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Autor: Möbelfertigung

Ägyptisches Unternehmen vergibt Folgeauftrag

Bereits im September letzten Jahres bestellte Nile Wood, eine Tochtergesellschaft der Egypt Kuwait Holding (EKH) mit der das Investmentunternehmen in die Holzwerkstoffproduktion einsteigen wird, eine komplette MDF-Anlage für ihren neuen Standort in Sadat City, Ägypten, bei Dieffenbacher. Nun wird Nile Wood den Auftrag um eine Hackschnitzelreinigungslinie zu erweitern.

„Die Gesamtanlagenkompetenz gepaart mit dem Know-how und der Erfahrung in Sachen Hackschnitzelreinigung hat uns überzeugt, Dieffenbacher auch unser neues Projekt anzuvertrauen“, erklärt EKH CEO Sherif El Zayat. „Wir freuen uns, Nile Wood bei der Produktion hochwertiger MDF-Platten zu unterstützen, indem wir dafür sorgen, dass Kunststoffe, Glas, Steine, Metalle und alle möglichen weiteren Verunreinigungen aus ihrem Rohmaterial entfernt werden“, ergänzt Jochen Kamm, Leiter der Business Unit Recycling bei Dieffenbacher

Nach vielen Holzrecyclinganlagen für die Spanplattenproduktion, die die Business Units Wood und Recycling gemeinsam erfolgreich umgesetzt haben, liefert Dieffenbacher mit dem Auftrag von Nile Wood nun zum ersten Mal eine Holzreinigungsanlage für die MDF-Produktion. Darüber hinaus hat der Geschäftsbereich Recycling auch schon Anlagenkonzepte gemeinsam mit der der Anlagenspezialist Business Unit Composites entwickelt. Erst kürzlich bestellte ein US-Kunde eine Anlage zur effizienten und wirtschaftlichen Herstellung von thermoplastischen Bauteilen aus 100 Prozent Recyclingmaterial.

Die Inbetriebnahme der Nile Wood MDF-Gesamtanlage inklusive Hackschnitzelreinigung ist für das erste Quartal 2022 geplant. Die Montage soll im Juni 2021 beginnen. Unter Volllast wird die MDF-Anlage eine jährliche Produktionskapazität von 200.000 m³ erreichen.

Tischsystem erhält den „Plus X Award“ in fünf Kategorien

Das Tischsystem „Change Management“ von Vario Büroeinrichtungen wurde mit dem renommierten „Plus X Award“ in den fünf Kategorien „High Quality“, „Design“, „Bedienkomfort“, „Funktionalität“ und „Ergonomie“ ausgezeichnet. „Es macht uns stolz, dass eine externe Jury diese Qualitäten bestätigt. Und die klare Aussage trifft: ,Change‘ ist gut gelungen. Zudem zeigt es uns, dass es immer gut und richtig ist, Design zu wagen und neue Wege zu gehen. Das ist zwar jedesmal ein langer und aufwendiger Weg, erfüllt uns aber immer wieder mit Stolz und der Motivation genauso weiter zu machen. Und nicht nur ,Change Management‘ ist ausgezeichnet: Federführend für diesen Erfolg ist der Designer des Tischsystems Uwe Sommerlade – unseren Glückwunsch auch an ihn“, so Matthias Kurreck, Geschäftsführer von Vario Büroeinrichtungen, zur Auszeichnung.

Der „Plus X Award“ ist mit rund 750 teilnehmenden Marken aus 80 Branchen einer der weltweit größten Innovationspreise für Technologie, Lifestyle und Sport. Er zeichnet Marken für den Qualitäts- und Innovationsvorsprung ihrer Produkte aus. Eine Expertenjury, bestehend aus Vertretern der unterschiedlichen Branchen, vergibt einmal pro Jahr die Gütesiegel des Preises für die Kategorien „Innovation“, „Design“, „High Quality“, „Bedienkomfort“, „Funktionalität“, „Ergonomie“ und „Ökologie“ und beleuchtet mit diesen Themenschwerpunkten sehr differenziert die Talente jedes eingereichten Produktes und jeder sich dem Wettbewerb stellenden Marke.

