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Autor: Möbelfertigung

100 Vorreiter gesucht – „möbel kultur“ ist Medienpartner

Bereits zum 16. Mal wird – am 23. November in Düsseldorf – der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) verliehen. Doch 2023 wird die Veranstaltung noch größer. Die Initiatoren, die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, prämieren in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem DIHK sowie Partnern aus Politik und Forschung erstmals die Vorreiter der Nachhaltigkeit in 100 Branchen der deutschen Wirtschaft. Fachjurys treffen die Entscheidungen. Ziel ist es, die Besten in allen Bereichen zu finden und die Transformation schneller in die Breite der gesamten Wirtschaft zu tragen.

Bewerben können sich ab 24. April und bis zum 12. Mai Unternehmen jeder Größe und aller Branchen, die in Deutschland Waren oder Dienstleistungen anbieten. Unser Schwestermagazin, die „möbel kultur“ ist Medienpartner in der Kategorie Möbel und Einrichtung.

Basis des neuen Wettbewerbs ist eine umfassende Recherche öffentlich verfügbarer Daten zur Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit Score4more. Das Berliner Start-up stellt die digitale Architektur für die Recherche über alle Branchen und die daraus hervorgehenden Unternehmensprofile zur Verfügung. Daneben können sich Unternehmen aber auch eigenständig mit einem Nachhaltigkeitsprofil bewerben.

Im Laufe des Prozesses werden die Fachjurys der einzelnen Branchen aus den Besten der jeweiligen Bereiche zehn Vorreiter nominieren, aus diesen gehen dann die drei Finalisten hervor. Mit einem Sonderpreis werden zusätzliche sektorübergreifend die fünf Besten in den Transformationsfeldern Klima, Ressourcen, Natur, Gesellschaft und Wertschöpfungskette prämiert.

Weitere Infos zum DNP: Mit acht Wettbewerben, über 1.200 Bewerbern und reichweitenstarken Veranstaltungen ist diese der größte Preis seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird getragen von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Der DNP prämiert im Sinne der UN-Agenda 2030 wegweisende Beiträge zum Wandel in eine nachhaltige Zukunft in den wichtigen Transformationsfeldern wie Klima, Natur, Ressourcen, Gesellschaft und Wertschöpfungskette. Der Preis will alle wichtigen Akteure zum Wandel motivieren und über Grenzen hinweg vernetzen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Umsatz leicht auf 747,7 Mio. Euro gesunken

Der Umsatz des Surteco Konzerns lag im Geschäftsjahr 2022 mit 747,7 Millionen Euro (2021: 757,1 Mio. €) im erwarteten Bereich. Aufgrund kontinuierlich hoher Materialkosten, die nur zum Teil und mit Verzögerung weitergegeben werden konnten, erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2022 ein EBIT von 40,2 Millionen Euro (2021: 72,5). Der Konzerngewinn gab um 47 Prozent auf 25,2 Millionen Euro nach. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung der Surteco Group SE am 7. Juni 2023 – die als Präsenzveranstaltung abgehalten werden wird – eine Ausschüttung von 0,70 Euro je Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote vom Konzerngewinn von rund 43 Prozent.

„Wir sind ordentlich in das Jahr 2022 gestartet, konnten uns jedoch der nachlassenden Nachfrage aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unserer Branche nicht entziehen. Mit der weiterhin konsequenten Umsetzung unserer Strategie, in deren Rahmen auch die Omnova Akquisition getätigt wurde, werden wir den andauernden Herausforderungen wirkungsvoll entgegentreten“, so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE

Die Nachfrageentwicklung spiegelt sich in allen Segmenten wider. So sanken die Umsätze bei Decoratives um 2 Prozent und das EBIT um 36 Prozent. Das Segment Technicals war bei einem Umsatzminus von 5 Prozent und einem EBIT-Rückgang von 96 Prozent besonders von den gestiegenen Materialkosten betroffen. Bei Profiles konnte ein Umsatzplus von 5 Prozent erzielt werden, während das EBIT nur leicht um 6 Prozent nachgab.
Ab dem Geschäftsjahr 2023 erfolgt die Steuerung des Konzerns im Rahmen der Strategieumsetzung über die neuen Segmente „Surfaces“, „Edgebands“ und „Profiles“ sowie über die regionalen Segmente „North America“ und „Asia/Pacific“. Somit wird die Organisationsstruktur stärker an unseren Märkten und Kunden ausgerichtet.

