Zum Hauptinhalt springen

Autor: Hahn, Sebastian

Team7

Naturholzspezialist mit permanenten Showroom im cube30

Team 7 setzt seine Expansion im Küchensegment fort: Zur diesjährigen Küchenmeile A30 eröffnet der Naturholzmöbelhersteller einen permanenten, rund 160 m² großen Showroom im cube30. Die auf zunächst fünf Jahre angelegte Partnerschaft mit trendfairs macht den Standort zu einem dauerhaften Anlaufpunkt für den Küchenfachhandel und stärkt die Präsenz von Team 7 auf einer der wichtigsten europäischen Branchenplattformen.

Strategischer Ausbau eines wachsenden Geschäftsbereichs

Der neue Showroom markiere einen weiteren Meilenstein im „konsequenten Ausbau“ des Geschäftsbereichs Küche heißt es in einer Nachricht des Naturholzspezialisten. Das Unternehmen verzeichnet seit Jahren einen stetig wachsenden Zuspruch im Küchenfachhandel. Mit der Investition im cube30 unterstreiche man die strategische Bedeutung dieses Segments und setze gezielt auf eine langfristige Marktbearbeitung in einem hochdynamischen Umfeld.

„Der Küchenbereich entwickelt sich für uns zu einem zentralen Wachstumstreiber“, erklärt Team 7 Geschäftsführer Stefan Emprechtinger. „Die zunehmende Nachfrage im Fachhandel und die Relevanz hochwertiger Küchenlösungen haben uns dazu bewogen, unsere Marke im Rahmen der Küchenmeile zu präsentieren und damit noch näher am Markt zu sein.“

Dauerhafte Bühne im Herzen der Küchenmeile

Zusätzlich zur bereits bestehenden Ausstellung von walden (Teil der Team 7-Unternehmensgruppe) im cube30 positioniert sich Team 7 mit dem neuen Standort bewusst mitten im Geschehen der Küchenmeile A30, die als einer der bedeutendsten Treffpunkte des Küchenfachhandels in Europa gilt. Hier kommen nationale und internationale Küchenhändler, Einkaufsverbände, Planer und Entscheider zusammen. So entsteht ein Umfeld, das den direkten Austausch mit bestehenden Handelspartnern ebenso ermöglicht wie die gezielte Neukundengewinnung.

Auch aus Sicht des Standortbetreibers wird die neue Partnerschaft positiv bewertet. Christopher Boss, CEO von trendfairs, hebt die Bedeutung von Team 7 für das Haus hervor und betont die hohe Strahlkraft des Unternehmens für den cube30 und die gegenüberliegende area30. Gleichzeitig unterstreicht er die Attraktivität des Standorts und der Küchenmeile A30 für nationale wie internationale Fachbesucher, die hier konzentriert Innovationen und Markenpräsenzen erleben.

Nähe zur area30 schafft Mehrwert

Die räumliche Nähe von area30 und cube30 schafft einen echten Mehrwert für Fachbesucher. Während die area30 als führende, neutrale Business-Plattform der internationalen Küchenbranche Jahr für Jahr die große Marken, Innovationen und Entscheider zusammenführt, ergänzt der cube30 dieses Angebot mit dauerhaft präsentierten Ausstellungskonzepten. Für Besucher entsteht so ein besonders nutzwertiges Kompetenzzentrum mit kurzen Wegen und einem noch breiteren Marktüberblick.

Der neue Showroom von Team 7 zeigt moderne Küchen- und Wohnkonzepte, bei denen Küche, Essen und Wohnen nahtlos ineinander übergehen. Hochwertiges Massivholz, kombiniert mit Materialien wie Keramik und Glas, steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie ganzheitliche Einrichtungslösungen.

Marie Servais übernimmt Leitung

Zum 1. Juli 2026 übernimmt Marie Servais die Leitung der Light + Building, der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik. In ihrer neuen Funktion verantwortet sie die strategische Weiterentwicklung der Weltleitmesse sowie des internationalen Markenportfolios.

