Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Umsatz im Bauhauptgewerbe im Januar deutlich gestiegen

Sattes Plus: Im Januar 2020 war der Umsatz im Bauhauptgewerbe 13,0 Prozent höher als im Januar 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen außerdem mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Ausbreitung des Coronavirus hatte keine Effekte auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe.

Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten im Vorjahresvergleich Umsatzzuwächse. Im Hochbau stiegen die Umsätze im Januar 2020 gegenüber Januar 2019 um 12,5 Prozent und im Tiefbau um 11,8 Prozent. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichneten der Bau von Straßen mit 22,1 Prozent sowie das Gewerk „Dachdeckerei und Bauspenglerei“ mit 19,0 Prozent besonders hohe Umsatzsteigerungen. Im Wirtschaftszweig „Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau“ gab es mit 3,3 Prozent den geringsten Umsatzzuwachs gegenüber Januar 2019.

HDH

Kontrollierte Lockerung ist richtiger Weg

Nach den Osterferien stellt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mögliche Lockerungen des Shutdowns in Aussicht.

„Die von Bundesminister Spahn skizzierte stufenweise Rückkehr ins gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben ist der richtige Weg, um diese historische Herausforderung gemeinschaftlich zu meistern“, so Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie. „Es gilt zu verhindern, dass sich diese Krise zu einer systemischen Wirtschaftskrise entwickelt. Das Ifo-Institut hatte dafür bereits letzte Woche einen begrüßenswerten Stufenplan veröffentlicht. Den Entscheidungen über differenzierte Öffnungsschritte sollte nun klare Priorität gesetzt werden. Sicherheitsvorgaben und Abstandsregeln für den Schutz der Mitarbeiter und Kunden müssen dabei natürlich gewährleistet sein. Die Politik sollte klar sagen, welche Beschränkungen sie warum und für wie lange aufrechterhalten will. Nur so ist es der Wirtschaft möglich, vernünftig zu planen. Es wird eine Zeit nach Corona geben. Es ist jetzt der Zeitpunkt, sich darauf vorzubereiten.“

„Red Dot Design Award“ für Schraube „Power-Fast II“

Für ihre neue Spanplattenschraube Power-Fast II wurde die Unternehmensgruppe Fischer mit dem „Red Dot Award: Product Design 2020“ geehrt. Zuvor konnte die Schraube auch schon den „German Design Award“ abräumen.
„Parallel zu ihrer aktuell laufenden Markteinführung wurde unsere neue Spanplattenschraube ,Power-Fast II‘ bereits mehrfach ausgezeichnet“, freut sich Michael Geiszbühl, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Befestigungssysteme bei Fischer. „Wir sind sehr stolz darauf, für unsere Produktneuheit nach dem ,German Design Award‘ nun auch den ;Red Dot‘ im ‚Red Dot Award: Product Design‘ erhalten zu haben.“

Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot betont: „Mit ihren Produkten setzen die Preisträger neue Maßstäbe in ihrer Branche. Zu diesem Erfolg gratuliere ich ihnen ganz herzlich“. So überzeugte die Spanplattenschraube mit ihrer großen Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten und ihrem ganzheitlichen Designkonzept die internationale Jury, bestehend aus erfahrenen Experten unterschiedlicher Fachbereiche wie Design und Architektur. Erstmals deckt eine einzige Hochleistungs-Spanplattenschraube ein so großes Anwendungsspektrum ab. Die „Power-Fast II“ lässt sich für jegliche Holz-Holz- und Holz-Metall-Verbindungen als auch mit geprüften Lasten in Fischer Kunststoffdübeln einsetzen. Dabei gewährleistet sie hohe Tragfähigkeiten und beschleunigt mit ihrem schnellen Biss und der kurzen Einschraubzeit die Montage. Alle technischen Besonderheiten, wie die Gewinde-, Schaftfräs- und Unterkopfgeometrie sind optimal aufeinander abgestimmt und fügen sich in ein stimmiges Gesamtdesign. Zusätzlich werden bei den Features der Schraube althergebrachte Produktionstechniken, wie der „Ziehende Schnitt“ oder das „Gewindeschneiden“ zur Herstellung des neuen Produkts transformiert. Diese Gesamtkombination aus technischen Vorteilen und Design machen die neue Schraube „Power-Fast II“ außergewöhnlich.     

