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Autor: Möbelfertigung

Okinlab/Form.bar

Spitzenplatz in der Umfrage „Deutschlands beste Online-Händler“

Neue Auszeichnung für die Online-Möbeldesigner von Form.bar: Die in den vergangenen Monaten bereits vielfach prämierte Plattform zählt zu „Deutschlands besten Online-Händlern“. Das hat eine große Verbraucherbefragung für das „Handelsblatt“ ergeben. Demnach belegt Form.bar in der Kategorie „Möbel nach Maß“ einen Spitzenrang. Erst kürzlich hatte die Zeitung „Welt“ Form.bar zum „Produkt-Champion 2020“ gekürt.

Für die in der Branche viel beachtete und von Kunden seit Jahren hoch geschätzte „Handelsblatt“-Rangliste hat das Marktforschungsinstitut Service-Value eine repräsentative Umfrage zu 1122 Online-Händlern aus 94 Branchen durchgeführt. Insgesamt wurden für die Studie über 330.000 Kundenurteile berücksichtigt.

„Zu Deutschlands besten Online-Händlern zu gehören, ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und eine große Ehre“, sagt Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta. „Vor allem, weil es sich um eine Kundenbefragung handelt. Unsere Kunden sind offensichtlich mit Form.bar sehr zufrieden. Ein größeres Kompliment kann es nicht geben. Der Titel macht uns stolz und macht Mut, unseren Weg voller Power weiterzugehen.“

Gemeinsam mit Co-Gründer Nikolas Feth ist Quaranta 2015 angetreten, um das Design und die Fertigung von hochwertigen Möbeln regionaler, klimafreundlicher, effizienter, individueller und digital zu machen. Fünf Jahre später lässt sich konstatieren, dass ihre visionäre Idee alle aktuellen Möbel-Trends erfüllt. Das bestätigen inzwischen zahlreiche Awards und renommierte Titel wie „Deutschlands bester Online-Shop“ oder „Testsieger Nachhaltiges Engagement“.

Auf www.form.bar lässt sich mit Hilfe einer 3D-Echtzeit-Software und eines ausgeklügelten Design-Algorithmus funktionale Raumkunst spielerisch selbst gestalten. Individuelle Regale, Schränke, Tische und weitere Interior-Konstruktionen werden im Anschluss von Schreinern in direkter Kundennähe hergestellt. Form.bar versendet also keine Möbel, sondern Daten. Dieser revolutionäre Prozess macht regionale Produkte möglich, die unter für Mensch und Umwelt fairen Bedingungen zu einem fairen Preis gefertigt werden.

Logistik erneut erweitert

Ostermann hat sein vollautomatisches Boxenlager sowie die Anzahl der Plätze für das Abrollen und die Verpackung der Möbelkanten in Bocholt erneut ausgebaut. Damit werden künftig nahezu alle Kanten für den Verkauf vollautomatisch ein- und ausgelagert. Mit der Erweiterung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage im Inland sowie in zahlreichen europäischen Ländern.
Inzwischen verfügt Ostermann mit Hauptsitz in Bocholt über insgesamt neun Standorte in Europa. Vier Niederlassungen besitzen eine eigene Logistik. Die übrigen Kunden erhalten ihre Ware aus dem zentralen Lager in Deutschland. Mit Blick auf eine weitere Expansion hatte Ostermann mit der Logistik-Erweiterung im Jahr 2017 die Gebäude entsprechend groß angelegt und konnte nun die bestehenden Flächen im Verlauf der letzten anderthalb Jahre weiter ausbauen. Mit dem gerade erweiterten vollautomatischen Lagersystem werden jetzt über 40.000 Boxen mit Möbelkanten in kürzester Zeit ein- und ausgelagert. Hinzu kommen die seit langem bestehenden über 20.000 Paletten-Lagerplätze.

