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Autor: Möbelfertigung

48. Rosenheimer Fenstertage am 13. und 14. Oktober

Klimawandel, Bundestagswahl oder Corona – wir leben in bewegten Zeiten. Deshalb sind relevante Informationen und objektive Fakten für die Planung der näheren Zukunft wichtiger denn je. Genau diese Aufgabe übernehmen die Branchenevents des ift Rosenheim – seien es das Brandschutzforum, die Messe-Sonderschauen oder die Rosenheimer Fenstertage, die die am 13. und 14. Oktober erstmalig am Mittwoch und Donnerstag in Rosenheim stattfinden. Interessante Diskussionsrunden und Impulsvorträge bieten relevantes Wissen aus Technik, Wissenschaft und Normung sowie zu wirtschaftlichen und konjunkturellen Aspekten. Hierzu zählen strategische Themen wie der CO2-Fußabdruck sowie die konkreten Folgen der Klimaschutzziele und des Gebäudeenergiegesetzes für Bauprodukte. Auch praktische Tipps zum Einsatz von Vakuum-Isolierglas (VIG), die Montage von Vorhangfassaden oder die Glasbemessung nach DIN 18008-2 mittels einer Typenstatik haben ihren Platz im Programm.

Die Corona Pandemie scheint kein Ende zu nehmen, und so plant das ift Rosenheim die Rosenheimer Fenstertage als wichtiges Branchenevent im hybriden Format. Hybrid bedeutet, dass mit entsprechendem Hygienekonzept bis zu 200 Teilnehmer (Stand Juli 2021) persönlich im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum (KU‘KO) teilnehmen können. Alle Vorträge des Fachprogrammes finden als Live Stream statt, so dass Experten das exklusive Wissen nutzen oder mittels Event-App Networken können – auch wenn sie nicht persönlich nach Rosenheim kommen können oder wollen. Auf vielfachen Wunsch wurden die Fenstertage bewusst auf Mittwoch und Donnerstag verlegt, da die Heimreise am Freitag für die meisten Besucher zu lang und stressig war.

Den von allen Teilnehmern geschätzten Branchenabend am Mittwochabend wird erstmalig gemeinsam von ift Rosenheim, VFF, BF und Netzwerk Frey veranstaltet. Die Gäste erwarten bayerische Schmankerl, genügend Gelegenheiten für den so lange vermissten persönlichen Austausch sowie als echtes Highlight den bekannten Kabarettisten Michael Altinger.

Die strategischen Aspekte des Klimawandels erläutern gleich mehrere Vorträge: Prof. Jörn P. Lass (Institutsleiter ift Rosenheim) zeigt auf, welchen Konsequenzen sich für Bauelemente in der Kreislaufwirtschaft durch einen CO2- Fußabdruck als Maßstab für die Nachhaltigkeit ergeben. Frank Lange (VFF) analysiert, inwieweit mit dem aktuellen Status bei der Gebäudesanierung mit Fenstern und Fassaden die deutschen Klimaschutzziele 2030 zu erreichen sind. Christian Stolte (dena) fordert eine Anpassung des Gebäudeenergiegesetzes, um die Anforderungen an den Klimaschutz zu erfüllen. Prof. Dr. Jochen Stopper (TH Rosenheim) stellt den wichtigen Bautrend der nachhaltigen Wohnraumerweiterung am Beispiel des „Solar Decathlon Europe 2021“ vor, und Andreas Kreutzer, (Branchenradar. com) ergänzt dies durch eine Analyse des Fenstermarkts in der DACHRegion. Roland Fischer (ift Rosenheim). befasst sich mit den Folgen des Brexit und dem Umgang mit dem UKCA als britischem CE-Zeichen (Die bundesweit bekannte Paralympics-Siegerin und Leiterin des Sozialverbandes VdK Verena Bentele erläutert, wie wichtig Vertrauen als Schlüssel zum Erfolg ist. Prof. Dr.-Ing. Lucio Blandini (ILEK) präsentiert die Zukunft der Fassade, die nachhaltig, digital und adaptiv sein wird.

