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Autor: Hahn, Sebastian

Domus Line Deutschland

Neuer Standort für weiteres Wachstum

Die Domus Line Deutschland GmbH ist zum 1. Juli 2026 nach Melle in den Maschweg 77 umgezogen.

„Gerade einmal 5,5km Luftlinie liegen zwischen altem und neuem Standort. Dennoch ist der Umzug für die Firmenentwicklung ein bedeutender Schritt“, ordnet Kathrin Gottschalk, geschäftsführende Gesellschafterin, den Umzug ein.

Nachdem die 2020 gegründete deutsche Niederlassung von Domus Line in den Folgejahren kontinuierlich gewachsen ist, waren die Kapazitätsgrenzen am alten Standort erreicht. Bisher waren Büro, Fertigungshalle und Lager an verschiedenen Standorten untergebracht. Durch die Zusammenführung in einem neuen, modernen Gebäude profitiert Domus Line Deutschland ab sofort von effizienteren Strukturen und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum.

Klöpferholz

Geschäftsführer Manfred Meyer scheidet aus – künftig Senior Advisor

Die Klöpferholz GmbH & Co. KG stellt ihre Führungsstruktur neu auf. Geschäftsführer Manfred Meyer scheidet mit Ablauf des 30. Juni 2026 aus der Geschäftsführung aus. Nach Angaben des Unternehmens erfolgt der Schritt im Rahmen einer länger geplanten Nachfolgeregelung.

Meyer habe die Entwicklung des Holzgroßhändlers über viele Jahre in unterschiedlichen Marktphasen geprägt, heißt es aus dem Unternehmen. Gesellschafter Hermann Wendelstadt würdigte dessen langjähriges Engagement und kündigte an, dass Meyer dem Unternehmen auch künftig erhalten bleibe.

Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt Meyer die Funktion eines Senior Advisors. In dieser Rolle soll er den Gesellschafter bei ausgewählten strategischen und repräsentativen Themen unterstützen. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Einordnung von Markt- und Branchentrends sowie die Pflege langjähriger Beziehungen zu Partnern und Institutionen der Holzbranche.

Die operative Leitung des Unternehmens bleibt unverändert. Dr. Thomas Altenseuer verantwortet als Geschäftsführer die Gesamtleitung. Rudolf Huf leitet den Geschäftsbereich Klöpfer Großhandel, Wolfgang Reindl verantwortet den Bereich Construction und Maik Zellermann den Spezialvertrieb mit den Bereichen Weltholz, elephant und Surfaces.

Klöpferholz mit Sitz in Garching bei München beschäftigt nach eigenen Angaben rund 230 Mitarbeitende und betreibt sechs Standorte in Bayern. Das Unternehmen ist im Holzgroßhandel tätig und gehört seit 2020 als Gesellschafter zur hagebau Handelsgesellschaft sowie dem Einkaufsverbund Holz (EVH).

möbelfertigung. Der Podcast. #Folge 48

Keiran Hewkin: Swyft Home E-Commerce in Großbritannien und Europa

Wie unterscheiden sich die E-Commerce-Märkte in Großbritannien und Deutschland und was können beide voneinander lernen? In dieser Folge spricht Keiran Hewkin, CEO von Swyft Home, mit möbelfertigung-Redakteur Sebastian Hahn über Wachstumsstrategien, Kundenverhalten und die besonderen Herausforderungen im internationalen Onlinehandel. Ein spannender Blick auf zwei der wichtigsten europäischen Märkte – mit praxisnahen Einblicken für Marken, Händler und Digital-Entscheider.

Direkt reinhören können Sie HIER – und auch überall sonst, wo es Podcasts gibt, von Deezer bis Spotify.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Sebastian Hahn, sebastian.hahn@vincentz.net

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Genauso ist es möglich, einen gesamten Podcast zu Ihrem Unternehmen zu recorden. Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@vincentz.net

Pro-K

Schafft Orientierung bei PPWR-Umsetzung

Der Pro‑K Industrieverband hat gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe Lager- und Transportsysteme eine Mustervorlage für eine EU‑Konformitätserklärung gemäß der neuen EU‑Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) veröffentlicht. Die Vorlage unterstützt Unternehmen dabei, die umfangreichen neuen Dokumentations- und Nachweispflichten der PPWR rechtssicher und praxisnah umzusetzen.

