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Autor: Möbelfertigung

Investiert umfassend in Holz-Her

Stolze 15 Millionen Euro investiert die Weinig Gruppe in seine Holzwerkstoff-Division und fördert so sein Tochterunternehmen Holz-Her. Die seit 2010 zur Gruppe gehörende Firma begann 2019 an ihre Kapazitätsgrenzen zu kommen, weshalb ein großangelegtes Investitionsprojekt diese signifikant erhöhen und weiteres Wachstum ermöglichen soll.

Holz-Her ist in den letzten Jahren so stark gewachsen, dass er zuletzt immer wieder an die Grenzen seiner Produktionskapazität stieß. Bereits 2018 wurden die ersten Investitionen zur Erweiterung des Stahlbaus getätigt. Doch schon 2019 wurde es erneut eng. Aus diesem Grund haben sich Vorstand und Aufsichtsrat auf ein umfassendes Investitionsprogramm geeinigt, das in drei Stufen verlaufen wird.

So ist ein weiterer Ausbau des Stahlbaus und Erweiterung der Montageflächen geplant.
Als Ergänzung zur bereits umgesetzten Investition aus 2018 wird es hierfür eine neue Halle und ein neues Bearbeitungszentrum geben. Die Montagefläche wird um 1.700 qm erweitert.
Darüber hin aus wird das bisherige Logistikkonzept umfassend überarbeitet und neuaufgestellt. Hierzu werden neue Lager mit einem hohen Automatisierungsgrad errichtet und zwar für Paletten, Stangen und Kleinteile. Außerdem werden die Showrooms ausgebaut und Büroräumlichkeiten am Standort Voitsberg saniert.

Mit der Investition von insgesamt 15 Millionen Euro findet nicht nur die Erhöhung der Produktionskapazitäten statt, sondern wird auch Raum geschaffen, das Produktportfolio in Zukunft zu erweitern. 

Auch mit Blick auf die bereits in 2019 (fünf Millionen) und 2020 (zwölf Millionen) erfolgten Investitionen, die vor allem dem Vertriebs-, Service- und Entwicklungsstandort Nürtingen galten, unterstreicht Weinig einmal mehr die Bedeutung von Holz-Her für die Gruppe.

Die Investition in den weiteren Ausbau der Standorte ist zudem ein klares Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sich die Gruppe klar zu Voitsberg und Nürtingen positioniert und sie in ihrer weiteren Entwicklung von Holz-Her vollumfänglich unterstützt.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam die Zukunft von Holz-Her weiter zu gestalten“, so Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Weinig Gruppe, und Frank Epple, Geschäftsführer von Holz-Her.

Einführung einer neuen Technologie zur Imitation von Fugenmörtel auf dem „The International Surface Event“ in Las Vegas

Fliesen- und Steindesigns werden für die SPC-Industrie immer wichtiger. Aus diesem Grund bringt Unilin eine neue Art von Fase für elastische Böden auf den Markt, die genau wie eine verfugte Rille aussieht. Diese revolutionäre Fasen-Technologie namens „Unigrout“ ist von einer echten Fuge kaum zu unterscheiden. „Unigrout“ bietet das Aussehen von echter Keramik mit allen Vorteilen eines SPC-Bodens.

Diese patentierte Technologie wurde speziell entwickelt, um das Risiko von sichtbaren Fugen zwischen zwei Paneelen zu minimieren. Selbst wenn sich die Bodenpaneele aufgrund von Temperaturschwankungen ausdehnen oder schrumpfen, verhindert das speziell entwickelte System sichtbare Fugen, indem es die Teleskopfähigkeit der innovativen Fuge nutzt, bei der die oberen Kanten eine überlappende Geometrie beibehalten, selbst wenn sie aufgrund von Schrumpfung beabstandet sind.

Unilin Technologies wird diese Innovationen auf dem „The International Surface event“ vom 1. bis zum 3. Februar 2022 in Las Vegas vorstellen.

Intensive Industrie 4.0 Einblicke bei den „Automaction Days“

Für die „Automaction Days“ am 18. und 19. November 2021 hat Biesse die Türen seines Showrooms auf dem Campus Ulm in Nersingen weit geöffnet. Zahlreiche Besucher haben die Gelegenheit genutzt und sich vor Ort mit Live-Demos und Vorträgen über die Chancen und Möglichkeiten der Automatisierung in der Möbelfertigung informiert.

