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Autor: Möbelfertigung

Prestige-Auszeichnung für exzellente Designleistung

Mit „Contino Ξ12“ erweitert Leicht die Kollektion 2023 um eine grifflose Küchenfront in einer Stärke von zwölf Millimeter und feinster Manufaktur-Qualität – und erhält gleich die Prestige-Auszeichnung „Special Mention“ in der Kategorie „Excellent Product Design“ des „German Design Award 2023“. Diese wird für bemerkenswerte Designleistungen verliehen, die sich ausdrücklich vom Wettbewerb abheben.

Durch die reduzierte Materialstärke überzeugt das neue Programm nicht nur optisch dank des hochwertigen Erscheinungsbildes einer grifflosen Oberfläche, sondern auch haptisch im unmittelbaren Vergleich zu stärkeren Standardfronten. Wahlweise mit einem Lackfinish oder in Aluminium erhältlich, rundet die dünne Front unterschiedliche Raumgestaltungen mit einer eleganten Formensprache sowie architektonisch klaren Linienführung ab.

Beitritt zur DGM

Pino Küchen aus Coswig in Sachsen-Anhalt ist seit Neuestem Mitglied der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Die Aufnahme in den Verband ging einher mit mehreren Auszeichnungen, wie dem „Goldenen M“. Das RAL-Gütezeichen ist laut DGM der strengste Nachweis über Möbelqualität in Europa und eine seit Jahrzehnten wichtige Orientierungshilfe für qualitätsbewusste Endverbraucher beim Möbelkauf.

„Wir freuen uns über den Beitritt von Pino Küchen zu unserer Gütegemeinschaft und bescheinigen dem Unternehmen gerne die Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit sowie Gesundheits- und Umweltverträglichkeit seiner Produkte“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Da der Küchenhersteller über die Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 hinaus auch die Zertifizierungsanforderungen des Klimapakts für die Möbelindustrie und des Emissionslabels erfüllt, erhält Pino zudem das DGM-Klimalabel und das Emissionslabel für Kastenmöbel der höchsten Güteklasse A.

Insgesamt gehören dem Klimapakt der DGM inzwischen rund 70 Hersteller an. Er wurde 2016 gegründet, um mit der Möbelindustrie als einem Premiumsegment innerhalb der deutschen Wirtschaft wichtige Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und am Erreichen des 1,5-Grad-Ziels der Vereinten Nationen (UN) mitzuwirken.

Erfolgreicher erster Workshop am neuen Standort

„Formaldehyd und flüchtige organische Substanzen: die Regeln des Möbelmarktes“ lautete der Titel des ersten Workshops, den Catas, nach eigenen Angaben das wichtigste europäische Prüflabor für im Holz- und Möbelsektor, im neuen „Catas Point Pesaro“ abgehalten hat. Der neue Catas-Standort befindet sich in den Räumlichkeiten des Start-Up-Unternehmen Manifaktura, die sich selber als Partner Catas bezeichnen.

Die erste Veranstaltung am 4. April war gleichzeitig die offizielle Eröffnung des neuen Laborsitzes. Gekommen waren viele Unternehmen aus dem Bezirk Pesaro, was die Bedeutung des Themas für die Möbelindustrie unterstreicht.

„Es ist nur der erste von vielen Terminen, die wir für dieses Jahr in Pesaro und unserem Hauptsitz in Lissone geplant haben“, kommentiert Franco Bulian, Direktor des Labors. „Das Ende der Corona-Pandemie hat es uns endlich ermöglicht, dieses Projekt umzusetzen: Catas noch näher an die marktbestimmenden Unternehmen und Produktionsstandorte heranzurücken, unsere Erfahrung und unser Fachwissen noch zielgerichteter weiterzugeben.“

Weitere Veranstaltungen sind für die kommenden Monate geplant, unter anderem zu den Themen Schranksicherheit entsprechend der neuen strengen Richtlinien aus Übersee und dem Brandverhalten von Materialien.

Viel Interesse signalisierten bei der Eröffnung Unternehmen am Kleben und Lackieren – Catas plant, in dieser Richtung ein Schulungsprogramm zu entwickeln.

Schulungsprogramm überarbeitet

Die handwerkliche Lackiertechnik ist ein komplexes Themenfeld, dies erfordert auf Anwenderseite Expertenwissen, das alle Möglichkeiten der verschiedenen Beschichtungen und Technologien umfasst. Aus diesem Grund hat der Lacke- und Beizenspezialist Hesse aus Hamm sein Schulungsprogramm komplett überarbeitet und neu aufgesetzt. Das neue Programm ist modular aufgebaut und deckt alle Anforderungen an ein modernes Lackierumfeld ab.