Homag- & Dürr-CEO Ralf W. Dieter im Interview

„Ich werde Homag wieder mittelständischer führen“ – Schlanker, schneller und mehr Verantwortung in die Breite

Seit Januar führt Dürr-CEO Ralf W. Dieter als Vorstandsvorsitzender operativ auch die Homag Group. Erste Eckpfeiler sind gesetzt: Er hat klarere Strukturen geschaffen und beispielsweise Komplexität im Vertrieb reduziert. Zudem treibt Ralf W. Dieter die Digitalisierung des Unternehmens voran. Seine Erfahrung als Beirats-Vorsitzender der IIoT-Plattform „Adamos“ dürfte der Homag Group dabei zu Gute kommen…

möbelfertigung: Herr Dieter, Sie waren bis 31. Dezember 2020 Aufsichtsrats-Chef der Homag Group. Bereits seit 2006 sind Sie Vorstandsvorsitzender der Dürr AG. Was hat Sie gereizt, jetzt zusätzlich auch den Vorstandsvorsitz der Homag Group und damit operativ die Verantwortung für weitere knapp 7.000 Mitarbeiter weltweit zu übernehmen?
Ralf W. Dieter:
Homag hat mich schon immer begeistert. Auch deshalb habe ich den Kauf der Homag 2014 forciert. Bei Dürr gibt es drei Teilkonzerne: Dürr Systems, Schenck und Homag. Ich war lange Jahre als quasi oberster Vertriebler auf der Automobilseite unterwegs. Das hat nun mein Kollege und Stellvertreter Dr. Jochen Weyrauch übernommen. Nach dem Ausscheiden von Pekka Paasivaara als Homag-CEO bot sich dann diese Gelegenheit, den Vorstandsvorsitz der Homag selbst zu übernehmen. Weil es mir wichtig ist, dort Akzente zu setzen, die das Unternehmen noch besser machen, habe ich die Chance wahrgenommen.

möbelfertigung: Auf welchen Führungsstil dürfen sich die Homag-Mitarbeiter jetzt einstellen?
Ralf W. Dieter:
Ich will Homag wieder mittelständischer führen und schneller machen. Bei Dürr leben wir einen kooperativen Führungsstil mit schnellen Entscheidungen. In diesen Punkten kann und muss die Homag Group besser werden. Denn sie ist aktuell etwas zu „konzernig“ und überstrukturiert, was auch die Kunden kritisiert haben.
Im Vertrieb konnte ich bereits einige Restriktionen und Abstimmungsprozesse abschaffen und Entscheidungswege vereinfachen, um schneller, agiler und flexibler zu sein. Das war tatsächlich mein erstes Thema und die Mitarbeiter haben die Änderungen hochmotiviert mitgetragen.

möbelfertigung: Die ersten wichtigen Akzente haben Sie also bereits gesetzt…
Ralf W. Dieter:
Ja, schlanker, schneller, Komplexität reduzieren, mehr Verantwortung in die Breite und insbesondere klarere Strukturen. Zudem wollen wir für unsere Kunden transparenter werden.
Es gibt jetzt ein Homag Management Board, in dem jedes Mitglied finale Entscheidungskompetenz für seinen Verantwortungsbereich hat. Das war vorher nicht so.

möbelfertigung: Werden die einzelnen Länder-Niederlassungen wieder eigenständiger agieren?
Ralf W. Dieter:
Die Vertriebsgesellschaften haben jetzt in der Tat mehr Entscheidungsfreiheit. Die geht allerdings auch einher mit mehr Verantwortung. Wir vertrauen den Mitarbeitern, dass sie ihren Markt kennen und bearbeiten können.
Auf der anderen Seite haben wir große Werke in der Welt, die über die Business Units mit abgestimmt werden. Dort soll es keine elementaren Änderungen geben, weil die Produktionen im Sinne einer globalen Wertschöpfung sehr eng miteinander verzahnt sind.
Grundsätzlich gilt bei Dürr: Der Mitarbeiter ist Unternehmer im Unternehmen. Diesen Gedanken wollen wir bei Homag stärken.