An den beiden Tagen haben knapp 50 fachkundige Besucher einen intensiven Einblick in die praktische Umsetzung von Industrie 4.0 und deren Nutzen für eine effiziente und individuelle Möbelfertigung erhalten. „Unsere Kunden und Interessenten nahmen die ausgestellten Maschinen und Anlagen während und nach den Live-Demonstrationen genau in Augenschein, ließen sich eingehend beraten und informierten sich zusätzlich in den Vorträgen“, fasst Vertriebsleiter Sebastian Marschner von Biesse die „Automaction Days“ zusammen. „Während der Vorführungen konnten wir zum Bespiel mit dem automatisierten Flächenlager ,Winstore X3‘ in Kombination mit der Plattenaufteilsäge ,Selco WN2‘ zeigen, wie verschiedene Plattentypen automatisiert zugeführt und platzsparend einlagert werden können. Das optimiert die Plattenverwaltung und reduziert Zeit sowie Kosten“. Der Maschinenspezialist präsentierte seinen Gästen von CNC-Bearbeitungsanlagen und Plattenzuschnittzentren über Kantenanleimmaschinen, Kalibier- und Schleiftechnik bis hin zur passenden Software ein breites Portfolio mit vielen Produktneuheiten und Aktualisierungen.

„Die Resonanz der Besucher war ausgesprochen positiv, wir konnten unsere aktuellen Produkte ausführlich vorstellen und es blieben keine Fragen unbeantwortet. Die ,Automaction Days‘ dienten unseren Kunden als informeller Einstieg in die automatisierte Fertigung oder deren Ausbau. Alles im allem eine gelungene Veranstaltung“, so das positive Fazit von Marschner.

Begrüßt das BGH-Urteil zu coronabedingten Mietminderungen

Das heutige Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), das besagt, dass die Belastungen durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen staatlichen Maßnahmen in gewerblichen Mietverhältnissen nicht von vornherein ausschließlich vom Einzelhändler als Mieter zu tragen sind, ist beim Handelsverband Deutschland (HDE) auf große Zustimmung gestoßen. „Das BGH-Urteil bestätigt unsere Rechtsauffassung. Es ist ein wichtiger Schritt, dass nun auch höchstrichterlich verbrieft ist, dass die finanziellen Risiken in Verbindung mit der Pandemie nicht alleine auf die Mieterseite abgewälzt werden dürfen. Damit ist der Weg für eine Anpassung der Mieten in den individuellen Vertragsverhältnissen endlich grundsätzlich frei“, kommentiert HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Zahlreiche von den staatlichen Corona-Restriktionen betroffene Einzelhändler hätten diese Entscheidung dringend erwartet.

Seit Beginn der Corona-Krise hatte der HDE die Auffassung vertreten, dass die Risiken im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie in den Mietverhältnissen nicht einseitig bei den gewerblichen Mietern abgeladen werden dürften. In der Vergangenheit mussten viele Handelsunternehmen feststellen, dass eine einvernehmliche Einigung mit dem Vermieter nicht möglich ist. So haben nach einer HDE-Umfrage noch Anfang 2021 trotz einer bereits erfolgten gesetzlichen Klarstellung beispielsweise noch 60 Prozent der von den Geschäftsschließungen betroffenen Einzelhändler vergeblich auf ein Entgegenkommen des Immobilieneigentümers gewartet.

„Das Urteil wird es den von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Händlern deutlich erleichtern, mit ihren Vermietern eine Reduzierung der Miete zu erreichen“, führt Genth fort. Denn auch wenn es dabei bleibe, dass der Vertragsanpassungsanspruch von der spezifischen Situation im Einzelfall abhängig sei und pauschale Lösungen damit nicht in Betracht kämen, hätten die gewerblichen Mieter mit dieser Rechtsprechung wichtige Rechtssicherheit erhalten, die wegen der Blockade zahlreicher Vermieter in den Vertragsanpassungsverhandlungen dringend notwendig gewesen sei. Wichtig ist, dass nach der Rechtsprechung bei der Einzelfallbetrachtung nur auf das konkrete Mietobjekt abzustellen ist. Für den Anspruch auf Vertragsanpassung sind damit Konzernumsätze besispielsweise aus dem Online-Handel oder Rücklagen des Unternehmens aus der Vergangenheit irrelevant. Staatliche Unterstützungsleistungen, die für das konkrete Ladengeschäft gewährt werden, sind aber richtigerweise zu berücksichtigen, auch um eine Überkompensation zu vermeiden. Dagegen schaffen staatliche Darlehen keine dauerhafte Entlastung für den Einzelhändler und können sich nach der Rechtsprechung daher nicht auf den Vertragsanpassungsanspruch auswirken.

