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Autor: Hahn, Sebastian

BSH

Sozialplan zur Standortschließung in Nauen steht

Die BSH Hausgeräte GmbH und die Arbeitnehmervertretung haben sich einer Mitteilung zufolge auf einen Interessenausgleich sowie einen Sozialplan für den Standort Nauen verständigt. Die Waschmaschinenproduktion soll wie geplant bis zum 30. Juni 2027 fortgeführt werden, bevor das dortige Werk geschlossen wird.

Laut Unternehmen umfasse der Sozialplan ein Maßnahmenpaket zur Abfederung der Folgen für die Beschäftigten: Dazu zählten unter anderem Abfindungen, die Einrichtung einer Transfergesellschaft, Weiterbildungsangebote sowie Regelungen für den Vorruhestand. Ziel sei es, die rund 450 betroffenen Mitarbeitenden möglichst sozialverträglich aufzufangen und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

Nauen bleibt für BSH als Logistikzentrum erhalten

Obschon die Produktion ausläuft, bleibt Nauen zumindest in Teilen erhalten: Künftig soll der Standort als Logistikzentrum innerhalb des europäischen Netzwerks der BSH weiterbetrieben werden.

Die Einigung reiht sich in den bereits im Herbst 2025 kommunizierten Strategiewechsel ein. Wie moebelkultur.de berichtete, plant die BSH die Schließung ihrer Standorte in Nauen und Bretten bis Anfang 2028. Ein Einschnitt, der rund 1.400 Arbeitsplätze betrifft. Während die Produktion in Nauen Mitte 2027 ausläuft, soll die Schließung des Brettener Werks bis Anfang 2028 erfolgen. Als zentraler Grund für diese Entscheidung wird unter anderem die Notwendigkeit angeführt, Produktionskapazitäten an veränderte Marktbedingungen anzupassen und die globale Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern.

Mit dem nun vereinbarten Sozialplan wird dieser Kurs konkret umgesetzt. Nach Monaten von Protesten und Verhandlungen rückt damit die operative Abwicklung des Standorts näher – verbunden mit dem Versuch, die sozialen Folgen für die Belegschaft abzufedern.

ZDH

Bemängelt unzureichende Reformentlastungsschritte

Zum Kabinettsbeschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes sowie zum Eckwertebeschluss über den Bundeshaushalt 2027 am 29. April erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Die Kabinettsbeschlüsse zum Bundeshaushalt 2027 sowie zum Gesundheitsbereich bleiben hinter den angekündigten Reformvorhaben zurück und lassen eine erkennbare strategische Linie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit vermissen. Die mit ihnen verbundene Entlastungswirkung fällt insgesamt unzureichend aus.

Der Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 zeigt, dass hierzulande nicht die Wirtschaftskraft wächst, sondern vor allem die erdrückende Last der Zinszahlungen. An entscheidenden Stellen bleiben in den nun vorgelegten Eckwerten Betriebsinhaberinnen und Unternehmer, die in den Standort Deutschland investieren sollen, völlig im Unklaren. Der Eckwertebeschluss bietet kaum Orientierung. Stattdessen offenbaren als Globalpositionen getarnte Luftbuchungen, dass die Regierung nacharbeiten muss, um einen tragfähigen Haushalt vorzulegen. Seit Langem gilt, dass die Schulden von heute die Steuererhöhungen von morgen sind. Dabei ist unser Steuersystem schon jetzt nicht mehr wettbewerbsfähig und ist eine Gefahr für Arbeitsplätze sowie den Erhalt des Mittelstandes. Eine Kehrtwende weg von kurzsichtiger Politik hin zu ganzzeitlichen Strukturreformen ist überfällig.

