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Baut weltweit Stellen ab

Der schwedische Möbelkonzern Ikea stellt seine Organisation auf den Prüfstand. Die Inter Ikea Group will sich künftig auf drei zentrale Ziele konzentrieren und ihre Strukturen vereinfachen.

Die Inter Ikea Group plant einen weltweiten Abbau von rund 850 Stellen. Rund 300 dieser Positionen sollen nach aktuellem Stand in Schweden wegfallen. Die neue Organisation soll noch vor Ende des Kalenderjahres stehen. Mit dem Schritt will der Konzern Ressourcen bündeln und schneller auf Marktveränderungen reagieren können.

Drei gemeinsame Ziele für alle Franchisenehmer

Gemeinsam mit den 13 Ikea-Franchisenehmern richtet die Inter Ikea Group ihre Arbeit künftig auf drei Kernziele aus: Umsatzwachstum steigern, Preise deutlich senken und die Besucherfrequenz an allen Kundenkontaktpunkten erhöhen. Damit reagiert das Unternehmen auf ein verändertes Marktumfeld, das von geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt ist.

Henrik Elm, CFO der Inter Ikea Group, begründet die Maßnahmen mit gewachsener Komplexität. „Trotz vieler positiver Entwicklungen ist die Inter Ikea Group in einem Handelsumfeld, das Einfachheit und Tempo verlangt, etwas zu komplex und zu fragmentiert geworden”, so Elm. Bezahlbarkeit sei heute relevanter denn je und stehe im Kern dessen, wofür Ikea stehe. Klare Ziele und weniger Prioritäten sollten schnellere Entscheidungen ermöglichen, Kosten senken und damit die Grundlage für niedrigere Verbraucherpreise schaffen.

Personalabbau mit offenem Ausgang

Die endgültige Zahl der betroffenen Stellen wird laut Unternehmen erst im Verlauf des Prozesses feststehen. Entscheidungen dieser Art seien nie einfach, so Elm. Man führe den Prozess mit Sorgfalt, Respekt und Transparenz, geleitet von der Ikea-Kultur und den Unternehmenswerten.

Investitionen in die Zukunft

Trotz der Einschnitte betont der Konzern, weiter in die Zukunft investieren zu wollen. In den vergangenen Jahren hatte Ikea seine globale Präsenz ausgebaut, neue Kund:innen erreicht und in Preissenkungen investiert. Mit der gestrafften Organisation sollen sowohl die Inter Ikea Group als auch die Ikea-Händler die Voraussetzungen erhalten, weiter zu wachsen und Preise zu senken.

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