Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

„Top-Projekt“-Wettbewerb 2020 hat begonnen

Rev-A-Shelf und Tresco Lighting haben den dritten gemeinsamen „Top-Project“-Wettbewerb angekündigt. Der Contest prämiert die herausragendsten Beleuchtungsprojekte mit Tresco Lighting Produkten aus dem Vorjahr. Mitarbeiter von Tresco Lighting, darunter Marketingexperten, Art Directors und Designer, wählen das beste Projekt aus allen Beiträgen, die im Kalenderjahr 2020 eingereicht wurden. Der Gewinnerbeitrag erhält einen Geldpreis in Höhe von 500 US-Dollar und darf sein Projekt professionell fotografieren lassen, anschließend wird es in einer Marketingkampagne in Amerika vorgestellt.

Ein „Wild-Card“-Gewinner erhält für seinen Beitrag einen Geldpreis in Höhe von 150 US-Dollar. Zusätzlich erhalten alle Einsendungen im Laufe des Jahres eine Anerkennung durch verschiedene soziale Medienkampagnen. Gewinner im vergangenen Jahr waren Mark und Annie Konkus mit „Marble & Granite’s“. Dahinter verbirgt sich ein dramatischilluminierter Quarzitstab im Ausstellungsraum der beiden Kreativen, hinterleuchtet mit „Tresco Snap“ Platten. Craig Peters von Elite Custom Cabinetry LLC erhielt 2019 den „Wild Card“-Preis für seine dekorativen 48″ x 98″ „Avonit“-Platten, die geschnitten und chemisch zusammengeschweißt, mit Acryl hinterlegt und mit Tresco Produkten hinterleuchtet wurden.

Mehr zur Teilnahme und den offiziellen Regeln gibt es hier: https://bit.ly/3hOul1D

Findet doch erst 2022 wieder statt

Durch die nach wie vor fragile Corona-Situation, verschärfte Hygiene- und Abstandsvorschriften für Messen in Baden-Württemberg sowie anhaltende Restriktionen im internationalen Reiseverkehr wird die „Paintexpo“ 2020 nun doch abgesagt Die nächste Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik findet turnusgemäß 2022 statt.

„Gemeinsam mit Ausstellern und Partnern hatten wir gehofft, die „Paintexpo“ 2020 im Oktober mit entsprechenden Maßnahmen für Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer veranstalten zu können. Inzwischen haben sich die Vorzeichen jedoch geändert, unter anderem durch neue Vorgaben für die Durchführung von Messen in Baden-Württemberg, so dass wir Veranstaltung nun doch absagen müssen“, berichtet Jürgen Haußmann, Geschäftsführer des Veranstalters Fairfair GmbH. Diese Entscheidung ist auf Basis einer Umfrage bei allen Ausstellern der „Paintexpo“ 2020 gefallen, bei der sich ein Großteil auch gegen eine erneute Verschiebung ausgesprochen hat.

Viele Unternehmen sind derzeit mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigt, eine Messeteilnahme steht daher nicht an oberster Stelle ihrer Prioritätenliste. Darüber hinaus spielen der Schutz der Gesundheit und die Eindämmung von Ansteckungen weiterhin eine zentrale Rolle. Kontakte und Reisetätigkeiten werden daher auf notwendige Interaktionen begrenzt. Dazu zählt auch, dass Unternehmen Messebesuche teilweise untersagen und dem internationalen Reisen weiterhin enge Grenzen gesetzt sind. Ein weiterer wesentlicher Aspekt, sich gegen die Ausrichtung der „Paintexpo“ 2020 zu entscheiden, waren die Vorgaben der geplanten „Corona-Verordnung Messen“ der baden-württembergischen Landesregierung.

„Wir werden nun unsere komplette Energie dafür verwenden, die nächste turnusmäßige ,Paintexpo‘ vorzubereiten, um der Branche die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Messeteilnahme zu bieten.“ Die kommende Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik findet vom 26. bis 29. April 2022 auf dem Messegelände Karlsruhe statt.

Weitere Informationen sind unter www.PaintExpo.de abrufbar.

Verstärkung im Regionalvertrieb

Als Leiter Regionalvertrieb Deutschland ist Viktor Stefan seit April für das gesamte deutsche Vertriebsteam von KEB Automation zuständig. Damit erhalten die drei regionalen Vertriebszentren in Deutschland eine zentrale Leitung, um die Betreuung der Kunden bereichsübergreifend zu koordinieren. Mit über 23 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Vertrieb verfügt Stefan über eine breite Fach- und Anwendungskompetenz zur weiteren Entwicklung der Geschäftsfelder Antriebstechnik und Automation.