Auch die Beschlüsse im Gesundheitsbereich fügen sich in dieses Bild unzureichender Reformansätze ein. Der Gesetzentwurf bleibt klar hinter den angekündigten Einsparzielen zurück. Eine Senkung der Lohnzusatzkosten rückt damit in weite Ferne, ebenso wie eine Rückkehr zu einem Gesamtsozialversicherungsbeitrag von unter 40 Prozent. Für personalintensive Handwerksbetriebe ist dies ein sehr problematisches Signal und eine verpasste Gelegenheit der Regierung, hier den Belastungsdruck für Betriebe wie Beschäftigte zu verringern. Besonders kritisch ist die Entwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bewerten. Sinkende Bundeszuschüsse und die fortgesetzte Finanzierung versicherungsfremder Leistungen über Beiträge führen zu einer einseitigen Belastung von Betrieben und Beschäftigten. Dies hat unmittelbare negative Auswirkungen auf Investitionen, Beschäftigung und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wir brauchen stattdessen dringend eine nachhaltige und kostendämpfende Reform des Gesundheitssystems.

In der Gesamtbetrachtung wird die schwarz-rote Regierung mit diesen Beschlüssen den eigenen Ansprüchen nicht gerecht, da sie weder Entlastung noch die notwendige Planungssicherheit oder Zukunftsperspektive bieten. Bleibt eine grundlegende Neuausrichtung hin zu tragfähigen Strukturreformen aus, droht eine weitere Schwächung des Standorts mit spürbaren Folgen für das Handwerk und den Mittelstand insgesamt.“

Schattdecor

Hält Produktion 2025 stabil und investiert in neue Anlagen

Die Schattdecor-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Marktbedingungen auf solidem Niveau abgeschlossen. Das Unternehmen mit Sitz in Thansau erzielte einen vorläufigen Gesamtumsatz von rund 840 Millionen Euro und lag damit knapp unter dem Vorjahreswert. Die Produktionsmengen blieben stabil: Im Bereich Druck wurden 1.343 Millionen Quadratmeter gefertigt, bei den veredelten Oberflächen 782 Millionen Quadratmeter.

Dr. Derick Beitel, Vorstand für Finanzen/IT

Der Oberflächenspezialist sieht sich mit einem von Volatilität und Komplexität geprägten Umfeld konfrontiert. „Wir agieren in einer Phase erhöhter Unsicherheit mit verhaltenen wirtschaftlichen Indikatoren, steigendem Kosten-, Markt- und Wettbewerbsdruck und zunehmenden geopolitischen Spannungen“, erklärte Dr. Derick Beitel, Sprecher des Vorstands und Vorstand für Finanzen/IT. Die weltweite Nachfrage nach den Lösungen des Unternehmens zeige sich jedoch weiterhin robust.

Um seine Marktposition langfristig zu sichern, hat Schattdecor 2025 gezielt in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert. Am polnischen Standort Tarnowo Podgórne wurde eine neue Druck- und Lackiermaschine in Betrieb genommen, im italienischen Rosate eine neue Imprägnieranlage. Zudem baute die Gruppe im Rahmen ihrer globalen Digitaldruckstrategie ihre Digitaldruckfähigkeiten weiter aus.

Das Unternehmen verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel eines nachhaltigen und profitablen Wachstums. „Dafür investieren wir gezielt in neue Fähigkeiten, um innovative und marktgerechte Lösungen für unsere Kunden anbieten zu können“, betonte Beitel. Mit den neuen Anlagen will Schattdecor seine Stellung als Oberflächenspezialist weiter festigen.

Homag Group

Baut Kundennähe in den Benelux-Ländern weiter aus

Die Benelux-Region ist seit vielen Jahrzehnten von großer Bedeutung für die Homag Group. Vor diesem Hintergrund ist der Aufbau eigener Sales- & Servicegesellschaften sowohl in Belgien als auch in den Niederlanden geplant. Dadurch haben Kunden in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ab sofort noch stärker die Möglichkeit, direkt mit der Homag Group zusammenzuarbeiten. Dieses Angebot ergänzt die bestehenden Marktstrukturen und erweitert bewusst die Wahlmöglichkeiten der Kunden. Homag will damit seine Marktposition sichern und den Anspruch an Qualität, Beratung und Service konsequent weiter ausbauen.