„Auch die Immobilieneigentümer dürften jetzt weniger Interesse haben, den beschwerlichen und kostenintensiven Weg durch die Instanzen der Zivilgerichtsbarkeit zu beschreiten – schon weil sich ihre Erfolgsaussichten heute generell deutlich reduziert haben“, folgert Genth.

Think like the next Urbanist

Mit der Design Post Köln zusammen bietet die „materials.cologne“, die Plattform für Design und Innovation das Sonderformat „Materials Monday“ an, mit der Architektin und renommierten Vordenkerin Dr. Anne Stenros aus Helsinki. Sie war Chefdesignerin von Kone und die erste Chief Design Officer der Stadt Helsinki. Heute berät sie international Unternehmen und Organisationen zu der Zukunft des Bauens und Wohnens.

Am Montag, 17. Januar hält sie einen Vortrag mit anschließender Diskussion über den Zustand unserer Städte, darüber, wie die Pandemie unser Leben in den Städten verändert und was wir als Fachleute für die Gestaltung der Zukunft, für die Zeit nach der Pandemie, lernen können.

Anmeldungen sind online hier möglich: https://www.eventbrite.de/x/243029687337/

Partner des „Materials Monday # 9“ ist die Design Post Köln, ein Ort und eine Plattform für die Begegnung mit Möbeln und Interieurs von morgen und ihren Machern. Vom 16. bis 18. Januar 2022 finden in der Design Post Köln die “Design Post Novelties“ statt, mit neuen Marken, Produkten und verantwortungsvoller Begegnung.

Donald Schieren nicht mehr im Vorstand

Die MHK Group und Donald Schieren, langjähriger Einkaufschef und aktuelles Vorstandsmitglied, haben sich getrennt. Dies bestätigt offiziell Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorsitzender des MHK Aufsichtsrates, auf Nachfrage mit den Worten: „Leider konnten wir uns mit Herrn Schieren nicht über seine weitere Rolle innerhalb der MHK Group einigen.“ 

Donald Schieren ist daraufhin zum Jahresende 2021 als Vorstand ausgeschieden. Schon seit 24 Jahren ist Donald Schieren bei MHK für den Einkauf zuständig. Im September 2018 wurde er vom Geschäftsführer zum Vorstandsmitglied geadelt. 

 „Wir bedauern dies und wünschen Herrn Schieren für seinen weiteren Weg alles Gute“, so heißt es aus Dreieich. 

Seine Aufgaben im Bereich Beschaffungsmarketing/Einkauf sind wie auch schon in der jüngeren Vergangenheit auf das Einkaufsteam der Gruppe aufgeteilt. Federführend ist hier u. a. Peter Leszinski, Geschäftsführer MHK Marketing Handel Kooperation GmbH. Die Leitung übernimmt kommissarisch der MHK-Vorstandsvorsitzende Werner Heilos.

„Internationale Handwerksmesse“

Neuer Termin im Juli 2022

Die vom 09. bis 13. März 2022 auf dem Messegelände München geplante „Internationale Handwerksmesse“ mit „Garten München“ und „Handwerk & Design“ wird wegen der pandemiebedingt fehlenden Planungssicherheit für das erste Quartal verschoben. Sie findet vom 06. bis 10. Juli 2022 (Mittwoch bis Sonntag) statt. Das neue Kongress- und Eventformat „Zukunft Handwerk“, das 2022 erstmals parallel zur „Internationalen Handwerksmesse“ stattfinden sollte, wird auf 2023 verlegt.

Um dem Handwerk auch im Jahr 2022 die passende Bühne zu bieten, werden zum neuen Termin der „Internationalen Handwerksmesse“ vom 06. bis 10. Juli 2022 politische Veranstaltungen stattfinden, zu denen unter anderem die Eröffnungsveranstaltung, die ZDH- und DHKT-Vollversammlung sowie weitere politische Spitzengespräche zählen.

