Rubner Holzbau  | 

Lübecker Hafen baut bei der Erweiterung der Lagerkapazitäten für Papier auf Holz

Der Lübecker Hafen zählt zu Europas wichtigsten Anlaufstellen für die kommerzielle Schifffahrt. Er ist der am weitesten südwestlich gelegene Hafenumschlagplatz an der Ostsee und nimmt auf den Transportkorridoren zwischen Süd-, West- und Zentraleuropa und dem Wirtschaftsraum Ostsee die zentrale Drehscheibenfunktion ein. Seine Infrastruktur trägt somit maßgeblich zur Sicherung der Ladungsströme Europas bei.

Lübecks Stärke besteht hierbei im Roll-on/Roll-off-Verkehr (RoRo), also der schnell durchlaufenden Fracht, die per LKW oder Reederei-Einheit von und an Bord rollt. Als zweites großes Standbein bietet der Lübecker Hafen die Vorteile eines logistischen Zentrums. Dieses gilt insbesondere für Forstprodukte wie Papier und Zellulose. Als größtes Umschlag- und Verteilzentrum für die schwedische und finnische Papierindustrie in Europa kommt Lübeck eine große Bedeutung zu.

Das stetig gestiegene Warenaufkommen und der damit einhergehende Bedarf an zusätzlichen Lager- und Umschlagsflächen hat die Betreibergesellschaft des Skandinavienkais dazu veranlasst, die Errichtung einer zusätzlichen Logistikhalle mit mehr als 12.000 Quadratmeter Dach-Grundfläche (121 x 101 m) zu beauftragen. Generalunternehmer für die Lübeck Hafengesellschaft war das Bauunternehmen August Prien, die Planung des Projekts wurde von der Peter + Jan Gröpper Architektur- und Planungs-GmbH aus Lübeck durchgeführt. Rubner Holzbau zeichnete für die Statik des Holzbaus, Werksplanung, Produktion, Transport und Montage verantwortlich. Die Halle wurde von Anfang an so projektiert, dass sie in Zukunft bei Bedarf auf eine Fläche von 15.000 Quadratmeter erweitert werden kann, ohne während der Bauarbeiten den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Für solche Anforderungen erweist sich die Holzbauweise einmal mehr als die ideale Lösung, weil die Konstruktion an den Schnittstellen entsprechende Flexibilität aufweist und weiterführende Anschlüsse zulässt.

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