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Autor: Möbelfertigung

Mit „German Brand Award“ ausgezeichnet

Hohe Auszeichnung: Für die Kampagne zur neuen Kollektion „2021–2024 – Make Your Visions Work“ – erhielt Pfleiderer Deutschland den „Winner“ des „German Brand Awards“ in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation“. Der Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Initiiert wird er vom Rat für Formgebung, der Design- und Markeninstanz Deutschlands; juriert von einem hochkarätigen Expertengremium aus Markenwirtschaft und Markenwissenschaft.

Die hochkarätige Jury bewertete 1.134 Einreichungen aus 17 Ländern nach fünf Kriterien – Eigenständigkeit und Markentypik, Markenprägnanz, Differenzierung zum Wettbewerb sowie Zielgruppenrelevanz. Die Markenführung sollte Aspekte wie Nachhaltigkeit, Innovationsgrad, Kontinuität und Zukunftsfähigkeit berücksichtigen. Auch Faktoren wie die Gestaltungsqualität des Markenauftritts, die Homogenität des Markenerlebnisses und der ökonomische Erfolg spielten eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess.

Pfleiderer überzeugte die Jury mit der Kampagne zur neuen Kollektion. Unter dem Leitmotiv „Make Your Visions Work“ zeigt das Unternehmen, wie die neue Kollektion, das Serviceangebot und eine konsequent nachhaltige Ausrichtung die aktuellen Bedürfnisse der Kunden aufgreift und neue Gestaltungsperspektiven schafft. „Diese Prämierung macht uns besonders stolz, denn die Anforderungen an die neue Kollektion haben wir gemeinsam mit unseren Kunden erarbeitet und in Kollektion sowie Kampagne einfließen lassen“, erklärt Stefan Göldner, Leiter Kommunikation der Pfleiderer Deutschland GmbH. „Die Auszeichnung ‚Winner‘ ist damit ebenso ein Preis für unsere Kunden, unsere Agentur Schlasse sowie für alle, die an der Kampagne mitgewirkt haben.“

Robert Hild kommt für Dr. Thomas Schräder

Robert Hild übernahm zum ersten Juni die Geschäftsführung der Allgemeinen Lufttechnik im VDMA. Er tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Schräder an. Bereits seit März war Hild als stellvertretender Geschäftsführer im Fachverband tätig.

„Die Lufttechnik ist integraler Teil des Maschinen- und Anlagenbaus. Unsere Industrie ist ein Problemlöser – beispielsweise bei der Luftreinhaltung, in der Energieeffizienz oder ganz aktuell mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Unternehmen der Lufttechnikbranche leisten auf all diesen Feldern einen großen Beitrag“, sagt Hild. „Dabei kommt es immer stärker auf Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit an – sowohl innerhalb der Branche wie auch im gesamten Maschinen- und Anlagenbau und über seine Grenzen hinweg.“

Hild ist im VDMA kein Unbekannter. Der studierte Volkswirt, Jahrgang 1978, war im Verband zunächst für die deutsche Flachdisplay-Industrie zuständig, bevor er in das Büro der Hauptgeschäftsführung wechselte. Außerhalb des VDMA sammelte er Erfahrung bei einem mittelständischen Unternehmen in der Metallindustrie sowie als Referent in einem Industrieverband in der Heiztechnik-Branche.

Hild folgt auf Dr. Thomas Schräder, der seit 2003 als Geschäftsführer des Fachverbandes tätig war. Der promovierte Physiker begann seine Karriere im VDMA im Jahr 1991 als Technischer Leiter der Oberflächentechnik, bevor er die Geschäftsführung der Allgemeinen Lufttechnik übernahm.

Dr. Hugo Blaum, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik, dankt Schräder für die langjährige und gute Zusammenarbeit sowie die gelungene Umsetzung gemeinsamer Projekte: „Thomas Schräder hat es verstanden, unterschiedlichste Interessen zu vereinen. Darüber hinaus setzte er wesentliche Impulse für eine Arbeitsmethodik des vernetzten Planen und Bauens.“ Gemeinsam mit Blaum war Schräder 2011 Mitbegründer des Forum Gebäudetechnik im VDMA und brachte damit zukunftsweisende Themen wie die BIM-Methode (Building Information Modeling) in die Verbandsarbeit ein.

