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Autor: Möbelfertigung

VDM

Die Einrichtungstrends 2022

Das Zuhause attraktiv einzurichten und es sich selbst gemütlich und erholsam zu gestalten, bleibt auch 2022 ein wichtiger Einrichtungstrend.  Dabei werden den Verbrauchern ein langlebiges Design und ein ökologischer Materialeinsatz aus nachhaltiger Produktion immer wichtiger. „Die Verwendung von heimischen Holzarten und regionalen Wertschöpfungsketten, aber auch der schonende Umgang mit Materialien und Rohstoffen in der Entwicklung von Möbeln spielen eine große Rolle“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK). So rücken 2022 verstärkt ökologische Materialien in den Fokus, ressourcenschonend in raffinierten Möbeln eingesetzt, die flexibel und vielfältig einsetzbar sind. „Neben Werterhalt und Langlebigkeit im Design wird auch die Wiederverwertbarkeit hinsichtlich der Materialkreislaufwirtschaft immer relevanter“, stellt Trendexpertin Katrin de Louw fest, die im Auftrag der Möbelverbände die Wohntrends 2022 analysiert hat. Das Design ist dabei reduziert und klar, aber durch liebevolle Details, wie Rundungen und geschwungene Bögen, gleichzeitig raffiniert und wertig. Auch zeitlose Klassiker werden neu aufgelegt und versprechen dem Konsumenten Beständigkeit und Werterhalt seiner Einrichtung. In den Küchen feiern moderne und reduzierte Landhausoptiken ein Revival.

Im Jahr 2022 passt sich die Einrichtung unserem neuen Tagesablauf an und integriert das Arbeiten zu Hause, das Homeschooling und das Kochen stärker denn je in unseren Lifestyle. Die Funktionen der Möbel verschwimmen ineinander, die Raumgrenzen lösen sich immer mehr auf. Multifunktionalität schafft Flexibilität, und das braucht der Konsument im nächsten Jahr. Sofas werden zu Arbeitsplätzen, Esstische zum Alleskönner inklusive Stauraum und beeindruckender Ausziehfunktion für die große Festtafel. Versteckte Technik, wie das Wireless Charging oder USB-Steckplätze, finden sich im Homeoffice-Sekretär ebenso wie in der Sofalandschaft oder der Küche. Die Möglichkeit, online zu sein und wichtige Nachrichten überall abrufen zu können, schafft auch in den Möbeln Platz für Handy oder Tablet. Dabei sind berührungslose Bedienungen angesagt bis hin zur Sprachsteuerung von Licht.