Die neuen Einheiten werden als zentrale Ansprechpartner für die Kunden in den Bereichen Beratung und Projektbegleitung sowie dem Vertrieb von Maschinen und Anlagen fungieren. Hinzu kommen folgende Serviceleistungen für bestehende sowie neu zu installierende Maschinen:

  • Hotline und Remote Support
  • Technikereinsätze / Inspektionen / Reparaturen
  • Montage und Inbetriebnahme
  • Ersatzteile
  • Modernisierungen

Langjährige Partnerschaften und erweiterte Wahlfreiheit

Vertriebsleiter Frederik Meyer erläutert: „Die erfolgreiche Marktentwicklung der Homag Group in den Benelux-Ländern basiert auf starken und engagierten Partnern. Die Unternehmen der Optimat Group haben als Vertriebspartner über viele Jahre einen wichtigen Beitrag zur Betreuung unserer Kunden und zur Positionierung der Marke Homag geleistet. Unabhängig vom neuen Direktangebot gilt, dass die Unternehmen der Optimat Group weiterhin berechtigt sind, Maschinen und Anlagen der Homag Group, sowie deren Service anzubieten. Die Kunden können eigenständig entscheiden, mit welchem Geschäftspartner sie zusammenarbeiten möchten. Mit der erweiterten Direktansprache eröffnen wir unseren Kunden zusätzliche Optionen, ohne bewährte Strukturen abzubauen.“

Kontaktaufnahme

Bis zum formalen Abschluss der jeweiligen Gesellschaftsgründungen können Kunden die Homag Group wie folgt erreichen:

Vertrieb & Allgemeine Anfragen

  • Niederlande: info-netherlands@homag.com
  • Belgien: info-belgium@homag.com

Service

  • Niederlande: service-netherlands@homag.com
  • Belgien: service-belgium@homag.com

Umweltstiftung fördert fünf nachhaltige Initiativen

Mit insgesamt 40.000 Euro unterstützt die Europa Möbel-Umweltstiftung fünf Projekte, die Kindern und Jugendlichen Naturerfahrungen ermöglichen und Umweltbildung langfristig stärken sollen.

„Mit unserer Förderung möchten wir Projekte stärken, die Umwelt- und Nachhaltigkeitswissen nicht nur vermitteln, sondern erlebbar machen – vom Waldkindergarten über den Lernacker bis hin zu dauerhaften Bildungsorten. Gerade wenn auch junge Menschen sich ehrenamtlich engagieren, verdient das besondere Unterstützung“, sagt Ulf Rebenschütz, Vorstand der Europa Möbel-Umweltstiftung.

40.000 Euro für fünf Projekte

12.000 Euro gehen an die Grüne Schule des Vereins “Naturgetreu autark handeln” in Hohenstein. Junge Erwachsene setzen sich ehrenamtlich dafür ein, dass im bestehenden Naturschaugarten ein dauerhaft nutzbarer Seminar- und Lernort für nachhaltige Bildung entsteht.

Mit 10.000 Euro Unterstützung darf Acker e.V. für sein Projekt “Lernacker” rechnen. Mit seinem Bildungsprogramm für Schulen und Kindergärten macht es den Weg von der Aussaat bis zur Ernte für Kinder unmittelbar nachvollziehbar. Mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche haben das Angebot an rund 1.800 Lernorten im DACH-Gebiet bereits genutzt.

9.000 Euro fließen an den Förderverein Waldkindergarten Weißenhorn. Hier werden Kindern Naturerfahrungen in einem unmittelbaren, naturnahen Umfeld ermöglicht.

5.500 Euro Förderung erhält das Institut für angewandte Ökologie für das Projekt “Hecken & Holz”. Dabei wird Kindern in Hecken und Feldgehölzen das Wissen über Lebensräume, Artenvielfalt und deren Schutz vermittelt.

Last but not least: 3.500 Euro für den Schulbauernhof Hochburg − ein Lernort rund um die Entstehung regionaler und saisonaler Lebensmittel. Die Bedeutung einer nachhaltigen Ernährung steht im Fokus.

