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Autor: Möbelfertigung

Zieht Anmeldung für die „Bau“ 2023 zurück

Jeld-Wen, nach eigenen Angaben führender Anbieter von Türen im Holz- und Stahlbereich mit den Marken Jeld-Wen, Kilsgaard, Dana, Kellpax, BOS Best Of Steel und Domoferm hat seine Anmeldung für die „Bau“ 2023 bei der Messe München zurückgezogen.

Trotz bereits geplanter Erweiterung und Zusammenlegung der eigenen Ausstellungsflächen des Holz- und Stahlbereichs wird Jeld-Wen nicht als Aussteller auf der „Bau“ 2023 auftreten. Grund ist die Verschiebung der Messe von Januar auf April 2023.

„Obwohl wir vorab durch die Messe München informiert wurden, war für uns diese Verschiebung der ,Bau‘ 2023 nicht zu erwarten und hat uns überrascht,“ so ein Sprecher von Jeld-Wen. Der neue Termin Ende April fällt zeitlich mit den Planungen und Vorbereitungen für das 50-jährige Jubiläum von gleich zwei Jeld-Wen Standorten in Oettingen und Spital zusammen.

Nach intensiven Diskussionen und Prüfung weiterer Alternativen habe man sich entschieden, die bereits erfolgte Voranmeldung zu „Bau“ 2023 zurückzuziehen und der persönlichen Begegnung mit Kunden und deren Mitarbeitern im Rahmen eines 50-Jahre-Jubiläums-Events den Vorzug zu geben.

Man sei überzeugt, dass dies der ideale Rahmen sein wird, um Neuheiten zu präsentieren, Informationen und Ideen auszutauschen, gemeinsame Chancen zu entwickeln und natürlich auch Spaß zu haben. Die Jubiläums-Events sollen in der zweiten Junihälfte 2023 stattfinden.

Marc W. Lorch ergänzt den Vorstand

Nicht nur Arbeitswelten entwickeln sich konsequent weiter, auch die Unternehmensleitung der König + Neurath AG. Sie wird zum 2. Mai 2022 um Marc W. Lorch und damit um einen zusätzlichen Vorausdenker erweitert. Marc W. Lorch wird die Vorstandsresorts Vertrieb und Marketing verantworten und gemeinschaftlich mit Hartmut Hagemann und Dirk Fischer den Führungsanspruch der Marke weiter ausbauen, um die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich zu beschreiten.

Sein Können hat der 52-jährige, sportbegeisterte Manager in verschiedenen, auch internationalen Leitungsfunktionen und als Vorstand großer Familienunternehmen bereits erfolgreich unter Beweis stellen können –darunter mehrere Textilunternehmen, die auch für die Möbelindustrie tätig sind. Neben umfangreichen Erfahrungen im Change Management kann der studierte Wirtschaftsinformatiker zudem auf fundiertes Wissen in der Entwicklung und Produktion technisch anspruchsvoller Produkte zurückgreifen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Karsten Helber freut sich über die nun erweiterte Unternehmensleitung und auf die Zusammenarbeit: „Herr Lorch bringt dieselben Werte mit, die auch König + Neurath auszeichnen: Erfahrung, Ideenreichtum und Partnerschaftlichkeit.“ Mit diesen Werten und einer ausgeprägten Integrität möchte Marc W. Lorch die erfolgreiche Zukunft der König + Neurath AG aktiv mitgestalten, gemeinsam mit allen Mitarbeitenden und den Vorstandskollegen.

DER Kreis

Noch internationaler aufgestellt

Mit Spanien hat Der Kreis mittlerweile das achte Land mit einer eigenen Ländergesellschaft besetzt. Anfang 2021 war es Italien, zuvor war der Verband bereits in Großbritannien (seit 2013), Belgien/Luxemburg (1998), Frankreich (1993), Niederlande (1989), Schweiz (1985) und Österreich (1984) präsent. Sitz von Der Kreis Iberia ist Madrid. Die Geschäftsführung liegt in den bewährten Händen von Pascal Larger, der bereits die Mitglieder in Frankreich betreut. Unterstützung für die Spanier vor Ort gibt es von Vertriebsleiter Nacho De Lucas, der seit Jahresanfang als Berater an Bord ist und den Aufbau der Gesellschaft in Spanien nun tatkräftig voranbringen doll. Auch Verbandschef Ernst-Martin Schaible zeigt sich optimitsisch, „dass der spanische Markt über ein starkes Wachstumspotenzial verfügt.“

Das Neueste aus dem Systemverbund erfahren Teilnehmer des Mitglieder-Kongresses, der am kommenden Wochenende in Hamburg stattfindet.