Johannes Möller, Bereichsleiter Building Technology Shows bei der Messe Frankfurt, an den Marie Servais künftig berichtet, begrüßt die neue Kollegin im Team: „Mit Marie Servais gewinnen wir eine Branchenkennerin mit umfassender Messeerfahrung. Sie bringt sowohl strategische Kompetenz als auch ein tiefes Verständnis für internationale Veranstaltungsformate mit. Gemeinsam mit dem erfahrenen Team der Light + Building wird sie die erfolgreiche Entwicklung der Marke weiter vorantreiben.“

Marie Servais sieht ihrer neuen Aufgabe mit großer Vorfreude entgegen: „Die Light + Building ist die weltweit wichtigste Plattform für Licht- und Gebäudetechnik und steht wie kaum eine andere Messe für Innovation, Vernetzung und Zukunftsthemen der Branche. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Partnern, Ausstellern und dem Team die internationale Entwicklung der Marke aktiv mitzugestalten.“

Behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

Blum schließt das Wirtschaftsjahr 2025/2026 per 30. Juni 2026 mit einem Umsatz von rund 2.495 Mio. Euro ab. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,4 Prozent. Der internationale Beschlägehersteller sieht sich trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds gut aufgestellt und investiert konsequent in seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit. 

Vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 erwirtschaftete die Blum-Gruppe insgesamt 2.495,44 Mio. Euro Umsatz. „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt anspruchsvoll. Geopolitische Spannungen, steigender Wettbewerb und unterschiedliche Entwicklungen in den Märkten gehören mittlerweile zu unserer Realität. Gleichzeitig sehen wir Chancen und positive Entwicklungen in vielen Bereichen. Entscheidend ist, dass wir uns als Unternehmen laufend weiterentwickeln und aus einer Position der Stärke heraus gestalten“, erklärt Philipp Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe. 

Unterschiedliche Tendenzen weltweit 

Derzeit lässt sich kein globaler Trend feststellen, die einzelnen Märkte entwickeln sich weiterhin unterschiedlich. Insgesamt konnte Blum jedoch in den meisten Märkten und Marktregionen leicht zulegen – trotz negativer Währungseffekte, die das konsolidierte Umsatzwachstum negativ beeinflusst haben. Die internationale Aufstellung der Blum-Gruppe mit insgesamt mehr als 30 Tochtergesellschaften und Kundennähe in über 120 Märkten bleibt daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wie Martin Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe, betont: „Unsere Stärke liegt darin, globale Veränderungen früh zu erkennen und gleichzeitig die Nähe zu unseren Kunden zu bewahren. Gerade in volatilen Zeiten zeigt sich der Wert unserer internationalen Präsenz.“ Der Umsatz verteilt sich im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr zu 46 Prozent auf die EU, 15 Prozent auf den größten Einzelmarkt USA und 39 Prozent auf die übrigen Märkte. 

Innovation als Grundlage zukünftigen Erfolgs 

Auch im vergangenen Wirtschaftsjahr investierte Blum konsequent in sein Produkt- und Lösungsportfolio. Mit der erfolgreichen Weiterentwicklung des Pocketsystems Revego und der Einführung der neuen Farbe Eclipseschwarz für die Klappenfamilie Aventos top für durchgängige dunkle Möbelkonzepte, setzte Blum wichtige Innovationsimpulse für seine internationalen Märkte. Neben neuen Produkten arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an Services und Lösungen, die Kundinnen und Kunden entlang ihrer gesamten Wertschöpfung unterstützen. „Innovationskraft bleibt einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren und wir arbeiten intensiv an neuen Lösungen für unsere Kunden. Wir freuen uns darauf, auf der interzum im Mai 2027 einige dieser neuen Ideen ins Scheinwerferlicht zu rücken“, betont Philipp Blum. 