möbelfertigung: Wie ist Ihr Blick auf die Möbelbranche?
Ralf W. Dieter:
Die Branche gliedert sich in die großen industriellen Hersteller und die enorme Breite an handwerklichen Betrieben. Beide sind für uns extrem wichtig. Einige Key-Kunden habe ich bereits getroffen, und unser Jahr ist in beiden Bereichen gut angelaufen.
Die Arbeit in der Möbelbranche macht Spaß, weil die Kunden sehr kompetent sind und genau wissen, was sie wollen und brauchen. Wenn diese Kunden auf unsere ebenso kompetenten Mitarbeiter treffen, ergeben sich spannende Gespräche.

möbelfertigung: Welche besonderen Stärken sehen Sie bei der Homag Group? Welche wollen Sie ausbauen?
Ralf W. Dieter:
Bei Dürr haben wir enorme Anstrengungen in das Thema Nachhaltigkeit gesteckt, beispielsweise bei Lackieranlagen.  Viele wissen nicht, dass ungefähr 70 Prozent der Energie in der Automobil-Produktion von der Lackierung verbraucht wird. Diesen Anteil konnte Dürr erheblich senken.
Homag verkörpert Nachhaltigkeit und passt auch deshalb sehr gut zu Dürr. Das Thema spielt in vielen Geschäftsbereichen eine zentrale Rolle, vor allem natürlich im Holzhausbau.
Zudem hat Homag unglaublich kompetente Mitarbeiter mit extrem viel Branchen-Know-how, die von ihren Produkten begeistert sind. Wir haben einen tollen Service, den wir noch weiter ausbauen wollen. Schließlich entscheidet sich dort die langfristige Kundenbindung. In Sachen Digitalisierung sind wir ganz vorne dabei. Auch im Systemgeschäft, wenn es um das Ausstatten von kompletten Fabriken geht, ist Homag sehr stark. Aber wir können noch besser werden.

möbelfertigung: Gibt es Ansätze aus den anderen Geschäftsbereichen, die sich auf Homag übertragen lassen?
Ralf W. Dieter:
In den letzten Wochen hat sich ein regerer Austausch etabliert. In Sachen Digitalisierung und System-Projektmanagement kann Homag noch von Dürr profitieren. Im Einkauf arbeiten wir enger zusammen. In Sachen IT-Infrastruktur können die Geschäftsbereiche voneinander lernen, weil viel Know-how mit verschiedenen Schwerpunkten vorhanden ist. Der ganze Konzern rückt näher zusammen.

möbelfertigung: China war und ist ein Wachstumsmarkt. Homag hat die Vertriebsgesellschaft dort selbst übernommen. Wie weit sind Sie? Was verändert sich dadurch?
Ralf W. Dieter:
Im Vertrieb haben wir nicht viel geändert, weil es nicht viel zu verbessern gibt. Das Augenmerk liegt eher auf den administrativen und kaufmännischen Themen. Finanzbuchhaltung, IT-Prozesse etc. Wir haben einen langjährigen Schenck-Präsidenten, Peter Legner, in China, der dort auch für Homag Co-CEO wird. Er verfügt über viel lokale Markterfahrung und spricht Chinesisch. Davon versprechen wir uns eine Menge.

möbelfertigung: Wie schätzen Sie die Perspektiven für die USA ein?
Ralf W. Dieter:
Wir sind erst mal froh, dass wir dort mit Stiles direkt vor Ort sind. Am Ende haben die Amerikaner ja den gleichen Effekt wie wir, was das Arbeiten von Zuhause – und damit Investitionen in neue Möbel für die eigenen vier Wände – angeht.
Im vergangenen Jahr gab es eine Delle bei den großen Projekten. Dort wird sich in diesem Jahr wieder einiges verbessern.
Und ansonsten hoffen wir natürlich nach der Wahl von Joe Biden auf etwas mehr Stabilität und eine bessere Geschäfts-Atmosphäre.

