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Autor: Möbelfertigung

Mehr Umsatz im Ausbaugewerbe im 2. Quartal 2020

Im zweiten Quartal 2020 stiegen die Umsätze im Ausbaugewerbe um 3,0 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2019 und damit seit fünf Jahren in Folge (seit dem 3. Quartal 2015). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im zweiten Quartal 2020 im Ausbaugewerbe 0,8 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 um 5,4 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 1,0 Prozent. Auffällige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Ausbaugewerbe konnten damit in diesem Zeitraum nicht eindeutig festgestellt werden.

In der Wirtschaftsgruppe Bauinstallation stiegen die Umsätze im zweiten Quartal 2020 um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Innerhalb dieser Gruppe gab es bei der Elektroinstallation mit +7,1 Prozent das stärkste Umsatzwachstum.

In der Wirtschaftsgruppe Sonstiger Ausbau sank der Umsatz im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 um 0,5 Prozent. Innerhalb dieser Gruppe stiegen die Umsätze nur im Wirtschaftszweig „Malerei und Glaserei“ mit +0,1 Prozent.

Effizientere Prozesse im Ladenbau

Die Reinhold Keller GmbH aus Kleinheubach steht im Innenausbau für Qualität aus einer Hand. Möglich wird das nicht zuletzt durch eigene Fertigungskapazitäten, die vor Kurzem ein Upgrade erfahren haben: Eine individuell konzipierte Losgröße-1-Fertigungsanlage der Ima Schelling Group ist das neue Herzstück der maschinellen Vorfertigung bei Reinhold Keller. Sie gewährleistet eine optimale Qualität der Bauteile, verbessert die Effizienz der Prozesse und steigert die Kapazitäten in der Produktion.

Als „One-Stop-Shop“ der Innenausbaubranche bietet Reinhold Keller nicht nur Komplettlösungen für die Systemgastronomie und Fitnessstudios, sondern überzeugt auch als Hoteleinrichter oder Ladenbauer. Dabei sind McDonald´s, die Accor-Hotelgruppe, das Fashionlabel Superdry oder die Fitnesskette McFit nur ein kleiner Auszug aus einer langen Liste zufriedener Kunden, die von dem besonderen Service der Firmengruppe und der Qualität „Made in Germany“ überzeugt sind. Gerade letzteres ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: „Während viele Wettbewerber in den letzten Jahren immer mehr Leistungen ausgelagert haben, setzten wir konsequent auf den Ausbau eigener Ressourcen“, erläutert Christian Genzler, Technische Leitung & Organisation bei der Reinhold Keller GmbH. „Wir produzieren fast alles in unseren eigenen Werkstätten.“

Was Christian Genzler über die neue Anlage der Ima Schelling Group sagt, lesen Sie in der „möbelfertigung 5/2020 Handwerk & Innenausbau“, die am 17. September erscheint. Wenn Sie ein Abonnement besitzen, erhalten Sie die Ausgabe automatisch. Wenn Sie noch keines haben, dann schaffen Sie gleich hier Abhilfe!

Außerdem in der Ausgabe: Mit welchen Strategien Dagmar Daxenberger und Peter Schulte Ostermann noch erfolgreicher machen wollen, was kreative Tischler und Schreiner in Sachen Küche bieten können, womit 2020 Technologies seine Kunden noch flexibler macht, wie S-Quadrat mit ganzheitlicher Beratung punktet, mit welchen Leistungen Würth in den letzten 75 Jahren zum Partner des Handwerks wurde, die Verwandlung der Gabriel Forcher Tischlerei, wie Ima Schelling beim Ladenbauspezialisten Reinhold Keller für noch effizientere Prozesse sorgt, warum auch bei einem Ein-Mann-Betrieb eine durchgängige Datenstruktur wichtig ist, die Highlights der 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Türenspezialisten Prüm und, und, und…

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HDH

Umsätze bei Kunststoff entwickeln sich im Juni 2020 negativ

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im Juni 2020 gegenüber Juni 2019 um 5,2 Prozent gesunken. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Minus von 3,4 Prozent und der Auslandsumsatz sank um 7,8 Prozent. Der Umsatz im Juni 2019 war im Vergleich zum Juni 2019 um insgesamt -11 Prozent gefallen. Der Umsatz im Auslandsgeschäft sank um -10,3 Prozent und im Inland um -11,5 Prozent.

