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Autor: Möbelfertigung

Ausweichtermin abgesagt. Keine Messe im Jahr 2020

Nachdem die „SHK Essen“ aufgrund der Corona-Pandemie zunächst vom 10. bis 13. März auf den 1. bis 4. September 2020 verschoben wurde, haben die Verantwortlichen der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und digitales Gebäudemanagement die diesjährige Ausgabe nun komplett abgesagt. „Leider ist es uns – insbesondere aufgrund des jüngsten Infektionsgeschehens in NRW – nicht gelungen, eine ausreichende Anzahl von Ausstellern für das von uns angedachte Sonderformat der ,SHK Essen‘ zu gewinnen“, erläutert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Wir konzentrieren uns daher nun ganz auf die nächste Ausgabe der Messe im März 2022.“

Besucher, die Bereits ein Ticket für das Branchenevent gekauft haben, bekommen den Ticketpreis von der Messe Essen erstattet.

Die nächste Ausgabe der „SHK Essen“ findet vom 8. bis 11. März 2022 statt. Schon jetzt arbeiten die Messe Essen und ihre Kooperationspartner mit Hochdruck an der neuen Auflage und einem innovativen Messekonzept.

Meister und Moderna nehmen nicht an der „Bau“ 2021 teil

Die Meisterwerke Schulte werden mit den Marken Meister und Moderna nicht an der „Bau“ im Januar 2021 in München teilnehmen. In einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt es: Auch wenn die erste Phase überstanden scheint, hat die Corona-Pandemie Deutschland und die ganze Welt weiterhin fest im Griff. Zum heutigen Zeitpunkt ist nicht abzusehen, wie sich die Lage weltweit entwickelt und wann mit einer Entspannung zu rechnen ist. Die Meisterwerke sahen sich vor diesem Hintergrund gezwungen, die Entscheidung für eine „Bau“-Teilnahme im kommenden Januar kritisch zu hinterfragen. Nach langer Überlegung hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, die Messeteilnahme an der „Bau“ 2021 für die Marken Meister und Moderna abzusagen.
Weiter teilt das Unternehmen mit: Gesundheit und Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kunden stehen für die Meisterwerke an oberster Stelle. Darüber hinaus lässt die Frage, inwiefern ein Messebesuch insbesondere auch der internationalen Kunden überhaupt im gewohnten Umfang gegeben sein kann, die Erreichung der wirtschaftlichen Ziele, die mit einer Teilnahme an der „Bau“ verknüpft sind, sehr unsicher erscheinen.

Neuer Unternehmensauftritt

Mit einem neuen Unternehmensauftritt präsentiert sich Schmidt aus Atteln. „Im vergangenen Jahr haben wir uns intensive Gedanken gemacht, wer wir sind, was wir können, was typisch für uns ist, worin wir uns unterscheiden, auf was unsere Kunden sich verlassen können, wie wir am Markt auftreten und in die Zukunft gehen möchten. Herausgekommen dabei sind ein geschärftes Profil und ein zeitgemäßer Look“, erklärt Geschäftsführer Robert Schmidt. Das Versprechen von Schmidt wird in einem neuen Claim verdichtet: „Nicht irgendwo, irgendwie, irgendwann“. Entwickelt wurde die neue visuelle Identität und das visuelle Erscheinungsbild in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit der Bielefelder Kreativ-Agentur Klee. Im Rahmen des Relaunches hat der Zulieferspezialist für individuell gefertigte Holzkomponenten auch sein Produktportfolio erweitert durch interessante Möglichkeiten in der Oberflächenveredelung.

Neuorganisation der Konzernstruktur

Für mehr Wachstum und Effizienz hat die Nobia eine Neuorganisation seiner Konzernstruktur beschlossen. Sie soll ab dem 1. September 2020 in Kraft treten und eine stärkere regionale Verantwortung, schnellere Entscheidungsfindung und Umsetzung ermöglichen.
Die neue Organisation besteht aus den drei Regionen Skandinavien, Großbritannien und Mitteleuropa, wobei Verkauf, Marketing und die Betreuung von Kunden jeweils eigenverantwortlich gemangt werden. Gemeinsam sollen Synergien im Beschaffungswesen genutzt werden. Skandinavien wird mit seinen Ländern zusammengefasst unter der Leitung von Ole Dalsbø stehen. In Großbritannien wird Peter Kane nach 36 Jahren zurücktreten und von Dan Carr als Regionalleiter abgelöst. Überdies setzt die britische Region Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz um, von denen rund 240 Mitarbeiter im gesamten britischen Filialnetz betroffen sind, und die sich auch in der Lieferkette auswirken werden. Darüber hinaus wird Nobia die Strategie weg von eigenen Küchenfachgeschäften hin zu einem Franchise-basierten Vertriebsmodell fortsetzen.

