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Autor: Möbelfertigung

Stiftungsprofessur für die digitale Transformation

Die Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) richtet im Rahmen einer Kooperation eine neue, von Blum unterstützte Forschungsgruppe für Digital Business Transformation ein. Diese soll in den nächsten Jahren sukzessive ausgebaut werden. Gerhard Humpeler, Geschäftsleiter der Julius Blum GmbH, und Stefan Fitz-Rankl, FHV-Geschäftsführer unterzeichneten in Anwesenheit von Landesrat Marco Tittler sowie FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger eine Kooperationsvereinbarung, die die Einrichtung einer Blum Stiftungsprofessur an der FHV beinhaltet. Die Stiftungsprofessur der Firma Blum ist ein hochkarätiger Impulsgeber und wird in Zukunft eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Studierenden, Forschenden, Unternehmen und breiter Öffentlichkeit erfüllen. Gemeinsames Ziel ist es, den Wirtschafts- und Forschungsstandort im Land weiter zu stärken und auszubauen. Vorgesehen sind die Einrichtung einer eigenen Stiftungsprofessur sowie die Anstellung mehrerer wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Bereich.

„Die engere Verbindung von Forschung und Lehre bringt der Wirtschaft im Land einen direkten Nutzen. In Vorarlberg braucht es nicht nur eine angewandte Forschung in Zusammenarbeit mit der lokalen Industrie, sondern auch eine bedarfsgerechte, industrienahe und zukunftsweisende Ausbildung von Fachkräften“, erklärt Gerhard Humpeler. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz, der die Bereiche Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales abdeckt.“ Künftige Fachkräfte werden das neue Wissen speziell bei der Erarbeitung von Digitalisierungsstrategien für Vorarlbergs Unternehmen nützen können. Parallel wird durch den Kompetenzaufbau in der Digitalisierung auch das MINT-Verständnis im Land gefördert und einschlägige Studien zu aktuellen Themen erarbeitet. Die Stiftungsprofessur wird fest in den Bachelorstudiengang Informatik – Digital Innovation sowie den Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation verankert.

„Wir brauchen Fachkräfte auf allen Ebenen, heute wie in Zukunft. Mit der Einrichtung der interdisziplinären Stiftungsprofessur unterstützen wir die einschlägige Ausbildung von Bachelor- und Masterstudierenden. Durch die intensive Forschungstätigkeit zur Digitalisierung in den vier Fachbereichen der FHV schaffen wir außerdem ein attraktives Umfeld für Dissertantinnen und Dissertanten. Diese zukunftsweisende Institution wird auch dazu führen, dass weitere Studierwillige und Forschende ins Land kommen und sich für die Unternehmen in unserer Region interessieren“, ist Klaus Wendel, Head of Information Services and Organization bei Blum, überzeugt.

FHV-Geschäftsführer Fitz-Rankl betont: „Die Forschung unserer Fachhochschule ist der stärkste Treiber der überbetrieblichen Forschung in Vorarlberg. Die Kooperation mit Blum hilft uns, die überbetriebliche Forschung für die Unternehmen des Landes weiter auszubauen und auch die FuE Quote im Land weiter zu erhöhen. Damit schaffen wir den Nährboden für Innovationen in der Digitalisierung und setzen Impulse für die Region.“

Erhält „ISCC-Plus“-Zertifizierung

Das Kantenband „Raukantex evo“ ist das erste Produkt von Rehau, bei dem das Unternehmen auf Polypropylen (PP) basierend auf non-fossilen Vorrohstoffen setzt. Dies kann der Polymerexperte ab sofort transparent durch die „ISCC-Plus“-Zertifizierung nachweisen. Mit dem Zertifikat wird die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet. Das Kantenband ist Teil einer nachhaltigen Produktfamilie und nur ein Bestandteil des ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes, den Rehau bereits seit Jahren im Produktbereich Edgeband verfolgt.

Das Grundmaterial des Kantenbands basiert auf non-fossilen Vorrohstoffen. Das heißt: Wird es statt einer herkömmlichen Kante verarbeitet, ist über Massenbilanzierung sichergestellt, dass für diesen Kundenbedarf kein zusätzliches Rohöl für die Polymerherstellung des Grundmaterials zum Einsatz kommt. Dabei handelt es sich um „renewable feedstock“, das sind Abfallprodukte aus anderen Industrien. Dies sorgt außerdem dafür, dass keine wertvollen Anbauflächen, zum Beispiel durch eigens für die Kunststoffproduktion angebaute Nutzpflanzen, belegt werden.

