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Autor: Möbelfertigung

Studie: Mehr als jeder Dritte fühlt sich im Homeoffice zunehmend isoliert

Das Jahr 2020 hat die Arbeit von zu Hause geprägt. Und auch dieses Jahr startet eine Vielzahl der MitarbeiterInnen weltweit in den eigenen vier Wänden. Neue Forschungsergebnisse von Steelcase zeigen nun, wie es um die Arbeitssituation im Homeoffice steht und bringen Fakten hinter die Gefühlslage: Fast jeder Zweite (44 Prozent) der deutschen Angestellten im Homeoffice ist mit dieser Arbeitsform häufig unzufrieden. Engagement und Produktivität leiden. Gleichzeitig geben 22 Prozent an, dass sie mit der Arbeit von zu Hause aus durchaus zufrieden sind. Dennoch: Das Büro bleibt weiterhin ein wichtiger Arbeitsort, immerhin möchten insgesamt 95 Prozent der Angestellten zumindest ab und zu vom Büro aus arbeiten.
Steelcase hat im Verlauf der Pandemie in zehn Ländern verschiedene Studien durchgeführt, an denen mehr als 32.000 Menschen teilgenommen haben. Die Erkenntnisse belegen: Das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die beispielsweise aufgrund schlechter Rahmenbedingungen Schwierigkeiten mit der Arbeit im Homeoffice haben, sinkt weltweit. In Spanien sogar bei rund jedem Fünften (18 Prozent). Auch die Produktivität lässt in allen untersuchten Ländern nach, teilweise um bis zu 19 Prozent (China).

Widrige Rahmenbedingungen bei der Arbeit von zu Hause aus gehören zu den vielen Faktoren, die für schlechte Erfahrungen mit dem Homeoffice verantwortlich sind. Knapp jedem Dritten der in Deutschland befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlt zu Hause ein Arbeitsplatz ohne Ablenkungen (32 Prozent). Fast ebenso vielen steht kein bequemer Arbeitsbereich zur Verfügung (30 Prozent) – stattdessen dient etwa beispielsweise das Bett (9 Prozent) als Lösung. Die Voraussetzungen für die Arbeit im Homeoffice sind dabei nicht bei allen gleich: 74 Prozent der leitenden Angestellten oder der Geschäftsführung arbeiten immer oder fast immer am Schreibtisch und 69 Prozent steht ein ergonomischer Arbeitsstuhl zur Verfügung. Demgegenüber arbeiten 67 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf anderen Unternehmensebenen an einem Schreibtisch, aber nur jeder Zweite dieser Hierarchieebenen (49 Prozent) besitzt einen guten Arbeitsstuhl.

Die Steelcase-Untersuchungen zeigten auch, welche Herausforderungen das Homeoffice aufwirft und welche Vorteile es bietet. In Deutschland gab es folgende Ergebnisse:

Negativ:

– Mehr als jede(r) Dritte (38 Prozent) empfinden ein zunehmendes Isolationsgefühl

– 23 Prozent berichteten, dass Entscheidungen langsamer getroffen wurden

– 19 Prozent sagten, dass ihre Produktivität nachließ

– 18 Prozent gaben an, dass ihr Engagement nachließ

Positiv:

– Rund ein Drittel freute sich über den Wegfall des Arbeitsweges (30 Prozent)

– 22 Prozent konnten konzentrierter arbeiten

– 22 Prozent gaben an, dass sich ihre Work-Life-Balance verbesserte

– 16 Prozent schätzen die gestiegene Flexibilität

„Die Pandemie hat sich auf viele Bereiche unseres Lebens ausgewirkt, insbesondere darauf, wie und wo die Menschen arbeiten möchten“, so Stephan Derr, Vorstand der Steelcase AG. „Die Erfahrungen, die sie im Homeoffice gesammelt haben, beeinflussen welche Arbeitsumgebungen und -voraussetzungen sie sich für die Zukunft wünschen.“

