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Autor: Hahn, Sebastian

EMV

Stärkt Wachstumsbereich Küche

Der Küchenbereich zählt zu den wichtigsten Wachstumsfeldern im Europa Möbel- Verbund (EMV). Um das Potenzial konsequent auszuschöpfen, investiert der EMV gezielt in personelle Ressourcen und baut sein Team weiter aus. Mit zwei erfahrenen Branchenexperten will der Verbund ein klares Signal setzen: Die Küche hat strategische Priorität.

Julian Lietzau (43) übernimmt als Head of Marketing Küche die Gesamtkoordination sämtlicher Marketingaktivitäten rund um die EMV-Küchenmarken „Contur“, „Global“, „Livøna“, „Küche Aktiv“ und „Rayn Studio“. Sein Auftrag: die Zusammenarbeit mit den Lieferantenpartnern zum Nutzen der Händler und Endkunden spürbar ausbauen – analog wie digital, mit einem konsequenten 360°-Marketingansatz. Der studierte Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing und Unternehmensführung bringt über 15 Jahre Erfahrung aus der E-Geräte-Industrie mit, unter anderem bei den Unternehmen Haier und Gorenje. „Der Küchenbereich ist für uns ein wirtschaftlich zentraler Wachstumshebel – deshalb investieren wir gezielt in Ressourcen und Know-how, um unsere Handels- und Industriepartner noch wirksamer zu unterstützen“, so die EMV-Geschäftsführung.

Aljoscha Stuber (38) verstärkt den EMV als neuer Key Account Manager für die nördliche Hälfte Deutschlands oberhalb des Mains. Seit über 20 Jahren ist er in der Möbelbranche tätig und hat sich früh auf das Thema Küche spezialisiert: vom Küchenplaner zu verantwortlichen Positionen im Verkauf & Vertrieb bei Möbel Kraft, Höffner und zuletzt bei Küchen Aktuell. „Aljoscha Stuber besitzt die besten Voraussetzungen, unsere Gesellschafter vor Ort optimal zu beraten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns sehr über diesen Neuzugang im Team“, so die EMV-Geschäftsführung.

König + Neurath

Fortführungslösung sichert Zukunft

Die König + Neurath AG hat im Rahmen ihres laufenden Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung eine Einigung über ein zukunftsfähiges Fortführungskonzept erzielt. Die Finanzierung des Konzepts ist gesichert. Damit ist die Grundlage für die nachhaltige Fortführung des Unternehmens und die Rückkehr in den Regelbetrieb geschaffen.

Das gemeinsam entwickelte Sanierungskonzept basiert auf einem ausgewogenen Beitrag aller Beteiligten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft zu stärken, die Finanzierung langfristig zu sichern und die strategische Neuausrichtung konsequent umzusetzen.

Drei Säulen für die Zukunft

Das Fortführungskonzept stützt sich auf drei zentrale Bausteine:

  • 1. Unternehmerische Verantwortung der Gesellschafterfamilie

Die Gesellschafterfamilie beabsichtigt, das Unternehmen im Rahmen der Sanierung fortzuführen und damit ein klares Bekenntnis zum Standort, zur Marke und zur langfristigen Perspektive von König + Neurath abzugeben. Bestandteil dieser Lösung ist ein finanzieller Beitrag in Form eines Kaufpreises sowie zusätzlicher Investitionsmittel.

  • 2. Finanzielle Unterstützung durch Finanzierungspartner

Die Finanzierer stellen im Rahmen einer tragfähigen Gesamtstruktur die erforderlichen liquiden Mittel zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt auf Basis marktüblicher, besicherter Kreditvereinbarungen und schafft die Grundlage für Stabilität und Investitionsfähigkeit in der kommenden Phase.