Anpassung der KRL-Grenzwerte für die Belegreife

Seit Einführung der KRL-Methode wird über die dazu gehörenden Grenzwerte für die Belegreife diskutiert. Nach einer mehrjährigen intensiven Probephase ist sich die TKB jetzt sicher, dass eine Erhöhung auf 80 Prozent für unbeheizte und 75 Prozent für beheizte Estriche durch Daten und Erfahrung gedeckt ist.

Mit Herausgabe des TKB-Merkblatts 18 „KRL-Methode“ im August 2018 hat die TKB erstmals Grenzwerte für die Belegreife, gemessen nach der KRL-Methode an mineralischen Estrichen, publiziert: 75 Prozent r. F. für unbeheizte und 65 Prozent r. F. für beheizte Estriche. Diese Werte waren bewusst konservativ, d. h. niedrig gewählt, um bekannten und unbekannten Unsicherheiten Rechnung zu tragen. Auch erfolgte der Hinweis, dass bei hinreichend großer Anzahl von Baustellenversuchen eine Anpassung des Grenzwerts erfolgen könne.
Zwischenzeitlich liegen der TKB über ihren Ringversuch über 500 Datensätze zur parallelen CM-/KRL-Messung vor. Weitere grundlegende Untersuchungen zur KRL-Methode wurden auf der BEB-Sachverständigentagung 2019 vorgestellt. Darüber liegen mit (1) und (2) grundlegende wissenschaftliche Publikationen vor, die alle die Anpassung des KRL-Grenzwerts für die Belegreife stützen.
Der Grenzwert für die Belegreife bei der Feuchtebestimmung nach der KRL-Methode beträgt daher zukünftig 80 Prozent r. F. (unbeheizt) bzw. 75 Prozent r. F. (beheizt). Insbesondere für übliche Zementestriche (Mischungsverhältnis 1 : 6) resultieren daraus Trocknungszeiten, die mit denen nach der CM-Methode vergleichbar sind.

Maßgebliche Anstöße zur Entwicklung der KRL-Methode, waren

• Schwierigkeiten, Estrichzusammensetzungen sicher zu identifizieren,
• Unsicherheiten bei der Beurteilung der Belegreife von beschleunigten Zementestrichen
• die Einführung der Komposit-Zemente und weitere Änderungen in der Estrichtechnologie

Bei all diesen Punkten ist eine Beurteilung der Belegreife nach der CM-Methode potentiell problematisch. Ein wesentlicher Vorteil der KRL-Methode ist es, dass sie im Grundsatz materialunabhängig ist und damit auch bei unterschiedlichen Zusammensetzungen eine Beurteilung sicher zulässt. Dies gilt ganz besonders auch bei beschleunigten Zementestrichen. Der Verleger des Bodenbelags benötigt somit keine weiteren Informationen in Bezug auf den Feuchtezustand bei diesen Untergründen. Abzüge von den Grenzwerten bzw. erhöhte Grenzwerte durch Einsatz von Estrichzusatzmitteln, wie sie von manchen Anbietern von Estrichzusatzmitteln propagiert werden, sind somit weder zulässig noch fachlich begründbar.

Zunehmend werden auch Zementestriche mit niedrigen Zementgehalten (Mischungsverhältnis 1:7 bis 1:8) eingesetzt. Die Belegreife dieser sog. „mageren“ Estriche kann nach der CM-Methode mit den bekannten Grenzwerten nicht sicher bestimmt werden. Die sichere Bestimmung der Belegreife dieser Estrich ist nur nach der KRL-Methode mit den genannten Grenzwerten möglich.
Die neuen Grenzwerte der KRL-Methode verhindern somit unnötig lange Wartezeiten bis zur Belegreife. Bei üblichen Zementestrichen steht dem Verleger neben der bewährten CM-Messung ein ergänzendes Verfahren zur Feuchtebestimmung zur Verfügung. Bei beschleunigten und „mageren“ Zementestrichen liefert die KRL-Methode bei der Bestimmung der Belegreife ein Maß an Sicherheit, wie dies bei der CM-Messung nicht möglich ist. 