Für einen begrenzten Übergangszeitraum wird Schräder zukünftig für den VDMA ein Aufsichtsrat-Mandat bei der planen-bauen 4.0 GmbH im Themenfeld digitales Planen und Bauen fortführen. Die Kompetenz der Branche hat sich im Leistungsportfolio des VDMA im Bereich der Gebäudetechnik unter Schräder sichtbar entwickelt und verankert. „In der Wertschöpfungskette Bau, in die wir als Maschinenbauer die Gebäudetechnik zuliefern, sind wir inzwischen ein sehr gefragter Partner, wenn es um die Digitalisierung des Planes und Bauens geht, um die Perspektiv-Entwicklung für das Bauen 2030 oder die „Klimarunde Bau“, bei der sich der Bausektor zu Herausforderungen des Klimaschutzes positionieren muss“, erläutert Schräder.

Ebenfalls wird Thomas Schräder für einen Übergangszeitraum zwei personenbezogene Mandate in der Commission und dem Board of Directors des europäischen Dachverbandes Eurovent wahrnehmen.

3. Platz beim „Sächsischen Preis für Umformtechnik“ 2021

Jost Zubrytzki, Absolvent der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) im Studienfach Produktionstechnik, wurde beim 27. „Sächsischen Preis für Umformtechnik“ für seine vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) betreute Diplomarbeit zum Thema: „Untersuchungen zum Verdichten von Birkenfurnier und deren Einfluss auf ausgewählte Festigkeitseigenschaften“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Seit 1995 wird jährlich zur Förderung innovativer Leistungen des wissenschaftlich – technischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Umformtechnik der Dr.-Rolf-Umbach-Preis ausgelobt und vergeben. Die Preisverleihung fand virtuell im Rahmen der 27. „Sächsischen Fachtagung Umformtechnik“ zum Thema „Beiträge der Umformtechnik für eine nachhaltige Mobilität“ statt.

Die Grundlage seiner Diplomarbeit beruht auf einem Patent von Dr.-Ing. Wilhelm Klauditz. In diesem Patent wird ein Verfahren beschrieben, bei dem Pappelfurnier chemisch behandelt, rein kaltverdichtet und abschließend getrocknet wird. Dieses Verfahren wurde im Rahmen seiner Diplomarbeit am IHD erfolgreich nachgestellt. Unterstützung erhielt er dabei durch Kollegen aus dem Fachgebiet Chemie (Sebastian Kniep, – chemischer Aufschluss und Verfahren, Dr. Martin Fischer – Bereitstellung der Grundlagenliteratur), dem Fachgebiet Werkstoffe (mit seiner Pressentechnik und dem Fachwissen), sowie dem Fachgebiet Physik (Frau Faust – Prüfung Probenmaterial, Frau Bogatzki – Anmischen der Lauge, Herr Feuersenger – fachliche und praktische Betreuung) des IHD.

Seitens der HTW stand Herr Prof. Dr.-Ing. Lutz Lachmann vom Fachbereich Produktionstechnik Herrn Zubrytzki im Rahmen der Bearbeitung seines Themas zur Seite. Dass das Verfahren bzw. deren Modifikation erfolgreich war, zeigte sich am erhaltenen Material in Form einer Überführung des inhomogenen in ein annähernd homogenes Holzgefüge, der erheblichen Steigerung der Zugfestigkeit um mehr als das Dreifache sowie in der Erhöhung der Biegefestigkeit um rund 50 Prozent.

Zusätzlich wies das modifizierte Material eine signifikante Steigerung seiner Flexibilität und Biegsamkeit auf. Im Rahmen der Diplomarbeit konnte in das Material während des Verdichtens erfolgreich eine Wellengeometrie eingebracht werden. Weiterhin konnte die Zugfestigkeit des Birkenfurniers durch die Modifikation stark erhöht werden, wodurch es jetzt mit einer Reihe an metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen konkurrieren kann.

