Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Die meisten Unternehmen wollen 2021 an ihren Messeplanungen festhalten

Rund 60 Prozent der deutschen Unternehmen wollen auch Richtung 2021 und darüber hinaus ihr Messe-Engagement konstant halten. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage des ifo-Instituts. Nach Auffassung des Auma (Verband der deutschen Messewirtschaft) ist es eine gute Nachricht, dass die Firmen trotz Wirtschaftskrise und der andauernder Corona-Pandemie in diesem Umfang an ihren Messebeteiligungen festhalten. Dabei dürfte auch eine Rolle spielen, dass die wichtigsten Messeziele nicht darauf ausgerichtet sind, unmittelbar Umsatz zu erzielen, sondern mittel- und langfristig das Unternehmen zu stärken. Diese sind: Gewinnung neuer Kunden, Kundenbindung, Stärkung von Bekanntheit und Image und die Präsentation neuer Produkte.

Knapp 40 Prozent der Unternehmen wollen in der derzeitigen Situation ihren Beteiligungsumfang reduzieren – keine Überraschung angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der volatilen Rahmenbedingungen. Die Messen, die zum Neustart Anfang September 2020 stattgefunden haben, signalisierten aber bereits für ihre Branchen eine positive Grundstimmung.

Umsätze im Handwerk gesunken

Wie das statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt sind die Umsätze des 2. Quartals im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem 2. Quartal 2019 um 7,4 Prozent zurückgegangen. Dies ist der erste Rückgang zum Vorjahresquartal seit sieben Jahren. Grund dafür sind auch Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende Juni 2020 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,7 Prozent weniger Personen tätig als Ende Juni 2019.

 

Referent Dennis Adis über Entwicklung und Potenzial von Vorimprägnaten

Seien Sie dabei, wenn auf der ersten „Surface in Motion – Technology and Design Conference“ Top-Referenten die aktuellen Themen rund um dekorative Oberflächen von Holzwerkstoffen vorstellen. Neben den allerneuesten technischen Möglichkeiten, geht es dabei auch um jüngste Zukunftstrends, innovative Materialkompositionen und die Wirkung, die Oberflächen im Raum entfalten. Bringen Sie sich auf den neuesten Stand – vom Color-Management bis Trending Surfaces – und wählen Sie aus zwei parallelen Vortragsprogrammen, ganz nach Ihrer Präferenz „Technologie“ oder „Design“. Die Fachmagazine „möbelfertigung“ und „arcade“ sprechen mit diesem neuen Eventformat die Holzwerkstoffbranche, deren Zulieferer, Möbelproduzenten, (Innen-)Architekten und Designer an. Von Schüller und Nolte Küchen, über Ikea, Krono Swiss, Egger und Pfleiderer bis Schattdecor, Surteco, Impress und Interprint sind die größten Player im September auf der „Surface in Motion“ dabei. 

Darunter auch Referent Dennis Adis, Technical Customer Service bei Ahlstrom-Munksjö. Wir haben ihm vorab einige Fragen gestellt:

moebelfertigung.com: Welchen Stellenwert hat vorimprägniertes Papier bei Ahlstrom-Munksjö?

Dennis Adis: Ahlstrom-Munksjö hat über 25 Jahre Erfahrung in der Herstellung von vorimprägniertem Dekorpapier und ist heute der größte Hersteller von Vorimprägnat und der erste mit patentierter HCHO-freier Imprägnierungsrezeptur. An unserem Standort Dettingen wurde viel in den Umbau der PM34 investiert, die ausschließlich vorimprägnierte Basispapiere für Finishfolien produziert. Durch die Installation eines neuen Stoffauflaufs und eines komplett neuen Konstantteils haben wir unsere Ziele, zu denen eine verbesserte Blattbildung, ein gleichmäßigeres Flächengewichtsprofil sowie eine Erhöhung der Produktsauberkeit gehören, alle erreicht bzw. deutlich übertroffen.

moebelfertigung.com: Findet in diesem Bereich noch Entwicklung und Innovation statt? Oder: Wie entwickeln sich Vorimprägnate im Markt?

