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Autor: Möbelfertigung

ZDH

ZDH-Präsident Wollseifer gegenüber der DPA: „Minusgeschäft wegen Materialmangel“

ZDH-Präsident Wollseifer erklärt gegenüber der „dpa“, warum der Materialmangel bei kommunalen Aufträgen oft zum Minusgeschäft führt: „Im privaten Bereich kann man immer noch mal mit dem Bauherrn sprechen und da treffen wir auch auf Verständnis. Im kommunalen Bereich, bei der öffentlichen Hand, ist das weniger der Fall. Da gibt es relativ wenig Entgegenkommen. Die wenigsten haben eine Preisgleitklausel, und laufende Verträge, die nur noch unwirtschaftlich erfüllt werden können, werden nicht angepasst. Viele Betriebe machen nun deswegen Miese“, so ZDH-Präsident Wollseifer gegenüber Andreas Hoenig von der dpa.

Arbeiten in Zukunft noch enger zusammen

Die langjährigen Partner Ral gGmbH in Bonn und das Institute International Trendscouting (IIT) der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim verzahnen zukünftig ihre Aktivitäten in der Kommunikation für professionelle Farbgestaltung noch enger. Dazu haben beide eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der vor allem die Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Farbkommunikation intensiviert werden soll. Bereits vor knapp drei Jahren hatten beide Institutionen angefangen, miteinander zu arbeiten (siehe mf-online https://www.moebelfertigung.com/news/25546).

„Mit dem Ausbau unserer Kooperation eröffnen sich für unsere Kundinnen und Kunden im Bereich Ral Farben zusätzliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Ral“, so Rüdiger Wollmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ral. „Nicht zuletzt durch die Ausrichtung auf Forschungsprojekte zu den Themen Gestaltung, Farbe und Oberflächen werden wir Kreative in Architektur, Design, Industrie und Handwerk noch umfassender über aktuelle und zukünftige Entwicklungen informieren können, sowie unser Produkt- und Dienstleistungsspektrum kontinuierlich erweitern. Allein über Farbe als isoliertes Gestaltungselement zu sprechen, ist heute nicht mehr ausreichend, unsere Stakeholder erwarten von Ral ganzheitliche Informationen und Inspirationen zu Oberflächen, Materialien und farbverwandten Themen über verschiedene Kanäle und Medien hinweg.“

Markus Schlegel, Gründer und Leiter des IIT führt aus: „Für die Fakultät Gestaltung und das Kompetenzfeld Farbdesign der HAWK ist die Kooperation mit der Ral gGmbH, einer international aufgestellten deutschen Traditionsmarke, ein wichtiger Schritt in Richtung Qualitätssicherung zum Thema Farbcodierung und Farbsystematik. Wir können damit unseren Studierenden, unserem Institut IIT HAWK, sowie unseren Branchen- und Kooperationspartnern aus Industrie, Handwerk, Agenturen und Verbänden in Zukunft noch umfassendere Forschungsaktivitäten sowie Farbkommunikation zu vielschichtigen Themen der Zukunftsforschung zur Farbwirkung im Raum und zur Rolle der Farbe im Stadtraum gewährleisten.“

Timo Rieke, Dozent am IIT, ergänzt: „Auch für den wachsenden Markt der Weiterbildung muss die Fakultät und spezifisch Farbdesign vorbereitet sein. Um auf diesem Gebiet zukunftsorientiert zu denken und handeln ist diese Kooperation ein wichtiger Schritt. Aber auch im Bereich Consulting für Alumni-Start-Ups oder als Partner für ehemalige Studierende in den Bereichen Marketing, Design und Architektur tun sich zwei starke Partner und Marktkenner zusammen.“

Mehr Information: www.ral-farben.de und http://iit-hawk.de

Feiert 150-jähriges Bestehen

Fritz Hansen wurde 1872 von einem fantasievollen Tischler mit dem gleichen Namen gegründet. Seitdem ist Fritz Hansen zu einem natürlichen Teil der dänischen und internationalen Designgeschichte geworden. Heute ist es eine exklusive und internationale Designmarke.

