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Autor: Möbelfertigung

Wie die Corona-Pandemie die Digitalisierung in Unternehmen befeuert

Der digitale Wandel wird vom Maschinenbau erfolgreich vorangetrieben – so schrieb es der VDMA im vergangenen Jahr in einer aktuellen Übersicht. Dieser Fortschritt zeigt sich vor allem in der Produktion, immer häufiger aber auch mit neuen Geschäftsmodellen. Digitale Plattformen und die damit verbundene Plattformökonomie nehmen eine größere Rolle ein, die Wertschöpfung in der Maschinenbauindustrie erfolgt immer stärker durch digitale Services. „Anders als im Consumer-Bereich lassen sich die häufig komplexen Prozesse von der gemeinsamen Entwicklung und der individuellen kundenspezifischen Konfigurierung einer Maschine, über die Inbetriebnahme bis zu den After-Sales-Services aber nicht radikal vereinfachen. Das Know-how, um die Anforderungen eines Kunden zu erfüllen, haben die Unternehmen. Damit kann der Maschinenbau auch in der Plattformökonomie der Treiber des Geschehens sein“, erläutert Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA.

Und erst kürzlich musste sich ein Holzbearbeitungsmaschinenhersteller in einer digitalen Presserunde die Frage gefallen lassen, wie viel Forschungsaufwand noch rund um die Maschine betrieben wird – und ob die Softwareentwicklung nicht mittlerweile entscheidender sei. Fakt ist, dass IIoT-Plattformen und digitale Services auch in der holzverarbeitenden Industrie längst angekommen sind.

Sie wollen den gesamten Artikel lesen? Dann freuen Sie sich auf die „möbelfertigung 4/2020“, die am 20. Juli erscheint. Wenn Sie ein Abonnement besitzen, erhalten Sie die Ausgabe automatisch. Wenn Sie noch kein Abo haben, dann bekommen Sie es hier.

Außerdem in der Ausgabe: Wie Rolf Benz und Sedus von Smart Data profitieren, was Cleaf und Egger jetzt planen, mit welchen Strategien Surteco seine Kompetenzen noch besser bündeln will, warum neue Normen oft auch neue Absauganlagen erfordern, welchen Einfluss Corona aus Sicht von Schattdecor-Design-Expertin Claudia Küchen auf aktuelle Trends hat, wie Ima eine Maschinenvorabnahme online realisieren konnte, welche Potenziale Lott-Lacke in Excimer-Lacken sieht, was Sherwin-Williams im deutschen Markt plant, wie Filmolux Design flexibler macht, was das innovatives Applikationsverfahren von Adler Lacke und Dürr auszeichnet und noch viele weitere, spannende Themen.

Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Dekorspecial mit vielen Trends, Produktneuheiten, Zahlen und Fakten.

B2B-Webshop ist online

Der neue Hera B2B-Webshop – ausschließlich für gewerbliche Kunden – ist online. Er will mit leicht verständlicher Anwendung und unkomplizierter Bestellabwicklung überzeugen. Darüber hinaus ist das neue Webdesign zeitgemäß, frisch und selbstverständlich auch responsiv für alle verwendeten Geräte.
Der Online-Hera-Konfigurator, mit dem sich bereits seit mehreren Jahren individuelle Linienleuchten ab Stückzahl 1 schnell und einfach konfigurieren lassen, ist im neuen B2B-Shop selbstverständlich mit Warenkorb-Funktion integriert.

Zu erreichen ist der Hera-Webshop unter: www.hera-online.de.

13,3 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im April

Die deutschen Amtsgerichte haben im April 2020 1.465 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 13,3 Prozent weniger als im April 2019. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit bislang nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem ersten März 2020 ausgesetzt ist.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im April 2020 mit 249 Fällen im Baugewerbe (April 2019: 280). Unternehmen des Wirtschaftsbereichs Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) stellten 231 Insolvenzanträge (April 2019: 284). Im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 163 (April 2019: 194) und im Gastgewerbe 159 (April 2019: 189) Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für April 2020 auf knapp 3,2 Milliarden Euro. Im April 2019 hatten sie bei knapp 1,7 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im April 2020 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im April 2019.

