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Autor: Möbelfertigung

Gewinnt zweifach beim „German Brand Award“ 2021

Gleich doppelten Grund zur Freude gibt es bei Rotpunkt Küchen: In zwei Kategorien wurde der ostwestfälische Premium-Küchenhersteller nun mit dem „German Brand Award“ 2021 ausgezeichnet.

„In der Kategorie ,Excellent Brands – Sustainable Brand of the Year‘ sind wir als ,Special Mention‘ prämiert worden, aus der Kategorie ,Excellent Brands – Interior & Living‘ gehen wir als ,Winner‘ hervor“, erklärt Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Rotpunkt Küchen. Gemeinsam mit Julie Pitke, Geschäftsführerin der verantwortlichen Werbeagentur Hoch5 aus Bünde, nimmt Lena Steffen, Mitarbeiterin für Marketing bei Rotpunkt Küchen, den Award entgegen.

„Wir sind sehr stolz, gleich in zwei Kategorien eine Auszeichnung erhalten zu haben. Das zeigt uns, dass wir mit der Marke Rotpunkt Küchen auf dem richtigen Weg sind – sowohl im Hinblick auf unsere Außendarstellung, als auch in Sachen Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist uns natürlich bewusst, dass wir uns in einem anhaltenden Prozess befinden und die konsequente Umstellung des Corporate Designs noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. So sind aktuell beispielsweise noch einige ältere Versionen unseres Logos im Umlauf“, so Sven Herden.

Knapp anderthalb Jahre ist es nun her, dass die Werbeagentur Hoch5 mit dem Relaunch des Corporate Designs beauftragt wurde. „Rotpunkt Küchen gehört schon seit fast einem Jahrzehnt zu unseren Kunden. Im Laufe der Zeit haben wir hautnah miterlebt, wie sich das Unternehmen und die Marke kontinuierlich weiterentwickelt haben. Es ist schön, dass sich diese Entwicklung nun auch im neuen Corporate Design widerspiegelt“, erklärt Julie Pitke. Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter ergänzt: „Dass wir außerdem mit den ergriffenen Maßnahmen zur Minimierung unseres ökologischen Fußabdrucks punkten konnten, freut mich ganz besonders. Seit 2017 arbeiten wir bei Rotpunkt Küchen mit dem Ansatz ,Vermeiden – Vermindern – Kompensieren‘ daran, klimaneutral zu fertigen. Es ist schön, dass dieses Engagement auch über die Branchengrenzen hinaus wahrgenommen und angesehen wird. Auszeichnungen wie der German Brand Award spornen uns dazu an, das Unternehmen und die Marke immer weiterzuentwickeln.“

Aufgrund der Corona-Situation fand die Preisverleihung für den „German Brand Award“ 2021 am 10. Juni 2021 virtuell statt.

Umsatz im Ausbaugewerbe im 1. Quartal 2021 gesunken

Die Umsätze im Ausbaugewerbe sanken im ersten Quartal 2021 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent. Dieser Umsatzrückgang ist teilweise auf Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020 zurückzuführen, die zu einem Rekordumsatz im vierten Quartal 2020 geführt hatte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im ersten Quartal 2021 im Ausbaugewerbe 1,8 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum.

Alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes verbuchten im 1. Quartal 2021 Umsatzrückgänge. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen im gesamten Ausbaugewerbe verzeichneten die Bereiche Malerei und Glaserei mit minus 4,7 Prozent sowie Elektroinstallation mit minus 4,5 Prozent die größten Umsatzrückgänge. Die Wirtschaftszweige „Sonstige Bauinstallation“ (zum Beispiel Einbau von Aufzügen und Rolltreppen) und Bautischlerei und -schlosserei hatten mit minus 0,6 Prozent beziehungsweise minus 2,5 Prozent die geringsten Umsatzeinbußen zu verbuchen.

VDM

Möbelumsatz bis März 2021 unter Vorjahresniveau

Die Umsätze der Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben im Zeitraum Januar bis März 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente überwiegend negativ. Die „sonstigen Möbel“ – also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen mit minus 19,0 Prozent den höchsten Rückgang auf. Die Laden- und Objektmöbel landeten bei minus 7,3 Prozent, die Büromöbel bei -9,4 Prozent, Polstermöbeln -3,6 Prozent. Positiv fielen die Veränderungsraten allein bei den Küchenmöbeln mit +7,9 Prozent aus. Bei den sonstigen Möbeln war der Rückgang bei den Auslandsumsätzen weiterhin signifikant höher als im Inlandsgeschäft.