Die Praxisvorträge bieten eine interessante Mischung aktueller technischer Themen. Prof. Andreas Rabold (TH Rosenheim) und Dr. Joachim Hessinger (ift Rosenheim) widmen sich dem praktischen Umgang mit modifizierten Kenngrößen für die Bestimmung der Schalldämmung von Außenbauteilen. Das Update der ift Richtlinie LU-02 „Lüften mit Fensterlüftern“ sowie das neue ift-Lüftungstool zur Planung und Durchführung des Lüftungskonzepts stellt Michael Rossa (ift Rosenheim) vor. Eine interessante Fachdiskussion zum großen Potenzial von Vakuum- Isolierglas im Fenster bei Renovierung und neuen Konstruktionen führen Vertreter von HFA. BF und ift Rosenheim. Christian Anders (VFF) und Rolf Schnitzler (ift Rosenheim) stellen das Update des Montageleitfadens für Vorhangfassaden vor. Insbesondere die Praktiker im Fensterbau werden sich über die Vorstellung einer einfachen Typenstatik zur Glasbemessung nach DIN 18008-2 von Prof. Dr. Franz Feldmeier (TH Rosenheim) freuen. Prof. Jörn P. Lass (ift Rosenheim) gibt Empfehlungen für die Planung und Ausführung von Fenstern mit Öffnungsbegrenzung. Den rechtlichen Part übernimmt in bewährter Weise Prof. Christian Niemöller (SMNG) mit Tipps zur Abnahme von Bauvertragsleistungen.

Führt erfolgreich erste Impf-Aktion durch

Alle Anstrengungen haben sich gelohnt und die Zimmer Group nahm erfolgreich die bürokratischen Hürden, so dass am 07. Juli 2021 die ersten 48 Mitarbeiter:innen am Rheinauer Standort ihre Corona-Schutzimpfung bekommen konnten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt des Rheinauer Unternehmens wurde der erste von zwei Terminen zur Durchführung der Schutzimpfung erfolgreich im Betrieb umgesetzt. Die Mitarbeiter:innen profitierten dabei von den kurzen Wegen und Durchlaufzeiten, die durch eine reibungslose Organisation im Unternehmen erreicht werden konnte.

Lange Zeit war unklar, ob und in welcher Form die Impfung im Betrieb umgesetzt werden kann, aber es hat sich gelohnt am Ball zu bleiben! Seit Beginn der Pandemie erarbeitete die Zimmer Group ein umfangreiches Hygiene- und Schutzkonzept, dass die Sicherheit der Mitarbeiter:innen in hohem Maße gewährleistet und setzt nun im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus auch auf die Schutzimpfung.

Jan Kurth und Markus Kamann über die Lehrfabrik Möbelindustrie

Es ist vollbracht: Das B2B-Branchen-Netzwerk „möbelfertigung“ hat ein neues „Baby“. Gerade noch hatten wir uns darüber gefreut, dass es „möbelfertigung. Die App“ gibt, da engagieren wir uns an ganz anderer Stelle und präsentieren heute Folge #1 von „möbelfertigung. Der Podcast“.

In der ersten Aufzeichnung haben wir ein Thema herausgegriffen, das stark zukunftsgerichtet ist und an dem Möbelhersteller, Maschinenproduzenten und Zulieferer gleichermaßen Interesse haben: Die erste Lehrfabrik Holz- und Möbelindustrie. Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer beim Verband der deutschen Möbelindustrie und Projektverantwortlicher Markus Kamann, Geschäftsführer Zeus GmbH und Bang Ausbildungsnetzwerke, sprechen mit Doris Bauer, Redakteurin der „möbelfertigung“, eine knappe halbe Stunde über die neue Institution. Und zwar unmittelbar, nachdem die Lehrfabrik für Löhne gegründet und damit beschlossene Sache war. Das Ganze ist das Ergebnis der kontinuierlichen Berichterstattung in der „möbelfertigung“ seit der ersten Bekanntmachung vor mehr als einem Jahr.

Hier geht’s direkt zum Podcast: https://open.spotify.com/episode/6UdD92BXDsYCl3nkwFmKoy?si=vE9J2MlNRJaMTGOKvgcvZg&dl_branch=1

Bei diesem gelungenen Auftakt soll es natürlich nicht bleiben. Die nächsten Podcasts sind bereits schon so gut wie recorded. Seien Sie gespannt! Mit den fünf Kategorien „Möbeltechnik, Licht und Beschläge“, „Oberflächen, Werkstoffe und Design“, „Produktion und Technik“, „Küche und Wohnen“ sowie „Office und New Work“ wird das Team der „möbelfertigung“ künftig Themen aus und für die Branche herausgreifen, und im kompakten Format mit Branchenkennern diskutieren. Zu finden ist das Ganze in allen gängigen Shops wie Spotify, Deezer, Itunes & co. Hier gelangen Sie zum allgemeinen Podcast-Archiv der „möbelfertigung“, das sich in den kommenden Wochen beständig füllen wird: https://moebelfertigungpodcast.libsyn.com/