Ziel ist es, die Teilnehmer für das Thema Oberfläche zu begeistern und sie für die grundlegenden Parameter diverser Beschichtungsverfahren zu sensibilisieren. Schließlich können moderne Lacksysteme und eine durchdachte Technikplanung auf Dauer nachhaltig Kosten senken. Unter diesem Aspekt und unter der Berücksichtigung der Technologie-Entwicklung ist es unerlässlich, sich über moderne Lackiertechnik und innovative Produktlösungen ein Bild zu machen.

Die Hesse-Schulungen richten sich sowohl an den Lackieranfänger, als auch an den fortgeschrittenen Lackierer der seine Kenntnisse perfektionieren möchte. Die Schulungen finden in kleinen Lerngruppen statt, beinhalten einen praxisbezogenen Schwerpunkt, sowie die Grundlagen in der Theorie. Das Gesamtpaket garantiert den optimalen Nutzen für jeden Teilnehmer.

Die Schulungsanmeldung kann direkt über die Hesse Website erfolgen. www.hesse-lignal.com > Service > Seminare

Events möbelfertigung & arcade

Save the Date für die Konferenzen in Wiesbaden und Düsseldorf

Let’s network! Den vielfältigen Herausforderungen der Branche begegnen wir mit einem Veranstaltungs-Portfolio, das entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Möbelbranche keinen Punkt auslässt. Wir bringen unterhaltsame Referenten, versierte Experten und neugierige Teilnehmer zusammen, um Lösungen zu diskutieren, die diesen Wirtschaftszweig besser machen. Ob Architekt, Designer, Händler, Zulieferer, Produzent, Dienstleister oder Profi-Handwerker – suchen Sie sich die Formate heraus, die Ihnen bei der Bewältigung Ihres Geschäftsalltages neue Wege aufzeigen. Und vernetzen Sie sich mit interessanten Menschen, die Sie weiterbringen!

Unbedingt vormerken sollten Sie sich zwei Formate:

Die Technologie und Design-Konferenz „Surface in motion“ am 26. Und 27. September in Wiesbaden, bei der es um Themen rund um dekorative Oberflächen von Holzwerkstoffen geht. Am ersten Veranstaltungstag locken mehrere Keynotes von Branchengrößen, Wirtschaftsexperten und Trendforschern, am zweiten Tag geht es mit einem „Technik“- und einem „Design“-Strang ans Eingemachte.

Die beliebte Konferenz „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ schiebt sich aus organisatorischen Gründen einmalig in den Dezember und findet am 6. und 7. Dezember in Düsseldorf statt. Konkret auf die Belange der Möbelindustrie zugeschnitten, zeigte die Veranstaltung anhand von Best-Practice-Beispielen, welche Chancen sich der Branche mit Elementen von Industrie 4.0 im globalen Wettbewerb bieten. Vom Faktor Mensch über Materialfluss, Datenmanagement und Anlagentechnik bis hin zu Fördermöglichkeiten und Return-on-Invest-Szenarien.

Für beide Veranstaltungen sind die Anmeldungen (aktuell noch zum Early-Bird-Tarif) bereits scharfgeschaltet. Da die Teilnehmerzahlen limitiert sind und beispielsweise „SIM“ bereits zweimal komplett ausverkauft war, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung unter: https://www.moebel-events.de/

Sie möchten gerne Sponsor bzw. Aussteller auf den Konferenzen werden? Sehr gerne! Hierfür steht Ihnen unser Sponsoring-Ansprechpartner Hans-Christian Hahn zur Verfügung: hans-christian.hahn@vincentz.net / Tel: +49 (40) 6320 1843

Erster eigener Store in der Schweiz eröffnet

Heute war es so weit: Nur 12 Kilometer von Zürich entfernt eröffnet Team 7 in Volketswil seinen ersten eigenen Store. Im ehemaligen MZ Möbelzentrum präsentiert die internationale Marke aus Österreich auf großzügiger Fläche seine maßgeschneiderten Naturholzküchen und Naturholzmöbel für alle Wohnbereiche – und verstärkt damit seine Präsenz unweit der größten Stadt in der Schweiz. Dank der direkten Anbindung an die Autobahn A15 ist der neue Standort optimal zu erreichen.