Neues Tief und trübe Aussicht

Wie das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, trübt sich die Verbraucher:innen-Stimmung im Mai weiter ein. Nachdem der Index nach dem Beginn des russischen Krieges in der Ukraine massiv eingebrochen war, geht er nun erneut zurück. Damit sinkt das HDE-Konsumbarometer bereits den sechsten Monat in Folge und erreicht einen neuen Allzeit-Tiefststand. Die Verschlechterung fällt zwar wesentlich geringer aus als im Vormonat, doch die Aussichten für den privaten Konsum in den kommenden drei Monaten bleiben trübe.

Bei Anschaffungen herrscht weiterhin Zurückhaltung. Die Anschaffungsneigung fällt auf einen neuen Allzeit-Tiefststand, während sich die Sparneigung im Vormonatsvergleich kaum verändert. Die Verbraucher:innen rechnen mit weiter zunehmenden Preissteigerungen. Es ist daher zu erwarten, dass sich der private Konsum in Abhängigkeit vom Verlauf des Krieges gedämpft entwickeln wird.

Auch auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wirkt sich der Krieg in der Ukraine negativ aus. Während sich die Einschätzung der Unternehmen auf niedrigem Niveau stabilisiert hat, gehen die Konjunkturerwartungen der Verbraucher:innen erneut zurück. Nahezu unverändert bleiben im Vergleich zum Vormonat hingegen die Einkommenserwartungen. Allerdings liegen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen unter dem Vorjahresniveau.

Die Entwicklung ist derzeit vor allem vom Krieg in der Ukraine geprägt, während die Pandemie und das Infektionsgeschehen angesichts gelockerter Corona-Maßnahmen in den Hintergrund gerückt sind. Da der weitere Verlauf des Krieges ungewiss ist und seine wirtschaftlichen Auswirkungen nicht vollständig abzuschätzen sind, wird die eingetrübte Stimmung voraussichtlich anhalten und den privaten Konsum in den nächsten Wochen dämpfen.

Erneut abgesagt

Erst wegen der Corona-Pandemie verschoben, dann auf unbestimmte Zeit vertagt, erneut terminiert und nun einen Monat vor dem Start erneut abgesagt: Heute am frühen Abend vermeldete die Deutsche Messe AG, dass die für den 1. und 2. Juni 2022 geplante 1. Rosenheimer „Ligna.Conference“ nicht stattfindet.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es leider nicht möglich, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Veranstaltung auszurichten“, sagt Stephanie Wagner, Projektleiterin der „Ligna“. „Die Auswirkungen der Coronakrise, eine nach wie vor zögerliche Reisebereitschaft in Unternehmen, volle Terminkalender aufgrund verschobener Veranstaltungen und eine daraus resultierende Veranstaltungsdichte in den Sommermonaten sind ungünstige Umstände für die 1. Rosenheimer ,Ligna.Conference‘.“

In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es darüber hinaus, dass sich wegen der unterbrochenen Lieferketten, der Materialknappheit sowie der Ressourcenverfügbarkeit weiterhin die Prioritäten verschieben würden: Die Zielgruppe der „Ligna.Conference“ sei derzeit stark in das dynamische und herausfordernde Tagesgeschäft eingebunden, sodass nur geringe Kapazitäten verfügbar sind, um strategische Themen der Konferenz zu verfolgen.

Prof. Andreas Heinzmann von der Technischen Hochschule Rosenheim sagt dazu: „Wir bedauern, dass die gute Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG und dem Team der ,Ligna‘ nicht in der erhofften Veranstaltung gemündet ist, die auch einen großen Mehrwert für unsere Studierenden und unser Netzwerk bedeutet hätte.“

Der Plan lautet nun, die für die „Ligna.Conference“ geplanten Themen auf der „Ligna“ im Mai 2023 zu behandeln. Messestart in Hannover ist am 15. Mai des kommenden Jahres.

