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Autor: Hahn, Sebastian

Normen zu Struktur und Aufbau Digitaler Produktpässe auf der Zielgeraden

Am 5. und 6. November 2025 werden sich die Experten des Daten Competence Centers e. V. (Herford) zu ihren Meetings im Kloster Haydau südlich Kassels treffen. Das DCC nutzt die historischen Gemäuer bereits im dritten Jahr. Im Fokus der Tagungen stehen sieben soeben neu veröffentlichte Normentwürfe, die die Strukturen der künftigen Digitalen Produktpässe (DPP) klarzustellen helfen.

Traditionell ist der erste Tag der DCC-Gremiensitzung im Herbst der ordentlichen Mitgliederversammlung vorbehalten. Formalia, Interna und der Geschäftsbericht von Dr. Olaf Plümer (DCC-Geschäftsführer) stehen dann im Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Am Abend beschließt ein gemeinsamer Empfang den Tag, wozu auch geladene Gäste willkommen sind. Diese Einladung gilt jedoch besonders für die gemeinsame Gremiensitzung am 6. November mit dem Schwerpunkt „Digitale Produktpässe“, die seit einiger Zeit nicht nur die DCC-Mitgliedsunternehmen stark in Anspruch nehmen und in naher Zukunft rechtsverbindlich werden.

Die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) und deren Umsetzung mit dem Digitalem Produktpass brennen der Wirtschaft unter den Nägeln, insbesondere nachdem Mitte April die Kommission den „2025-2030 Working Plan“ zur ESPR veröffentlicht hatte. Wie bekannt, hatte Brüssel das Segment „Möbel“ auf Platz 2 der Prioritätenliste gesetzt. 2028 muss die Erarbeitung der Delegated Acts – Schlüsselinstrumente zur Umsetzung der ESPR – abgeschlossen sein, danach läuft eine 18-monatige Übergangsfrist. Im kommenden Jahr ist mit der Vorlage erster Entwürfe zu diesen Rechtsakten zu rechnen.

Erfreulicherweise schreiten die Arbeiten zügig voran. Von den acht geplanten Standards zu DPP wurden jetzt sieben als Entwürfe künftiger europäischer Normen vom JTC 24 von CEN und CENELEC veröffentlicht – die zudem alle in deutscher Sprache vorliegen:

  • Protokolle zum Datenaustausch (DIN EN 18216), 
  • Eindeutige Kennungen (DIN EN 18219), 
  • Datenträger (DIN EN 18220), 
  • Datenspeicherung, Datenpersistenz und Archivierung (DIN EN 18221),
  • Programmierschnittstellen (DIN EN 18222), 
  • System-Interkompatibilität (DIN EN 18223),
  • Datenauthentifizierung (DIN EN 18246).

Der interne Austausch zur normierten Struktur von DPP hat begonnen. Seit Ende August werden die Normenentwürfe im Deutschen Spiegelgremium von DIN/DKE (NA 043-02-06 GA) diskutiert und die deutsche Position herausgearbeitet. Zu Jahresende 2025 müssen die Normen dann in ihrer finalen Fassung vorliegen, zum 31. März soll die Harmonisierung abgeschlossen sein.

Ingka Group

Juvencio Maeztu wird CEO und Präsident

Juvencio Maeztu, derzeit stellvertretender CEO der Ingka Group | Ikea, wird am 5. November das Amt des CEO und Präsidenten übernehmen. Er folgt damit auf Jesper Brodin, der nach 8 Jahren als CEO und 30 Jahren bei Ikea beschlossen hat, neue berufliche Wege zu gehen. Er wird das Unternehmen Ende Februar 2026 verlassen.

Maeztu hat die letzten 25 Jahre bei Ikea in verschiedenen Funktionen verbracht. Anfang der 2000er Jahre begann er als Filialleiter in Spanien. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Einzelhandel und in Einrichtungshäusern.

