury des „Plus X Award“ verlieh ihm in fünf von sieben Kategorien wie Design, Funktionalität und High Quality ihr besonderes Gütesiegel.

VDM

Inlands- und Auslandumsatz der Möbelindustrie im Minus

Laut Statistischem Bundesamt lag der Umsatz der Möbelindustrie im Februar 2021 im Vergleich zum Februar 2020 deutlich im Minus. Die Hersteller verzeichneten einen Umsatzrückgang von 8,1 Prozent. Dabei fielen die Erlöse im Ausland um 9,2 Prozent, im Inland um 7,5 Prozent. Im Februar 2020 hatte es im Vergleich zum Februar 2019 ein Minus von 2,5 Prozent gegeben. Die Auslandsumsätze waren damals um 0,2 Prozent gefallen, die Inlandsumsätze um 3,6 Prozent.

Übernahme von Gerber Technology vollzogen

Lectra hat die Übernahme aller ausstehenden Aktien von Gerber Technology auf einer bargeldlosen, schuldenfreien Basis für 175 Millionen Euro vollzogen – finanziert durch ein Darlehen in Höhe von 140 Millionen Euro und die verfügbaren Barmittel der Gruppe – plus 5 Millionen neu ausgegebene Lectra-Aktien an AIPCF VI LG, den alleinigen Aktionär von Gerber Technology.

Damit ist die Übernahme von Gerber Technology durch Lectra erfolgreich abgeschlossen und der Weg bereitet, um einen schlagkräftigen, globalen Industrie 4.0-Anbieter für die Mode-, Automobil- und Möbelindustrie zu formen.

„Die Vereinigung unserer innovativen Expertise, unserer hochmodernen Angebote und unserer wegweisenden Ressourcen wird es uns ermöglichen, unseren Kunden einen langfristigen Mehrwert zu bieten. Wir werden nun noch besser in der Lage sein, unsere Kunden auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen, die digitale Transformation ihrer Betriebe zu beschleunigen“, sagt Daniel Harari, Chairman und CEO von Lectra.

Diese Übernahme, die am 8. Februar angekündigt wurde, wurde am 25. März vom Verwaltungsrat von Lectra und am 1. Juni von den Lectra-Aktionären genehmigt.

Maja Möbel jetzt klimaneutral

Das Unternehmen Maja-Werk Manfred Jarosch GmbH & Co. KG wurde von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet. Der oberfränkische Hersteller hat mit professioneller Unterstützung einer Klimaschutzberatung seine CO2-Bilanz für das vergangene Jahr ermittelt und die Treibhausgasemissionen bereits durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate ausgeglichen.

„Wir freuen uns, dass sich Maja Möbel dem Klimapakt für die Möbelindustrie angeschlossen und als ‚Klimaneutraler Hersteller‘ gleich die höchste Stufe erklommen hat“, sagt Jochen Winning, Geschäftsführer der DGM, die den Klimapakt vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat, um als Möbelindustrie gemeinschaftlich beim Erreichen des 1,5-Grad-Ziels der Vereinten Nationen (UN) mitzuhelfen. Rund 30 Unternehmen sind seitdem dem DGM-Klimapakt beigetreten.

„Durch ,Fridays for Future‘, die CO2-Bepreisung und durch die aktuelle Debatte um das neue Klimaschutzgesetz wird das Thema Klimaschutz immer präsenter in der Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es gerade jetzt, dass Unternehmen Verantwortung für das Klima und kommende Generationen übernehmen und mit gutem Beispiel vorangehen – so wie es Maja Möbel vorgemacht hat“, so Winning weiter. Über den wertvollen Beitrag zum Klimaschutz hinaus, lohnt sich das Engagement im Klimapakt auch aus vertrieblicher Sicht. Schließlich erhält Maja Möbel das aussagekräftige Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“, mit dem das Unternehmen offensiv für sich und seine klimafreundlichen Produkte werben kann.