  • 3. Beitrag der Belegschaft und strukturelle Anpassungen

Zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens sind strukturelle Anpassungen unumgänglich. Dazu zählt eine sozialverträgliche Reduzierung der Belegschaft, durch die rund 700 Arbeitsplätze erhalten werden können. Für die von den Maßnahmen betroffenen Beschäftigten ist der Übergang in eine Transfergesellschaft vorgesehen. Diese bietet für einen definierten Zeitraum Qualifizierungsangebote, individuelle Beratung sowie Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung und Vermittlung in neue Beschäftigungsverhältnisse. Ziel ist es, den Übergang in eine neue berufliche Perspektive bestmöglich zu begleiten und soziale Härten abzufedern.

Darüber hinaus leisten die verbleibenden Mitarbeitenden im Rahmen des verhandelten Sozialplans und Interessenausgleichs einen finanziellen Beitrag, unter anderem durch Anpassungen bei Sonderzahlungen sowie durch die zeitliche Verschiebung tariflicher Erhöhungen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um das Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähig aufzustellen und die verbleibenden Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Klare Perspektive nach der Eigenverwaltung

Mit der erzielten Einigung wird angestrebt, das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung planmäßig abzuschließen und in den regulären Geschäftsbetrieb überzugehen. Der operative Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter. Kunden, Fachhandelspartner und Lieferanten können sich auch künftig auf Leistungsfähigkeit, Qualität und Verlässlichkeit verlassen. König + Neurath bleibt Impulsgeber für zukunftsfähige, nachhaltige Arbeitswelten.

Zitat Patrick Heinen, CEO: „Die erzielte Einigung ist ein wichtiges Signal für die Zukunft von König + Neurath. Sie zeigt, dass alle Beteiligten Verantwortung übernommen und gemeinsam eine tragfähige Lösung erarbeitet haben. Die Einschnitte sind schmerzhaft, aber sie schaffen die Grundlage für einen stabilen Neustart. Unser Dank gilt unseren Mitarbeitenden sowie unseren Finanzierungspartnern und der Gesellschafterfamilie für ihr klares Bekenntnis zum Unternehmen und zum Standort Karben. Jetzt richten wir den Blick nach vorn und stärken unsere Rolle als Impulsgeber für zukunftsfähige, nachhaltige Arbeitswelten.“

Baumann group

Besetzt Bereichsleitung Marketing & Learning neu

Zum 01.04.2026 übernahm Alexander Wengerowski die Position der Bereichsleitung Marketing & Learning für die gesamte Baumann group. Mit der Neubesetzung bündelt die kitchen family Marketing und Learning künftig noch enger und stärkt so die bereichsübergreifende Zusammenarbeit über die Marken Bauformat, Burger, und Badea, hinweg. 

Alexander Wengerowski gehört seit 2019 zur kitchen family und kennt das Unternehmen, seine Marken sowie zentrale Schnittstellen aus langjähriger Praxis. In seiner bisherigen Funktion hat er zahlreiche Themen an der Schnittstelle von Inhalt, Kommunikation und Umsetzung mitentwickelt und begleitet. Darüber hinaus bringt er Erfahrung auf Unternehmens- und Dienstleisterseite mit. 

„Alexander kennt die Baumann group, unsere Marken und viele unserer Schnittstellen sehr genau. Er hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie sich Inhalte mit Substanz, Kreativität und einem klaren Verständnis für unsere Branche entwickeln lassen. Ich freue mich sehr, den Staffelstab im Marketing an ihn zu übergeben. Dass wir diese Position aus den eigenen Reihen besetzen können, ist für uns ein starkes Signal und gibt mir zugleich die Möglichkeit, mich in meiner Funktion noch stärker auf strategische Themen innerhalb der Geschäftsleitung zu konzentrieren“, so Hélène Bangert, Geschäftsleitung Strategisches Marketing der Baumann group. 