„Um den Ursprung und die Lieferkette der für ,Raukantex evo‘ verwendeten Rohstoffe sicherzustellen und für Kunden transparent zu machen, haben wir mit dem Kantenband die ,ISCC-Plus-Zertifizierung‘ durchlaufen“, erläutert Daniel Elfe-Degel, Manager Product Management bei Rehau Interior Solutions. „Damit können wir dies nun über das Mass-Balance-Verfahren vom Vorrohstoff bis zu unserem Produkt garantieren.“

,ISCC Plus‘ (International Sustainability & Carbon Certification) ist ein weltweites Zertifizierungsprogramm für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie. Ziel ist es, die Herkunft und den Fluss nachhaltiger Rohstoffe basierend auf dem Massenbilanz-Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette transparent zu machen und sicherzustellen. Die Zertifizierung ermöglicht somit die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Mit einem ISCC-PLUS-Zertifikat können Unternehmen zudem unter anderem nachweisen, dass bei der Herstellung die ISCC-Nachhaltigkeitsanforderungen eingehalten und weder Abholzung noch Verlust der biologischen Vielfalt begünstigt werden.

Exporte in Nicht-EU-Staaten im Juli gesunken

Die Exporte aus Deutschland in die Staaten sind im Juli 2022 außerhalb der Europäischen Union gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 7,6 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden im Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 56,8 Milliarden Euro exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im Juli 2022 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 56,3 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 stiegen die Exporte um 5,5 Prozent. Dieser wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im Juli 2022 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 12,5 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber Juli 2021 um 14,9 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,9 Milliarden Euro exportiert, das waren 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sanken im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. 

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im Juli 2022 gegenüber Juli 2021 infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 56,0 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Im Juli 2022 lag Russland damit auf Rang 12 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Juni 2022 hatte Russland noch Rang 10, im April Rang 14 und im Februar Rang 5 belegt.

Lackier-Cobot im Feldversuch

Sie sind die kleinen Alleskönner der Robotertechnologie: Kollaborative Roboter, genannt Cobots, werden heute für die unterschiedlichsten Prozesse eingesetzt: Zur Bedienung von Maschinen, zum Kommissionieren von Teilen, zum Heben und Schweißen – und seit Neuestem auch zum Lackieren: Im anwendungstechnischen Kompetenzzentrum des führenden österreichischen Lackherstellers Adler wurde der Einsatz eines Cobot als Lackierroboter getestet – mit vielversprechenden Ergebnissen.

Die meisten großen Fenster- und Türenhersteller setzen im Oberflächenbereich auf Lackierroboter. Doch nicht für jeden Anwendungsbereich ist die klassische Roboter-Technologie die erste Wahl: Zu groß der Platzbedarf, zu hoch der Programmieraufwand, zu gering die Flexibilität. Hier könnten künftig „Lackier-Cobots“ ins Spiel kommen: Die kollaborativen Roboter ermöglichen ein barrierefreies Zusammenspiel von Mensch und Maschine, sind flexibel einsetzbar und unkompliziert in der Bedienung. Matthias Stötzel, Leiter der Anwendungstechnik für Fenster und Holzbau bei Adler, erklärt: „Ein Cobot lässt sich ganz unkompliziert für jeden beliebigen Bewegungsablauf programmieren. Die Programmierung ist bei Weitem nicht so aufwändig wie bei einem herkömmlichem Lackierroboter.“ Dank des Bewegungsspielraums des Roboterarms können auch sehr komplexe Geometrien lackiert werden: „Bei unserem Feldversuch haben wir Stühle und Schaltschränke, Schubkarren und Gestelle lackiert – die Ergebnisse waren stets überzeugend“, so Stötzel. Durch die einfache Programmierung lohnt sich der Einsatz des Cobot besonders auch für Kleinstserien, die in hoher Qualität und Wiederholgenauigkeit lackiert werden können.

Ein weiterer Vorteil: Der geringe Platzbedarf: „Für einen normalen Lackierroboter werden spezielle Schutzeinreichungen bzw. eine eigene Lackierkabine benötigt. Der Cobot kann dagegen in jeder beliebigen Umgebung eingesetzt werden, Mensch und Maschine arbeiten quasi Schulter an Schulter zusammen“, erklärt Stötzel. Für den Feldversuch in der Adler -Anwendungstechnik wurde ein Cobot mit einer Airmix-Pistole ausgerüstet und auf einen transportablen Aufsatz montiert. Über mehrere Monate wurde der Prototyp für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche getestet – und hat mit Bravour bestanden: „Die Frage, ob sich Cobots für den Einsatz in der Oberflächenbeschichtung eignen, können wir mit einem klaren Ja beantworten“, so Stötzel. Damit hat das Adler -Team wertvolle Erfahrung im Bereich der Lackier-Technologie gewonnen: „Mit Cobots bietet sich auch für kleinere Hersteller eine spannende Alternative, um Automatisierung mit geringem Aufwand und hoher Flexibilität umzusetzen. Ich freue mich, dass wir unsere Kunden nun auch auf diesem Gebiet mit unserem Praxis-Knowhow unterstützen können.“