Volketswil liegt im oberen Glattal, am Tor zum Zürcher Oberland, zwischen Dübendorf und Uster, nördlich des Greifensees. Perfekt für den Flagshipstore. Auf 600 Quadratmeter lädt er die Besucher ein, die Welt von Team 7 zu entdecken – und die Neuheiten 2023. Vom „Miró“ Esstisch und den neuen „Lui“ Stuhlkreationen über die modulare Wohnwand bis hin zu den neuen eleganten „Filigno“ und „Cubus“ Beimöbeln: Duftende Hölzer, edle Öle und handwerkliche Details zeichnen die wertigen Möbel ebenso aus wie intelligente Funktionen, raffinierte Technik und eine moderne Formensprache. Im fein aufeinander abgestimmten Mix spiegeln sie die Philosophie der österreichischen Manufaktur wider. Denn die Marke Team 7 ist ein Qualitätsversprechen. „Vom Baum bis zum fertigen Möbel haben wir die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette. Das sichert nicht nur die außergewöhnliche Qualität unserer Möbel, sondern ist auch Garant für eine nachhaltige Fertigung“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Inhaber und Geschäftsführer von Team 7. „Wir wollen den bewussten Konsumenten, der Natur als Genuss und Mehrwert empfindet, begeistern und zeigen, wie ästhetisch ein ökologischer Lifestyle aussehen kann.“

Der neue Marken-Store in der Schweiz macht das Wohnen im Einklang mit der Natur, aber auch die grenzenlosen Möglichkeiten der Team 7 Möbel erlebbar. Denn in den österreichischen Werken werden für jeden Grundriss und Anspruch individuelle Lösungen gebaut. Dafür ist eine hohe Planungskompetenz wichtig. Hier kommen die Einrichtungsspezialisten vor Ort ins Spiel. Sie bringen mit ihrer großen Expertise alle Anforderungen und Bedürfnisse mit den räumlichen Gegebenheiten perfekt zusammen. So entsteht jedes Team 7 Einrichtungssystem exakt nach Kundenwunsch – in Höhe, Breite und Tiefe ebenso wie in der Zusammenstellung der Schränke, Regale, Schubladen bis hin zur Innenorganisation, den Materialien und der Verarbeitung. „Wir haben eine große Erfahrung im Umgang mit unseren Produkten und sehen es als Herausforderung, zusammen mit unseren Kunden kreative Ideen umzusetzen“, so Store-Leiterin Sonja Gaiser.

Hawa Sliding Solutions

Live Webinar Ende April

Wie lassen sich Schalldämmung und Inklusion mit aktuellen Schiebelösungen umsetzen? Kann man Bedienungsfreundlichkeit und Design unter einen Hut bringen? Diese Fragen beantwortet die Hawa Sliding Solutions AG am Donnerstag, 27. April 2023, in einem 45-minütigen Webinar. Verarbeiter und Vertriebspartner, Planer und Architekten sind eingeladen, einem Produktmanager mittels VR-Brille live ins Trainingscenter nach Sirnach, Schweiz, zu folgen.

Dort erleben sie, wie sich die Push-to-open-Bedienung mit Dämpfeinzug auf den Komfort beim Öffnen und Schließen von Holz- und Glastüren bis 100 kg auswirkt, wie sich Wandtaschenlösungen ohne Griff an der Stirnseite realisieren lassen oder wie der „Hawa Junior 100“ das barrierefreie Öffnen von Schiebetüren aus Holz und Glas bewältigt. Ferner demonstriert Hawa, dass auch Schiebetüren für eine wirksame Schalldämmung zum Einsatz kommen können und sogar Gerüche, Zugluft und Licht abschirmen.

Nach dem Motto „für Profis von Profis“ haben die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Fragen persönlich an die Gastgeber zu richten. Ziel des Webinars ist es, Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Anforderungen aufzuzeigen, Inspirationen zu geben und Argumente zu vermitteln, um Kunden kompetent beraten zu können. Die Teilnahme an dem Webinar ist kostenlos, die Anmeldung über den Link https://www.hawa.com/de/webinars/webinar-drei-neue-gute-gruende-mit-schiebetueren-erfolgreich-zu-sein möglich.