Das Gruppenmanagement setzt sich ab dem 1. September zusammen aus: Jon Sintorn (Präsident und CEO), Kristoffer Ljungfelt (CFO und amtierender CIO), Dan Josefsberg (EVP Customer Experience, Marketing & Communication), Ola Carlsson ( EVP Product Supply), Thomas Myringer (EVP People & Culture), Ole Dalsbø (EVP-Handelsregion Nordic) und Dan Carr (amtierende EVP-Handelsregion Großbritannien).

Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 werden mit Restrukturierungskosten in Höhe von 93 Mio. SEK (ca. 9 Mio. Euro) berechnet (davon 51 Mio. SEK/fast 5 Mio. Euro für Großbritannien).

Becher

Material online beim Holzgroßhändler bestellen

Welche Lagerartikel sind verfügbar? Wie kann ich meine Materialbeschaffung vereinfachen? Wo kann ich aktuelle Preise einsehen? Der neue Onlineshop des Holzgroßhändlers Becher unter www.shop.becher-holz.de gibt Gewerbetreibenden die Möglichkeit, jetzt auch online auf das gesamte Sortiment zuzugreifen. Aus über 14.000 Produkten können die Kunden ihre Wunschartikel wählen und bestellen.

Der neue Becher-Onlineshop richtet sich exklusiv an Gewerbekunden. Ein eigenes Benutzerkonto ermöglicht den Zugriff auf das umfangreiche Sortiment sowie auf alle neuen Funktionen des Shops. Auf Wunsch können mehrere Nutzer mit individuellen Berechtigungen innerhalb des eigenen Kontos angelegt werden.  Ist der Kunde einmal angemeldet, kann er im eigenen Bereich bequem zu den gespeicherten Konditionen einkaufen. Die Produktpalette bedient die Themen Bodenbeläge, Bauelemente, Plattenwerkstoffe, Bau- und Schnittholz, Holz im Garten sowie vielfältiges Zubehör. Das richtige Produkt ist dank neuer Suchfunktionen sowie Mehrfachfilter schnell gefunden. Zudem können technische Datenblätter und Verarbeitungshinweise aufgerufen, Verfügbarkeiten geprüft und eigene Merklisten angelegt werden. Ein besonderer Mehrwert: Im Kundenkonto können die Belege aller online sowie offline getätigten Bestellungen eingesehen werden.

Als Partner des Handwerks bietet Becher seinen Kunden nicht nur stationär, sondern nun auch online den bestmöglichen Service. „Mit dem neuen Onlineshop geben wir unseren Kunden ein Tool für den täglichen Gebrauch in die Hand, das auch dann aktuelle Auskunft gibt, wenn das Fachhandelsgeschäft geschlossen hat. Ein ansprechendes Design und bedienfreundliche Funktionen erleichtern künftig den Einkauf im Shop“, sagt Stefan Karstat, Abteilung Warenwirtschaft.

Zum Start des neuen Onlineshops hat sich Becher eine besondere Aktion für seine Kunden ausgedacht. Bis zum 31. Dezember 2020 können die Kunden bares Geld sparen, denn der Holzgroßhändler gewährt 2,5 Prozent Sofortrabatt auf jede Onlinebestellung. Zusätzlich erhalten die ersten 1.000 Kunden, die sich im Onlineshop registrieren, einen praktischen Coffee-to-go-Becher als Dankeschön gratis zugeschickt.

