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Autor: Möbelfertigung

Pendelleuchte erhält den „Kitchen Innovation Award“ 2021

Die Ergebnisse des „Kitchen Innovation Award“ 2021 stehen fest: Zum 15. Mal haben Verbraucher ihre Stimme abgegeben und die beliebtesten Produkte aus dem Bereich Küche gewählt. Der Pendelleuchte der Firma Sachsenküchen wurde sowohl von Konsumenten, als auch der Experten-Jury des Awards eine hervorragende Gesamtleistung bescheinigt. Als Zeichen höchster Wertschätzung gewinnt die Leuchte der Dippoldiswalder den „Kitchen Innovation Award 2021“ als „Ausgezeichnetes Produkt in den Kriterien Funktionalität, Innovation, Produktnutzen, Design, Ergonomie“ sowie den „Golden Award – Best of the Best“ in der Kategorie Küchenmöbel. Ein toller Erfolg für Sachsenküchen.

Die innovative Pendelleuchte sorgt nicht nur für hervorragendes Licht, sie ist ein Design­Objekt, welches eine ganz besondere Verbindung zwischen Möbel und Raumarchitektur schafft. Durch ihre vielseitig wählbaren Materialien und die verschiedenen Maßvarianten lässt sich die Leuchte in vielen Bereichen des Wohnraums einsetzen. Egal ob über der Kücheninsel, dem Esstisch oder als Tresenbeleuchtung – ihr dimmbares und in der Farb­stellung regulierbares Licht sorgt immer für die richtige Atmosphäre.

Die Auszeichnung stellt für Sachsenküchen etwas ganz Besonderes dar, denn die Wünsche der Kunden stehen hier klar im Mittelpunkt. Der Award wird in 55 Ländern vermarktet und genießt bei Händlern, Planern und Endverbrauchern großes Vertrauen.

Renovierungs-Boom sorgt 2020 für starkes Wachstum

Auch in dem außergewöhnlichen Jahr 2020 wies Välinge Innovation eine beeindruckende Wachstums- und Innovationsdynamik auf – mit dem Ausbau des IP-Portfolios, der Anzahl der Lizenznehmer und der Einführung der eigenen Bodenbelagsmarke Välinge Flooring.

„Obwohl das Jahr 2020 nicht als normal bezeichnet werden kann, war es für uns in Bezug auf Innovation und F&E ein ,Business as usual‘. Was auch unsere Partner von uns erwarten“, so Per Nygren, Vice President, Välinge Innovation.

Im Jahr 2020 konnte Välinge auch seine Lizenznehmerfamilie erweitern: Über 30 neue Partner schlossen sich dem Unternehmen im Laufe des Jahres an. Die Zahl der Lizenznehmer beläuft sich nun auf mehr als 260, wobei jeder von ihnen von dem starken Support und den technischen Dienstleistungen des in Viken ansässigen Innovators profitiert.

Im dritten Quartal kündigte Välinge die Einführung eigener Bodenbelagsprodukte unter dem Markennamen „Välinge Flooring“ an, die in der hochmodernen, hochvolumigen Produktionsanlage am Hauptsitz in Schweden hergestellt werden.

„Die Entwicklung unserer eigenen Produkte ist eine spannende und natürliche Entwicklung für Välinge. Es geht nicht darum, mit unseren Lizenznehmern zu konkurrieren, ganz im Gegenteil“, so Per Nygren. „Dies ermöglicht uns, unsere einzigartigen Innovationen zu präsentieren – die ,Woodura-Technologie‘, das neueste wasserdichte ,5G Dry‘-Schließsystem und ,5G Climb‘. Wir schaffen ein Produkt, das diese Technologien in Harmonie nutzt und den Kunden die innovativsten, leistungsstärksten, nachhaltigsten und schönsten Echtholzböden bietet, die für ein sorgenfreies Leben in ihrem Zuhause geeignet sind.“

DLV

Starke Umsatzeinbußen im Ladenbau

Der Einzelhandel ist, wenn nicht sytemrelevant, noch im Lockdown. Das trifft auch viele Unternehmen im Ladenbau. Fehlende Planbarkeit, teure Rohstoffe und Lieferengpässe prägen derzeit den Alltag dieser Branche.