Sie haben eine großartige Podcast-Idee? Dann sprechen Sie das Team der „möbelfertigung“ an. Es gibt auch die Möglichkeit, sich als Unternehmen oder Marke im Umfeld eines Podcasts werblich zu platzieren. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Vorstand für zwei Jahre wiedergewählt

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbands der europäischen Laminatbodenhersteller (EPLF) in der zurückliegenden Woche wurden Max von Tippelskirch (Swiss Krono), Ruben Desmet (Unilin) und Eberhard Herrmann (Classen) in ihren Ämtern bestätigt und für weitere zwei Jahre mit der Vorstandsführung betraut. Georg Kruse von Windmöller wurde ebenfalls erneut zum Kassenprüfer gewählt.

„Ich möchte allen EPLF-Mitgliedern für ihr anhaltendes Vertrauen in unsere Verbandsführung danken. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit an zentralen Themen des EPLF fortsetzen zu können. Eines davon ist sicherlich die Förderung der Nachhaltigkeit in unserer Branche. Besonders erfreut sind wir darüber, die Mitwirkung des EPLF am CISUFLO-Projekt zu begleiten, dessen Ziel die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft von Fußbodenbelägen ist“, so Max von Tippelskirch (Swiss Krono), Vorstandsvorsitzender des EPLF.

Ruben Desmet (Unilin) meint: „Ich denke, ich kann im Namen aller Vorstandsmitglieder sagen, dass wir begeistert sind, für weitere zwei Jahre an den Zielen des EPLF arbeiten zu dürfen. Wir sind stolz auf unsere starke Mitgliederbasis im EPLF und wollen noch mehr Mitglieder für unseren Verband gewinnen. Ich freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit aktuellen und neuen Mitgliedern zu Themen von gemeinsamem Interesse.“

Eberhard Herrmann (Classen) dankte ebenfalls allen Mitgliedern für das erneute Vertrauen und ergänzt: „Der Vorstand ist entschlossen, in den für unsere Branche entscheidenden Bereichen wie Nachhaltigkeit und Innovation weiterhin die Führung zu übernehmen und sich für die hohe Qualität und Langlebigkeit von Laminatbodenprodukten einzusetzen.“

Der Vorstand wird von der EPLF-Mitgliederversammlung gewählt, dem obersten Entscheidungsorgan des Verbands. Auf der einmal jährlich stattfindenden Versammlung geben alle ordentlichen Mitglieder ihre Stimme ab.

Sanierung per Management-Buy-Out

Eine Zukunftsperspektive für 120 Beschäftigte: Der bisherige Produktionsleiter der HMW Möbel GmbH, Tobias Nowak, übernimmt im Zuge einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte des Herstellers von Möbeln im mittleren Preissegment. Mit diesem Management-Buy-Out sichert Nowak die Produktion am Standort Halberstadt – und tritt die Nachfolge seines Vaters Peter Nowak an, der im Jahr 1995 das damalige HMW Möbelwerk mit zwei Kollegen übernommen hatte.

„Wir haben die Pandemie-Monate seit Frühjahr 2020 genutzt, um gemeinsam mit Ole Brauer von Plan E diese Sanierungslösung zu konzipieren, zu verhandeln und umzusetzen“, erläutert der neue HMW-Geschäftsführer Nowak. „Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung im Sommer 2018 gingen die Überlegungen für unsere unternehmerische Zukunft bis zum Jahreswechsel 2019/20 keineswegs in Richtung eines solchen MBOs“.

Im Mai 2018 hatten Peter Nowak und Ole Brauer die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung für die HMW Möbel GmbH beantragt. Prof. Dr. Lucas F. Flöther von der bundesweit tätigen Kanzlei Flöther & Wissing begleitete den Prozess der Neuausrichtung des Unternehmens als gerichtlich bestellter Sachwalter.

Zunächst wurde HMW als Produzent von Zerlegtmöbeln planerisch auf einen Jahresumsatz von 25 Mio. Euro mit 120 Beschäftigten rentabel neu ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete HMW Möbel noch einen Umsatz von 32 Mio. Euro mit 220 Mitarbeitenden.