Ikea in einen Omnichannel-Einzelhändler verwandelt

„In den letzten acht Jahren hat Jesper das Unternehmen mit einem bemerkenswerten Beitrag durch nie dagewesene Zeiten geführt und Ikea in einen Omnichannel-Einzelhändler verwandelt, während er gleichzeitig die Anstrengungen beschleunigte und die Nachhaltigkeit wirklich in das Geschäft integrierte“, sagt Lars-Johan Jarnheimer, Vorsitzender der Ingka Holding B.V. „Unter Jespers Führung hat Ikea mit einer Vielzahl von Formaten in neue Märkte und Städte expandiert und damit die sich verändernden Bedürfnisse unserer Kunden erfüllt.“

„Ich bin zutiefst dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und die Zuversicht. Es war ein Privileg, in den letzten sieben Jahren an der Seite von Jesper zu arbeiten, und ich bin der Erste in der Reihe, der ihm für seine erstaunlichen Beiträge, seine mutige Führung und vor allem für seine Freundschaft danken muss. Ich bin dankbar, dass ich auf dem Fundament aufbauen kann, das er und andere vor ihm geschaffen haben“, sagt Juvencio Maeztu. „Die Tiefe unserer Vision und unser Engagement für Erschwinglichkeit und niedrige Preise ist mehr als nur unsere Geschäftsidee – es ist unsere Verantwortung gegenüber den vielen Menschen.“

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um weiterzugehen, und ich freue mich darauf, dass Juvencio die Nachfolge antritt – sein tiefes Engagement für das Geschäft, die Menschen und den Planeten inspiriert mich, und da wir uns im wichtigsten Jahrzehnt der Menschheit befinden, weiß ich, dass er mit Herzblut führen wird“, sagt Jesper Brodin. Er wird künftig unter anderem als Senior Advisor für die Ikea Stiftung tätig sein.

Hailo

Begrüßt neue Auszubildende

Hailo setzt weiterhin auf die Ausbildung eigener Fachkräfte und begrüßt auch in diesem Jahr wieder zehn neue Auszubildende. Der Einstieg markiert für die jungen Menschen den Beginn einer spannenden und praxisnahen Berufslaufbahn in einem traditionsreichen Familienunternehmen.

Start ins Berufsleben mit Perspektive

Zum Ausbildungsstart am 1. August 2025 beginnen Samuel-Drar Eyob, Leonas-Maximilian Birker und Paul Emil Reuter ihre Ausbildung als Fertigungsmechaniker bei Hailo. Mia-Zoé Coppola startet ihre Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Für den kaufmännischen Bereich konnten Lynn-Sophie Kohles, Johanna Hallak, Evelyn Gromov, Tim Schwontkowski, Max Friesen und Fynn Freischlad als neue Auszubildende zur/zum Industriekauffrau/-mann gewonnen werden.

Im Rahmen der offiziellen Begrüßungsveranstaltung am 22. August 2025 wurden die neuen Auszubildenden von Hailo herzlich willkommen geheißen. Geschäftsführer Jörg Lindemann, die kaufmännische Ausbildungsleiterin Marlen Thamer, der technische Ausbildungsleiter Martin Gaubatz sowie Logistikleiter Ralf Thiel begrüßten persönlich die motivierten Nachwuchskräfte und zeigten sich erfreut über die Verstärkung im Team.

Ausbildung bei HAILO – vielfältig und zukunftsorientiert

Hailo legt großen Wert darauf, junge Nachwuchskräfte nicht nur fachlich, sondern auch persönlich bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Die Auszubildenden lernen im Laufe ihrer Ausbildung verschiedene Bereiche des Unternehmens kennen – von der Fertigung über die Logistik bis hin zum kaufmännischen Umfeld. Ergänzt wird dies durch Stationen im Ausbildungsverbund mit Hailo Wind Systems und Lotus.

In der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt und den Fachabteilungen sammeln die Azubis praxisnahe Erfahrungen, erhalten fundiertes Wissen und werden dabei individuell von qualifizierten Ausbilderinnen und Ausbildern begleitet. „Unsere Auszubildenden leisten vom ersten Tag an einen wertvollen Beitrag. Wir fördern ihre Entwicklung ganz bewusst und möchten ihnen langfristige Perspektiven bei Hailo bieten“, so Geschäftsführer Jörg Lindemann.