Volatile Zeiten und dennoch Umsatzplus

Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), äußerte sich heute Vormittag zur wirtschaftlichen Situation der Möbelbranche:

„Die Zeiten bleiben unsicher und außergewöhnlich herausfordernd – auch für die deutsche Möbelindustrie. Die Achterbahnfahrt für unsere Branche geht weiter: Seit Beginn der Pandemie verzeichnen unsere Hersteller eine höchst volatile Geschäftsentwicklung. Dem Corona-Schock im Frühjahr 2020 folgte eine überraschend schnelle Erholung, die allerdings durch den drastischen Materialmangel im Verlauf des Jahres 2021 ausgebremst wurde. Die Verteuerung nahezu aller Vorprodukte wurde zur großen Belastung für unsere Branche; insbesondere auch deshalb, weil die drastischen Kostensteigerungen entweder nicht vollständig oder aber nur zeitversetzt weitergegeben werden konnten bzw. können.

Durch den Ausbruch des Ukraine-Kriegs verschärften sich die Störungen in den Lieferketten weiter. Aktuell scheint sich die Materialverfügbarkeit in vielen Bereichen zwar wieder etwas stabilisiert zu haben, wie unsere verbandsinternen Umfragen zeigen. Auch haben sich die Lieferzeiten in der Folge wieder etwas verkürzt. Die Versorgungslage – etwa im Bereich Massivholz – bleibt allerdings weiter angespannt, die Lieferketten sind nach wie vor fragil. Und: Der Preisanstieg bei Vorprodukten und Energie setzt sich fort. So lagen beispielsweise die Erzeugerpreise für Holzwerkstoffe, als eine der Hauptkomponenten für Küchen- und Kastenmöbel, nach amtlicher Statistik im Juni 2022 um 46,4 Prozent über dem Vorjahresmonat und auch für das zweite Halbjahr 2022 wurden bereits weitere Steigerungen umgesetzt bzw. angekündigt. Entspannung sieht anders aus, und für die Unternehmen bleibt die Weitergabe dieser Belastungen in der Kette existenziell.

Dazu kommen eine ganze Reihe weiterer Herausforderungen – darunter das schwache Konsumklima, die Sommerzeit mit Hitze und allgemeiner Reiselust, die Inflation und die steigenden Energiepreise –, die im Ausblick näher beleuchtet werden. Eine wilde Mischung unterschiedlicher Einflussfaktoren, die täglich in der öffentlichen Debatte für weitere Verunsicherung sorgen. Wir glauben jedoch fest an die hohe Bedeutung unserer Produkte für die Verbraucher. Die Nachfrageabschwächung im Juni und Juli ist unserer Einschätzung nach auch dem großen Nachholbedürfnis in Sachen Urlaub geschuldet. Im Herbst wird der Fokus auf das eigene Zuhause wieder stärker werden – dann rechnen wir erneut mit positiven Impulsen für unsere Branche.

Im ersten Halbjahr 2022 konnten die deutschen Möbelhersteller ihren Umsatz um 13,4 Prozent auf rund 9,5 Mrd. Euro steigern. Das Umsatzwachstum spiegelt dabei vor allem die gestiegenen Materialkosten wider. Das mengenmäßige Wachstum fiel deutlich geringer aus als das Umsatzwachstum. Im Monat Juni zeigte sich unterdessen mit einem Umsatzplus von 4,3 Prozent eine abgeschwächte Dynamik.

Im ersten Halbjahr 2022 entwickelte sich der Inlandsumsatz vor dem Hintergrund der guten Nachfrage im Winter und angesichts der hohen Auftragsbestände Ende 2021 mit plus 13,8 Prozent positiv. Auch der Auslandsumsatz der deutschen Möbelindustrie konnte in der ersten Jahreshälfte 2022 mit plus 12,6 Prozent zulegen, allerdings war das Wachstum etwas niedriger als im Inland. Während sich die Auslandsumsätze bis Ende Februar noch deutlich dynamischer entwickelten als die Inlandsumsätze, drehte sich der Trend seit März angesichts der negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der stark gestiegenen Transport- und Logistikkosten wieder um. Bei der Bewertung der aktuellen Ergebnisse muss auch auf die Vorjahreswerte verwiesen werden – die Umsätze der deutschen Möbelhersteller legten im ersten Halbjahr 2021 um insgesamt 4,1 Prozent zu. Der Inlandsumsatz stieg damals um 1,1 Prozent und der Auslandsumsatz um 10,7 Prozent. Die aktuellen Umsätze deutscher Möbelhersteller bewegen sich sowohl im Inland als auch im Ausland deutlich über dem Niveau des Jahres 2019 und somit über den Vergleichswerten vor der Corona-Krise.

Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung in der ersten Jahreshälfte 2022 gibt es erhebliche Differenzen zwischen den einzelnen Segmenten der deutschen Möbelindustrie. Nach Angaben der amtlichen Statistik verzeichnete die Küchenmöbelindustrie einen kräftigen Umsatzanstieg um 12,4 Prozent auf rund 3,2 Mrd. Euro, sie erwies sich damit erneut als wichtiger Wachstumsmotor der Branche. Den höchsten Umsatzanstieg registrierten die Hersteller von Polstermöbeln, deren Umsätze von Januar bis Juni 2022 um 19,1 Prozent auf 577 Mio. Euro zulegen konnten. Auch die Umsatzentwicklung beim größten Segment der Möbelindustrie – den sonstigen Möbeln (darunter Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) sowie Möbelteilen – fiel mit plus 17,1 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro positiver aus als im Branchendurchschnitt. Das kleinste Segment der Branche – die Matratzenindustrie – vermeldete dagegen ein leichtes Umsatzminus in Höhe von 7,1 Prozent auf 336 Mio. Euro.

Wie bereits im Vorjahr weisen die konsumgüternahen Segmente der Möbelindustrie einen leicht besseren Konjunkturverlauf auf als die Investitionsgütersegmente. Die Büromöbelindustrie registrierte mit einem Umsatz von rund 1,06 Mrd. Euro ein Wachstum von 10,9 Prozent. Die Hersteller von Laden- und sonstigen Objektmöbeln lagen um 13 Prozent über dem Vorjahreswert und erzielten einen Umsatz von 968 Mio. Euro.

Beim Blick auf die einzelnen Exportmärkte zeigt sich folgendes Bild: In den meisten europäischen Ländern legte der Absatz vor dem Hintergrund der Überwindung der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise und des Abbaus der Reisebeschränkungen deutlich zu. Besonders erfreulich und nicht unbedingt zu erwarten ist die Steigerung der Ausfuhren ins Vereinigte Königreich mit einem kräftigen Plus von 17 Prozent. Der britische Markt erlebte nach der Unterzeichnung des Handelsabkommens mit der EU ein fulminantes Comeback und entwickelte sich zum fünftwichtigsten Exportmarkt der deutschen Möbelindustrie. Frankreich belegt nach wie vor Platz eins im Ranking der wichtigsten Exportmärkte mit einem leichten Minus von 2,8 Prozent, gefolgt von der Schweiz mit plus 3 Prozent, Österreich mit minus 3,4 Prozent und den Niederlanden mit plus 11,6 Prozent. Auch in anderen wichtigen europäischen Exportmärkten wie Italien, Spanien, Polen, Tschechien und Norwegen wurde ein deutliches Wachstum verzeichnet.

Die Exportmärkte außerhalb Europas entwickelten sich im bisherigen Jahresverlauf unterschiedlich. Besonders positiv war aus Branchensicht, dass die USA nach der Überwindung der Folgen der Corona-Krise wieder die Rolle des internationalen Konjunkturmotors im Möbelbereich übernahmen – die deutschen Möbelexporte über den Atlantik kletterten von Januar bis Juni 2022 um stolze 25,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wies der US-Markt die höchste Steigerungsrate unter den wichtigsten Exportmärkten der deutschen Möbelindustrie auf. Die USA sind der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt für Möbel „Made in Germany“ außerhalb Europas, Nordamerika steht daher seit Jahren im Zentrum der Exportaktivitäten der Branche. Neben dem deutschen Gemeinschaftsstand auf der KBIS – der wichtigsten nordamerikanischen Branchenmesse für Küche und Bad – stehen der enge Kontakt mit dem US-Branchenverband NKBA, der regelmäßige Austausch von Delegationen und die Erstellung von Marktstudien zum Möbelmarkt Nordamerika auf dem Programm. Derzeit wird in unserem Auftrag eine Studie zum Onlinevertrieb in Nordamerika erstellt, die im Herbst präsentiert wird.