Ausblick 202:
Zum 28. Februar 2023 vollzog die Gesellschaft das Closing der Akquisition der Geschäftsbereiche „laminates and performance films and coated fabrics“ von Omnova. Somit tragen diese mit Laminaten, Folien und vinylbeschichteten Stoffen an Standorten in den USA und in Thailand ab März 2023 zum Geschäft der Surteco Gruppe bei. Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine sowie der hohen Inflation wird jedoch zumindest bis zur Jahresmitte 2023 mit einer zurückhaltenden Nachfrage gerechnet. Insofern rechnet Surteco für das Gesamtjahr 2023 mit einem Umsatz von 920 bis 950 Millionen Euro und einem Konzern-EBIT im Bereich zwischen 45 bis 55 Millionen Euro.Im ersten Quartal 2023 wurde exklusive der Omnova Geschäfte ein vorläufiger Umsatz von ca. 190 Millionen Euro (-11 % gegenüber Q1-2022) und ein vorläufiges EBIT von 8,5 Millionen Euro (-58 % gegenüber Q1-2022) erzielt. Aufgrund der prognostizierten schwachen Nachfrage im ersten Halbjahr liegen diese Werte im erwarteten Bereich.

Weiter Rückgang bei neuen Ausbildungsgängen

Der negative Trend rund um den Ausbildungsberuf zum/r Kunststoffverfahrensmechaniker/in setzte sich 2022 weiter fort – und dass bei einem bereits niedrigen Ausgangs­niveau: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.429 neue Aus­bildungsverträge in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen; ein Rückgang um gut acht Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Die Gesamtzahl der Auszubildenden in diesem Bereich sank ebenfalls deutlich um knapp 14 Prozent. Dies belegen aktuelle Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Damit setzt sich eine bereits länger anhaltende Entwicklung immer schneller fort: Der Kunststoffverarbeitenden Industrie geht der „Rohstoff Mensch“ verloren. Und das in einer Zeit, in der laut einer GKV-Umfrage knapp 30 Prozent aller Unternehmen der Kunststoffverarbeitung in Deutschland ihren Personalbestand im Jahr 2023 gerne erweitern würden. Immerhin weitere 60 Prozent planen mit einer Beibehaltung der Beleg­schaft. Folglich geht es hier um eine gesunde Branche mit zukunfts­trächtigen Arbeitsplätzen – für die sich allerdings immer weniger junge Menschen begeistern können.

Langfristig sinkende Auszubildenden-Zahlen

„Die Zahlen bestätigen das, was wir auch in unseren Gesprächen mit Mitglieds­unternehmen sehen: Die Suche nach technischem Nachwuchs bleibt schwierig. Die Kunststoffverarbeitende Industrie könnte in der technischen Berufsausbildung gut zweimal so viele Ausbildungsplätze besetzen, wie es aktuell der Fall ist“, ordnete Ralf Olsen, Haupt­geschäftsführer pro-K, die neuesten Zahlen zur Ausbildungsentwicklung ein. „Gut ist, dass das Thema mittlerweile bei der Politik angekommen ist. Mit der Exzellenzinitiative der Bundesregierung soll nun auch in den Gymnasien stärker als bisher auf die duale Berufsausbildung hingewiesen werden, so dass sich mehr junge Menschen für eine (technische) Berufsausbildung entscheiden.“

Fachkräftesuche wird zur Marketingaufgabe

Und auch die Branche selbst bleibt aktiv: So zeichnet der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie unter Federführung von pro-K seit 2001 mit dem Günter-Schwank-Preis die besten Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik eines Jahrgangs aus – und informiert dabei über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Kunststoff­industrie. Dazu kommen weitere Bausteine wie etwa die Kunststoff-Ausbildungsinitiative kai auf der Branchenleitmesse K: In Ausstellungen, Diskussionsrunden und an Forschungsständen erleben Auszubildende, Schüler/innen und Studierende von morgen hier die Arbeit mit Kunststoff hautnah.