„Als die Pandemie im Frühjahr 2020 Deutschland erreichte, wurden sämtliche bisherigen Restrukturierungserfolge zunächst einmal von potenziellen Investoren hinterfragt“, erklärt Sanierungsgeschäftsführer Brauer von Plan E. „Grundsätzlich hatten wir mit Augenmaß und realistisch geplant. Deshalb konnten wir nach kurzer Schockstarre durch den ersten Lockdown sehr zügig an die bisherigen Maßnahmen anknüpfen und die Idee eines Management-Buy-Outs durch einen kompetenten Leistungsträger entwickeln“.

Gemeinsam mit Nowak und mit Unterstützung der Sachwaltung erzielte der Sanierungsgeschäftsführer von Plan E eine Sale-and-lease-back-Lösung mit der Arca Leasing GmbH, mit Kreditgebern sowie im Rahmen eines Joint-Ventures mit polnischen Zulieferern. „Während der Pandemie-Monate haben viele Menschen in Europa ihre Wohnungen renoviert. Das hat der Branche und HMW natürlich gutgetan“, so Brauer. „Dabei hatten wir in den Gesprächen und in den Planungen für die Fortführungslösung stets im Blick, dass die dringend benötigten Holzwerkstoffe knapp werden. Deswegen sehe ich HMW Möbel gut aufgestellt und wünsche dem Investor eine lange und auskömmliche Zukunft“.

Im Jahr 1949 als Wipperthaler Holzwerke gegründet übernahm zunächst Ikea die Halberstädter Möbelwerke und übergab das Unternehmen 1995 an drei leitende Angestellte. HMW ist spezialisiert auf die Herstellung zerlegter und lackierter Mitnahme- und Trendmöbel in großen Mengen, die für Möbel-Fachhändler wie auch Versandhandelsfirmen produziert werden. Kern des Sortiments aus Sachsen-Anhalt sind Kommoden, Regale, Garderoben, Schränke und der Office-Bereich. HMW steht hierbei für zeitgemäße und moderne Designs in regelmäßig wechselnden Kollektionen.

„Live.Homag“ Online-Event erreichte internationales Publikum

Vom 10. Mai bis 10. Juni präsentierte Homag über 200 Live-Online-Events zu ihrem breiten Spektrum an branchenführenden Technologielösungen.

Aufgrund der nach wie vor begrenzten internationalen Reisemöglichkeiten und da Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle stehen, wurde „Live.Homag“ als Online-Streaming-Event veranstaltet. In vier verschiedenen Event-Formaten wurden die Maschinen- und Softwarelösungen von Homag der Welt nähergebracht. Die Teilnehmer konnten sich über die neuesten Homag Technologien informieren, Fragen an Produktexperten stellen und sogar einen virtuellen 3D-Showroom erkunden.

Teilnehmer aus über 90 Ländern der Welt nahmen an „Live. Homag“ teil und nutzen die Gelegenheit, über 50 verschiedene Webinar-Themen anzuschauen, Einzelvorführungen zu 16 einzigartigen „Connect“-Themen zu buchen, sowie Experten-Diskussionen zu den wichtigsten neuen Themen der Branche in vier Forum-Präsentationen zu verfolgen. Darüber hinaus informierten Homag Produkt-Expert:innen in sechs speziellen „Live.Explore“-Videos über die Innovationen.

„Mit unserem Online-Event ,Live.Homag‘ haben wir ein weiteres Kapitel in der digitalen Welt aufgeschlagen“, erklärt Dr. Markus Vöge, Homag Executive Vice President Global Sales & Service. „Dabei haben wir dem persönlichen Austausch mit unseren Kunden wie gewohnt den höchsten Stellenwert eingeräumt – nur auf andere Art und Weise. Dies ist uns durch die Kombination verschiedener Event-Formate sehr gut gelungen und wurde von unseren Kunden und der Branche positiv angenommen. Trotz der begrenzten Reisemöglichkeiten konnten wir so dennoch weltweit unsere Kunden von unseren Lösungen begeistern.“

Bei den Beiträgen und Diskussionen über die Zukunft der Holzbearbeitung standen drei Bereiche im Fokus, die die Branche maßgeblich beeinflussen: Apps und digitale Bausteine für die Werkstatt, Produktion in Losgröße 1 und Lösungen für Massivholz.

