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Autor: Möbelfertigung

„Ligna“

Konkrete Pläne für eine sichere Veranstaltung 2021

Die Planungen für die „Ligna“ 2021 sind bereits in vollem Gange. Die weltweit wichtigste Messe für die internationale Holzindustrie verzeichnet trotz der Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie einen hohen Zuspruch aus der Branche. Bereits acht Monate vor ihrem Start zeichnet sich eine große Nachfrage nach Standfläche ab. „Wir werden wieder zehn Hallen und das Freigelände belegen. Alle wesentlichen Player haben sich für eine Messeteilnahme entschieden. Gerade nach den vielen Wochen des Social-Distancing mit Lock-Down, Ausgangssperren, Online-Events und Videokonferenzen im Home-Office sehnt sich die Branche nach einer Face-to-Face-Veranstaltung“, sagt Christian Pfeiffer, Global Director „Ligna“ & Woodworking Shows bei der der Deutschen Messe, Hannover. „Nun ist es wichtig, die Produktion und den Vertrieb wieder hochzufahren sowie die Kunden im persönlichen Gespräch zu beraten und zu informieren. Wir tun alles, um einen sicheren und erfolgreichen Marktplatz zu bieten, auf dem sich die Holzindustrie trifft, um Neuheiten zu präsentieren und Geschäfte wieder anzuschieben.“

Als Leitmesse steht die „Ligna“ nicht nur für das weltweite Angebot an Werkzeugen, Maschinen und Anlagen der Holzbe- und Verarbeitung, sie gibt mit ihren Themen auch Impulse für die Branchenentwicklung. Zur kommenden Veranstaltung stehen die Transformation der Holzbearbeitung, Vorfertigungsprozesse im Holzbau und Prozesstechnologien der Bioökonomie im Vordergrund. Diese drei Fokusthemen werden sowohl im Ausstellungsbereich als auch in unterschiedlichen Foren und Sonderformaten präsentiert.

„Wir werden auf der LIGNA Neuentwicklungen und Visionen sehen, die schon in wenigen Jahren nicht mehr aus den Prozessketten und Geschäftsabläufen der holzbe- und -verarbeitenden Industrie wegzudenken sein werden. Das ist vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie wichtiger denn je“, sagt Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. VDMA-Holzbearbeitungsmaschinen. „Wenn es uns gelingt, unsere Branche in all ihrer Vielfalt sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen, dann können wir ungeachtet der Besucher- oder Ausstellerzahlen von einer erfolgreichen ,Ligna‘ 2021 sprechen.“

„Natürlich hoffen wir alle, dass die Pandemie im Mai 2021 weitgehend überstanden ist. Allerdings kann derzeit niemand vorhersagen, wann die Infektionszahlen deutlich sinken werden und wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Daher müssen wir realistisch sein. Schon aufgrund der globalen Reisebeschränkungen rechnen wir mit weniger internationalen Besuchern als zur ,Ligna‘ 2019“, fügt Pfeiffer hinzu. „Und weil uns das Infektionsgeschehen vermutlich länger begleiten wird, müssen wir neue Wege finden, die es Unternehmen ermöglichen, am Marktgeschehen teilzunehmen. Dafür brauchen wir die ,Ligna‘ 2021.“

Dazu zählt auch ein Hygienekonzept, das die Deutsche Messe mit den verantwortlichen Behörden erarbeitet hat. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, dass Aussteller und Besucher in allen Bereichen des Messegeländes bestmöglichen Hygiene- und Gesundheitsschutz erhalten. Das Gastgewerbe der Stadt Hannover ist ebenso vorbereitet. „Bei uns gehen Geschäftsanbahnung und Gesundheitsschutz Hand in Hand. Wir sorgen dafür, dass höchstmögliche Standards an Hygiene, Sicherheit und medizinischer Versorgung für Aussteller und Besucher der ,Ligna‘ 2021 sichergestellt werden“, betont Pfeiffer. „Dies gilt sowohl an den Ein- und Ausgängen sowie Gangbereichen in den Hallen als auch an den Ausstellerständen, den Messe-Restaurants oder in den Hotels.“

Derzeit arbeitet das „Ligna“-Team auch an der Entwicklung eines digitalen Teilnahmeformats, das ergänzend zum bekannten „Ligna“-Format angeboten werden soll. Es ermöglicht, Aussteller und Besucher aus entscheidenden Märkten einzubeziehen, denen die Anreise nach Hannover nicht möglich sein wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.ligna.de.