Während sich manche Einzelhandelsbranchen wie zum Beispiel der LEH in 2020 über spürbare Umsatzzuwächse freuen konnten, musste der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes vom 1. Februar 2021 im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen von real rund 20,0 Prozent hinnehmen. Die Ladenbaubranche spürt diese besondere Lage im Handel unmittelbar und durchlebt eine ungewohnte Auftragslage, abhängig von der Branche, für die gearbeitet wird. Das wird aus der aktuellen Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Ladenbau Verbands deutlich. So meldet fast die Hälfte der Ladenbauunternehmen einen schlechteren Auftragsbestand als 2019, während 29 Prozent in 2020 mehr Aufträge als in 2019 verbuchen konnten.

Darüber hinaus sind in den letzten Wochen Klagen über teils deutliche Preiserhöhungen bei Rohstoffen laut geworden. Rund 84 Prozent der Ladenbauer bestätigten in der Umfrage Preisanstiege, besonders bei Stahl.  Auch mit Lieferschwierigkeiten haben die Mitglieder zu kämpfen. Die Ladenbauer spüren die angespannte Lage besonders bei Dekorplatten (58 Prozent) und Metall (52 Prozent). Die Zulieferer wiederum haben Probleme am Materialmarkt bei Elektronikbauteilen, Natur- und Kunststein sowie MDF- und Spanplatten.

Aus Sicht der Umfrageteilnehmer wird sich 2021 wird sich nicht wesentlich von 2020 unterscheiden. Licht am Ende des Tunnels sehen viele erst für Ende des Jahres 2021. Die Zeit haben viele Unternehmen genutzt, in die eigene Infrastruktur zu investieren, Mitarbeiter zu schulen und Prozessabläufe neu zu organisieren.

Whitepaper zu Herausforderungen und Chancen in der aktuellen Arbeitswelt

Mit einem neuen Whitepaper zur aktuellen Situation von Arbeitswelten in Zeiten der Corona-Pandemie gibt Kinnarps Entscheidern wesentliche Informationen an die Hand, um den Veränderungsprozess zu steuern.
Ebenso wie sich Gesellschaft und Kultur wandeln, ändert sich auch die Wahrnehmung von Arbeit, Arbeitsweisen und Büroumgebungen. Aufgrund der aktuellen Situation sind viele Menschen gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten, unabhängig davon, ob sie das wollen oder darauf vorbereitet sind. Diese oft als weltweites Experiment beschriebene Entwicklung zeigt jetzt seine Auswirkungen. Anhand von Interviews mit Arbeitnehmern aus ganz Europa hat Kinnarps die Herausforderungen und Chancen identifiziert, die diese neue Situation mit sich bringt, und in einem neuen Whitepaper vorgestellt.

„Durch die beispiellosen Herausforderungen im Rahmen der Pandemie haben wir neue Einblicke erhalten, wie Büros und Arbeitsmethoden in Zukunft aussehen können. In unseren Interviews wird deutlich, dass die Dinge, die wir aus dem Büro am meisten vermissen, der Kontakt zu den Mitmenschen und unsere persönlichen Interaktionen sind. Wir sehen deutlich, dass das Büro der Zukunft eher ein Treffpunkt sein wird, an dem die Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht. Wir erkennen aber auch die Notwendigkeit, für konzentrierte Einzelarbeit ins Büro kommen zu können. Es ist wichtig, jedes einzelne Büro nach den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens zu gestalten“, sagt Dan Molander, Sales Director bei Kinnarps.

Was bedeutet diese neue Realität für das Büro?

Auch wenn die Arbeit von zu Hause aus je nach Unternehmen und Individuum unterschiedlich erfolgreich ist, verfestigt sich der Wunsch nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität von Arbeit. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an Arbeitsweisen und die Gestaltung von Büroräumen. Wenn Mitarbeiter*innen zwei bis drei Tage in der Woche von einem anderen Ort aus arbeiten, ist ein eigener persönlicher Arbeitsplatz im Büro keine kosteneffiziente Lösung. Einige Mitarbeiter*innen kommen möglicherweise ins Büro, um im Team zu kollaborieren, während sich andere einfinden, um konzentriert zu arbeiten. Daraus erwächst die Notwendigkeit, auf der Grundlage dieser Aktivitäten verschiedene Umgebungen zu gestalten. Kinnarps verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Gestaltung und strategischen Planung von Arbeitsplätzen und hat über 200 Arbeitsplatzanalysen in ganz Europa durchgeführt.