Duales Studium ebenfalls möglich

Das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Haiger beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeitende, darunter 27 Auszubildende und sechs Studierende. Neben den Ausbildungsberufen Technischer Produktdesigner, Fertigungsmechaniker, Industriekaufmann, Fachkraft für Lagerlogistik und Fachlagerist bietet Hailo als Partnerunternehmen von StudiumPlus auch die Option eines dualen Studiums an. Hierbei findet die praktische Ausbildung im Unternehmen statt, während die theoretischen Inhalte an der Hochschule vermittelt werden.

Destatis

Baugenehmigungen im Juni klar im Plus

Bei den für den Möbelbranche so wichtigen Zahlen für Baugenehmigungen geht es weiter aufwärts. Im Juni 2025 wurde in Deutschland der Bau von 19.000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,9 Prozent oder 1.400 Baugenehmigungen mehr als im Juni 2024.

3.100 Wohnungen mehr als im 1. Halbjahr 2024, als die Zahl genehmigter Wohnungen auf den niedrigsten Stand für eine erste Jahreshälfte seit 2010 gesunken war. In diesen Ergebnissen sind sowohl Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

Den deutlichsten Sprung nach oben gab es bei Einfamilienhäusern, deren Genehmigungszahl um +14,1 Prozent zulegte (+2.600 auf 21.300). Rückläufig war hingegen mit -8,3 Prozent das Ergebnis bei Zweifamilienhäusern. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, wurden im 1. Halbjahr 2025 insgesamt 57.300 neue Wohnungen genehmigt. Damit blieb die Zahl nahezu unverändert (+0,1 Prozent oder 31 Wohnungen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Carat

Softwarehersteller präsentiert Lösungen auf Gut Böckel

Vom 20. bis 25. September kann sich das Fachpublikum auf der Herbstmesse über das Angebot des Softwareherstellers Carat informieren. Auf Gut Böckel erwarten sie zwei Einblicke in Neuheiten sowie aktuelle Produktupdates für mehr Effizienz und Komfort. Welche Funktionen schon jetzt entwickelt und getestet werden, um auch in Zukunft bestmöglich aufgestellt zu sein, lässt sich ebenfalls entdecken. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Gebrauch von künstlicher Intelligenz (KI) und wie diese aktuell und zukünftig sinnvoll genutzt werden kann, um den Arbeitsalltag zu vereinfachen.

Flexibel durch cloudbasiertes Planen und Verkaufen

Mit „Carat one“ richtet der Dreieicher Softwarehersteller seinen Fokus auf cloudbasierte Planungs- und Verkaufsprozesse. „Mit ‚Carat one‘ bieten wir einen vollkommen orts-, zeit- und geräteunabhängigen Zugriff auf alle wichtigen Planungsinformationen, ohne die Carat-Software selbst starten zu müssen“, erklärt Carat-Geschäftsführer Andreas Günther. So sind Kommissionen und Kundendaten sowie Systemnummern- und Rechteverwaltung für Planer und Verkäufer immer verfügbar. Unabhängig davon, wann der Händler wo ist und welches Endgerät er nutzt.

Blick ins Innenleben der Küche

Als zweite Preview stellt Carat das nächste Level von „Carat emotion“ vor. Die Grafik bietet bereits lebensechte, dynamische und animierte Visualisierungen. Zukünftig lässt sich auch das Innenleben der Küche darstellen. Geöffnete Schränke und Schubladen gewähren nicht nur einen Blick „hinter die Kulissen“. Planer ermöglichen ihren potenziellen Kunden damit außerdem einen professionellen Einblick in Funktionalität, Stauraum und Verarbeitung sowie in die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten beim Einrichten von Schränken und Schubladen – und unterstützen damit die Kaufentscheidung.