Dennis Adis: Das Produkt hat großes Zukunftspotential in vielen Märkten und es ist ein wandlungs- und entwicklungsfähiges Produkt. Die M-Foil-PN Generation bietet bereits wesentliche Verbesserungen hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Ahlstrom-Munksjö arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Produkts  insbesondere im Hinblick auf die sich weiter entwickelnden Druck- und Lackierungstechnologien der Kunden und der Entwicklung von innovativen Klebstoffen und Beschichtungstechnologien der Endkunden.  Unsere zwei F&E Zentren mit ihrer fortschrittlichen wissenschaftlichen Ausstattung bieten uns einzigartige Vorteile bei dieser Innovationsarbeit.

moebelfertigung.com: Was wird der Schwerpunkt der Präsentation auf Surface in Motion sein?

Dennis Adis: In unserem Vortrag gehen wir auf die Entstehung und Entwicklung der Vorimprägnate ein. Wir beleuchten die Gründe für das große Wachstumspotential. Unser Schwerpunkt wird aber auf den Vorteilen, der Zukunftsfähigkeit sowie der Nachhaltigkeit des Produktes liegen.

Vom 21. bis 22. September wird die Branche bei Oberflächen in die Tiefe gehen. Auf der ersten „Surface in Motion“ stehen Themen rund um die dekorative Oberfläche von Holzwerkstoffen auf dem Tableau. Genauso wichtig, wie die Fachbeiträge des Top-Speaker-Feldes wird aber auch der Netzwerkgedanke unter den Teilnehmern sein. 

Angemeldet sind bisher unter anderem Teilnehmer von folgenden Unternehmen:

Egger Holzwerkstoffe, Schattdecor, Continental, Hueck Rheinische, Raumprobe, Interlübke, Interprint, Ikea, DTS, Ahlstrom-Munksjö, Saueressig Surfaces, Rehau, Homag, Hymmen, Renolit, Wemhöner, Sesa, Sappi, Colorgate, Krono Swiss, Pfleiderer, Cleaf, Unilin, Schüller Küchen, Nolte Küchen, Mauro Saviola, Schöller Technocell, Plantag, Melaplast, Ostermann, Koenig & Bauer, Upco, Neschen Coating, Dakor Melamin, Surteco, MB Digitalprint, IOT, Sun Chemical, Nolte Lacke, Lott Lacke, Metadynea Austria, Schmid, Kleiberit, Huga, Filmolux, EPF, CSIL, Dekordruck Leipzig…

Treffen Sie das Who-ist-Who der Oberflächenbranche! Die komplette Veranstaltung wird simultan Deutsch / Englisch übersetzt und sich am zweiten Kongresstag in einen Technik- und einen Designschwerpunkt aufteilen, so dass jeder Teilnehmer, ganz nach seinen eigenen Präferenzen wählen kann.

Ein Networking-Dinner am ersten Eventabend ist in der Teilnahme enthalten.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Hymmen, Colorgate, Renolit, Sappi, Continental, Ahlstrom Munksjö, Kleiberit, Sesa, Lamigraf, Koenig & Bauer, Swiss Krono Group, Saueressig Surfaces, „Interzum“, Technocell Dekor, Innovative Oberflächentechnologien GmbH und Lott Lacke.

Weitere Infos: https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

Ausbildungsstart bei dem Stauraumoptimierer

Jeweils zum ersten August und ersten September hieß Vauth-Sagel wieder neue „Raumentdecker“ willkommen. An den verschiedenen Standorten des Unternehmens starteten über 20 Auszubildende ins Berufsleben. Die Corona-Krise hatte dabei keine Auswirkungen auf die Anzahl der neuen Kolleginnen und Kollegen: „Wir möchten weiterhin Ausbildungsplätze schaffen und etwas gegen den Fachkräftemangel tun“, sagt Thomas Sagel, Geschäftsführer der Vauth-Sagel Holding.