„Es ist wichtiger denn je, zu analysieren und aufzuzeigen, wie ein Unternehmen funktioniert und welche Aktivitäten am besten im Büro erledigt werden und welche aus der Ferne ausgeführt werden könnten. Dabei sollte eine langfristige Perspektive entwickelt werden, die das Büro als einen veränderbaren Ort betrachtet. Nur wer Bedürfnisse und Anforderungen versteht, kann beginnen, Veränderungen vorzunehmen und eine Einrichtungslösung zu schaffen, die den Arbeitsalltag der Mitarbeiter*innen unterstützt und zum Geschäftserfolg beiträgt. Der Arbeitsplatz der Zukunft muss flexibel sein, um mit den sich ändernden Bedürfnissen Schritt halten zu können“, sagt Henrik Axell, Workplace Strategist bei Kinnarps.

In seinem neuen Whitepaper betont Kinnarps die Bedeutung der Flexibilität für zukunftssichere und nachhaltige Büros, die sowohl tagesaktuell als auch langfristig angepasst werden können. Das Whitepaper richtet sich vor allem an Entscheider sowie Facility Manager, Einkäufer*innen und HR-Verantwortliche.

Das Whitepaper ist hier downloadbar

„Ligna“ 2021

900 Unternehmen nehmen „analog“ auf dem Messegelände teil

Die Planungen für die „Ligna“ 2021 vom 27. September bis 1. Oktober sind voll auf Kurs. Die führende Messe für die holzbe- und verarbeitende Industrie verzeichnet trotz der Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie einen hohen Zuspruch aus der Branche. Sieben Monate vor ihrem Start zeichnet sich ein positiver Anmeldestand ab. „Die frühzeitige Entscheidung, die ,Ligna‘ 2021 in den Herbst zu verschieben, war genau richtig. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen des weltweiten Infektionsgeschehens im Zuge der Covid-19-Pandemie war dies die einzig konsequente Maßnahme, um allen Beteiligten Planungssicherheit und die nötige Vorlaufzeit für die Vorbereitungen zu geben. Die Buchungslage ist daher sehr positiv. Fast 900 Unternehmen haben sich bereits für eine Messeteilnahme entschieden. Wir werden wieder zehn Hallen und das Freigelände belegen“, sagt Christian Pfeiffer, Global Director „Ligna“ & Woodworking Shows bei der der Deutschen Messe, Hannover. „Besucher können sich schon jetzt auf den Herbst und die zahlreichen Innovationen freuen. Vor allem zu den drei Fokusthemen Transformation der Holzbearbeitung, Vorfertigungsprozesse im Holzbau sowie Prozesstechnologien der Bioökonomie wird es viel zu erleben geben.“

Auch die Unternehmen freuen sich darauf, wieder auf der ,Ligna‘ in Hannover zusammenzukommen. „Wir tun alles, um ihnen einen sicheren und erfolgreichen Marktplatz zu bieten“, fügt Pfeiffer hinzu. Für die Präsenz in den Hallen und auf dem Messegelände wird ein umfangreiches Sicherheits- und Hygiene-Konzept gelten, das den im Herbst geltenden Auflagen entspricht und mit den zuständigen Behörden abgestimmt sein wird. Breite Gänge, eine Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände und die Registrierung jedes Besuchers und Ausstellers werden unter anderem für maximale Sicherheit aller Teilnehmer auf dem Gelände sorgen.

Die „Ligna“ hat zudem ihr Angebot für Aussteller mit Standfläche um neue virtuelle Beteiligungsmöglichkeiten ergänzt. „Damit können sich die Unternehmen sowohl in den Hallen als auch auf unserer Plattform ,Ligna.digital‘ im Internet präsentieren. Durch die zusätzliche digitale Sichtbarkeit können sie ihre Reichweite erhöhen und die Interaktionsmöglichkeiten mit bestehenden und neuen Geschäftspartnern erweitern“, sagt Pfeiffer.