Ralf Winkelmann in den Vorstand berufen

Ralf Winkelmann, Geschäftsführer der Fanuc Deutschland GmbH und Vice President Fanuc Europe Corporation, ist neues Mitglied im Vorstand des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation. Mit der Berufung folgt Ralf Winkelmann auf Helmut Schmid, Universal Robots, der aus satzungsgemäßen Gründen aus dem R+A-Vorstand ausgeschieden ist und sich für die erfolgreiche und kollegiale Zusammenarbeit bedankt.

„Den Ausbau neuer Technologien in Bereichen wie IoT, Künstliche Intelligenz und OPC UA sehe ich als essenziell notwendigen Bestandteil für die Erhaltung der Innovationsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen einen Zugang zu diesen Technologien haben. Ich freue mich darauf, im Vorstand von VDMA Robotik + Automation einen Beitrag zu leisten, um die hocheffiziente Produktion in Deutschland und Europa voranzubringen“, sagte Ralf Winkelmann zu seiner neuen Aufgabe.

Qualität zahlt sich aus

Wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, sehnt sich der Mensch nach fühlbaren, beständigen Werten – handgemacht, hochwertig und echt. Dafür stehen Möbel aus Österreich. „Produkte aus der Region geben Sicherheit. In der Verarbeitung, im Material und in der Einhaltung sozialer wie ökologischer Standards. Das schafft Vertrauen – die beste Währung für wirtschaftlichen Erfolg“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „In Zeiten von Veränderungen und ungewisser Zukunft wächst in der Gesellschaft das Bedürfnis nach Schutz, einem sicheren Heim und Rückzugsort.“

Gefragt sind Liebhaberstücke: Möbel, in denen eine große Portion Leidenschaft und Herz steckt. Langlebigkeit steht vor dem schnellen vergänglichen Konsum. Möbel aus Österreich erzählen Geschichten aus nachhaltig gewachsenen Hölzern, liebevoll verwebten Textilien und handgefertigten Polstern. Kombiniert mit einem feinen Gespür für exklusive Trends und zeitbeständigem Design. Ob individuelle Einzelstücke oder clevere Planungssysteme – Möbel made in Austria bestechen mit fühlbarem Mehrwert.

 „Der Bedarf nach hochwertigen Möbeln wächst“, bestätigt Emprechtinger. „Hier zeigt sich, wie wertvoll die Grundprinzipien hohe Verarbeitungsexpertise, Handwerk, Flexibilität und Service unserer heimischen Fertigungsbetriebe sind. Während der Corona-Krise schufen zahlreiche Unternehmen quasi über Nacht optimale Bedingungen für die Belegschaft, um die Produktion am Laufen zu halten oder so schnell wie möglich wieder hochfahren zu können.“ Hygienische Maßnahmen wie Desinfektionsstationen, Atemschutzmasken und Arbeitsplätze mit erweitertem Abstand garantieren die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Parallel dazu wurden viele administrative Aufgaben in Home-Offices verlegt. Die familiengeführten Klein- und Mittelbetriebe waren in der Lage, sich sehr schnell und wendig auf die neuen Bedingungen einzustellen. Da sie überwiegend konsequent am Heimatstandort Österreich fertigen und alle notwendigen Werkstoffe und Materialien größtenteils aus dem eigenen Lande oder dem benachbarten europäischen Ausland kommen, war es möglich, die Lieferketten kurz zu halten und die Möbel nahezu pünktlich zu liefern.

 „Werte wie Verlässlichkeit, Termintreue, geprüfte Qualität und ein erstklassiger Rund-um-Service zahlen sich jetzt aus“, versichert Emprechtinger. Schnelle Reaktionszeiten, eine gute sprachliche Verständigung, Gütesiegel und versierte Dienstleistungen sind verlässliche Argumente. Bis weit über die Grenzen hinaus genießt das Land einen exzellenten Ruf für Produkte auf Premium-Niveau, patentierte Funktionen und ansprechendes Design. Die Möbelhersteller verbinden Innovationsgeist mit traditionellen Werten und treffen damit den aktuellen Zeitgeist. Dazu gehören auch nachhaltige Produkte, die umweltschonend gefertigt werden und sich wohltuend auf das Raumklima auswirken. „Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Trend“, bestätigt Emprechtinger. „Die Verbraucher wollen kein Greenwashing, sondern verlangen Produkte, die mit hohem Bewusstsein für die Natur und den Menschen konzipiert und hergestellt werden.“ Die erfahrenen Herstellerbetriebe, spezialisierte Manufakturen und Designbüros entwickeln individuelle Einrichtungssysteme, sind für ihre Erfindungen rund um anspruchsvollen Wohnkomfort bekannt und begeistern mit exklusiv verarbeiteten Naturmaterialien.