Nach wie vor ist die Lieferung von Kleinstmengen ein wichtiger Service bei Ostermann. Schließlich benötigt der Handwerker für verschiedene Projekte eher kleinere Mengen von unterschiedlichen Kanten. Mit der aktuellen Logistik-Erweiterung sind nicht nur über 20.000 neue Boxen-Lagerplätze, sondern auch erneut zahlreiche neue „Abrollplätze“ entstanden, an denen die bedarfsgerechten Mengen von großen Kantenrollen abgerollt und für den Versand vorbereitet werden.

Ostermann-Kunden nutzen die schnelle und zuverlässige Lieferung überaus gerne, um mit bedarfs- beziehungsweise auftragsgerechten Bestellmengen überflüssige Lagerkosten zu sparen. Mit der Erweiterung der Logistik hat sich Ostermann perfekt auf künftiges Wachstum vorbereitet. Auch bei steigender Vielfalt im Sortiment und der Erschließung neuer Ländermärkte können die Produkte langfristig zuverlässig Just-in-Time geliefert werden. So dauert es auch bei steigender Nachfrage weiterhin im Schnitt nur wenige Minuten vom Auftragseingang bis die bestellte Ware am Warenausgang versandfertig bereit liegt.

„Oberflächen 2020“ – Die neue Studie der „möbelfertigung“

Mineralwerkstoffe richtig bearbeiten

Mineralwerkstoffe punkten in Optik und Funktion – unter anderem im Küchen- und Badbereich. Denn Feuchtigkeit kann dem Material nichts anhaben und aufgrund der Porenlosigkeit vermehren  sich Bakterien auf Mineralwerkstoffen nicht. Obendrein ist das Material pflegeleicht.

Für den Verarbeiter gibt es natürlich Einiges zu beachten. Zum Beispiel ist eine direkte Lagerung auf dem Boden nicht empfehlenswert. Darüber hinaus sollte der Lagerraum trocken sein sowie eine Temperatur zwischen 15 und 25 Grad aufweisen. Zur Bearbeitung lassen sich im Großen und Ganzen Techniken der Holzbearbeitung einsetzen. Allerdings ist die Beanspruchung der Schneidwerkzeuge höher. Diese müssen in einem Top-Zustand und sollten aus Diamant oder Hartmetall sein. Beim Bohren darf der Druck nicht zu hoch ausfallen, da es ansonsten zu einem Aussplittern des Materials kommen kann.

Worauf noch zu achten ist, erläutert das Kapitel „Mineralwerkstoffe“ der Studie „Oberflächen 2020“. Natürlich werden dort auch die Unterschiede verschiedener Mineralwerkstofftypen erläutert sowie interessante Projekte namhafter Produzenten dokumentiert.

Darüber hinaus finden sich in „Oberflächen 2020“ auf rund 300 Seiten umfassende Informationen zu den Themen Druck, Dekore, Folien, HPL, CPL, Furnier, Trends und vielem mehr.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich (https://shop.holzmann.de/de/studien/oberflaechen-report-20201). Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt. und Versand).
Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.

Der neue Gewerbe-Webshop wird gut angenommen

Onlineshopping ist schnell, bequem und unkompliziert – und in Zeiten der Corona-Krise darüber hinaus die sicherste Möglichkeit, seine Einkäufe zu erledigen. Kein Wunder also, dass digitale Bestellwege boomen. Das weiß man auch bei dem Lackhersteller Adler aus Österreich, dessen neuer B2B-Onlineshop für Gewerbekunden stetig steigende Nutzerzahlen verzeichnet.

„Viele unserer Kunden haben in diesen außergewöhnlichen Monaten den Einkauf im Internet für sich entdeckt und wollen auf die vielen Vorteile unseres Webshops auch in Zukunft nicht mehr verzichten“, erzählt Ulrich Bachmann, Leiter des Bereichs digitaler Verkauf bei Adler. Denn im Shop unter www.adler-lacke.com können Tischler und Schreiner, Maler, Zimmerer und Fensterbauer nicht nur rund um die Uhr und ganz bequem via Smartphone, Tablet oder Laptop aus dem umfangreichen Adler-Sortiment bestellen. Darüber hinaus haben sie Zugriff auf zahlreiche Zusatzangebote wie technische Merkblätter, Anwendungsratgeber, Video-Tutorials und jede Menge Tipps & Tricks. Kürzlich wurde der Shop um weitere Features ergänzt: Adler-Kunden können nun auch sämtliche Bestellungen der vergangenen Jahre einsehen – das sorgt für Übersicht und unkomplizierte Nachbestellung etwa von besonderen Farbtönen oder Beschichtungsaufbauten. Rechnungen kann man sich ganz bequem als E-Rechnung schicken lassen und so lästigen Papierkram vermeiden, der Lieferstatus jeder Bestellung lässt sich transparent nachverfolgen.