Auch Unternehmen, die aufgrund möglicher internationaler Reisebeschränkungen nicht in Hannover ausstellen können, müssen nicht auf eine Messe-Teilnahme verzichten. Die neuen virtuellen Beteiligungsmöglichkeiten auf der Plattform „Ligna.digital“ ermöglichen es ihnen, sich mit bestehenden und neuen Geschäftspartnern sowie Journalisten aus aller Welt zu vernetzen.

Die Unternehmen können zwischen drei digitalen Paketen mit unterschiedlichen Leistungen wählen. Je nach Umfang des gebuchten Pakets in den Formaten S, M und L sind unter anderem Aussteller-Präsentationen, verschiedene Dialogfunktionen, Live-Streamings oder Videos in der Produktmediathek der Messe enthalten. Für Aussteller mit Standfläche in Hannover ist das Digitalpaket S kostenfrei im Leistungsangebot enthalten.

Die zusätzlichen Digitalpakete der Veranstaltung ermöglichen es auch Besuchern, die nicht vor Ort sein können, virtuell teilzunehmen und die Innovationen der Holzbearbeitung auf der „Ligna“ zu erleben.

Weitere Informationen über die „Ligna“ 2021 und die digitalen Formate für Aussteller und Besucher gibt es online unter www.ligna.de.

Lamigraf/Likora

Profitieren gemeinsam von Cross-Selling Effekten

Ende letzten Jahres haben der Dekordrucker Lamigraf und der Folienspezialist Likora eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, die eine zukünftige enge Kooperation beider Unternehmen vorsieht. Dabei ergeben sich auch Synergieeffekte, zum Beispiel im Vertrieb, wie Likora-Geschäftsführer Christian Bungard gegenüber der „möbelfertigung“ erläutert: „Es entstehen einige Synergien aufgrund von Cross Selling Effekten, von denen beide Unternehmen profitieren. Die Dekore von Lamigraf werden im Finishfolien-Markt stärker präsent sein. Kunden, die eine Melaminlösung kaufen, können künftig die passende Folie dazu beziehen und umgekehrt.“ Natürlich bewahren sich beide Unternehmen gleichzeitig ihre besonderen Schwerpunkte: „Lamigraf wird weiterhin die Dekorentwicklung betreiben und Likora legt seinen Fokus auf die Forschung und Entwicklung von Oberflächenlösungen“, so Lamigraf CEO Pep Colomer.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 1/2021“, die heute erscheint. die als Print-Ausgabe am 24. Februar erscheint. Das komplette digitale Magazin finden Sie HIER. In neuem Layout. Moderner, klarer, noch übersichtlicher!

Außerdem in der Ausgabe: Wie Entscheider rund um den Globus mit den Herausforderungen der Pandemie umgehen, warum die Küchenmöbelindustrie auf höhere Kapazitäten setzt, weshalb wir am Beginn der Ära des biophilen Designs stehen, warum es zunehmend zu einer Demokratisierung des Möbelkomforts kommt, in welcher Hinsicht wir aus Sicht des Vitra-Trendscouts Raphael Gielgen auf dem Mars angekommen sind, warum Augmented Reality ein großes Thema für den Möbelhandel sein sollte, wo der neue CEO von Pfleiderer aktuell die größten Herausforderungen sieht, wie Reform die traditionelle Küchenmöbelindustrie herausfordert, warum sich aus Sicht von iFurn auch kleine Unternehmen mit der Digitalisierung beschäftigen müssen, wie Speedmaster auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine perfekte Logistik sichert, welche modernen Produktionsanlagen Ima Schelling bei Fournier Habitat installiert hat und viele weitere interessante Artikel.

China 2020 im fünften Jahr in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner

Die Volksrepublik China war im Jahr 2020 zum fünften Mal in Folge der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 212,1 Milliarden Euro zwischen beiden Staaten gehandelt. Trotz der Corona-Krise stieg der Umsatz im Außenhandel mit China damit um 3,0 Prozent gegenüber 2019. Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Handelspartner folgten die Niederlande mit einem Außenhandelsumsatz von 172,8 Milliarden Euro (-8,7 %) und die Vereinigten Staaten mit 171,6 Milliarden Euro (-9,7 %).