Das Bedürfnis nach mehr Kontrolle und Flexibilität bei Arbeitnehmern ist groß. Jeder vierte deutsche Arbeitnehmer erwartet, nach der Pandemie zwei oder mehr Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten zu können. 72 Prozent wünschen sich immerhin maximal einen Tag wöchentlich von zu Hause aus zu arbeiten. Wenn sich Unternehmen Gedanken über die Zukunft der Arbeit für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen, geht es somit häufig um flexiblere Arbeitsrahmenbedingungen, weiterhin mit dem Büro als wichtigen Arbeitsort: Die globalen Daten zeigen, dass nur fünf Prozent aller Unternehmen ganz zum Homeoffice übergehen möchten, in Deutschland sind es sogar nur 2 Prozent. Fast ein Viertel der weltweit befragten Unternehmen möchte das Büro als Hauptarbeitsort behalten, wohingegen die große Mehrheit, 72 Prozent, einen hybriden Ansatz mit einer Mischung aus Homeoffice und Büro verfolgen möchte. Auch die Mehrheit der deutschen Unternehmen (53 Prozent) sieht im hybriden Modell die Zukunft der Arbeit. Fast genauso viele (45 Prozent) tendieren jedoch weiterhin zum Büro als Hauptarbeitsort.

Viele Unternehmen denken auch über die Einrichtung sogenannter Satellitenarbeitsplätze oder Co-Working Spaces nach, die es den MitarbeiterInnen erlauben würden, in einem Büro zu arbeiten, das nicht weit entfernt von ihrem Zuhause liegt.

„Die Untersuchungen zeigen, dass die MitarbeiterInnen wieder ins Büro gehen möchten und das auch erwarten. Sie wünschen sich eine sichere, komfortable, inspirierende und produktive Arbeitsumgebung – egal, ob zu Hause oder im Büro. Sie möchten außerdem mehr Kontrolle darüber, wie und wo sie arbeiten. In Zukunft werden verschiedene Designansätze nötig sein, um Räume zu gestalten, die den Angestellten ermöglichen, neue Arbeitsweisen zu nutzen und die flexibel sowie resilient sind,“ erläutert Derr weiter.

In den nächsten Wochen veröffentlicht Steelcase weitere Erkenntnisse zu den Bedürfnissen und Wünschen der Angestellten sowie zu den vier großen Makroverschiebungen am Arbeitsplatz und den entsprechenden neuen Prinzipien beim Office Design.

Das sind die Top-5-Roboter-Trends 2021

Die Zahl der weltweit installierten Industrie-Roboter hat sich innerhalb von zehn Jahren (2010-2019) mehr als verdreifacht und erreichte zuletzt eine Stückzahl von 381.000 Einheiten per annum. Die International Federation of Robotics berichtet von den Top-5-Trends, die die industrielle Fertigung rund um den Globus derzeit prägen.
„Die Industrie-Roboter befinden sich in einer Pole-Position, wenn es darum geht die traditionelle Produktion mit ‚Digitalstrategien‘ zu verbinden“, sagt Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin des IFR.

Roboter lernen neue Tricks: Industrie-Roboter werden zunehmend mit KI-Software, Bildverarbeitung und anderen Sensorsystemen ausgestattet, um neue anspruchsvolle Aufgaben zu meistern. Ein Beispiel dafür ist das Sortieren von Abfällen auf einem Förderband, das bisher nur von menschlichen Händen erledigt werden konnte. Die neuen Roboter-Generationen sind einfacher zu installieren und programmieren und sie sind vernetzbar. Fortschritte bei den Kommunikationsprotokollen ermöglichen inzwischen die nahtlose Integration von Robotern in Automatisierungs- und Industrie 4.0-Strategien.

Roboter arbeiten in intelligenten Fabriken: Die Automobilindustrie ist Vorreiter für Smart-Factory-Lösungen und nutzt Industrie-Roboter an Stelle von Fließbändern, die die traditionelle Automobilproduktion seit mehr als 100 Jahren dominierten. Die Zukunft gehört dem vernetzten Zusammenspiel von Robotern und autonom fahrenden Fahrzeugen – oder besser gesagt autonomen mobilen Robotern (AMRs). Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik sind diese mobilen Roboter wesentlich flexibler als herkömmliche Fertigungsstraßen. Karosserien werden mittels fahrerloser Transportsysteme befördert. Sie können von der Fließbandfertigung abgekoppelt und zu Montagestationen umgeleitet werden, an denen sich individuell ausgestattete Varianten montieren lassen. Bei vollständigen Modellwechseln müssen nur die Roboter und AMRs neu programmiert werden, statt die gesamte Produktionslinie ab- und umzubauen. Gleichzeitig nimmt die Integration von Arbeitsplätzen mit Mensch-Roboter-Kollaboration an Fahrt auf, und Roboter arbeiten zunehmend Hand-in-Hand mit Menschen zusammen, ganz ohne Schutzzaun.