Der private Teil der Wohnung – das Schlafzimmer, die Ankleide und das Badezimmer – verschmilzt zu einem Rückzugs- und Erholungsort in den eigenen vier Wänden. Insgesamt wird die Einrichtung hier deutlich wohnlicher und lädt zum längeren Aufenthalt ein. Holz und Nassraum-Tapeten für das Bad; Pflanzen, die nachts Sauerstoff für den Schlafbereich produzieren, schaffen eine neue Gemütlichkeit. In Neubauten gönnt man dem Bad etwas mehr Platz, und mit zunehmender Raumgröße wird es auch gerne mit dem Schlafzimmer kombiniert. Dieses ist 2022 inspiriert von luxuriösen Hotels und bietet gesunden Schlaf ebenso wie relaxte Lichtstimmungen durch cleveres Möbellicht. Die Innenausstattung der Schlafzimmerschränke und Ankleiden ist vielfältig und raffiniert, vom Stauraumwunder bis zum hochwertigen Ambiente mit edlen Materialien wie Furnier, Messing, Leder und Samt oder Wollfilz.
Die Größe der Möbel variiert in der nächsten Saison stark. Die Wohnraumverknappung und die steigenden Mietpreise machen Wohnraum zu einem wertvollem Gut, weshalb der Trend zu Stauraumlösungen im Möbel ungebrochen ist. Egal ob Couch, Bett oder Tisch: Immer mehr clevere, multifunktionale Einrichtungen bieten zusätzlichen und oft unerwarteten Stauraum. Manche sogar inklusive Geheimfach. Gleichzeit werden die Möbel reduzierter und brauchen selbst wenig Platz. Als Gegentrend zeigen raumgreifende Tischanlagen und große Lounges ein luxuriöses Statement für mehr Spaß in widrigen Zeiten. Auch humorvolle Dekorationen oder heitere Farbakzente dürfen im kommenden Jahr den Betrachter aufheitern.
Ob die große Terrasse auf dem Land oder der kleinste Freisitz in der Stadt: Wir machen es uns draußen schön. Die Outdoor-Möbel 2022 sind so wohnlich und attraktiv, dass sie durchaus auch im Wohnzimmer Platz finden könnten, und so bieten die Hersteller immer häufiger Möbel für In- und Outdoor an. Der mit Pflanzen dekorierte Balkon bekommt Kissen, Teppich und Leuchte sowie eine Ecke zum Kochen oder Grillen. Kleine, mobile Rollwagen bringen Notwendiges von der Küche nach draußen. Selbstgezüchtete Kräuter dürfen ebenfalls nicht fehlen – egal, ob auf dem Balkon oder ganzjährig in der Küche.
Bei der Suche nach innerem und äußerem Gleichgewicht spielt die Natur eine entscheidende Rolle. Dabei ist Holz als nachwachsender, heimischer Rohstoff, der auch in Möbeln CO² bindet, gefragter denn je und bestimmt maßgeblich die neue Natürlichkeit. Nicht nur in Wohn- und Esszimmermöbeln, sondern auch in der Küche, im Büro und im Badezimmer erfreut sich Holz wachsender Beliebtheit. Dabei spielt die Herkunft aus zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern eine ebenso wichtige Rolle wie die natürliche Anmutung; mit handschmeichelnder, matter Haptik und dezenten Ästen weisen sie sich aus als erlebbare Unikate der Natur. Eiche und Nussbaum bleiben wichtige Trendhölzer 2022, aber diverse andere Holzarten wie Rüster (Ulme), Esche, Ahorn oder Weißtanne tauchen ebenfalls auf und verbreitern das Spektrum heimischer Holzarten. Massivholzmöbel mit matt geöltem Finish zeigen sich auch schon mal mit tiefen Strukturen oder in gerillter Optik, insbesondere in den neuen Küchenfronten aus Holz. Die natürliche Einrichtung wird durch weitere Accessoires aus Sisal, Rattan, Weide sowie Baumwolle oder Leinen ergänzt.

„Neutrals“ (engl.) heißen naturnahe Pastelltöne, wie eine Handvoll Kieselsteine von Hellbeige über warme Grau- und Brauntöne bis hin zu Anthrazit. Diese belegen den Anspruch an nachhaltiges Design und eine zeitlose Farbwahl, die das Möbel lange Zeit attraktiv hält. Aber es wird auch dezent farbiger. Die Trendfarbe Blau transportiert die Sehnsucht zum Meer, und Grüntöne bleiben wichtig. Beide Farben haben dabei eine gedämpfte Natürlichkeit, die beruhigend wirkt. Aber es liegen auch sehr dunkle Farbnuancen und ganze Raumgestaltungen im Trend, die uns Behaglichkeit und Nestwärme geben. Die Polstermöbel sind in der nächsten Saison mit Cord, Samt oder interessanten Bouclé-Stoffen ausgestattet, welche den Sitzmöbeln eine ansprechende und grobe 3D- Haptik verleihen. Die Sessel und Sofas sind knautschig und etwas weicher gepolstert, so dass es sich wie eine Umarmung anfühlt, wenn man sich hineinsetzt. Die Sitzposition bleibt dabei komfortabel und wird dank motorischer Unterstützung auf Wunsch auch zur Liegeposition.
Akzente in Schwarz und Anthrazit bleiben ein Statement im kommenden Jahr, insbesondere auf zarten Metallsockelfüßen und -untergestellen, aber auch in Leuchten. Die Spülen und Armaturen in Küche und Bad kommen ebenso wie die elektronischen Geräte in mattem Schwarz mit Anti-Fingerprint-Oberfläche in unsere Wohnungen. Die Lust auf Gemütlichkeit zeigt auch Schwarz auf größeren Flächen und in dunkleren Raumszenen, die dann mit mattem Gold, Messing oder Bronze unterbrochen werden. Rückseitig lackiertes Glas, Massivholz und Marmor ergänzen den Style in Tischplatten und Arbeitsflächen.
Service am Kunden steht für die deutschen Möbelhersteller auch 2022 im Fokus. Neben der Optimierung des Onlinehandels geht es insbesondere um optimierte Planung und individuelle Lösungsangebote aus nachhaltiger Produktion. Hier geben verschiedene Zertifikate dem Endverbraucher Orientierung. Neben dem bekannten Ökotex-Standard und den Holzzertifikaten FSC und PEFC gibt es beispielsweise das Klimapakt-Siegel oder das „Goldene M” der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Im Sommer 2020 kam zudem das neue RAL-Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ heraus, das für langlebige Qualität, zeitloses Design und nachhaltige Produktion bis hin zu kurzen Lieferwegen steht. Mittlerweile haben sich 60 Möbelhersteller mit ihren Programmen für diesen Herkunftsnachweis zertifiziert.