Vauth-Sagel stellt sich damit gegen die aktuellen Entwicklungen: Während die Corona-Krise in einigen Branchen voll auf den Ausbildungsmarkt durchschlägt, hat das inhabergeführte Familienunternehmen weiterhin großen Bedarf an Nachwuchskräften. Die Ausbildungsbereiche sind dabei vielfältig: Industriemechaniker, Lagerlogistiker, Elektroniker, Mechatroniker und Maschinenführer werden ebenso gesucht wie Berufsanfänger in der Informatik oder in kaufmännischen Berufen. Ihre Einsatzorte verteilen sich auf die Standorte Erkeln, Paderborn, Beverungen und Korbach.

Auch in diesem Jahr ist es Vauth-Sagel gelungen, alle freien Stellen zu besetzen. „Klar, die Resonanz ist von den entsprechenden Ausbildungsberufen abhängig, im kaufmännischen Bereich ist es momentan leichter, Stellen zu besetzen als im gewerblichen“, sagt Thomas Sagel. „Und auch wenn der Bewerbungsprozess in diesem Jahr aufgrund der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen etwas anders aussah, haben wir wieder für alle freien Stellen neue Auszubildende gefunden. Hilfreich ist es hier sicherlich, dass wir als einer der vielseitigsten Arbeitgeber in der Region wahrgenommen werden.“

Diesen Ruf hat sich Vauth-Sagel über die Jahre erarbeitet: Das Unternehmen bietet dem beruflichen Nachwuchs – neben einer soliden Ausbildung – interessante Zukunftsperspektiven. „Rund 90 Prozent unserer Auszubildenden bleiben nach Ende der Ausbildung bei uns, denn wir bieten jedem die Chance, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln“, so Thomas Sagel. „Und so hoffe ich, dass auch die jetzt frisch bei uns gestarteten Kolleginnen und Kollegen uns lange auf dem Weg als ‚Raumentdecker’ begleiten.“

Der Logistikspezialist begrüßte über 50 neue Auszubildende

Mit dem traditionellen „Welcome Day“ begrüßte Still im August seine 52 neuen Auszubildenden und dual Studierenden, die an 14 Standorten in ganz Deutschland ihre Ausbildungen beginnen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Henry Puhl, heißt die Berufseinsteiger im Hamburger Stammhaus persönlich im Team Still willkommen. „Dass auch in Zeiten wie diesen, in denen die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften immer herausfordernder wird, das Interesse an einer Ausbildung bei Still so groß ist, ist ein tolles Kompliment für uns und unseren Ausbildungsstandard“, erklärt Henry Puhl.

Nach der Begrüßung erhielten die Berufseinsteiger einen umfassenden Eindruck von dem Unternehmen, seinen Produkten und seiner Philosophie. In den kommenden Tagen stehen in Kleingruppen weitere Kennenlernveranstaltungen, Einweisungen in die aktuellen Sicherheits- und Präventionsstandards, eine Werksführung und erste Einblicke in die unterschiedlichen Berufs- und Lernumfelder der Auszubildenden und dual Studierenden auf dem Programm.

Allein im Stammhaus Hamburg beginnen 29 Azubis in sechs verschiedenen Ausbildungsberufen ihre Lehrzeit – darunter Mechatroniker, Industriemechaniker und Fachkräfte für Lagerlogistik ebenso wie kaufmännische Berufe. Dazu kommen in Hamburg sieben neue Studierende dualer Studiengänge wie BWL, Wirtschaftsingenieurswesen, Maschinenbau oder Elektro- und Informationstechnik.

Insgesamt qualifiziert Still mit dem Beginn des Ausbildungsjahres 2020 deutschlandweit 201 Nachwuchstalente an 14 Standorten und in zehn unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Das gesamte Ausbildungsangebot ist zu finden unter www.still.de/karriere. Dort sind auch die Stellenausschreibungen für das Ausbildungsjahr 2021 bereits veröffentlicht.