China bleibt zwar auch im Jahr 2022 der zweitwichtigste außereuropäische Exportmarkt für deutsche Möbel, jedoch gingen die deutschen Möbelexporte ins Reich der Mitte im ersten Halbjahr um 10,4 Prozent zurück. Ursächlich hierfür war nicht zuletzt die strenge Null-Covid-Strategie der chinesischen Regierung, die das Wirtschaftswachstum negativ beeinträchtigt und erhebliche Reiseeinschränkungen zur Folge hat.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führte seit Ende Februar dazu, dass viele deutsche Möbelhersteller ihre Geschäftsaktivitäten in Russland ganz oder teilweise einstellten. In der Folge brachen die deutschen Möbelexporte nach Russland im bisherigen Jahresverlauf um 29 Prozent ein. Dagegen entwickelte sich Saudi-Arabien vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Öffnung des Landes ausgesprochen positiv (+18,7%), wenngleich sich die Ausfuhren in das Land noch auf einem relativ niedrigen Niveau bewegten.

Die Industrieexportquote – dies ist der Anteil der von den heimischen Möbelherstellern direkt ins Ausland gelieferten Ware am Gesamtumsatz der Branche – lag im ersten Halbjahr 2022 infolge des höheren Wachstums des Inlandsmarktes bei 33 Prozent und damit geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2021 betrug der entsprechende Wert noch 33,2 Prozent (Gesamtjahr 2021: 32,3%). Trotz dieser leichten Schwankungen setzt sich der Trend der vergangenen zwei Jahrzehnte fort, denn seit der Jahrtausendwende konnte die Exportquote mehr als verdoppelt werden. Die Steuerung und die Unterstützung der Exportaktivitäten bleiben für die deutsche Möbelindustrie trotz der negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ganz oben auf der Tagesordnung.

Die internationalen Möbelmessen sind für das erfolgreiche Exportgeschäft heimischer Möbelhersteller von herausragender Bedeutung. Im ersten Halbjahr 2022 liefen die internationalen Messeaktivitäten nach der Pandemie bedingten Unterbrechung wieder an. Es wurden erfolgreich deutsche Gemeinschaftsbeteiligungen an der ,KBIS‘ in Orlando/USA im Februar 2022 und an der ,Middle East Design & Hospitality Week‘ in Dubai/VAE im Mai 2022 durchgeführt. Im Jahr 2023 planen die Möbelverbände insgesamt sieben German Pavilions auf wichtigen Auslandsmessen in den USA, Schweden, China, Japan und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die deutschen Möbelimporte legten im ersten Halbjahr 2022 kräftig um 13,5 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro zu. Die Dynamik in den einzelnen Ländern zeigte sich jedoch sehr uneinheitlich: Mit einem Zuwachs von 24,1 Prozent auf knapp 1,9 Mrd. Euro stiegen die Einfuhren aus China überdurchschnittlich stark. Allerdings lag das Wachstum des Importwerts überwiegend an der deutlichen Verteuerung von Möbeln aus chinesischer Produktion – die Importmenge ging im gleichen Zeitraum um 8,6 Prozent zurück. In Bezug auf den Importwert baut China seine Position als wichtigstes Möbelherkunftsland vor Polen (+10,6%) weiter aus. Der Anteil Polens an den Gesamtimporten ging auf 26,2 Prozent zurück. Die Importe aus dem drittplatzierten Italien reduzierten sich leicht um 0,5 Prozent. Die Einfuhren aus Vietnam (+31,9%), der Türkei (+80,4%) und Litauen (+19,2%) stiegen deutlich, während die Einfuhren aus der Ukraine (-18,8%) und Belarus (-25,2%) vor allem aufgrund des andauernden Krieges rückläufig waren.

Hier noch ein Blick auf die Beschäftigtendaten der Branche: In den aktuell 451 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten (-1,5% bis Juni) arbeiten 78.712 Beschäftigte, damit liegen wir geringfügig um 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Trotz der negativen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs konnte somit die Beschäftigung in der Branche bislang konstant gehalten werden.

Bei der aktuellen Auftragslage liegen Licht und Schatten dicht beieinander. Nach internen Erhebungen der Fachverbände stieg zwar der Auftragseingang in der deutschen Küchenmöbelindustrie in den ersten sieben Monaten 2022 um 15,5 Prozent, in der Wohnmöbelindustrie um 12,1 Prozent und in der Polstermöbelindustrie sogar um 25,3 Prozent. Damit wurde ein Auftragspolster geschaffen, welches weit ins zweite Halbjahr reichen dürfte. Die Unterschiede zwischen dem Auftragseingang und Umsatz sind vor allem auf das zeitliche Auseinanderfallen zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist die Einbeziehung der ausländischen Produktionsstätten deutscher Hersteller sowie der deutschen Vertriebsgesellschaften ausländischer Hersteller, die von der amtlichen Statistik nicht erfasst werden.