Macht Produktion mit Künstlicher Intelligenz widerstandsfähiger

Es ist ein uralter Menschheitstraum: Ein Blick in die Zukunft zu werfen. Jetzt schon sehen, was bald passieren wird. Für Unternehmen würde dies bedeuten, dass man beispielsweise im Voraus weiß, ab wann eine Maschine Ausschuss produziert. Oder ab welchem Zeitpunkt ein Werkzeugteil verschlissen ist, so dass man es noch vor dem Defekt wechselt und damit Stillstandzeiten vermeidet. Auch ein sich anbahnender Bruch in der Lieferkette ließe sich rechtzeitig umgehen – sei er wegen der Corona-Pandemie, auf Grund von Handelsbarrieren infolge politischer Konflikte oder aus sonstigen Unwägbarkeiten wie etwa niedrigen Flusspegeln entstanden.

Der derzeit viele Industrien lahmlegende Chip-Mangel wäre schon im Vorfeld erkannt worden und man hätte frühzeitig gegensteuern können. Betriebe hätten also selbst für Rohstoff-Engpässe oder Naturkatastrophen einen Plan B in der Tasche. Denn solche nicht planbaren Probleme haben einen extrem kostspieligen Produktionsstillstand zur Folge. Wie man ganze Branchen proaktiv besser vor Störungen schützen kann, das erforscht unter der Leitung von Professor Wolfgang Maaß bei „Spaicer“ ein Experten-Team am DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Beim mit rund zehn Millionen Euro geförderten Projekt „Spaicer“ geht es darum, die produzierende Industrie auf allen Ebenen besser auf die unterschiedlichsten Arten von Störungen und Krisen vorzubereiten. Zusammen mit 14 namhaften Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln sowohl die Forscher als auch die Praxispartner digitale Tools, die auf Künstlicher Intelligenz basieren. Diese sogenannte Smarte Resilienz Services (SRS) können mithilfe von Algorithmen interne und externe Veränderungen rechtzeitig vorhersehen. Darauf ableitend generieren sie nachvollziehbare Handlungsempfehlungen, die es Bedienern und Entscheidern erlaubt, frühzeitig sinnvolle Stabilisierungsmaßnahmen einzuleiten. Die Kombination von Expertenwissen der Industriepartner aus der Praxis und den datenbasierten Ansätzen der Künstlicher Intelligenz ermöglicht dann einen entspannten Umgang mit herausfordernden Situationen. Damit die Betriebe die SRS bestmöglich anwenden können, werden sie auf einer „Spaicer“-Plattform nach dem Baukastenprinzip aus der Produktentwicklung verankert. „Unser Ziel ist, dass Unternehmen diese SRS dazu nutzen, sich schnell und flexibel an veränderte Gegebenheiten anzupassen und sich widerstandsfähiger zu machen“, erklärt Maaß, der Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Smart Service Engineering.

In die Glaskugel sehen können die am Leuchtturmprojekt arbeitenden Forscher nicht – aber sie können die Zukunft planbarer und berechenbarer machen. Sie können sie vorausahnen. Dabei geht es immer darum, sich ein frühzeitiges Wissen anzueignen. „Störungen sind der Normalzustand in der Produktion“, macht Wirtschaftsinformatiker Maaß deutlich und ergänzt: „Wer sie früh erkennt, kann ihre Auswirkungen spürbar beeinflussen.“ Dafür benötigen die Wissenschaftler sehr viele Daten, die sie automatisiert verarbeiten und mit einer Plattform verknüpfen. „Anhand dieser Informationen können wir die Störungen mit Methoden Künstlicher Intelligenz und unterschiedlichen maschinellen Lernverfahren klassifizieren und hiernach passende Maßnahmen empfehlen“, sagt Professor Maaß. Auf der offenen, digitalen „Spaicer“-Plattform werden für Unternehmen dann Services angeboten, die ihre Resilienz steigern und ihre Widerstandskraft stärken. Wichtig dabei ist: Dies geschieht, ohne dass die Nutzer selbst zu Experten für Künstliche Intelligenz werden müssen. Und es muss auch keine Datenhoheit abgeben werden. In ihrer Arbeit konzentrieren sich die KI-Spezialisten auf drei Ebenen: Da wäre die Mikro-Ebene, welche die einzelnen Produktionsmaschinen im Fokus hat. Dazu kommt die Meso-Ebene von Produktionsunternehmen inklusive der zugeordneten Lieferketten. Und als dritter Punkt die Makro-Ebene. Sie behandelt nationale und globale Produktionssysteme. Hier spielen Auswirkungen politischer Entscheidungen, Umweltveränderungen und Katastrophen eine Rolle.