„Wir bilden heute die Innovationsträger von morgen aus“, betont Henry Puhl. „Dieser Verantwortung, aber auch dieser großen Chance für uns und die gesamte Branche sind wir uns bei Still seit nunmehr 100 Jahren sehr bewusst. Mit dem entsprechenden Engagement investieren wir täglich in unsere Nachwuchstalente – und werden mit viel Begeisterung, Kreativität und tollen Leistungen von unseren Auszubildenden belohnt“. Für sein exzellentes Ausbildungsprogramm wurde Still in den vergangenen Jahren bereits vielfach ausgezeichnet. 2020 ist das siebte Jahr, in dem Still bei der Zertifizierung als „Hamburgs beste Ausbildungsbetriebe“ die Bestnote von 5 Sternen erzielt. Die Auszeichnung als „Top Employer Deutschland“ des international renommierten Top Employers Institute erhält Still dieses Jahr sogar schon das neunte Mal in Folge.

Investitionen sichern schnellste Verfügbarkeit der Produkte

Ostermann investiert kontinuierlich in die Zukunft und denkt dabei über das reine Produkt hinaus. So wird das Unternehmen unter anderem von seinen Kunden als externes Lager genutzt oder gibt über verschiedene Konfiguratoren spannende Impulse. Darüber hinaus hat die geschäftsführende Gesellschafterin Dagmar Daxenberger ihr Team mit Branchenprofi Peter Schulte verstärkt, der sich gegenüber der „möbelfertigung“ erstmals gemeinsam mit Frau Daxenberger in einem Interview zu den aktuellen Stratgien des Unternehmens äußert.

möbelfertigung: Frau Daxenberger, Herr Schulte, die Covid­19-Pandemie hat viele Unternehmen schwer getroffen. Wie waren die letzten Monate für Ostermann und wie stellt sich die Auftragslage dar?
Dagmar Daxenberger: Die letzten Monate waren natürlich extrem aufregend und herausfordernd. Schließlich konnte man lange Zeit kaum von einem auf den anderen Tag planen. Dank unseres Pandemie-Managements gab es unsererseits eine gleichbleibende und nahezu uneingeschränkte Lieferfähigkeit. So war unser Zentrallager in Bocholt während des Lockdowns immer geöffnet. Alle bis 16 Uhr eingehenden Bestellungen von Lagerware haben wie gewohnt noch am selben Tag unser Haus verlassen. Auch in unseren Niederlassungen gab es keine Einschränkungen durch den Lockdown.
Peter Schulte: Ostermann hat in den letzten Jahren besonders im Ausland und durch neue Sortimente das Unternehmenswachstum angetrieben. Diese positive Entwicklung hat unsere Umsatz- und Ergebnissituation in der schlimmsten Phase der Pandemie gestützt.

möbelfertigung: Hatten Sie während der Lockdown-Phase Probleme mit Ihren Lieferketten? Wenn ja, wie konnten Sie darauf reagieren?
Peter Schulte: Dank unserer großen Lagerkapazität sind wir hier zum Glück relativ unabhängig. Wie Sie wissen, haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich in den Ausbau unserer Logistik investiert. Das vollautomatische Boxenlager, das wir 2017 in Betrieb genommen und gerade erst um weitere 20.000 Lagerplätze erweitert haben, hat uns hier sehr geholfen.
Mit der großen Lagerfläche werden wir also nicht nur der wachsenden Vielfalt in unserem Sortiment gerecht, sondern sind auch ein Stück weit unabhängig von Engpässen unserer Lieferanten. Bewusst wurden auch unsere Lagermengen um einen zusätzlichen Risikobestand erhöht. Das hat sich ausgezahlt, denn durch die uneingeschränkte Lieferfähigkeit ließen sich zahlreiche neue Kunden gewinnen.