Die Bedeutung Chinas für die deutschen Importe wächst stetig: Im Jahr 1980 hatte China noch auf Rang 35 der wichtigsten Importstaaten gelegen, 1990 schon auf Rang 14. Seit 2015 ist die Volksrepublik China der Staat, aus dem die meisten Importe nach Deutschland kommen. 2020 wurden Waren im Wert von 116,3 Milliarden Euro aus China importiert. Damit stiegen die Importe um 5,6 Prozent gegenüber 2019. Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten Importstaaten lagen 2020 die Niederlande (88,5 Milliarden Euro) und die Vereinigten Staaten (67,8 Milliarden Euro). Hier führte die Corona-Krise allerdings zu Rückgängen: Die Importe aus den Niederlanden sanken gegenüber 2019 um 9,6 Prozent und die Importe aus den Vereinigten Staaten um 5,0 Prozent.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Jahr 2020 wie bereits seit 2015 in die Vereinigten Staaten, obwohl die Warenexporte dorthin gegenüber 2019 um 12,5 Prozent auf 103,8 Milliarden Euro zurückgingen. Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Abnehmerstaaten lagen die Volksrepublik China mit 95,9 Milliarden Euro (-0,1 %) und Frankreich mit 91,1 Milliarden Euro (-14,6 %).

Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im Jahr 2020 mit den Vereinigten Staaten (36,1 Milliarden Euro), Frankreich (34,4 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (32,2 Milliarden Euro) aus. Für die Volksrepublik China wies der Außenhandel 2020 einen Importüberschuss aus: Insgesamt überstieg der Wert der aus China importierten Waren den Wert der dorthin exportierten Waren um 20,4 Milliarden Euro.

Importseitig waren im Jahr 2020 Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse mit 114,1 Milliarden (-3,8 % gegenüber 2019) die wichtigsten Handelsgüter für Deutschland. Durch den starken Rückgang der Importe von Kraftwagen und Kraftwagenteilen auf einen Wert von 109,8 Milliarden Euro (-14,5 %) lagen diese Güter nur noch auf Platz 2 in der Rangfolge der wichtigsten Importgüter, gefolgt von chemischen Erzeugnissen im Wert von 79,2 Milliarden Euro (-8,7 %) auf Platz 3.

Die wichtigsten Exportgüter Deutschlands waren im Jahr 2020 zum elften Mal in Folge Kraftwagen und Kraftwagenteile. Allerdings führte die Corona-Krise hier zu einem außerordentlich starken Rückgang. So wurden 2020 nach vorläufigen Ergebnissen Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von 186,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Das waren 16,9 Prozent weniger als 2019. Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Exportgüter folgten Maschinen mit einem Wert von 174,1 Milliarden Euro (-11,4 %) und chemische Erzeugnisse im Wert von 111,1 Milliarden Euro (-6,3 %).

Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im Jahr 2020 bei den Maschinen (96,1 Milliarden Euro), den Kraftwagen und Kraftwagenteilen (76,9 Milliarden Euro) und den chemischen Erzeugnissen (31,9 Milliarden Euro) aus. Mehr Waren importiert als exportiert wurden vor allem bei Erdöl und Erdgas mit einem Importüberschuss von 36,5 Milliarden Euro sowie bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen (20,8 Milliarden Euro).

Kettnaker

Vergibt Ausbildungsplätze zum/zur Holzmechaniker*in

Die Kettnaker Möbelmanufaktur, Hersteller für zeitgemäße Möbelsysteme mit Sitz in Dürmentingen, sucht Auszubildende zur tatkräftigen Unterstützung in der Produktion. Dank des eigenen Ausbildungszentrums ist die Firma Kettnaker in der Region Oberschwaben bereits ein beliebter Ausbilder im Bereich der Holzberufe, insbesondere für den Berufswunsch Holzmechaniker*in. Das Personal von aktuell 100 Mitarbeitern soll sukzessive aufgestockt werden.

Traditionelles Handwerk und moderne Hightech-Fertigung Die dreijährige Ausbildung zur Holzmechaniker*in vereint am Firmenstandort Dürmentingen vom Entwurf bis zur Montage alle Produktionsschritte.