Verschiebung in den Juni

Die 60. Ausgabe des „Salone del Mobile“ verschiebt sich in den Juni 2022. Im Hinblick auf die Organisation der 60. Ausgabe hat der Vorstand von Federlegno Arredo Eventi im Einvernehmen mit Fiera Milano beschlossen, die Veranstaltung zu verschieben, die nun vom 7. bis 12. Juni 2022 stattfinden wird.

Maria Porro, Präsidentin des „Salone del Mobile“, sagt dazu: „Die Entscheidung, die Veranstaltung zu verschieben, wird es Ausstellern, Besuchern, Journalisten und der gesamten internationalen Einrichtungs- und Design-Community ermöglichen, das Beste aus dieser vielversprechenden Veranstaltung zu machen, vollgepackt mit neuen Projekten. Neben dem runden Jubiläum steht das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Veranstaltung und dient als Schaufenster für die diesbezüglichen Fortschritte von Kreativen, Designern und Unternehmen. Die Verlegung des ,Salone‘ in den Juni wird eine starke Präsenz ausländischer Aussteller und Fachleute sicherstellen, schon immer eine der Stärken der Messe, und den teilnehmenden Unternehmen darüber hinaus Zeit geben, ihre Präsenz auf der Messe so gründlich wie möglich zu planen. Wie wir wissen, erfordert der Prozess vom Konzept bis zur Realisation Monate der Vorbereitung. Der Wunsch nach einem ,Salone‘ wird immer stärker, weshalb wir auf eine Veranstaltung hinarbeiten, die jedem die Möglichkeit bietet, ein einzigartiges und inspirierendes Erlebnis zu genießen. Wir alle sehnen uns sehr nach einem ,Salone‘.“

Es ist offiziell: Verschoben auf 12. bis 15. Juli

Das Messe-Doppel „Holz-Handwerk“ und „Fensterbau-Frontale“ 2022 wird in enger Abstimmung mit den Ausstellern neu terminiert: Um dem vielfach geäußerten Wunsch der bereits angemeldeten Unternehmen gerecht zu werden und Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen, hat die NürnbergMesse gemeinsam mit dem VDMA Holzbearbeitungsmaschinen als Veranstalter der „Holz-Handwerk“ entschieden, den Messeverbund auf Dienstag, 12. bis Freitag, 15. Juli 2022 zu verschieben.

Rubner Holzbau

Baut Kompetenzzentrum für umweltgerechte Bauten

Nachhaltiges Bauen ist eine Wissenschaft und Holz ein Zukunftswerkstoff. Eines der Forschungsinstitute für diese Fachrichtung ist auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig angesiedelt, das Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten (Zeluba) des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI). Rubner Holzbau Augsburg wurde mit den Holzbauarbeiten für dieses Kompetenzzentrum mit ca. 1.857 qm Nutzfläche, das aktuell rund 40 Forschenden modernste Arbeitsplätze und Tätigkeitsbereiche, beauftragt.

Am Campus der Technischen Universität Braunschweig werden leichte Hybridmaterialien, Bauelemente und Konstruktionen sowie deren Brand- und Umwelteigenschaften erforscht und gezielt weiterentwickelt. Ziel ist es, Industriepartner aus der Holzwerkstoff- und Fertighausindustrie, aber auch Unternehmen aus dem Handwerk bei der Entwicklung von neuen Systemen zu unterstützen. Forschung und Entwicklung benötigen Platz, weshalb man sich – passend zum Forschungsbereich – für die Errichtung dieses Gebäudes mit eingeschossiger Prüffeldhalle und dreigeschossigem Laborriegel in modularer Hybridbauweise entschieden hat. Die Vorgaben von Bauherren bzw. Nutzer besagten eindeutig, dass alle zeitgemäßen Baustoffe entsprechend ihrer konstruktiven Stärken und Eigenschaften zur Anwendung kommen sollten.