möbelfertigung: Wie kann man als Unternehmen in diesen Zeiten planen und für seine Kunden ein zuverlässiger, schneller und flexibler Partner bleiben?
Dagmar Daxenberger: Getreu unserem Leitsatz „Service, Vielfalt und Tempo“ entwickeln wir für unsere Kunden immer wieder neue Services, die die tägliche Arbeit erleichtern. Das macht uns auch in Krisenzeiten zu einem beliebten Partner.
Bei uns erhält man fast alles aus einer Hand. Einfach und schnell. So konnten wir mit unserem breiten Sortiment an Kanten, unserem Komplett-Lagerprogramm an Beschlägen der Marken Hettich und Grass und unseren konfektionierten Produkten auf Maß so manchem Kunden helfen, seine Projekte trotz aller Einschränkungen pünktlich fertig zu stellen.

möbelfertigung: Welche Signale bekommen Sie vor diesem Hintergrund von Ihren Kunden aus dem Handwerk?
Dagmar Daxenberger: Das Feedback ist während der Corona-Krise rundum positiv. Unsere Kunden wussten die komfortable Bestellung in unserem Online-Shop und die kompetente Beratung durch unsere geschulten Vertriebsmitarbeiter zu schätzen. Unser Außendienst hat sich schnell auf die neuen Anforderungen eingestellt und stand für Video-Chats zur Verfügung.
Ein ganz besonderer Service ist zudem auch die technische Beratung durch zahlreiche gelernte Tischler und Schreiner. Erstes positives Feedback erreicht uns seit kurzem auch über unsere neuen Social Media-Kanäle. Mit unserem YouTube-Kanal „OstermannTV“ sind wir ja schon seit langem erfolgreich bei unseren Kunden präsent. Seit Anfang Juni haben wir unser soziales Netzwerk auf Facebook- und Instagram ausgebaut.
Peter Schulte: Unsere Kunden schätzen die absolute Zuverlässigkeit von Ostermann. Bestellung rund um die Uhr, Verfügbarkeit der Produkte mit schnellem Lieferservice und hohe Zuverlässigkeit. Wir verschaffen ihnen damit die Flexibilität, sich auf die rasant veränderten Marktbedingungen einzustellen. Unser Sortiment dabei permanent auf dem aktuellen Stand zu halten und zu erweitern ist für uns selbstverständlich.

möbelfertigung: Ostermann hat kürzlich wieder in seine Logistik investiert. Was bieten Sie Ihren Kunden damit?
Peter Schulte: Dank der neuerlichen Investitionen in unsere Logistik können wir den taggleichen Versand sicherstellen – auch bei weiterhin steigender Nachfrage.
Dagmar Daxenberger: Durch die erweiterte Lagerfläche kann der Kunde auch in Zukunft bei uns immer sicher sein, dass er passende Kante zu seiner Oberfläche erhält – selbst bei steigender Vielfalt der Plattenhersteller. Schließlich sind die Kollektionen der Plattenhersteller in den letzten Jahren immer umfangreicher und schnelllebiger geworden.
Es gibt nicht nur mehr Farben und Dekore, sondern ein und dieselbe Farbe steht heute mit verschiedenen Oberflächen – zum Beispiel hochglänzend oder supermatt bei uns am Lager zur Verfügung.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 5/2020 Handwerk & Innenausbau“, die am 17. September erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Was kreative Tischler und Schreiner in Sachen Küche bieten können, womit 2020 Technologies seine Kunden noch flexibler macht, wie S-Quadrat mit ganzheitlicher Beratung punktet, mit welchen Leistungen Würth in den letzten 75 Jahren zum wichtigen Partner des Handwerks wurde, wie Ima Schelling beim Ladenbauspezialisten Reinhold Keller für noch effizientere Prozesse sorgt, warum auch bei einem Ein-Mann-Betrieb eine durchgängige Datenstruktur wichtig ist, die Highlights der 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Türenspezialisten Prüm und, und, und…

Unser Service für Sie: Die wichtigsten Software-Spezialisten für die Branche auf einen Blick

 

 

VDM

Möbelumsätze bis Juni 2020 im Minus

Die Umsätze der Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben im Zeitraum Januar bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente einheitlich negativ. Die „sonstigen Möbel“ – also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen mit -14,3 Prozent ebenso wie die Polstermöbel mit -11,2 Prozent, die Büromöbel mit -11,0 Prozent und die Ladenmöbel mit -10,1 Prozent einen signifikanten Rückgang auf. Kleiner fielen die Einbußen lediglich bei den Küchenmöbeln aus. Minus 2,3 Prozent standen hier in den Büchern.

