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Autor: Möbelfertigung

Tablet Dekor ist neues Mitglied

Das Daten Competence Center e.V. konnte nach bereits länger bestehendem Kontakt das türkische Softwarehaus Tablet Dekor mit seiner Niederlassung für Europa, der Smart 3D GmbH in Frechen, als neues Mitglied gewinnen. Das global tätige Unternehmen mit Zentrale in Istanbul ist eine digitale 3D-Sales- und Marketing-Plattform, die sowohl 3D-Modellierungen als auch Softwarelösungen anbietet. Schwerpunkt der Arbeit bildet die Möbelindustrie mit aktuell etwa 7.000 gewerblichen Anwendern.

Tablet Dekor wurde 2013 gegründet und begann sein Business mit 3D-Produktkonfigurationssoftware sowie AR-Studien. Das im modernen, nördlichen Istanbuler Stadtbezirk Kagithane ansässige Team von circa 40 Mitarbeitern verfügt über umfassendes Wissen bei der Modellierung von Möbeln, der Softwareentwicklung sowie bei Dienstleistungen rund um 3D. Auf dieser Grundlage werden etwa 1.000 Möbelstücke pro Monat dreidimensional modelliert und Kunden auf allen fünf Kontinenten betreut.

Seit rund drei Jahren arbeitet Tablet Dekor mit vollintegrierten 3D-Produktkonfigurationen mittels IDM-Daten. Zum Deutschland-Start hat sich das Softwarehaus eine gute Referenz mit einem renommierten oberfränkischen Polstermöbel-Hersteller aufgebaut, der als DCC-Mitglied IDM-Daten nutzt.

Europäische Aktivitäten, gerade jene in Deutschland, werden von Frechen bei Köln betreut.

Für DCC-Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer ist der Beitritt zur Branchenorganisationen ein wichtiger Schritt, um die Mitgliedsunternehmen fit für die Zukunft zu machen: „Wir begrüßen diesen Beitritt sehr, denn er kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Soeben haben wir den neuen IDM-3D-Standard veröffentlicht und unsere Partner beginnen jetzt mit dessen Umsetzung. Mit Tablet Dekor haben wir einen ausgewiesenen ‚Global Player‘ an Bord, der ebenfalls mit dem IDM-Format arbeitet, die dreidimensionale Modellierung beherrscht und allen DCC-Mitgliedern unmittelbaren Nutzen bringt.“

Kettler Home&Garden

Gehört zu Deutschlands beliebtesten Anbietern im Bereich Life & Living

Beim Verbraucher-Award mit Fokus Wohnen, Haus und Garten ist Kettler als einer der beliebtesten Anbieter im Bereich Life & Living ausgezeichnet worden.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat, im Auftrag vom Nachrichtensender NTV, eine große Kundenumfrage durchgeführt und die Frage gestellt, welche Unternehmen und Marken im so wichtigen häuslichen Umfeld die Erwartungen erfüllen und für größte Zufriedenheit sorgen.

„Nach der Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien ist dies die zweite Auszeichnung innerhalb kürzester Zeit. Es zeigt uns, dass wir als starke Marke verankert sind und unsere Arbeit da fruchtet, wo wir es möchten: Im so wichtigen privaten Umfeld des Verbrauchers!“, freut sich Tim Dargel, zuständig für Marketing und Vertrieb bei Kettler Home&Garden. „Das soll aber noch lange kein Grund sein sich auszuruhen. Wir arbeiten natürlich auch weiter daran diese Erwartungen zu erfüllen und Dinge zu optimieren.“

In der Kategorie Gartenmöbel wurden insgesamt 14 Unternehmen beziehungsweise Marken bewertet. Drei Kriterien, die hier unterschiedlich gewichtet werden, sind Gesamtzufriedenheit, Weiterempfehlung und Wiederwahl. Insbesondere bei der Weiterempfehlung lässt Kettler Home&Garden die anderen Marken hinter sich und belegt Platz 1.