Wer Becher kennt, dem wird das veränderte Aussehen des Onlineshops auffallen. Der neue Claim „Becher. Holz mit Zukunft“ vereint die Leidenschaft für und die Tradition im Umgang mit dem Werkstoff Holz und vermittelt gleichzeitig 

das Unternehmensziel, dynamisch zu agieren und sich stets am Puls der Zeit zu bewegen. Das neue Logo enthält den Becher-Schriftzug als Wiedererkennungsmerkmal und wird künftig auch die Außendarstellung, Kataloge und Werbeartikel zieren. „Mit unserer neuen Positionierung haben wir uns das Ziel gesetzt, Branchenvorreiter bei

Servicequalität und innovativen Produkten zu werden. Aus diesem Grund optimieren wir fortlaufend unsere Geschäftsprozesse zum Nutzen unserer Kunden und wenden modernste Technologien an“, so Julia Kornek-Strack, Marketingleitung bei Becher.

Aus Saueressig Ungricht wird Saueressig Surfaces – Neue Dachmarke und umfassende Reorganisation

Im Zuge einer internen Reorganisation formiert die Matthews International Corporation die neue Dachmarke Saueressig Group. Damit werden mit sofortiger Wirkung alle Aktivitäten aus den Geschäftsbereichen Packaging, Surfaces, Rollers, Engineering und Elastomers zusammengefasst.
Das Unternehmen schreibt weiter: Als ein international führender Anbieter von Dienstleistungen entlang der Druckvorstufe sowie von Rotationswerkzeugen für Tiefdruck- und Prägeanwendungen, Flexodruck und Sondermaschinenbau, verfügt das Unternehmen über eine weitreichende Expertise in fünf unterschiedlichen Geschäftsfeldern, die nun als Sub-Marken unter dem Dach der Saueressig Group vereint werden: Neben Saueressig Rollers, Experte für Standard- und Premiumwalzen, sowie Saueressig Engineering, das den Bereich Sondermaschinenbau und Batterietechnik abdeckt, wird Saueressig Packaging, als Hersteller hochwertiger Tiefdruck- und Prägezylinder für den Verpackungsdruck und Partner für kreative und digitale Lösungen, um die Marke Frost ergänzt.

Jegliche Aktivitäten aus dem Bereich Oberflächenveredelung, bislang unter der Marke Saueressig Ungricht zusammengefasst, werden als Saueressig Surfaces am Markt erscheinen.

Für den Bereich Flexodruck werden ab sofort die Schawk!-Standorte Vreden und Grenzach-Wyhlen vollumfänglich in die neue Dachmarke integriert und zukünftig als Saueressig Elastomers am Markt auftreten. Alle weiteren nationalen und internationalen Standorte von Schawk! bleiben von diesem Schritt unberührt.

Einkaufsspezialist Gerhard Mohr geht nach mehr als 50 Jahren in den Ruhestand

Nach mehr als 50 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen der Nolte Group wird Gerhard Mohr zum 1. August dieses Jahres in den Ruhestand gehen. Der 65-Jährige verantwortet seit 2016 in der Nolte Holding Sonderaufgaben in den Bereichen Strategischer Einkauf und Investitionscontrolling, hauptsächlich für die Möbelsparte. Nachdem alle Projekte in seinem Verantwortungsbereich erfolgreich realisiert werden konnten, ist eine Neubesetzung dieser Position nicht erforderlich.
Seine Laufbahn bei Nolte begann Gerhard Mohr im Jahre 1969 bei Nolte Möbel als kaufmännischer Lehrling. Nach ersten Jahren als Einkäufer übernahm der gebürtige Germersheimer 1991 die Einkaufsleitung. Mohr widmete sich in der Folge vor allem der strategischen Weiterentwicklung des Einkaufs zu einer modernen Beschaffungsorganisation. Im Jahr 2015 wechselte der Vater zweier Kinder in die Nolte Holding und übernahm dort eine leitende Funktion im Gruppeneinkauf bis zu dessen Auflösung im Jahr darauf.

Manfred Wippermann, Geschäftsführer der Nolte Holding: „Mehr als 50 Jahre im Dienst eines Unternehmens zu stehen, ist sicherlich außergewöhnlich und zeigt die große Verbundenheit zwischen Nolte und Gerhard Mohr. In dieser langen Zeit hat er wesentliche Beiträge geleistet, um die wichtigen Funktionen Einkauf, Lagerwirtschaft und Investitionsplanung weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse einer wachsenden und international agierenden Unternehmensgruppe anzupassen. Ich danke Gerhard Mohr – auch im Namen der Eigentümerfamilie Nolte – für diese Leistungen und wünsche ihm alles Gute für den nun folgenden, sehr verdienten Ruhestand. Dass er der Nolte Group verbunden bleiben wird und umgekehrt, steht dabei außer Frage.“

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April mit leichtem Plus

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2020 saison- und kalenderbereinigt 2,7 Prozent höher als im März 2020. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von Februar bis April 2020 gegenüber November 2019 bis Januar 2020 um 11,9 Prozent. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die außergewöhnlich hohen Auftragseingänge im November zurückzuführen.