Onlinetool für Automatisierungslösungen

Dematic hat ein Onlinetool für Automatisierungslösungen eingeführt. Das „Dematic Conveyor Confikit“ verschlankt die Prozesse rund um die Angebotserstellung von Fördertechniksystemen. Über die App können diese nun direkt beim Kunden vor Ort aus einem Baukasten (Kit) mit standardisierten Modulen individuell konfiguriert werden. Dadurch kann der Intralogistikspezialist Offerten künftig bis zu vier Wochen schneller realisieren. Die neue Anwendung ist besonders für kleinere Projekte und Zwischenlösungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) interessant. Entwickelt hat Dematic das digitale Tool in Zusammenarbeit mit dem Bereich Kion Digital und den beiden Schwesterunternehmen Still sowie Linde Material Handling, die ebenfalls Teil der Kion-Gruppe sind.

Robotik und Automation zurück auf Wachstumskurs

Die Robotik- und Automationsbranche in Deutschland wird 2021 mit 13,4 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 11 Prozent erwirtschaften – so die Prognose des VDMA-Fachverbands R+A. Green-Technology-Strategien sind wichtige Treiber für die wirtschaftliche Erholung. Dagegen verlief das Jahr 2020 insbesondere unter dem Eindruck der Corona-Pandemie noch deutlich negativ, wenngleich der Umsatzrückgang im In- und Auslandsgeschäft mit minus 18 Prozent moderater ausfiel als erwartet.

„Die Prognose für das laufende Jahr zeigt eine kräftige Erholung und bedeutet eine positive Trendwende für die Branche“, sagt Wilfried Eberhardt, Vorsitzender von VDMA Robotik + Automation. „Insbesondere die Auftragsbücher füllen sich derzeit schnell. Noch bessere Umsatzzahlen sind realisierbar, sollten die aktuellen Lieferengpässe bei Schlüsselkomponenten zügig beseitigt werden. Die Perspektive bis ins Jahr 2022 hinein ist ausgezeichnet, da jetzt anlaufende komplexe Projekte erst zeitverzögert fakturiert werden. Mit der aktuellen Dynamik stehen deshalb die Chancen gut, bereits im nächsten Jahr das Rekordergebnis aus dem Jahre 2018 zu erreichen oder sogar zu übertreffen“, erläutert Eberhardt.

Die drei Teilbranchen entwickelten sich 2020 unterschiedlich: Der Umsatz der Robotik verringerte sich um 23 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Integrated Assembly Solutions verzeichnete einen Umsatzrückgang von 20 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Die Sparte Industrielle Bildverarbeitung verlor vergleichsweise geringe 4 Prozent: Der Branchenumsatz erreichte hier 2,6 Milliarden Euro. Insgesamt ging der Umsatz der Robotik und Automation um 18 Prozent zurück.

VDMA Robotik + Automation prognostiziert für 2021 die kräftigste Umsatzerholung für die Sparte Robotik mit einem Plus von 15 Prozent – gefolgt von den Integrated Assembly Solutions mit plus 10 Prozent und der Industriellen Bildverarbeitung mit plus 7 Prozent. „Für die gesamte Robotik und Automation erwarten wir ein Umsatzplus im laufenden Jahr von 11 Prozent“ sagt Eberhard.

Die Nachfrage für Robotik- und Automationstechnologien steht im Zeichen starker Nachholeffekte: Investitionen wurden im Verlauf der Coronakrise verschoben und füllen jetzt die Auftragsbücher. Der gesellschaftliche Umbau auf dem Weg zur Klimaneutralität und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen sorgt zudem für Neugeschäft: Robotik und Automation erweisen sich zunehmend als Schlüsseltechnologien.

Die „Automatica Sprint“, ein neues Messeformat im „Automatica“-Portfolio, bietet der Robotik- und Automationsindustrie in diesem Jahr eine digitale Plattform für Austausch, Wissen und Business. „Der große Zuspruch aus der Industrie zum Online-Format beweist, dass wir den besonderen Bedürfnissen in den aktuellen Zeiten absolut gerecht werden“, sagt Falk Senger, Geschäftsführer Messe München. Über 80 führende Unternehmen beteiligen sich an dem digitalen Messeformat.

Einen großen Mehrwert bietet zudem „Munich_i“, eine neu geschaffene Plattform für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Zentrales Element ist der Hightech-Summit am 22. Juni. Unter dem Motto „intelligence empowering tomorrow“ tauschen sich Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Interaktion menschlicher und Künstlicher Intelligenz in den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Mobilität aus. Die Teilnahme am Hightech-Summit ist für Besucher der Digitalplattform der „Automatica Sprint“ im Ticket inbegriffen.