Roboter für neue Märkte: Die Durchbrüche bei der Vernetzung tragen dazu bei, dass Roboter vermehrt in Fertigungssektoren eingesetzt werden, die Automation erst kürzlich für sich entdeckt haben. Dazu zählen beispielsweise die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Textilindustrie sowie Holzverarbeitungs- und Kunststoffwirtschaft. Die fortschreitende digitale Transformation wird zu völlig neuen Geschäftsmodellen führen, da die Produzenten leichter denn je diversifizieren können. In der smarten Fabrik lassen sich verschiedene Produkte im schnellen Wechsel nacheinander auf derselben Anlage montieren – die starre traditionelle Fertigungsstraße hat bald ausgedient.

Roboter helfen beim Klimaschutz: Die Anforderungen an die Industrie, künftig möglichst CO2-neutral zu produzieren, fördert Investitionen in moderne Robotertechnologie. Moderne Roboter arbeiten energieeffizient und reduzieren mit ihrem Einsatz unmittelbar den Energieverbrauch der Produktion. Aufgrund ihrer Präzisionsarbeit wird zudem weniger Ausschuss und fehlerhafte Ware produziert, was sich positiv auf den Ressourceneinsatz und Output auswirkt. Darüber hinaus sind Roboter auch bei der kosteneffizienten Produktion von Anlagen für erneuerbare Energien im Einsatz. Dazu zählt beispielsweise die Herstellung von Photovoltaikmodulen oder Wasserstoff-Brennstoffzellen.

Roboter sichern Lieferketten: Die Pandemie hat Schwächen in den globalisierten Lieferketten sichtbar gemacht. Für Hersteller besteht jetzt die Möglichkeit, Versorgungswege mit einer völlig neuen Perspektive zu denken. Wenn Automatisierung die Produktionsbedingungen angleicht, gewinnen Hersteller eine neue Flexibilität, die in Hochlohnregionen wie den meisten Ländern der Europäischen Union, Nordamerika, Japan oder Südkorea bisher vielleicht nicht zur Verfügung stand. Die Automation mit Robotern bietet Produktivität, Flexibilität und Sicherheit.

„Die Fortschritte bei den Robotertechnologien tragen zu einem steigenden Robotereinsatz bei“, sagt Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin der IFR. „Die Covid-19-Pandemie hat selber keine neuen Trends ausgelöst, aber sie hat den Einsatz von Robotik über die etablierte Praxis hinaus beschleunigt. In dieser Hinsicht erweist sich die Pandemie als die größte Triebkraft für Veränderungen in der Industrie.“

„Area30“

Sechs Punkte für eine sichere Messe

Viele gehen davon aus, dass die Pandemie im Herbst nicht mehr eine solche Dramatik haben wird. Trotzdem stellt Trendfairs wichtige Weichen für eine sichere Durchführung der „Area30“ vor.
Deshalb wurden zusammen mit Experten Konzepte für „Messen in Coronazeiten“ erarbeitet. Damit sind Umsetzungsvarianten entstanden, welche sich für die Durchführung der „Area30“ gerade in temporären Hallensystemen als besonders vorteilhaft auswirken.
Sechs entscheidende Punkte wurden erarbeitet: Es wird eine Besucherregulierung geben. Dafür sollte die Dimension der Zugangsbereiche bestens vergrößert werden, das heißt, ein großzügigerer Eingangsbereich mit eventuell mehr Zugangstüren sollte geschaffen werden. Mit Temporärsystemen, die bei einer „Area30“ zum Einsatz kommen, ist beides ohne weiteres umsetzbar. Die gleiche Möglichkeit sind für getrennte Ausgangsbereiche gegeben.