Im Vorjahresvergleich war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2020 kalenderbereinigt 5,3 Prozent niedriger. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der reale Auftragseingang in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 kalenderbereinigt um 3,6 Prozent. Neben Basiseffekten aufgrund der außergewöhnlich hohen Auftragseingänge zum Jahresbeginn 2019 kann für diese Entwicklung auch ursächlich sein, dass Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben. 

Nominal (nicht preisbereinigt) betrug der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2020 rund 7,4 Milliarden Euro. Das waren wegen der gestiegenen Baupreise nur 2,3 Prozent weniger als im April 2019 (7,6 Milliarden Euro), aber nach dem Rekordergebnis des Vorjahres ist es immer noch der zweithöchste Aprilwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Auftragseingänge in den ersten vier Monaten 2020 nominal um 0,1 Prozent.

Nach 49 Tagen wieder geöffnet

Die frühzeitig ergriffenen Maßnahmen haben funktioniert. Rund sieben Wochen nach ihrer Wiedereröffnung zieht die Holzfachschule ein erstes Fazit und blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Sollte es so bleiben, wird die Bildungseinrichtung alle ausgefallenen Lehrveranstaltungen ohne finanzielle Einbußen nachholen können.

„Wenn wir nicht noch einen zweiten Shutdown bekommen oder aber eine Infektion direkt an unserer Schule, dann werden wir die Corona-Pandemie relativ gut überstehen“, äußert sich Hermann Hubing, Geschäftsführer und Schulleiter der Holzfachschule Bad Wildungen, verhalten optimistisch über die Auswirkungen des Shutdowns und der Hygiene-Bestimmungen an seiner Bildungseinrichtung.

Durch die frühzeitige Schließung der Schule in Kombination mit der sofortigen Beantragung von Kurzarbeitergeld für die gesamte Belegschaft gelang es, die gravierenden Einnahmeverluste durch deutliche Kostenminimierung weitgehend zu kompensieren. In diesem Zusammenhang hob Hubing besonders das konstruktive Miteinander von Betriebsrat und Geschäftsführung hervor: Gemeinsam habe man ein Modell realisiert, bei dem von Seiten der Schule das Kurzarbeitergeld für alle Mitarbeiter bei gleichzeitiger Kürzung von Urlaubsansprüchen auf 100 Prozent angehoben wurde.

Nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs ist es der Holzfachschule Bad Wildungen aufgrund des weiträumigen Schulgeländes möglich – unter strikter Berücksichtigung der Hygienebestimmungen – die ausgefallenen Lehrveranstaltungen nachzuholen. Um sämtliche Kurse nachholen und alle Schülerinnen und Schüler qualifiziert auf ihre Prüfungen vorbereiten zu können, verzichteten die Mitarbeiter der Holzfachschule sogar auf eine Woche Betriebsurlaub. Darüber hinaus willigten sie ein, auch freitagnachmittags und an einigen Samstagen zu unterrichten. Mit den dabei anfallenden Überstunden können die Mitarbeiter dann ihren aufgrund der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes gekürzten Urlaub wieder kompensieren.

Besonders positiv wertete der Schulleiter die Tatsache, dass im Zuge des Corona-Shutdowns keine Kurs-Anmeldungen seitens der Teilnehmer storniert wurden. Im Gegenteil: Für die anstehenden Meisterkurse musste aufgrund der hohen Nachfrage sogar extra eine Warteliste eingeführt werden. „Dank des Vertrauens unserer Schüler sowie der Flexibilität unserer Mitarbeiter sind wir optimistisch, dass wir alle ausgefallenen Lehrveranstaltungen bis Ende September nachholen können und dass dabei weder den Lehrgangsteilnehmern noch den Mitarbeitern oder der Schule finanzielle Einbußen entstehen“, fasste Hubing die aktuelle Situation zusammen.