Die Geschichte von Fritz Hansen charakterisiert sich durch eine erstaunliche Handwerkskunst, einzigartiges Design und einen innewohnenden Sinn für Premium-Qualität. Führende Architekten und Möbeldesigner aus der ganzen Welt haben regelmäßig zur Kollektion aus wunderschön geformten und funktionalen Möbelstücken beigetragen, die sich durch die Verwendung von innovativen Techniken und neuen Materialien nahtlos ergänzen. Arne Jacobsen, Poul Kjærholm, Jaime Hayon, Piero Lissoni, Kasper Salto und Cecilie Manz – die Meisterklasse der Designer ist groß und die Liste der Möbelstücke mit klassischem und symbolträchtigem Ruhm entsprechend lang.
Heute wie 1872 wird die Arbeit von Fritz Hansen von der Philosophie gelenkt, dass ein einziges Möbelstück einen ganzen Raum, ja sogar ein ganzes Gebäude verschönern, und das Wohlbefinden der Menschen, die diese Räume bewohnen, steigern kann. Mit internationaler Präsenz und einer beständig wachsenden Kollektion klassischer Modelle setzt Fritz Hansen seinen Weg fort, elegante Grundelemente der Inneneinrichtung zu schaffen, in deren Mittelpunkt immer der Mensch steht und die niemals Kompromisse beim Komfort machen. So sichert sich das Unternehmen weiter seinen Platz in der weltweiten Elite für Design, Luxus und Lifestyle.

https://www.fritzhansen.com/de/Company/Our-Story/Our-Heritage

Verstärkt Management der Sparte Industrie Service

Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres erweitert Würth Industrie Service seine Geschäftsführung: Stefan Reuss, verantwortlich für IT und Digital Solutions, ergänzt seit dem 01. Januar 2022 das Führungsteam um Rainer Bürkert, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, Martin Jauss, Sprecher der Geschäftsführung, Ralf Gehringer, Geschäftsführer Finanzen, Marcus Otto, Geschäftsführer Einkauf, und Eberhard Scheuber, Geschäftsführer Vertrieb. Die Verteilung der Managementverantwortung auf diesen Schultern soll die Wissensbasis im Unternehmen stärken und gleichzeitig Raum für kreatives Wachstum und Innovationen schaffen.

Stefan Reuss (Jahrgang 1974) verfügt über langjährige Erfahrung in der Würth-Gruppe. Er absolvierte bereits 1995 bis 1998 seine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel bei Würth in Künzelsau. Nach seinem anschließenden Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Karlsruhe, startete er 2003 im Mutterhaus in der Funktion des Assistenten der Geschäftsleitung Division Industrie. Seit dem Jahr 2005 bahnte er sich in unterschiedlichen Funktionen im In- und Ausland seinen Weg ins Industriekundengeschäft der Würth Industrie Service: von 2005 bis 2008 als Geschäftsführer von Würth Industrial Services India, von 2008 bis 2011 als Leiter Ressort Technik sowie von 2011 bis 2018 als Geschäftsführer Logistik und IT der Würth Industrie Service. Nach der Übernahme der Geschäftsführung eines Start-ups in 2018, kam er ab 2019 zurück in den Würth Konzern und ist heute in seiner Verantwortung für das Ressort IT sowie für den Bereich Digital Solutions und damit für die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, von kundenorientierten Innovationen, neuen Systemen und Technologien bei der Würth Industrie Service tätig.

„Innovationen finden in einem Umfeld steigender Kundenanforderungen, hoher Geschwindigkeiten sowie einer sich kontinuierlich verändernden IT-Landschaft statt. Daher verbinden wir unsere eigenen Kompetenzen mit Markt- und Kundennähe, um schneller zu neuen praxisorientierten Anwendungen sowie IT-Lösungen zu kommen und um Trends im C-Teile-Management setzen zu können. Ich freue mich auf meine Rolle in der Geschäftsführung und die künftigen Herausforderungen, welche wir zusammen als Unternehmen angehen werden“, so Reuss. „Technologien vorantreiben, neue Projekte in Angriff nehmen und einfach etwas bewegen – das ist mir besonders wichtig.“ Mit Wirkung zum 01. Januar 2022 wird Stefan Reuss Geschäftsführer für den Bereich IT und Digital Solutions.