Im Rahmen der letzten Herbstmesse noch als Studie vorgestellt, wird die KI-unterstützte Lichtplanung in Kürze verfügbar sein. „Die Resonanz unserer Besucher war durchweg positiv“, resümiert Andreas Günther, „sodass wir direkt nach der Messe in die Umsetzung gegangen sind.“ Der Vorteil der neuen Funktion, die ebenfalls zu einem realistischen Planungserlebnis beiträgt: Dank KI genügt ein Klick, um vorhandene Lichtquellen zu optimieren. Gerade beim Wechsel von Fronten oder Änderungen der Raumgröße wird so eine natürlich wirkende Dosierung des Lichts ohne zusätzlichen Arbeitsschritt automatisch eingestellt und ausgeführt.

Erweiterungen für mehr Effizienz und Komfort

Für die cloudbasierte Prozesslösung „Carat kitchenstox“, die den kompletten kaufmännischen Prozess abbildet und dabei vollständig in die Carat-Planungssoftware integriert ist, gibt es jetzt Optimierungen und Funktionserweiterungen, die die Abwicklung von Aufträgen weiter erleichtern. Darunter z.B. die aktualisierte Tourenplanung für effizientere Terminabläufe sowie die Möglichkeit, innerhalb der Unternehmenskennzahlen Statistiken einfach und schnell auszuwerten oder selbst zu erstellen. Erhöhten Komfort bei der Kundenverwaltung bietet zudem die automatische Statusänderung.

möbel kultur

Talkformat auf der Area 30

Vernetzung, Austausch, Partnerschaft: Wie kein zweites Event führen die Herbstmessen entlang der A30 die gesamte Küchenbranche in Ostwestfalen zusammen. Um Strategien, Visionen und reale Handelspolitik an einen Tisch zu bringen, startet unser Schwesternetzwerk möbel kultur beim diesjährigen Küchenherbst ein neues Talkformat auf der Area30. Zum Auftakt am 21. September um 17 Uhr werden renommierte Branchengäste erwartet.

Produktschau? Das war früher. In Zeiten beständiger Herausforderungen und Krisen gilt es, beim größten Küchenbranchentreff im deutschsprachigen Raum gemeinsam an einem Strang zu ziehen – oder zumindest das Gespräch zu suchen. Zum Start des neuen Netzwerkevents „möbel kultur Talk“ widmen sich die Kollegen und Kolleginnen daher der zentralen Frage, wohin sich Industrie und Handel in den kommenden Monaten und Jahren weiterentwickeln wollen – und müssen.

Das Thema: Zwischen Preiskampf und Partnerschaft – wohin steuert die Küchenbranche?

21. September 2025, 17 Uhr auf der Area30

Als führendes Fachnetzwerk versammelt möbel kultur am Sonntag, 21. September, um 17 Uhr wichtige Stimmen aus Industrie, Handel und Verbandswesen auf der Area 30 „Stage“, um Antworten zu finden, Perspektiven auszutauschen und Wege aufzuzeigen.

Interessant werden dürften dabei die verschiedenen Standpunkte bei komplexen Fragestellungen, die die gesamte Branche umtreiben: Wie lassen sich Marge und Marktposition unter den aktuellen Rahmenbedingungen sichern? Welche Verantwortung tragen Industrie, Handel, Verbände und Dienstleister? Und: Welche Partnerschaften braucht es für eine zukunftsfähige Küchenbranche?

Renommierte Talkgäste zum „möbel kultur Talk“

Mit dabei am 21.9.2025 sind u.a. Volker Irle, Geschäftsführer AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V.), Yvonne Zahn, Geschäftsführerin des Küchenstudios Proform & Inhaberin des Blogs „Yvis Küchenglück“ sowie Sebastian Kiefer, Geschäftsführer des KüchenAtlas.

Zu Wort kommen sollen nicht nur die Gäste der Talkrunde, sondern auch interessierte Zuhörer:innen des Formats. Der interaktive Austausch über 60 Minuten wird von möbel kultur moderiert sowie redaktionell und crossmedial begleitet. „Wir freuen uns – erstmals als Networking-Partner der Area30 – mit dem neuen Talk-Format echte Lösungen aus der Praxis vorzustellen und Trends aufzuzeigen“, betont Gabriele Mühlen, Editorial Director möbel kultur. „Im Anschluss laden wir alle Gäste zu einem exklusiven Get-together ein.“

Save the Date

möbel kultur Talk auf der Area 30, 21. September, ab 17 Uhr.