„Lieferkettengesetz ist politisches Fiasko“

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann erklärt zur Verabschiedung des Lieferkettengesetzes im Deutschen Bundestag: „Die Koalition hat beinahe bis zur letzten Minute an dem eigenen Entwurf herumgedoktert. Auch wenn die Wirtschaftsverbände zusätzliche zivilrechtliche Haftungsrisiken der Unternehmen noch abwehren konnten, hat sich am Gesamtergebnis nichts Wesentliches geändert. Das Lieferkettengesetz ist ein politisches Fiasko. Es stellt die Unternehmen unter Generalverdacht und bürdet ihnen unnötig Bürokratie auf. Im schlimmsten Fall werden sie sich aus Märkten zurückziehen, nur um rechtliche Risiken zu vermeiden, obwohl sie keinerlei Sorgfaltspflichten verletzten. Wir erwarten von der Bundesregierung nun, dass sie sich für eine bessere europäische Regelung einsetzt, die die Menschenrechte tatsächlich schützt, ohne einseitig den Unternehmen zu schaden.“

HDH

Umsatz im Holzgewerbe bis März 2021 überwiegend positiv

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar-März 2021 über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 9,7 Prozent. Dabei lagen die einzelnen Segmente bis auf die Holzverpackungen (-4,0) im positiven Bereich. Im Baunahen Bereich ging es um 0,2 Prozent, bei den Holzwerkstoffen um 7,9 Prozent nach oben, die Umsätze der Sägewerke stiegen um 27,1 Prozent.

Im Schulterschluss unsere Welt nachhaltiger gestalten

Ende Mai startete die TBD Media Group ihre weltweite, innovative Kampagne „50 Sustainability and Climate Leaders“. Im Mittelpunkt stehen visionäre Konzepte, die sich den immer dringlicheren Aufgaben im Kontext des Klimawandels widmen. Die Siempelkamp-Gruppe beteiligt sich mit weiteren 49 weltweit agierenden Unternehmen an der globalen Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Initiative – und kommt so ihrer Verantwortung nach, die Gesellschaft und ihre Industrien nachhaltiger zu gestalten.

Führende Unternehmen gehen mit dieser Kampagne gemeinsam visionär nach vorne, um den Klimaschutz voranzutreiben – zum Beispiel Le Petit Fils Chopard, Audi AG, Standard Bank SA, Rosenbauer America, Tetra Pak, George Fischer, Moodys, QI Group, Dirk Rossmann, OC Oerlikon Management, Carl Zeiss AG und die Siempelkamp-Gruppe.

„In der Holzwerkstoffindustrie, unserer Kernbranche, verpflichtet uns der Klimawandel dazu, Rohstoffeinsatz und Produktionsprozesse an die Holzverknappung und andere Veränderungen anzupassen. So sind wir stolz, im Schulterschluss mit den ‚50 Sustainability and Climate Leaders‘ wichtige Zeichen für den Erhalt unserer Umwelt zu setzen und einen nachhaltigen Wandel im Umgang mit unserem Klima zu forcieren“, so Dr. Martin Stark, CEO der Siempelkamp-Gruppe.

TBD Media Group, ein internationales Medienproduktions-Unternehmen, stößt mit seiner Kampagne einen zentralen Change-Bedarf an: Der kritische Zustand des Klimas und die Relevanz von Nachhaltigkeit haben sich im öffentlichen Bewusstsein fest verankert, Verbraucher werden sensibler und fordern Organisationen und Unternehmen zum Handeln auf. Unternehmen, die diese Forderungen nicht beherzigen, laufen Gefahr, bei einem nachhaltigen Wandel ins Hintertreffen zu geraten.

„Die Welt von morgen wird eine nachhaltige sein. Diejenigen, die dafür sorgen, dass wir eine starke und klimafreundliche Zukunft haben werden, sind durch ihre bahnbrechenden Aktionen diejenigen, die man beobachten sollte. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie in die globale Konversation einsteigen und uns erzählen, wie sie die Welt verändern“, so Paolo Zanini, CEO der TBD Media Group.

Als „50 Sustainability and Climate Leaders“ engagieren sich die Treiber, die Wirtschaft und Gesellschaft in eine nachhaltige und gute Zukunft führen wollen. Die beteiligten Unternehmen präsentieren ihre Aktionen in einer breit angelegten Medienkampagne mit kurzen und maßgeschneiderten Dokumentarfilmen.

Präsentiert wird zum Beispiel die Entwicklung des weltweit ersten elektrischen Feuerlöschgeräts, das Engagement für eine nachhaltige Transformation in der Lebensmittelbranche, Konzepte zum nachhaltigen Wachstum von Regionen wie Afrika – und die Neuausrichtung der Plattenproduktion in der Holzwerkstoffindustrie, für die Siempelkamp steht: Das Unternehmen stellt auf Basis seiner intensiven Forschung und Entwicklung Holzwerkstoffanlagen bereit, die es erlauben, Abfallstoffe aus Landwirtschaft und Industrie einer neuen Nutzung als Rohstoff für die Plattenproduktion einzusetzen  – beispielsweise Reisstroh, Weizenstroh oder Bambus.