Der Mittelstandsverbund – ZGV

Corona-Wirtschaftshilfen können Umsatzeinbußen im Mittelstand nicht kompensieren

Die Ergebnisse der jüngsten Befragungswelle des Mittelstandstrackers zeigen: Die Unternehmen im kooperierenden Mittelstand sind weiterhin stark von der Coronakrise betroffen. Die bestehenden Wirtschaftshilfen können erlittene Umsatzeinbußen nicht umfassend ausgleichen. Die nächste Bundesregierung darf die Unternehmen daher keinesfalls noch stärker finanziell belasten, sondern muss die Rahmenbedingungen zur Ermöglichung einer wirtschaftlichen Erholung deutlich verbessern.

Seit Oktober 2020 befragt der Mittelstandsverbund in Zusammenarbeit mit dem IFH Köln regelmäßig die Mitgliedsunternehmen der gewerblichen Verbundgruppen zu ihrer wirtschaftlichen Lage und erstellt daraus den „Mittelstandstracker“. In der jüngsten Befragungswelle im Mai 2021 waren die teilnehmenden kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Branchen erstmals aufgerufen, detailliertere Angaben zur Nutzung der Corona-Wirtschaftshilfen und ihrer aktuellen finanziellen Situation zu machen.

Dabei zeigen sich die teilnehmenden Unternehmen mit den vorhandenen Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern insgesamt nicht zufrieden: Ganze 74 Prozent der Befragten halten die Corona-Wirtschaftshilfen bezogen auf ihr Unternehmen für nicht ausreichend. Immerhin 21 Prozent – und damit etwa jedes fünfte Unternehmen – befürchten sogar, ohne Nachbesserungen bei den Wirtschaftshilfen die kommenden drei Monate wirtschaftlich nicht überstehen zu können. Bezogen auf die Überbrückungshilfe als gegenwärtig wichtigster öffentlicher Unterstützungsleistung zeigen sich ebenfalls Schwächen, zum Beispiel bei der Auszahlung an die Unternehmen: Selbst von den Unternehmen, die bereits vor mehr als drei Monaten Überbrückungshilfe beantragt hatten, haben bisher nur etwa zwei Drittel die ihnen zustehende Hilfszahlung vollständig ausgezahlt bekommen. Abgesehen von diesen Verzögerungen nennen die Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Überbrückungshilfe die Komplexität der Antrags- und Förderbedingungen, den aufwendigen Prozess der Antragstellung, die Erfüllung der Anforderungen sowie den Aufwand nachträglicher Änderungen.

Bezogen auf die aktuelle finanzielle Situation der Unternehmen zeigen sich besorgniserregende Tendenzen: So geben 37 Prozent der Befragten an, dass die Nutzung von privatem Kapital zur Stützung des eigenen Unternehmens in den vergangenen Wochen zugenommen habe. Lediglich bei 9 Prozent hatte die Nutzung von privatem Kapital an Bedeutung verloren. Eine ähnliche Verteilung zeigt sich auch bei der Auflösung einer privaten Altersvorsorge zur Stützung des Unternehmens – wobei hier die meisten Unternehmen keine Veränderung sahen. Aus Sicht des Mittelstandsverbundes müssen diese Ergebnisse dennoch sehr ernst genommen werden. Sie belegen, dass die finanzielle Lage vieler, vor allem kleiner Unternehmen im kooperierenden Mittelstand derzeit – trotz der Corona-Wirtschaftshilfen – sehr angespannt ist. Dies muss auch für die Politik ein Warnsignal sein. Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer der Mittelstandsverbund, erklärt hierzu: „Die Politik darf nicht die Augen davor verschließen, dass viele kooperierende Mittelständler nach mehr als einem Jahr der wirtschaftlichen Krise finanziell ausgezehrt sind. Sowohl für die aktuelle wie auch für eine kommende Bundesregierung muss daher ein ernst gemeintes Belastungsmoratorium für die Unternehmen oberste Priorität haben. Zusätzliche steuerliche Belastungen und neue bürokratische Pflichten verbieten sich, wenn die wirtschaftliche Erholung im Mittelstand eine Chance haben soll.“

„Küchenmeile“ 2021

Die Zeichen stehen gut für ein Messe-Comeback im Herbst

Vieles spricht dafür, dass sich in diesem September wieder Normalität rund um die „Küchenmeile“ an der A30 einstellt. Dies signalisieren nicht nur die in OWL beheimateten Hersteller mit Ihren Hausmessen, sondern auch die „Gast-Aussteller“ aus anderen Regionen. Anders als im Herbst 2020 richtet sich beispielsweise Schüller auf eine Präsenz im „House4Kitchen“ ein. Gleiches gilt für Blanco und Bauknecht, die sich wieder mit ihrer Mannschaft und News zum Anfassen auf Gut Böckel präsentieren wollen – bislang hat hier nur Miele die Messe abgesagt.