Seine Karriere startete der Techniker ab 1992 mit verschiedenen Stationen im Maschinenbau. Der 44-jährige kam 2005 als Mitarbeiter im regionalen technischen Vertrieb zu KEB. Ab 2017 wurde ihm die Leitung des Vertriebsbüros Süd in Heilbronn übertragen. In seiner neuen Funktion ist Viktor Stefan neben dem Standort in Heilbronn auch für Herborn (Süd-West) und Bielefeld (Nordwest) verantwortlich.

In dieser Position wird der zweifache Vater die langfristige Wachstumsstrategie von KEB Automation weiter forcieren. Er ist überzeugt: „Unsere Ziele im Markt können wir mit dem Team erreichen, beispielsweise ganz aktuell ergänzt durch neue Mitarbeiter im technischen Support. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“

GEZE

Fensterantrieb mit „German Innovation Award“ 2020 ausgezeichnet

Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifende Produkte und Lösungen aus, die im Hinblick auf Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit überzeugen. 2020 erhält das Leonberger Unternehmen GEZE die begehrte Auszeichnung für den innovativen Fensterantrieb „F 1200+“ in der Kategorie „Excellence in Business to Business – Building & Elements“. Ausgelobt wird der Preis vom Expertengremium des Rat für Formgebung, der 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestags gegründet wurde, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu fördern.

„Wir freuen uns sehr über den Gewinn des German Innovation Award 2020. Die Auszeichnung beweist, dass GEZE zu den innovativsten Anbietern im B2B-Bereich zählt und mit dem Fensterantrieb ,F 1200+‘ ein überzeugendes Produkt anbietet, das bisher einzigartig auf dem Markt ist“, sagt Sven Kuntschmann (Foto), Segmentleitung Fenstertechnik bei der GEZE GmbH. Das Unternehmen präsentiert mit dem GEZE „F 1200+“ einen intelligenten Antrieb, mit dem sich große Dreh-Kipp-Fenster spielend leicht automatisch oder auch manuell öffnen lassen. Das intuitive Bedienkonzept ermöglicht es, dass Nutzer auch ohne vorherige Einweisung, wie zum Beispiel Hotelgäste oder Krankenhausbesucher, damit sicher umgehen.

Doch nicht in britischer, sondern chinesischer Hand

Eigentlich wollte die britische Lux Group Holdings Ltd. in Partnerschaft mit der deutschen Unternehmerfamilie Wolf das Herforder Unternehmen Poggenpohl Möbelwerke übernehmen. Heute teilte die Agentur Schellenberg & Kirchberg PR, die im Rahmen der Insolvenzphase alle Veröffentlichungen übernommen hat, überraschend mit, dass dieser Kauf nicht zustande gekommen ist. Stattdessen heißt der neue Eigentümer Jomoo Deutschland. Dieser strategische Investor ist ein Tochterunternehmen der chinesischen Jomoo Group. Der Vertrag zur übertragenden Sanierung mit Jomoo wurde am 10. Juli 2020 notariell beurkundet, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bis der Vertrag wirksam wird – mit der Erfüllung von mehreren aufschiebenden Bedingungen wird in den nächsten Wochen gerechnet –, führt Insolvenzverwalter Manuel Sack die Geschäfte von Poggenpohl für den Käufer fort.

Die inhabergeführte Jomoo Group, in ihrem Heimatmarkt führend im Bereich Sanitärarmaturen, Keramiken aber auch Küchen, bekennt sich zum Produktionsstandort von Poggenpohl in Herford und wird einen Großteil der Mitarbeiter übernehmen.

„Während des M&A-Prozesses haben wir bereits intensive Gespräche mit Jomoo geführt und das Unternehmen als ambitionierten und zuverlässigen Interessenten kennengelernt. Wir freuen uns, dass Jomoo den Küchenpionier in die Zukunft führen wird“, sagt Poggenpohl-Insolvenzverwalter Manuel Sack von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner über die nun abgeschlossene Investorensuche. „Poggenpohl steht seit über 125 Jahren für Küchen mit höchstem technischen Anspruch. Die Mitarbeiter besitzen das Know-how und sind bereit, die Premiummarke für die Ansprüche des 21. Jahrhunderts weiterzuentwickeln.“