Dazu ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer: „Dass die ,IHM‘ erneut nicht an ihrem angestammten Terminplatz im März stattfinden kann, ist sehr bedauerlich. Aber die Entscheidung ist richtig. Ausdrücklich begrüße ich die Verschiebung auf einen Sommertermin in diesem Jahr. Denn unsere Handwerksbetriebe brauchen Messen, um ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen zu präsentieren und die Kontakte zu nutzen. Als Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich ist die ,IHM‘ und künftig die Zukunft Handwerk für uns zentral. Hier stellen wir unsere Leistungsfähigkeit dar, in Verbindung mit politischen Diskussionsforen wie zum Beispiel dem ,Münchener Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft‘. Wir gehen nun mit voller Kraft in die Planung dieser Sommer-Veranstaltung, die endlich wieder wichtige Impulse aus dem Handwerk setzt.“

Kooperation für Losgröße-1-Produkte

Neues Jahr, neue Podcastfolge: Zum sechsten Mal gibt es von der „möbelfertigung“ etwas zum Hören. Diesmal geht es darum, wie Rehau und Pfleiderer unter „Solutions4Furniture“ Platte und Kante aus einer Hand anbieten. Die Impulse zu der Kooperation, welche Märkte bereits bedient werden und warum auch die Firma Hunger eine wichtige Rolle spielt, erläutern Fabienne Mauricio von Rehau und Sebastian Heese von Pfleiderer im Gespräch mit Stefan Müller aus der Redaktion der „möbelfertigung“.

Hier geht’s direkt zum Podcast:

https://moebelfertigungpodcast.libsyn.com/6-kooperation-fr-losgre-1-produkte

Auch noch sehr „frisch“ ist unser Podcast zum Thema Patentsituation bei der Laserkantentechnologie. Die Meldung mit Link finden Sie unten.

Die nächsten Podcasts sind bereits aufgenommen: So geht es beispielsweise zeitnah im Gespräch mit Schattdecor um aktuelle und kommende Designtrends.

Mit den fünf Kategorien „Möbeltechnik, Licht und Beschläge“, „Oberflächen, Werkstoffe und Design“, „Produktion und Technik“, „Küche und Wohnen“ sowie „Office und New Work“ wird das Team der „möbelfertigung“ künftig weiterhin regelmäßig Themen aus und für die Branche herausgreifen, und im kompakten Format mit Branchenkennern diskutieren. Zu finden ist das Ganze in allen gängigen Shops wie Spotify, Deezer, Itunes & co.

Sie haben eine passende Podcast-Idee? Dann sprechen Sie das Team der „möbelfertigung“ an. Es gibt auch die Möglichkeit, sich als Unternehmen oder Marke im Umfeld eines Podcasts werblich zu platzieren. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Stephan Müller kommt als Exportleiter

Mit Stephan Müller verstärkt ein Branchenkenner das Exportteam von Hailo. Der 52-Jährige ist zum 1. Januar 2022 zu dem namhaften Hersteller von Abfalltrenn- und Ordnungssystemen mit Sitz in Haiger gewechselt. „Stephan Müller ist für Hailo kein Unbekannter“, sagt Martin Mies, Bereichsleiter Hailo Einbautechnik. „Wir sind sicher, mit ihm einen Exportmanager für Hailo gewonnen zu haben, der internationale Erfahrung und gute Kontakte mitbringt und eine echte Verstärkung für das Team Einbautechnik sein wird.“

Stephan Müller begann seine berufliche Laufbahn 1995 bei der Electrolux Professional GmbH in Herborn und blieb der Küchenbranche bis heute treu. Es folgten verantwortungsvolle Positionen bei verschiedenen Herstellern von Kochfeldern und Spülen: 2000 bis 2007 war Müller als Vertriebsleiter bei Teka in Haiger tätig, danach über 9 Jahre als Geschäftsführer für die Pyramis Deutschland GmbH. Nach einer kurzen Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Termacook GmbH wechselte er 2019 zum Spülenhersteller Schock in den bayerischen Wald, wo er das Exportgeschäft verantwortete.