möbelfertigung: Ein großes Thema der vergangenen Monate waren Schwächen in den globalen Lieferketten. Sehen Sie Märkte, in denen Homag präsenter sein muss, um diese Probleme zu umgehen?
Ralf W. Dieter:
Ich glaube, wir sind schon ganz gut aufgestellt und froh, auch an mehreren Standorten im Ausland zu produzieren.
Insgesamt war Homag von dem Lieferkettenproblem aber während der ganzen Zeit nicht nennenswert betroffen.
Trotzdem glauben wir, dass Lieferketten wieder etwas regionaler werden. Bei Dürr Systems ist es auch jetzt schon so, dass eigentlich alles in den entsprechenden Märkten vor Ort produziert wird. Mit Homag sind wir bereits auf einem guten Weg, haben aber auch Potenzial, noch mehr zu lokalisieren. Daran arbeiten wir.

möbelfertigung: Wie stehen Sie zum Lieferkettengesetz?
Ralf W. Dieter:
Unternehmen brauchen saubere Lieferketten und müssen ethische Standards beachten – Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Das ist ein wesentlicher Bestandteil von Nachhaltigkeit. Zugleich bin ich als Volkswirt der Meinung, dass man nicht überregulieren soll und den administrativen Aufwand in angemessenem Rahmen halt muss. Da hat das Gesetz Schwächen, das hat auch der VDMA klargemacht.
Wohin Überregulierung führt, zeigt die Datenschutzgrundverordnung, die vielen Unternehmen Probleme gemacht hat. Unsere Dürr-Unternehmen untereinander mussten intern Tausende Verträge mit sich selbst abschließen, um alle Regularien zu erfüllen.

Teil 2 des großen Interviews mit Homag- & Dürr-CEO Ralf W. Dieter lesen Sie morgen um 10.00 Uhr. Unter anderem Thema: Die IIoT-Plattform „Adamos“, Bauen mit Holz, Service sowie die Wachstumsziele bezogen auf Marktanteil und EBIT.

Das gesamte Interview folgt dann in der gedruckten Ausgabe, „möbelfertigung 3/2021“, die am 28. April erscheint.

Neue Software-Version „iX 2021“ und weitere Innovationen im „Imos Focus“

Alle zwei Jahre stellt die Imos AG auf der „Ligna“ die neue Version der Möbel- und Innenausbau-Software „Imos iX“ vor. So wird es auch dieses Jahr sein – dann hoffentlich Ende September. Für interessierte Anwender bietet die imos AG bereits im Mai exklusive Einblicke in die neue Version „iX 2021“. Bei dem neuartigen Online-Event „Imos Focus“ können Teilnehmer vom 18.-20. Mai 2021 nicht nur einen Eindruck von den neuen Funktionen und dem verbesserten Bedienungskonzept gewinnen, sondern auch die Premiere des neuen digitalen Assistenten „iX Share Scout“ erleben.

Vorrangiges Ziel der Entwicklung war es, die Arbeitsabläufe in Konstruktion und Fertigung einfacher, effizienter und durchgängiger zu gestalten. Neben neuen Funktionen und Optimierungen für „iX 2021“ ist daraus auch „iX Share Scout“ entstanden: Der digitale Assistent unterstützt vor allem Werkstatt und Endmontage vor Ort mit Auftragsdaten – digital, allzeit verfügbar und stets aktuell. Die mit „iX CAD“ erzeugten Konstruktions- und Auftragsdaten lassen sich mit dieser Applikation über die „iX Cloud“ überall auf herkömmlichen Tablets anzeigen und bei Bedarf ganz einfach mit der Arbeitsvorbereitung austauschen. Kern dieses digitalen Assistenten ist ein speziell entwickelter 3D-Viewer, der den gesamten Auftrag oder konstruktive Details auf dem Tablet vollumfänglich anzeigt. Viele weitere Funktionen wie ein Chat, Scan und Listen ergänzen den praktischen Funktionsumfang für den Nutzer von „iX Share Scout“.