Bpi Solutions

Organisiert den Reklamationsworkflow von Polstermöbel Oelsa

Die sächsische Polstermöbel Oelsa GmbH & Co. KG entscheidet sich für den Reklamationsworkflow von Bpi Solutions. Das Unternehmen setzt die Lösung für die zeitnahe Bearbeitung von Kundenreklamationen und die schnelle Kommunikation mit dem Kunden ein.

Der sächsische Funktionsspezialist Polstermöbel Oelsa GmbH wurde vor 150 Jahren unter dem Namen „sächsische Holzindustrie“ gegründet und zählt somit zu den ältesten Unternehmen im Bereich der Sitzmöbelbranche. Das Unternehmen verfügt über Funktionslösungen, die sowohl in klassischen als auch modernen Wohnzimmerträumen integriert werden können. Mit dem werkseigenen Außen- und Kundendienst sowie fast 250 Mitarbeitern steht den Handelspartnern und Kunden ein hochmotiviertes Team zur Erfüllung der höchsten Qualitätsansprüche zur Verfügung.

Beim international agierenden Unternehmen Polstermöbel Oelsa steht der Kunde mit seinen Wünschen und ein sehr hoher Qualitätsanspruch stets im Fokus. Dieser spiegelt sich nicht nur in der Möbelproduktion wider, sondern auch in der Bearbeitung auftretender Probleme vom Verkauf bis zur Nutzung der Objekte durch den Endkunden. Besonderen Nutzen stiften seit vielen Jahren die Lösungen von Bpi Solutions.

Ergänzend wird der Reklamationsworkflow eingesetzt, um aus Reklamationen weitere Chancen zu machen. Die zeitnahe Bearbeitung von Kundenreklamationen ist ein zentraler Bestandteil einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Kunden. Neben falschen Erfassungen und Lieferungen ist einer der Hauptgründe eine späte oder unterlassene Reparatur der eingesetzten Objekte. Der von Bpi Solutions konzeptionierte Workflow auf Basis des Sales Performer deckt alle Fälle der Reklamationsbearbeitung ab, unabhängig davon, in welchem Unternehmensbereich von Polstermöbel Oelsa die Ursache liegt beziehungsweise durch welche Abteilung die Hilfestellung erfolgen wird.

Die Reklamationen werden erfasst und mittels Workflow teilautomatisiert allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. Automatisiert erfolgt eine Benachrichtigung über die Anlage der Reklamation an das Möbelhaus und ggf. auch den Endkunden. Gleichfalls automatisch werden per E-Mail die intern beteiligten Abteilungen über neue Aufgaben im Workflow informiert. Abfragen weiterer Informationen oder die Ablehnung einer Reklamation, welche nicht vollständig automatisierbar sind, werden durch die jeweiligen vorgangsindividuellen Informationen ergänzt.

Des Weiteren werden über die Betreffzeile in eingehenden E-Mails die Kontaktinformation automatisch in den Vorgang übernommen. Auf diese Weise geht keine Information verloren. Alle im Prozess involvierten Personen sind bei Polstermöbel Oelsa jederzeit auf dem neuesten Stand des Reklamationsvorgangs.

