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Autor: Möbelfertigung

Erwirbt Beteiligungen an RUF Betten und Bruno von Nord

Die Beteiligungsgesellschaft Waterland Private Equity hat sämtliche Anteile an RUF Betten und Bruno übernommen. Die RUF Gruppe zählt zu den führenden Anbietern von Premium-Betten im deutschen Markt. Verkäufer der Anteile ist die Nord Holding. Das bisherige Management von RU und Bruno bleibt den Unternehmen in gewohnter Funktion erhalten. Die Transaktion wird voraussichtlich im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein und steht unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden; weitere finanzielle Details werden nicht bekanntgegeben.

Der Jahresumsatz der beiden Unternehmen belief sich zusammen zuletzt auf ca. 60 Mio. EUR. Mit Unterstützung des neuen Eigentümers und Buy-&-Build-Investors Waterland soll der erfolgreich eingeschlagene Wachstumskurs fortgesetzt und mittelfristig durch strategische Zukäufe weiter beschleunigt werden. Im Fokus stehen hierbei eine weitere Internationalisierung sowie eine Forcierung des Ausbaus des Geschäftsbereichs Direct-to-Consumer.
„RUF Betten verfügt über eine breite, loyale Kundenbasis, eine ambitionierte Belegschaft und ein erfahrenes Management. Mit Bruno ist die Gruppe auch im Direct-to-Consumer-Segment hervorragend positioniert und konnte in den vergangenen Jahren stetig Marktanteile hinzugewinnen“, erklärt Dr. Carsten Rahlfs, Managing Partner bei Waterland. „Diesen Wachstumskurs wollen wir durch organische Impulse und weitere Akquisitionen in den kommenden Jahren ausbauen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft.“

Open House sorgt für große Nachfrage nach innovativen Konzepten

Als Hybrid-Event geplant, als Online-Veranstaltung umgesetzt – und dennoch ein voller Erfolg: Beim Open House 2021 von IMA Schelling konnten viele Kunden von den neuen Ideen und Produktneuheiten überzeugt werden. Das zeigt sich jetzt in den aktuellen Verkäufen der innovativen Konzepte.

Im Mai wurde wegen der damaligen Inzidenzen entschieden, das Open House 2021 nicht wie geplant als hybrides Event zu veranstalten, sondern die Ideen, Konzepte und Produktneuheiten rein digital vorzustellen. So erhielten die virtuellen Gäste, die aus der ganzen Welt zugeschaltet waren, unter anderem Einblicke in die zukünftige Softwarelandschaft aimi sowie die Vorstellung der innovativen Zuschnittkonzepte. Ein weiteres Highlight war die exklusive Live-Vorführung der neuen Bohrmaschine „IMagic L1“ für die Losgröße-1-Fertigung.

Mehr als 250 Unternehmen nutzten die fünf Tage, sich über die Produktneuheiten zu informieren. Wie erfolgreich und überzeugend die Online-Präsentation der Maschinen und Konzepte war, stellt sich nun in den Nachfragen und Verkäufen dar: IMA Schelling hat mehrere Aufträge des neuartigen Maschinenkonzepts für den Hochleistungszuschnitt erhalten – die erste Linie wird Anfang 2023 an einen französischen Kunden ausgeliefert. Dieser hat gleich drei Hochleistungslinien bestellt, zwei weitere Anlagen wurden von deutschen Kunden gekauft. Gefragt ist auch das im Mai präsentierte neue Einschubsystem für die Kantenbearbeitung. Auch das Innenkonturfräsaggregat (I-KFA) wurde bestellt – sowohl für Neumaschinen als auch für Nachrüstungen. Die erste Anlage des neuen automatisierten Säge-Roboter-Konzept geht darüber hinaus an einen Innenausbauer, der auf Brandschutzanforderungen spezialisiert ist, und wird Ende 2022 installiert.

Für IMA Schelling sind das positive Zeichen und die Bestätigung der richtigen Strategie in dieser Krisenzeit: Das Unternehmen mit seinen weltweit 1.620 Mitarbeitern hat seine Geschäftsfelder neu strukturiert und unter anderem in IT- und Digitalisierungstools sowie neue Bearbeitungsmaschinen für die eigene Fertigung investiert, neue Vertriebs- und Serviceniederlassungen in Schweden und Litauen eröffnet und die Weiterentwicklung des Produktportfolios vorangetrieben. Entsprechend zuversichtlich und mit vielen Aufträgen, die weit über 2022 hinaus gehen, blickt das Unternehmen auf die nächsten Jahre.