15,5 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2020

Im Jahr 2020 haben die deutschen Amtsgerichte 15.841 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 15,5 Prozent weniger als 2019. Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Einen Anstieg hat es zuletzt im Krisenjahr 2009 gegeben (+11,6 % gegenüber 2008). Das Jahresergebnis 2020 ist maßgeblich durch die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht in der Corona-Krise beeinflusst.

Die durch die Corona-Krise verursachte wirtschaftliche Not vieler Unternehmen spiegelt sich somit nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt war. Die bereits seit Oktober 2020 wieder geltende Insolvenzantragspflicht für zahlungsunfähige Unternehmen machte sich im Jahresergebnis 2020 unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeiten in den Gerichten nur leicht bemerkbar. Ausgesetzt ist die Insolvenzantragspflicht bis Ende April 2021 für jene Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Jahr 2020 im Baugewerbe mit 2.500 Fällen (2019: 3.044). Unternehmen des Wirtschaftsbereichs Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) stellten 2.466 Insolvenzanträge (2019: 3.166). Im Gastgewerbe wurden 1.775 (2019: 2.156) Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmens-insolvenzen beliefen sich im Jahr 2020 auf knapp 44,1 Milliarden Euro. 2019 hatten sie noch bei rund 26,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen trotz rückläufiger Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass 2020 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt haben als 2019.

Bei der vorläufigen Zahl der eröffneten Regelinsolvenzen im Februar 2021 deutet sich eine erneute Richtungsänderung an: Im Jahr 2020 zeigte sich eine stetig sinkende Zahl eröffneter Regelinsolvenzverfahren, bis sich im November (+5 %) und Dezember (+18 %) eine Trendumkehr abzeichnete. Diese Entwicklung wurde mit der vorläufigen Zahl für den Januar 2021 unterbrochen, als die Zahl der Verfahren um 5 Prozent gegenüber Dezember sank und damit 34 Prozent niedriger als im Januar 2020 lag. Im Februar 2021 stieg die Zahl der Regelinsolvenzen nun wieder deutlich um 30 Prozent gegenüber Januar, lag aber immer noch um 11 Prozent niedriger als im Februar 2020. 

Die vorläufigen Angaben zu den eröffneten Regelinsolvenzen veröffentlicht das Statistische Bundesamt seit dem Berichtsmonat März 2020, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie frühzeitig abzubilden.

Neben den Unternehmensinsolvenzen meldeten 59.203 übrige Schuldner im Jahr 2020 Insolvenz an. Das waren 30,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Darunter waren 41.753 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern (-33,3 %) sowie 13.671 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen (-25,8 %).

Der deutliche Rückgang an Insolvenzanträgen von Verbraucherinnen und Verbrauchern hat sich bereits seit Juli angedeutet und ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Ende 2020 ein Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre beschlossen wurde. Die Neuregelung gilt bereits für ab dem 1. Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren und ermöglicht Verbraucherinnen und Verbrauchern einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Es ist davon auszugehen, dass deshalb nun nach und nach viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag stellen werden.

Vom 1. März bis zum 30. September 2020 waren Unternehmen, deren Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhte und die Aussichten darauf hatten, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, von der Insolvenzantragspflicht befreit. Auch bei Insolvenzanträgen von Gläubigerseite wurde vorausgesetzt, dass der Eröffnungsgrund bereits am 1. März 2020 und damit vor der Corona-Pandemie vorlag. Seit dem 1. Oktober 2020 ist ein Insolvenzantrag bei Zahlungsunfähigkeit wieder verpflichtend, bei Überschuldung galt die Befreiung weiterhin bis Jahresende 2020. Für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht, ist die Insolvenzantragspflicht bis Ende April 2021 weiterhin ausgesetzt. Die Auswirkungen dieser Änderungen werden sich in den kommenden Berichtsmonaten in der Statistik zeigen.