Globales Produktionsnetzwerk wird weiterentwickelt 

Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung des internationalen Produktionsverbunds. Blum verfolgt das Ziel, die Stärken seiner weltweiten Produktionsstätten in Vorarlberg, Polen, USA und China künftig noch besser miteinander zu verknüpfen und als globales Netzwerk zu denken. „Wir entwickeln unsere Produktion konsequent als internationales Netzwerk weiter. Wir investieren dort, wo Märkte wachsen und Kundennähe wichtig ist, und verbinden die Stärken unserer Standorte weltweit noch enger miteinander. So sichern wir langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Lieferfähigkeit“, erklärt Martin Blum. Die internationale Zusammenarbeit innerhalb des Produktionsnetzwerks gewinnt dabei weiter an Bedeutung.

Investitionen und Mitarbeitende als Schlüssel für die Zukunft 

Auch im vergangenen Geschäftsjahr investierte Blum gezielt in Produktionsanlagen, Gebäude, Digitalisierung, Forschung und Entwicklung sowie in die Ausbildung junger Menschen. Von den insgesamt 168 Millionen Euro entfielen 120 Millionen Euro auf Vorarlberg. Neben Investitionen in den Ausbau des Produktionsnetzwerks in den USA und China stärkte Blum seine internationale Präsenz unter anderem durch die Eröffnung eines neuen Logistikzentrums für die APAC-Region in Malaysia sowie den Ausbau des Beyond-Components-Angebots in weiteren europäischen Märkten wie Norwegen, Schweden und Dänemark.

„Unser langfristiger Erfolg basiert auf den Fähigkeiten, dem Engagement und der Verantwortung unserer Mitarbeitenden. Sie sind die Grundlage dafür, dass wir uns als Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln können“, betont Martin Blum und ergänzt: „Dafür möchten wir uns bei unseren Mitarbeitenden von ganzem Herzen bedanken.“

Wurzeln in Vorarlberg mit internationaler Ausrichtung

Trotz der zunehmenden Internationalisierung bleibt Vorarlberg das Zentrum des Unternehmens. Ein wesentlicher Teil der Investitionen floss daher auch im vergangenen Wirtschaftsjahr in die Weiterentwicklung der heimischen Standorte. 

„Unsere internationale Ausrichtung und unsere starke Verwurzelung in Vorarlberg ergänzen sich. Vorarlberg bleibt unser Kompetenzzentrum. Gleichzeitig entsteht unser Erfolg heute mehr denn je im Zusammenspiel unseres internationalen Blum-Netzwerks“, sagt Philipp Blum. 

Wettbewerbsfähigkeit braucht starke Rahmenbedingungen 

Ob in Vorarlberg oder der Welt – Industrieunternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Neben geopolitischen Konflikten, steigenden Energie- und Rohstoffkosten sowie einem intensiver werdenden Wettbewerb beschäftigen Unternehmen zunehmend regulatorische Anforderungen und bürokratische Belastungen. „Wir unterstützen viele der gesellschaftlichen Ziele, die hinter neuen Regelungen stehen. Entscheidend ist jedoch, dass Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation in einem ausgewogenen Verhältnis bleiben“, stellt Martin Blum klar. Gerade exportorientierte Industrieunternehmen seien auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, um langfristig investieren und Arbeitsplätze sichern zu können, wie auch Philipp Blum betont: „Europa braucht wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und eine klare geopolitische Positionierung. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass zusätzliche Regulierungen nicht zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Regionen werden.“

Ausblick:  Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Blum weiterhin ein herausforderndes Marktumfeld. Gleichzeitig sieht das Unternehmen gute Voraussetzungen, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Die Kombination aus Kundennähe, Innovationskraft, internationaler Zusammenarbeit und einem starken globalen Produktionsnetzwerk bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Familienunternehmens. „Wir blicken mit Zuversicht nach vorne. Die Herausforderungen werden nicht kleiner, aber wir sind überzeugt, dass wir mit unseren Mitarbeitenden, unseren Kunden und unserer langfristigen Ausrichtung gut gerüstet sind, um auch künftig erfolgreich zu sein“, ziehen Philipp und Martin Blum Bilanz

Ligna 2027

Live-Baustelle zeigt kompletten Holzbau-Prozess

Auf der Ligna 2027 wird nicht nur über Holzbau gesprochen – er wird live umgesetzt. Mit dem neuen Format Ligna.Builds entsteht vom 10. bis 14. Mai auf dem Freigelände der Weltleitmesse ein komplettes Wohnhaus in moderner Holzrahmenbauweise. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Rosenheimer Unternehmen holzbau.tech realisiert.