Sorgen bereitet den Möbelherstellern jedoch die Nachfrageentwicklung in den Monaten Juni und Juli, von der unserer Einschätzung nach vor allem das untere Preissegment – sowohl im stationären Handel wie auch im Onlinehandel – betroffen ist. Der Auftragseingang brach im Juli deutlich ein: Die entsprechenden Werte lagen in der Küchenmöbelindustrie um 6,7 Prozent im Minus, in der Wohnmöbelindustrie gingen sie um fast 35 Prozent und in der Polstermöbelindustrie sogar um 38,3 Prozent zurück. Bei diesem Rückgang des Auftragseingangs spielt auch die Reiselust unserer Ansicht nach eine Rolle. Nach den pandemiebedingten Einschränkungen in den beiden Vorjahren steht das Thema Urlaub in diesem Sommer auf der Prioritätenliste vieler Verbraucher ganz oben.

Es zeichnet sich ab, dass das zweite Halbjahr für unsere Branche schwieriger werden wird als die ersten sechs Monate. Die höheren Preise für Lebensmittel und Energie, die drohende Gasknappheit sowie die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf des Ukraine-Kriegs und die Entwicklung der Pandemie drücken auf die Stimmung der Bevölkerung. Die täglich neuen Meldungen über drohende Belastungen und Unsicherheiten über staatlich gewährte Entlastungen trüben die Verbraucherstimmung weiter ein. Wenig erfreulich sind auch die Meldungen aus dem Wohnungsbau. Die höheren Bauzinsen erschweren für Bauherren die Finanzierung ihres Hausbaus deutlich, zudem sinken die Baugenehmigungszahlen.

Als größte Herausforderungen benennen unsere Hersteller in einer aktuellen Verbandsumfrage den Anstieg der Materialkosten und die Lieferfähigkeit der Vorlieferanten. Als besonders problematisch bei der Beschaffung erweisen sich den befragten Unternehmen zufolge derzeit die Regionen Asien und Osteuropa, was auf die Folgen der Corona-Lockdowns in China und des Ukraine-Krieges zurückzuführen ist.  Vor dem Hintergrund der Lieferkettenproblematik streben knapp 60 Prozent der befragten Firmen eine stärkere Diversifizierung ihrer Beschaffung an. Dabei soll insbesondere der Einkauf auf dem Heimatmarkt und innerhalb der Europäischen Union ausgedehnt werden.

Als herausfordernd werden laut der Umfrage zudem die Energieversorgung und die steigenden Energiekosten eingeschätzt. Sollte es zu einer Gasknappheit kommen, könnte die deutsche Möbelindustrie im Hinblick auf Vorprodukte betroffen sein, für deren Herstellung gasintensive Erzeugnisse aus der Chemieindustrie benötigt werden. Beim Thema Heizen wiederum ist unsere Branche wenig tangiert, da die Heizenergie bei unseren Herstellern in der Regel durch das Verbrennen von Holzabfällen aus der eigenen Produktion erzeugt wird. Dazu kommen die ,Dauer-Baustellen‘ Fachkräftemangel und knappe Logistikkapazitäten infolge des Fahrermangels.

Auch bei unbestritten schwierigen Rahmenbedingungen sind wir zuversichtlich, dass die Themen Wohnen und Einrichten bei den Verbrauchern weiter im Fokus bleiben. Das eigene Zuhause bleibt ein sicherer Rückzugsort in unsicheren Zeiten und nach dem heißen Urlaubssommer kommt mit dem Herbst der erneute Rückzug in die eigenen vier Wände. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im Gesamtjahr 2022 für die deutsche Möbelindustrie eine leicht rückläufige Mengenentwicklung und einen Umsatzanstieg von 6 bis 8 Prozent aufgrund von Preiseffekten. Im Februar – noch vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs – hatten wir einen Umsatzzuwachs von rund 10 Prozent vorhergesagt.

Weitere Wachstumspotenziale bieten sich unserer Industrie besonders im Auslandsgeschäft. Eine wichtige Plattform für die Exportaktivitäten stellt die ,Imm Cologne‘ dar. Das Aushängeschild unserer Branche ist für Geschäftsabschlüsse, das Knüpfen neuer Geschäftsbeziehungen und als Kommunikationsanker unverzichtbar. Wir freuen uns schon auf den Re-Start im kommenden Jahr.“

Kooperiert noch enger mit Iwofurn

Die Zülpicher Dein-Konfigurator GmbH hat gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Integrated Worlds (Holzgerlingen), der die Branchenplattform „Iwofurn“ betreibt und entwickelt, die letzten acht Monate der jungen Partnerschaft intensiv genutzt, um Empfehlungen aus Industrie und Handel aufzunehmen, zu prüfen und mit vielfältigen und nützlichen Programmerweiterungen umzusetzen.