Der Österreichischen Möbelindustrie ist es gelungen, den Export in den letzten Monaten aufrechtzuerhalten. „Die Nachfrage in Europa nimmt Fahrt auf und wir sind zuversichtlich, dass wir in Österreich im Export zukünftig wieder erfreuliche Ergebnisse generieren können,“ erklärt Markus Wiesner, Vorsitzender der Europäischen Möbelindustrie (EFIC) und Geschäftsführer des österreichischen Bürospezialisten Wiesner-Hager. „Die Krise hat gezeigt, wie engmaschig der EU-Binnenmarkt verwoben ist. Umso wichtiger ist es, die Lieferketten aufrechtzuerhalten und die Zusammenarbeit noch stärker zu intensivieren.“

Als krisenfest erwies sich auch die österreichische Büromöbel-Branche. Bereits vor der Pandemie hatte der Schreibtisch in den eigenen vier Wänden seinen festen Platz. Dank neuer Online-Tools konnte sich das Home-Office in den letzten Monaten fest etablieren. Mit dem Ergebnis, dass der Trend „Office-to-go“ oder auch „Remote Work“ noch einmal Auftrieb erhielt. „Auf dem Weg zur Normalität in der Arbeitswelt gilt es nicht nur kurzfristige gesundheitspolitische Hürden zu überwinden, sondern auch nachhaltige Entwicklungen in der Bürokonzeption neu zu denken“, so Markus Wiesner. Für das spannende Thema „New Work“ setzt er den Fokus vor allem auf drei Aspekte: die zunehmende Digitalisierung, kreative Büroraumlösungen und die Einbindung von Remote-Arbeit. In diesem Bereich wird sich noch viel tun, da sich das Home-Office als Alternative auch zukünftig stärker etablieren wird und die Anbieter aus Österreich mit zukunftsweisenden Innovationen punkten können.

Neuer Online Shop für „ZF Lacke“

Plantag Coatings hat im Frühjahr die Traditionsmarke Zimmermann & Fechter (ZF Coatings) wiederbelebt. In der Branche ist der Name Zimmermann & Fechter immer noch bekannt und steht für solide Qualität und Zuverlässigkeit.

Diese Attribute hat die Plantag Coatings GmbH, die die Markenrechte an ZF Coatings hält, jetzt in einem Holzlack-Online Shop aufgenommen. „Wir wollten ganz bewusst ein kleines, kostenoptimiertes Programm für das Tischlerhandwerk aufstellen“, so Plantag-Geschäftsführer Hanno Baumann. Das ist dem ostwestfälischen Lackspezialisten auch gut gelungen und so präsentiert sich der Webshop unter dem Motto „Good Lack – Best Price“. Dabei wird bewusst auf eine variantenreiche Produktpalette verzichtet. Das sorgt zum einen für Übersichtlichkeit und reduziert auf der anderen Seite die Kosten für das Handling einer großen Produktpalette. Und diese Vorteile werden direkt an den Kunden weitergegeben.

Neben lösemittelhaltigen Lacken bietet der Online Shop mit Wasserlacken, Härtern und Verdünnungen alles, was man für eine gute Holzlackierung braucht. Nach einer einfachen Registrierung kann man sofort die ausgewählten Produkte bestellen. Zudem steht eine Hotline für eine Beratung zur Verfügung. Sollten die im ZF-Shop angebotenen Produkte einmal nicht ausreichen, steht in der PCG-Group mit den Marken Plantag und Jordan Lacke eine umfangreiche Produktpalette zur Verfügung, die auch über die Fachberater vorgestellt werden kann.

Sämtliche Produkte sollen FSC-zertifiziertes Holz enthalten

Seit 2006 ist Jysk Mitglied des FSC – und seit diesem Zeitpunkt arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, den Anteil an FSC-zertifizierten Produkten zu steigern. Ab dem ersten Januar 2022 sollen nun alle neuen Holzprodukte bei Jysk FSC-zertifiziert sein, und dies gelte bis Ende 2024 dann für alle Produkte.