Aus der Verbindung des Know-hows der deutschen Premiumküchen-Spezialisten und der asiatischen Bad-Experten könnten sich neue Geschäftsfelder für Poggenpohl ergeben, wie der Geschäftsführer Gernot Mang, der das Unternehmen weiterhin leiten wird, erläutert: „Gemeinsam mit Jomoo werden wir das internationale Projektgeschäft weiter ausbauen. Dort werden interessante Synergien zwischen den Bereichen Küche und Bad möglich, denn wir können Projektentwicklern in Zukunft ein Design aus einer Hand für beide Räume anbieten. Poggenpohl unternimmt damit über die Küche hinaus einen Vorstoß in den erweiterten Wohnraum. Gleichzeitig werden wir noch weiter in den Bereich der Luxusküchen vorstoßen und dazu die Stückzahlen unserer in Herford produzierten Küchen erhöhen. Dem Fachhandel kommt dabei eine Schlüsselrolle für die Premium-Marke Poggenpohl zu.“

Xiaowei Lin, Geschäftsführer Jomoo Deutschland, erklärt: „Für Jomoos langfristige, nachhaltige Markt- und Produktstrategie ist es wesentlich, das Spitzen- und Premiumsegment abzudecken. Wir haben uns seit Längerem mit der Möglichkeit auseinandergesetzt, mit einer etablierten Marke, die für hohe Qualität und großes Design-Renommée steht, zusammenzuarbeiten oder eine solche Marke zu erwerben. Idealerweise sollte sie rund um die Welt bekannt sein sowie eine lange Tradition und einen guten Ruf für ausgezeichnetes Handwerk besitzen. All diese Kriterien treffen auf Poggenpohl zu, so dass das Unternehmen gut zu Jomoos Strategie passt, das eigene Küchenportfolio zu erweitern.“

Gewann den zweiten „German Brand Award“ in Folge

Die ohnehin schon große Marken- und Designpreis-Sammlung der Zimmer Group bekam Zuwachs: Das Unternehmen ist stolzer Preisträger des „German Brand Awards“ 2020. Nachdem die Zimmer Group im vergangenen Jahr zum ersten Mal mit dem prestigeträchtigen „German Brand Award“ ausgezeichnet wurde, konnte das Rheinauer Technologieunternehmen diesen Preis jetzt schon zum zweiten Mal in Folge erringen. Die Zimmer Group reiht sich damit in eine Reihe prominenter Ausgezeichneter wie Vodafone, Bauhaus, Barmenia oder Alverde ein.

Das Expertengremium des German Brand Institutes kürte die Marke „Zimmer GmbH“ der Zimmer Group als „Winner“ des „German Brand Awards“ 2020 in der Kategorie „Industry, Machines and Engineering“ der Wettbewerbsklasse „Excellent Brands“ für sein Markenkonzept und seine herausragende Markenführung. In ihrem Urteil äußerte sich die Jury auf ihrer Website dazu folgendermaßen: „Die Marke Zimmer Group mit ihrem Claim ,The Know-how Factory‘ steht für Innovationskraft, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit. Die Kampagne ,Sei nicht einfach nur ein Werkzeug, sondern liebe deinen Job‘ konterkariert die Ernsthaftigkeit der Branche Maschinenbau und vermittelt das Selbstverständnis der Marke als junger und dynamischer Arbeitgeber. Dies schafft im Zusammenspiel aller markenprägenden Elemente eine unverwechselbare Markenwelt.“

Eine rauschende Preisverleihung gab es in diesem Jahr Corona-bedingt zwar nicht, dafür aber viele strahlende Gewinner. „Der ,German Brand Award‘ ist die wahrscheinlich wichtigste Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Wir freuen uns riesig über diese großartige Auszeichnung“, kommentiert Marcel Pfeiffer, Leitung Design & Marke bei der Zimmer Group, den neuesten Coup seines Unternehmens.

Findet auch nicht November statt – Nächster Termin für 2022 geplant

Die „Xylexpo“ findet in diesem Jahr nicht statt. Cepra, „operativer Arm“ des veranstaltenden italienischen Verbandes Acimall, teilte heute mit, dass auch der „Nachholtermin“ 10. bis 13. November 2020 in Mailand nicht zu halten ist.
Acimall-Präsident Lorenzo Primultini begründete in einem Brief an die Aussteller: „Die Verschiebung der Messe auf November 2020 schien die bestmögliche Lösung zu sein, aber die Bemühungen unserer Organisation in den letzten Monaten und die ständige Überwachung aller Bedingungen, die erforderlich sind, um eine erfolgreiche Ausstellung anzubieten, haben deutlich gezeigt, dass die Situation im November noch nicht günstig sein wird.