Yaskawa

Strukturiert Führungsspitze in Europa neu

Mit Wirkung zum 1. März 2026 wurde Pär Tornemo zum President & CEO der Yaskawa Europe GmbH bestellt. Tornemo ist seit 2007 bei Yaskawa in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem als Geschäftsführer der Yaskawa Nordic AB und zuletzt als Senior Vice President des europäischen Robotik-Geschäftsbereichs.

Mit Blick auf die Zukunft des Unternehmens erklärte Tornemo: „Yaskawa tritt in eine neue Ära ein, die von Digitalisierung, KI-gestützter Automatisierung und nachhaltigen Geschäftspraktiken geprägt ist – von Faktoren, die für unseren Erfolg entscheidend sein werden. Gemeinsam mit unserem Team wollen wir die Verbindung zwischen der globalen Expertise unseres Unternehmens und den Bedürfnissen unserer europäischen Kunden weiter stärken.“

Das Unternehmen hat zudem weitere personelle Veränderungen in der Führungsspitze in der gesamten EMEA-Region bekannt gegeben. Mit Pär Tornemo, Bobbie Linkenbach und Sibel Yanak als Geschäftsführern setzt Yaskawa Europe auf starke Führung und eine klare strategische Ausrichtung in allen Geschäftsbereichen.

Sibel Yanak, die im Februar 2025 als Senior Vice President Finance zu Yaskawa Europe kam, wurde zur Chief Financial Officer ernannt. Sie verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung, vorwiegend bei den Big Four. In ihrer neuen Funktion will sie die Finanzorganisation in der EMEA-Region vereinheitlichen und zentralisieren, die Bereiche Governance und Compliance stärken und die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in der gesamten Region vorantreiben.

Yaskawa bestätigt Kontinuität in der Führung seines Geschäftsbereichs Drives & Motion Controls. Bobbie Linkenbach wird den Geschäftsbereich weiterhin als Senior Vice President leiten und den Expansionskurs weiter vorantreiben. Unter seiner Leitung hat Yaskawa seine Technologieführerschaft gefestigt, und die kontinuierliche Stabilität in der Unternehmensführung unterstreicht das langfristige Engagement von Yaskawa für Innovation, Leistungsfähigkeit und kundenorientierte Lösungen in der Antriebs- und Motion-Control-Technik.

Im August 2025 hat Jörg Rommelfanger die Position des President im Robotikbereich der DACH-Region von Yaskawa und damit die Beaufsichtigung der Geschäftstätigkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernommen. Dank seiner umfangreichen Erfahrung in der Robotikbranche, auch aufgrund früherer Führungspositionen bei ABB, bringt Jörg Rommelfanger wichtiges Fachwissen bei Yaskawa ein.
Er sagt: „Die DACH-Region bleibt ein führender Wachstumsmarkt für Robotik, geprägt von Fachkräftemangel, smarten Fabriken und steigender Nachfrage nach flexibler Automatisierung. Yaskawa will diese Chancen nutzen, die Kundenpräsenz stärken, das Kernportfolio klarer positionieren und Partnerschaften ausbauen. Neben dem Schweißen wollen wir in den Bereichen Logistik, Lebensmittel und Getränke, sowie Pharmazie wachsen und treiben KI-gestützte Robotik mit Motoman Next voran.“

TH Rosenheim

Dr. Simon Aicher verstärkt Ingenieurholzbau

Dr. rer. nat. Simon Aicher wurde zum Honorarprofessor für Ingenieurholzbau an der Technischen Hochschule Rosenheim berufen. Mit der Berufung würdigt die Hochschule seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen sowie sein langjähriges Engagement in Forschung, Lehre und der Weiterentwicklung des modernen Holzbaus.

Prof. Dr. Aicher stammt aus Rosenheim und absolvierte sein Studium der Holzwirtschaft an der Universität Hamburg, das er 1979 mit dem Diplom abschloss. Parallel vertiefte er seine ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse im Bauingenieurwesen an der Technischen Universität München. Nach einem Traineeprogramm bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm promovierte er 1984 an der Universität Hamburg zum Dr. rer. nat. mit einer Arbeit zur Festigkeit von Sandwich-Elementen im Holzbau.