Auf die persönliche Beratung durch den Adler-Außendienst müssen die Kunden jedoch auch in Zukunft nicht verzichten – im Gegenteil: „Je weniger Zeit unsere Außendienst-Profis mit der Verwaltung von Bestellungen verbringen, desto mehr Zeit haben sie für die persönliche Kundenberatung“, sagt Bernd Pichler, Vertriebs-Geschäftsleiter bei Adler. Die perfekte Kombination von hochwertigem Produktsortiment, individuellem Service und bequemen Online-Bestellmöglichkeiten: Das ist das stimmige Gesamtpaket, mit dem Adler seine Kunden begeistert.

Julian Bohry ist der neue Marketingleiter

Schon seit Anfang Mai hat die Einhell Germany AG in Landau an der Isar mit Julian Bohry einen neuen Marketingleiter. Seine Ziele liegen vor allem in der strategischen Weiterentwicklung der nationalen und internationalen Markenpositionierung und nachhaltigen Stärkung der Markenwahrnehmung des Elektrowerkzeugproduzenten.

Der 36-jährige Bohry orientierte sich bereits früh in seiner Laufbahn in Richtung Markenkommunikation und PR und konnte in den letzten zwölf Jahren, hauptsächlich auf Agenturseite, wertvolle kreative A-Marken-, Führungs- und Vertriebserfahrung sammeln. Zuletzt war der gebürtige Duisburger fünf Jahre bei dem internationalen Sportmarketing- Unternehmen Infront Sports & Media AG in Salzburg als Head of Marketing tätig.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Julian Bohry einen langjährigen Marketing-Experten und einen kreativen Kopf für unser Führungsteam gewinnen konnten. Gemeinsam mit ihm und seinem umfangreichen Know-how werden wir die Marke Einhell in der nationalen und internationalen Wahrnehmung schärfen und die Produktstrategie weiter ausbauen. Wir sind überzeugt, dass wir mit Herrn Bohry die ideale Besetzung für die Stelle gefunden haben“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kroiss.

„Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit interessanten neuen Aufgaben bei der Einhell Germany AG. Gemeinsam mit meinem Team und als Partner von BMW i Motorsport werden wir neue Wege gehen, um die globale Positionierung der Marke Einhell weiter zu stärken und die Erfolgsgeschichte der Marke fortführen.“ Julian Bohry, Marketingleiter Einhell Germany AG.

Jetzt digital zum Vorteilspreis lesen!

Ab sofort gibt es den Marktreport „Neue Objektfelder – Serviced Apartments und Coworking Spaces“ von des Design-Fachmagazins „arcade“ als digitale Ausgabe zum Vorteilspreis von 149 Euro. Das umfangreiche, 150 Seiten starke Kompendium nimmt gleich zwei attraktive Marktfelder des Objektbereichs unter die Lupe: Coworking Spaces und Serviced Apartments.
Diese beiden, vergleichsweise jungen Objektfelder haben innerhalb weniger Jahre ein bemerkenswertes Wachstum hingelegt. Als Folge der globalen Megatrends Digitalisierung, Individualisierung, Urbanisierung, Wissenskultur, Mobilität und New Work wirken sie sich spürbar auf die Orte aus, an denen Menschen wohnen, leben und arbeiten. Und bieten gewinnbringende Chancen für Investitionen und Vertrieb. Ein anhaltender Trend, der in den kommenden Jahren rasant weiter an Fahrt aufnehmen und sich in spannenden Immobilienprojekten sowie ganz neuen Wohn- und Arbeitskonzepten weiterentwickeln wird. Das Trendgespür der „arcade“-Redaktion bietet mit dem Marktreport nicht nur Insider-Wissen, sondern verschafft auch einen schnellen Überblick über diese wachsenden Marktsegmente, seine Akteure und Zielgruppen, Potenziale und Chancen.