Factor-a

Nach diesen Möbeln suchten Kunden im Dezember auf Amazon

Omikron zeigt Wirkung! Kaum bekannt, ahnten viele schnell, dass diese Virus-Mutation eine hohe Welle schlagen und Homeoffice erneut nötig machen würde. Um dann 2022 wenigstens bequem zu sitzen, suchten viele bei Amazon nach einer passenden Sitzgelegenheit, in der Hoffnung, sie werde recht schnell geliefert. Jedenfalls schaffte es „Bürostuhl“ im Dezember an die Spitze von Factor-a ausgewerteten Suchbegriffe auf Amazon, während „Schreibtischstuhl“ auf Platz 15 landete. Ein Dauerthema – „Bürostuhl“ kam bereits im August 2021 auf Rang 3 und der „Schreibtischstuhl“ folgte damals auf Rang 4 – ist auch der „Kosmetikspiegel“. Der präzisere Suchbegriff „Kosmetikspiegel mit Beleuchtung“ belegte im Dezember Platz 2. Zudem erreichte „Kosmetikspiegel“ Platz 6. Der Blick in den (Vergrößerung-)Spiegel ist wohl besonders zu den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel wichtig, sei es, um sich für diese besonderen Anlässe sorgfältiger als sonst zu schminken oder um sich beim Fassen schwer umzusetzender Vorsätze fürs neue Jahr bewusst ins eigene Auge zu schauen. Das geht nun einmal am besten, wenn die Beleuchtung integriert ist. Aufs Podium schaffte es zudem das „Sofa“.

Doch auch nach den folgenden Begriffen wurde auf Amazon häufig gesucht: Küche (4), Esstisch (5), Waschbeckenunterschrank (7), Papierkorb (8), Couch (9) und Nachtisch (10).

Mehr Infos zu Europas Amazon Agentur für Marketing und Technologie gibt es im Netz unter factor-a.

Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in den ersten zehn Monaten 2021 nominal um 8,1 Prozent gestiegen

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2021 kalender- und saisonbereinigt 6,2 Prozent niedriger als im September 2021.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe betrug im Oktober 2021 rund 7,8 Mrd. Euro. Wegen der sehr stark gestiegenen Baupreise waren das nominal (nicht preisbereinigt) 8,9 Prozent mehr als im Oktober 2020 und damit der höchste jemals gemessenen Wert in einem Oktober in Deutschland. Seit April 2021 hat der Auftragseingang im Vergleich zu den Vorjahresmonaten jeden Monat einen neuen Rekordwert erreicht. In den ersten zehn Monaten 2021 stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 8,1 Prozent.

Alle Konsumgütermessen in Frankfurt im Januar und Februar abgesagt

Angesichts der aktuellen Pandemielage weltweit und damit einhergehenden verschärften Reise- und Kontaktregelungen werden die Konsumgütermessen „Christmasworld“, „Paperworld“ und „Creativeworld“ geplant für Januar 2022 und die „Ambiente“ für Mitte Februar 2022 abgesagt. Die regional ausgerichtete Fachmesse „Nordstil“ vom 15. bis 17. Januar 2022 in Hamburg findet zum jetzigen Zeitpunkt statt.

Die noch im Dezember erhoffte Entspannung der Pandemiesituation ist aktuell nicht mehr in Sicht. Vielmehr verschlechtert sich die Lage weltweit mit einer enormen, nicht vorhersehbaren Dynamik. Diese extreme Zuspitzung aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante in Europa und Deutschland macht es für die Messe Frankfurt als Veranstalterin der international ausgerichteten Leitmessen „Christmasworld“, „Paperworld“ und „Creativeworld“ sowie der „Ambiente“ aktuell nicht möglich, deren Termine in Frankfurt Ende Januar sowie Mitte Februar 2022 zu halten.