„Es war schon immer das Ziel von Jysk, die 100 Prozent-Marke FSC-zertifizierter Produkte zu erreichen. Hingegen haben wir uns – entsprechend unserer Values – keine Deadline gesetzt, bis wir einen klaren Plan davon hatten, wie wir dies erreichen wollen. Dieser Plan ist nun ausgearbeitet und ich freue mich, dass wir ab dem ersten Januar 2025 ausschließlich FSC-zertifiziertes Holz in allen unserer Jysk-Produkte wiederfinden werden“, erklärt Peter Andsager, Executive Vice President Purchasing bei Jysk.

Alle Jysk-Lieferanten sind über die neuen Anforderungen in Kenntnis gesetzt worden, so dass sie – sofern notwendig – andere Anbieter für Holz finden können. „Natürlich würden wir gerne noch schneller vorankommen, aber aus Respekt vor der langjährigen Zusammenarbeit mit der Großzahl unserer Lieferanten ist es nur gerecht, wenn wir ihnen die notwendige Zeit geben, um gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen. Ich möchte auch noch einmal betonen, dass das Holz, welches nicht FSC-zertifiziert ist und derzeit in einigen unserer Produkte zu finden ist, trotz allem verantwortungsvoll beschafft wird. Aber bei der Forderung nach ausschließlich FSC-zertifiziertem Holz setzen wir unsere Messlatte noch ein Stückchen höher, da FSC in vielen Bereichen sehr hohe Ansprüche stellt“, so Andsager.

Die Ziele werden sich jedoch nicht ausschließlich auf das Holz konzentrieren, aus denen die Produkte gefertigt sind. Auch was die Verpackungen betrifft, wird das Unternehmen auf FCS-zertifizierte Rohstoffe umsteigen. „Wir überarbeiten laufend die Materialien unserer Verpackungen. Dies beinhaltet den Austausch einiger Plastikverpackungen durch die Einführung von recyclebaren Verpackungen aus Papier. Für diesen Prozess benötigen wir FSC zertifizierte Materialien“, so Peter Andsager.

Gehört für die Vereinten Nationen zu den „TOP 50 Sustainability & Climate Leaders“

Nähfaden ist überall und wird in den unterschiedlichsten Produkten und Branchen verwendet. Weltweit fallen rund 92 Millionen Tonnen Textilabfälle an, von denen nur ein kleiner Prozentsatz effektiv recycelt wird – der Rest wird verbrannt oder auf Deponien entsorgt. Die Textilindustrie muss nachhaltiger werden und die Amann Group mit Hauptsitz in Bönnigheim möchte hierbei vorangehen – so ist Amann beispielsweise bereits Anfang 2019 dem „UN Global Compact“ beigetreten.

Nun haben die Vereinten Nationen (UN) 50 Firmen, die im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz weltweit führend sind, ausgewählt – dabei wurde die Amann Group stellvertretend für die Textilindustrie vorgestellt. Zu jedem der 50 weltweit ausgewählten Unternehmen hat die UN einen kurzen Film produzieren lassen, in dem das besonderen Engagement des jeweiligen Unternehmens für Nachhaltigkeit und Klimaschutz veranschaulicht.

Zum Kurzfilm der Amann Group geht es hier: youtu.be/FI8J5o7XzRY

Auftragseingang beim Verarbeitenden Gewerbe stieg im Juli leicht

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 2,8 Prozent höher als im Juni 2020. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2019 gab es einen kalenderbereinigten Rückgang um 7,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 6,2 Prozent höher als im Juni 2020.

Die Corona-Krise prägt seit einigen Monaten die Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt um 8,2 Prozent niedriger.

Im Vergleich zum Vormonat gingen die Aufträge aus dem Inland im Juli 2020 um 10,2 Prozent zurück, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 14,4 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 7,3 Prozent zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 19,2 Prozent gegenüber Juni 2020.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Juli 2020 um 9,5 Prozent über dem Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang um 0,4 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge leicht um 0,2 Prozent.

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, ist der Auftragseingang im Juli 2020 deutlich angestiegen (+8,5 % zum Vormonat). Er liegt aber noch um 2,4 Prozent niedriger als im Februar 2020.