Die Erklärung richtet sich an Hersteller, Erzeuger und Inverkehrbringer von Mehrweg- und Transportverpackungen aus Kunststoff. Sie berücksichtigt insbesondere die zukünftigen Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz, Wiederverwendbarkeit, Stoffbeschränkungen sowie die technische Dokumentation. Die Vorlage wird im Rahmen der Verbandsarbeit kontinuierlich fachlich begleitet und an regulatorische Entwicklungen angepasst.

Mit der PPWR führt die Europäische Union erstmals ein umfassendes Konformitätsregime für Verpackungen ein. Ab dem 12. August 2026 müssen Unternehmen für zahlreiche Verpackungen eine technische Dokumentation sowie eine formale EU‑Konformitätserklärung vorhalten. Viele konkrete Anforderungen werden jedoch erst im Rahmen der europäischen Sekundärgesetzgebung festgelegt. Genau hier sieht die Branche aktuell erheblichen Handlungsbedarf.

Kreislaufwirtschaft braucht Rechtssicherheit

Aus Sicht von Pro‑K besteht die Gefahr, dass funktionierende Mehrwegsysteme aus Kunststoff – wie Paletten, Kisten, Behälter oder Flaschenkästen – durch unklare oder praxisferne Vorgaben unnötig belastet werden.

„Die Hersteller von Mehrwegbehältern aus Kunststoff sind keine Nachzügler der Transformation – sie sind deren Vorreiter“, betont Jürgen Schultz, Sprecher der Fachgruppe Lager- und Transportsysteme im Pro‑K. Diese Systeme erfüllen bereits heute zentrale Ziele der PPWR: hohe Umlaufzahlen, lange Lebensdauer, geschlossene Stoffkreisläufe und eine signifikante Vermeidung von Verpackungsabfällen. Zahlreiche Systeme basieren seit Jahren auf etablierten Rücknahme-, Pooling- und Recyclingstrukturen.

Gleichzeitig fehlen Unternehmen weiterhin zentrale Vorgaben – etwa zur Definition von Post‑Consumer‑Rezyklaten, zur Berechnung von Rezyklateinsatzquoten, zu Nachweisen der Recyclingfähigkeit oder zu Umläufen.

„Jetzt braucht es schnell klare und praktikable Vorgaben durch die europäische Sekundärgesetzgebung. Unternehmen benötigen Planungssicherheit statt Regulierungschaos“, betont Schultz. Daher fordert die Branche von Bundesregierung und EU‑Institutionen verhältnismäßige Vorgaben für Konformitätsbewertung, Nachweispflichten und Kennzeichnung, damit bewährte Mehrweg- und Kreislaufsysteme gestärkt und nicht durch zusätzliche Bürokratie belastet werden.

Surteco Group

Erfahrener Manager rückt ins Führungsteam

Zum 1. Juli 2026 übernimmt Dr. Marcus Opitz die Position als Chief Transformation Officer (CTO) der Surteco Group SE. In seiner Funktion verantwortet er die Leitung des unternehmensweiten Ergebnisverbesserungsprogramms und unterstützt den Vorstand bei strategischen Transformationsprojekten. Hierbei ist er direkt dem Vorstandsvorsitzenden und CEO, Herrn Wolfgang Moyses, zugeordnet.

Dr. Marcus Opitz, CTO der Surteco Group SE

Dr. Marcus Opitz verfügt über mehr als 35 Jahre Managementerfahrung und umfassende Expertise in der Führung komplexer Transformations-, Integrations- und Restrukturierungsprojekte. Im Laufe seiner Karriere hat er zahlreiche Unternehmen unterschiedlicher Branchen bei der Umsetzung operativer und strategischer Veränderungen begleitet und dabei umfangreiche Erfahrung aufgebaut.