Nach fast zwei Jahren Abstinenz erklärt Lars Kreutz, Managing Director Markets DACH bei Blanco: „Die Menschen sehnen sich sehr stark nach Normalität. werden wir endlich wieder auf Gut Böckel ausstellen. Irgendwie fühlt es an, wie wieder nach Hause zu kommen und Freunde zu treffen.“ Und Christian Unger, Vertriebsleiter Küchen- und Möbelhandel Deutschland und Österreich bei Bauknecht, kündigt an: „Wir haben 2022 viel vor und das wollen wir auch zeigen. Gemeinsam werden wir die Weichen stellen für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei spielen auch unsere Vertriebsmodelle für Fachhändler eine wichtige Rolle, die wir im persönlichen Gespräch vorstellen werden.“

Zudem verspricht Trendfairs für die „Area30“, dass die kommende Veranstaltung in Löhne vom 18. bis 23. September wieder ein echtes „Live-Event“ wird. Zahlreiche Unternehmen von Allmilmö bis Wesco haben ihre Stände bereits vorgebucht (hier geht’s zur tagesaktuellen Ausstellerliste).

Alle nötigen Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen werden natürlich erfüllt. Parallel sind aber auch wieder digitale Neuheiten-Präsentationen angekündigt.

VDDP

Auslandsnachfrage zieht an

Der Vorstand des Verbands der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP e.V.), Herford, traf sich am 2. Juni zu seiner digitalen Frühjahrssitzung. Rund 20 Unternehmensvertreter erörterten unter Leitung von VdDP-Vorsitzendem Leo Lübke die aktuelle, nachdrücklich von Corona geprägte Lage des Branchenzweigs, der nach langem Lockdown nun auf nachhaltige Erholung hofft.

Noch wird die wirtschaftliche Wiederbelebung vom Ausland getragen. Hier steht ein Umsatzplus per März von 14,6 Prozent einem Umsatzrückgang im Inland von -17,9 Prozent gegenüber. Die Bedeutung der Ausfuhren zeigt sich sowohl in einer um 2,13 Prozentpunkte gestiegenen Exportquote per März von 33,3 Prozent, als auch im Wachstum der Polstermöbelausfuhren des ersten Quartals in die drei wichtigsten Exportländer Schweiz, Österreich und Frankreich nicht nur zum Corona-bedingt schwachen Vorjahresquartal, sondern zum starken ersten Quartal 2019.

Die zunehmende Öffnung der Möbelhäuser und der Wegfall der Testpflicht schürt berechtigten Optimismus gerade für den Inlandsmarkt. Aus Sicht des Vorstands dürfte die Branche auch vor dem Hintergrund einer hohen Sparquote und eines freundlichen Konsumklimas in den kommenden Monaten profitieren.

Die Versorgungslage mit Vormaterialien wirkt jedoch zunehmend belastend – besonders mit Blick auf Schäume, Holz sowie Stahl bzw. Funktionsbeschläge. Doch auch Bezugsmaterial ist knapp, wie VdDP-Vorsitzender Lübke pointiert festhielt: „Rindfleisch ist Gastronomiefleisch und nach einem langem Lockdown in der Gastronomie sind Fleischnachfrage sowie Schlachtungen – und damit auch das Lederangebot zurückgegangen“.

Göksu Güler ist neuer Exportleiter

Seit dem ersten Juni 2021 leitet Göksu Güler (32) den internationalen Vertrieb von Dekodur. Sein Fokus liegt darauf, das Geschäft mit Vertriebspartnern auszubauen und das Vertriebsgebiet geografisch auszuweiten. Vor seinem Wechsel zu Dekodur hatte Güler die Leitung des Exportgeschäfts bei Homapal inne.