Liebherr-Hausgeräte ist erster Großgeräte-Hersteller im DCC

Dr. Olaf Plümer, Geschäftsführer des Daten Competence Center e.V. (Herford), begrüßte zum 1. Januar einen neuen starken Partner in der Branchenorganisation für Datenstandards und -kommunikation: die Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH (LHV), die als erster Hersteller von Haushalt-Großgeräten dem DCC beitritt. Erklärte Ziele der deutschen Gesellschaft, die zum global agierenden Unternehmen Liebherr-Hausgeräte GmbH gehört, sind ein noch engerer Kontakt in die Küchenbranche, der Mitgestaltungswillen bei der Entwicklung von Datenstandards sowie der qualitativen Aufbereitung von Daten für Dienstleister der Branche.

„Indiawood“

Verschoben auf 2. bis 6. Juni

Angesichts der aktuellen Lage rund um Corona, insbesondere der neuen Omikron-Variante, hat die NürnbergMesse entschieden, die „Indiawood“ auf den 2. bis 6. Juni 2022 zu verschieben. Das sei sowohl für die inländischen als auch die ausländischen Aussteller und Besucher der beste alternative Termin.

BASF Coatings

Seit Jahresbeginn unter neuer Leitung

Zum 1. Januar hat Uta Holzenkamp die Leitung des Unternehmensbereichs Coatings von BASF mit rund 11.000 Mitarbeitenden an mehr als 70 Standorten übernommen. Nach ihrem Studium der Organischen Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Heriot-Watt University in Edinburgh, Schottland, und der Ohio State University, USA, promovierte sie 1996 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

1997 begann Holzenkamp ihre Tätigkeit bei BASF in der pharmazeutischen Forschungsabteilung. Nach weiteren Stationen im In- und Ausland leitete sie seit April 2018 als Senior Vice President die globale Geschäftseinheit Fuel and Lubricant Solutions, die Teil des Unternehmensbereichs Performance Chemicals von BASF ist.

Ihr Vorgänger Dirk Bremm, der den Unternehmensbereich Coatings seit April 2017 geführt hat, hat als CEO die Leitung der neuen Einheit für Abgaskatalysatoren sowie Edelmetall-Services übernommen. Die eigenständige rechtliche Einheit BASF Automotive Catalysts and Recycling hat ihren Hauptsitz in Iselin, New Jersey, USA.

Auch im November zweistelliges Plus bei Auftragseingängen

Im November 2021 übertraf der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau sein Vorjahresniveau auch dank einiger Großaufträge um real 23 Prozent. Die Inlandsorders stiegen um 16 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland legten um 27 Prozent zu. „Die nach wie vor zweistelligen Wachstumsraten im Vorjahresvergleich sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zeit der extrem hohen Dynamik vorüber ist“, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Im Vergleich zu den Auftragszahlen der Vormonate ist der Zuwachs der Bestellungen inzwischen weniger stark, was in Anbetracht oftmals schon gut gefüllter Auftragsbücher aber kein Grund zur Sorge ist. „Die Konjunktur in vielen Ländern ist zwar nach wie vor auf Trab, der Nachholbedarf unserer Kunden dürfte inzwischen aber weitgehend gestillt sein. Was jetzt an Bestellungen erfolgt, ist überwiegend für neue, teils große Investitionsprojekte bestimmt“, sagt Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum September bis November legten die Bestellungen um 35 Prozent zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 10 Prozent mehr Orders, die Auslandsaufträge legten um 48 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 36 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 43 Prozent mehr Bestellungen.

Wird auf Anfang Oktober verschoben

Die Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Deshalb hat sich die Messe Frankfurt dazu entschlossen, die „Light + Building“ in den Herbst 2022 zu verschieben. Das neue Datum: Die „Light + Building Autumn Edition“ findet vom 2. bis 6. Oktober 2022 in Frankfurt am Main statt.

„Wir haben die Bedenken unserer Partner sehr ernst genommen und natürlich auch die unternehmerischen Chancen und Risiken abgewogen. Wie im Dezember bereits angekündigt, standen alle Optionen für einen neuen Termin auf dem Prüfstand. Erfreulicherweise ist es uns gelungen, einen attraktiven Herbsttermin zu finden und durch interne Umplanung für die Light + Building zu ermöglichen. Damit bleibt es bei der Aussicht auf einen starken, internationalen Branchenstart 2022 in Frankfurt“, erklärt Wolfgang Marzin, Vorsitzender Geschäftsführer der Messe Frankfurt. 