„Wir freuen uns, Dr. Marcus Opitz als Chief Transformation Officer in unserem Führungsteam begrüßen zu dürfen. Mit seiner langjährigen Managementerfahrung und seiner ausgewiesenen Expertise in der Umsetzung komplexer Transformationsvorhaben wird er einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung unserer strategischen Projekte leisten und Impulse für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens setzen.“, sagt Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Surteco Group SE.

Global Kitchen Design Award 2026

Neue Videokategorie für Projekte

Gute Architektur verdient Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, die über starke Bilder – und zunehmend über Bewegtbild auf Social Media – entsteht. Deshalb erweitert Leicht den Global Kitchen Design Award 2026 um eine neue Kategorie für Reels und Short Videos: den Leicht Short Film Award.

Bewegtbild eröffnet die Möglichkeit, Räume atmosphärisch, lebendig und zeitgemäß zu zeigen und aktuelle Sehgewohnheiten sowie die Bedeutung von Social Media in der Darstellung von Architektur und Design zu berücksichtigen – eine Entwicklung, die LEICHT aktiv aufgreift. Die Einreichung ist bewusst zugänglich gehalten und erfordert keine aufwendige Filmproduktion. Weitere Informationen zur neuen Kategorie finden Sie HIER sowie auf dem neuen Instagram-Profil @leichtshortfilmaward.

Der Wettbewerb für die bekannte Foto- sowie die neue Video-Kategorie startet ab sofort, Einsendeschluss für beide Kategorien ist der 15. August 2026 unter https://global-kitchen-design.com/de.

Euroshop Middle-East

Verschiebt Premiere auf 2027

Die Premiere der EuroShop Middle East in Dubai wird auf den 25.-27. Oktober 2027 verschoben. Diese Entscheidung wurde von der Messe Düsseldorf und dem Messe Düsseldorf Gulf Office getroffen, um Ausstellern, Partnern und Besuchenden bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Ziel der Terminverschiebung ist es, optimale Voraussetzungen für den erfolgreichen Start der neuen Retail-Plattform im Mittleren Osten zu schaffen und der internationalen EuroShop-Community stabile und verlässliche Rahmenbedingungen sowie die gewohnte Qualität der weltweit etablierten EuroShop-Marke zu bieten.

Erhebliches Wachstum beim Wohnungsbau im April

Im April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,2 Prozent oder 1.700 Baugenehmigungen mehr als im April 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 10,3 Prozent oder 1.600 auf 16.900. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent oder 100 auf 3.200.

Im Zeitraum von Januar bis April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 83.700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 13,2 Prozent oder 9.800 Wohnungen mehr als von Januar bis April 2025.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis April 2026 insgesamt 68.400 Wohnungen genehmigt, das waren 13,4 Prozent oder 8.100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 11,7 Prozent (+1.700) auf 15.900. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 22,9 Prozent (+900) auf 4.900 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 44.300 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,7 Prozent (+5.700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent (-150) auf 3.400 Wohnungen zurück.

In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis April 2026 insgesamt 1.500 Wohnungen (+35,1 Prozent; +400) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis April 2026 insgesamt 13.700 Wohnungen genehmigt, das waren 10,2 Prozent oder 1.300 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Hettich

Stärkt Präsenz in Zentralasien

Mit der offiziellen Eröffnung von Hettich Central Asia am 12. Juni 2026 in Almaty, Kasachstan, setzt Hettich seinen erfolgreichen Weg in Zentralasien konsequent fort. Die Tochtergesellschaft mit regionalem Lager schafft die Voraussetzungen für eine noch engere Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. So unterstreicht Hettich das langfristige Engagement des Familienunternehmens in dieser wachstumsstarken Region. Kunden profitieren von einer höheren Verfügbarkeit von Lösungen, kurzen Wegen und einer noch stärkeren lokalen Präsenz.