Rubner zeichnete bei diesem Projekt für die werkseitige Vorfertigung der Vollholzelemente sowie die Montage vor Ort verantwortlich. Die Außenwandelemente des Büro- und Labortrakts messen zehn Meter Länge und wurden bereits in der Fertigung im Werk in Ober-Grafendorf mit Holz-Alu-Fenstern, Sonnenschutzanlagen und Pfostendämmungen mit Alu-Bekleidungen der Fensterlaibungen versehen. Auf diese Weise wurden das schnelle Schließen der Gebäudehülle sowie der zügige Baufortschritt sichergestellt. In diesem Bereich kommen 1.114 qm Schalungselemente, 868 qm Wandelemente, 840 qm Holz-Beton-Verbunddecke sowie 119 qm Brettschichtholz-Tragwerk zum Einsatz. Im Bereich der Versuchshalle summieren sich die verbauten Holzbausysteme auf 737 qm Elemente, 1.590 qm Kerto-Furnierschichtholz sowie 123 qm Brettschichtholz. Rechnerisch wurden von Rubner Holzbau fast 500 Kubikmeter Fichtenholz für Konstruktion, 55 Kubikmeter Lärchenholz für die Fassadenschalung sowie mehr als 45 Kubikmeter Fichte für die Unterkonstruktion der Fassade verarbeitet.

„Im ‚Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten‘ des Fraunhofer WKI finden Theorie und Praxis des konstruktiven Holzbaus zusammen. Unsere baulichen Umsetzungen sind State-of-the-Art und ermöglichen gleichzeitig das Forschen und Entwickeln an Technologien, die in Zukunft zur Anwendung kommen werden“, so Rubner Holzbau Geschäftsführer Andreas Fischer, der keinerlei Zweifel hat, dass Holz als nachhaltiger Naturbaustoff eine zentrale Rolle spielen wird.

EHI

Hoher Aufwand und Kosten durch Retouren

Retournierte Waren bedeuten für jeden Händler einen großen Aufwand. Die Produkte müssen gesichtet, geprüft und wieder für den Verkauf aufbereitet werden – und das bei Retourenquoten von bis zu 75 Prozent. Trotzdem übernehmen die meisten Händler die Versandkosten, so das Ergebnis der aktuellen EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce“. Für diese wurden 72 namhafte Onlinehändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Händler würden Retouren gern vermeiden. Die Gründe dafür sehen sie nicht nur in der Kundenzufriedenheit, sondern vor allem beim Bearbeitungsaufwand und den Kosten. Zum einen entstehen durch die Retoure Versandkosten, die 75 Prozent der befragten Onlinehändler grundsätzlich für die Kunden übernehmen. Ihnen ist es aus Wettbewerbsgründen wichtig, den Onlinekunden diesen Service zu bieten. Nur 7 Prozent überlassen diese Kosten grundsätzlich der Kundschaft. Aus wirtschaftlichen Gründen übernehmen 14 Prozent der Händler die Retourenkosten erst ab einem individuell festgelegten Warenwert. 4 Prozent erstatten die Kosten nur, wenn festgestellt wurde, dass die Ware nach Rücksendung einwandfrei und unbenutzt ist und somit erneut verkauft werden kann.

Als größte Kostentreiber im Retourengeschäft beurteilen nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Onlinehändler die Prüfung, Sichtung und Qualitätskontrolle der Artikel. 49 Prozent bewerten die Versand- bzw. Porto- und Transportkosten der retournierten Artikel als entscheidende Kostentreiber. Einen nicht zu unterschätzenden Kostenblock bilden auch alle physischen Prozesse, die mit der Rücknahme von Retouren verbunden sind. Hierzu zählen Annahme, Vereinnahmung und Identifikation (46 Prozent), Aufbereitung, Reinigung und Reparatur (38 Prozent) sowie die Wiedereinlagerung der Artikel (32 Prozent). Der Wertverlust von Artikeln, die nicht mehr als A-Ware weiterverkauft werden können, stellt für immerhin 39 Prozent einen gravierenden Kostenfaktor dar. In einem Fall wurde auch die Vernichtung von nicht mehr verwendbarer Ware genannt, dies dürfte gerade für Artikel mit begrenzter Haltbarkeit eine wichtige Rolle spielen.