Dietmar Vinke übernimmt Geschäftsführung

Dietmar Vinke ist neuer Geschäftsführer der Glutz Deutschland GmbH. Seit Februar 2023 liegt die Gesamtverantwortung der Geschäftsführung für den deutschen Markt bei Dietmar Vinke. Er bringt profunde Erfahrung aus der Beschlags- und Baubranche mit. Bereits in der Vergangenheit hat der 48-jährige, gebürtige Bielefelder leitende Positionen, unter anderem bei der Deutsche Telekom AG und Franz Schneider Brakel GmbH & Co. KG, ausgeübt. Glutz ist überzeugt, mit der neuen Leitung die Geschäftstätigkeit im deutschen Markt weiter auszubauen. „Wir freuen uns, dass Dietmar Vinke unsere Kunden und Partner künftig mit dem Ziel der höchstmöglichen Zufriedenheit und Wertschätzung unterstützen wird, um damit nachhaltigen Wert und Erfolg für alle Beteiligten zu schaffen“, erklärt Sascha Lauber, CSO der Glutz AG. Dietmar Vinke folgt auf Robert Soda-Cotic, der nach drei erfolgreichen Jahren bei Glutz Deutschland GmbH, das Unternehmen auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen verlassen hat.

Die Digitalisierung: Herausforderungen und Stolpersteine

Keine Automatisierung funktioniert ohne Daten und somit Digitalisierung. Genauso wie viele andere Abläufe in Unternehmen, die erst durch die Digitalisierung profitabel werden – oder bleiben. Thomas Lucas-Nülle, CEO und geschäftsführender Gesellschafter der Xtentio GmbH und Heiko Süthoff, Chief Strategy Officer, ebenfalls von der Xtentio GmbH, sind Profis der Digitalisierung und berichten im Gespräch mit Doris Bauer, Redakteurin des B2B-Branchen-Netzwerk möbelfertigung, über ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Unternehmen.

Direkt reinhören können Sie HIER und auch überall sonst, wo es Podcasts gibt.

Xtentio versteht sich als „Digitalisierer“ – wie wurden die letzten Jahre empfunden? Was sind die Herausforderungen, mit denen Unternehmen und Kunden an Xtentio herantreten? Und wie genau hilft das Beratungsunternehmen? Diese und andere Fragen beantworten Lucas-Nülle und Süthoff im neusten Podcast.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Dieser Podcast entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Messe AG/Ligna als Werbepartner.

Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Tischlerei Weisse in Eberswalde: „Wir lieben die Herausforderung“

Holz versprüht ein ganz besonderes Flair und führt zu Produkten, die niemals alt werden. Die Tischlerei Weisse in Eberswalde, ein mittelständisches Unternehmen, setzt mit dem langlebigen Werkstoff und moderner Technik anspruchsvollste Ideen um. Damit die Umsetzung durch die 30 Mitarbeitenden gelingt, kommen die Softwarelösungen „Solidworks“ und „Swood“ zum Einsatz. Beraten wird das Weisse-Team von den Experten des „Solidworks“ Resellers DPS Software, selbst ausgebildete Schreiner und Tischler.

Seit über 30 Jahren ist die Tischlerei Weisse in Eberswalde bei Berlin ansässig. Das Unternehmen hat sich auf exklusive Möbel, Innenausbauten, Spezialteile für Museen und Ausstellungen spezialisiert, versteht sich als kompetenter Ansprechpartner für Tischlerarbeiten im privaten wie auch gewerblichen Bereich. International bekannte Architekturbüros schätzen die Zusammenarbeit mit dem kreativen Team, das die Herausforderung liebt und für deren Kunden nur das Beste gut genug ist.

Gediegenes Handwerk und Hightech sind im Duo unschlagbar. „Technik macht mir Spaß, ich hatte schon immer eine hohe Affinität dazu“, sagt Geschäftsführer Peter Weisse. Der Tischlermeister setzte schon früh auf CAD, und als die 3D-Konstruktionsprogramme aufkamen, musste er nicht lange überlegen. „Die computergesteuerte Planung und Fertigung hilft uns, hochwertige Ergebnisse zu erzielen“, führt Weisse aus. Schon beim Aufmaß setzen er und sein Team auf neueste Technik. Mittels eines Laserscanners lassen sich Räume, Wände, Nischen millimetergenau vermessen, und mittels Computerunterstützung werden aus den Daten digitale 3D-Ansichten bester Qualität.