Wachstumsregion mit Perspektiven
Mit Hettich Central Asia baut Hettich die Nähe zu den Märkten Zentralasiens weiter aus. Von Almaty aus betreut das Team vor Ort die Märkte Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan. Gleichzeitig ermöglicht die lokale Präsenz zusätzliche Perspektiven für die Geschäftsentwicklung in der Region.

Zentralasien zählt zu den dynamischen Märkten der Möbelindustrie. Eine wachsende Bevölkerung, steigende Investitionen und die zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Wohn- und Einrichtungslösungen schaffen attraktive Möglichkeiten für Kunden, Partner und die gesamte Branche. Die Region bietet vielfältige Wachstumschancen und gewinnt für internationale Unternehmen zunehmend an Bedeutung.

„Mit der Eröffnung von Hettich Central Asia schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte auf. Dieser Schritt steht für das Vertrauen unserer Kunden und Partner, für das Engagement unseres Teams und für die vielen Menschen, die diese Entwicklung mit ihrem Einsatz begleitet haben. Wir sehen die Eröffnung nicht als Ziel, sondern als Beginn einer gemeinsamen Reise und freuen uns auf viele neue Partnerschaften, Projekte und Erfolge in Zentralasien“, sagt Waldemar Janzen, Global Management Sales Eastern Europe bei Hettich.

Langfristige Investition in Kundennähe
Hettich ist bereits seit 2014 in Kasachstan vertreten. Die lokale Tochtergesellschaft wurde im September 2025 gegründet, Anfang 2026 folgte die Eröffnung des regionalen Lagers in Almaty. Die offizielle Eröffnung von Hettich Central Asia am 12. Juni 2026 markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein der Entwicklung in Zentralasien. Unter der Leitung von Bakhtiyar Nurmatov, General Manager von Hettich Central Asia, baut das Unternehmen seine Aktivitäten in der Region konsequent weiter aus. Die lokale Gesellschaft und die neue Logistikinfrastruktur in Almaty schaffen die Grundlage für den Ausbau der Aktivitäten in den zentralasiatischen Märkten und eröffnen neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern in der Region. Der regionale Lagerstandort in Almaty verbessert die Verfügbarkeit des Hettich Produktportfolios in Zentralasien. Gleichzeitig kann Hettich Kunden und Partner künftig noch flexibler begleiten und unterstützen. Kurze Wege, lokale Ansprechpartner und technische Unterstützung vor Ort schaffen zusätzliche Mehrwerte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Neben den Produktlösungen von Hettich umfasst das Angebot in Zentralasien auch Produkte der Marke FGV. Die lokale Gesellschaft setzt auf Kundennähe, persönliche Beratung, kurze Reaktionszeiten und eine enge Zusammenarbeit mit Handelspartnern, Möbelherstellern, Architekten und Interior Designern.

Bereits heute verfügt Hettich über ein starkes Netzwerk aus Handelspartnern, Möbelherstellern, Architekturbüros und Designstudios in den zentralasiatischen Märkten. Ziel ist es, dieses Netzwerk gemeinsam weiter auszubauen und zusätzliche Perspektiven für die Marktpartner in Zentralasien zu schaffen.

„Die Eröffnung von Hettich Central Asia steht für einen Neuanfang, für Vertrauen und für unseren gemeinsamen Blick nach vorn. Von diesem Moment an gehen wir mit unseren Kunden und Partnern den nächsten Schritt. Als ein Team schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft in Zentralasien“, sagt Timo Pieper, Geschäftsführer bei Hettich.

Die offizielle Eröffnung von Hettich Central Asia fand im Rahmen der internationalen Fachmesse FIW 2026 (Furniture Interior Woodworking) in Almaty statt, einer der wichtigsten Branchenplattformen der Region. Die Veranstaltung brachte Vertreter der Möbelindustrie, des Handels sowie der Architektur- und Designbranche aus der Region zusammen und bot Raum für Austausch, Inspiration und neue Partnerschaften.