Wesentliche Teile der Industrie bekräftigten in den Gesprächen den Bedarf für einen internationalen Branchentreffpunkt noch in diesem Jahr in Frankfurt. Daniel Hager, Vorsitzender des Fachverbands Elektroinstallationssysteme im Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) erklärte: „Nach der langen Pause benötigt die Branche unbedingt den Neustart, um die vielen Innovationen im Zukunftsmarkt ,Sustainable Building‘ endlich präsentieren zu können – und zwar auf der weltweit wichtigsten Plattform ihrer Art, der ,Light + Building‘. Der neue Termin vom 2. bis 6. Oktober 2022 gibt allen Beteiligten ausreichend Planungszeit und ermöglicht den persönlichen Austausch noch in diesem Jahr. Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wiedersehen mit Geschäftskunden und -partnern und eine gemeinsame, erfolgreiche Herbst-Ausgabe der ,Light + Building 2022‘ in Frankfurt.“ Dies bestätigte auch Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Elektrohandwerke (ZVEH): „Unsere Branche ist aktiv an der Entwicklung wichtiger Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Digitalisierung, Elektrifizierung und Energieeffizienz beteiligt. In allen diesen Bereichen gibt es eine Vielzahl an Innovationen, die wir unseren Kunden gern präsentieren und im persönlichen Gespräch vorstellen möchten. Für die E-Handwerke ist es daher essentiell, dass die Messe als wichtigste Branchenplattform noch in diesem Jahr stattfindet.“ Dem stimmt auch Dr. Jürgen Waldorf, ZVEI-Fachverbandsgeschäftsführer Licht, zu: „Für die Lichtindustrie ist es gerade nach der langen Pause wichtig sich persönlich auszutauschen und sich auf der wichtigsten deutschen und internationalen Plattform zu treffen.“   

Für die „Light + Building Autumn Edition“ bleibt das hybride Konzept bestehen. Neben dem internationalen Branchentreffpunkt in Frankfurt ist die Teilnahme über die digitale Plattform „Light + Building Digital Extension“ möglich. Auf dem Messegelände präsentieren die Aussteller vom 2. bis 6. Oktober 2022 ein enorm großes Produktspektrum für integrierte Gebäudeplanung. Dabei werden alle stromführenden Gewerke hier vereint sein: von Licht- und Leuchtendesign über vernetzte Sicherheit und Gebäudeautomatisierung bis hin zu Elektroinstallationssystemen, intelligentem Energiemanagement und den Anbietern von E-Ladeinfrastruktur.

Plasmafilter-Hersteller startet offensiv in fünftes Geschäftsjahr

Die Herforder Avitana GmbH entwickelt und liefert Plasmafilter unter der Marke „Aira“ für alle namhaften Hauben- bzw. Muldenlüfter-Hersteller und vertreibt unter dem Label „by Avitana“ komplette Systemlösungen rund um modernes Kochen. Das erst 2018 gegründete Unternehmen verzeichnet konstant ein jährliches Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich und stellt in seinem fünften Geschäftsjahr neben der Produktentwicklung offensive Vertriebsmaßnahmen in den Fokus.

Ein neuer Fertigungsstandort nahe dem Firmensitz steht mit erweiterter Produktion am Start, neue Produkte und Einsatzfelder für Filtersysteme werden vorbereitet und nicht nur mit Blick auf aktuelle Kontaktbeschränkungen ist eine „Europa-Tournee“ mit dem Avitana-Transporter geplant. Die Visualisierung des Leistungsportfolios stellen neu entwickelte Displays sicher, die weltweit eingesetzt werden sollen. Von beiden Seiten aus sicht- und „begreif“-bar sind hier die Plasmafilter Aira Rondo, Plano, Quadro und Quadro L eingebaut, klare Produktaussagen sowie ein Flatscreen ergänzen den Präsenter.

Das fünfte Geschäftsjahr startet aber auch mit einer attraktiven Listungsaktion für die Marke „benthaus by Avitana“. Diese – neben der Partnerschaft zu Galvamet – noch junge Markenkooperation für Induktionskochfelder mit und ohne Downdraft-Systeme setzt ganz auf wertige Komplettlösungen für modernes Kochen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Benthaus-Kochfelder „Kristall“ und „Rubin“, die – ausgestattet mit Umluftset und Avitana Aira-Plasmafilter – im ersten Quartal sicher viele begeisterte Kunden finden werden.

Umsatz im Bauhauptgewerbe steigt im Oktober um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2021 um 3,4 Prozent gegenüber Oktober 2020 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent. In den ersten zehn Monaten 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 1,0 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,5 Prozent.

Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Oktober 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat in der Zimmerei mit 9,4 Prozent sowie bei den „Sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt“, zu denen unter anderem Betonarbeiten zählen, mit 10,6 Prozent besonders stark an. Beim Rohrleitungstiefbau und Kläranlagenbau gab es einen Umsatzrückgang von 8,6 Prozent.