Von den Insolvenzverfahren in Deutschland sind 30 Prozent Regelinsolvenzverfahren, zu denen in erster Linie alle Verfahren von Unternehmen zählen – rund 55 Prozent aller Regelinsolvenzverfahren. Enthalten sind weiterhin Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Dazu gehören unter anderem die persönlich haftenden Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG), Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft sowie ehemals selbstständig Tätige, deren Vermögensverhältnisse als nicht überschaubar eingestuft werden.

Eröffnet Corona-Testzentrum

Am 1. April hat die Holzfachschule Bad Wildungen auf ihrem Campusgelände ein Corona-Testzentrum in Betrieb genommen. Dabei stehen die Testmöglichkeiten nicht nur der Holzfachschule, sondern auch den Bad Wildunger Bürgern zur Verfügung. Gleich am ersten Tag wurden rund 130 Corona-Schnelltests durchgeführt und ausgewertet. Zusammen mit dem Ersten Bad Wildunger Stadtrat Hartmut Otto sowie dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Holzfachschule Bad Wildungen Reinhard Nau eröffnete Schulleiter Hermann Hubing die Testräumlichkeiten, in denen fortan zweimal wöchentlich – immer montags und donnerstags zwischen 8 Uhr und 10 Uhr – Coronavirus-Antigen-Schnelltests durchgeführt werden. Nach Einführung einer FFP2-Maskenpflicht in der Holzfachschule und der Durchführung täglicher Temperaturmessungen aller Schülerinnen und Schüler sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Anerkennung des Corona-Testzentrums auf dem Gelände der Holzfachschule der nächste Schritt, um einen sicheren Schulbetrieb in Corona-Zeiten zu gewährleisten. „Wir sind ständig auf der Suche nach Lösungen, um unseren Schulbetrieb in Zeiten von Corona sicherer zu machen. Durch die Eröffnung des Corona-Testzentrums können wir die Sicherheit an unserer Schule nun einerseits erhöhen und andererseits auch für mehr Sicherheit in Bad Wildungen sorgen.“, so Hermann Hubing. „Das Testzentrum ist eine gute Lösung, die uns als Schule deutlich mehr Sicherheit gibt. Gerade weil die Schüler der Holzfachschule zum Teil aus allen Ecken Deutschlands kommen, müssen wir besonders vorsichtig sein. In dem Bezug muss ich der Schulleitung für das schnelle Handeln danken und auch dem Kreis danke ich für die gute Zusammenarbeit in der Sache.“, äußerte sich Reinhard Nau, Aufsichtsratsvorsitzender der Holzfachschule.

„Internationale Möbeltage Dresden“ 2021

Verschoben auf den 08./09. November

Die Corona-Situation hat sich in den vergangenen Wochen deutschlandweit leider deutlich verschlechtert: Das Team der „möbelfertigung“ zieht die Notbremse für die „Internationalen Möbeltage Dresden“ 2021, die für den 07. und 08. Juni geplant waren. Schweren Herzens, denn die Resonanz auf das neue Konzept „Forschungsprojekte an der Schwelle zur Praxis“ für die Traditionsveranstaltung, bei dem – unter anderem – 8 renommierte Hochschulen der Holz- und Möbeltechnik aus dem In- und Ausland mitwirken, war trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bisher sehr gut.
Die Hamburger sind sich allerdings einig, dass die Veranstaltung weder zum Hotspot werden darf, noch dass der Netzwerkgedanke zu sehr eingeschränkt sein sollte. Und hat sich im Schulterschluss mit dem prominent besetzten Beirat dazu entschieden, die „Internationalen Möbeltage Dresden“ in den November zu schieben. Neuer Veranstaltungstermin ist der 08./09. November, ansonsten bleibt alles „beim alten“.
Ein Großteil der Referenten begrüßt die Entscheidung und gab bereits grünes Licht für die Verlegung, hat die Teilnahmezusage erneuert. Auch die bislang zugesagten Sponsoren Blum, IHD und Leuco unterstützen das Event weiter.