Mit ihrer globalen Reichweite und mehr als einem von drei Ausstellern und Besuchern, die aus dem Ausland kommen, hat die ,Xylexpo‘ eine internationale Seele und Berufung, die durch sanitäre und wirtschaftliche Bedingungen, die in vielen Weltregionen noch immer ungelöst sind, ernsthaft gefährdet wäre.“

Daher soll die „Xylexpo“ erst 2022 wieder stattfinden. Das Ausstellungsteam arbeite bereits daran, eine Veranstaltung zu entwerfen, um ein neues und moderneres „digital orientiertes“ Schaufenster zu schaffen.

Rückt Deutschland stärker in den Fokus seiner Aktivitäten

In den USA ist Sherwin-Williams ein Riese. Darüber hinaus seit Jahren ein starker Player in vielen europäischen Ländern und ein international agierender Großkonzern. Nun will Sherwin-Williams auch in Deutschland noch stärker Fuß fassen und mit seinen Lösungen punkten. Die „möbelfertigung“ sprach mit dem Europaverantwortlichen Kenth Eriksson, Vice President & General Manager Industrial Wood Coating, dem Senior Commercial Director Lars Nordgren und Business Development Manager Pascal Dieckmann über die Entwicklung, Strategie und Produkte von Sherwin-Williams Industrial Wood. 

möbelfertigung: In den letzten zwei Jahren ist eine verstärkte Aktivität von Sherwin-Williams in Europa und insbesondere in Deutschland wahrzunehmen. Welche Strategie verfolgen Sie?Kenth Eriksson: Das ist in Europa länderspezifisch natürlich etwas unterschiedlich. In einigen Ländern sind wir bereits sehr gut vertreten. Dabei ist für uns Deutschland ein sehr interessanter Markt. Insbesondere im Bereich der industriellen Holz-Anwendungen. Wir glauben, dass wir Lösungen anbieten können, die unseren Kunden helfen Produktivität und Profitabilität zu steigern.
Wir konzentrieren uns hierbei auf Segmente, in denen wir das notwendige Know-How haben, Innovationen vorweisen können und in anderen Regionen bereits erfolgreich sind.  

möbelfertigung: Um welche Marktsegmente handelt es sich?
Kenth Eriksson: Zum Beispiel die Küchen- und Türenindustrie. Hier können wir ein sehr großes Portfolio an Lösungen anbieten. Das umfasst Pulverbeschichtung, UV-Systeme, säurehärtende Produkte, wasserbasierte Lösungen auch in Kombination mit UV, Polyester und einiges mehr. Premium-Hersteller können hier von unserer Technologie profitieren.

möbelfertigung: Allerdings sind diese Marktsegmente in Deutschland bereits stark besetzt. Hiesige Kunden haben ihre oft seit Jahren etablierten Lieferanten. Mit welchen Argumenten möchten Sie hier Marktanteile gewinnen?
Kenth Eriksson: Das sind im Grunde die drei grundlegenden Säulen und Stärken von Sherwin-Williams Industrial Wood, die für die ganze Gruppe, unabhängig von der Region gelten. Zum einen möchten wir individuelle und auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Lösungen bieten. Das setzt ein hohes Maß an Reputation und den Ruf Innovationstreiber zu sein voraus. Diesen Ruf möchten wir uns verdienen. Wir reden also von Lösungen, nicht von Produkten, denn Kunden verlangen heute umfassende technologische Lösungen. Hier steht Sherwin-Williams Industrial Wood zur Seite und unterstützt zum Beispiel bereits bei der Wahl des Set-Ups für eine Anlage. Der zweite Punkt, mit dem wir überzeugen möchten, ist Geschwindigkeit und Flexibilität. Darunter verstehen wir die Zeit zwischen aufkommenden Bedarf bis zur Umsetzung. Wenn ein Kunde mit einer Fragestellung auf uns zukommt, darf es nicht lange dauern, bis wir ihm eine Lösung präsentieren können. Kunden wünschen schon allein aufgrund der eigenen Innovationsnotwendigkeiten kurze Entwicklungszyklen für die entsprechende Oberflächenlösung.
Ein weiter wichtiger Punkt ist der regionale Service von Sherwin-Williams Industrial Wood. Man braucht in den einzelnen Märkten regionale und vor Ort ansässige Experten, die den Kunden schnell, flexibel und kompetent zur Seite stehen.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 4/2020“, die am 20. Juli erscheint. Wenn Sie ein Abonnement besitzen, erhalten Sie die Ausgabe automatisch. Wenn Sie noch kein Abo haben, dann bekommen Sie es hier.