Roadshow „Hettich on tour“ läuft 2022 weiter durch Europa

Am Anfang stand ein neues Roadshow-Konzept als Service für Verarbeiter und Fachhändler von Hettich in der D-A-CH-Region. Mittlerweile ist das Projekt „Hettich on tour“ über den gesamten Kontinent hinweg zu einem Selbstläufer geworden. Allein von Mai 2020 bis Dezember 2021 haben die Hettich-Teams rund 250.000 Fahrkilometer durch fast 20 europäische Länder zurückgelegt. Ab dem Frühjahr 2022 werden die „Hettich on tour“-Fahrzeuge nach kurzer Winterpause wieder auf den europäischen Straßen zu sehen sein – auf dem Weg zu ihren nächsten Kunden.

Von Estland bis Portugal hat Hettich mit seiner Roadshow trotz Pandemie und abgesagter Messen bisher rund 10.000 Hettich-Partner persönlich besucht: Verarbeiter, Fachhändler und Möbelindustriekunden bekamen dank „Hettich on tour“ Gelegenheit, die Top-Neuheiten von Hettich Neuheiten direkt vor der eigenen Haustür live zu erleben und persönlich zu testen – in Zeiten von Corona natürlich unter Einhaltung der nötigen Distanzregeln und Hygienemaßnahmen. Dieser besondere Service kam überall sehr gut an.

Hettich-Projektleiter Dirk Beinke erklärt das besondere Konzept von „Hettich on tour“: „Unsere Botschaft an die Kunden lautet: Wir machen es Euch leicht! Hettich kommt mit den Neuheiten direkt zu Euch. Ihr könnt in kurzer Zeit Euer komplettes Team bis zum Azubi schulen, und das ganz ohne Reisekosten.“ Anders als bei bisherigen Roadshows hat Hettich auf große Showtrucks verzichtet. „Wir setzen bewusst auf normale Transportfahrzeuge, die wir selbst für unsere Zwecke umgebaut haben“, so Dirk Beinke. „Das macht uns deutlich flexibler: Geringe Stellfläche, ein autarkes System durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Fahrzeugdach, und dazu unsere eigenen Außendienst-Mitarbeiter als Fahrer.“
Der Erfolg von „Hettich in tour“ hat bisher die kühnsten Erwartungen übertroffen, auch zahlreiche Neukunden konnten so gewonnen werden. Gerade in den osteuropäischen Staaten hat Hettich auf diese Weise für eine engere Verbundenheit mit Handwerksbetrieben und Handel gesorgt. Dirk Beinke: „Wenn ein Weltkonzern sich die Mühe macht, weitab von Bukarest zu einem kleinen Verarbeiter in die rumänische Provinz zu fahren, dann fühlt dieser sich als unser Kunde auch wertgeschätzt. Genau diese Partnerschaft leben unsere regionalen Teams vor Ort.“
Für die neue „Hettich on tour“-Saison ab Frühjahr 2022 mit zwei Transportern laufen bereits die Vorbereitungen: Unter anderem Irland, Rumänien und die Türkei sind bereits als Tourländer gesetzt. Die Hettich-Kollegen sind für den Einsatz unter den besonderen Pandemie-Bedingungen entsprechend geschult und ausgestattet. Wo genau „Hettich on tour“ ab dem Frühjahr 2022 zu Gast ist, wird jeweils in der Newsbox auf https://hettich.com/ bekannt gegeben.

Giancarlo Santoro ist der neue Geschäftsführer

Mit dem neuen Jahr beginnt für den italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Masterwood s.p.a aus Rimini ein neues Kapitel: Die Geschäftsführung der chinesischen KDT Gruppe, dem Inhaber von Masterwood, hat Giancarlo Santoro mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer von Masterwood ernannt. Der Wechsel wurde von Charles F. Liu, dem CEO von Masterwood, gegenüber der Belegschaft per Videokonferenz bekannt gegeben. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Mitarbeitern für die hervorragenden Leistungen und das Ergebnis, das im Jahr 2021 erzielt wurde.