Dies korrespondiert mit der Holzverknappung in vielen Regionen der Welt und den Anforderungen, die der Klimawandel stellt. Je nach Rohstoffaufkommen und Marktsituation können Holzwerkstoffproduzenten so auf neue, ressourcenschonede Verfahren von Siempelkamp zurückgreifen. In den USA und Ägypten setzen Kunden bereits auf MDF-Produktionslinien für Faserplatten aus Reisstroh; andere Regionen wie Nigeria, Indien, China und Australien interessieren sich ebenfalls für das visionäre Konzept.

Klimaschutz wird großgeschrieben

Seit 2021 produziert die Schörghuber Spezialtüren KG klimaneutral. Damit leistet der marktführende Hersteller für Spezialtüren aus Holz seinen vollen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Klimaneutral ist Schörghuber deshalb, weil das Unternehmen durch nachhaltige Rohstoffe und Prozesse CO2-Emissionen reduziert und unvermeidbare Emissionen kompensiert. Letzteres erfolgt über zertifizierte Klimaschutzprojekte in Kooperation mit dem Unternehmen Climatepartner.

Mit seinem 2016 beschlossenen Klimaschutzplan 2050 strebt Deutschland bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität an. Dies ist notwendig, um das in Paris beschlossene 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und damit für das Leben auf dem Planeten katastrophale Folgen des Klimawandels abzuwenden. Zudem wurde im vergangenen Jahr der Green Deal beschlossen, der auch von europäischer Seite die ökologische Wende in Industrie und Gesellschaft unterstützen soll. Ganze Wirtschaftszweige werden daher heute und in den nächsten Jahren hin zu neuen, „grünen“ Technologien umgebaut.

Schörghuber geht diesen durch das Pariser Abkommen eingeleiteten Prozess von Anfang an mit. Der Einsatz regionaler Rohstoffe und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen sowie die Langlebigkeit, Qualität und Wertbeständigkeit der Produkte sind die Kernelemente der im Unternehmen etablierten Umwelt- und Klimastrategie. Des Weiteren setzt Schörghuber auf effizienten Materialeinsatz, Abfallvermeidung und energiesparende Prozesse. So verwendet es beispielsweise Holzreste aus der Produktion, um das Verwaltungsgebäude und die Fertigungshallen mit Heiz- und Prozesswärme zu versorgen. Den gesamten Strombedarf deckt Schörghuber mit Ökostrom. Dieser stammt vom Anbieter Naturstrom und wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Seit Anfang 2021 ist der Ampfinger Spezialtürenhersteller sogar zu 100 Prozent klimaneutral. Das heißt, dass all seine CO2-Emissionen inklusive sämtlicher Produkte erfasst und anschließend über anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Denn diese sparen nachweislich Treibhausgase ein. Unabhängige Organisationen wie der TÜV, die SGS oder die PwC kontrollieren dabei die genaue Höhe der Einsparungen. Der Projektbetreiber kann durch den Verkauf von zertifizierten Emissionsminderungen das Projekt finanzieren.

Für den Emissionsausgleich arbeitet Schörghuber mit dem Dienstleister Climatepartner (www.climatepartner.com) zusammen. Selbst Holz verarbeitend, unterstützt der Ampfinger Hersteller ein Aufforstungsprojekt in Guanaré, Uruguay (climatepartner.com/1184). Hier werden 22.000 Hektar Viehweiden in Nutzwald umgewandelt und so pro Jahr 127.000 Tonnen CO2 eingespart. Darüber hinaus fördert Schörghuber in Indien zwei Windenergieprojekte, die sauberen Strom ins regionale Versorgungsnetz einspeisen. Es handelt sich um zwei Windparks in Bhachau (climatepartner.com/1254) und Tuppadahalli (climatepartner.com/1258).

Alle Schörghuber Spezialtüren sind mit dem nach TÜV-Austria zertifizierten Climatepartner-Label als klimaneutral gekennzeichnet. Über die vom Klimapartner vergebene ID-Nummer lässt sich so transparent nachvollziehen, wie viel CO2-Emissionen für das jeweilige Produkt ausgeglichen werden.

7,5 Prozent weniger Umsatz beim Handwerk im ersten Quartal 2021

Im ersten Quartal 2021 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 7,5 Prozent gesunken. Dies ist der erste Umsatzrückgang des zulassungspflichtigen Handwerks im ersten Quartal eines Jahres seit 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2021 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,7 Prozent weniger Personen tätig als Ende März 2020.