Für Juni 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse insgesamt ein Anstieg um 28,8 Prozent gegenüber Mai 2020 (vorläufiger Wert: +27,9 %).

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt um 5,2 Prozent höher als im Vormonat. Für Juni 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 13,2 Prozent gegenüber Mai 2020 (vorläufiger Wert: +12,5 %). Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 9,8 Prozent niedriger.

In der Automobilindustrie ist der Umsatz im Juli 2020 gegenüber dem Vormonat um 14,3 Prozent angestiegen. Er liegt aber noch um 7,8 Prozent unter dem Wert von Februar 2020.

Die deutsche Möbelkauflust hält an

Die Deutschen wollen es sich zuhause gemütlich machen und sind bereit, dafür auch mehr Geld zu investieren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Eglo. Demnach plant jeder Dritte (32 %) vor dem Hintergrund der Corona-Krise, zukünftig mehr Geld für Produkte rund um die eigenen vier Wände auszugeben. Knapp zwei Drittel (63 %) gaben an, dass ihnen mit Blick auf eine mögliche zweite Welle im Herbst ein schön gestaltetes Zuhause wichtig oder sehr wichtig ist.

Schon im Frühjahr hatten die Verbraucher hierzulande ihre Wohnung, Balkone und Gärten fleißig verschönert: 60 Prozent renovierten oder gestalteten ihre Innen- und Außenräume um. Besonderes Augenmerk legen die Befragten auf eine stimmungsvolle Beleuchtung bzw. gutes Licht (69 %). Auf Platz 2 und 3 der beliebtesten Verschönerungshelfer: moderne Wandfarben bzw. Tapeten und Dekorationsartikel wie Kerzen, Vasen oder Übertöpfe.

Online-Umfrage zur Re-Organisation von Büros

Bleiben Mitarbeiter im Homeoffice oder kommen sie zurück ins Büro? Aktuell planen viele Unternehmen die Rückkehr ihrer Beschäftigten in die Firmenbüros ebenso wie die Möglichkeit, das Homeoffice zu einem festen Bestandteil der Arbeitsstruktur auszubauen. Das „Kinnarps Next Office“ Team hat deshalb ein Konzept entwickelt, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Büros zu reorganisieren. Auf diese Weise will der Büromöbel-Experte dazu beitragen, ein sicheres und zugleich flexibles Office nach den neuesten Erkenntnissen zu gewährleisten.

Grundsätzlich, so Kinnarps, sind offene Flächen leichter zu reorganisieren, als traditionelle Flächen. Dabei ist die kulturelle Implementierung entscheidend. Ein sicheres Bürokonzept betrifft sowohl das Gebäude mit den internen Verkehrswegen und der Infrastruktur als auch die Büroräume selbst. Eine sinnvolle sowie maximale Nutzung des Bürolayouts mit gesperrten Flächen, Zugangsregeln, die Wahl und der Einsatz der Möbel sowie allgemeine Regeln für eine hygienische Arbeitskultur sind unter anderem Bestandteile des Konzepts. Auch werden neue rechtliche Felder bedacht und der Bedarf an Heim-Arbeitsplätzen ermittelt.

Um für jeden Kunden eine passende Lösung zu finden, hat Kinnarps begleitend zu dem Konzept eine Online-Umfrage entwickelt. Sie gibt einen Überblick darüber, wie die Mitarbeiter des beauftragenden Unternehmens die Arbeitssituation während des Lockdowns erlebt haben und wie sie ihre Rückkehr ins Büro empfinden. Die Untersuchung ermittelt auch, wie die Mitarbeiter in Zukunft arbeiten wollen. Anhand von 21 Fragen, die in 15 Minuten beantwortet werden können, erhält der Kunde im Anschluss an die Untersuchung einen detaillierten Report über die Motivation und Gründe der Mitarbeitenden sowie über das Thema Homeoffice und die Rückkehr-Kultur. Darüber hinaus erstellt das Unternehmen einen Ausblick auf sinnvolle Anpassungen im Homeoffice und das Office Design.

Die Umfrage ist auf die spezifischen Wünsche und Situationen des Kunden anpassbar. Das Ergebnis kann als Unterstützung für die Gestaltung einer sicheren Büroumgebung verwendet werden.

Die Web-Untersuchung wird durch das „Kinnarps Next Office“ Beratungs-Team geleitet und ist anonym. Interessierte können sich an umfrage@kinnarps.de, um weitere Informationen zu erhalten.