Santoro übernahm im Juni 2021 die Position als Verkaufs- und Marketingdirektor bei Masterwood und soll sich nun der Aufgabe widmen, die Weichen für den kommenden Unternehmenserfolg zu stellen. Nach wie vor befindet sich Masterwood in einem Umstrukturierungsprozess nach der Übernahme durch KDT im Jahr 2018, zu dem auch gehört, dass Masterwood dank KDT einen besseren Zugang vor allem zu asiatischen Märkten bekommen hat. KDT setzt nun auf das Wissen von Santoro, der in seiner Karriere schon bei vielen namhaften Maschinenbauunternehmen wie beispielsweise Giben und Cefla Know-how gesammelt hat.

„Rechtsanspruch auf Homeoffice verletzt die unternehmerische Freiheit“

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will einen Rechtsanspruch auf Homeoffice gesetzlich verankern. Dazu erklärt VDMA-Präsident Karl Haeusgen:

„Es geht zu weit, aus den durchweg guten Erfahrungen, die viele Unternehmen in Zeiten der Pandemie mit ihren Homeoffice-Regelungen gemacht haben, einen generellen Rechtsanspruch abzuleiten. Damit greift der Bundesarbeitsminister gleich mehrfach in die unternehmerische Freiheit ein. Denn der Arbeitsort ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Arbeitsvertrags. Ein Gesetz, so wie es der Minister sich vorstellt, würde diese getroffenen Absprachen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aushebeln. Es ist Sache der Unternehmensleitung und der Belegschaften, sich optimal zu organisieren und das funktioniert in den meisten Fällen ausgezeichnet.

Die aktuellen Homeoffice-Bestimmungen sind aus der Not geboren, die das Corona-Virus verursacht. Sie führen allerdings auch dazu, dass die einen ein Recht haben, das andere – zum Beispiel in der Produktion – aufgrund der Beschaffenheit ihrer Arbeit nicht haben. Durch einen Rechtsanspruch wird dieser Konflikt institutionalisiert. Deshalb ist es angemessen und richtig, wenn stattdessen Formen der Arbeitsorganisation im Unternehmen betriebsspezifisch ausgehandelt werden!“

Am 1. Februar eröffnet der Pop-up-Store Ravensburg

Nachdem Ikeas erster Pop-up-Store im November 2021 in Wolfsburg an den Start ging (siehe News), öffnet nun am 1. Februar der zweite Pop-up in Ravensburg. Mit nur 75 Quadratmetern ist es das kleinste Format, das das Unternehmen hierzulande zurzeit anbietet. Es zieht in das zentral gelegene Gänsbühl Center Ravensburg und löst die Bestell- und Abholstation in Ravensburg ab.

Beide Standorte zeichnen sich durch ihre zentrale Lage aus und sind als Pop-up auf maximal 18 Monate zeitlich begrenzt. „In dieser Zeit werden wir bewerten, wie unsere Kund:innen das neue Angebot annehmen und entscheiden, wie wir mit dem Format weitermachen“, so Nele Bzdega, Expansion Managerin Ikea Deutschland.

Anders als in den Einrichtungshäusern gibt es im Pop-up keine Produkte zum Mitnehmen, stattdessen unterstützen Mitarbeiter bei der Suche, Planung und Bestellung von Einrichtungslösungen. Im Fokus stehen „Pax“-Kleiderschränke, Küchen und „Besta“-Wohnzimmerkombinationen. Alle weiteren Produkte aus dem Sortiment lassen sich vor Ort bestellen. Um das Sortiment erlebbar zu machen, sind ausgewählte Möbel- und Muster-Fronten ausgestellt. Außerdem unterstützen digitale Lösungen bei der Ideenfindung und Detailplanung.

Wenn Kunden fündig geworden sind, können sie sich ihre Wunschprodukte per Lieferung nach Hause bestellen oder im Einrichtungshaus ihrer Wahl abholen. „Außerdem prüfen wir zurzeit, lokale Abholmöglichkeiten in Ravensburg und Wolfsburg einzurichten, um die Abholung noch komfortabler zu gestalten“, so Bzdega.