Stefan Burlage, Vorsitzender der Geschäftsführung von Prüm und Garant

„Die Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen mit vielen Unsicherheiten. Wir sind uns als Arbeitgeber der Verantwortung für unsere Mitarbeiter/-innen bewusst. Im Fokus der Geschäftsführung: Der Schutz aller! Aber die Situation erfordert von jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Flexibilität und Toleranz. Tagtäglich tagt ein Krisenteam, bestehend aus Geschäftsführung, Betriebsrat und Personalleitung, mit Neubewertungen der Lage um entsprechende Maßnahmen schnell einzuleiten. Insbesondere in Bezug auf die Optimierung der Personalhygiene und des Infektionsschutzes.

Wir sind bei Prüm und Garant IT-mäßig gut ausgerüstet, so konnten für die Mehrheit unserer Mitarbeiter Home-Office-Arbeitsplätze realisiert werden. Andere Mitarbeiter-Teams wurden auseinandergesetzt und somit „isoliert“, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Für unsere unternehmensinternen Meetings nutzen wir ausschließlich Web-Konferenz-Lösungen. In der Produktion und Logistik haben wir präzise und schnell wirkende Sofortmaßnahmen eingeleitet. Alle bisher ergriffenen Schutzmaßnahmen haben unsere Mitarbeiter bisher vor einer Ansteckung bewahrt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht bei der Belegschaft kein Covid-19-Krankheits- oder -Verdachtsfall und somit auch keinerlei operative Einschränkungen.

Zurzeit produzieren wir aufgrund des hohen Auftragsbestandes und des weiterhin guten Auftragseinganges nach wie vor an der Kapazitätsgrenze. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich diese Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen etwas verschlechtern werden. Aufgrund der Dynamik, mit der sich Covid-19 weltweit verbreitet und den damit einhergehenden Grenzschließungen und Produktionsstillständen, können wir leider nicht ausschließen, dass es in der Folge zu Beeinträchtigungen in der Lieferkette kommen wird. Wir setzen alles daran, mögliche Auswirkungen durch einen Engpass in der Lieferkette auf unsere Kunden und Geschäftspartner so gering wie möglich zu halten. Genaue Prognosen abzugeben ist aber derzeit unmöglich. Die aktuelle Situation ändert sich täglich. Höchste Priorität hat stets die Gesundheit von allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem werden wir alles daransetzen, dass Werk durch diese Krise zu führen.

Aber trotz alledem: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich, weiterhin gut gelaunt und ruhig zu bleiben. Eine verstärkte Vorsicht ist nötig, aber keinesfalls Panik.“

 

Geht in die zweite Crowdfunding-Runde

Seit der Gründung vor acht Jahren hat Pickawood Aufträge im Gesamtwert von über 20 Mio. Euro generiert und im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 45 Prozent erwirtschaftet. Bereits 2015 hatte das Start-up mit der DUB (Deutsche Unternehmerbörse) und 2018 mit Seedmatch erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen gestartet. Am 9. April geht bei Seedmatch die zweite Crowdfunding-Runde, bestehend aus einem sogenannten Venture-Debt-Darlehen, an den Start. Dadurch wird Unterstützern ein Festzins angeboten, der neun Prozent p.a. für Investments in den ersten sieben Tagen sowie acht Prozent p.a. für spätere Investments beträgt.

Alles Informationen zur Kampagne finden sich bereits jetzt auf https://www.seedmatch.de/pickawood2. Je nach Funding-Stufen soll das Geld in ein erweitertes Sortiment im Bereich Schränke und Garderoben oder in den 3D-Konfigurator fließen. Das Unternehmen bietet hauptsächlich Regale und Sideboards an, die die Kunden per 3D-Konfigurator mobil oder am Desktop entwerfen und bestellen können. Alternativ gibt es die Möglichkeit, im Hamburger Showroom vorbeizuschauen. Pickawood beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter in der Hansestadt.

FSK

Fachtag Leichtigkeit PUR auf 2021 verlegt

Aufgrund der aktuellen Situation verschiebt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) seinen Fachtag Leichtigkeit PUR auf den 24.02.2021 und setzt die erfolgreiche Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr fort. Gemeinsam mit seinem Mitglied Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal veranstaltet der FSK das Branchentreffen.