Forschung und berufliche Laufbahn
Seine berufliche Laufbahn führte Prof. Dr. Aicher unter anderem an die Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg sowie an das Otto-Graf-Institut, die Materialprüfanstalt des Landes Baden-Württemberg, die später in die Universität Stuttgart eingegliedert wurde. Von 2010 bis 2023 prägte er als Leitender Akademischer Direktor und Leiter der Abteilung Holzkonstruktionen die Forschung im Ingenieurholzbau an der Universität Stuttgart.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen:

  • Holz-Bruchmechanik
  • Geklebte Holz- und Holz-Verbundkonstruktionen
  • Langzeit- und Ermüdungsverhalten von Holzbauteilen
  • Mechanische Verbindungsmittel
  • Brandverhalten insbesondere geklebter Holzbauteile

Seine Arbeiten fanden Eingang in nationale und europäische Normen, Fachvorträge und zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung des Holzbaus bei.

Lehrtätigkeit an der TH Rosenheim
Seit dem Wintersemester 2024/25 ist Prof. Dr. Aicher bereits als Lehrbeauftragter an der TH Rosenheim tätig und bringt seine Expertise in den Masterstudiengang Bauingenieurwesen ein. In der Lehre legt er besonderen Wert auf die praxisnahe Vermittlung wissenschaftlich fundierter Inhalte. „Ich freue mich darauf, Studierenden die Faszination und Vielfalt des Bauens mit Holz auf wissenschaftlicher Basis näherzubringen“, so Prof. Dr. Aicher.

Würdigung durch die Hochschule
Mit der Berufung von Prof. Dr. Aicher stärkt die TH Rosenheim ihre Expertise im Ingenieurholzbau und erweitert ihr Lehr- und Forschungsangebot im Masterstudiengang Bauingenieurwesen.

Prof. Dr.-Ing. Johann Pravida, Studiendekan Bauingenieurewesen, hebt hervor: „Mit Prof. Dr. Simon Aicher hat die TH Rosenheim ein Hochschulmitglied gewonnen, auf das wir sehr stolz sein können. Prof. Aicher bringt nicht nur Wissen, sondern auch Begeisterung und Praxisnähe in die Lehrveranstaltungen ein.“

Konsequente Umsetzung der EU-Zollreform gefordert

Die EU hat sich auf ein neues europäisches Zollrecht mit strikterer Haftung für Lieferanten und Plattformbetreiber geeinigt. „Die Einigung auf die größte Reform der EU-Zollunion seit 1968 ist ein wichtiger Schritt hin zu faireren Wettbewerbsbedingungen im europäischen Binnenmarkt“, erklärt ZGV-Präsident Günter Althaus. „Entscheidend ist, dass zentrale Reformelemente jetzt konsequent umgesetzt werden.“

„Die stärkere Verantwortung von Online-Plattformen als Importeure, der Aufbau eines europäischen Zoll-Datenraums und die neue EU-Zollbehörde zur besseren Koordinierung der Kontrollen sind richtige und notwendige Schritte“, so der Präsident Der Mittelstandsverbund– ZGV e.V. „Gerade im E-Commerce war der Handlungsdruck enorm: Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten haben den Wettbewerb verzerrt und bestehende Regeln unterlaufen.“

Allein im vergangenen Jahr gelangten 5,8 Milliarden Pakete mit geringem Wert von weniger als 150 Euro in die 27 Mitgliedsstaaten der Union.

Die Reform stützt sich auf vier Säulen: Vorgesehen sind die Einführung einer vollen Haftung für E-Commerce-Plattformen, eine neue Abgabe zur Deckung steigender Bearbeitungskosten, die Schaffung einer zentralen EU-Zollbehörde (EUCA) sowie ein Echtzeit-EU-Datenhub.