Trends beim Hersteller live erleben

„Ein gutes Stück Zuhause“ lautet der neue Claim der Möbelmeile – und dieses Thema bestimmt auch den neuen Messe-Guide 2020: Darin wird den Fragen nachgegangen, was das Zuhause ist, was diesen Ort auszeichnet, wo und warum man sich zuhause fühlt. „Wir hatten das Gefühl, dass unsere Branche manchmal den Blick dafür verliert, was für eine wichtige Aufgabe sie hat“, sagt Michael Laukötter, der Geschäftsführer der Möbelmeile. „Gerade jetzt in der Corona-Zeit ist besonders deutlich geworden, wie wichtig das Zuhause ist. Insofern passt unser Messe-Guide sehr gut in die Zeit.“

Das Zuhause, so lautet die Ausgangsthese, ist nicht leicht zu fassen: Es ist zwar ein spezifischer Ort, aber anders als die Heimat sucht man ihn sich selbst aus und gestaltet ihn. Was aber macht eine Wohnung, ein Zimmer oder Haus zu einem Zuhause? Der Antwort nähert sich der Messe-Guide über Interviews mit den Gesellschaftern der Möbelmeile-Mitglieder. Sie alle erzählen, biografisch geprägt und mit Branchen-Know-how, wie sie Zuhause definieren – und welchen Beitrag die Möbelbranche dazu leistet. Ergänzend wurden weitere Interviews mit Privatpersonen geführt, die alle sehr unterschiedliche Lebensentwürfe haben: von der urbanen Familie über die Business-Nomadin bis hin zur Einrichtungsberaterin. Am Ende ist eins klar: Zuhause ist mehr als ein Raum mit Möbeln, doch ein Raum ohne Möbel wird nur schwerlich ein Zuhause.

„Der Claim war zuerst da“, erzählt Michael Laukötter zur Entstehungsgeschichte. „Und zwar schon lange, bevor Corona zum Thema wurde. Wir haben dann überlegt, dass bei allen Trendthemen eins oft vergessen wird: nämlich der eigentliche Kern des Themas. Das Zuhause.“ Im ersten Halbjahr 2020 erhielt das Thema einen Aktualitätsschub: „Der temporäre Lockdown hat dazu geführt, dass die Menschen mehr Zeit zuhause verbrachten. Und dementsprechend einen genaueren Blick auf ihre unmittelbare Wohnumgebung geworfen haben. Die Folge: Es wird viel renoviert, neu eingerichtet, schöner gemacht“, so Michael Laukötter.

Hierin liegt für Michael Laukötter auch eine große Chance für die Möbelmeile: „Wir glauben, dass das Geschäftsjahr 2020 nach dem ersten Schock durch den Lockdown noch eine gute Wendung nehmen kann, gerade weil das Zuhause wieder wichtiger geworden ist. Zwar stellen wir uns sicher auf herausfordernde Zeiten ein – Einrichtung kann jedoch auch in diesen eine wichtige Rolle spielen. Gerade deshalb halten wir es für wichtig, auf der Messe miteinander ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam mit dem Handel die richtigen Impulse für das nicht weniger herausfordernde kommende Geschäftsjahr zu finden.“ Um für diesen Austausch zwischen den Entscheidern im Möbelhandel und der Industrie die passende Plattform zu schaffen, habe man sich deswegen auch entschlossen, die Möbelmeile im Herbst wie gewohnt stattfinden zu lassen – selbstverständlich mit einem Sicherheitskonzept, das der Verantwortung von Veranstaltern gerecht wird.

Vom 20. bis zum 24. September 2020 kann dann auch ein Jubiläum gefeiert werden: 1995 gegründet, feiert die Gemeinschaft im Rahmen der diesjährigen Hausmesse ihr 25-jähriges Bestehen. Die teilnehmenden Unternehmen öffnen ihre Tore und zeigen, dass Ostwestfalen nicht nur wichtige Impulse für die Gestaltung des eigenen Zuhauses setzt, sondern dass die Region in Nordrhein-Westfalen der Möbelbranche ein gutes Zuhause bietet. „Im Vorfeld werden wir den Messe-Guide an unsere Kunden und Besucher versenden. Gleichzeitig ist er auch auf unserer Website bestellbar“, so Michael Laukötter. „So können die Besucher sich schon sehr gut auf das Zuhause-Thema einstimmen.“