Diese und viele weitere Neuheiten werden auf der „Ligna“ im September 2021 nicht nur ausführlich vorgestellt, sondern sind im Anschluss an die Messe weltweit verfügbar. Alle Anwender, die nicht bis dahin warten wollen, sind eingeladen die Vorpremiere bei „Imos Focus“ vom 18. bis 20. Mai 2021 auf www.imos3d.com/focus zu erleben!

Als hybrides Event mit echter Präsenz geplant

Nachdem das vergangene Messejahr weltweit fast ausschließlich digital über die Bühne ging, will die „Formnext“ 2021 mit einem hybriden Messekonzept wieder eine echte Präsenzmesse inklusive begleitender Konferenz durch den Content Partner TCT und unterstützenden digitalen Formaten veranstalten.

Damit soll die Welt der additiven Fertigung und der nächsten Generation der industriellen Produktion vom 16. bis 19.11.2021 in Frankfurt erneut zusammenkommen. Um der aktuellen Pandemie-Situation situativ Rechnung zu tragen, bietet die „Formnext“ den Ausstellern flexible Planungs- und Buchungsmöglichkeiten einschließlich eines Frühbucherrabatts bis 16.04.2021.

Bei der Planung für das hybride Messekonzept berücksichtigt der „Formnext“-Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr und aus der digitalen Veranstaltung „Formnext Connect“ 2020. „Gleichzeitig haben aber die Rückmeldungen von Ausstellern und Teilnehmern sowie des Ausstellerbeirats deutlich gemacht, dass eine echte Präsenzveranstaltung für die Branche unverzichtbar ist und sich jeder eine Veranstaltung mit realen Ständen und Gesprächen herbeisehnt“, so Sascha F. Wenzler, Vice President „Formnext“, Mesago Messe Frankfurt GmbH. Bei den Planungen der Messeprofis für das Jahr 2021 steht deshalb die physische Messe im Vordergrund, „denn digital kann allenfalls eine Ergänzung sein, aber nie ein vollwertiger Ersatz.“ Für die Formnext 2021 ist wie bisher das hochmoderne Westgelände der Messe Frankfurt vorgesehen“, so Wenzler.

Da die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer an oberster Stelle stehen, liegt der Planung der „Formnext“ 2021 ein Gesundheitskonzept zugrunde, das die gesetzlichen Vorgaben mindestens erfüllt. Darüber hinaus wird das Veranstaltungskonzept fortlaufend an die Entwicklung der pandemischen Rahmendbedingungen angepasst. Dabei rechnen Wenzler und sein Team mit einer positiven Entwicklung der aktuellen Lage durch die globalen Impf- und Testbemühungen, was im weiteren Jahresverlauf auch zu einer Verbesserung der Möglichkeit für Geschäftsreisen führen sollte.

Um den Ausstellern der „Formnext“ eine möglichst hohe Flexibilität bei der Planung zu ermöglichen, wurden die allgemeine Geschäftsbedingungen und Fristen angepasst. Neben dem Frühbucherrabatt bis 16.04.2021 können Aussteller z.B. bis Ende Juni 2021 kostenlos stornieren. Außerdem bietet die „Formnext“ an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasste, schlüsselfertige Standkonzepte, mit denen sich der komplette Messeauftritt unkompliziert und ohne großen Zusatzaufwand planen lässt.

Inhaltlich bleibt der Fokus der „Formnext“ auf der gesamten Prozesskette rund um den industriellen 3D-Druck. „Zahlreiche hochinnovative Unternehmen aus den verschiedenen beteiligten Branchen brennen darauf, ihre Neuentwicklungen im persönlichen Kontakt unserem Publikum zu präsentieren“, so Wenzler. „Damit kann die ,Formnext‘ als Innovationskatalysator auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung in vielen Industriebereichen leisten.“

Als Ergänzung zur physischen „Formnext“ 2021 sind zwei Wochen später erstmals die „Formnext Digital Days“ vom 30.11. bis zum 01.12.2021 geplant. „Damit wollen wir insbesondere Besuchern und Ausstellern, die im November aufgrund von Reiserestriktionen nicht nach Frankfurt kommen können, ebenfalls eine interessante Plattform in digitaler Form bieten“, so Wenzler.