Außerdem in der Ausgabe: Mit welchen Plattformen und Lösungen die Maschinenbauer den digitalen Wandel vorantreiben, was Cleaf und Egger jetzt planen, mit welchen Strategien Surteco seine Kompetenzen noch besser bündeln will, warum neue Normen oft auch neue Absauganlagen erfordern, welchen Einfluss Corona aus Sicht von Schattdecor-Design-Expertin Claudia Küchen auf aktuelle Trends hat, wie Ima eine Maschinenvorabnahme online realisieren konnte, welche Potenziale Lott-Lacke in Excimer-Lacken sieht, was das innovatives Applikationsverfahren von Adler Lacke und Dürr auszeichnet, wie Filmolux Design flexibler macht, und noch viele weitere, spannende Themen.

Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Dekorspecial mit vielen Trends, Produktneuheiten, Zahlen und Fakten.

 

Industriebeirat Holztechnik: Erste Liga der Branche fördert und sucht Nachwuchs

1.000 Studierende, 26 Professoren, 22 Labore – dies sind die Eckdaten der Fakultät für Holztechnik und Bau an der TH Rosenheim. Als international führende akademische Ausbildungseinrichtung im Holzbereich erschließt die TH Rosenheim den Kompetenzerwerb in Studienrichtungen wie Holztechnik (Bachelor/Master), Innenausbau (Bachelor), Holzbau und Ausbau (Bachelor), Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt nachhaltiges und energieeffizientes Bauen mit Holz (Bachelor) und Ingenieurpädagogik (Bachelor). „Lasst mich durch, ich bin Holzingenieur“, so eine der Werbeaussagen der Fakultät.
So viel Know-how lebt von der Rückkoppelung in die Praxis: Deshalb initiierte der Studiengang Holztechnik einen Industriebeirat, in dem auch Siempelkamp durch Ulrich Kaiser vertreten ist. Wer in der Holzwerkstoffindustrie einen guten Namen hat, steuert sein Wissen und sein Netzwerk hier bei, zum Beispiel Egger und Kronospan, Homag, Hülsta, Leuco oder Binderholz. „Die Tätigkeit in diesem Gremium ist für mich aus mehreren Gründen eine Freude und Ehre. Meine Praxiserfahrung kann ich dem Nachwuchs zuspielen, zudem sind die Themen der Fakultät wie Digitalisierung der Prozesse oder Steigerung der Materialeffizienz genau die Herausforderungen, die auch Siempelkamp antreiben. Das ergibt eine tolle Chance, voneinander zu lernen und das im Netzwerk gewonnene Wissen in unser Unternehmen zurückzuführen“, so Ulrich Kaiser.

Die Themen, denen sich der Beirat in Konferenzen, Forschungsprojekten oder Exkursionen widmet, sind vielseitig: Studierende werden für eine spannende Branche gewonnen, mit der Praxis in Kontakt gebracht und treffen später auf interessierte Arbeitgeber. Projekte beispielsweise zum Thema „Qualität der Spanplatte“, „Materialsimulation“ oder „Fertigungsautomatisierung“ bringen Forscher, Praktiker und den Nachwuchs zusammen.

„Die Holzwerkstoffbranche hat viel industrielle Power. Darauf zielen wir als Fakultät ab. Um Studiengänge weiterzuentwickeln, neue Studierende von unserem Fach zu begeistern und Innovationen auf den Weg zu bringen, sind Beiratsmitglieder wie Ulrich Kaiser von Siempelkamp wichtig“, so Prof. Torsten Leps aus der Holztechnik an der TH Rosenheim. Für die Auseinandersetzung mit dem Thema Holz und seine vielseitigen Einsatzgebiete benötigt es gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure, die die TH Rosenheim mit viel Enthusiasmus ausbildet. Aufgrund der besonderen Situation rund um die Corona-Pandemie verlängert die Hochschule ihre Bewerbungsfristen bis zum 15. August 2020. „Der Studienbeginn ist auf den 2. Oktober 2020 terminiert. Sollten wir nicht mit Präsenzveranstaltungen starten können, ist die Fakultät auch jetzt schon zu 100 Prozent auf die Wissensvermittlung durch digitale Lehre vorbereitet!“, so Prof. Torsten Leps. Weitere Infos zu den Studiengängen sind unter https://www.th-rosenheim.de/technik/holz-energiebau/ zu finden, der direkte Kontakt zur Studienberatung läuft über Silke Kroneck, studienberatung@throsenheim.de.