Handwerksbetriebe wie die Tischlerei Weisse, die besondere Aufgaben als Herausforderung sehen, sie mit viel Herzblut zusammen mit Architekten und Bauherren angehen, dürfen das wirtschaftliche Denken aber nicht außen vor lassen. Wer die hellen, lichten Produktionshallen bei Eberswalde aufsucht, bemerkt gleich: Hier wurde die Entwicklung nicht verschlafen. So steht etwa für präzise Zuschnitte eine horizontale Plattensäge bereit, unbegrenzte Möglichkeiten in der 3-wie auch 5-Achs CNC-Bearbeitung eröffnen die CNC-Bearbeitungszentren, und für hochwertige Schmalflächenbearbeitungen steht eine moderne Kantenanleimmaschine bereit. Ins Auge fallen auch die großen Monitore an den Maschinen. Sie sind Teil des inzwischen fast papierlosen Unternehmens.

Von der Projektentwicklung über das Aufmaß, die Ablaufplanung und Umsetzung, bis zur Übergabe der exklusiven Möbel und Innenausbauten – bei Weisse begleitet den Weg neueste Hard- wie Software und Mitarbeitende, die damit umzugehen wissen. Die Tischlerei setzt auf „Solidworks CAD“ sowie darauf aufbauend auf die Spezialprogramme für die Möbelproduktion „Swood Design“ und „Swood CAM“. „Über die Jahre ist eine gute Partnerschaft entstanden“, sagt Reimund Rubelowski von DPS Software, der die Tischlerei Weisse seit gut fünf Jahren betreut. Der Fachmann für Softwarelösungen im Holzbereich betont: „Es ist toll, dass wir Peter Weisse und sein Team bei der Digitalisierung begleiten durften und auf ihrem Weg, hin zum papierlosen Unternehmen – und zwar nicht, weil es schick ist, sondern weil es einen großen Mehrwert bringt.“ Die einfache, intuitive Handhabbarkeit der Programme ermöglicht neuen Mitarbeitenden einen schnellen Einstieg, und die Arbeit wird nachhaltiger, da die CNC-Programme für einen optimalen Zuschnitt sorgen und dank der 3D-Darstellungen auf Modelle verzichtet werden kann. „Ganz entscheidend auch“, fügt Rubelowski an: „Mit dieser Software können die Hightech-Bearbeitungsmaschinen auch tatsächlich auf ein Hundertstel genau arbeiten. So manches Unternehmen verscherzt sich das.“

„,Solidworks‘ ist ein elegantes Programm, es wird immer besser“, sagt Peter Weisse: „Für uns als kreatives Unternehmen ist es wichtig, dass wir durch die Software nicht in ein Korsett gedrängt werden – die Kombination von ,Solidworks‘ und ,Swood‘ bietet uns Freiheit und höchstmögliche Flexibilität für anspruchsvolle Formen und Oberflächen.“ Dank der „Swood Box“, in der einmal Konstruiertes gespeichert und jederzeit als Vorlage für Neukonstruktionen genutzt werden kann, gewinnt der Schreinermeister kostbare Zeit. Die 3D-Zeichungen bringen viel Transparenz in die Abstimmung mit Kunden und Architekten und reduzieren den Erklärungsbedarf enorm. „Wir vermeiden so manche Überraschung im Realen und wir können auf Änderungswünsche schnell reagieren“, hebt Weisse hervor.

Auch Konstrukteur Stephan Rawolle weiß das moderne Arbeiten zu schätzen: „Von der Konstruktion über die 3D-Zeichnung bis an die Maschine haben wir dank der Digitalisierung keine Reibungsverluste“, erklärt er. Änderungen werden mit „Swood Design“ einfach, da es automatisch zusammen mit den geänderten Bauteilen entsprechend notwendige Konstruktionsanpassungen vornimmt. Und sollte etwas nicht mehr passen – das Programm behält den Überblick, gibt entsprechende Fehlermeldungen. Ist das Möbelteil konstruiert, liegen sogleich auch alle Daten zur Herstellung vor, und mit „Swood CAM“ lassen sich schließlich alle gängigen CNC-Bearbeitungszentren im Holzbereich ansteuern. „Übertragungsfehler bei der händischen Eingabe gehören bei uns der Vergangenheit an“, sagt Rawolle.