Neue Website mit komplettem Portfolio

Extech, eine Marke von Teledyne FLIR, gab heute den Start von Extech.com bekannt, einer überarbeiteten, eigens dafür konzipierten Website, die Suche nach Extech-Geräten für Techniker und Fachleute vor Ort sowie Vertriebspartner einfacher, schneller und intuitiver zu gestalten.

Die neue Website verleiht der Marke Extech wieder eine eigene, unverwechselbare Online-Präsenz und bietet eine zeitgemäße Präsentation, bei der die robusten, zuverlässigen Extech-Werkzeuge, auf die Profis sich verlassen können, klar im Mittelpunkt stehen.

Eine zentrale Anlaufstelle für Extech-Werkzeuge

Extech.com bietet eine optimierte Navigation und eine übersichtlichere Produktdarstellung, sodass Nutzer ganz einfach Kategorien durchsuchen, Werkzeuge vergleichen und die richtige Lösung für ihre Arbeit finden können. Das gesamte Extech-Sortiment ist damit ab sofort an einem Ort verfügbar, mit durchgängig aktualisierten Produktinformationen.

Aktualisierter Katalog auf Extech.com verfügbar

Zeitgleich mit dem Start der Website steht nun auch der aktualisierte Extech-Katalog direkt auf der Website zum Download bereit. Der Katalog bietet eine praktische Übersicht über Produktspezifikationen und ermöglicht den einfachen, direkten Produktvergleich. Er ist in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch verfügbar.

„Mit dem Start von Extech.com erhält die Marke den eigenen Online-Auftritt, den sie verdient“, erklärt Heliel Morales, Business Development Director der Marke Extech. „Die neue Website bietet ein deutlich verbessertes Nutzererlebnis und erleichtert es Kunden und Partnern, unsere Geräte zu entdecken, technische Daten einzusehen und bei Bedarf jederzeit auf den aktuellen Katalog zuzugreifen.“

Die neue Website und der Download des Katalogs findet sich unter: https://www.extech.com/de-de/

Wagner

Neue Niederlassung in Brasilien eröffnet

Der Spezialist für Beschichtungstechnik Wagner hat mit der J. Wagner Brasil Ltda. eine neue Niederlassung in Campinas bei São Paulo gegründet. Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Präsenz vor Ort stärken und sich strategisch für das erwartete Wirtschaftswachstum in Südamerika positionieren.

Wie Christian Pustlauk, Vice President Europe & South America bei Wagner, erklärt, ermögliche der neue Standort eine schnellere Reaktion auf die Anforderungen der südamerikanischen Kunden sowie einen direkteren Service vor Ort. Michael Müller, Co-CEO der Wagner-Unternehmensgruppe, betont zudem die strategische Bedeutung des Landes: Die Gründung sei ein klares Bekenntnis zum Markt in Brasilien, der weltweit sechstgrößten Volkswirtschaft und der größten des Kontinents. Die Region um São Paulo biete dabei einen hervorragenden Zugang zu den restlichen südamerikanischen Märkten.

Die neue Niederlassung in Campinas betreut künftig Partner und Kunden aus der industriellen Beschichtungsindustrie. Der Standort verfügt über einen modernen Showroom für Anwendungstests, eine lokale Logistik für kritische Bauteile und bietet einen spezialisierten technischen Support. Dieser richtet sich insbesondere an die Transport-, Agrar- und Möbelbranche.

Geleitet wird das neu gegründete Unternehmen von Managing Director André Da Poian. Der Maschinenbauingenieur mit einem MBA in Marketing bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Oberflächenbeschichtung mit und war bereits in den vergangenen Jahren für Wagner in Südamerika tätig.

Kooperation mit Europlac mit innovativer Oberfläche

Holzwerkstoff-Spezialist Europlac und das afrikanisch-deutsche Unternehmen Bark Cloth haben eine Zusammenarbeit gestartet. Ziel der Kooperation ist es, neue Wege in der Oberflächengestaltung zu gehen und dabei Design, Nachhaltigkeit sowie Raumakustik miteinander zu verbinden.