Verpflichtung zur weiteren Digitalisierung der Zollverfahren

Positiv wertet Althaus zudem, dass sich die Mitgliedsstaaten zur weiteren Digitalisierung der Zollverfahren verpflichten. Nur mit modernen, vernetzten Systemen könne Europa den neuen wirtschaftlichen Realitäten im internationalen Handel wirksam begegnen. Gleichzeitig gelte: „Nur wenn Zoll und Marktüberwachung eng zusammenarbeiten und die Behörden personell wie digital gestärkt werden, können europäische Standards auch tatsächlich durchgesetzt werden.“

„Der Mittelstand erwartet, dass Europa hier konsequent handelt: Wer im Binnenmarkt tätig ist, muss sich an die gleichen Regeln halten – unabhängig vom Herkunftsland. Nur so entsteht fairer Wettbewerb“, betont Günter Althaus.

Design meets Textil in München

Die zweite Edition der Munich Design Days und der 28. Münchner Stoff Frühling fanden vom 12. bis 15. März 2026 statt. Mit insgesamt über 7.000 Fachbesuchern für den Münchner Stoff Frühling, die Munich Design Days und die Munich Design Days City war die Kombination der Formate eine erfolgreiche Fortsetzung. Dies entspricht einem deutlichen Fachbesucher-Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Die Kombination aus innovativem Design-Start-up und etabliertem Interior-Klassiker erweist sich als zukunftsfähiges Konzept, das unterschiedliche Disziplinen – Textil, Möbel, Licht – erfolgreich miteinander verbindet.

Erfolgsfaktoren: Standort München und kuratiertes Format

Zu den Erfolgsfaktoren gehört auch der Standort München. Neben Infrastruktur, Internationalität und kurzen Wegen bietet die Design- und Einrichtungsmetropole ein besonderes Flair. Zudem überzeugt das fokussierte Veranstaltungsformat. „Wir haben den Wunsch nach einem kleineren, kuratierten Format deutlich wahrgenommen“, erklärt Malte Perlitz (Munich Design Days GmbH). „Die Qualität und Vielfalt der teilnehmenden Marken bestätigen diesen Ansatz.“ Auch Klaus Winkler (Münchner Stoff Frühling) betont den besonderen Charakter: „Beide Formate wachsen, aber die persönliche, fast familiäre Atmosphäre schafft weiterhin Raum für echte Begegnungen und intensiven Austausch.“

Mehr als 50 internationale Aussteller – darunter Textilediteure sowie Farben-, Tapeten- und Teppichmanufakturen und weitere textilnahe Premium-Brands – zeigten beim Münchner Stoff Frühling ihre Kollektionen und Trends für die textile Raumgestaltung. Die Präsentationen fanden an zahlreichen Standorten in der Münchner Innenstadt sowie in temporären Locations wie dem Prisco Haus statt.

Eine Insel mitten in der Stadt: Die Praterinsel war erneut der zentrale Veranstaltungsort der zweiten Munich Design Days und wurde um die Praterinsel Ateliers erweitert. Auch die Munich Design Days City wurden weiterentwickelt, um weitere Showrooms und Standorte in der Münchner Innenstadt mit einzubinden. Auf rund 2.500 Quadratmetern präsentierten sich 40 nationale und internationale Interior Design Brands auf der Praterinsel und rund 20 Marken im Rahmen der Munich Design Days City in den Münchner Showrooms.

Holz-Handwerk 2026

Heute startet die Messe in Nürnberg

Heute beginnt im Messezentrum Nürnberg die Holz-Handwerk 2026, eine der bedeutendsten europäischen Fachmessen für die holzverarbeitende Branche. Vier Tage lang – vom 24. bis 27. März – präsentiert die Messe neueste Technologien, Maschinen, Werkzeuge, Materialien und digitale Lösungen für Schreiner, Tischler, Zimmerer und holzverarbeitende Betriebe.