Dominik Dennig in die Geschäftsführung eingetreten

Dominik Dennig hat seine neue Rolle als Geschäftsführer der Dennig GmbH angetreten – der Holdinggesellschaft hinter der Denios-Gruppe mit Sitz im ostwestfälischen Bad Oeynhausen. Damit schlägt das weltweit tätige Familienunternehmen ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf: Mit Dominik Dennig tritt die nächste Generation und ein international erfahrener Strategiemanager ins wirtschaftliche Geschehen ein. Die Firma Denios wurde 1986 – damals noch unter anderem Namen – von Helmut Dennig gegründet.

Der nächste Karriereschritt ist das Ergebnis sorgfältiger Planung, vielseitiger beruflicher Stationen und eines tief verankerten persönlichen Ziels: „In das eigene Familienunternehmen einzusteigen, war seit jungen Jahren ein großer Wunsch“, sagt Dominik Dennig. „Im Herbst vergangenen Jahres ist dieser Wunsch Realität geworden – mit großem Respekt vor dem, was mein Vater aufgebaut hat und der Motivation, meinen eigenen Weg zu gehen. Mein Vater hat mir die Werte und die Leidenschaft für das Unternehmen vermittelt, die ich mitnehmen werde. Hinter mir liegen die ersten Monate – und das erste, kleine Zwischenfazit fühlt sich sehr gut an.“

Starke Wurzeln – mit Blick auf internationales Wachstum

In seiner neuen Funktion verantwortet der 32-jährige Familienvater vielfältige strategische Themen: Neben der Weiterentwicklung des bestehenden Beteiligungs- und Investmentportfolios liegt sein Fokus auf der strategischen Unterstützung der gesamten Unternehmensgruppe. Innerhalb der Denios-Gruppe bringt er sich zudem projektbezogen in Schlüsselthemen ein – insbesondere mit Blick auf Wachstum, Innovation und Internationalisierung.

Dass er für diese Aufgaben bestens gerüstet ist, zeigt sein Werdegang: Er erlangte ein Diplom in Art Direction von der Miami Ad School mit Stationen in San Francisco und New York. Nach seinem „Bachelor of Arts“ und seinem „Master of Science“ im Fachbereich „International Management“ an der International School of Management in Hamburg und der Napier University in Edinburgh absolvierte er verschiedene berufliche Stationen. Zuletzt war er für das Unternehmen „Visable“ – unter anderem bekannt für die B2B-Plattform „Wer liefert was“ – als „Senior Strategy & Business Development Manager“ tätig.

Vision trifft Verantwortung: Zukunft gestalten mit Weitblick

„Die Dennig GmbH und damit auch Denios streben in den nächsten Jahren dynamisches Wachstum an“, so Dominik Dennig. „Dabei geht es nicht nur darum, größer zu werden, sondern auch darum, resilienter, internationaler und vielfältiger aufgestellt zu sein.“ Eine zentrale Rolle spiele dabei das Headquarter, das zukünftig noch stärker die globale Entwicklung der Tochtergesellschaften begleiten werde.

Privat schöpft Dominik Dennig Kraft aus der Familie und dem Reisen: „Wenn der Laptop zugeklappt ist, verbringen wir gerne Zeit draußen – mit unserer kleinen Tochter und unserem Hund. Neue Perspektiven für die Zukunft des Unternehmens entstehen oft genau dann.“

Insolvenz angemeldet – Fortführung geplant

Die schwache Kaufkraft im Küchen- und Möbelsegment fordert eine weitere Insolvenz: Die oberösterreichische Haka Küche GmbH mit Sitz in Traun hat am 18. August 2025 beim Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind rund 158 Mitarbeiter:innen sowie etwa 120 Gläubiger.

Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1830 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 11,4 Mio. Euro, bei Aktiva von etwa 2,2 Mio. Euro. Den Gläubigern wird im Rahmen eines Sanierungsplans eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren, angeboten.