Immer mehr Möbelhersteller drängen in den umkämpften Objektmarkt. Die internationale Konkurrenz nimmt zu, neue Märkte werden gesucht. Der „arcade“-Marktreport „Neue Objektfelder – Serviced Apartments und Coworking Spaces“ analysiert genau die lukrativen Marktfelder, die künftig kräftig weiter expandieren werden. Nachzulesen in Interviews und Reportagen, unterlegt mit Zahlen, Statistiken, Daten und Fakten. Verschaffen Sie sich Insider-Wissen und Informationsvorsprung.

Bestellen Sie den „arcade“-Marktreport in digitaler Form jetzt zum Vorteilspreis von 149 Euro bei Nicole Pornhagen unter nicole.pornhagen@holzmann.de. Die gedruckte Version erhalten Sie ebenfalls bei ihr oder hier im Shop – dort können Sie außerdem kostenfrei eine Leseprobe herunterladen.

Übernimmt die Karl W. Niemann GmbH & Co. KG

Bereits Anfang Juli konnte die Pluta Rechtsanwalts GmbH bekannt geben, dass der Sanierungsexperte Stefan Meyer eine Lösung für die Niemann Formholztechnik gefunden hatte: Die Emotion Warenhandels GmbH übernahm den Geschäftsbetrieb (siehe Meldung https://www.moebelfertigung.com/news/27639). Heute gibt es nochmals positive Nachrichten: Auch für die Karl W. Niemann GmbH & Co. KG mit Sitz in Preußisch Oldendorf (Hedem) ist eine Investorenlösung gefunden. Und zwar auch in den Reihen von Emotion: Eine Schwestergesellschaft des Käufers aus der Emotion-Gruppe, die Emotion Holztechnik GmbH aus Bremen, übernimmt zum 16. August den Geschäftsbetrieb des Möbelzulieferers.

Bereits Mitte Juli 2020 konnte ein umfassender Unternehmenskaufvertrag geschlossen werden, jetzt sind auch die so genannten Closing Bedingungen sämtlich erfüllt und der Verkauf kann durchgeführt werden. Über den Kaufpreis und die weiteren Einzelheiten des Unternehmenskaufvertrages wurde unter den Parteien Stillschweigen vereinbart. In der Nachfolgegesellschaft bleibt die ganz überwiegende Mehrheit der Arbeitsplätze erhalten: Der Investor übernimmt 70 Mitarbeiter. Zehn Mitarbeitern musste auf Basis des Erwerberkonzepts betriebsbedingt gekündigt werden, die restlichen Angestellten sind bereits auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden. Für die gekündigten Mitarbeiter hat der Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und Sozialplan unter Beachtung der insolvenzrechtlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen.

Seit der Antragstellung im März 2020 führte der Sanierungsexperte Stefan Meyer zusammen mit seinem Pluta-Team, zu dem die Rechtsanwälte Philip Konen und Christoph Chrobok gehören, den Geschäftsbetrieb des Traditionsunternehmens vollumfänglich fort. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde nur wenige Tage nach der Insolvenzantragstellung der vollständige Shutdown verfügt, der die Betriebsfortführung in der Insolvenz vor erhebliche Herausforderungen gestellt hat. Nicht nur die Corona-bedingten Hygieneschutzmaßnahmen waren zu berücksichtigen, sondern es war viel Kreativität und Engagement auf allen Ebenen erforderlich, um das Geschäft aufrecht halten zu können. Nach einer Phase der Stabilisierung ist sodann ein Verkaufsprozess unter Beteiligung der Falkensteg Corporate Finance GmbH (Frankfurt) eingeleitet worden. Es wurde mit einer Reihe von Interessenten verhandelt; letztlich hat sich die Emotion Gruppe aus Bremen durchgesetzt. Der Gläubigerausschuss hat der Transaktion einstimmig zugestimmt.

