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Darf ab sofort das Gütesiegel „Möbel Made in Germany“ verwenden, feiert Umsatzrekord und blickt auf Jubiläumsjahr zurück

Alle Produkte der Serien „Alea“, „Soma“, „Mio“ und „Vita“ der Kettnaker Möbelmanufaktur werden im oberschwäbischen Dürmentingen entwickelt, produziert und international ausgeliefert. Für die hochwertigen Möbelsysteme, die von Sideboards über Kleiderschränke bis zu Tischen und Regalsystemen reichen, wird Kettnaker mit dem „Möbel Made in Germany“ Label des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ausgezeichnet. Das neue Herkunftsgewährzeichen garantiert höchste Qualität aus deutscher Möbelproduktion und gibt Verbrauchern im Handel eine Orientierung bei der Kaufentscheidung.

Die strengen Anforderungen wurden vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) festgelegt. Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung müssen in Deutschland stattfinden. Zudem ist er erforderlich, dass der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgt. Die Einhaltung der Kriterien wird im Auftrag des VDM von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) überwacht.

Der erfolgreiche Messeauftakt im Januar 2020 auf der „Imm Cologne“ führte zu einem Geschäftsjahr, in dem der Systemmöbelhersteller Kettnaker den Umsatz um 9 Prozent auf 15,6 Millionen Euro steigern konnte. Der Auftragseingang erhöhte sich gar um 18 Prozent auf 17,5 Millionen Euro – das beste Jahr der Firmengeschichte.

„Aktuell ist unsere Produktion in Deutschland und die Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir sind auch in der Krise voll und ganz handlungsfähig“, erklärt Wolfgang Kettnaker, geschäftsführender Gesellschafter von Kettnaker und führt fort: „Der Lockdown zum Jahresstart 2021 wirft uns in dieser Phase natürlich zurück, weil der Möbelhandel schließen musste. Wir erwarten, dass die Menschen in ihren Anschaffungen in diesem Jahr etwas zurückhaltend sein werden. Aber mit dem Gütesiegel verweist der Verband auf die wachsende Forderung der Verbraucher nach einer nachhaltigen Wirtschaft und einem reflektierten Konsumverhalten. Wir sehen darin langfristig einen echten Motor für Wertschöpfung und Erfolg“, betont Wolfgang Kettnaker.

„Die Kettnaker Möbelmanufaktur steht seit Generationen für durchdachte Systemmöbel von höchster Qualität, die mit viel Know-how und Präzision am schwäbischen Standort gefertigt werden. Wir freuen uns, die hochwertigen Produkte der Firma Kettnaker mit dem Gütesiegel sowohl im heimischen als auch im internationalen Möbelmarkt noch sichtbarer zu machen“, so Jan Kurth, Geschäftsführer des VDM.

Kettnaker feierte in 2020 sein 150-jähriges Jubiläum. Knapp 100 Mitarbeiter sind in Dürmentingen beschäftigt, viele davon sind dem Unternehmen langjährig verbunden. Der Standort wurde in 150 Jahren nie in Frage gestellt. Der Erfolg beruht nicht – wie bei zahlreichen Wettbewerbern – auf der Kreativität externer Designer, sondern auf einer internen Entwicklungskompetenz, die mithilfe einer dynamischen Innovationskraft immer wieder Neues entstehen lässt. Durch die Nähe zum Handel erkennt Kettnaker die Bedürfnisse und kann auf die Anforderungen des Marktes unmittelbar reagieren.

Auf Basis bestehender Programme können Sideboards, Kleiderschränke und Tische sowie Regalsysteme und Betten nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Aufgrund einer hohen Qualität und Langlebigkeit werden Produkte über Generationen genutzt. Da Fronten ausgetauscht und Module erweitert oder verändert werden können, passen sich die Möbelstücke auch einem neuen Einrichtungsstil oder nach einem Umzug einer anderen Architektur an. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums entwickelte Kettnaker das „Meisterstück 150“, dessen Herstellung den Einsatz hochmaschineller Technik aber auch langjährige Erfahrung im Handwerk erfordert.

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