Ob großer oder kleiner Auftrag – alle Beteiligten sollen sich wohlfühlen, ist ein wichtiges Motto der Tischlerei Weisse. Das bedeutet, nicht nur, mit Bauherren und Architekten ein gutes Arbeitsverhältnis zu pflegen. Für das Weisse-Team bedeutet das auch, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, die Gewerke übergreifend zu denken und alle am Planungsprozess Beteiligten einzubinden, und so gut es geht zu unterstützen. „,Swood‘ hilft uns dabei, die Fremdgewerke mit einzuplanen, und trägt zum Gelingen unserer anspruchsvollen Projekte bei“, merkt Peter Weisse an. Die Liste der beeindruckenden Ergebnisse ist lang, erstreckt sich vom eleganten Innenausbau, wie etwa bei Danone Frankfurt oder Hypoport SE in Berlin, über ansprechende Ausstellungsbauten, wie beispielsweise im Museum der Bayerischen Könige, bis hin zu Spezialteilen. Aktuell ist die Tischlerei Weisse am Umbau des Naturparkzentrums Königsstuhl auf Rügen beteiligt – hier ist Natur pur angesagt.

Peter Weisse erinnert sich, dass man zusammen mit Reimund Rubelowski durchaus auch so manche „Kinderkrankheit“ des Programms gemeistert habe. Über den Support von DPS kann Stephan Rawolle nur das Beste sagen: „Die Kollegen von DPS haben eine große Expertise in Sachen ,Swood‘. Sie nehmen sich Zeit, um die Abläufe im Unternehmen kennen- und verstehen zu lernen, und bei Problemen oder Fragen reagieren sie schnell und unkompliziert und wissen zu helfen.“ Die „Fast-Ehe“ zwischen der Tischlerei Weisse und DPS Software wird weiter Bestand haben. Vielleicht in der Zukunft in die Wolken führen – Peter Weisse denkt vorsichtig über die Vorzüge einer Cloud nach.

Fakten und Fortschritte zu Klimazielen, Kreislaufwirtschaft und sozialen Aktivitäten

Tarkett hat vor kurzem seinen Corporate Social & Environmental Responsibility (CSR) Report 2022 veröffentlicht. Dieser Bericht, der vollständig von einem unabhängigen Dritten geprüft wurde, beschreibt die bedeutende Nachhaltigkeitsleistung des Anbieters von innovativen und nachhalten Bodenbelägen.

„Unsere Nachhaltigkeitsleistung im vergangenen Jahr trägt aktiv zum Ziel von Tarkett bei, das innovativste und nachhaltigste Unternehmen für Bodenbeläge und Sportböden zu sein, für das man arbeiten und mit dem man zusammenarbeiten kann. Das Streben nach „immer mehr“ bedroht unseren Planeten. Wir müssen einen Weg finden, mit weniger mehr zu erreichen. Für uns bedeutet das weniger Abfall, weniger Emissionen und mehr Wohlbefinden. Mit weniger mehr zu erreichen, ist unser Engagement, unsere Mission und unsere Denkweise“, erklärt Fabrice Barthélemy, CEO von Tarkett.

So wurden gerade erst die ehrgeizige Klimaziele von Tarkett zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 von der unabhängigen Science Based Target Initiative (SBTi) validiert. Die weltweit führende Plattform für Klimaleistung und Berichterstattung, CDP, würdigte die Klimaschutzmaßnahmen des Unternehmens mit einem Führungslevel A-Score. Darüber hinaus verlieh die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur EcoVadis Tarkett eine Goldmedaille und zählte das Unternehmen zu den 2% besten Unternehmen aller 90.000 bewerteten Organisationen in 172 Ländern.

Geringere Emissionen im Jahr 2022:

– Die Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen aus der Produktion wurden gegenüber 2019 um 41% reduziert, insbesondere durch den verstärkten Kauf von erneuerbarem Strom.

– Die Scope-3-Emissionen sanken gegenüber 2019 ebenfalls um 13%, was auf die Entwicklung des Produktmixes, die Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Tarkett Produkte und den Fortschritt beim Anteil recycelter Materialien zurückzuführen ist, der nun 17% erreicht (gegenüber 15 % im Jahr 2021). Im Jahr 2022 stammten 43% des gesamten Energieverbrauchs des Unternehmens aus erneuerbaren Energien. Insgesamt 13 Produktionsstandorte bezogen 100% erneuerbaren Strom.