Pluta-Anwalt Meyer zeigt sich erleichtert: „Nachdem die Familie Niemann ein erneutes Engagement für sich aus persönlichen Gründen ausgeschlossen hat und infolge eines erfolgreichen und professionellen M&A Prozesses konnten wir nach dem Verkauf der Niemann Formholztechnik auch noch eine gute Lösung für einen Erhalt der Muttergesellschaft finden. Es freut mich sehr und ist in aktuell sehr speziellen Marktverhältnissen alles andere als selbstverständlich, dass der Geschäftsbetrieb des traditionsreichen Möbelzulieferers damit weitergeführt wird. Trotz der enormen Herausforderungen durch die Corona-Krise konnten wir für die Gläubiger im Verfahren ein gutes Ergebnis erreichen und insgesamt 70 Arbeitsplätze erhalten. Dieser erfreuliche Ausgang war nur möglich, weil wir auf ein großartiges Team im Unternehmen gestoßen sind. Egal ob Geschäftsführung, Verwaltung oder Mitarbeiter in der Produktion, alle haben in schwierigen Zeiten hochmotiviert an einem Strang gezogen. Auch der Umgang mit dem Betriebsrat war professionell und stets konstruktiv. Dafür danke ich allen Beteiligten und wünsche dem Nachfolgeunternehmen gleichfalls eine erfolgreiche Zukunft.“

Die Emotion Warenhandels GmbH, zu der die Käuferin Emotion Holztechnik GmbH gehört, wurde 2008 gegründet und produziert seit 2012 vollständig in Deutschland – dabei spielt die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Als Hersteller und Onlinehändler mit der Marke Emotion-24 ist das Unternehmen in den Gebieten Badezimmermöbel, Waschtische mit Unterschränken, Garderobenmöbel und Whirlpools erfolgreich tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 213 Mitarbeiter. In Bremen sind 107 Arbeitnehmer angestellt.

Emotion-Geschäftsführer Dominik Entelmann sagt: „Es freut uns, dass wir nun auch die Muttergesellschaft übernehmen konnten. Karl W. Niemann ist ein Spezialist im seriellen Möbelbau und der Fertigung von Formholzteilen. Damit treiben wir unseren Wachstumskurs weiter erfolgreich voran und können Synergien optimal nutzen und stellen uns in unseren Produktionsmöglichkeiten noch einmal breiter auf.“

Karl W. Niemann gehört zu den führenden Herstellern von hochwertigen kunststoffbeschichteten Möbelteilen und Verbundwerkstoffen. Das bislang familiengeführte Unternehmen fertigt Frontteile und Plattenware für namhafte große Möbelhersteller von Küchen, Schlafzimmern, Badmöbeln und Büros im In- und Ausland. Der Ursprung der Gesellschaft geht auf das Jahr 1832 zurück, als Friedrich Wilhelm Wilcke mit seiner Tischlerei begann. Die Gründung der Gesellschaft erfolgte 1954.

Aufgrund von massiven Liquiditätsschwierigkeiten hat die Karl W. Niemann GmbH & Co. KG am 6. März 2020 beim zuständigen Amtsgericht Bielefeld Insolvenzantrag gestellt. Rechtsanwalt Stefan Meyer wurde zunächst zum vorläufigen Insolvenzverwalter und nach Eröffnung des Verfahrens durch Beschluss des Insolvenzgerichts vom ersten Mai 2020 zum Insolvenzverwalter bestellt. In dem Verfahren wurde ein Gläubigerausschuss bestimmt, der sich aus einem Vertreter der beteiligten Kreditinstitute, einem Lieferantenvertreter (Warenkreditversicherer) und einem Vertreter der Bundesagentur für Arbeit (Bielefeld) zusammensetzt.