Weitere Informationen zum Konzept, den Möglichkeiten für Aussteller und den aktuellen Planungen sind unter formnext.com zu finden.

„Interior Days OWL“

Alle Informationen zum Hausmesse-Event hier im digitalen Guide

Vom 24. bis 28. April 2021 finden die „Interior Days OWL – powered by arcade“ statt, zu denen 13 Top-Hersteller zu Vor-Ort-Präsentationen in ihre Hausausstellungen und Showrooms – oder denen von Partnern – einladen. Dabei sind:

Bielefelder Werkstätten/ip Design
COR
Dreieck Design
Interlübke
KFF/Asco
Rodam
Rohleder Home Collection
Scholtissek
Sudbrock
Talis
Violetta
Werther
WK Wohnen

Alle Infos zu dem Hausmesse-Event, den teilnehmenden Unternehmen und ihren Neuheiten finden Sie im digitalen Guide hier.

Zur Information: Alle Logos auf den Seiten der Aussteller sind mit der Homepage des jeweiligen Unternehmens verlinkt. Einfach das Logo anklicken und Sie gelangen direkt auf die Hersteller-Website. Um außerdem eine bessere Lesbarkeit zu garantieren, können Sie einzelne Textblöcke durch einmaliges Anklicken (bzw. touch auf mobilen Geräten) hervorheben und vergrößern.

20% Wachstum im ersten Quartal

Hanjo Runde, CEO und Oliver Henle, CFO von Siematic gestalten seit 2019 gemeinsam die internationale Wachstumsstrategie und den Transformationsprozess des Unternehmens. Gemeinsam mit dem Gesellschafter Zugen Ni hat das Management-Team zahlreiche Strategieprojekte identifiziert, initiiert und bereits umgesetzt. Die eingeschlagene Strategie zeigt Wirkung: Siematic ist aktuell auf kräftigem Wachstumskurs. Das erste Quartal 2021 begann ausgesprochen stark und wird mit deutlich zweistelligem Wachstum abgeschlossen. „Wir haben in kurzer Zeit im Team sehr viel erreicht und vor allem wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg gebracht. Hierzu zählen insbesondere der Markenrelaunch von der traditionellen Produkt- zur Lifestyle-Marke und unser Programm zur digitalen Leadgenerierung“, erklärt Runde.

Mit der im Team entwickelten und mit dem Gesellschafter vereinbarten Unternehmensstrategie ist Siematic auch in herausfordernden Zeiten bestens aufgestellt. Zu den strategischen Schwerpunkten zählen unter anderem die Digitalisierung, die Modernisierung der Marke sowie große Investitionen in Innovation, IT und Produktionstechnologie. Die mit der neuen Strategie angepasste Managementstruktur, mit einer zusätzlichen Ebene unterhalb der Geschäftsführung und einem erweiterten Führungsteam, verteilt die zahlreichen Initiativen und Aufgaben auf viele Schultern.

„Gesellschafter und Geschäftsführung haben gemeinsam eine strategische Neuausrichtung für Siematic vereinbart. Dies wurde durch zahlreiche operative Projekte in die Umsetzung gebracht. Wir kommen hervorragend voran. Der eingeschlagene Weg ist erfolgreich und unumkehrbar. Wir alle bei Siematic werden Kurs halten und den gestarteten Veränderungsprozess konsequent fortsetzen“, sagt CFO Oliver Henle.

Zentral sind für Siematic die Stärkung der Marke und die Wandlung von einer begehrten Produktmarke zu einer herausragenden Lifestyle-Marke. Eine Marke, die die Zeichen der Zeit nicht nur erkennt, sondern den Zeitgeist und Lifestyle maßgeblich mitprägt.