Der zweite Punkt sind entsprechende Freiflächen: Für eine optimale Durchführung ist auf die Besuchermenge im Verhältnis zur verfügbaren Fläche zu achten. Auch hier haben Temporär-Hallensysteme einen entscheidenden Vorteil: Die Hallendimension kann sich den geforderten Dimensionen (Verhältnis Besuchermenge zu Hallendimension) anpassen. Auf dem Platz in Löhne steht genügend Fläche zur Verfügung, die Halle zu vergrößern.

Der dritte Punkt behandelt das Thema Hygiene. Die Umsetzung von Hygienemaßnahmen sieht Trendfairs als problemlos umsetzbar an, sowohl im gesamten Hallenbereich, im Zugangsbereich, im Cateringareal als auch bei den sanitären Anlagen. Ein vollständig kontaktloses Betreten durch den Besucher ist mit den modernen Scansystemen bereits umgesetzt. Eine größere Dimensionierung der Cateringflächen lässt sich ebenfalls ohne weiteres umsetzen. Die Dimension und Menge der sanitären Anlagen kann beliebig erweitert werden.

Als vierter Punkt spielen Lüftungssysteme eine wichtige Rolle. Auf der „Area30“ werden sowohl für die Heizung, als auch für Lüftung sowie für gekühlte Luft ausschließlich Zuluftsysteme eingesetzt. Die Menge, die Position sowie die Dimension dieser Zuluftsysteme kann angepasst und erhöht werden, so dass mit einer mindestens 8-fachen Luftumwälzung eine hervorragende Luftqualität entsteht. Die von Trendfairs verwendeten Temporärhallensysteme sind jetzt auf einen hohen Luftaustausch bereits vorbereitet.

Wichtig ist natürlich auch der fünfte Punkt, die Nachverfolgbarkeit. Dabei werden Registrierungssysteme eingesetzt, welche alle Kontaktdaten jeder Person in der Halle erfasst, inklusive des Zeitraums des Besuches. Die Erfassung der Informationen mit Scan-In und Scan-Out-Systemen geschieht völlig kontaktlos.

Unter dem sechsten Punkt finden sich weitere Tools, die bei Bedarf in Einsatz gebracht werden. Begonnen von Corona-Schnelltests bis zu speziell buchbaren Reinigungsservices für die Messestände der Aussteller, Trendfairs bereitet sich in Zusammenarbeit mit Experten auf die jeweiligen Situationen vor.

PUR-Kantenklebung so einfach wie mit EVA-Hotmelts

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Die Dural GmbH mit Sitz in Ettlingen bei Karlsruhe wurde im Jahr 2004 gegründet und ist ein Tochterunternehmen der amerikanischen IFS Industries, Inc. Das Unternehmen produziert und vertreibt in Europa maßgeschneiderte Klebstoffsysteme.

Bei der Entwicklung der PUR-Kantenklebstoffe stand die einfache Verarbeitung und der geringe Reinigungsaufwand als Wunsch der Kunden im Fokus der Bemühungen. Es sollte ein Kleber sein, der in der Handhabung ähnlich ist wie ein gewöhnlicher EVA-Kantenkleber, allerdings mit vernetzenden Eigenschaften.

Die Zielausrichtung war somit klar, wenngleich nicht ganz einfach, handelt es sich ja um einen mit Luftfeuchtigkeit vernetzenden Kantenkleber. „Dura PUR UH 6156“ ist einfach bei 140 Grad Celsius zu verarbeiten, hat eine niedrige Viskosität (schneller Nachfluss auch bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten/Verbräuchen), eine extrem hohe Anfangsfestigkeit und einen geringen Reinigungsaufwand – keine Reinigung auch über ein verlängertes Wochenende notwendig.

Auf Kundenwunsch wurde auch eine kennzeichnungsfreie Variante weiterentwickelt. Auf dieser Basis ist der „Dura PUR UH 6193 Maxi PURe“ entstanden.

Sedus Stoll Gruppe

Rat für Formgebung hat sieben neue Sedus Produkte prämiert

Die „Iconic Awards: Innovative Interior“ prämieren jedes Jahr die herausragend gestalteten Produkte der Einrichtungsbranche. Spitzenleistungen aus allen Produktbereichen prägen das Bild des vom Rat für Formgebung ausgelobten Wettbewerbs und sorgen Jahr für Jahr für hohe Aufmerksamkeit. Auch die Gewinner der Ausgabe 2021 setzen wieder vielfältige Impulse und markieren wichtige Trends. In diesem Jahr stehen dabei drei Themen im Fokus: „New Simplicity“ – die Pandemie verändert die Ansprüche an die eigene Wohnwelt,„Ecology 2.0“ – Antworten auf die Fragen zu ökologischen Herstellungsprozessen, Lieferketten und Materialien und„Living Multispaces“ – Wohn- und Arbeitswelten verschmelzen durch die voranschreitende Digitalisierung.