Ausgesetzte Antragspflicht führt zu weniger gemeldeten Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2020 meldeten die deutschen Amtsgerichte 9.006 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 6,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit bislang nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem ersten März 2020 ausgesetzt ist.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im ersten Halbjahr 2020 im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) mit 1.485 Fällen (1. Halbjahr 2019: 1.653). Unternehmen des Baugewerbes stellten 1.462 Insolvenzanträge (1. Halbjahr 2019: 1.586). Im Gastgewerbe wurden 1.004 (1. Halbjahr 2019: 1.143) und im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 974 (1. Halbjahr 2019: 1.032) Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen stiegen nach Angaben der Amtsgerichte im 1. Halbjahr 2020 deutlich auf 16,7 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2019 hatten sie noch bei 10,2 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im ersten Halbjahr 2020 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im selben Zeitraum 2019.

Neben den Unternehmensinsolvenzen meldeten 38.680 übrige Schuldner im ersten Halbjahr 2020 Insolvenz an. Das waren 11,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Darunter waren 27.992 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern (-14,5 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2019) sowie 8.729 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen.

Der große Rückgang an Insolvenzanträgen von Verbraucherinnen und Verbrauchern erklärt sich zum einen durch den eingeschränkten Betrieb der zuständigen Insolvenzgerichte während der Corona-Pandemie und einer damit verlängerten Bearbeitungszeit. Zum anderen haben Verbraucherinnen und Verbraucher vermutlich den Zeitpunkt ihres Insolvenzantrages aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich nach hinten verschoben.

Auch für den August 2020 zeigen die vorläufigen Angaben zu den eröffneten Regelinsolvenzen wie bereits in den vorangegangenen Monaten eine deutliche Abnahme an Verfahren. Im Vergleich zum August 2019 sank die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren um 38,9 Prozent. Diese vorläufigen Angaben veröffentlicht das Statistische Bundesamt seit dem Berichtsmonat März 2020, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie frühzeitig abzubilden.

Okinlab/Form.bar

Erneut bester Online-Shop

Zum vierten Mal in Serie ist die junge Möbeldesign-Plattform Form.bar mit dem renommierten Titel Deutschlands bester Online-Shop ausgezeichnet worden. Und befindet sich damit auch im Jahr 2020 in äußerst namhafter Gesellschaft.

Bei der Verbraucherbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität und des Nachrichtensenders n-tv zählten neben Form.bar diesmal unter anderem About You, Amazon, Apollo, Edeka und Mediamarkt zu den Testsiegern. Das hat das Institut jetzt bekannt gegeben. Für form.bar ist es nach dem Gewinn des begehrten Titels „Contemporary Furniture Designers of the Year“ innerhalb kürzester Zeit die zweite bedeutende Anerkennung.

„Wir sind mit der Mission angetreten, das Design und die Fertigung von hochwertigen Möbeln regionaler, nachhaltiger, effizienter, individueller und digital zu machen“, sagt Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta. „Jeder neue Preis ist für uns die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass wir nun schon zum vierten Mal zu Deutschlands bestem Online-Shop gewählt wurden, macht uns einfach nur glücklich.

Insgesamt wurden für die Rangliste von März bis Mai des laufenden Jahres rund 50.000 Kundenmeinungen berücksichtigt. Form.bar punktete vor allem in den Teilkategorien Kundenservice und Internetauftritt stark.

Stark verliefen auch die vergangenen Monate von Form.bar. Das junge Team kann mit seiner revolutionären Idee immer mehr Menschen von sich überzeugen und steuert 2020 auf einen abermaligen neuen Umsatzrekord zu. Das ungewöhnliche Konzept wurde im Laufe des Jahres unter anderem bereits in der ARD und auf ProSieben vorgestellt. Zugleich kann die Plattform auf weitere Erfolge hoffen: Beim „Bundespreis Ecodesign“ des Umweltministeriums und beim „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design“ hat Form.bar die Finalrunde erreicht.