Mit der Verschiebung geht natürlich ein neuer Early Bird-Termin für die Möglichkeit einer Anmeldung zum vergünstigten Teilnahmepreis einher, diese läuft nun zum 5. September aus. Direkt zum Programm und zur Anmeldung geht es hier. News rund und die Veranstaltung gibt es tagesaktuell auf der Veranstaltungsseite www.moebeltage.de oder auf www.moebelfertigung.com.

Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten und die begleitende Ausstellung im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Hanjo Runde verlässt das Unternehmen

Überraschende Personalie aus Löhne: Wie gestern in der „Neuen Westfälischen“ zu lesen war, verlässt Geschäftsführer Hanjo Runde den Premiumküchenhersteller Siematic. Runde verantwortete seit Dezember 2019 als drittes Geschäftsführungsmitglied den Bereich Marketing und Vertrieb. Er leitete zuvor bei der Hilti-Gruppe den Bereich Marketing für Nordeuropa. Darüber hinaus konnte er bei Airbus, wo er lange Jahre in leitender Funktion im Einkauf tätig war, umfangreiche Erfahrungen im Supply Chain Management sammeln. In seiner neuen Rolle bei Siematic sollte er aufgrund dieser Expertise auch den Bereich Supply Chain Management verbessern. Jetzt zieht es den CEO weiter: Er wird Vorstandsvorsitzender bei der Hanse Yacht AG in Greifswald, nimmt am ersten Dezember seine Tätigkeit als Chef des zweitgrößten Yachtherstellers der Welt auf.

Tägliche Selbsttests statt Testzentrum

Betreten des Werksgeländes nur mit einem tagesaktuellen, negativen Schnelltest: Diese Regel gilt seit dem 31. März) beim Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller Metabo. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen vom Unternehmen für jeden Arbeitstag kostenlose Schnelltests. Mit denen testen sie sich jeden Tag zu Hause, bevor sie sich auf den Weg zur Arbeit machen. „So können wir sicherstellen, dass nur negativ getestete Mitarbeitende das Unternehmen betreten“, sagt der Metabo Geschäftsführer (CEO) Horst Garbrecht. Zeige dagegen der Schnelltest eine Corona-Infektion an, könnten die Mitarbeitenden durch die Kooperation mit dem Tübinger Labor CeGaT GmbH auf Firmenkosten umgehend einen PCR-Test machen. CeGaT zählt mit mehr als 200.000 durchgeführten PCR-Tests zu den führenden Laboren in Deutschland, und Testexperten des Tübinger Unternehmens begleiten die umfassende, auf Selbsttestung basierende Strategie von Metabo wissenschaftlich.

„Derzeit überlegen viele Unternehmen, firmeneigene Testzentren aufzubauen“, sagt Garbrecht. „Wir haben uns bewusst für den Weg entschieden, bei dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich selbst testen. Das wird in Zukunft für das Metabo Team während der Zeit der Pandemie zum täglichen Morgenritual gehören wie das Zähneputzen. Eine zentrale Anlaufstelle in Form eines Testzentrums für einen täglichen Test aller Mitarbeitenden ist eine enorme logistische Herausforderung, die für uns nicht zu stemmen wäre. Zudem birgt das auch gewisse Risiken, weil wir damit erst einmal viele ungetestete Menschen an einen Ort konzentrieren würden. Da sind Selbsttests ein viel schnelleres und leichter umsetzbares Konzept. Mögliche Risiken durch unsachgemäße Anwendung sind aus un-serer Sicht geringer einzuschätzen als der Vorteil der täglichen Testung. Vertrauen ist einer unserer zentralen Unternehmenswerte – und wir sind sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr verantwortungsbewusst mit diesem Thema umgehen werden“, betont Garbrecht.