Letztgenannte Entwicklung wird sich laut Studien in Zukunft durchsetzen, da sich das Homeoffice im Rahmen einer flexibleren Arbeitswelt zur Normalität entwickelt und starre Bürostrukturen zugunsten neuer Arbeitsplatzkonzepte auflösen. Das Büro wird zum Ort agiler Teamarbeit, zum inspirierenden Treffpunkt, zum kreativen Zentrum und zum Forum für Wissensaustausch. Die neuen Sedus Konzepte und Produktlösungen sind gerade auf diesen Wandel und auf die neuen Anforderungen ausgerichtet.

Bereits Ende Oktober 2020 stellte Sedus im Rahmen des weltweit ausgestrahlten Live Events „New Dimensions“ seine Innovationen vor. Sieben davon wurden wie folgt ausgezeichnet: Bei dem „Iconic Award: Innovative Interior“ gab es für die drei Produkte Clubsessel „On spot cosy“, Besucherstuhl „Se:flex“ und Barstuhl „Se:spot stool“ die Bewertung „Selection“. Echte „Winner“ sind der Homeoffice-Arbeitsplatz „Secretair home“, das Möbelsystem „Se:lab“ und der Drehstuhl „Se:motion net“. Ein „Best of Best“ gab es für den Mehrzweckstuhl „Se:mood“.

Bringt Exponat mittles Roadshow zu den Kunden

Wenn die Kunden nicht zu den Ausstellungsstücken kommen können – dann müssen die Ausstellungsstücke eben zu den Kunden kommen. Das hat sich die Hecht Electronic AG gedacht und hat eigens für die Präsentation der Doppelgehrungssäge „DS350“ einen Show-Anhänger angeschafft, um Kunden mit einer Ausstellungssäge vor Ort Corona-konform besuchen zu können. Die Besigheimer bündeln Anfragen in einer Region, vereinbaren feste Termine und präsentieren die „DS350“ dann direkt beim Anwender.

Die Doppelgehrungssäge „DS350“ eignet sich vor allem für den Fensterbau, wo eine Vielzahl von profilierten Leisten mit exakter Länge und unterschiedlichsten Winkeln benötigt werden. Passgenauigkeit gilt genauso für Rollladenführungsschienen, Wetterschenkel, Schlag und Glasleisten. Ihre Stärke spielt das Modell beispielsweise aus, indem sich Datensätze aus der Fensterbausoftware exportieren und in die „Exenso“ Software einlesen lassen, so dass eine Schnittliste mit Angaben von Stückzahlen, Längen und Winkelangaben entsteht. Oder es kann mittels „GMF Funkmessstab“ das lichte Maß der Glasleisten im Fensterflügel ermittelt werden, diese Maße sendet der Mitarbeiter dann einfach per Knopfdruck über Funk an die Doppelgehrungssäge. Das Ergebnis sind die tatsächlichen Maße, Fertigungstoleranzen lassen sich auf diese Weise eliminieren.

„Genauso einfach ist es auch eine Rollladenführungsschiene auf Fertiglänge mit entsprechenden Winkeln abzulängen. 90 Grad an einem Ende und 6 Grad am anderen Ende werden so zu einem echten Zuschnitterlebnis“, garantiert Roland Vogt, Gebietsverkaufsleiter bei Hecht Electronic.

Wer die Doppelgehrungssäge live erleben möchte, der bekommt HIER weitere Informationen und kann sich über die Homepage mit dem Unternehmen in Verbindung setzen.