Diese Transformation der Marke soll an jedem Berührungspunkt der Customer Journey erlebbar werden. Die Kernzielgruppe der „Creative Class“ ist digital orientiert. Siematic digitalisiert auch deshalb das eigene Geschäftsmodell, nutzt verstärkt digitale Medien und installiert ein digitales Lead Programm, um den Traffic in den Studios der Vertriebspartner nachhaltig zu steigern. So bringt Siematic kontinuierlich potenzielle Küchenkäufer und kompetente Küchenhändler mit übereinstimmenden Erwartungen zusammen. Im ersten Quartal erfolgte zudem der Roll-out in den wichtigsten Kernmärkten von Siematic mit einer speziellen Kampagne für die vielfach ausgezeichnete „Siematic SLX“. Im zweiten Quartal folgt international die Kampagne zum Markenrelaunch mit einer neuen Website und weiteren Produktneuheiten, wie beispielsweise hochattraktiven Frontmaterialien in Ceramic und Metallen, die für das breite Siematic Programmspektrum wählbar sind und noch individuellere Planungskonzepte ermöglichen.

Seit der Gründung im Jahr 1929 strebt Siematic stets nach höchster Perfektion bei der Realisierung individueller Raumplanungslösungen für die Küche. So wurde aus dem kleinen Familienbetrieb ein international agierendes mittelständisches Unternehmen. Produkt-Design, Entwicklung und Fertigung erfolgen unter umweltschonenden Bedingungen „Made in Germany“. Seit dem Einstieg als Gesellschafter beschleunigt Zugen Ni das globale Wachstum des Unternehmens und forciert die Positionierung von Siematic als die führende Premium- und Luxusmarke für Küchensysteme. Daher wurde im Headquarter und in Kernmärkten mit hohem Potenzial relevant in neue Strukturen investiert. In China wurde eine eigene Organisation aufgebaut und erste Flagships für das Endkundengeschäft etabliert. In 2021/2022 sind weitere Standorte terminiert. Die amerikanische Organisation wurde unter neuer Führung ebenfalls umgebaut, um im aktuell größten Konsumentenmarkt der Welt bestehende Standorte zu entwickeln und neue Händler zu gewinnen. Für den kontinuierlichen Aufbau und Ausbau in Asien nach Corona wurden bereits strukturelle Maßnahmen umgesetzt. Und last but not least, auch in Europa entwickelt sich Siematic trotz Corona hervorragend. Neue Flagships und Studios in Madrid, Amsterdam, Bordeaux, Moskau, Nijmegen, Tirana, St. Petersburg und Oslo haben bereits eröffnet oder sind in der Umsetzung.

Siematic investiert in den heimischen Standort Löhne. Schon im Spätsommer 2021 werden die ersten neuen Maschinen in Betrieb genommen. Bis Ende 2022 werden die kompletten neuen Anlagen installiert sein. Die neue Losgröße-1-Fertigung berücksichtigt neben den nötigen Kapazitätserhöhungen vorausschauend auch bereits die Anforderungen der in Zukunft geplanten Produktneuheiten. Die Entwicklung der neuen Produkte wird parallel mit großem Engagement vorangetrieben. Darüber hinaus sieht Siematic der Implementierung eines neuen ERP-Systems mit Freude entgegen. Diese neue IT-Landschaft verbindet ein standardisiertes SAP S/4 HANA mit einem grafischen Produktdaten-Konfigurator.

„Als Familienunternehmer begeistert mich das große Potenzial, das in der Siematic-Unternehmensgruppe steckt. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens langfristig fortschreiben können. Unsere Investitionsmittel werden den eingeschlagenen Wachstumskurs in den kommenden Jahren nochmals beschleunigen. Ich danke dem ganzen Team, das unter der Führung von Hanjo Runde und Oliver Henle sehr gute Arbeit leistet – auch in der schwierigen Corona-Zeit“, so der Siematic-Inhaber Zugen Ni.

FSC

Ernennung eines neuen Chief Climate and Ecosystems Officer

Der Forest Stewardship Council (FSC) hat Asger Strange Olesen in die neu geschaffene Position des Chief Climate and Ecosystems Officer berufen.

Als anerkannter globaler Nachhaltigkeitskenner arbeitet Asger Strange Olesen seit seinem Eintritt in die Europäische Kommission im Jahr 2011 an den Themen Klimawandel und Bioökonomie. Zuletzt war Olesen Technischer Direktor für Klimawandel, Ökosysteme und Lebensgrundlagen bei der globalen Beratungsgruppe COWI.