Beim Start von „Spaicer“ war noch unklar, ob sich Resilienz überhaupt auf die Produktion übertragen lässt. In Best Practices lassen sich aber schon deutliche Erfolge vorweisen. Eine Kostprobe: An einer Maschine soll der ideale Zeitpunkt gefunden werden, an dem ein Werkzeug so verbraucht ist, dass die Wartung ansteht. Allerdings bevor ein fehlerhaftes Teil produziert wurde oder es zu einem Werkzeugbruch kommt. Um den Verschleiß zu erkennen, werden Daten gesammelt. Dies geschieht durch das akustische Verfahren der Körperschalldiagnose. Denn eine Anlage ändert im Laufe der Zeit allmählich ihre Schwingungsfrequenz, was die Stadien bestimmter Störungen ankündigt. Hinzu kommen noch weitere Informationen, wie etwa über Ersatzteile und ihre Lebensdauer oder auch Wartungsintervalle. Alle erfassten Werte lassen sich nun in klare Empfehlungen überführen. So kommt die Wartung punktgenau und mit Vorwarnung. Nicht zu früh und nicht zu spät – und mit Minimierung des Schadens. „Resilienz-Management bedeutet aber auch, präventiv die Schwachstellen zu identifizieren und die Stärken auszubauen. Also noch bevor überhaupt der Ernstfall eintritt, dann kann man im Fall der Fälle besser reagieren“, erläutert Maaß. Was die Forschung von „Spaicer“ also sicherlich schon einmal beweisen konnte: Die Zukunft hat bereits begonnen.

An dem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie teilgeförderte KI-Leuchtturmprojekt sind neben dem DFKI auch das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, die Universität Freiburg, die Technische Universität Darmstadt, das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen, die Otto Beisheim School of Management, Dezem, Feintool, SAP, Schott, Mendritzki, Seitec, Senseering und die Deutsche Bahn beteiligt.

Darüber hinaus gibt es ein breitgefächertes Netzwerk aus über 40 assoziierten Partnern, die das Projektkonsortium mit wichtigem Praxiswissen unterstützen.

Rekordauftragseingang im ersten Quartal 2022

Die Homag Group konnte im ersten Quartal 2022 Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis weiter verbessern. Besonders erfolgreich war das Unternehmen in China und Nordamerika.

In den ersten drei Monaten 2022 erhöhte sich der Auftragseingang der HOMAG Group um 30 Prozent auf 574 Mio. Euro (Vorjahr: 440 Mio. Euro) und erreichte damit einen neuen Quartalsrekord. Der Umsatz verbesserte sich um 21 Prozent auf 367 Mio. Euro (Vorjahr: 303 Mio. Euro) und der Auftragsbestand stieg zum 31. März 2022 auf das neue Rekordniveau von 1.213 Mio. Euro (31.03.2021: 718 Mio. Euro). Ihr EBIT vor Sondereffekten konnte die Homag Group mit 26,8 Mio. Euro in etwa verdoppeln (Vorjahr: 13,5 Mio. Euro).

„Wir konnten unseren hohen Vorjahreswert beim Auftragseingang nochmals übertreffen und haben eine neue Bestmarke für ein Quartal erreicht“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt. „Sehr gut entwickelte sich unser Geschäft mit Einzelmaschinen. Besonders erfolgreich waren wir auf dem chinesischen und dem nordamerikanischen Markt.“

Zum 31. März 2022 waren 7.274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.03.2021: 6.634) im Unternehmen beschäftigt. Akquisitionsbedingt sind rund 120 Beschäftigte neu hinzugekommen, darüber hinaus hat die Homag Group die Belegschaft im Zuge ihres Wachstumskurses maßvoll aufgestockt.

„Eine Prognose für die weitere Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr ist nicht einfach, da wirtschaftlich und geopolitisch viele Unsicherheiten bestehen“, so Dr. Daniel Schmitt. „Dennoch sind wir zuversichtlich, Umsatz und Ergebnis weiter verbessern zu können. Dafür sprechen der hohe Auftragsbestand und das gute erste Quartal, das gezeigt hat, dass bei den Kunden ein großer Investitionsbedarf besteht. Die hohen Materialpreise und die neuerlichen Corona-Lockdowns in China stellen uns vor Herausforderungen, die wir aber meistern können.“