Positives Ergebnis in 2020 – Auftragsbestand über dem Wert des Vorjahres – Umsatz, Auftragseingang und EBIT sinken deutlich

Die Homag Group konnte das Geschäftsjahr 2020 trotz der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit einem positiven Ergebnis abschließen. „Auch in der Corona-Krise haben wir das Unternehmen weiterentwickelt und durch Zukäufe insbesondere das Geschäft in China und im Massivholzsektor gestärkt“, betont der Vorstandsvorsitzende Ralf W. Dieter.
Nach vorläufigen Zahlen verringerte sich der Auftragseingang der Homag Group im Geschäftsjahr 2020 um 10,4 Prozent auf 1.093 Mio. Euro (Vorjahr: 1.220 Mio. Euro). Der Umsatz ging um 13,1 Prozent auf 1.112 Mio. Euro (Vorjahr: 1.279 Mio. Euro) zurück. Der Auftragsbestand lag dagegen zum 31. Dezember 2020 mit 581 Mio. Euro über dem Wert am Vorjahresstichtag (31.12.2019: 546 Mio. Euro). Die Homag Group erzielte ein operatives EBIT von 27,0 Mio. Euro (Vorjahr: 82,7 Mio. Euro). „Nach einem guten Jahresauftakt verzeichneten wir im zweiten Quartal infolge der Beschränkungen und Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang der Bestellungen“, erklärt Dieter. „Im zweiten Halbjahr und insbesondere im Schlussquartal zog die Nachfrage wieder spürbar an.“

Zum 31. Dezember 2020 waren 6.942 Mitarbeiter (31.12.2019: 6.569) im Unternehmen beschäftigt. Zu beachten ist dabei, dass aufgrund der Erstkonsolidierung der 2020 erworbenen Unternehmen Homag China Golden Field in China und System TM in Dänemark rund 550 Mitarbeiter neu hinzugekommen sind.

Um mit den Kunden trotz der fehlenden Messen und weniger persönlichen Kontakten in engem Austausch zu bleiben, setzt die Homag Group verstärkt auf digitale Formate. So wurde die Hausmesse „Homag Treff“ 2020 beispielsweise als hybrides Format aufgesetzt. Bei dem globalen Event konnten die Kunden 60 Tage lang live vor Ort in kleinen Gruppen oder online über eine digitale Plattform an über 500 Formaten teilnehmen. Ralf W. Dieter: „Die Rückmeldungen von Kunden und vom Vertrieb waren sehr gut.“

In die Zukunft blickt der Vorstandsvorsitzende optimistisch: „Viele unserer Kunden profitieren davon, dass die Menschen durch die Pandemie mehr Zeit zu Hause verbringen und in das Wohnen investieren, beispielsweise in neue Möbel oder Küchen. Dadurch rechnen auch wir mit Wachstumsimpulsen.“

Deutsche Messe AG

Stellt Weichen für Neustart – Dr. Gruchow geht

„Das Jahr 2021 wird ein Jahr des Übergangs und der Vorbereitung für den Neustart. Wir bringen unser Unternehmen in die bestmögliche Position, um erfolgreich Messen auszurichten, sobald die Rahmenbedingungen dies zulassen. Dazu erweitern wir unsere Messen um ganzjährige digitale Angebote, machen unser Messegelände 5G-ready und planen ganz neue Veranstaltungen für das Jahr 2022″, erläuterte Messechef Dr. Jochen Köckler bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das Jahr 2020 im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der Deutschen Messe AG. Infolge der Corona-Krise hat das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 100 Millionen Euro erwirtschaftet, dem ein Verlust in Höhe von 83 Millionen Euro gegenübersteht.

„2020 war das bisher schwierigste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Von jetzt an schauen wir jedoch ausschließlich nach vorne und machen uns fit für die Zukunft“, so Köckler weiter. „Mit der Umsetzung unseres Zukunftskonzepts kommen wir zügig voran. Unsere digitalen und hybriden Angebote werden im Markt stark nachgefragt.“

So erwartet die Messe zur digitalen Edition der „Hannover Messe“ zwischen 500 und 1 000 Unternehmen – darunter zahlreiche Marktführer aus der Industrie. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Messe digital eröffnen. Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben ihre Teilnahme bestätigt. „Die Erfahrungen aus unseren Digitalmessen werden wir in unsere Präsenzmessen überführen, um Ausstellern und Besuchern künftig noch mehr zielgerichtete und ganzjährige Angebote machen zu können“, ist Dr. Jochen Köckler überzeugt.