Olesen hat ein abgeschlossenes Studium und Zertifikate in Projektmanagement, Unternehmensfinanzierung und Betriebswirtschaft. Zudem hat er einen Abschluss in Geographie mit Fachkenntnissen in tropischen Waldökosystemen, Geochemie, Anbausystemen und Kohlenstoffdynamik in landbasierten Produktionssystemen. Er dient als leitender Gutachter für das UNFCCC Roster of Experts und wurde kürzlich als technischer Experte für REDD plus Technical Assessments aufgenommen.

Jeremy Harrison, Chief Markets Officer, kommentierte: „Diese Besetzung ist für FSC von entscheidender Bedeutung, da wir unsere Arbeit zu Klima und Ökosystemleistungen konsolidieren und eine überzeugende Strategie für die Marktentwicklung in diesen Schlüsselbereichen aufbauen und umsetzen wollen. Asger bringt ein breites und tiefes Wissen zu diesen Themen und ein Verständnis für die verschiedenen Stakeholder-Perspektiven mit; ich freue mich darauf, mit Asger zusammenzuarbeiten, um einen Konsens zu neuen Ideen und Konzepten zu schaffen, um die Klima- und Ökosystemdienstleistungsprogramme des FSC voranzutreiben.“

Asger Olesen fügte hinzu: „Als ich zum ersten Mal die neu verabschiedete FSC-Strategie sah und mich in der Vision und den Aussagen wiedererkannte, gab es wenig Zweifel, dass ich dem FSC beitreten wollte. Ich glaube, dass Waldzertifizierung und Ökosystemmärkte sich gegenseitig verstärken und Synergien für Landbesitzer, Waldnutzer, Regierungen und die Gesellschaft als Ganzes schaffen können. Ich fühle mich geehrt, in dieser aufregenden neuen Rolle zu FSC zu stoßen und freue mich darauf, mit allen Interessenvertretern, Ökosystemmarkt-Akteuren, Netzwerkpartnern und dem gesamten FSC zusammenzuarbeiten, um das Programm für Klima- und Ökosystemdienstleistungen zu einem Erfolg zu machen.“

„iFurn Spotlight“

Möglichkeiten und Vorteile von digitalen Daten für Zulieferer

Der Cloud-Service „iFurn“ hat sich für 2021 große Ziele gesetzt: So warten dank der „iFurn anyCAD“ Strategie nicht nur mehr Reichweite auf die Zulieferer, sondern auch mehr Services. Auf dem eigenen Event „iFurn Spotlight“, das vom 4. bis 7. Mai 2021 online stattfindet, zeigt „iFurn“, was mit digitalen Artikeldaten alles möglich ist und welche Vorteile sie bei der Marktdurchdringung bieten.

Interessierte Zulieferbetriebe erfahren etwa, wie aus ihren Verkaufsartikeln digitale Daten werden und mit welchen Services sie ihren Kunden damit einen attraktiven Datenservice bieten. Die digitalen Artikeldaten stehen mit den neuen „iFurn“ Anwendungsfunktionen Anwendern aller gängigen CAD-Systeme zur Verfügung: Mit dem Cloud-Service „iFurn Composer“ beschreiben Konstrukteure online im Browser eine Konstruktionssituation und finden die dafür passende Beschlaglösung. Der „iFurn Composer“ unterstützt jede Detailplanung und löst selbst komplexe Konstruktionen. Die gespeicherten Datensätze lassen sich dann mit der Ausgabefunktion „iFurn anyCAD“ in über 30 CAD-Formate herunterladen und formatieren – somit können Anwender aller gängigen CAD-Systeme mit „iFurn“ Daten arbeiten. Bei Imos CAD Anwendern sind „iFurn“ Daten bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz, mittlerweile stellt iFurn jedoch auch weiteren Softwareherstellern digitale Artikeldaten zur Verfügung.

www.ifurn.net/spotlight