In Architektur und Bauwirtschaft droht eine konjunkturelle Vollbremsung

Anlässlich der Vertreterversammlung der Architektenkammer Niedersachsen am 28. April 2022 in Hannover wies Präsident Robert Marlow (Foto) auf die großen konjunkturellen Risiken für den Berufsstand der Architekten und für die Bauwirtschaft insgesamt hin. Aufgrund der stark steigenden Baustoffkosten können neue Projekte derzeit nicht mehr verlässlich kalkuliert werden. Bauunternehmen vereinbaren flächendeckend Preisgleitklauseln, so dass selbst in der Phase der Ausschreibung die genauen Baukosten nicht zu ermitteln sind. Diese schwierige Situation wird durch aktuelle politische Entscheidungen noch verschärft. Die kurzfristige Aussetzung von Bundes-Fördermitteln für energieeffiziente Gebäude brachte zusätzliche Unsicherheit in den Markt.

Präsident Marlow fordert in dieser Situation von der Politik:

  1. Öffentliche Bauherren sollten jetzt ihre besondere Verantwortung als konjunkturelle Stabilisatoren wahrnehmen. Geplante Projekte dürfen weder auf Landesebene noch auf kommunaler Ebene zurückgestellt werden.
  2. Die Bundesregierung sollte sehr schnell eine verlässliche Förderkulisse für klimaschonendes und nachhaltiges Bauen veröffentlichen, damit sich Planer und Bauherren darauf einstellen können.
  3. Bund und Land müssen ergänzend Fördermöglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum schaffen bzw. aufstocken – gerade vor dem Hintergrund der anvisierten 400.000 neuen Wohnungen –, wenn es auch nur im Ansatz gelingen soll, die politisch gewollten zusätzlichen Wohneinheiten zur Verfügung zu stellen. Wenn durch die Anwendung von Gleitklauseln Zusatzkosten in Projekten entstehen, sollten diese zumindest zum Teil von der öffentlichen Hand übernommen werden.

Präsident Marlow: „Es muss jetzt darum gehen, die momentane Unsicherheit zu reduzieren. Nur so kann es gelingen, Bauherren zu neuen Projektstarts zu ermutigen.“

Kinderhospiz ausgestattet

Gemeinsam für einen guten Zweck: Ada AEG, Dan Küchen und Team 7 unterstützen den Sterntalerhof mit einer neuen Ausstattung. Für die Mitgliedsunternehmen der Österreichischen Möbelindustrie ist das Engagement für das Kinderhospiz in Loipersdorf-Kitzladen im Burgenland eine Herzensangelegenheit.

Der Sterntalerhof ist in seiner Form einzigartig in Österreich und bietet Familien mit schwer-, chronisch oder sterbenskranken Kindern ein Zuhause voller Geborgenheit und Zuversicht. Hier entstand das neue Sternenhaus: eine Herberge mit Schlafzimmern, Bad, Wohnküche – und einem Wintergarten mit Blick zu den Sternen. Die Ausstattung für den Neubau spendeten Ada, Dan und Team 7. „Mit unseren Möbeln und einer stimmigen Einrichtung möchten wir dazu beitragen, dass sich die Kinder und ihre Familien im Sternenhaus wohlfühlen“, sagt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie und geschäftsführender Inhaber von Team 7.

So lässt es sich auf der Sitzgruppe von Ada gemütlich kuscheln. Der Polstermöbelhersteller aus Anger lieferte zudem eine Liege sowie Matratzen und Lattenroste für die Schlafzimmer. In der vollausgestatteten Küche von Dan wird allerlei Leckeres zubereitet. Neben dem Küchenhersteller aus Linz waren an der Lieferung und Montage Der Einrichter Oberwart, Dan Eisenstadt, Axora sowie Electrolux/AEG beteiligt. „Mit dem Sterntalerhof unterstützen wir von Herzen gemeinsam mit Dan Küchen ein Projekt, das den Kleinsten und Verwundbarsten unserer Gesellschaft und deren Eltern in schweren Zeiten ein geeignetes Umfeld bietet“, so Martin Bekerle, Leitung Marketing & PR Electrolux in Österreich. Die restliche Einrichtung vom Flur über den Wohn- und Essbereich bis hin zu den Schlafzimmern kommt von Team 7. Besonders die Ausstattung des Kinderzimmers war dem Naturholzmöbelhersteller aus Ried ein Anliegen.

„Wir sind froh und dankbar, dass das Sternenhaus nun so gut wie bezugsfertig ist und wir es bereits Anfang März im Rahmen seiner multifunktionalen Ausstattung nutzen können“, versicherte Harald Jankovits vom Sterntalerhof.