Zu diesen Entwicklungen zählt unter anderem die Einstufung Deutschlands als Hochrisikogebiet und die damit verknüpften Reisewarnungen und internationalen sowie interkontinentalen Reiserestriktionen unter anderem in Indien, Japan und den Vereinigten Staaten sowie entsprechende Quarantänepflichten. Ebenso ins Gewicht fallen die weiter stetig steigenden Infektionszahlen und der damit einhergehende eindringliche Appell, unter anderem des Robert-Koch-Instituts und des Expertenrats der Bundesregierung, weiterhin Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und alle größeren Veranstaltungen abzusagen.

Derzeit bestehen zusätzlich sogar international weitergehende Befürchtungen zur Nicht-Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante. Auf diese Gesamtlage reagiert ein Großteil der ausstellenden und besuchenden Unternehmen der „Christmasworld“, „Paperworld“ und „Creativeworld“ sowie der „Ambiente“ derzeit mit Reise- und Messebesuchsverboten aus Gründen der Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitenden zum Schutz vor gesundheitlichen Risiken. Die globale Reisebereitschaft sinkt im Moment enorm.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen. Abgestimmt mit weiten Teilen der auf den Messen vertretenen Branchen ist es nun aber unsere Verantwortung, diesen schweren Schritt zu gehen. Die letzten Monate waren geprägt von Optimismus, Tat- und Ideenkraft, um der „Christmasworld“, der „Paperworld“ und der „Creativeworld“ sowie der „Ambiente“ nach der Zwangspause in 2021 nun einen gelungenen Neustart zu ermöglichen“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Unser Dank gilt daher all unseren Partnern aus der Konsumgüterbranche, seien es Aussteller, Besucher, Verbände oder Medien, die zusammen mit uns bis zuletzt an den Präsenzmessen gearbeitet und wie wir Herzblut, Energie und Leidenschaft in deren Durchführung gesteckt haben.“

Eine Verschiebung der Veranstaltung ist nicht geplant. Braun erläutert: „Da die trendorientierten Orderzyklen der internationalen Konsumgüterbranche eine jährliche Veranstaltung zu Anfang des Jahres erfordern, würde eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte den Bedürfnissen der ausstellenden Unternehmen und Besuchern nicht gerecht werden.“

Im Sinne der beteiligten Branchen ist die Planung und Durchführung der „Nordstil“ vom 15. bis 17. Januar 2022 davon nicht betroffen. Diese Messe findet aufgrund anderer Rahmenbedingungen für die lokale Durchführung in der Freien und Hansestadt Hamburg zum jetzigen Zeitpunkt statt. Im engen Austausch mit den betreffenden Behörden vor Ort und den Branchenpartnern wird die extrem volatile Lage jedoch kontinuierlich überprüft und bewertet.

Bereits seit 2019 bietet die Messe Frankfurt mit „Nextrade“, als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche, und „Conzoom Solutions“, als Informationsplattform für die globale Konsumgüterbranche, aktive Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel. „Ein zweites Jahr ohne entsprechende Order-, Inspirations- und Networking-Formate stellt den Handel weltweit vor erhebliche und partiell existenzbedrohende Herausforderungen“, erläutert Braun. „Mit unseren digitalen Angeboten unterstützen wir in dieser volatilen Situation gezielt unsere Partner in Industrie und Handel. Zudem setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft und viel Optimismus für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“

Informationen zur Planung der Frankfurter Konsumgütermessen für das Jahr 2023 werden Anfang Februar 2022 bekannt gegeben.