Weniger Abfall im Jahr 2022:

– Tarkett hat mit „ReStart“, seinem Rücknahme- und Recyclingprogramm, große Fortschritte erzielt, indem es ausgediente Bodenbeläge und recycelte Materialien in neue Böden umwandelt. Dies trägt dazu bei, Abfall und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, den Bedarf an neuen Rohstoffen zu verringern und gleichzeitig Deponien und die Verbrennung von Abfällen zu vermeiden. In den letzten 12 Jahren hat das Unternehmen das Äquivalent von 11 Eiffeltürmen (115.000 Tonnen) Bodenbeläge über „ReStart“ in seinen acht Recyclingzentren gesammelt. Das Programm wird mittlerweile in 26 verschiedenen Ländern eingesetzt, darunter in Europa sowie in Nordamerika, Brasilien und Indien.

Im Laufe des Jahres erweiterte Tarkett die Zusammenarbeit mit seinen Kunden und vervielfachte die Rücknahme- und Recyclingprojekte von kreislauffähigen Bodenbelägen auf der ganzen Welt. Zum Beispiel haben mehrere weitere Ikea Einrichtungshäuser in Schweden und sieben weiteren europäischen Ländern Post-Use-Böden an Tarkett zurückgegeben, um sie in neue Böden zu recyceln. Der wiederverwertete homogene Vinylboden wird über „ReStart“ an die Recyclinganlage von Tarkett vor Ort in Ronneby (Schweden) zurückgegeben. Seit Beginn dieser Zusammenarbeit im Jahr 2020 hat Tarkett mehr als 30.000 Quadratmeter gebrauchte Bodenbeläge erhalten. Dadurch werden mehr als 300 Tonnen CO2 Äquivalent vermieden.

– Innerhalb der Tarkett Sports Division hilft das „FieldTurf’s Goal Zero“-Programm in Nordamerika, die Entsorgung von Baustellenabfällen in Deponien zu vermeiden und deren Wiederverwendung und ihr Recycling zu erleichtern. Im Jahr 2022 hat Tarkett über 4.250 Paletten alten Kunstrasens zurückgewonnen, statt der Entsorgung in einer Mülldeponie wurden 182 Tonnen Material (403.000 Pfund) recycelt.

Mehr Wohlbefinden

– 99% der Tarkett Bodenbeläge erfüllen die weltweit strengsten Standards in Bezug auf die Raumluftqualität und weisen niedrige Emissionswerte für flüchtige organische Verbindungen auf, die zehnmal niedriger sind als die strengsten europäischen Normen.

Unterstützung der Tarkett Teams und lokalen Gemeinschaften

– Tarkett hat im Jahr 2022 weitere Fortschritte bei der Unterstützung seiner Teams und lokalen Gemeinschaften erzielt. Engagiert für Vielfalt und Inklusion erreichte der Frauenanteil in Führungspositionen insgesamt 27% und näherte sich damit dem Ziel von 30% für 2025. Die erste „Woche für Vielfalt und Inklusion“, die an verschiedenen Tarkett-Standorten organisiert wurde, schärfte das Bewusstsein der Teams weiter.

– Durch das Angebot einer breiten Palette an Schulungen und Coaching-Kursen stellte Tarkett kontinuierliche Schulungsmöglichkeiten für seine Teams zu Schlüsselthemen wie Produktwissen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Sicherheit, Compliance sowie Führungskräfteentwicklung sicher. Im Laufe des Jahres schulte Tarkett seine Mitarbeiter auf der ganzen Welt während insgesamt 252.000 Stunden und führte sein neues Leadership-Programm ein. Das Programm wird über 8 Monate mit Remote-Online-Aktivitäten, einem Off-Site-Seminar und Führungskräften, die von externen Executive Coaches unterstützt werden, durchgeführt.

– Seit der Gründung der Tarkett Academy wurden 52.000 Fachleute und Studenten in elf Tarkett Academy-Zentren in acht Ländern in professionellen Verlegetechniken ausgebildet.