Geplantes Förderprogramm für Privatwaldbesitzer überarbeitungswürdig

Am 29. März 2023 stellte Bundesumweltministerin Lemke das vom Bundeskabinett beschlossene „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) vor, mit dem die Bundesregierung nach eigenen Angaben „den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich verbessern und so ihre Resilienz und ihre Klimaschutzleistung stärken“ möchte. Was auf den ersten Blick eine gute Idee scheint, entpuppt sich für den Bereich Wald und Holz in Deutschland als schwere Hypothek.

Im Zentrum der Kritik stehen dabei für die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR), dem neuen unabhängigen Fachausschuss im Hauptverband der Deutschen Holzindustrie e.V. (HDH), die beabsichtigten Förderungen im Bereich Waldökosysteme. So heißt es dort (Hervorhebungen AGR):

Zusätzlich zu dem bestehenden Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ (…) beabsichtigen wir ein ergänzendes Förderinstrument zu entwickeln. Dieses schafft gezielte finanzielle Anreize für die Erreichung wünschenswerter Zustände wie zusätzliche Strukturvielfalt und Biodiversität in bereits naturnäheren Wäldern und zielt damit auch auf eine teils extensivierte Waldbewirtschaftung ab. So trägt das Förderinstrument weiter zur Stabilisierung und Erhöhung des Kohlenstoffspeichers in klimastabilen, ökologisch wertvollen Waldökosystemen bei (Quelle: ANK S. 33).

Noch in einem nur knapp vier Wochen zuvor veröffentlichten Entwurf des Programms hatte man an besagter Stelle vor allem die Erhöhung des Anteils klimaangepasster Wälder fördern wollen.

„Wir können nur eindringlich davor warnen, eine Extensivierung der Waldbewirtschaftung mit verbesserter Klimastabilität im Wald gleichzusetzen. Höhere Holzvorräte erhöhen im Klimawandel nachweislich das Risiko für umfassende Waldschäden. Gerade im Privatwald wird so aus der vermeintlich sicheren Bank ein mit Steuergeldern geförderter wirtschaftlicher und klimatechnischer Totalausfall“, so Dr. Carsten Merforth, Sprecher der AG Rohholz. Das „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ ist mit einem Volumen von vier Milliarden Euro mit sehr umfassenden Mitteln ausgestattet. „Angesichts der großen Herausforderungen und Kosten im klimagerechten Waldumbau wäre hier eine Konzentration der Förderung im Privatwald unbedingt notwendig. Die im Raum stehenden Summen fordern Augenmaß bei der Umsetzung, sonst können Förderprogramme schnell große volkswirtschaftliche Schäden anrichten, ohne dass Biodiversität oder Klimaschutz davon profitieren“, so Dr. Merforth abschließend.

Auch die ebenfalls im Programm angekündigte Förderung von Nutzungsverboten speziell in Buchenwäldern kritisiert die AGR. Buchenwälder sind nachweislich artenärmer als andere Waldökosysteme. Außerdem leiden auch sie verstärkt unter Klimastress und müssten in den kommenden Jahren ebenfalls dringend umgebaut werden. Gleichzeitig schränken immer mehr Förderungen und öffentliche Programme die Laubholzernte ein, was bei vielen Unternehmen bereits zu großen Versorgungsschwierigkeiten mit Laubholz führt.

„Interzum“ 2023

Wegweisende Stilrichtungen auf der „Trend Stage“

Es gibt viele neue Ansätze für nachhaltige Materialien im Möbel- und Innenausbau. Denn mit den gesellschaftlichen Veränderungen und der weltpolitischen Lage verändern sich auch die die Anforderungen an zukünftiges Design. Welche spannenden Innovationen gerade entwickelt werden und welches Potenzial sie für die Zulieferbranche haben, zeigt die „Interzum“ 2023 vom 9. bis 12. Mai in Köln. Eine zentrale Anlaufstelle für Fachbesucherinnen und Fachbesucher der Weltleitmesse für Möbelfertigung und Interior Design ist dafür die „Interzum Trend Stage“.

Als unabhängige Kuratorin der Trend Stage konnte die Messe Trendexpertin Katrin de Louw, Inhaberin der Firma Trendfilter, gewinnen. Das von ihr zusammengestellt Programm beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und Zukunftsthemen für Möbel, Materialien und Einrichtung. Dabei spannt das Programm einen thematischen Bogen für die Branche, der von der Abfall- und Kreislaufwirtschaft über biobasierte Materialien, die Digitalisierung von Prozessen und kommende Farbtrends bis hin zu Nachhaltigkeit, dem Matratzen-Recycling, gezielter Produktvereinfachung oder zu 3D-GCI reicht. So erfahren die Fachbesucherinnen und Fachbesucher der „Interzum“ beispielsweise, warum Schweden so innovativ sind, welche Designstrategien an Bedeutung gewinnen werden, wie man erfolgreich neue Materialien entwickelt und warum Unsicherheit der neue Megatend ist.