„Interzum @home“

Weitere Highlights intensivieren den Austausch von Ausstellern und Besuchern

Die „Interzum @home“ punktet mit spannenden Sonderveranstaltungen. Neben drei digitalen Bühnen zu den Themen „Green Smart Materials“, „Mattress Recycling“ und der „Trend Stage“ werden zudem die Materialkonferenz „Materials.Cologne“, die Ausstellerbühnen der „Product Stages“ sowie die regelmäßig verliehenen „Interzum Award“ für Aufmerksamkeit sorgen.Ganz auf die Vorstellung von Innovationen und die Weitergabe von wichtigen Informationen zwischen Ausstellern und Fachbesuchern konzentrieren sich die digitalen Bühnen für die Aussteller, die „Product Stages“. Hier bestimmen die Zulieferer selbst, welche Themen sie in die Zielbranchen kommunizieren wollen: neue Produkte, Best Practice, F/E- oder andere wichtige Themen aus Unternehmenssicht. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt und durch die On-Demand-Verfügbarkeit der Stage-Präsentation können die Beiträge noch für eine längere Zeit vom interessierten Publikum angeschaut werden. Die Sitzungen bieten zwanzig Minuten Raum für Contentstreaming mit begleitenden, session-basierten Chats. Anschließend sind sie über Video-on-Demand abrufbar.

Die Plattform und Konferenz für Design und Innovation „Materials.Cologne“ konzentriert sich auf den Schwerpunkt Material und Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit „Interzum @home“ will Initiator Martin Beeh mit Fachreferaten internationaler Experten zu Materialthemen und in mehreren „Master Classes“ vor allem Designer, Architekten, Innenarchitekten sowie Entscheider aus innovativen Unternehmen ansprechen. „Anlässlich der Premiere der Zuliefermesse interzum als rein digitales Messeformat werden wir täglich eine Kurzzusammenfassung der Vorträge und Master Class-Ergebnisse bei materials.cologne.TV im Netz kommunizieren“, so Materialprofi und Designer Beeh zu einem neuen, zusätzlichen Feature der Konferenz.

Der „Interzum Award“ erlebt in diesem Jahr ebenfalls seine virtuelle Premiere: die eingereichten Zulieferprodukte für Möbelindustrie und Innenausbau sind digital, die Jurysitzung erfolgt digital und auch die Preise werden digital verliehen – im Anschluss an die Messeeröffnung auf dem Kanal der „Interzum Trend Stage“. Der Preis unterstreicht die Bedeutung des Wertschöpfungsfaktors Design und ist exklusiv den Teilnehmern der „Interzum @home“ vorbehalten. Seit vielen Jahren wird er von den Preisträgern als aussagekräftige Botschaft genutzt, um sich nicht nur in Marketing und Vertrieb positiv und wertig vom Wettbewerb abheben. Somit unterstützen diese Preisverleihung ebenso wie die anderen begleitenden Events das Kernziel der Leitmesse: innovative Ideen der Fach-Öffentlichkeit erfolgreich zu präsentieren, die gesamte Branche im zweijährigen Rhythmus zusammenzubringen und nachhaltige, erstklassige Geschäftsbeziehungen anzubahnen.

Marc Röder übernimmt Aufgaben von Arian Kiesling

Der Messeveranstalter Trendfairs stärkt die Kundenbeziehungen für seine Events „Küchenwohntrends“ in München und Salzburg sowie „Area30/Cube30“ in Ostwestfalen. Deshalb übernimmt Marc Röder, seit Ende 2019 im Unternehmen tätig, zum 1. April maßgebliche Kundenbeziehungen im Bestands- und Neukundengeschäft des Unternehmens.

Der 28-jährige Industriekaufmann kommt aus dem Automobilbereich und übernimmt neben den Hauptgesellschaftern Ulrike Rhode und Michael Rambach auch unternehmerische Verantwortung. Röder wird für viele Kunden des Unternehmens künftig der Ansprechpartner bei Vorbereitung beziehungsweise Organisation der Messen und übernimmt damit Aufgaben des ausscheidenden Arian Kiesling.