2021 war ein weiteres positives Jahr

Für Salvamac ist es an der Zeit, nach 30 Jahren Bilanz über eine lange und intensive Industriegeschichte zu ziehen. Das Unternehmen ergreift bis heute jede Chance, um erfolgreich zu sein. Und ist dabei manches Mal auch auf der Suche nach einem neuen „sozialen Ansatz“…

„Nach einem rekordverdächtigen Jahr 2019 und einem 2020, das mit einem außergewöhnlichen Wachstum endete, haben wir für 2021 nicht mit einer ähnlichen Zufriedenheit gerechnet“, kommentiert Firmeninhaber Christian Salvador in der vorläufigen Bilanz die Zahlen der Gruppe, die auf die Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen spezialisiert ist. Er fährt fort: „Wir haben den Weg fortgesetzt, den wir uns vorgenommen hatten, um unsere Präsenz auf vielen Märkten zu festigen und neue Wege dort zu gehen, wo wir weniger bekannt sind. Die Ergebnisse daraus blieben nicht aus und erlaubten uns, einen bedeutenden Dreijahreszeitraum abzuschließen. Das daraus resultierende Umsatzwachstum haben wir permanent mit einer Anpassung in der Unternehmensorganisation begleitet.“ Salvador ergänzt: „Denn um mehr zu verkaufen, muss man einerseits mehr produzieren und andererseits immer mehr bieten beim Service, sowie sicherstellen, dass eine Kontinuität und Qualität in den Kundenbeziehungen und beim Kontakt zu Händlern dauerhaft gewährleistet ist. In Europa konnten wir das Unternehmenswachstum durch den Erwerb weiterer Marktanteile ermöglichen. Dazu zählt beispielsweise der Erwerb einer Niederlassung in UK. Dort konnten wir die letzten Jahre schon schöne Erfolge verbuchen und haben uns nun, mit der bereits bewährten Präsenz vor Ort noch einmal entscheidend ausgebaut.

Leider wird unsere Branche immer unrentabler und verlangt im Gegenzug immer mehr Investitionen. Während ich echte ‚Originalität‘ oftmals vermisse. Alle sprechen lediglich von Innovation und vergessen die Originalität. Ein gänzlich anderes Konzept, denn es bedeutet, nicht nur beim Produkt anders zu sein, sondern auch bei den Ideen, bei der Art des Handelns und bei den menschlichen Aspekten. Das Geschäft also nicht nur nicht nur als beschichteten Stahl mit ein paar elektronischen Schaltkreisen und Kabeln zu sehen, sondern tatsächlich den Menschen über alles zu stellen. Das passiert eher selten. Und meiner Meinung nach werden menschliche Beziehungen und Ethik künftig eine größere Bedeutung haben, als in der Vergangenheit.“

In den Augen Salvadors zeigen sich ethische Botschaften beispielsweise durch die Details einer Maschine. Die Salvamac-Optimierungssägen, wie etwa die „Salvapush 2000“, sind seiner Ansicht nach ein ethisches Produkt, denn das Schneiden von Holz mit diesen Maschinen bedeutet eine Einsparung von 5 bis 15 Prozent des Rohmaterials. Außerdem wird die Arbeit für den Bediener einfacher und sicherer, da er das Holz nur noch auflegen und absortieren oder markieren muss – was die Belastung des Arbeiters verringert, der sich qualifizierteren Aufgaben zuwenden kann.

Darüber hinaus haben die jüngsten Entwicklungen im Einstiegsbereich der halbautomatischen Kappsägen in Kombination mit dem „Salvastop 100“ tolle Ergebnisse ermöglicht.

„Wir haben unser Bestes gegeben, um unsere Maschinen noch einfacher zu gestalten und die Holzoptimierung zu einem wesentlichen Teil des Prozesses zu machen, um die Qualität der Ergebnisse und die Effizienz sicherzustellen“, sagt Salvamac-Mitinhaber Ziemowit Dolkowski. „Die Software für ,Salvastop 100‘ ist komplett ,made by Salvamac‘. Dadurch können wir auch in Zukunft starke Entwicklungen sowie konstante Implementierungen bieten, wenn unsere Sägen in einer Anlagen mit vor- und nachgeschalteten Prozessen steht. Viele Hersteller bauen Maschinen, an die sich der Kunde anpassen muss. Unsere Philosophie ist es, dass der Kunde seiner eigenen Arbeitsweise folgen kann und sich die Maschine anpasst.“

Durch die seit über 30 Jahren bestehende Marktpräsenz und vor allem Produkte, die stets qualitativ hochwertig waren, kann sich Salvamac zunehmend weltweit behaupten mit einem Angebot, das – getreu der Firmenphilosophie – von Filtern und Entstaubungsanlagen bis hin zu Systemen für Lackierkabinen reicht und perfekte Lösungen für Unternehmen unterschiedlicher Größe und Bedürfnisse umfasst.