Bereits der Austragungsort und die einmaligen Einblicke in die Arbeit des Fraunhofer-ICT sind die Teilnahme am Fachtag Leichtigkeit PUR des FSK wert. Die Vorstellung des ICT und die Besichtigung seiner Labore bilden das interessante Rahmenprogramm für die Fachvorträge aus der Leichtbau-Branche. Der Fachtag lädt zu ausgewählten Expertenvorträgen, Diskussion und Networking ein. Den ersten Fachvortrag „Leichtbau für die Nutzfahrzeugkabinen: Das BWMI-Projekt HylightCab“, präsentieren Florian Wafzig, Fraunhofer ICT und Oleg Saburow, KIT. Das Thema „Hot, hotter, Elastocoat® C for pultrusion“, stellen Dr. Julia Liese und Bert Neuhaus von der BASF Polyurethanes GmbH vor. Darauf folgen zwei weitere Fachvorträge zum Thema Leichtbau mit Polyurethan. Zum Abschluss des Vortragsblocks präsentieren die aktiven Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe Leichtigkeit PUR einen Kooperationsvortrag mit dem Titel: „PUR-Systeme für den Leichtbau – ein Werkstoffüberblick“. Anschließend stellt der FSK seine Aktivitäten vor und räumt Zeit für Fragen, Diskussion und ein Feedback ein.

Anmeldungen sind ab sofort und ausschließlich online über die Verbandswebsite des FSK möglich: www.fsk-vsv.de. Auf der Internetseite des FSK finden Sie ebenso das detaillierte Veranstaltungsprogramm sowie Hotelempfehlungen zur Übernachtung. FSK-Mitglieder bezahlen pro Person 175,00 EUR, Nicht-Mitglieder 250,00 EUR. In den Kosten enthalten sind die Teilnahme am vorabendlichen Get Together und dem Fachtag selbst am 24. Februar 2021, die Tagungsdokumentation sowie Verpflegung während der Veranstaltung.

Auslandsmesseprogramm für 2021 steht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat dafür jetzt das Auslandsmesseprogramm 2021 festgelegt. Insgesamt sind 282 Beteiligungen in 56 Ländern geplant. So können Unternehmen mit Produkten „Made in Germany“ auch im nächsten Jahr wieder auf Auslandsmessen zu günstigen Bedingungen im Rahmen von Gemeinschaftsbeteiligungen ausstellen.

Dabei bleiben die Regionen Süd-Ost- und Zentral-Asien auch im kommenden Jahr 2021 wichtigsten Zielregionen: 111 Beteiligungen sind dort geplant, darunter 53 in China inklusive Hongkong. Weitere Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (47 Messen, davon 37 in Russland), Nordamerika mit 31 Beteiligungen, der Nahe und Mittlere Osten mit 27, Lateinamerika mit 21 und Afrika mit 30 Messebeteiligungen. Weitere German Pavilions sollen bis zum Herbst aufgenommen werden.

Für das Auslandsmesseprogramm 2021 hat das Ministerium zunächst einen Etat von rund 45,5 Mio. Euro bereitgestellt. Davon entfallen 1,5 Mio. Euro auf Beteiligungen an zehn zusätzlichen Messen in Afrika im Rahmen der Afrikainitiative des Bundes. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Beteiligungskonditionen vor dem Hintergrund der aktuell besonders schwierigen Lage für die Wirtschaft deutlich verbessert. Diese Erleichterungen können bis in das nächste Jahr reichen.

Kein Mitglied mehr im HDH

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. ist nicht mehr Mitglied im Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH). Wie die IFN mitteilte, hat der IFN-Vorstand einstimmig beschlossen, den HDH mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Gleichzeitig wurde Ursula Geismann in ihrem Amt als IFN-Geschäftsführerin bestätigt. Ihre Funktion nimmt sie nun aus der neuen Bonner Geschäftsstelle wahr. Für den HDH ist sie nicht mehr tätig. Die IFN-Geschäftsstelle wird in gewohnter Weise die Marketing- und Pressearbeit des Verbandes weiterführen und ihren Mitgliedern als Anlaufstelle zur Verfügung stehen.

Zu den Gründen der Trennung wurde nichts genannt.