Ziel der Zusammenarbeit war die tiefe Integration der eigenen Produkte in den Prozesskosmos der Serviceplattform Iwofurn und der Entfall von „stand-alone“-Lösungen. Seit neuestem ist es möglich, Konfigurationen aus den Anwendungen von Dein-Konfigurator an alle gängigen Warenwirtschaften im Möbelhandel zu übergeben. Das betrifft neben dem Polstermöbelplaner auch den Produktfinder sowie den Polsterbettenplaner.

Weiterhin besteht ab jetzt die Möglichkeit, die in der Warenwirtschaft hinterlegten Kalkulationsaufschläge sowie Eigennamen direkt an den Polstermöbelplaner zu übermitteln. Somit hat der Händler nur noch eine Quelle, die er pflegen muss, und erreicht eine hohe Perfomance bei Preisänderungen – was nicht nur aktuell sehr wichtig ist.

Ebenfalls sind ab sofort alle Bestelllungen über EDI komplett in Dein-Konfigurator-Anwendungen integriert und können nicht nur in Deutschland generiert werden, sondern weltweit in allen Produktlösungen. Die Prozesse sind ohne Ausnahme digital – Bestellungen werden schnell, einfach und reklamationsfrei erfasst und übergeben.

Aus der Zusammenarbeit beider Unternehmen resultiert die neue Option, Aufträge bei Änderungen durch den Kunden in der Warenwirtschaft aufzurufen, dann in den Dein-Konfigurator-Anwendungen zu ändern und schließlich wieder an die Warenwirtschaft zu übergeben. Dort wird dann eine Änderungsbestellung generiert, die nicht mehr zu längeren Lieferzeit führt. Handel und Industrie benötigen folglich keine zusätzliche Software, denn alle Prozesse verlaufen automatisiert in einem System.

Zukünftig kann auch der neue mobile Polstermöbel-Webplaner der Zülpicher Software-Schmiede für die Webseiten des Handels appliziert bzw. an jeden gängigen Webshop angebunden werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Konfigurationen über die Warenwirtschaft per EDI zu bestellen. Alle Neuentwicklungen und Features werden von Dein-Konfigurator auf der Ordermesse für die Küchenbranche „area30“ vom 17. bis 22. September 2022 in Löhne auf Messestand D21 sowie von Integrated Worlds auf der M.O.W. vom 18. bis 22. September in Bad Salzuflen auf Stand 17 (Halle 12) erstmals der Fachöffentlichkeit präsentiert.

„Busch Vacuum Award“ 2021

Geht an Climeworks

Das Unternehmen Climeworks wurde für seinen fortschrittlichen Einsatz von Vakuumtechnik mit dem Innovationspreis von Busch Vacuum Solutions ausgezeichnet. Climeworks ist das erste Unternehmen, das mit Hilfe von Direct Air Capture Technologie Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt. Damit leistet das Unternehmen aktiv einen wichtigen Beitrag, um die globale Erderwärmung zu verringern. In diesen einzigartigen Anlagen kommt beim Filtern von CO₂ Mink Klauen-Vakuumtechnologie von Busch zum Einsatz.

Busch vergibt einmal jährlich den „Innovation in Vacuum Busch Award“. Mit dieser Auszeichnung werden Personen oder Unternehmen geehrt, die sich die Vakuumtechnik mit besonders innovativen Ideen zu Nutze machen und dadurch dem Wohl von Mensch und Umwelt dienen. Der „Innovation in Vacuum Busch Award“ wurde erstmals 2013 anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Busch Vacuum Solutions verliehen.

Der Temperaturanstieg durch den Klimawandel kann nur begrenzt werden, indem ein gesundes Gleichgewicht des CO2-Gehalts in der Atmosphäre wiederhergestellt wird. Dies lässt sich nur realisieren, wenn sowohl die aktuellen Emissionen drastisch reduziert als auch unvermeidliche und bereits emittierte Emissionen wieder aus der Luft entfernt werden.

Mithilfe von Climeworks‘ Direct Air Capture Technologie wird CO2 direkt aus der Luft gefiltert. CO₂-Kollektoren binden Kohlendioxid selektiv in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst wird die Luft mit einem Ventilator in den Kollektor gesaugt. Das Kohlendioxid wird an der Oberfläche eines hochselektiven Filtermaterials aufgefangen, das sich im Inneren der Kollektoren befindet. Nachdem das Filtermaterial mit Kohlendioxid gefüllt ist, wird der Kollektor geschlossen und die Temperatur auf 80 bis 100 °C erhöht – dadurch wird das reine Kohlendioxid freigesetzt und aufgefangen. Das gefilterte CO₂ wird mit Hilfe von Mink Klauen-Vakuumpumpen von Busch abgesaugt.