3,7 Prozent Plus beim Holzhandel im ersten Halbjahr

Das erste Halbjahr 2020 ist für den Holzhandel trotz der gesamtwirtschaftlich sehr schwierigen Situation positiv verlaufen, berichtet der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz). Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Umsatz insgesamt um knapp 4 Prozent gesteigert werden.

Besonders stark zulegen konnten endverbraucherorientierte Sortimente wie Holz im Garten mit 24 Prozent oder der Bereich DIY-Artikel mit 10 Prozent. Auch die Warengruppe Hobelwaren einschließlich Profilbretter wiesen mit 17 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Fußböden stiegen um 7,6 Prozent, Bauelemente um 6,8 Prozent. Rückläufig ist dagegen das für den Holzhandel wichtige Sortiment Holzwerkstoffe, hier gab es ein Umsatzminus von 4,35 Prozent. Begründet wird dies mit dem Totalausfall beim Messebau und dem sehr schwierigen Geschäft beim Ladenbau. Signifikant für das Konsumverhalten der Verbraucher ist der starke Anstieg des Einzelhandelsumsatzes im Holzhandel mit 14 Prozent, der Großhandel konnte hingegen ein Wachstum von knapp 4 Prozent verzeichnen.

Der Berichtsmonat Juni hatte einen Arbeitstag mehr als der Vorjahresmonat, die Umsätze im Juni sind mit 17 Prozent besonders stark gestiegen. Der Juni 2020 ist ein ausgesprochener Gartenholzmonat, hier liegt der Umsatz knapp 50 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Die Erwartungen für die Umsatzentwicklung im dritten Quartal sind bei den Unter-nehmen verhalten bis positiv. Knapp die Hälfte der Betriebe erwarten höhere Um-sätze und ebenfalls knapp die Hälfte Umsätze auf gleichem Niveau.

Der GD Holz bewertet die Entwicklung für die Branche als ausgesprochen positiv, auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind von vorsichtigem Optimismus geprägt. Die Endverbraucher kümmern sich im Sommer 2020 um die Verschönerung von Haus und Garten, im Baubereich gibt es insbesondere im Wohnungs-bau etliche Baufertigstellungen. Der zunehmende Trend zum Bauen mit Holz wird auch in den kommenden Jahren dazu beitragen, den Absatz von Holz und Holzprodukten weiter auf einem hohen Niveau zu halten bzw. zu verstärken.

Die Angaben zur Umsatzentwicklung stammen aus dem monatlichen GD Holz-Betriebsvergleich, an dem sich in der Regel 50 Unternehmen der Branche monatlich beteiligen. Dieser Betriebsvergleich wird in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung in Köln (IfH) durchgeführt.

„Oberflächen 2020“ – Die neue Studie der „möbelfertigung“

Wie der Schnitt die Optik des Furniers prägt

Jedes Furnier ist ein Unikat, schließlich gleicht kein Baumstamm dem anderen. Bei der Produktion bestimmen auch die Schäl-/Schnittechniken die Optik des späteren Endprodukts. Zum Beispiel wird beim Flachmessern ein halbierter Stamm von der Außenseite her geschnitten. Das daraus resultierende Furnierbild zeigt dann eine lebhafte Fladerzeichnung. Hingegen wird beim Echt-Quartier-Messern ein geviertelter, zum Quartier zugerichteter Block im rechten Winkel zu den Jahresringen bearbeitet. Dabei entsteht ein streifig gezeichnetes Furnier.

Weitere Schäl- und Schnitttechniken erläutert das Kapitel „Furnier“ der Studie „Oberflächen 2020“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag. Auch weitere Aspekte der Produktion und Verarbeitung sowie interessante Projekte/Produkte namhafter Produzenten werden ausführlich behandelt.

Darüber hinaus finden sich in „Oberflächen 2020“ auf rund 300 Seiten umfassende Informationen zu den Themen Druck, Dekore, Folien, HPL, CPL, Mineralwerkstoffe, Trends und vielem mehr.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich (https://shop.holzmann.de/de/studien/oberflaechen-report-20201). Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt. und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.