Die Besucher können den gesamten Entstehungsprozess eines Gebäudes verfolgen – von der Planung über die Vorfertigung bis hin zur Montage auf der Baustelle. Besonderheit: Das während der Messe errichtete Haus bleibt kein Ausstellungsobjekt. Nach der Veranstaltung wird es zurückgebaut, an seinen endgültigen Standort transportiert und dort für den Bauherrn wieder aufgebaut.

„Wir wollten ein Projekt schaffen, das einen sichtbaren und nachhaltigen Bezug zur Branche hat“, erklärt Stephanie Wagner, Projektleiterin der Ligna bei der Deutschen Messe AG. Aus dieser Idee sei Ligna.Builds entstanden – ein Gemeinschaftsprojekt aus Technologie, Materialien und Fachwissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Der moderne Holzbau gilt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Bauwirtschaft. Hohe Vorfertigungsgrade, kurze Bauzeiten sowie der Einsatz des nachwachsenden Rohstoffs Holz fördern die Nachfrage. Gleichzeitig ermöglichen Digitalisierung, BIM-Planung, CNC-Technologien und automatisierte Prozesse neue Standards bei Qualität und Produktivität. Genau diese Entwicklungen sollen im Rahmen von Ligna.Builds anschaulich demonstriert werden.

Für Prof. Dr. Andreas Heinzmann, Geschäftsführer von holzbau.tech, zeigt das Projekt die Leistungsfähigkeit des modernen Holzbaus. Die Live-Baustelle verbinde digitale Planung, industrielle Fertigung und handwerkliche Ausführung zu einem unmittelbar erlebbaren Gesamtkonzept. Gleichzeitig werde das Gebäude nach der Messe tatsächlich weitergenutzt, was den nachhaltigen Charakter des Projekts unterstreiche.

Neben Maschinen und Technologien rückt Ligna.Builds vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure in den Fokus. Zahlreiche Aussteller sollen Materialien liefern, Bauteile produzieren oder ihre Lösungen direkt in das Projekt einbringen. Besucher erhalten dadurch einen praxisnahen Einblick in die gesamte Prozesskette – vom Werkstoff Holz bis zum fertigen Gebäude.

Ergänzt wird das neue Format durch das Ligna.Builds Village, in dem Unternehmen in kleinen Holzpavillons Lösungen für den modernen Holzbau präsentieren. Zudem kehrt der Ligna.TruckStop zurück, der sich mit Werkzeugen, Beschlägen und Befestigungstechnik speziell an das Handwerk richtet. Zusammen mit einer Aktions- und Showtruck-Bühne entsteht damit ein neuer Schwerpunkt im Freigelände der Messe.

Mit Baustellenführungen, Live-Montagen, Fachgesprächen und dem geplanten Richtfest will die Ligna 2027 den Holzbau nicht nur erklären, sondern für Besucher erlebbar machen. Das neue Format soll zeigen, wie moderne Holzbautechnologien, industrielle Fertigung und handwerkliche Praxis zu nachhaltigen Bauprojekten zusammenfinden.

Miele

Vertriebsleiter Küchen- und Möbelhandel geht

Überraschende Vakanz in Gütersloh: Sebastian Ricke, mehr als sieben Jahre für Miele tätig und als Vertriebsleiter Küchen- und Möbelfachhandel in strategisch wichtiger Position, hat das Unternehmen zum 1. Juli 2026 im gegenseitigen Einvernehmen verlassen, wie es in einer Mitteilung des Gerätekonzerns heißt.