„Thematische Schwerpunkte sind natürlich Nachhaltigkeit, insbesondere die Kreislaufwirtschaft und innovative Materialien, als auch Digitalisierung“, betont die Trendexpertin. Hierfür sind namhafte Experten und Expertinnen eingeladen, ihr Wissen mit den Besuchern zu teilen. In diesem Kontext korrespondiert das Programm der Trend Stage mit den Trend Foren, „Materials & Nature“, „Function & Components“ sowie „Textile & Machinery“, die zeigen, wie kreativ die Möbelzulieferindustrie auf nachhaltige Anforderungen reagiert.

Als Leitthema der „Interzum“ 2023 wird Neo-Ökologie auf der Trend Stage einen thematischen Schwerpunkt bilden. Dazu kommen namenhafte Experten ebenso zu Wort, wie junge Designer und Start-ups, die eine transparente, regionale und nachhaltige Kreislaufwirtschaft anstreben. Denn auch gesellschaftliche Trends wie die Hinwendung zu veganer Ernährung oder materieller Verzicht spiegeln sich in aktuellen Produktentwicklungen wider: Neue Materialien für Möbel bestehen zum Beispiel aus pflanzlichen Rohstoffen wie Hanf oder heimischen Laubhölzern. Eine Schonung von Ressourcen verspricht auch die Wiederverwertung von Reststoffen oder die Vereinfachung von Produkten.

Da ein Großteil der ökologischen Auswirkungen eines Produkts vom Design bestimmt wird, liegt darin enormes Potenzial für den Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Wie konkret kreislauffähige Produkte gestaltet und hergestellt werden, wird nicht nur einmal auf der „Trend Stage“ thematisiert. Circular Design bietet aber nicht nur die Chance für eine nachhaltigere Produktgestaltung, sondern auch für neue Geschäftsmodelle. Im Sinne eines zirkulären Wirtschaftens stellen immer mehr Unternehmen ihre eigene Praxis auf den Prüfstand, um sich neu auszurichten. Expertinnen und Experten geben auf der Trend Stage Einblicke in die Methodiken für den Aufbau zirkulärer Geschäftsmodelle, die Hersteller wettbewerbsfähig für die Zukunft machen.

In unseren schnelllebigen Zeiten muss sich aber auch Design immer schneller an aktuelle Anforderungen anpassen. Wie gesellschaftliche Trends unsere Gewohnheiten beeinflussen oder wie sich verschiedene Lifestyles auf das Wohnen auswirken, wird ebenfalls auf der „Trend Stage“ aufgegriffen. Aktuelle Einrichtungstrends spielen dabei ebenso eine Rolle, wie psychologische Aspekte.

Auch in der Möbelindustrie spielt der digitale Wandel eine zentrale Rolle und bildet darum auch einen weiteren Schwerpunkt im Programm der „Interzum Trend Stage“. Verfeinerte Technologien eröffnen neue Möglichkeiten im Design und in der Produktion von Möbelkomponenten. Mit der Anwendung von 3D-Technologie lassen sich etwa hochwertige Oberflächen ohne die Verwendung chemischer Materialien herstellen. Zudem automatisieren digitale Prozesse die Herstellung von Bildern und sorgen dafür, dass auch für individuelle Kundenwünsche und Produktvarianten Visualisierungen bereitgestellt werden können. So lassen sich mit Augmented Reality beispielsweise Möbel für die Planung dreidimensional im Raum platzieren, ohne dass sie tatsächlich vor Ort sein müssen.

„Wir haben das Programm bewusst thematisch so breit gefächert, damit für jeden Besucher und jede Besucherin etwas dabei ist“, betont die Kuratorin de Louw. Hier finden sie gebündelt die wichtigsten Trendthemen der Branche vor, können sich über neue Ideen austauschen und lernen neue Ansprechpartner kennen.“

Auf der digitalen Plattform „Interzum @home“ lässt sich dann im Nachgang das gesamte Programm noch einmal erfahren, was die Effizienz des Messebesuches vergrößert. Das aktuelle Programm der „Trend Stage“ findet sich hier: https://www.interzum.com/de/events/eventsuche/?fw_goto=events&datefilter=all&ort=320715