In den Bereich „Salvamac Air&Painting“ wurde jüngst auch investiert: die Einheit zog 2021 um in ein neues Gebäude, das mit nunmehr 5.000 Quadratmeter doppelt so viel Platz bietet wie das alte und sinnbildlich für den Erfolg in diesem Bereich steht. Marco Trasente, der Leiter der Abteilung, erklärt: „Wir haben viel mehr Platz für die Produktion und unser Lager. Gleichzeitig haben aber auch wir unsere Fertigungstechnologien verbessert, haben in eine neue, sehr leistungsstarke Laserschneidmaschine und eine Faltlinie mit vollautomatischer Be- und Entladung investiert. Die jüngsten Projekte und Produkte unterstreichen den Erfolg von Salvamac unter anderem bei den Absaugsystemen, insbesondere bei den High-Tech-Absaugern der Serie ,Superdep‘. Diese Spezialfilter werden mit Hilfe modernster Technologien entwickelt und hergestellt. Es handelt sich um sehr vielseitige Filtergruppen, die wenig Platz benötigen, für den Innen- und Außenbereich geeignet sind und äußerst funktionell bei der Absaugung von Staub und Holzspänen sind.“

Christian Salvador führt weiter aus: „In den über 20 Jahren, die ich in diesem Geschäft tätig bin, habe ich eine unglaubliche Zufriedenheit erlebt. Wir glauben fest an menschliche Beziehungen: Unser Kunde ist keine Seriennummer, sondern eine Person mit einem Namen und Bedürfnissen. Sie müssen mit unseren Maschinen zufrieden und glücklich sein, um lächeln zu können. Der Mensch muss im Mittelpunkt von allem stehen.

Ich möchte es so ausdrücken: Wir übernehmen – im Gegensatz zu vielen anderen – Verantwortung für das, was wir tun. Wir glauben an das, was wir tun, und kombinieren diese Prise Emotionen mit einer großen Portion Kalkül und Intelligenz. Wie ein riesiger multinationaler Konzern, aber mit der Fähigkeit, sehr wendig und flexibel zu sein. Denn nicht immer fressen die großen Fische die kleinen; manchmal fressen die schnellen Fische die langsamen. Ich darf versichern: In den nächsten Monaten stehen große Neuigkeiten an.“

„German Design Award“ für „PerfectSense“ Lackplatten

Bestechende Optik und Haptik spielen seit der Markteinführung der „PerfectSense“ Lackplatten im Jahr 2015 eine zentrale Rolle. Möbelindustrie, Architekten, Verarbeiter und Endkunden sind seitdem von den matten und hochglänzenden Oberflächen begeistert. Doch der Holzwerkstoffspezialist Egger ist dafür bekannt, seine Produkte stetig weiterzuentwickeln. Diesem Innovationsgedanken entspringt auch die Erweiterung der PerfectSense Produktpalette

Belohnt wurde der innovative Ansatz des Holzwerkstoffspezialisten nun mit einer besonderen Auszeichnung: Die „PerfectSense“ Lackplatten Produktfamilie wurde von der internationalen Jury des „German Design Award“ für ihre herausragende Designqualität zum „Winner“ gekürt. „Die weiterentwickelten und neuen Lackprodukte zielen genau auf die Bedürfnisse und Vorstellungen unserer Kunden hinsichtlich Qualität und Design ab. Wir bedienen den Wunsch nach widerstandsfähigen und pflegeleichten Oberflächen mit besonders natürlich wirkender Haptik“, erklärt Hubert Höglauer, Leitung Marketing und Produktmanagement Möbel- und Innenausbau.