Neben den Unternehmensinsolvenzen meldeten 4.857 übrige Schuldner im April 2020 Insolvenz an. Das waren 34,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Darunter waren 3.283 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern (-40,1 % gegenüber April 2019) sowie 1.257 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Verbraucher- beziehungsweise ein Regelinsolvenzverfahren durchlaufen.

Dieser sehr große Rückgang der Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern erklärt sich zum einen durch den eingeschränkten Betrieb der zuständigen Insolvenzgerichte während der Corona-Pandemie und einer damit verlängerten Bearbeitungszeit. Zum anderen haben Verbraucherinnen und Verbraucher den Zeitpunkt ihres Insolvenzantrages aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich nach hinten verschoben.

Auch für den Juni 2020 zeigen die vorläufigen Angaben zu den eröffneten Regelinsolvenzen in Deutschland wie bereits in den vorangegangenen Monaten eine deutliche Abnahme an Verfahren. Im Vergleich zum Juni 2019 sank die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren um 8,6 Prozent. Diese vorläufigen Angaben veröffentlicht das Statistische Bundesamt seit dem Berichtsmonat März.

Unternehmen, deren Insolvenzreife auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht und die Aussichten darauf haben, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, sind nach dem „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ vom 27. März 2020 von der Insolvenzantragspflicht befreit. Auch bei Insolvenzanträgen, die von Gläubigerseite gestellt werden, wird in diesem Gesetz vorausgesetzt, dass der Eröffnungsgrund (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) bereits am ersten März 2020, also vor der Corona-Pandemie, vorlag.

Von den Insolvenzverfahren in Deutschland sind 30 Prozent Regelinsolvenzverfahren, zu denen in erster Linie alle Verfahren von Unternehmen zählen (rund 55 %). Enthalten sind weiterhin Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Dazu gehören unter anderem die persönlich haftenden Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG) oder die Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft sowie ehemals selbstständige Tätige, deren Vermögensverhältnisse als nicht überschaubar eingestuft werden.

Hat das Praktikum-To-Go ins Leben gerufen

„Es ist sehr schade, dass aufgrund von Corona derzeit keine Praktika bei Vollmer stattfinden können, denn der persönliche Kontakt zu Schülerinnen und Schülern liegt uns sehr am Herzen“, sagt Elmar Walter, Leiter des Ausbildungszentrums bei Vollmer in Biberach. „Ein Praktikum bei uns ist die perfekte Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und oft ein wichtiger Schritt zum Ausbildungsplatz. Junge Menschen können so ihre eigenen Interessen und Stärken entdecken und live erleben, ob sie sich im Arbeitsumfeld eines Maschinenbauers wohlfühlen.“
Damit Schüler in Zeiten von Homeschooling und Abstandsregelungen trotzdem die Möglichkeit haben, etwas Praxisluft zu schnuppern, Kontakt zum Unternehmen aufzubauen und zu zeigen, dass sie sich aktiv mit ihrer Berufswahl auseinandersetzen, hat sich das Ausbildungsteam von Vollmer etwas Besonderes einfallen lassen: das „Vollmer Praktikum-To-Go“.

Beim Praktikum-To-Go können sich interessierte Jugendliche ihr Praktikum in Form einer Box einfach nach Hause holen. Entwickelt wurde die Idee gemeinsam mit den Auszubildenden von Vollmer. Entstanden sind zwei unterschiedliche Boxen: Eine Box mit Aufgaben, die sich auf Tätigkeiten der gewerblichen Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker beziehen. Die andere Box ist eine digitale Variante für diejenigen, die sich für den kaufmännischen Bereich interessieren.

Die Praktikum-To-Go-Box enthält Informationen, Materialien und Werkzeuge wie Lötkolben oder Zange – eine technische Ausstattung zuhause ist nicht notwendig. Alles was die Jugendlichen für ihre Projekte benötigen, ist in der Regel in jedem Haushalt vorhanden oder wird in der Box bereitgestellt. In einer beiliegenden Broschüre werden die Praktikanten durch die verschiedenen Praxis-Projekte aus den Bereichen Mechanik und Elektronik geleitet und erhalten eine genaue Beschreibung der Aufgaben. Das Ausbildungsteam steht bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Zudem enthält die Borschüre hilfreiche Tipps für das eigene Bewerbungsschreiben oder auch das Vorstellungsgespräch.