Die Fachmesse, die alle zwei Jahre stattfindet, gilt als zentraler Treffpunkt für Handwerksbetriebe, Hersteller und Entscheidungsträger aus ganz Europa. Besucher erwartet ein breites Spektrum an Holzbearbeitungsmaschinen, Werkzeugen, Oberflächen- und Befestigungstechnik sowie innovativen Softwarelösungen für Planung und Organisation. Neben Produktneuheiten stehen vor allem der persönliche Austausch und praxisnahe Vorführungen im Mittelpunkt.

Wie schon in den Vorjahren findet parallel die Fensterbau Frontale statt, wodurch sich für Fachbesucher ein noch umfassenderes Informationsangebot ergibt. Bereits 2024 verzeichnete das Messeduo zehntausende Besucher aus über 100 Ländern – ein Zeichen für die weiterhin starke internationale Bedeutung des Branchentreffs.

Für 2026 setzen die Veranstalter thematische Schwerpunkte auf Digitalisierung, smarte Fertigungsprozesse, Nachhaltigkeit und moderne Materialanwendungen. Ergänzt wird das Programm durch Fachforen, Sonderschauen und Live-Demonstrationen führender Unternehmen. Neu in diesem Jahr ist ein digitaler Messeguide, der den Besuchern über mobile Geräte interaktive Hallenpläne, Programminhalte und Ausstellerprofile bietet.

Auch zahlreiche namhafte Firmen nutzen die Messe, um Neuheiten zu präsentieren und mit Fachpublikum in den direkten Austausch zu treten. Unter ihnen sind Hersteller von Präzisionswerkzeugen, Maschinenproduzenten sowie Anbieter ganzheitlicher Raum- und Einrichtungskonzepte, die zeigen, wie sich handwerkliche Qualität mit wirtschaftlichen Lösungen verbinden lässt.

Mit ihrer Mischung aus Innovation, Netzwerkgelegenheiten und praxiserprobten Lösungen unterstreicht die Holz-Handwerk 2026 erneut ihre Rolle als unverzichtbarer Branchentreffpunkt und Wegweiser für die Zukunft des Holzhandwerks.

Nolte Holding

Jörg Varnholt wird neuer Vertriebsleiter Export

Prominenter Neuzugang für die Nolte Holding International (NHI): Ab Sommer 2026 übernimmt der erfahrene Branchenexperte Jörg Varnholt die Position des Vertriebsleiters Export Europa. Mit ihm will der Küchenhersteller seine internationale Marktposition weiter konsequent ausbauen.

Jörg Varnholt bringt jahrzehntelange Erfahrung aus dem internationalen Küchengeschäft mit zur Nolte Group. Zuvor war er seit 2007 in leitenden Positionen bei Häcker Küchen tätig. Dort betreute er zunächst die Märkte in Frankreich und den Benelux-Staaten, bevor er 2017 zum Vertriebsleiter Export Europa aufstieg und die strategische Entwicklung in diesem Bereich maßgeblich prägte. Auch seine Zeit vor 2005 bei Nobilia war stark von der Arbeit in internationalen Märkten geprägt.

In seiner neuen Funktion bei der NHI wird Varnholt künftig die Weiterentwicklung und Betreuung der europäischen Märkte verantworten. Die Geschäftsführung setzt große Stücke auf den Neuzugang: „Wir gewinnen mit Jörg Varnholt einen äußerst erfahrenen Vertriebsprofi mit tiefem Verständnis für die europäischen Märkte und die Anforderungen unserer internationalen Partner“, betont NHI-Geschäftsführer Torben Karasek.

Heiko Maibach, Geschäftsführer von Nolte Küchen und der NHI, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, ihn bald in unserem Team begrüßen zu dürfen. Mit seiner Erfahrung wird er wichtige Impulse setzen und unsere Präsenz in der für Nolte Küchen strategisch bedeutenden Region weiter stärken.“