Anschließend wird es mit Wasser vermischt und von Climeworks‘ Partner Carbfix unterirdisch in Basaltgestein eingespeist. In einem Zeitraum von wenigen Jahren mineralisiert sich das CO2 selbst und wird somit dauerhaft und sicher aus der Atmosphäre entfernt und unterirdisch wieder in Gestein umgewandelt. Climeworks‘ Technologie wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie oder Abwärme betrieben und die modularen Kollektoren lassen sich zu Anlagen verschiedener Größe zusammenführen.

Climeworks und Busch verbindet von Anfang an eine enge Partnerschaft. Für den innovativen Einsatz von Vakuumtechnologie bei der Entfernung von CO₂ wurde Climeworks nun mit dem „Innovation in Vacuum Busch Award 2021“ ausgezeichnet. Co-Geschäftsführer und Gründer von Climeworks Jan Wurzbacher nahm den Preis gemeinsam mit weiteren Vertretern des Unternehmens im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Hauptsitz von Busch Vacuum Solutions in Maulburg entgegen.

VDM

Zusammenstehen für die „Spring Edition“ der „Imm Cologne“ im Juni 2023

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) als ideeller Träger begrüßt die Entscheidung, die „Imm Cologne“ im kommenden Jahr als „Spring Edition“ (4. bis 7. Juni 2023) zu veranstalten. „Unsere Industrie steht hinter dem Beschluss der Koelnmesse, der „Imm Cologne“ einmalig einen neuen Termin zu geben und so nach zweijähriger Pause einen kräftigen Re-Start unserer wichtigsten Branchenschau zu ermöglichen“, sagt VDM-Präsident Elmar Duffner. „Wir sollten uns nun bildlich gesprochen – alle das Deutschland-Trikot anziehen und für eine breite Präsenz der heimischen Hersteller auf unserer internationalen Leitmesse sorgen.“

Auf die große Bedeutung der „Imm Cologne“ für die Branche macht Markus Wiemann, geschäftsführender Gesellschafter der Oeseder Möbel-Industrie Mathias Wiemann GmbH & Co. KG, aufmerksam: „Die ,Imm Cologne‘ ist unser Aushängeschild schlechthin. In Köln haben wir die Gelegenheit, die Stärken von Möbeln ‚Made in Germany‘ herauszustellen – gegenüber dem heimischen Publikum, aber eben auch vor internationalen Gästen.“

„Wir freuen uns auf die persönlichen Begegnungen und den Austausch in Köln“, sagt Marc Greve, Geschäftsführer der Polipol Polstermöbel GmbH & Co. KG. „Die Spring Edition bietet Ausstellern und Besuchern zudem die einmalige Chance, die ,Imm Cologne‘ im Frühsommer zu erleben und dabei die Vorzüge Kölns noch mehr zu genießen.“

Umstrukturierung in der Vertriebsorganisation

Christian Drenth hat in der Titus Group als Sales Director für Zentral- und Nordeuropa die Verantwortung für die Geschäftsbelange und den Vertrieb in der D/A/CH-Region übernommen. Das Team der deutschen Titus GmbH wurde außerdem durch Michael Bänsch als Key Account Manager für die D/A/CH-Märkte ergänzt.

Hintergrund dieser Veränderungen ist die Umstrukturierung der Titus EU-Vertriebsorganisation und das Ausscheiden von Holger Geesmann, CSO Europe, der sich entschieden hat, Titus zu verlassen und zu Ninkaplast zu gehen. Er war in seiner Funktion im Vorstand für alle strategischen und operativen Sales Aktivitäten verantwortlich gewesen. Bei Ninkaplast hat er die Funktion des Gesamtvertriebsleiters übernommen.

Christian Drenth kam 2020 als Leiter SBU (Strategic Business Unit) Kinetics zu Titus, um die Integration des damals neu erworbenen Bereichs Kinetics der Simon Gruppe zu leiten. Er entwickelt Konzepte für die Zusammenarbeit mit Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die auf seiner jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Kunden und der Leitung des Vertriebs in den Beschlags-Märkten in Europa basieren. Michael Bänsch bringt umfangreiche nationale und internationale Kenntnisse und Erfahrungen im Vertrieb der Zulieferindustrie in der Möbelbranche mit.