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Ambigence  | 

Neue Trends entstehen durch Zusammenarbeit

Norbert Poppenborg, von Anfang an ein Teil der Kreativ-Schmiede Ambigence, übernahm im Oktober dieses Jahres die Geschäftsführung. Ein hervorragender Anlass, um über die spannenden Projekte des Unternehmens zu sprechen. Dabei gibt Norbert Poppenborg Einblick in das Netzwerk-Konzept, Hürden in der Weiterentwicklung des Möbeldesigns und natürlich auch in laufende und zukünftige Projekte und Ideen von Ambigence.
möbelfertigung: Sie regen dazu an, altgediente und erprobte Konzepte völlig neu zu denken. Wie ist die Bereitschaft seitens der Möbelindustrie dazu?
Norbert Poppenborg: Grundsätzlich ist unser Denkansatz, und damit verbunden das Brechen altgedienter Konzepte, mit sehr viel Skepsis verbunden. Jede Veränderung im Prozess wird eher mit Zurückhaltung oder sogar mit Ablehnung bedacht. Das Thema Kosten in der seriellen Möbelproduktion steht über allem. Wir erhalten aber auch sehr viel Zustimmung für den Mut neue Wege zu gehen und neue Impulse zu setzen.
Darum ist es für uns umso wichtiger, dass bei allem was wir tun ein Mehrwert klar zu erkennen ist. Wir müssen technologische Entwicklungen fördern, die Raum für neue Möbelkonzepte ermöglichen. Unseren Ideen gehen immer Designstudien voran – deshalb haben wir Designer in unserem Netzwerk -, danach folgt die Prüfung der technischen Machbarkeit – dafür haben wir Technologiepartner im Netzwerk. Nur so schaffen wir es der Skepsis entgegen zu wirken, indem wir begeistern. Heute können wir sogar sagen: mit Erfolg.
möbelfertigung: Was würden Sie sich für die Zukunft der Industrie wünschen?
Norbert Poppenborg: Ich wünsche mir den vermehrten Austausch mit uns. Generell mehr Offenheit über neue Dinge nachzudenken, um zum Beispiel gemeinsam einen Trend zu fördern. Alte Wettbewerbsbarrieren für einen Augenblick in den Hintergrund zu stellen und die Chancen einer Veränderung und nicht nur die Risiken zu betrachten. Unsere Türen stehen für alle Interessierten offen, sei uns nur zum Austausch oder zur Eruierung einer möglichen Zusammenarbeit.

Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden „möbelfertigung“, die am 10. Dezember erscheint.

Weitere Themen: Wie Grass und Häcker Küchen gemeinsam ein neues Schubkastensystem entwickelt haben, wie Fraunhofer und Kinnarps eine Berliner Behörde auf Vordermann gebracht haben, welchen Herausforderungen sich Kesseböhmer dieses Jahr stellen musste, warum Emotion-24 Niemann übernehmen musste, wie verschiedene Möbelhersteller mit der Rohstoffknappheit umgehen, wie eine junge Firma das automatisierte Nähen revolutioniert, auf welche neuen Anlagen Rolf Rissel und ATL setzen und noch viel mehr.

Außerdem in der Ausgabe: Das Special Beschläge, Licht & Küche und die große Übersicht der CAD/Cam-Spezialisten im Bereich Polstermöbel.

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