Erfolgreiche virtuelle Veranstaltung im Bereich Ladenbau

Das Unternehmen 2020 Technologies GmbH hat mit dem zweitägigen virtuellen Event „OLE“ 2020 im Juni das erste virtuelle 2020 Event für den Objekt- und Ladenbau ausgerichtet und sich dabei über eine dreistellige Teilnehmeranzahl gefreut.

Das Event bot einen Mix aus virtueller Messe und virtueller Konferenz, den das „OLE“-Orga Team in kürzester Zeit nach der Absage des Holz Handwerk Ersatztermins und der DLV Ladenbautagung auf die Beine gestellt hatten. Die vielen spannenden Live Online Präsentationen zu aktuellen Trends und Lösungen für den Objekt- und Ladenbau, der Infostand mit werthaltigen Informationsmaterialien und die Möglichkeit sich direkt persönlich per Videochat auszutauschen, traf genau die Erwartungen der teilnehmenden Objekt- und Ladenbauer. 100 Prozent der antwortenden Teilnehmer, einer nach dem Event durchgeführten Befragung, gaben an, dass sie auch zukünftig gerne über virtuelle Veranstaltungen des Unternehmens 2020 Technologies GmbH informiert werden würden.

Viasit Bürositzmöbel

Erfolgreiche EMAS-Rezertifizierung

Die Viasit Bürositzmöbel GmbH hat für ihren Firmensitz und einzigen Produktionsstandort in Neunkirchen kürzlich das Audit zur Rezertifizerung nach EMAS, dem „Eco-Management und Audit Scheme“, erfolgreich abgeschlossen.

EMAS wurde von der Europäischen Union entwickelt und ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement.

Viasit wurde erstmals 2017 EMAS-zertifiziert und ist bis heute einer von nur sieben Bürositzmöbelherstellern in Deutschland, die im zentralen EMAS-Register verzeichnet sind.

Ein wesentlicher Aspekt von EMAS ist es, dass Unternehmen sich selbst konkrete Ziele für die Verbesserung der Umweltleistung setzen, deren Erreichung in der jährlichen Umwelterklärung für die interessierte Öffentlichkeit transparent gemacht wird.

So konnte Viasit im vergangenen Jahr die Energieeffizienz in Produktion und Logistik (gemessen als Energieverbrauch im Verhältnis zur Ausbringungsmenge) steigern, die Getrenntsammelquote für Abfälle steigern und den Einsatz von Verpackungsmitteln – ohne Einbußen bei der Lieferqualität – nachhaltig senken. Ein weiteres, wesentliches Umweltziel, dessen Erreichung die Umwelterklärung dokumentiert, ist die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch. Die genauen Zahlen sind auf der Website des Unternehmens zu finden.

Neuer Kanal auf Youtube

Neues Servicetool: Pytha bietet auf seinem gerade eröffneten Youtube Channel zahlreiche informative Videos mit Tipps und Tricks rund um seine Systeme. Damit soll der Umgang mit den 3D-CAD-Systemen erleichtert werden, die vor allem bei Schreinern, Tischlern, Möbel-, Messe- und Eventdesignern sowie in Innenarchitektur und Ladenbau zum Einsatz kommen.

HDH

Geschäftsklima Holz – Lage leicht verbessert, Erwartungen schlechter

Das Geschäftsklima im Holzgewerbe erholte sich im August 2020 nach dem Coronabedingten Einbruch im April und Mai teilweise wieder: Der Wert der Geschäftslage stieg im Vergleich zum Vormonat von +25 auf +30 Punkte. Im August 2019 hatte dieser Wert bei +33 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen fielen im Vergleich zum Vormonat von -5 auf -7 Punkte. Im August 2019 hatte der Wert bei -22 Punkten gelegen.

Die aktuelle Verbesserung der Lage und Erwartungen des Holzgewerbes insgesamt im August scheint das Ergebnis der Lockerungen der Coronamaßnahmen widerzuspiegeln. Dennoch sind die Segmente sehr unterschiedlich zu werten. Der Baunahe Bereich zeigt sich angesichts des hohen Auftragsbestandes noch robust, obwohl Corona auch hier erste Hemmnisse bewirkt. Die Konsumgüternahen Segmente verspüren zum Teil Nachholeffekte.

Für die Zukunft wird entscheidend sein, wie die konjunkturelle Erholung gelingt.