Im Zentrum der Partnerschaft steht das Material „Bark Tex“, ein natürliches Baumrindenvlies. Dieses wird aus der Rinde des ostafrikanischen Mutuba-Feigenbaums gewonnen. Da die Rinde permanent nachwächst und der Baum für die Ernte nicht gefällt werden muss, gilt das Material als extrem nachhaltig und die handwerkliche Herstellung als annähernd CO₂-neutral. Das Vlies kommt völlig ohne Bindemittel oder Additive aus. Die fertigen Oberflächen sind absolute Unikate, die durch ihre besondere Haptik und eine Optik bestechen, die je nach Licht an Leder oder zarte Stoffe erinnert.

Europlac nutzt die hohe Flexibilität dieses Rindenvlieses, um es auf verschiedenste Trägermaterialien aufzubringen. Ein erstes konkretes Resultat der Kooperation ist das Produkt „Inois Cortex“. Dabei wird die Baumrinden-Oberfläche mit einem Blähglasträger kombiniert. Diese Materialverbindung sorgt für hervorragende schallabsorbierende Eigenschaften. Damit bietet der neue Werkstoff eine ideale Lösung für den Möbel-, Objekt- und Innenausbau – insbesondere in Räumen wie Büros oder Restaurants, in denen eine natürliche Ästhetik und eine optimierte Akustik gleichermaßen gefordert sind.

Ingka Group

Neue Solarparks für 26.000 Haushalte geplant

Ingka Investments treibt den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland voran. Mit zwei neuen Solarparks in Schleswig-Holstein und Niedersachsen will die Ikea-Muttergesellschaft ihre Position im Energiemarkt ausbauen.

Zwei Solarparks mit 110 MW Gesamtkapazität

Ingka Investments, die Investmentsparte der Ingka Group, hat mit dem Bau eines Solarparks in Bokel Schäferkate begonnen. Ein zweiter Standort in Heideland soll Anfang 2027 folgen. Zusammen kommen beide Anlagen auf eine Kapazität von 110 MW. Der erste Park soll im Oktober 2026 in Betrieb gehen, der zweite im Oktober 2027. Laut Ingka Investments reicht die erzeugte Strommenge für rund 26.000 europäische Haushalte.

Energieziele 2030 im Blick

Frederik de Jong, Head of Renewable Energy bei Ingka Investments, erklärte, man sei stolz, diese Initiative in Deutschland umzusetzen, wo das Unternehmen langfristig präsent und engagiert sei. Die Solarparks seien ein weiterer Schritt hin zu mehr erneuerbarer Energieproduktion in der Region und unterstützten Deutschlands Energieziele für 2030. Mit den Solar- und Windparks wolle man erneuerbare Energie entlang der gesamten Ikea-Wertschöpfungskette und darüber hinaus verfügbar machen.

Umfangreiche Investitonen geplant

Die neuen Projekte ergänzen das bestehende Portfolio an erneuerbaren Energien von Ingka Investments in Deutschland. Bis 2030 will das Unternehmen insgesamt 7,5 Milliarden Euro in Solar- und Windprojekte im Versorgungsmaßstab investieren.

 Energielösungen für Endkund:innen

Neben den Großprojekten baut Ikea Deutschland auch sein Angebot für Privathaushalte aus. Über eine Partnerschaft mit Svea Solar bietet das Unternehmen Balkon-Solarkits an, die sich ohne aufwendige Installation nutzen lassen. Ergänzt wird das Angebot durch einen dynamischen Stromtarif, der über eine App gesteuert wird und erneuerbaren Strom zu Großhandelspreisen liefert.

Peter Jelkeby, Country Retail Manager bei Ikea Deutschland, betonte, dass ein besserer Alltag für die Menschen und eine nachhaltigere Energiezukunft zusammengehörten. Durch die Investitionen in Solarparks helfe man, das deutsche Energiesystem zu dekarbonisieren, nicht nur den eigenen Betrieb. Gleichzeitig wolle Ikea Deutschland Kund:innen direkt befähigen, etwa durch Balkon-Solarkits und einen dynamischen Stromtarif, der bezahlbare erneuerbare Energie zugänglich mache.