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und Siemens wird auf dem Gelände ein flächendeckendes 5G-Campusnetz installiert. „Bereits ab September 2021 sind wir das erste 5G-Messegelände Europas. Daraus werden neue Geschäftsmodelle entstehen, die uns wiederum neue Umsatzpotenziale sichern.“ Auch bei der Entwicklung neuer Messen macht das Unternehmen Fortschritte. Für das Jahr 2022 sind verschiedene Messepremieren geplant, die in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

„Wir sehen die Deutsche Messe aufgrund der grundsätzlichen Neuaufstellung und der neuen Marktorientierung auf einem steinigen, aber richtigen Weg, gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, sagte Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover und Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Ich danke dem Vorstand und der ganzen Belegschaft für ihren Einsatz für das Unternehmen. Gemeinsam mit Herrn Dr. Köckler an der Spitze der Messe wollen wir auch in den kommenden fünf Jahren Hannover als internationalen Spitzenstandort für Messen weiterentwickeln.“

Gleichzeitig haben die Gesellschafter angesichts der aktuellen Lage beschlossen, das Unternehmen zunächst nur von einem Vorstand führen zu lassen. „Herr Dr. Gruchow hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, sein Mandat im besten Einvernehmen niederzulegen. Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat sprechen Herrn Dr. Gruchow ihren Dank für die geleistete Tätigkeit – gerade auch in der aktuellen Lage aus – und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute“, so Onay weiter.

BDI-Präsident Siegfried Russwurm wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzung zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. „Wir freuen uns sehr, dass Herr Russwurm als absoluter Kenner der deutschen und internationalen Industrie unser Unternehmen in dieser wichtigen Rolle in Zukunft begleiten wird. Auch dies unterstreicht die Bedeutung der Deutschen Messe AG und der Messewirtschaft insgesamt für technologische Innovationen, Fortschritt und Wohlstand“, so Köckler.

Russischer Holzwerkstoffproduzent Uvadrev gibt neue Spanplattenanlage in Auftrag

Auf gute weitere Kooperation: Der russische Holzwerkstoffproduzent Uvadrev-Holding gab eine neue Spanplattenanlage bei Siempelkamp in Auftrag. Damit entschied sich die Holding zum zweiten Mal für eine Anlage seines deutschen Partners und dessen Kompetenz, Anlagen aus einer Hand zu liefern.
Am Standort Uva ersetzt Uvadrev eine Bestandsanlage durch die neue Komplett-Spanplattenanlage Made by Siempelkamp, die als Kernkomponente eine „ContiRoll“ der Generation 9 im Format 9‘ x 32,1m enthält. Die Anlage ist auf eine Jahresleistung von 500.000m³ ausgelegt. Mit der Investition erweitert Uvadrev nicht nur seine Produktionsleistung, sondern optimiert auch Qualität und Herstellungskosten. Geplant ist ein Plattenspektrum in den Fertigformaten 1.830 x 2.750 mm sowie 2.070 x 2.800 mm, das in der Möbelindustrie weiterverarbeitet wird. Die neue Siempelkamp-Anlage steht nicht nur für innovative Pressentechnologie, sondern auch für Nachhaltigkeit: Ihre Beleimung ist auf den strengeren Grenzwert für die Emission von Formaldehyd aus Holzwerkstoffen, den E05-Standard, ausgerichtet; zum Einsatz kommt Trockenharnstoff in der Mittelschicht, um die Formaldehydwerte zu reduzieren.

Nach der 2012 bei Siempelkamp in Auftrag gegebenen Spanplattenanlage mit einem Produktionsspektrum von 300.000 m³ pro Jahr ist dies das zweite Projekt, das Uvadrev und sein deutscher Partner gemeinsam realisieren. Der Montagebeginn ist für Anfang 2022 geplant. „Ausschlaggebend für diese Kooperation ist das Vertrauen, das wir auf Basis guter Erfahrung in Siempelkamp setzen. Unsere erste gemeinsam realisierte Anlage übertrifft die zugesagte Leistung. Für uns die beste Grundlage, erneut auf die Kompetenz unseres Partners zu bauen, der zudem als Komplettanlagen-Anbieter über die Expertise verfügt, Kundenbedürfnisse exakt einschätzen und realisieren zu können“, so Sergej Ostanin, Projekt- und Produktionsleiter bei Uvadrev.