Interessierte können die Box bei Vollmer abholen und sich daheim mit den erhaltenen Utensilien ans Werk machen. Zum Abschluss sollen die Heim-Praktikanten ihre Fotos und Videos zum Projekt an Vollmer schicken. Anschließend bringen die Teilnehmer ihre Praktikum-To-Go-Box mit dem ausgeliehenen Werkzeug wieder zurück. Jeder, der dies erfolgreich erledigt, erhält – wie bei einem normalen Praktikum üblich – eine Teilnahmebescheinigung für seine Bewerbungsunterlagen.

„Wir wollen Jugendliche auch in Corona-Zeiten bei der Berufsfindung aktiv unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, sich außerhalb der Schule zu engagieren“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer-Gruppe. „Und wir sehen bereits, dass unser Praktikum-To-Go gut ankommt, schon kurz nach der Ankündigung in den sozialen Medien haben wir erste Anmeldungen erhalten und die ersten Boxen sind auch schon ausgegeben.“

HDE

Konsumstimmung steigt kontinuierlich weiter an

Weiterhin auf relativ niedrigem Niveau zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland. Das HDE-Konsumbarometer steigt im Juli zwar an, erreicht aber lediglich den Wert aus dem April, in dem es zum ersten größeren Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie kam. Deutlich wird, dass die Verbraucherstimmung wie schon den vergangenen beiden Monaten weiter ansteigt aber natürlich nach wie vor weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt ist.

Im Zuge sich aufhellender Konjunkturerwartungen seitens der Verbraucher sind auch deren Einkommenserwartungen weiter angestiegen. Das ist jedoch noch kein Zeichen für eine Entwarnung. Denn auch wenn es bereits rezessionsbedingte, erste Entlassungen gab, befinden sich viele Unternehmen noch in Kurzarbeit oder haben einen Beschäftigungsabbau bisher nur angekündigt. Es bleibt abzuwarten, ob die Verbraucher mit ihren Einkommenserwartungen erst dann negativ reagieren, wenn sie selbst von Entlassungen betroffen sind. Auch bei der Anschaffungsneigung ist ein positiver Trend zu beobachten. Dazu trägt sicher auch ein gewisser Gewöhnungseffekt an die aktuelle Einkaufssituation mit potenziellem Ansteckungsrisiko und besonderen Hygienestandards bei. Ob die Verbraucherstimmung sich wieder nachhaltig aufhellen kann, hängt in den kommenden Monaten vor allem vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab.

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

3D-gedruckte Holzmöbel

Die 3D-Druck-Technologie eröffnet neue innovative Wege in puncto Design und Ressourceneffizienz. Ob die additive Fertigung, bei der Material Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände erzeugt werden, auch für die Herstellung holzbasierter Möbel Chancen bietet, wird im Verbundvorhaben „Addwood“ untersucht. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Ein Wissenschaftskonsortium aus Technischer Universität Dresden und Westsächsischer Hochschule Zwickau setzt naturbelassene Späne aus der holzverarbeitenden Industrie für einen neuen ressourceneffizienten Forschungsansatz ein. Entwickelt werden soll ein Werkstoff für den 3D-Druck. Die Projektpartner verfolgen das Ziel, Gestaltungsentwürfe für Möbelprototypen klimafreundlich zu erstellen und an die ökonomischen und technischen Anforderungen des Möbelmarktes anzupassen.

Das angewandte Fertigungsverfahren Liquid Deposition Modeling (LDM) wurde ursprünglich entwickelt, um dickflüssige Materialien wie Ton für den 3D-Druck einzusetzen. In den letzten Jahren gelangen Fortschritte im Bereich der additiven Fertigungstechnologien. Allerdings wurden nur wenige Versuche unternommen, natürliche Ausgangsmaterialien wie Holz für den 3D-Druck zu verwenden. Voruntersuchungen der Projektpartner zeigten, dass das additive Verfahren auch auf Holzbasis eine vielversprechende Technologie darstellt. Im Vergleich zu bisher angewandten Verfahren, etwa dem Fused Deposition Modeling (FDM), konnte der maximale Holzgehalt im Material von 40 Prozent auf fast 90 Prozent erhöht werden – ein großer Erfolg in puncto Nachhaltigkeit. Mit der Wahl des Bindemittels Methylcellulose auf Holzbasis schafften die Wissenschaftler schließlich eine zu 100 Prozent auf nachwachsenden Rohstoffen basierende 3D-Druck-Mischung.