– Seit dem Start des Tarkett Cares-Programms zur Unterstützung lokaler Communities haben sich viele Tarkett Teams an über 800 Gemeinschaftsinitiativen beteiligt, wobei die Mitarbeiter insgesamt 3.500 Tage ehrenamtlich tätig waren und über 1,1 Millionen Euro an Produktspenden gesammelt haben. Weiterhin unterstützte Tarkett Cares während des ganzen Jahres die Initiativen vieler Gemeinden, einschließlich solidarischer Maßnahme und konkreter Hilfe für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen. Mitarbeiter mobilisierten sich für Fundraising-Aktivitäten, Blutspenden und Wohltätigkeitssammlungen. Zum Beispiel wurde Material für eine Bürorenovierung gespendet, um eine vorübergehende Unterkunft für ukrainische Flüchtlingsmütter mit Neugeborenen, einen Kindergarten für ukrainische Kinder und eine Unterkunft für ukrainische Flüchtlingswaisen zu schaffen. Darüber hinaus hat Tarkett einen internen Solidaritätsfonds („The Tarkett Foundation“) eingerichtet und 266.000 Euro gesammelt, um seine 290 ukrainischen Mitarbeiter und ihre Familien zu unterstützen.

Der komplette Report ist auf der Tarkett Homepage zu finden unter: CSR Report | Tarkett

Bietet jetzt klimaneutrale Direktlackfront

Häcker Küchen hat sein Produktportfolio um die mattlackierte Küchenfront „Top Soft“ erweitert. Das Unternehmen will damit Kund:innen eine klimaneutral produzierte und pflegeleichte Front im Preiseinstiegsbereich anbieten. Die Nachhaltigkeit wird durch regionale Produktion sowie einen hohen Anteil recycelter Materialien und nachwachsender Rohstoffe gewährleistet.

„Top Soft“ besteht zu 89 Prozent aus nachwachsenden Materialien (Holz und Papier) und zu rund 70 Prozent aus Holz aus Kreislaufwirtschaft. Die bei der Herstellung verwendeten Materialien binden mehr CO2 als im Produktionsprozess verursacht wird. Umweltfreundlich ist die Front auch aufgrund ihrer niedrigen Formaldehyd-Emissionswerte, die der neuesten E05-Norm der Chemikalien-Verbotsverordnung entsprechen.

Die matte Oberflächenbeschaffenheit der Front entsteht durch qualitativ hochwertigen Direktlack, ist mit extra schmaler Kante und in neun verschiedenen Farben erhältlich und trägt durch ihre Langlebigkeit zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.

„Wir sind stolz darauf, mit der neuen Front ein klimaneutral hergestelltes Produkt anbieten zu können, das mit seiner Anti-Fingerprint-Oberfläche nicht nur sehr pflegeleicht, sondern auch preislich attraktiv ist“, so Michael Dittberner, Leiter der Abteilung Produktentwicklung und -management.

Remmers

Erneut für hohe Ausbildungsqualität prämiert

Einer der erfolgreichsten Ausbildungsbetriebe der Region kann eine weitere Auszeichnung verbuchen: Von der Oldenburgischen IHK wurde das familiengeführte Unternehmen Remmers als einer von 15 Betrieben der Region rezertifiziert und erhielt nach vier Jahren erneut das Qualitätssiegel „TOP Ausbildung“. Damit kann das Unternehmen nachweisen, dass es in allen Bereichen der Berufsausbildung die geforderten hohen Qualitätsstandards erfüllt.

Hierzu zählt neben besonderem Engagement bei der Betreuung von Auszubildenden auch die sehr guten Übernahmeperspektiven im Betrieb. Im Rahmen des umfangreichen IHK-Audits punktete Remmers unter anderem in den Kategorien Ausbildungsmarketing und Berufsorientierung, Start der Ausbildung, Planung und Durchführung sowie bei der gezielten Prüfungsvorbereitung des beruflichen Nachwuchses.

„Wir freuen uns, dass insbesondere die exzellente Arbeit unserer Ausbilderinnen und Ausbilder durch die neuerliche Vergabe des Qualitätssiegels bestätigt wurde“, so Remmers-Vorstandsvorsitzender Dirk Sieverding. Momentan bildet Remmers insgesamt 59 Auszubildende in acht verschiedenen Berufen aus. Außerdem gibt es im Unternehmen die Möglichkeit des dualen Studiums.