Sebastian Ricke war in seiner beruflichen Laufbahn zunächst lange Zeit bei der BSH Hausgeräte GmbH tätig und besetzte dort verschiedene Positionen im Vertrieb, unter anderem als Sales Manager für den Küchen- und Möbelfachhandel. Nach rund neun Jahren wechselte er zur Smart Home-Sparte der Robert Bosch Hausgeräte GmbH und übernahm dort die Verkaufsleitung des Segments.

Nachbesetzung für Vertriebsleiter-Position Miele gestartet

Im Oktober 2018 heuerte Ricke schließlich in Gütersloh an und übernahm bei Miele im April 2021 die Rolle des „Head of Sales Kitchen Retail“ für den Küchen- und Möbelfachhandel sowie Küchenfachmärkte.

Sein Weggang bei Miele erfolgt kurzfristig, aber im gegenseitigen Einvernehmen, betont das Unternehmen. Zunächst soll die Stelle interimistisch von Jörg Bachert, Vertriebsleiter für den Elektrohandel, übernommen werden. Da die Position „von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung der Vertriebsstrategie“ sei, wurde der Prozess zur Nachbesetzung bereits eingeleitet, so Miele.

Jowat

Verabschiedet langjährigen Vorstand Dr. Christian Terfloth in den Ruhestand

Beim Klebstoffhersteller Jowat endet eine langjährige Vorstandstätigkeit: Dr. Christian Terfloth ist zum 30. Juni 2026 nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen und über 20 Jahren im Vorstand in den Ruhestand getreten.

Terfloth begann 1995 als Assistent der Geschäftsleitung bei Jowat. Wenige Jahre später übernahm er die Leitung der Forschung und Entwicklung und wurde 2003 in den Vorstand berufen. Dort verantwortete er die Bereiche Forschung & Entwicklung, Technischer Support & Service, Einkauf sowie Managementsysteme.

Nach Angaben des Unternehmens prägte Terfloth die strategische Ausrichtung der Forschung und Entwicklung maßgeblich und trieb deren internationale Ausrichtung voran. Darüber hinaus engagierte er sich über viele Jahre im Technischen Ausschuss des Industrieverbands Klebstoffe e.V., als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie als Beiratsmitglied der Schomburg-Gruppe.

Die Nachfolge wurde bereits Anfang des Jahres eingeleitet. Zum 1. Januar 2026 wurde Dr. Olaf Meincke in den Vorstand berufen und übernahm zunächst die Verantwortung für Forschung & Entwicklung sowie Forschungsdienste. Mit dem Ausscheiden Terfloths werden nun auch die übrigen Ressorts neu verteilt.

„Dr. Christian Terfloth hat in über zwei Jahrzehnten im Vorstand nicht nur Stabilität geschaffen, sondern auch zukunftsweisende Strukturen etabliert“, würdigten die Vorstandskollegen Ralf Nitschke und Klaus Kullmann die Verdienste des langjährigen Managers. Auch Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Andreas Wiedemann betonte dessen fachliche und strategische Bedeutung für das Unternehmen.

Terfloth selbst erklärte, nach mehr als drei Jahrzehnten sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, in den Ruhestand zu gehen. Seinem Nachfolger wünsche er „alles Gute und weiterhin viel Erfolg“.

Die Verabschiedung fand im Rahmen eines Abschiedsimbisses mit rund 100 Mitarbeitenden am Stammsitz in Detmold statt. Künftig möchte sich Terfloth nach eigenen Angaben verstärkt seiner Familie, dem Wassersport und dem Reisen widmen.

Innovationspreis Architektur+ Office

Anlässlich der Orgatec wird im Oktober 2026 bereits zum 14. Mal der Innovationspreis Architektur+ Office vergeben. Er richtet sich an Hersteller innovativer Produkte aus den Bereichen Büromöbel, -accessoires und -ausstattung, Leuchten, Bodenbeläge sowie weiterer Produkte für den Einsatz in Bürogebäuden. Auch Innen-/Architekt*innen und Designer*innen, die gemeinsam mit einem Unternehmen ein entsprechendes Produkt entwickelt haben, können teilnehmen.