In allen Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im ersten Quartal 2021 niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal erwirtschaftet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie erst am Ende des ersten Quartals 2020 begannen und die Ergebnisse des ersten Quartals 2020 davon noch kaum betroffen waren. Den größten Umsatzverlust verzeichneten die Handwerke für den privaten Bedarf (-23,0 %). Hauptbetroffene des Rückgangs sind dabei die Friseurunternehmen (-37,4 %), bei denen es zu größeren Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie kam. Auch beim Bauhauptgewerbe (-15,9 %) gab es größere Umsatzrückgänge. Dabei sind die gewichtigsten Gewerbezweige des Bauhauptgewerbes – Maurer und Betonbauer; Straßenbauer (-17,9 %) – nach fünfjährigen Umsatzsteigerungen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal wieder gesunken. Die Ursachen dürften in Rohstoffengpässen, teureren Baurohstoffen und schlechteren Witterungsbedingungen im Vergleich zum Vorjahresquartal liegen. Auch das Lebensmittelgewerbe (-9,8 %) meldete einen stärkeren Umsatzeinbruch. Besonders die Konditoreien (-20,8 %) erwirtschafteten deutlich weniger. Das Ausbaugewerbe (-5,7 %), die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (-3,1 %), das Kraftfahrzeuggewerbe (-5,6 %) und das Gesundheitsgewerbe (-3,3 %) verzeichneten vergleichsweise geringere Umsatzeinbußen. Innerhalb des Kraftfahrzeuggewerbes kam es bei den Zweiradmechanikerinnen und Zweiradmechanikern (+26,9 %) zu deutlichen Umsatzsteigerungen, dem entgegengesetzt stehen Umsatzverluste bei den Kraftfahrzeugtechnikerinnen und Kraftfahrzeugtechnikern (-6,6 %).

Insgesamt konnten nur drei der veröffentlichten Gewerbezweige des zulassungspflichtigen Handwerks ihren Umsatz steigern.

In fünf von sieben Gewerbegruppen waren Ende März 2021 weniger Personen tätig als Ende März 2020. Die Beschäftigung nahm in den Handwerken für den privaten Bedarf (-7,5 %) am stärksten ab. Die Stärke des Rückgangs ist wie beim Umsatz auf die Friseurunternehmen (-9,2 %) zurückzuführen. Das Bauhauptgewerbe (+0,2 %) und das Ausbaugewerbe (+0,3 %) steigerten die Zahl der Beschäftigten minimal, trotz Umsatzverlusten.

Prüfungen beim Kunden vor Ort

Das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) bietet seinen Kunden als Partner für Prüfung, Zertifizierung und Überwachung Prüfungen nicht nur im Institut selbst sondern auch beim Kunden vor Ort im Herstellerwerk an.

Als akkreditiertes Prüflabor nach der DIN EN ISO/IEC 17025:2018 nimmt das PIV neben mechanischen Produktprüfungen an Schlössern und Beschlägen sowie an Fenstern, Türen und Toren auch Prüfungen der Mechatronik vor. Das Prüfinstitut verfügt über die Ermächtigung nach Artikel 46 Absatz 1 Unterabsatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 305/2011, um Prüfungen außerhalb der eigenen akkreditierten Prüfeinrichtung und somit direkt beim Kunden vor Ort durchführen zu dürfen. Dies bedeutet für Kunden eine sehr große Flexibilität. Die entsprechenden Bauprodukte sind in der Anlage D-Pl 11024-01-00 aufgeführt. „Als akkreditiertes und international anerkanntes Prüfinstitut stehen wir für herstellerunabhängige und kompetente Prüfdienstleistungen. Gern prüfen wir die Bauprodukte je nach Kundenwunsch bei uns im Institut oder direkt beim Hersteller“, erläutert Andrea Horsthemke, Leiterin des Prüfinstituts Schlösser und Beschläge Velbert.

Um diesen Service zu nutzen, müssen im Herstellerwerk entsprechende Prüfstände vorhanden sein. Die Prüfstände werden vor der anstehenden Prüfung vom PIV validiert. Zudem wird zwischen Prüfinstitut und Kunde ein Kooperationsvertrag geschlossen, der die Rechte und Pflichten regelt. Anschließend werden die Prüfungen entsprechend den normativen Vorgaben laut Produktnorm sowie den Vorgaben der DIN EN ISO/IEC 17025:2018 durch die Experten des PIV durchgeführt. Das notwenige DAkkS-kalibrierte Prüf- und Messequipment bringt das PIV-Team mit. Auf der PIV-Homepage www.piv-velbert.de sind weitere Informationen zum akkreditierten Prüfbereich und zu den Anerkennungen zu finden. Bei Interesse stehen die Experten des PIV jederzeit gern zur Verfügung. „Nutzen Sie unser Know-how und unsere langjährige Erfahrung als Dienstleister. Wir freuen uns auf Sie“, so die Institutsleiterin.