Um festzustellen, ob Holzspäne aus Sägewerken als Ausgangsmaterial geeignet sind, charakterisieren die Holzwissenschaftler die naturbelassenen Späne hinsichtlich ihrer Partikelgrößen und -formen. Auch die Holzart, der Einsatz von Verstärkungsfasern und die Wahl des Bindemittels nehmen Einfluss auf Festigkeit und Schwindverhalten des herzustellenden Materials und sind deshalb Teil des dreijährigen Untersuchungsprogramms. Darüber hinaus führen die Partner Untersuchungen zur Materialästhetik und der Nachbearbeitung des Werkstoffs durch. Der Möbelhersteller Freistil produziert anschließend Prototypen aus dem Produktsortiment des Praxispartners und bewertet deren Marktfähigkeit.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ist seit 1993 als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ aktiv. Sie unterstützt außerdem Forschungsthemen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzverwendung.

Ab sofort auch auf Facebook und Instagram aktiv

Mit dem YouTube-Kanal „OstermannTV“ ist der Kantenspezialist im Bereich Social Media seit langem erfolgreich. Seit Anfang Juni gibt es zusätzlich auch einen Facebook- und einen Instagram-Account. Hier werden regelmäßig spannende und informative Beiträge gepostet. Diese reichen von der Vorstellung neuer Produkte über die Vorstellung aktueller Aktionen bis hin zu einem „Blick hinter die Kulissen“ von Ostermann.  

Wer Ostermann auf Facebook oder Instagram folgt, bleibt immer informiert. Ganz gleich, ob es sich um neue Kanten oder andere Produkte aus dem umfangreichen Sortiment, wie zum Beispiel Beschläge, Oberflächen oder konfigurierbare Möbelelemente handelt. Darüber hinaus wird hier selbstverständlich auch über neue Services berichtet. Außerdem gibt es jeden Monat aktuelle Aktionsangebote. Zu ausgewählten Anlässen finden auf der Homepage von Ostermann Gewinnspiele statt. Auch über diese kann man auf den Social Media-Kanälen informiert bleiben.

Sie finden Ostermann ab sofort unter „Rudolf Ostermann GmbH“ bei Facebook sowie unter „rudolf_ostermann_gmbh“ bei Instagram.

Hat das Schnellschuss-Programm erweitert

Nahezu jeder Bauauftrag steht unter enormen Termindruck. Auf diese Herausforderung reagiert Schörghuber schon seit rund 30 Jahren mit dem bewährten Schnellschuss-Programm, das nach eigenen Angaben das leistungsstärkste Schnelllieferprogramm am Markt ist. Dem Hersteller gelingt es dabei, sowohl Standard-Türen als auch individuelle Sonderlösungen in fünf bis maximal 15 Tagen zu fertigen und zu liefern – PEFCTM- und FSC-zertifiziert ökologisch und nachhaltig.

Zusatzausstattungen wie E-Öffner, ein verstellbares Schließblech, integrierte Türschließer, Sockelbleche, Lüftungsgitter und vieles mehr gehören in dieses umfangreiche Sortiment, das Jahr für Jahr erweitert wird: Ab Juli 2020 ist beispielsweise eine Stahlsanierungseckzarge im Schnellschuss-Programm auf dem Markt. Außerdem wurde jüngst das verdeckt liegende Türband „Pivota DX 60“ für ein- und zweiflügelige Türen mit einer Türdicke von 42 Millimetern aufgenommen. Auch beim Türen-Typ „1N“ bietet Schörghuber neben der Drehflügel-Variante die Schiebetür mit einem Türenaußenmaß von maximal 1.234 x 2.483 Millimetern an. Damit aber nicht genug: Seit diesem Jahr ist auch das Türen-Modell vom Typ „16N“ erhältlich. Es eignet sich besonders für beidseitig flächenbündige Einbausituationen, die immer mehr nachgefragt werden.