Gemeinsam mit Weinmann, System TM A/S und Kallesoe Machinery setzte Homag den Schwerpunkt auf Massivholz und präsentierte ganzheitliche Lösungen – von der Bearbeitung von Trockenbauplatten, über die Holzoptimierung bis hin zum Fertighausbau. Das Bauen mit Holz gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung und im Rahmen von „Live.Homag“ wurden die umfangreichen Lösungen und das Know-how von HOMAG ausführlich vorgestellt.

Angesichts des Erfolges dieses Online-Events und den fortschreitenden Lockerungen plant Homag für den Herbst eine Veranstaltung, die sowohl virtuelle als auch Präsenz-Elemente an den Standorten in Deutschland kombiniert. Details zu diesem spannenden neuen Hybrid-Event werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

„Unsere Kunden nehmen die digitalen Event-Formate immer stärker war und haben sowohl auf die umfangreichen Themen als auch die unterschiedlichen Formate sehr positiv reagiert. Auf Basis der Feedbacks und unseren Erfahrungen, entwickeln wir unser Online-Angebot für zukünftige Events kontinuierlich weiter. Der Austausch mit unseren Kunden ist für uns aber auch elementar, um unser Produktportfolio den Anforderungen entsprechend sowie uns als Produktionspartner weiterzuentwickeln“, bekräftigt Achim Homeier, Senior Director, Global Marketing & Product Management bei Homag.

Firmiert jetzt unter LX Hausys

LG Hausys, innovativer Hersteller von Bau- und Interieur-Materialien, firmiert mit Wirkung zum ersten Juli 2021 in LX Hausys Ltd. um. Dieser Schritt wurde auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre genehmigt, die am 25. des vergangenen Monats im LG Seoul Station Building in Seoul (Südkorea) abgehalten wurde.

Die Änderung des Firmennamens steht im Zusammenhang mit der Integration von
LG Hausys, LG International, Silicon Works und LG MMA in die LX Group. Diese wurde im Mai von Koo Bon-joon, dem jüngeren Bruder des verstorbenen Vorstandsvorsitzenden Koo Bon-moo, gegründet. Die Unternehmen verwenden ab sofort die Marke LX. Der neue Name ergibt sich aus der Zugehörigkeit des Unternehmens zur kürzlich gegründeten LX Holdings Corp. Diese Holding ist ein weltweit diversifiziertes Unternehmen, das aus der LG Group hervorging. Der multinationale Mischkonzern aus Südkorea wurde vor allem für seine moderne Unterhaltungselektronik und unzählige andere Produkte bekannt, die durch Innovation ein besseres Leben ermöglichen sollen („Innovation for a Better Life“).

Dank der Ressourcen der LX Holdings Corp. und der bewährten Führungsarbeit ihres Vorstandsvorsitzenden und CEO Koo Bon-joon ist LX Hausys nun noch besser für die Zukunft gerüstet.

Küchen und Bäder mit „Möbel Made in Germany“ zertifiziert

Wer sich künftig für Küchen und Bäder von Bauformat, Burger und Badea interessiert, bekommt es schwarz auf weiß: Hier handelt es sich um „Möbel Made in Germany“. Die Kollektionen aller drei Marken wurden zum 1. Juli 2021 mit dem Gütesiegel zertifiziert, das der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) im vergangenen Jahr zusammen mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) und unterstützt durch die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) ins Leben gerufen hat. Damit ist nun offiziell, was Kunden und Partner der Baumann Group schon lange wissen: Auf die „Kitchen Family“ ist Verlass. Mit dem Zertifikat „Möbel Made in Germany“ macht das Familienunternehmen seinen Kunden nicht nur ein wichtiges Qualitätsversprechen. Hier wird nun auch auf den ersten Blick deutlich, was Berater zuvor erörtern oder Interessenten erst recherchieren mussten.

„Made in Germany hat bei uns Tradition. Alles begann 1917 mit einer kleinen Tischlerei bei Magdeburg und 1929 in Löhne. Bis heute produzieren wir einzig und allein an unseren beiden Standorten in Löhne und Burg“, erklärt Matthias Berens, Geschäftsführer der Baumann Group. „Unsere Partner wissen das, weil es Teil unserer Geschichte ist, die wir als ,Kitchen Family‘ mit Leben füllen. Aber nun können auch alle Möbelkäufer sofort erkennen, wofür wir stehen. Für den Handel ist das ein Riesenvorteil und wir freuen uns über die Unterstützung durch die Verbände und RAL.“

Seit dem 1. August 2020 findet man das Gütesiegel im Handel. Verbrauchern Orientierung zu geben beim Möbelkauf war eines der erklärten Ziele der Initiatoren. Denn „Made in Germany“ genießt besonderes Vertrauen und hat einen hohen Stellenwert bei allen, die sich neu und qualitativ hochwertig einrichten wollen. Die Bereitschaft hierzu war, befeuert durch die Corona- Pandemie, im vergangenen Jahr noch einmal gestiegen.

