Setzt ein rein digitales Format „Ligna.Innovation Network“ auf im September 2021
Die Präsenzmesse „Ligna“ 2021, die bereits im Herbst 2020 frühzeitig vom angestammten Platz um Christi Himmelfahrt in den September 2021 wanderte, wurde im April komplett abgesagt. Und nun? Heute Mittag informierte die Deutsche Messe AG darüber, dass es vom 27. bis zum 29. September eine virtuelle Veranstaltung entlang der Fokusthemen der „Ligna“ geben soll: Das Digitalevent „Ligna.Innovation Network“.
Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG, macht klar: „Nichts wird und soll dauerhaft eine Präsenzmesse in Hannover ersetzen. Die ,Ligna‘ ist normalerweise so groß wie alle ,Verfolgerveranstaltungen‘ zusammengenommen. Und trotzdem benötigen wir Planbarkeit, die es aktuell in der Corona-Pandemie nicht gibt. Dem müssen wir uns stellen. Und wenn eine ,Ligna‘ wegen der Pandemie keine Weltleitmesse sein kann, sondern ,nur‘ eine rein deutsche Veranstaltung, dann können wir es nicht einfach laufen lassen. Darum wagen wir den Schritt zu einem digitalen Event. Unter anderem auch deswegen, weil wir bereits sehr gute Erfahrungen mit einer digitalen Messe bei der letzten ,Hannover Messe‘ machen durften, die eine tolle Resonanz hatte. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2023 eine normale ,Ligna‘ in Hannover haben und können nur dazu aufrufen, dass sich möglichst viele Unternehmen beteiligen, den digitalen Weg mit uns zu gehen und sich möglichst schnell ernsthaft Gedanken dazu machen, wie sie ihren Kanal beim ,Ligna.Innovation Network‘ bespielen wollen.“
Geplant ist ein Mix aus allgemeinem Content, individuellen Unternehmenspräsentationen und einem digitalen Netzwerk – das natürlich davon lebt, dass sich möglichst viele beteiligen. Konkrete Zahlen bezüglich der Aussteller beim „Ligna.Innovation Network“ wollte Köckler allerdings noch nicht nennen.
Der Messechef führte weiter aus: „Im besten Fall entsteht aus dem ,Ligna.Innovation Network‘ ein gutes, zusätzliches Tool der Marke ,Ligna‘. Denn es wird sicherlich auch in Zukunft Interessierte geben, die von sehr weit her nicht nach Hannover reisen können oder wollen. Aber dann vielleicht über den digitalen Zweig zusätzlich zur normalen ,Ligna‘ ein Teil dieser Branche werden. Wir würden uns wünschen, dass das Beste aus der analogen und digitalen Welt auf Dauer zusammenwächst. Und die ersten Schritte hierfür machen wir Ende September.“
Das Digitalevent „Ligna.Innovation Network“ besteht konkret aus den drei Säulen „Expo“, „Conference“ und „Networking“ und wird auf dem Messegelände in Hannover im H’Up organisiert.
Im Bereich „Expo“ haben die Besucher direkten Zugriff auf die umfassenden Produktübersichten der Aussteller. Via Best-Case-Anwendungen, Video-Tutorials, Live-Streamings oder per Video-Chat können sie sich über konkrete Lösungsansätze für die Optimierung ihrer Prozesse informieren und in den direkten Austausch mit den ausstellenden Unternehmen treten.
Das virtuelle Konferenzprogramm beginnt am 27. September und orientiert sich inhaltlich an den Fokusthemen der „Ligna“. Dort geht es zum Beispiel um die Transformation in der Holzbearbeitung mittels Digitalisierung und Vernetzung. Ein weiteres Fokusthema widmet sich den Vorfertigungsprozessen im Holzbau. Neu ist das Thema „Prozesstechnologien der Bioökonomie“. Damit heben die Veranstalter die wirtschaftlichen und technischen Innovationen hervor, die sich durch neue Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Holz als wichtigste nachwachsende Ressource ergeben.
Die Networking-Funktion ermöglicht es allen Teilnehmern des „Ligna.Innovation Network“, direkt mit den Ausstellern, Sprechern und anderen Besuchern der Plattform in Kontakt zu treten. Dabei unterstützt die personalisierte Einstiegsseite mit entsprechendem Dashboard. Dort werden die für den jeweiligen Besucher relevanten Unternehmen, Sprecher und Teilnehmer angezeigt. Per Klick kann eine direkte Kontaktanfrage gestartet werden, um sich dann per Chat oder Video-Call auszutauschen.