Ursachen: Übernahme und Marktrückgang

Als wesentliche Ursache nennt die Geschäftsführung die Übernahme des Badmöbelwerks Mondsee von Villeroy & Boch Austria im Herbst 2023. Das Geschäftsfeld erwies sich als defizitär, gleichzeitig belasteten hohe Dienstnehmeransprüche die Liquidität. Hinzu kam ein deutlicher Nachfragerückgang im Küchenmarkt nach dem Corona-Boom.

Betrieb soll weitergeführt werden

Geschäftsführer Gerhard Hackl betont, dass die Küchenproduktion fortgesetzt werden soll. Das verlustreiche Badmöbelgeschäft wird jedoch eingestellt – mit entsprechenden Personalmaßnahmen. Hackl gibt sich gegenüber den österreichischen Lokalnachrichten kämpferisch: So solle Haka Küche künftig wieder auf eine stabile, profitable Basis gestellt werden.

Termine im Sanierungsverfahren

  • Anmeldeschluss für Forderungen: 7. Oktober 2025
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung: 21. Oktober 2025
  • Sanierungsplantagsatzung: 28. November 2025

Die Arbeiterkammer Oberösterreich begleitet die Beschäftigten und rät Konsument:innen, offene Zahlungen nur nach mangelfreier Lieferung zu leisten. Auch der AKV bietet Gläubigern Unterstützung bei der Forderungsanmeldung.

Über Haka Küchen:

1930 als kleiner Tischlereibetrieb gegründet, begann Haka Küche – benannt nach dem Kürzel des Gründers Karl Hackl – schon zeitnah mit dem Vertrieb von seriengefertigten Möbeln und Küchen. Haka entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Küchenunternehmen Österreichs. 2011 wurde die Produktion in Traun mit einem neuen Standortkonzept modernisiert und veredelt; 2016 wurden zusätzlich noch einmal fünf Millionen Euro in den Gewerbepark investiert. Den vorläufigen Höhepunkt im Unternehmenswachstum sollte die Übernahme des Badmöbelwerks in Mondsee sein, das nun zu einer erheblichen finanziellen Schieflage geführt hat und als Sanierungsmaßnahme voraussichtlich wieder abgestoßen wird.

Sondiert attraktive Märkte in den VAE und Saudi-Arabien

Im Nahen Osten führt der Bauboom zu einem Wachstum bei Möbel- und Inneneinrichtungsprojekten – und das in verschiedensten interessanten Segmenten von Luxushotels bis zu Wohn- und Gesundheitsbauten im mittleren Segment. Dabei bietet Saudi-Arabien das größte Projektvolumen, während Dubai den effektivsten Einstieg für Marktzugang, Vernetzung und regionale Steuerung verspricht.

Die Mitgliedsunternehmen des Furniture Club – Made in Germany wollen sich deshalb Anfang Dezember einen kompakten Überblick über den Markt für Inneneinrichtung in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien verschaffen. In Riad und Dubai werden die Möbelhersteller, Objekteinrichter und Möbelzulieferer eine sorgfältige Auswahl hochkarätiger Gesprächspartner treffen, insbesondere Investoren, Turnkey GUs, Projektentwickler, Betreiber von Hotel- und Wohnimmobilien, Innenarchitekten und Distributoren.

Die Teilnehmenden sollen auf der Marktsondierungsreise ein Gespür dafür entwickeln, wie die verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette denken und arbeiten und welche Rolle sie jeweils beim Marktzugang und bei Projektentscheidungen spielen. Und natürlich erste wichtige Kontakte aufbauen.

Die Reise wird von einem erfahrenen Experten mit einem sehr guten persönlichen Netzwerk zu Entscheidern vor Ort vorbereitet und begleitet sowie von Niederlassungen von Furniture Club-Mitgliedern vor Ort unterstützt. Sie verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Kontakte in den Märkten, um hochwertige Kontakte und eine kompetente Begleitung der Reise sicherzustellen.

Interessenten an einer Teilnahme an der Marktsondierungsreise kontaktieren bitte für weitere Details Andreas Rieß, Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Furniture Club unter info@furnitureclub.de