Alle eingereichten Produkte werden auf dem Stand des Innovationspreises Architektur+ Office in einer Sonderausstellung auf der Orgatec 2026 in Köln präsentiert. Damit steht Ihnen neben Ihrem eigenen Messestand eine zusätzliche Präsentationsfläche während der gesamten Messelaufzeit zur Verfügung. Auch Unternehmen, die nicht auf der Orgatec 2026 ausstellen, können nach Rücksprache gegebenenfalls teilnehmen.

Nach der Messe werden alle Einreichungen in einem umfangreichen Sonderteil der AIT mit Bild und Text veröffentlicht. Das jeweilige Unternehmen wird genannt; prämierte Produkte erhalten einen Hinweis auf die jeweilige Auszeichnung. Ergänzend werden die Produkte in den digitalen Medien des Verlages präsentiert.

Anmeldeschluss: 21. September 2026

Jetzt mit KI-gestütztem Chat-Bot

Hesse Lignal hat einen KI-gestützten Chatbot für die Produktsuche und Beratung im Innenausbau eingeführt. Der digitale Assistent wurde mit den Produktdaten und Anwendungsinformationen des Unternehmens trainiert und soll Handwerksbetriebe bei der Auswahl geeigneter Oberflächenlösungen unterstützen.

Im Unterschied zu einer klassischen Website-Suche können Nutzer ihre Fragen in natürlicher Sprache stellen. Der Chatbot liefert daraufhin passende Produktvorschläge sowie Hinweise zur Anwendung. Als Datenbasis dienen die Allgemeinen Technischen Informationen und sämtliche Produktdaten der Hesse-Website.

Nach Angaben des Unternehmens kann der Assistent nicht nur einzelne Produkte empfehlen, sondern auch komplette Stücklisten inklusive berechneter Materialmengen für konkrete Beschichtungsaufbauten erstellen. Der Chatbot ist sowohl in die Produktsuche als auch in die Produktdetailseiten integriert und lässt sich über eine Sprechblase am rechten Bildschirmrand aufrufen.

Obwohl die Lösung in erster Linie für die deutschsprachige Website entwickelt wurde, beantwortet sie laut Hesse Lignal auch Anfragen in anderen Sprachen.

Der Chatbot soll die persönliche Beratung ergänzen, jedoch nicht ersetzen. Nach drei Fragen wird automatisch die Möglichkeit eingeblendet, direkt Kontakt mit einem Berater aufzunehmen. Während der Geschäftszeiten steht die persönliche Fachberatung weiterhin zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Schreiner und Tischler im Innenausbau, die Unterstützung bei der Produktauswahl und Anwendungsfragen benötigen.

Rehau

Andreas Albig geht nach 31 Jahren

Andreas Albig, Executive Director Product Management Edgeband, hat zum 1. Juli 2026 Rehau Interior Solutions, führenden Anbieter von Möbelkomponenten, verlassen. Über Jahrzehnte hinweg hat er das Unternehmen maßgeblich mitgeprägt.

Zu seinen Stationen in den 31 Jahren bei Rehau zählten u.a. die Funktionen als Head of Division Furniture, Head of Development & Processes Furniture sowie zuletzt Executive Director Product Management Edgeband.

In diesen Rollen trug Andreas Albig wesentlich dazu bei, Rehau Interior Solutions als weltweit führenden Spezialisten für Kanten-, Oberflächen- und Systemlösungen weiterzuentwickeln und zu stärken. Besonders eng verbunden ist sein Name mit der Einführung der Laserkante vor rund 20 Jahren – einer der bedeutendsten Innovationen im Kantenbereich, die er federführend mit vorantrieb.

Die Zusammenarbeit endete im gegenseitigen Einvernehmen. Für sein langjähriges Engagement, seine große Verbundenheit mit dem Unternehmen und seine wertvollen Beiträge über mehr als drei Jahrzehnte sprach ihm Rehau Dank aus.