Das Zertifikat steht für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, Sicherheit und gesundes Wohnen. Wegen des strengen Anforderungskatalogs nach RAL-RG 0191 dürfen Kunden davon ausgehen, dass ihre hohen Erwartungen an die zertifizierten Produkte erfüllt werden. Zu den Standards gehört, dass Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung komplett in Deutschland erfolgen müssen. Auch die für die Qualität maßgeblichen Bauteile müssen zum überwiegenden Teil aus deutscher Fertigung stammen. Die Einhaltung der Anforderungen wird im Auftrag des VDM von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel überwacht.

Koenig & Bauer

Die digitale Zukunft des Dekordrucks

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Manchmal braucht es Pioniergeist, Mut, den richtigen Riecher und einen inno­vativen Partner an seiner Seite. Wie bei Interprint, das als erstes Unternehmen in den industriellen Wide Format Single Pass Inkjet Digitaldruck von ­Koenig & Bauer investiert hat. Und dieser Mut hat sich gelohnt, denn in diesem Jahr hat der Dekordrucker bereits seine dritte „Rotajet“ in Betrieb genommen.
Interprint-Geschäftsführer Robert Bierfreund bringt es auf den Punkt: „Als Pionier braucht man eine Vision für die Zukunft, die es sich zu realisieren lohnt. Und – es hat sich gelohnt: Unsere Maschinen haben uns viele neue Produktions- und Designmöglichkeiten eröffnet. Unterschiedliche Losgrößen, flexible Produktionsreihenfolgen, neue Farbkombinationen und größere Rapportlängen sind nur einige Punkte, die unsere Maschinen so interessant für unsere Kunden machen.“
Darüber hinaus kann der Dekor­drucker ­seinen Kunden heute einen ganz neuen ­Service anbieten. Das beginnt bei einer ­deutlich ­schnelleren, gemeinsamen Entwicklung von neuen Produkten und Designs sowie deren ­Abmusterung, geht über flexibles Monitoring von Kundenaufträgen bis hin zu einer ausgesprochen guten Druckqualität, die immer ­wieder für Erstaunen sorgt.
Bei allem Wagemut steht natürlich der wirtschaftliche Faktor absolut im Fokus. Denn eine ausgesprochen stabile Druckqualität und hohe Druckauflösung können nur punkten, wenn auch die Wirtschaftlichkeit der Maschine stimmt. So macht die modulare Bauweise der „Rotajet“ diese Maschine auch für kleine oder mittlere Unternehmen interessant. Denn sie wächst sozusagen bei Bedarf mit den Anforderungen an die Produktionskapazität.
„Wir haben heute weltweit die größte installierte digitale Druckkapazität für die Dekor­industrie“, so Robert Bierfreund. „Die Zukunft ist digital, aber sie ist auch schon real. Das Interesse an digital gedruckten Produkten seitens unserer Kunden wächst stark – und wir reden hier nicht nur von den kleinen Losgrößen. Von besonderem Vorteil ist dabei, dass durch optimierte Prozesse, Mengen- und Einspareffekten auch mittlere und größere Produktionsmengen wirtschaftlich realisiert werden können.“

Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die Maschine kein teures Inkjet-optimiertes ­Dekorpapier benötigt und Dank verschiedener Precoating-Systeme und –materialien flexibel die unterschiedlichen Kundenanforderungen erfüllt werden.
Mit der weiteren „Rotajet“ von Koenig & ­Bauer kann Interprint Bahnbreiten bis zu 225 cm bedrucken. Damit bietet das Unternehmen alle in der Dekorbranche gängigen Formate auch digital an. Die progressive Entscheidung für den Digitaldruck hat sich für Interprint definitiv ausgezahlt. Es brauchte „nur“ den Pioniergeist und einen starken und innovativen Partner.

Mehr Infos: www.koenig-bauer.com