Die Berufsausbildung ist in zwei Fachrichtungen aufgeteilt: Möbel und Innenausbau sowie die Überwachung von Produktionsanlagen. Den Auszubildenden werden sowohl traditionelles Handwerkswissen als auch moderne Hightech-Fertigungstechniken vermittelt – eine erfolgreiche Kombination und fundierte Basis für den Arbeitsalltag in der Möbelmanufaktur.

Anwendungsbezogene Projektarbeit ist ebenso Teil der Ausbildung, bei der die Lehrlinge Gelerntes schon früh in die Praxis umsetzen können. Der Beruf des Holzmechanikers erfreut sich großer Beliebtheit bei Männern und Frauen: „Seit zehn Jahren ist die Zahl weiblicher Bewerbungen deutlich gestiegen. Fast die Hälfte unserer Auszubildenden besteht inzwischen aus Frauen“, erklärt Wolfgang Kettnaker, geschäftsführender Gesellschafter von Kettnaker.

Als Ausbildungsbetrieb und Unternehmen mit überdurchschnittlich langjähriger Betriebszugehörigkeit ist Kettnaker bereits seit Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. „Viele Mitarbeiter sind über 30 Jahre bei uns. Gerade ist einer unserer Meister in Rente gegangen, der als Auszubildender bei uns angefangen hat“, erklärt Kettnaker. Da Kettnaker auf die Erfahrung und das Teamwork seiner Mitarbeiter setzt, betrifft die Modernisierung des Unternehmens nicht nur den Maschinenpark, sondern auch die Prozesse. So führte Wolfgang Kettnaker vor einigen Jahren eine Lenkungsgruppe ein. Acht gewählte Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen, darunter auch Lehrlinge dienen als Seismographen des Unternehmens und geben neue Impulse. „Meine Mitarbeiter sind hautnah am Geschehen, erkennen Probleme direkt und schlagen unserem Führungskreis Lösungen vor. Die Einführung dieser Gruppe zahlt sich immer wieder aus“, resümiert Kettnaker.

Hoffnungen auf den März – Polstermöbelverband diskutiert verschlechterte Branchenlage

Der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) traf sich heute zur virtuellen Vorstandssitzung unter Leitung des VdDP-Vorsitzenden Leo Lübke. Die rund 20 Teilnehmer legten erwartungsgemäß den Fokus der Veranstaltung auf die zunehmend angespannte wirtschaftliche Lage in Folge des andauernden Lockdowns. Ebenfalls diskutiert wurden die steigenden digitalen Anforderungen auf Grund immer dynamischerer Onlinegeschäfte.
Eingangs berichteten Dr. Olaf Plümer (DCC) und Gastreferent Arndt Johannes (Sooii GmbH) über neue Darstellungsmöglichkeiten dank CGI und „Digital Twins“. Die Erstellung jener digitalen Zwillinge stellt die Kernkompetenz des IT-Dienstleisters Sooii dar, der für namhafte Marken – auch aus dem Polsterbereich – tätig ist. Ziel dieser digitalen Modellierungen ist die Optimierung der Supply Chain mit Blick auf eine kostengünstigere und vielseitigere Bilddatennutzung von der CAD-Konstruktion bis zum Marketing.

Dr. Plümer berichtete kurz zum Arbeitsstand der neuen 3D-Datenbank für Standardmaterialien der Polstermöbelindustrie. Das Format steht seit wenigen Tagen als IDM-3D.MATERIAL 1.0-Release zur Verfügung und bildet die Grundlage für dreidimensionale, hochauflösende Produktdarstellungen in Handel und Industrie: für den POS oder die Vorschaudarstellung wie auf Smartphones, für virtuelle Bildgebungsverfahren wie AR und Mixed Reality.

Bei Thema Wirtschaftslage hielt VdDP-Geschäftsführer Jan Kurth für die Branche fest, dass parallel zur rückläufigen Anschaffungsneigung der Verbraucher seit Jahresbeginn 2021 auch die Auftragseingänge in der Polstermöbelindustrie massiv eingebrochen seien. Noch hilft der solide Auftragsbestand aus dem Vorjahr, dass nur die Hälfte der Unternehmen in Kurzarbeit treten muss. „Doch unsere Auftragspipeline läuft beschleunigt leer, sodass alle VdDP-Mitglieder auf eine schnelle Wiedereröffnung des deutschen Möbelhandels angewiesen sind“, so Kurth abschließend der Sitzung.