Diese Nachrichten wurden am häufigsten gelesen – Teil 1
Bad news are good News. So heißt es im Allgemeinen. Trifft das auch auf die holzbe- und verarbeitende Industrie zu? Die Redaktion der „möbelfertigung“ hat zusammengetragen, was im Laufe des Jahres 2020 die Meldungen waren, die unsere Leser am meisten interessiert haben, also Nachrichten mit den höchsten Klickzahlen. Heute: Teil 1 von Januar bis März.
Zum Anfang des Jahres 2020 konnte noch keiner ahnen, dass es als Deutschlands erstes „Nichtmessejahr“ seit Jahrzehnten eingehen wird. Insofern standen zum Jahresbeginn informative Meldungen zu anstehenden Events (die dann teilweise trotz Verschiebung nicht stattfanden) hoch im Kurs: Beispielsweise die Services, die den Besuch der „Euroshop“ noch effektiver gemacht haben, die Highlights der „Domotex“ oder auch zu den Themen, die sich die „Holz-Handwerk“ für die Jubiläumsausgabe im März vorgenommen hatte.
Interessant fanden unsere Leser auch die Information, dass für Döllken der Bau eines neuen Zentrallagers die größte Investition der Unternehmensgeschichte darstellt – 11 Millionen Euro flossen dafür in den Produktionsstandort Bönen, das Projekt sollte bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
Eine echte Knallermeldung war die Verkündung, dass sich Saviola an Nolte Holzwerkstoff beteiligt. Diese Nachricht erreichte die Redaktion im Januar. Bekannt war im Vorwege, dass es beispielsweise zwischen Saviola und Nolte Küchen schon länger eine gute Zusammenarbeit gibt. Das Closing für die Übernahme erfolgte dann im Juni – auch dies stieß auf reges Interesse.
Manchmal sorgt auch die Redaktion selber für „gute Nachrichten“: Weitergehende Informationen zu unserem neuen Oberflächenkongress „Surface in Motion“, dessen Erstaufschlag trotz coronabedingter Verschiebung im September ein voller Erfolg war, hatten erfreulich hohe Klickzahlen. Gleiches gilt auch für die Ankündigung der „Schreiner-Impulse“, ein flankierendes Seminarprogramm zur „Holz-Handwerk“ 2020, ausgearbeitet und präsentiert von der „möbelfertigung“.
Schwinn musste im Januar Insolvenz anmelden. Glücklicherweise mit bisher gutem Ausgang – das Unternehmen blieb der Branche erhalten. Als Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit, die zur Insolvenz führte, gab Geschäftsführer Oliver Hoffmann vor allem die organisatorischen Probleme im polnischen Werk in Krakau an.
Und noch ein Unternehmen musste die Insolvenz bekanntgeben, ebenfalls mit positiver Wende: Das Schock Metallwerk begann 2020 mit einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Innerhalb von nur fünf Monaten gelang dem Rollform-Spezialisten und Hersteller von Kugelführungen und Spezialprofilen aus dem schwäbischen Urbach eine erfolgreiche Sanierung.
Der italienische Lichtspezialist Domus Line verkündete Mitte Januar, dass eine Domus Line Deutschland GmbH gegründet worden war. Der nächste Schritt sollte die Errichtung einer Fabrik sein, um deutsche Hersteller noch besser und individueller beliefern zu können.
Gut geklickt wurde die Umsatzmeldung von Schattdecor. Der Dekordrucker berichtete im Februar aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz, der auf 780 Millionen Euro gestiegen war.
„Wenige, dafür konstruktive Gespräche“ war das Fazit zur „ZOW“ 2020. Es waren doch relativ viele Leser der „möbelfertigung“, die sich dafür interessierten, was sie verpasst haben, wenn sie dem Messegelände in Bad Salzuflen keinen Besuch abgestattet hatten.
Die Meldungen um eine erneute Insolvenz bei Zeyko stammten bereits aus dem Dezember 2019. Im Februar sorgte dann allerdings für Wirbel, dass auch der Ladenbauer Trend-Store, der seit 2017 zur Zeyko Gruppe gehörte, von der Pleite mitbetroffen war.
Nahezu gleichauf beim Leserinteresse waren einerseits die Geschäftszahlen von Schüller mit fast 10 Prozent Umsatzwachstum in 2019, sowie die angesagten Trendwelten des neu gestalteten „Lifestyle-Stores“ der Dula-Werke Durstmann.
Es war – leider – schon fast wie eine öffentlich ausgetragene Schlammschlacht: Das Gerangel um die Geschäftsführung der Schramm Werkstätten in Winnweiler zwischen Axel und Susanne Schramm. Die Branche hat bei den täglich neu erschienenen Wortmeldungen der einzelnen Protagonisten nur zu gerne mitgelesen…
Im März waren es dann zunehmend „Corona-Medungen“, die die Aufmerksamkeit bekamen: Die Verschiebung der „Holz-Handwerk“ mit neuer Terminfindung; die Nachricht, dass Blum den Betrieb für zwei Wochen komplett ruhen lässt; die Meldung, dass die Homag Group ihre Hauptversammlung nicht wie ursprünglich terminiert durchführt; welche Küchenmöbler explizit noch produzieren. Parallel dazu lieferte die Redaktion der „möbelfertigung“ erste „Bestandaufnahmen“ aus einzelnen Unternehmen, indem wir abgefragt haben, wie es läuft und wo es hakt. Die Branche hat sämtliche Exklusivberichte von „Umgang mit der Corona-Krise – die ,möbelfertigung‘ fragt nach“ gerne konsumiert. Insgesamt stieg der Informationsbedarf im März nachweislich an, www.moebelfertigung.com verzeichnet tolle Reichweiten.