Das Grundprinzip des Schnellschuss-Programms ist in Bezug auf die Lieferzeiten klar aufgebaut: Fünf Arbeitstage dauert es, bis Lager-Stahlzargen geliefert werden, per Express sogar nach nur 48 Stunden. Innerhalb von acht Arbeitstagen werden Standard-Stahlzargen sowie Türblätter und Holzzargen in Standard-Ausstattung produziert. Nach nur 15 Arbeitstagen sind Türblätter und Zargen in Sonderausführung lieferbar. Das Schnellschuss-Programm berücksichtigt sowohl Bestellungen ab Stückzahl 1 als auch Ausstattungen für gesamte Objekte und deckt dabei zahlreiche Funktionen wie Brand-, Rauch-, Schall- und Einbruchschutz ab – auch für Nass- oder Feuchträume. Auch Großformate mit maximalen Abmessungen bis zu 3.000 Millimetern mit Oberteil sowie Sonderwünsche wie zum Beispiel ein- oder zweiflügelige Türblätter oder großflächig verglaste Massivholz-Rahmentüren sind im Schnellschuss-Programm erhältlich. Dabei ist das Angebot an Zargen, Beschlägen und Oberflächen reich an Auswahlmöglichkeiten.

Um kurze Lieferzeiten bei höchster Produktqualität zu gewährleisten, bietet Schörghuber mit dem Konfigurator „Form Calc“ eine passende Software an, mit der Angebote, Ausschreibungen und Aufträge erstellt und individuelle Tür- und Zargenlösungen konfiguriert werden können. Das Programm ist selbsterklärend, benutzerfreundlich und dank automatischer Updates stets aktuell. Der Konfigurator führt automatisch eine Plausibilitätsprüfung durch, sodass sichergestellt wird, dass Bestellungen in exakt dieser Ausführung möglich, verfügbar, zulassungskonform und als Schnellschuss lieferbar sind. Das Ausschreibungs- und Kalkulationsprogramm ist auf der Website des Herstellers kostenlos verfügbar. Es ist sowohl online als auch offline nutzbar.

Wurde mit einem „German Innovation Award“ 2020 ausgezeichnet

Die Jury des Rats für Formgebung beim „German Innovation Award“ 2020 bestätigt: Ballerina-Küchen steht für innovative Produkte, die in der nationalen sowie internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Mit dem individuellen vielseitig verwendbaren, eleganten Element „Freestyle Wall“ zeigt der Küchenmöbelproduzent aus Rödinghausen, dass Küchen der Mittelpunkt der offenen Raumgestaltung sind. „Freestyle Wall“ ist ein Gestaltungs- und Funktionselement für die Küche und den Wohn-, Garderoben-, oder Schlafbereich, lässt sich vielen Wohnsituationen anpassen. Das Material entspricht dem Sockelgestell „Freestyle“. Somit bieten sich Kombinationen zwischen Möbel-Elementen auf den „Freestyle“ Sockelmodulen mit „Freestyle Wall“ perfekt an. Flexible Planungsmöglichkeiten mit Regalböden, Unterschränken, Hängeschränken, Hochschränken und einer LED-Beleuchtung mit Emotion-Technologie runden dieses Regalsystem ab.

Das Konzept wurde entworfen vom Designer-Duo Thorsten Rosenstengel und Kristina Meyer. Kristina Meyer, geboren 1972 in Schweinfurt, studierte nach einem Auslandsaufenthalt in Frankreich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Nach einem Praktikum bei Montgomery&Pfeifer in San Francisco, arbeitete sie als Designerin bei simple in Köln und mehrere Jahre bei dem Möbelhersteller Röhr in Ostwestfalen. Ende 2003 gründete sie das Büro Byform Productdesign mit den Schwerpunkten Möbel- und Produktdesign in Köln.

Thorsten Rosenstengel, geboren 1969 in Bünde, studierte nach einer Tischlerlehre bei Poggenpohl Industriedesign an der Kunsthochschule in Kassel. Nach Stationen als Designer bei Decor Metall und der Alno AG in Pfullendorf, schloss er sich 2006 Byform mit einem eigenen Designstudio im Zentrum von Bielefeld an und hat heute zusätzlich eine Lehrtätigkeit an der Hochschule Ostwestfalen Lippe. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten beide in den Bereichen Möbel-, Produkt- und Küchendesign und haben diverse Designpreise gewonnen.